Emotionale Intelligenz im Marketing: So erreichst du deine Kunden wirklich

Emotionale Intelligenz im Marketing: So erreichst du deine Kunden wirklich

💡 Das Wichtigste in Kürze

  • Was ist die Hauptaussage? Emotionale Intelligenz ist Haltung, nicht Taktik. Verstehe dich und deine Kundinnen so gut wie möglich und handle empathisch.
  • Warum ist das wichtig? Du baust Verbindung und Vertrauen auf, gewinnst treue Kundinnen, kannst authentischeres Marketing machen und verkaufst leichter.
  • Wie setzt man es um? Kläre deine Mission und den Nutzen. Höre zu. Spiegle die Sprache deiner WunschkundInnen, erzähle Geschichten und hole dir Feedback.

„Emotionale Intelligenz ist keine Marketing-Taktik. Sie ist Haltung.“

Du hast Content erstellt, der inhaltlich auf den Punkt ist – doch statt Resonanz bleibt es still. Kein Feedback, keine Interaktion, kein Verkauf. Fachlich stimmt alles, trotzdem entsteht keine Verbindung.

In vielen Marketing-Strategien liegt der Fokus auf Zahlen, Daten, Funktionen. Was dabei oft fehlt? Das Gefühl, gesehen und verstanden zu werden. Genau hier kommt emotionale Intelligenz ins Spiel.

Wenn du beginnst, nicht nur über dein Angebot zu sprechen, sondern die Emotionen deiner Zielgruppe wirklich wahrzunehmen und anzusprechen, verändert sich vieles. Plötzlich entsteht Nähe. Vertrauen. Wirkung.

In diesem Artikel zeige ich dir:

  • was emotionale Intelligenz im Marketing bedeutet,
  • wie du damit echtes Interesse und Vertrauen aufbaust
  • und wie du Schritt für Schritt empathischer, klarer und erfolgreicher kommunizierst.

Was bedeutet emotionale Intelligenz – und warum ist sie im Marketing so entscheidend?

Emotionale Intelligenz bedeutet, dass du nicht nur deine eigenen Gefühle verstehst, sondern auch die Emotionen anderer Menschen erkennst und angemessen darauf reagierst. Es geht um Selbstwahrnehmung, Empathie, Selbstregulierung und soziale Fähigkeiten. Und ja – genau das spielt auch im Marketing eine zentrale Rolle.

Denn Kaufentscheidungen werden selten rational getroffen – selbst wenn wir es gern glauben möchten. Studien zeigen: Bis zu 95 % unserer Entscheidungen passieren unbewusst, emotional. Erst im Nachhinein suchen wir nach logischen Argumenten, um unsere Wahl zu rechtfertigen.

Das bedeutet für dein Marketing:

  • Es reicht nicht, die Vorteile deines Angebots sachlich aufzuzählen.
  • Du musst spürbar machen, was sich für deine Kundin verändert, wenn sie mit dir arbeitet.
  • Du musst zeigen, dass du verstehst, was sie wirklich bewegt.

Emotionale Intelligenz hilft dir, genau diese Verbindung aufzubauen. Und das wirkt sich direkt auf deinen Erfolg aus:

  • Du erreichst mehr Menschen auf einer tieferen Ebene.
  • Du wirst als empathische, echte Expertin wahrgenommen.
  • Du stärkst die Kundenbindung, bekommst mehr Weiterempfehlungen und verkaufst leichter.

Denn wer sich verstanden fühlt, bleibt. Und empfiehlt dich weiter.

Praxisbeispiel: Wie emotionale Intelligenz Buchungen verdoppelt

Maria ist Hochzeitsfotografin. Technisch ist sie top, ihre Bilder sind gestochen scharf, perfekt bearbeitet – und trotzdem blieben die Buchungen hinter ihren Erwartungen zurück.

Der Wendepunkt kam, als sie erkannte: Es geht ihren Kunden nicht nur um schöne Fotos. Es geht um Emotionen. Um das Herzklopfen vor dem Ja-Wort. Um den Tränenmoment bei der Rede des Vaters. Um das ungestellte Lächeln beim ersten Tanz.

Maria hat ihre Kommunikation daraufhin komplett verändert:

  • Auf ihrer Website spricht sie nicht mehr über Objektive und Bearbeitungszeiten, sondern über die Magie des Moments.
  • In Vorgesprächen fragt sie gezielt, welche Stimmung ihre Kund*innen auf den Bildern sehen wollen – nicht nur, wie viele Gruppenfotos sie brauchen.
  • Auf Social Media teilt sie echte Geschichten ihrer Paare – samt Aufregung, Freude und Lieblingsmomenten.

Die Wirkung? Ihre Buchungsrate hat sich innerhalb weniger Wochen verdoppelt. Aber nicht nur das: Ihre Kund*innen empfehlen sie heute aktiv weiter – weil sie sich nicht nur fotografiert, sondern wahrgenommen und verstanden fühlen.

Dieses Beispiel zeigt: Emotionale Intelligenz im Marketing ist kein nettes Extra. Sie ist oft der entscheidende Hebel, um aus Interesse echte Kaufentscheidungen zu machen.

Emotionale Intelligenz entwickeln – 5 konkrete Schritte

Du musst keine geborene Empathin sein, um emotionale Intelligenz in deinem Marketing zu nutzen. Diese Fähigkeit lässt sich lernen – Schritt für Schritt. Hier sind fünf Ansätze, mit denen du sofort starten kannst:

1. Deine Zielgruppe wirklich verstehen – zwischen den Zeilen lesen

Viele definieren ihre Zielgruppe nach Alter, Beruf oder Familienstand. Doch das reicht nicht. Wenn du wirklich berühren willst, musst du tiefer blicken.

Frage dich:

  • Was frustriert sie aktuell am meisten?
  • Welche Gedanken halten sie nachts wach?
  • Wonach sehnen sie sich – emotional?

Sprich mit deinen Wunschkund*innen. Führe Interviews, starte Umfragen, höre in Facebook-Gruppen zu. Und achte besonders auf das, was zwischen den Zeilen mitschwingt – denn genau dort liegen oft die wahren Beweggründe.

2. Empathie üben – und ehrlich meinen

Versetze dich in deine potenzielle Kundin hinein: Wo steht sie gerade? Was erlebt sie, wenn sie über ihr Marketing nachdenkt? Was wünscht sie sich insgeheim?

Empathie bedeutet, nicht über sie zu sprechen, sondern aus ihrer Perspektive zu kommunizieren. Nicht: „Du brauchst diesen Kurs, um XY zu erreichen.“ Sondern: „Ich sehe, dass du gerade feststeckst – und ich weiß, wie sich das anfühlt.“

Empathie im Marketing schafft Verbindung – ohne Druck.

„Ich sehe dich. Ich verstehe, wo du stehst. Und ich habe eine Lösung.“

3. Deine eigenen Emotionen wahrnehmen – und nutzen

Emotionale Intelligenz beginnt bei dir selbst. Wenn du frustriert bist, weil dein Marketing nicht funktioniert, schau genau hin: Woran liegt es wirklich?

Vielleicht passt die Strategie nicht zu dir. Vielleicht sprichst du mit einem Ton, der sich nicht echt anfühlt. Oder du bist müde vom ständigen Content-Hamsterrad.

Diese Selbsterkenntnis ist Gold wert. Denn erst, wenn du dich selbst ehrlich reflektierst, kannst du authentisch kommunizieren – und wirklich berühren.

Und wenn du hierbei Unterstützung brauchst, dann ist vielleicht das 1:1 Marketing Mentoring das Richtige für dich.

4. Die Sprache der Emotionen nutzen

Worte wirken – vor allem, wenn sie Bilder im Kopf erzeugen. Statt:
„Du wirst mit diesem Kurs effizienter“,
lieber:
„Stell dir vor, wie es sich anfühlt, endlich Zeit für das zu haben, was dir wirklich wichtig ist.“

Streiche Floskeln und Fachbegriffe. Sprich klar, bildhaft und menschlich. So entsteht Nähe – und Vertrauen.

5. Storytelling einsetzen – gezielt und echt

Geschichten verbinden. Vor allem, wenn sich deine Zielgruppe darin wiederfindet. Du brauchst keine Märchen zu erfinden – erzähle echte Geschichten:

  • Von dir und deinem Weg
  • Von deinen Kund*innen (mit Erlaubnis)
  • Von typischen Situationen, die deine Zielgruppe erlebt

Gute Geschichten brauchen:

  • eine Hauptfigur (mit der sich deine Leser*innen identifizieren können)
  • eine Herausforderung (die das Problem widerspiegelt)
  • eine Lösung (die du anbietest)

So machst du klar: Ich sehe dich. Ich kenne dein Problem. Und ich kann dir helfen.

So bringst du emotionale Intelligenz in deinen Content

Emotionale Intelligenz zeigt sich nicht nur in Gesprächen, sondern auch in deinem geschriebenen und visuellen Content. Wenn du es schaffst, Gefühle bewusst anzusprechen, stärkst du die Verbindung zu deinen Leser*innen – und machst dein Marketing wirkungsvoller.

Hier sind vier konkrete Wege, wie du das umsetzen kannst:

1. Emotionen gezielt im Text ansprechen

Bevor du einen Text schreibst – egal ob Social-Media-Post, E-Mail oder Blogartikel – überlege dir: Welche Emotion möchte ich auslösen?

Typische emotionale Einstiegspunkte sind:

  • Überforderung („Du hast alles versucht, aber es fühlt sich an, als würdest du auf der Stelle treten?“)
  • Sehnsucht („Du wünschst dir mehr Struktur und Leichtigkeit in deinem Marketing?“)
  • Erleichterung („Endlich ein Plan, der funktioniert – ohne dich zu überfordern.“)

Wähle eine Hauptemotion pro Text und bleibe klar in der Ansprache. So entsteht ein roter Faden – und echte Wirkung.

2. Mit visuellen Elementen Gefühle verstärken

Worte wirken – Bilder aber oft noch schneller. Achte darauf, dass deine visuelle Gestaltung zur Botschaft passt.

Beispiele:

  • Wenn du Ruhe vermitteln möchtest, nutze sanfte Farben, klare Strukturen, harmonische Bilder.
  • Willst du Begeisterung wecken, dürfen Farben kraftvoll und lebendig sein.

Vermeide Widersprüche. Ein hektisch gestalteter Instagram-Post über Achtsamkeit erzeugt Verwirrung – und senkt die Glaubwürdigkeit.

3. Persönlich kommunizieren – auch wenn’s länger dauert

Automatisierung ist bequem. Aber nichts ersetzt den Effekt einer persönlichen Nachricht. Eine Antwort per DM, ein Kommentar mit echtem Bezug oder eine individuelle E-Mail zeigen: Ich sehe dich. Du bist nicht nur eine Nummer in meinem Funnel.

Gerade in einem Markt, in dem vieles standardisiert ist, machst du mit ehrlicher, persönlicher Kommunikation den Unterschied.

Frau liegt auf dem Boden, schreibend, denkt über persönliche Kommunikation mit ihren potentiellen Kundinnen nach

4. Feedback aktiv suchen – und wertschätzend reagieren

Auch das ist emotionale Intelligenz: Kritik nicht als Angriff, sondern als Geschenk zu sehen.

Frage deine Kund*innen regelmäßig, was ihnen gefallen hat – und was nicht. Und wenn mal etwas kritisch zurückkommt: Hinhören statt verteidigen.

„Danke für deine Rückmeldung – das nehme ich mit.“ kann eine Beziehung stärken. Vorausgesetzt, es ist ehrlich gemeint.

Häufige Fehler im Umgang mit Emotionen im Marketing

Emotionale Intelligenz im Marketing ist kraftvoll – aber nur, wenn sie authentisch angewendet wird. Sonst entsteht schnell der gegenteilige Effekt: Misstrauen statt Verbindung. Damit dir das nicht passiert, zeige ich dir hier die drei häufigsten Stolperfallen – und wie du sie vermeidest.

1. Emotionen nur oberflächlich einsetzen

Ein paar gefühlige Phrasen reichen nicht aus, um Vertrauen zu schaffen. Menschen spüren, ob du es ernst meinst – oder ob du nur versuchst, durch emotionales Framing mehr zu verkaufen.

Typisches Beispiel: Eine Landingpage, die mit dem Wort „Herz“ um sich wirft, aber keinerlei echtes Verständnis für die Probleme der Zielgruppe zeigt.

Was stattdessen hilft:
Sprich nicht nur über Emotionen – sondern zeige, dass du wirklich verstehst, wie sich deine Zielgruppe fühlt. Das braucht echtes Zuhören, echtes Mitfühlen – und den Mut, auch unangenehme Themen anzusprechen.

„Authentizität lässt sich nicht faken. Sie wird gespürt – oder eben nicht.“

2. Zu viele Emotionen auf einmal

Wenn du versuchst, alle Gefühle gleichzeitig anzusprechen – von Angst über Hoffnung bis zu Freude und Dankbarkeit – wirkt dein Content schnell überladen und diffus.

Was stattdessen hilft:
Fokussiere dich auf eine zentrale Emotion pro Inhalt. Frag dich: Was soll bei meiner Leserin ankommen? Was soll sie fühlen – und warum?

So entsteht Klarheit. Und die braucht es, damit eine echte Verbindung entstehen kann.

3. Die falschen Emotionen ansprechen

Nicht jede Emotion passt zu jedem Angebot. Eine Anzeige für Steuerberatung mit einem Witz über Chaos im Büro mag kreativ wirken – aber sie verfehlt womöglich die Zielgruppe, die sich gerade nach Klarheit und Sicherheit sehnt.

Was stattdessen hilft:
Überlege dir bewusst, welche Emotionen zu deinem Angebot und deiner Zielgruppe passen. Bei einem Mentoring für überforderte Selbständige könnte das zum Beispiel sein:

  • Wunsch nach Leichtigkeit
  • Frust über fehlende Struktur
  • Sehnsucht nach Kontrolle und Klarheit

Bleib bei den Gefühlen, die dein Angebot wirklich anspricht – und nicht bei denen, die gerade in der Werbewelt „gut funktionieren“.

Fazit: Emotionales Marketing ist kein Trick – sondern echte Verbindung

Emotionale Intelligenz im Marketing bedeutet nicht, geschickter zu verkaufen. Es bedeutet, echter zu kommunizieren. Zu verstehen, was deine Kund*innen bewegt. Und so zu sprechen, dass sie sich gesehen, gehört und gemeint fühlen.

Es geht nicht um Manipulation. Sondern um Empathie. Um den Wunsch, wirklich zu helfen. Um die Bereitschaft, hinter Zahlen, Funnels und Algorithmen wieder den Menschen zu sehen.

Wenn du beginnst, Emotionen nicht nur als Werkzeug, sondern als Verbindungspunkt zu begreifen, ändert sich vieles:

  • Deine Texte treffen.
  • Deine Angebote berühren.
  • Deine Kommunikation wirkt – auf echte Weise.

Du musst dafür nicht lauter oder aufdringlicher werden. Sondern bewusster. Und klarer.

Denn Menschen kaufen nicht wegen Features. Sie entscheiden sich für ein Gefühl.

Silke Schönweger

FAQ: Emotionale Intelligenz im Marketing

Was ist der Unterschied zwischen emotionalem Marketing und Manipulation?

Emotionale Intelligenz im Marketing basiert auf Empathie und Echtheit, nicht auf psychologischen Tricks. Es geht darum, deine Zielgruppe wirklich zu verstehen – nicht darum, sie zu überreden. Manipulation täuscht, emotionale Intelligenz verbindet.

Muss ich dafür sehr persönlich werden?

Nein. Du musst nicht dein ganzes Leben teilen, um emotional zu kommunizieren. Es reicht, wenn du echte Themen ansprichst, die deine Kund*innen beschäftigen – und klar machst: Ich sehe dich. Ich verstehe, wo du stehst.

Welche Emotionen passen zu meinem Business?

Das hängt von deinem Angebot und deiner Zielgruppe ab. Typische Emotionen im Bereich Online-Business sind z. B.:

  • Frustration über Technik oder fehlende Struktur
  • Sehnsucht nach Leichtigkeit, Klarheit, Kontrolle
  • Freude über mehr Zeit, Selbstwirksamkeit, Erfolge

Überlege dir, welches Gefühl du mit deinem Angebot auslösen möchtest – und sprich genau das an.

Kann ich emotionale Intelligenz lernen?

Ja – auf jeden Fall. Du brauchst kein psychologisches Studium. Was du brauchst, ist die Bereitschaft zuzuhören, hinzuschauen und deine eigene Sprache zu reflektieren. Mit Übung wirst du klarer, empathischer – und erfolgreicher kommunizieren.

Podcast-Episode #159: Emotionale Intelligenz im Online-Marketing – Der Weg zu authentischen Kundenbeziehungen

Authentizität im Marketing – was sie wirklich bedeutet

Authentizität im Marketing – was sie wirklich bedeutet

💡 Das Wichtigste in Kürze

  • Was ist die Hauptaussage? Authentisches Marketing heißt: Zeig deine Werte, deine Stimme und deine Haltung – nicht einfach nur was gerade Trend ist.
  • Warum ist das wichtig? Weil so Vertrauen entsteht – du ziehst die richtigen Menschen an und wirkst glaubwürdig und professionell.
  • Wie setzt man es um? Identifiziere deine Werte, wähle Kanäle, die zu dir passen, und kommuniziere klar und ehrlich – ohne Show, ohne Druck.

Du hast es sicher auch schon oft gehört: „Sei einfach du selbst, dann klappt das mit dem Marketing schon.“ Klingt gut – aber was bedeutet das eigentlich in der Praxis? Und wo verläuft die Grenze zwischen echtem Auftreten und strategischer Selbstdarstellung?

Gerade im Marketing-Bereich ist „Authentizität“ zum Buzzword geworden. Jeder spricht darüber, viele setzen es voraus – aber nur wenige erklären konkret, was wirklich dahintersteckt. Wenn du als selbstständige Unternehmerin sichtbar sein willst, ohne dich zu verbiegen, stehst du vielleicht genau an diesem Punkt: Du willst dich zeigen – aber bitte nicht aufgesetzt oder überinszeniert. Du willst Nähe schaffen – aber deine Privatsphäre wahren. Und vor allem willst du Marketing machen, das zu dir passt. Ohne Show. Ohne Stress. Und ohne Burnout.

In diesem Artikel erfährst du:

  • was Authentizität im Marketing nicht ist,
  • wie du herausfindest, was wirklich zu dir passt,
  • und warum Authentizität nicht nur ein Gefühl, sondern auch eine bewusste Entscheidung ist.

Am Ende hast du nicht nur Klarheit darüber, wie du in deinem Marketing echt und professionell auftreten kannst – du wirst auch merken, wie entlastend es ist, nicht mehr allen Trends hinterherlaufen zu müssen.

Was Authentizität im Marketing nicht ist

Es gibt viele Missverständnisse rund um das Thema Authentizität – vor allem im Online-Marketing. Vielleicht hast du dich auch schon gefragt: „Muss ich jetzt ständig persönliche Geschichten teilen, um echt zu wirken?“ Oder: „Bin ich nur dann authentisch, wenn ich alles ungefiltert zeige – auch das Chaos hinter den Kulissen?“

Lass uns direkt ein paar Mythen aus dem Weg räumen:

Authentizität ist kein Freibrief für Unprofessionalität

„Ich bin halt so“ ist keine Ausrede für schlampige Texte, unklare Angebote oder eine vernachlässigte Website. Authentisch zu sein bedeutet nicht, dass du keine Standards brauchst. Es geht nicht um Nachlässigkeit – sondern um Klarheit und Ehrlichkeit.

Du musst nicht ständig sichtbar sein

Nur weil andere täglich posten oder in Storys präsent sind, heißt das nicht, dass du es genauso machen musst. Sichtbarkeit ist kein Dauerlauf. Authentisch zu sein bedeutet auch, auf deine Energie zu achten und deine Kanäle bewusst zu wählen.

„Perfekt unperfekt“ ist auch nur eine Inszenierung

Das trendige „Ich zeig mich jetzt ungeschminkt und mit Kaffeefleck auf dem Pulli“-Marketing wirkt nur dann echt, wenn es wirklich deinem Wesen entspricht. Wenn es aber nur ein neues „So-muss-man-heute-sein“-Ideal erfüllt, ist es genauso unauthentisch wie Hochglanz-Perfektion.

Du musst kein Drama teilen, um Nähe zu schaffen

Manche glauben, sie müssten schmerzhafte Geschichten oder private Tiefpunkte preisgeben, um als nahbar zu gelten. Doch du entscheidest, was du teilst. Echtheit zeigt sich nicht in der Tiefe deiner Offenbarung, sondern in der Stimmigkeit deiner Kommunikation.

Kurz gesagt: Authentizität heißt nicht „alles zeigen“ – sondern das Richtige zeigen. Was du nach außen gibst, sollte zu dir passen. Und vor allem: zu deiner Haltung, deinem Tempo und deinen Kundinnen.

Was echte Authentizität im Marketing bedeutet

Wenn wir all die Missverständnisse zur Seite legen – was bleibt dann eigentlich übrig? Was ist echte Authentizität im Marketing?

Es geht nicht darum, alles preiszugeben oder ständig präsent zu sein. Sondern darum, dich selbst, deine Werte und deine Art des Arbeitens klar zu kommunizieren – und zwar so, dass es sich für dich richtig anfühlt. Nicht für den Algorithmus. Nicht für die Konkurrenz. Sondern für dich und die Menschen, die du erreichen willst.

Echt ist, wenn es zu dir passt

Authentizität beginnt bei dir. Bei deinen Werten, deinen Stärken, deiner Persönlichkeit. Wenn du ein ruhiger Mensch bist, musst du nicht plötzlich laut auftreten. Wenn du tiefgründig arbeitest, brauchst du keine oberflächlichen Tipps posten. Deine Kommunikation darf so sein wie du: klar, leise, bunt, strukturiert – was immer dich ausmacht.

Ehrliche Kommunikation – ohne Show

Du musst niemandem etwas beweisen. Authentisch zu kommunizieren heißt nicht, dich zu inszenieren, sondern deine Haltung zu zeigen. Deine Themen. Deine Sicht auf die Dinge. Ohne Druck, aber mit Haltung.

Langfristig denken statt kurzfristig performen

Authentisches Marketing ist kein Sprint. Es geht nicht um virale Posts oder kurzfristige Aufmerksamkeit. Sondern darum, über Zeit Vertrauen aufzubauen. Wiedererkannt zu werden. Und Menschen anzuziehen, die wirklich zu dir passen.

Authentizität wirkt wie ein Filter

Wenn du dich zeigst, wie du bist, ziehst du die richtigen Menschen an – und schreckt andere ab. Und das ist gut so! Denn echtes Marketing ist kein Casting für Massen, sondern eine Einladung an die, mit denen du wirklich arbeiten willst.

Authentizität ist nicht die Kür, sondern die Basis für alles, was du im Marketing tust. Wenn du bei dir bleibst, musst du dich nie verstellen – und das ist nicht nur befreiend, sondern auch wirksam.

Der Weg zur eigenen Marketingstimme

Vielleicht spürst du: Ja, ich will mich authentisch zeigen. Aber wie finde ich heraus, was wirklich zu mir passt? Authentizität fällt nicht vom Himmel – sie entsteht, wenn du dir selbst auf die Spur kommst. Und wenn du den Mut hast, genau so zu kommunizieren, wie es deiner Persönlichkeit entspricht.

Hier ein kleiner Fahrplan, wie du deine Marketingstimme finden kannst – und zwar ohne dich zu verbiegen:

Werte und Stärken identifizieren

Wofür stehst du? Was ist dir im Kontakt mit deinen Kundinnen wichtig? Und welche Eigenschaften machen dich in deiner Arbeit aus? Wenn du deine Werte und Stärken kennst, wird es viel leichter, klare Botschaften zu formulieren – und dich mit diesen wohlzufühlen.

Fragen, die dir helfen können:

  • Was bringe ich mit, das meine Kundinnen schätzen?
  • Welche Prinzipien gelten für mich – auch dann, wenn’s schwierig wird?

Die passenden Kanäle wählen

Nicht jeder Kanal passt zu jedem Menschen. Du musst nicht auf TikTok tanzen oder jeden Tag Storys machen, wenn du dich dort nicht wohlfühlst. Wähle Kommunikationsformen, die zu deiner Energie und deinem Arbeitsalltag passen. Weniger ist oft mehr – solange es dein Medium ist.

Erfahrungen und Expertise ehrlich teilen

Du musst nicht alles wissen oder perfekt sein. Aber du darfst zeigen, was du gelernt hast – und wie du arbeitest. Teile Geschichten aus deinem Alltag, Einsichten aus deiner Praxis, kleine Aha-Momente. Das schafft Nähe und zeigt: Du weißt, wovon du sprichst.

Grenzen setzen – und klar kommunizieren

Du musst nicht alles mit der Welt teilen. Du darfst entscheiden, wo deine Grenze zwischen „persönlich“ und „privat“ verläuft. Authentisch sein heißt nicht, transparent bis zur Schmerzgrenze zu sein. Es heißt: Du bestimmst, wie viel du teilst – und auf welche Weise.

Kurz gesagt: Deine Marketingstimme ist nichts, was du erfinden musst. Sie ist schon da – du darfst sie nur freilegen. Und dann Schritt für Schritt lernen, ihr Raum zu geben.

Praktische Tipps für mehr Authentizität im Marketing

Jetzt, wo du weißt, was Authentizität bedeutet – und was nicht –, fragst du dich vielleicht: Wie setze ich das konkret um? Wie kann mein Marketing sich nach mir anfühlen – und nicht nach einem aufgesetzten „So-macht-man-das“-Baukasten?

Hier kommen ein paar erprobte, alltagstaugliche Tipps, mit denen du deiner echten Stimme im Marketing mehr Raum geben kannst:

Schreib, wie du sprichst

Klingt banal, ist aber wirkungsvoll. Stell dir beim Schreiben vor, du würdest deiner Lieblingskundin eine Sprachnachricht schicken. Weg mit dem Fachjargon, her mit deiner Sprache. Klar. Warm. Auf den Punkt.

Teile deine Warum-Geschichte

Warum machst du, was du machst? Was treibt dich an? Deine Beweggründe sind nicht nur inspirierend – sie machen dich nahbar. Und sie schaffen Verbindung, die über reine Information hinausgeht.

Zeig Einblicke in deinen Arbeitsalltag – wie er wirklich ist

Kein Hochglanz nötig. Zeig, wie du arbeitest, was du vorbereitest, woran du gerade tüftelst. Es geht nicht um Inszenierung, sondern um Einblicke, die Vertrauen schaffen. Das dürfen auch kleine, scheinbar unspektakuläre Momente sein.

Sprich über deine Learnings – ohne Drama

Du musst keine tiefen Krisen auspacken, um authentisch zu wirken. Es reicht, wenn du teilst, was du gelernt hast – auch aus Dingen, die nicht optimal gelaufen sind. Lernprozesse zeigen Entwicklung. Und genau die macht dich greifbar.

Authentisches Marketing lebt von Echtheit in der Sprache, Klarheit im Warum und Nähe durch Alltag. Es geht nicht um mehr Content, sondern um echten Content.

Authentisch sein – und dabei professionell bleiben

Vielleicht spürst du an dieser Stelle: Ich will echt auftreten, aber trotzdem seriös wirken. Ich will nicht beliebig sein – sondern klar, zuverlässig, professionell. Und genau das ist möglich.

Denn Authentizität und Professionalität schließen sich nicht aus. Im Gegenteil: Sie ergänzen sich hervorragend – wenn du bewusst mit beiden umgehst.

Was du besser nicht teilst

Nur weil andere alles zeigen, musst du es nicht auch tun. Es gibt Themen, die gehören in deine privaten Räume – nicht ins Netz. Frag dich bei jedem Post: Dient das meinem Business? Stärkt es meine Botschaft? Oder ist es einfach nur spontan rausgehauen? Authentisch heißt auch: bewusst wählen.

Du musst nicht allen gefallen

Wenn du versuchst, es allen recht zu machen, wirst du irgendwann unklar. Und das wirkt weder echt noch professionell. Steh zu deiner Haltung – auch wenn nicht jeder sie teilt. Die richtigen Menschen werden genau deshalb bleiben.

Mach dir klar: Authentizität im Marketing ist eine Entscheidung

Echt zu sein im Marketing heißt nicht, sich treiben zu lassen. Es ist ein aktiver Prozess. Du entscheidest, wie du dich zeigen willst. Was du teilst. Und worauf du verzichtest. Diese Klarheit wirkt – und macht dich zur verlässlichen Ansprechpartnerin für deine Zielgruppe.

Fazit: Authentizität ist kein Trend – sie ist dein Fundament

Authentizität im Marketing ist weit mehr als ein Buzzword. Es ist keine Masche, kein Stilmittel, kein kurzfristiger Hype – sondern eine bewusste Entscheidung, wie du dein Business nach außen trägst.

Wenn du ehrlich kommunizierst, deine Stärken kennst und deine Werte sichtbar machst, ziehst du automatisch die richtigen Menschen an. Und genauso wichtig: Du schreckt die falschen ab – ganz ohne Drama, ganz ohne Verkaufsdruck.

Marketing darf sich gut anfühlen. Es darf leicht gehen. Es darf deins sein – mit deiner Sprache, deinem Rhythmus, deiner Haltung. Und genau das macht dich glaubwürdig, verbindlich und professionell.

Die wichtigste Erkenntnis?
Du musst nicht lauter, perfekter oder präsenter sein – du darfst einfach du selbst sein. Das ist nicht nur genug. Es ist genau das, was deine Wunschkundinnen sehen wollen.

FAQ: Authentizität im Marketing

Muss ich mein ganzes Leben teilen, um authentisch zu sein?

Nein. Authentizität bedeutet nicht, dass du alles preisgeben musst. Du entscheidest, was du teilst – und was nicht. Wichtig ist nur, dass das, was du teilst, stimmig ist und zu dir passt.

Wie finde ich meine authentische Marketingstimme?

Indem du dich mit deinen Werten, Stärken und Vorlieben beschäftigst – und dir erlaubst, so zu kommunizieren, wie es sich für dich gut anfühlt. Deine Stimme ist schon da. Du darfst sie nur freilegen.

Ist es unprofessionell, über Fehler zu sprechen?

Nein, solange du ehrlich bleibst und daraus ein Learning machst. Fehler zeigen, dass du menschlich bist – und machen dich greifbar. Entscheidend ist wie du darüber sprichst, nicht dass du es tust.

Wie schütze ich meine Energie, ohne unehrlich zu wirken?

Wähle deine Kanäle bewusst. Du musst nicht überall sein. Es reicht, wenn du dort sichtbar bist, wo du dich wohlfühlst. Und wenn du deine Kommunikation klar strukturierst, kannst du gleichzeitig ehrlich und energieeffizient arbeiten.

Podcast-Episode #155: Wie du authentisch bleibst, ohne dich zu verbiegen

Dein Business, deine Regeln: Authentische Marketingstrategien für selbständige Frauen für 2025

Dein Business, deine Regeln: Authentische Marketingstrategien für selbständige Frauen für 2025

In einer Welt, in der das Online-Marketing täglich an Komplexität gewinnt, kann es eine echte Herausforderung sein, den Überblick zu behalten und die richtigen Strategien für dein Business zu finden. Dieser Artikel ist dein Kompass durch das Dickicht der Online-Marketing-Strategien und zeigt dir, wie du 2025 authentisch und erfolgreich sein kannst.

Podcast-Episode #147. Dein Business, deine Regeln

Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenmarketing

Die Bedeutung der digitalen Präsenz und Kundengewinnung

Deine digitale Präsenz ist das A und O in der heutigen Geschäftswelt. Kunden suchen online nach Lösungen – wenn du nicht sichtbar bist, existierst du für sie nicht. SEO und SEM sind die Werkzeuge, mit denen du deine Sichtbarkeit in Suchmaschinen steigerst und so mehr potenzielle Kunden erreichst.

Grundlagen und Tipps für SEO und Suchmaschinenwerbung

Keywords sind der Schlüssel zum Erfolg. Sie helfen dir zu verstehen, nach was deine Zielgruppe sucht. Verwende Tools wie Google Keyword Planner, um relevante Begriffe zu finden. Optimiere deine Website-Inhalte, indem du diese Keywords geschickt einbindest, ohne dabei den natürlichen Lesefluss zu stören.

Content ist King: Erstelle regelmäßig Inhalte, die deine Zielgruppe ansprechen und einen Mehrwert bieten. Blogartikel, Infografiken, Videos und Podcasts können helfen, deine Expertise zu zeigen und gleichzeitig für relevante Keywords zu ranken.

→ Du schaffst es noch nicht, regelmäßig Content zu erstellen? Lass dir dabei helfen mit meinem Umsetzungscoaching!

Technische SEO: Stelle sicher, dass deine Website schnell lädt, mobilfreundlich ist und eine klare Struktur hat. Eine technisch einwandfreie Website wird von Suchmaschinen bevorzugt.

Suchmaschinenmarketing (SEM): Nutze bezahlte Suchmaschinenwerbung, um für wichtige Keywords schnell sichtbar zu werden. Ein gut strukturiertes Google Ads-Konto kann dir dabei helfen, gezielt Traffic zu generieren.

Ansprechende Online-Präsenz und Social-Media-Aktivitäten

Die Wichtigkeit eines professionellen Online-Auftritts

Dein Online-Auftritt ist oft der erste Eindruck, den potenzielle Kunden von deinem Business bekommen. Eine professionell gestaltete Website und für dich passende Social-Media-Profile sind unverzichtbar. Sie sollten deine Marke widerspiegeln und klar kommunizieren, was du anbietest und wofür du stehst.

Wichtig ist aber, dass du dich nicht dazu verleiten lässt, auf “allen Social-Media-Plattformen” aktiv sein zu wollen. Das kann nicht funktionieren, weil du deinen Fokus verlierst und deine eh schon knapp bemessenen zeitlichen Kapazitäten zu sehr streust. Konzentriere dich auf wenige Kanäle und bespiele diese durchgängig und engagiert. Davon hast du im Endeffekt mehr. 

Auswahl und Nutzung von Social-Media-Plattformen zur Zielgruppenansprache

Nicht jede Plattform ist für jedes Business geeignet. Instagram und Pinterest eignen sich hervorragend für visuell ansprechende Produkte, während LinkedIn und Xing ideal für B2B-Services sind. Verstehe, wo deine Zielgruppe Zeit verbringt, und passe deine Strategie entsprechend an.

Tipp: Achte an dieser Stelle auch unbedingt darauf, auf welchen Plattformen du dich wohlfühlst!

Sei aktiv und interaktiv: Regelmäßige Posts halten dich im Gedächtnis deiner Zielgruppe. Noch wichtiger ist jedoch die Interaktion. Beantworte Fragen, reagiere auf Kommentare und führe echte Gespräche. Authentizität entsteht durch Interaktion. Übrigens etwas, wo ich auch noch sehr viel Potenzial habe, da ich auf der Plattform meiner Wahl – LinkedIn – noch zu wenig interagiere. 

Erfolgsmessung und Optimierung von Marketingmaßnahmen

Festlegung und Verfolgung von SMART-Zielen

Konkrete Ziele sind die Grundlage für jede erfolgreiche Marketingstrategie. Sie müssen spezifisch, messbar, erreichbar, relevant und zeitgebunden sein. Beispiele für SMART-Ziele im Marketing könnten sein: „Steigerung des Website-Traffics um 20% in den nächsten 6 Monaten“ oder „Erhöhung der Conversion-Rate um 5% bis zum Jahresende“.

Überlege dir deine passenden Ziele. Gut ist, wenn du das schon Anfang des Jahres z.B. im Rahmen der Jahresplanung für dein Business machst. Aber natürlich kannst du auch unterhalb des Jahres einsteigen und deine Ziele anpassen oder neue Ziele festlegen. 

Analyse und Anpassung von Marketingstrategien anhand von KPIs

KPIs (Key Performance Indicators) sind Messgrößen, die anzeigen, wie effektiv deine Marketingstrategien sind. Dazu gehören z.B. die Besucherzahlen deiner Website, die Engagement-Rate auf Social Media oder die Conversion-Rate deiner Landing-Pages. Nutze diese Daten, um zu verstehen, was funktioniert und was verbessert werden muss. Anpassungen können von kleinen Veränderungen im Content bis hin zu größeren strategischen Überholungen reichen.

Wichtig ist hier, dass du die für dich passenden KPIs auswählst. Nimm dir für die Messung deiner Zahlen am Anfang nicht zu viel vor und konzentriere dich auf die wichtigsten Größen. 

Du machst die Regeln in deinem Business

Effiziente Nutzung von Marketing-Tools und Automatisierung

Vorstellung von Tools zur Marketing-Automatisierung

Es gibt zahlreiche Tools, die dir die Arbeit erleichtern können. Plattformen wie Trello, ActiveCampaign oder Publer bieten umfangreiche Möglichkeiten, deine Marketingaktivitäten zu automatisieren. Von E-Mail-Kampagnen, die automatisch an Segmente deiner Liste gesendet werden, bis hin zur Planung von Social-Media-Posts – diese Tools sparen dir nicht nur Zeit, sondern ermöglichen es dir auch, deine Marketingbemühungen zu skalieren.

Wie Automatisierung das Zeitmanagement und die Effizienz verbessern kann

Automatisierung kann Wunder für dein Zeitmanagement bewirken. Stell dir vor, du könntest die Zeit, die du normalerweise für das manuelle Posten auf Social Media aufwendest, halbieren und diese Zeit stattdessen in die Entwicklung neuer Geschäftsideen investieren. Genau das ermöglicht dir die Automatisierung. Darüber hinaus stellt sie sicher, dass deine Aktivitäten konsistent sind und hilft dir, ein gleichbleibendes Engagement mit deiner Zielgruppe aufzubauen.

Individuelles Coaching und Positionierung

Die Bedeutung von maßgeschneiderten Coaching und Beratung für selbstständige Frauen

Der Weg zur erfolgreichen Selbstständigkeit ist oft mit Herausforderungen gepflastert. Ein Coach kann dir helfen, Klarheit über deine Ziele zu gewinnen, Stärken und Schwächen zu identifizieren und eine klare Strategie zu entwickeln, um dich und dein Business optimal zu positionieren. Dieser individuelle Ansatz ist besonders wertvoll, da er es ermöglicht, Strategien zu entwickeln, die genau auf deine Bedürfnisse zugeschnitten sind.

Prozess und Vorteile der individuellen Positionierung im Markt

Eine klare Positionierung hilft dir, dich von der Konkurrenz abzuheben und genau die Kunden anzuziehen, die zu deinem Angebot passen. Ein Coach kann dir helfen, deine einzigartigen Wertversprechen herauszuarbeiten und eine Marke zu entwickeln, die authentisch kommuniziert, wer du bist und was du anbietest. Dieser Prozess ist entscheidend für langfristigen Erfolg und Kundentreue.

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Authentizität und Kundenzentrierung

Schaffung einer glaubwürdigen Marke durch authentische Selbstpräsentation

Authentizität ist der Schlüssel zu einer starken Marke. Kunden schätzen Ehrlichkeit und Transparenz. Zeige dich so, wie du bist, mit deinen Stärken und auch deinen Schwächen. Denn genauso, wie du bist, bist du richtig – auch in deinem Business! Dies schafft Vertrauen und eine tiefe Verbindung zu deiner Zielgruppe.

Aufbau einer kundenzentrierten Marketingstrategie, die echten Mehrwert bietet

Eine Strategie, die den Kunden in den Mittelpunkt stellt, ist essenziell für den Erfolg. Verstehe die Bedürfnisse, Probleme und Wünsche deiner Zielgruppe und richte deine Angebote genau darauf aus. Biete Lösungen, die einen echten Mehrwert bieten, und kommuniziere dieses Angebot klar und verständlich.

Einsatz digitaler Tools und Ressourcen

Überblick über nützliche Tools und Plattformen zur Vereinfachung von Marketingaktivitäten

Neben den bereits erwähnten Automatisierungstools gibt es eine Vielzahl weiterer digitaler Helfer, die speziell für Selbstständige und kleine Unternehmen konzipiert sind. Tools wie Canva für Design, Trello für Projektmanagement oder Zoom für Online-Meetings können deinen Arbeitsalltag erheblich erleichtern. Welche Tools ich in meinem Business nutze, erfährst du hier: 11 hilfreiche Online Marketing Tools, die ich für mein Business nutze

Anleitung zur effektiven Nutzung von digitalen Ressourcen für Geschäftserfolg

Die effektive Nutzung dieser Tools beginnt mit der Auswahl der richtigen Ressourcen für deine spezifischen Bedürfnisse. Nicht jedes Tool passt zu jedem Business oder Marketing. Experimentiere mit verschiedenen Optionen und finde heraus, welche Tools die größte Wirkung für deine Arbeit haben.

Business-Mindset für authentische Marketing-Strategien

Die Rolle des Business-Mindsets bei der Entwicklung authentischer Marketing-Strategien

Ein starkes Business-Mindset ist die Grundlage für den Erfolg. Es ermöglicht dir, Herausforderungen als Chancen zu sehen, Risiken einzugehen und aus Fehlern zu lernen. Ein positives Mindset hilft dir, dich von Rückschlägen nicht entmutigen zu lassen und stattdessen motiviert und fokussiert zu bleiben.

Strategien zur Stärkung des eigenen Business-Mindsets für langfristigen Erfolg

Positives Denken und Visualisierung: Beginne jeden Tag mit einer positiven Einstellung und visualisiere deinen Erfolg. Dies kann helfen, deine Ziele greifbarer zu machen und dich auf Erfolg auszurichten.

Setze dir klare Ziele: Definiere, was du erreichen möchtest, und setze dir klare, erreichbare Ziele. Dies gibt dir eine Richtung und hält dich auf Kurs.

Lerne aus Misserfolgen: Sieh Misserfolge als Lernchancen. Jeder Rückschlag bietet dir die Möglichkeit, zu wachsen und dich zu verbessern.

Pflege ein unterstützendes Netzwerk: Umgebe dich mit Menschen, die dich inspirieren und unterstützen. Ein gutes Netzwerk kann eine wertvolle Ressource für Rat, Inspiration und Unterstützung sein.

Mehr dazu: Mindfucks im Online-Marketing – wie du deine Glaubenssätze in 4 Schritten überprüfen kannst

Persönliche Entwicklung und kontinuierliches Lernen

Die Wichtigkeit der persönlichen Weiterbildung und Anpassung an Marktveränderungen

Die digitale Marketinglandschaft ist ständig im Wandel. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, ist es wichtig, dass du dich kontinuierlich weiterbildest und an neue Trends und Technologien anpasst. Dies zeigt nicht nur deinen Kunden, dass du auf dem neuesten Stand bist, sondern eröffnet dir auch neue Möglichkeiten und Ideen für dein Business.

Ressourcen für lebenslanges Lernen und professionelle Entwicklung im Marketingbereich

Online-Kurse und Webinare: Schaue nach ausgewählten Weiterbildungsangeboten wie Online-Kursen und Webinaren, die dich in deinen aktuellen Themen unterstützen – vermeide shiny objects.

Fachliteratur und Blogs: Bleibe durch das regelmäßige Lesen von Fachliteratur, Blogs und Branchennews auf dem Laufenden. Autoritäten wie Seth Godin oder Neil Patel bieten wertvolle Einblicke und Tipps.

Networking-Events und Konferenzen: Besuche Branchenkonferenzen und Networking-Events, um dich mit anderen Fachleuten zu vernetzen und von ihren Erfahrungen zu lernen. Solche Veranstaltungen sind auch eine großartige Möglichkeit, über die neuesten Trends und Best Practices informiert zu bleiben. Mein nächstes Networking-Event wird z.B. das CoachCamp in Köln Ende Januar sein.

Fazit

Authentisches Marketing ist mehr als nur eine Strategie; es ist eine Haltung. Es geht darum, wahrhaftig zu dir und deinen Werten zu stehen, eine starke Verbindung zu deiner Zielgruppe aufzubauen und dein Business auf eine Weise zu fördern, die sowohl effektiv als auch ethisch ist. Indem du die hier vorgestellten Prinzipien und Tools nutzt, kannst du eine Marketingstrategie entwickeln, die nicht nur heute, sondern auch in Zukunft Bestand hat.

Erinnere dich daran: Dein Business, deine Regeln. Mit Authentizität, Hingabe und dem richtigen Mindset steht dir die Welt offen. Sei mutig, sei du selbst, und lass dein Business auf deine Art und Weise wachsen. Der Erfolg wird folgen.

Online-Marketing-Strategie: Die ultimative Anleitung

Online-Marketing-Strategie: Die ultimative Anleitung

Eine Strategie ist etwas, was sich jede Selbständige oder Unternehmerin für ihr Business wünscht, damit es sich geplanter, zuverlässiger und sinnvoller anfühlt, als ohne Strategie loszugehen. Das gilt natürlich oder erst recht für die Online-Marketing-Strategie. 

Denn anstatt wie wild auf allen möglichen Plattformen und Kanälen aktiv zu sein und zu hoffen, dass die Kunden einen schon irgendwie finden werden, ergibt es Sinn, das ganze strategisch, eben mit einer Online-Marketing-Strategie anzugehen. 

Online-Marketing kann aber eben auch nur professionell, effektiv und effizient betrieben werden, wenn eine Online-Marketing-Strategie verfolgt wird, die sich an den Zielen, den Angeboten, den Wunschkunden und den richtigen Kanälen orientiert. 

Was eine Online-Marketing-Strategie ist, warum es sinnvoll ist eine zu haben und wie du dir deine eigene sinnvolle und umsetzbare Online-Marketing-Strategie erstellst, das erfährst du hier.

Einführung in das Thema Online-Marketing-Strategie

Was ist eine Online-Marketing-Strategie genau und was umfasst sie?

Die Online-Marketing-Strategie ist ein strategischer und damit zielgerichteter Ansatz, der von Selbständigen und Unternehmen entwickelt wird, um ihre Online Präsenz zu optimieren und ihre Marketingziele zu erreichen. 

Aha! Geht’s genauer? Na klar!

Dabei umfasst die Online-Marketing-Strategie eine Reihe von Aktivitäten und Taktiken, die darauf abzielen, 

  • Potenzielle Kunden anzusprechen, 
  • Den Traffic auf den aus meiner Sicht wichtigsten Kanal, nämlich deine Website, zu lenken,
  • Die Markenbekanntheit zu erhöhen 
  • Und damit letztendlich den Umsatz zu steigern. 

Um die Online-Marketing-Strategie noch genauer erklären zu können, kann das Modell des Marketing-Mix mit den 4P herangezogen werden. 

Bei den 4P handelt es sich um Product, Price, Placement und Promotion. In aller Kürze bedeutet es, dass zu einem Produkt (product) ein Preis (price) festgelegt wird, ein Verkaufskanal bzw. Distributionskanal (placement) gefunden und entsprechend Werbung (promotion) über digitale Kanäle erfolgt. 
Die Kenntnis des Marketing-Mix ist also hilfreich, um eine Online-Marketing-Strategie zu entwickeln. Mehr zum Marketing-Mix kannst du hier nachlesen: Dein optimaler Marketing-Mix – das solltest du beachten

Podcast-Episode #052: Online-Marketing-Strategie – die ultimative Anleitung Teil 1

Bedeutung einer gut durchdachten Strategie für den Online-Erfolg

Eine gut durchdachte Online-Marketing-Strategie ist also etwas, was dich zum Online Erfolg und zu mehr Umsatz führen kann. Vor allem aber kann sie dafür sorgen, dass weniger Zeit verbummelt wird und du sinnvollere Marketingaktivitäten vornimmst. 

Sie schützt dich also vor allem auch davor, einfach “irgendetwas zu machen” in der Hoffnung, dass sich schon jemand angesprochen fühlt und sein Geld bei dir ausgibt. 

Klingt sinnvoll, findest du nicht auch?

Unterschied zur Digitalen Marketing Strategie

Aber da gibt’s ja noch dieses Digitale Marketing?

Ja genau! 

Damit du die Wichtigkeit und Bedeutung der Online-Marketing-Strategie noch besser erkennst, sollten wir zunächst auf die Digitale Marketing Strategie zu sprechen kommen und die Unterschiede zwischen diesen Begrifflichkeiten klären. 

Online-Marketing-Strategie

Die Online-Marketing-Strategie konzentriert sich speziell auf die Vermarktung und Promotion von Produkten, Dienstleistungen oder Marken im Internet. 

Sie umfasst alle Marketingaktivitäten, die über digitale Kanäle wie Websites, Suchmaschinen, E-Mail-Marketing, Social Media und Online-Werbung durchgeführt werden. 

Eine Online-Marketing-Strategie zielt darauf ab, die Online-Präsenz und Sichtbarkeit zu verbessern, Traffic zu generieren, Leads zu generieren und Conversions zu steigern.

So weit. So gut.

Digitale Marketing-Strategie

Eine Digitale Marketing-Strategie hingegen bezieht sich auf eine umfassendere Herangehensweise an das Marketing, bei der digitale Kanäle, Technologien und Medien als integraler Bestandteil der gesamten Marketing-Strategie betrachtet werden. 

Sie umfasst sowohl Online- als auch Offline-Marketingmaßnahmen und berücksichtigt alle Aspekte des digitalen Marketings, einschließlich mobiler Apps, digitale Außenwerbung, digitale PR, Influencer-Marketing und andere digitale Technologien und Tools. 

Eine Digitale Marketing-Strategie zielt also darauf ab, eine nahtlose und integrierte Kundenerfahrung über verschiedene Kanäle hinweg zu schaffen und die Kundenbindung sowie die Markenbekanntheit zu verbessern.

Bezüglich des Unterschieds zwischen Online-Marketing-Strategie und Digitaler Marketing-Strategie kann man also sagen, dass, dass eine Online-Marketing-Strategie sich auf spezifische Online-Kanäle und -Maßnahmen konzentriert, während eine Digitale Marketing-Strategie einen breiteren Ansatz verfolgt und sowohl Online- als auch Offline-Marketing Aspekte berücksichtigt, um eine ganzheitliche Kundenerfahrung zu schaffen. 

Die Wahl zwischen einer Online-Marketing-Strategie und einer Digitalen Marketing-Strategie hängt von den Zielen, der Zielgruppe und den verfügbaren Ressourcen ab.

Und weil wir uns gerade mehr für spezifische Online-Kanäle und -Maßnahmen interessieren, beschäftigen wir uns hier in der Folge mit der Online-Marketing-Strategie und schauen uns an, was die Grundlagen, die Bedeutung und die Schritte zur Online-Marketing-Strategie Entwicklung im Detail sind. 

Grundlagen des Online-Marketings

Für die Entwicklung einer Online-Marketing-Strategie ist es also zunächst wichtig, sich das Online-Marketing an sich genauer anzuschauen. 

Was ist das Online-Marketing.

Welche Online-Marketing-Kanäle und -Instrumente gibt es im Online-Marketing.

Was sind die Unterschiede zum traditionellen Marketing.

Definition von Online-Marketing

Definitionsgemäß ist Online-Marketing eine Strategie zur Förderung von Produkten, Dienstleistungen oder Marken über das Internet. 

Übersetzt heißt das: 

Wenn du deine Produkte online verkaufen möchtest, dann kommst du um das Online-Marketing nicht herum. 

Das Online-Marketing beschert dir die Sichtbarkeit in der Online-Welt, die du brauchst, damit Menschen auf dich und deine Dienstleistungen aufmerksam werden können. 

Wichtige Kanäle und Instrumente im Online-Marketing

Das Online-Marketing nutzt dabei digitale Kanäle, um gezielte Zielgruppen anzusprechen, die Markenbekanntheit zu steigern, Kunden zu gewinnen und den Umsatz zu steigern. 

Die wichtigsten Kanäle und Instrumente im Online-Marketing umfassen:

Suchmaschinenmarketing (Search Engine Marketing, SEM)

Das Suchmaschinenmarketing bezieht sich auf alle Marketingaktivitäten, die darauf abzielen, die Sichtbarkeit deiner Website in den Suchmaschinenergebnissen zu verbessern. Es ist ein Überbegriff, der sowohl Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization, SEO), als auch Suchmaschinenwerbung (Search Engine Advertising, SEA) umfasst.

Die Suchmaschinenoptimierung ist der Prozess der Verbesserung einer Website, um deren organische (nicht bezahlte) Platzierung in den Suchmaschinenergebnissen zu erhöhen. Das Hauptziel von SEO besteht deshalb darin, den Traffic auf einer Website zu steigern, indem sie für bestimmte Suchbegriffe oder Keywords besser gerankt wird. Dies wird unter anderem dadurch erreicht, indem die Website-Struktur verbessert, qualitativ hochwertiger Inhalt bereitgestellt und relevante Backlinks aufgebaut werden.

Die Suchmaschinenwerbung hingegeben bezieht sich auf bezahlte Anzeigen, die in den Suchmaschinenergebnissen angezeigt werden. Das kennst du schon, wenn du dir deine Google-Suchergebnisse genauer anschaust.

Im Gegensatz zur organischen Platzierung bei der Suchmaschinenoptimierung werden diese Anzeigen nämlich oberhalb oder neben den organischen Ergebnissen platziert und mit dem Hinweis „Anzeige“ oder „Gesponsert“ gekennzeichnet. 

Beispiel für eine Suchanfrage zum Thema "Woran erkenne ich einen guten Mindset Coach" mit den Ergebnissen, die gesponsert, also über SEA zustande gekommen sind

Die Platzierung und Relevanz der Anzeigen werden normalerweise durch eine Auktionsmethode bestimmt, bei der Werbetreibende bieten, um ihre Anzeigen für bestimmte Keywords anzuzeigen.

Beide Methoden, also sowohl SEO als auch SEA, zielen darauf ab, den Traffic auf der Website zu erhöhen. Suchmaschinenmarketing kombiniert die beiden Ansätze der Optimierung von Inhalten und Verbesserung der Website-Struktur sowie der Suchmaschinenwerbung durch bezahlte Anzeigen miteinander. Dies soll zur Maximierung der Sichtbarkeit einer Website und somit mehr Erfolg im Online-Marketing führen.

Content-Marketing

Content-Marketing ist ein wesentlicher Bestandteil des Online-Marketings, der darauf abzielt, wertvolle, relevante und nachhaltige Inhalte zu erstellen, um die Aufmerksamkeit der Zielgruppe zu gewinnen, sie zu informieren und zu unterhalten sowie eine langfristige Beziehung aufzubauen. 

Dies geschieht durch Erstellung, Veröffentlichung und Verbreitung von sogenanntem Langform-Content wie Blogartikel, Videos, Podcast-Episoden und E-Books, 

Besonderes Augenmerk beim Content-Marketing liegt im Mehrwert der Zielgruppe. Content-Marketing ermöglicht es, nützliche und relevante Inhalte bereitzustellen, die den Bedürfnissen und Interessen der Zielgruppe entsprechen. Guter Content kann das Vertrauen der Kunden stärken und zur Markenbildung beitragen. 

Durch die Erstellung qualitativ hochwertiger Inhalte können Selbstständige und Unternehmer ihre Sichtbarkeit in Suchmaschinen erhöhen, denn durch optimierten relevanten Content können diese Inhalte in den Suchmaschinen höher ranken und zu  mehr Traffic auf der Website führen. 

Durch das Teilen der Inhalte auf Social Media Kanälen, im Newsletter oder auf sonstigen Kanälen kann zudem die Reichweite erhöht und neue potenzielle Kunden erreicht werden. 

Gutes Content-Marketing führt darüber hinaus zu Kundenbindung, Markenloyalität und zur Positionierung als Expertin in deinem Bereich. Wenn du mehr über das Content-Marketing erfahren möchtest, kannst du hier weiterlesen: Was ist Content Marketing einfach erklärt

Social-Media-Marketing

Ein weiterer wichtiger Online-Marketing-Bereich ist das Social-Media-Marketing, da es Selbständigen und Unternehmen die Möglichkeit bietet, eine direkte Verbindung zu ihrer Zielgruppe herzustellen und ihre Bekanntheit zu steigern. 

Das Social-Media-Marketing nutzt Plattformen wie Facebook, Instagram oder LinkedIn, um mit der Zielgruppe in Kontakt zu treten und somit potenzielle Kunden anzusprechen. 

Wichtige Punkte bei der Nutzung des Social-Media-Marketings sind, dass du auch hier eine klare Strategie haben und Ziele festlegen musst. Nur mit einer durchdachten Strategie schaffst du es, deine Ressourcen effizient einzusetzen und deine Erfolge auf Social-Media wahrnehmen zu können. 

Social-Media-Marketing lebt von hochwertigen und relevanten Inhalten, die die Zielgruppe ansprechen. Dabei sind mehr als beim Content-Marketing Kreativität und Originalität gefragt, um aus der Masse herauszustechen und die Aufmerksamkeit der Nutzer gewinnen zu können. 

Die jeweilige Social-Media-Plattform genau zu kennen, um den Algorithmus bestmöglich ausnutzen zu können, ist essenziell für den Erfolg auf dem jeweiligen Kanal. Ansonsten verpuffen die Anstrengungen im Nirwana.

E-Mail-Marketing

Auch das E-Mail-Marketing kann eine äußerst effektive Methode im Online-Marketing darstellen, um mit Kunden in Kontakt zu treten und die für das eigene Marketing gesetzten Ziele zu erreichen. 

Das E-Mail-Marketing bietet eine direkte und persönliche Kommunikation mit potenziellen Kunden und ermöglicht es, individuelle Botschaft gezielt auch an eine spezifische Zielgruppe zu senden. 

Einer der größten Vorteile des E-Mail-Marketings ist die Reichweite, denn nahezu jeder Internetnutzer besitzt eine E-Mail-Adresse und die meisten Menschen überprüfen ihre E-Mails regelmäßig. Die Nutzung von E-Mail als Kommunikationsmedium ist durchgehend anerkannt und hat den Postweg nahezu abgelöst. 

Außerdem stellt das E-Mail-Marketing eine kostengünstige Methode des Online-Marketings, gerade im Vergleich zu Printwerbung und Direktmailings dar. Durch die personalisierte und individualisierte Bereitstellung von Inhalten und die Anpassung der Inhalte durch Segmentierung wird die Verkaufsrate signifikant erhöht. 

Darüber hinaus kann das E-Mail-Marketing automatisiert genutzt werden, sodass E-Mail-Kampagnen geplant, vorbereitet und automatisch versendet werden kann. Das ist zeit- und ressourcensparend.

Wenn du noch mehr über das E-Mail-Marketing wissen möchtest, kannst du hier weiterlesen: E-Mail Marketing und Newsletter-Aufbau – so geht’s

Weitere Kanäle und Instrumente des Online-Marketings

Weitere Kanäle und Möglichkeiten des Online-Marketings sind das Affiliate-Marketing, bei dem Unternehmen mit Partnern zusammenarbeiten, die ihre Produkte oder Dienstleistungen bewerben und dafür eine Provision erhalten. 

Zudem gibt es das Influencer-Marketing, welches meistens von Instagram bekannt ist. Das Influencer-Marketing nutzt die Reichweite und Glaubwürdigkeit einflussreicher Personen in bestimmten Nischen, um Produkte oder Dienstleistungen zu bewerben. 

Beim Video-Marketing werden Videos erstellt und geteilt, um Produkte oder Dienstleistungen zu bewerben. Dies geschieht meist über Plattformen wie YouTube und Vimeo. 

Die Display-Werbung umfasst Banner-Anzeigen, Pop-Ups und andere grafische Anzeigen, die auf Websites, mobilen Apps oder sozialen Medien geschaltet und gezielt auf bestimmte Zielgruppen ausgerichtet werden. 
All diese Kanäle und Instrumente im Online-Marketing bieten Unternehmen eine Vielzahl von Möglichkeiten, ihre Zielgruppe zu erreichen und mit ihnen zu interagieren. Eine erfolgreiche Online-Marketing-Strategie erfordert eine sorgfältige Planung, kontinuierliche Analyse und Optimierung, um die gewünschten Ziele zu erreichen.

Unterschiede zum traditionellen Marketing

Der Hauptunterschied zwischen Online-Marketing und traditionellem Marketing liegt in den Kanälen und Techniken, die zur Erreichung der Zielgruppe verwendet werden. 

Während beim traditionellen Marketing vor allem auf Printmedien, Fernsehen, Radio und Direktwerbung gesetzt wird, nutzt das Online-Marketing digitale Kanäle wie Websites, soziale Medien, Suchmaschinen und E-Mail-Marketing. 

Online-Marketing ermöglicht dabei eine gezieltere Ansprache, Aktivitäten können besser getrackt und gemessen werden und es ist eine direktere Interaktion mit dem Publikum im Vergleich zum traditionellen Marketing möglich. 

Traditionelles Marketing ist also eher oldschool, oder?

Die Bedeutung einer Online-Marketing-Strategie

Die Online-Marketing-Strategie ist wichtig, wenn du im Online Business erfolgreich sein willst. Dazu sollten dir sowohl die Bedeutung der Strategie als auch die Vorteile einer gut geplanten Strategie bewusst sein.

Warum eine Strategie für den Online-Erfolg entscheidend ist

Eine Strategie ist für den Online-Erfolg so entscheidend, weil sie dabei hilft, die Ziele effektiv zu erreichen und das Potenzial der Aktivitäten auszuschöpfen. 

Zielsetzung und Fokus

Eine klare Strategie ermöglicht es dir als Selbstständige oder Unternehmerin, deine Ziele zu definieren und deinen Fokus auf das zu legen, was dir für dein Online-Marketing wirklich wichtig ist. Es hilft dabei, eine klare Richtung für das Online-Business zu haben und die erforderlichen Schritte zu identifizieren, um genau diese Ziele zu erreichen.

Zielgruppenanalyse

Eine Strategie erfordert eine gründliche Analyse der Zielgruppe bzw. den Kundenavatars. Und diese strategische Analyse ist wichtig, damit du als Selbstständige oder Unternehmerin deine Online-Marketingaktivitäten direkt auf die spezifische Zielgruppe ausrichten kannst.

Durch das Verständnis der Bedürfnisse, Wünsche und Verhaltensweisen deiner Wunschkunden kannst du maßgeschneiderte Inhalte erstellen und deine Botschaften effektiver kommunizieren. 

Wettbewerbsvorteil

Eine Strategie hilft dir außerdem dabei, den Wettbewerbsvorteil einer selbständigen Frau oder Unternehmerin zu identifizieren und auszunutzen. 

Durch eine differenzierte Positionierung und die Betonung deines USP (unique selling point) bzw. deiner Stärken, kannst du dich von anderen abheben und eine starke individuelle Online-Präsenz aufbauen. Eine kluge Strategie ermöglicht es dir also, in einem überfüllten Markt erfolgreich zu sein. 

Messbare Ergebnisse

Eine Strategie legt außerdem klare Ziele und Messgrößen fest, um den Erfolg der Online-Aktivitäten zu beurteilen. 

Durch regelmäßige Überwachung und Auswertung der Leistung kannst du deine Strategie anpassen und optimieren, um bessere Ergebnisse zu erzielen. Die Möglichkeit, den Fortschritt zu messen, trägt zur Motivation und zum langfristigen Erfolg bei.

Kontinuierliche Weiterentwicklung

Eine Strategie ermutigt zu kontinuierlicher Weiterentwicklung und Anpassung an sich verändernde Online-Trends und Kundenbedürfnisse. 

Indem du deine Strategie regelmäßig überprüfst und aktualisierst, also eine Bestandsaufnahme machst, bleibst du als selbständige Frau und Unternehmerin relevant und wettbewerbsfähig. Eine flexible Strategie ermöglicht es dir, Chancen zu nutzen und sich den Herausforderungen anzupassen.

Vorteile einer gut geplanten Strategie im Vergleich zu ad hoc Maßnahmen

Der aus meiner Sicht größte Vorteil einer gut geplanten Online-Marketing-Strategie im Vergleich zu ad hoc Maßnahmen ist das effektive Ressourcenmanagement. 

Eine Strategie hilft dir nämlich dabei, Ressourcen wie Zeit, Geld und Personal effektiv einzusetzen. 

Als selbständige Frau und Unternehmerin kannst (und musst) du deine begrenzten Ressourcen auf diejenigen Online-Marketing Kanäle und -aktivitäten konzentrieren, die den größten Einfluss auf deinen Erfolg im Online-Business haben. 

Durch eine strategische Planung kannst du Kosten minimieren und den Return on Investment maximieren.

Zusammenfassend ist eine Strategie für den Online-Erfolg entscheidend, da sie dir hilft, klare Ziele zu setzen, deine Zielgruppe besser zu verstehen, deinen Wettbewerbsvorteil zu nutzen, Ressourcen effektiv einzusetzen, messbare Ergebnisse zu erzielen und dich kontinuierliche weiterzuentwickeln. 

Eine strategische Herangehensweise ist dabei der Schlüssel, um im heutigen digitalen Zeitalter erfolgreich zu sein, langfristig Wachstum zu erzielen, und zwar ohne auszubrennen. 

Podcast-Episode #054: Online-Marketing-Strategie – die ultimative Anleitung Teil 2

Schritte zur Entwicklung einer Online-Marketing-Strategie

Die Entwicklung einer Online-Marketing-Strategie enthält verschiedene Schritte, die zu beachten sind. 

Die strategische Planung des Online-Marketings umfasst unter anderem die Auswahl der richtigen Online-Marketing-Kanäle und -instrumente, die zur Erreichung der definierten Ziele eingesetzt werden. Dazu gehören, wie schon zuvor genannt, Suchmaschinenoptimierung (SEO), Suchmaschinenmarketing (SEM), Content-Marketing, E-Mail-Marketing, Social-Media-Marketing und vieles mehr. Jeder Kanal erfordert spezifische Strategien und Maßnahmen, um optimale Ergebnisse zu erzielen.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil einer Online-Marketing-Strategie ist die kontinuierliche Überwachung und Messung der Ergebnisse. Dies ermöglicht es, den Erfolg von Kampagnen zu bewerten, Anpassungen vorzunehmen und die Strategie zu optimieren. Analysetools liefern wichtige Informationen über den Website-Traffic, die Conversion-Raten, das Nutzerverhalten und andere relevante Metriken, die zur Verbesserung der Kampagnenleistung genutzt werden können.

Darüber hinaus umfasst eine ganzheitliche Online-Marketing-Strategie auch Aspekte wie das Branding, die Erstellung hochwertiger Inhalte, die Interaktion mit der Zielgruppe auf verschiedenen Plattformen und die Schaffung einer positiven Online-Reputation.

Der erste Schritt zur Entwicklung einer Online-Marketing-Strategie ist aber die Zielsetzung, d.h. du musst dein Ziel für dein Online-Marketing klar definieren. Und dieses Online-Marketing-Ziel ergibt sich wiederum aus deinen Unternehmenszielen, deiner Vision und deinen individuellen Werten, die in dein Online-Marketing einfließen. 

Zielsetzung

Bei der Zielsetzung für dein Online-Marketing überlegst du dir also zunächst, was du perspektivisch mit deinem Online-Business erreichen und wo du z.B. in zwei, fünf oder zehn Jahren mit deinem Business stehen möchtest. 

SMART-Ziele definieren (spezifisch, messbar, erreichbar, relevant, zeitgebunden)

Daraus ergibt sich, welche nächsten Schritte du in deinem Online-Marketing gehen darfst, um diese größeren Ziele zu erreichen. Versuche, smarte Ziele zu definieren, d.h. deine Ziele sollten spezifisch, messbar, erreichbar, relevant und zeitgebunden sein. 

Es bringt wenig, wenn du sagst, du möchtest “mehr Kunden gewinnen” oder “mehr Umsatz machen” – natürlich willst du das. Aber das ist weder spezifisch noch messbar. 

Beispiele für Online-Marketing Ziele

Besser ist es, dir kleine Online-Marketing Ziele zu setzen, die wirklich SMART sind, also z.B. 

  • 500 Newsletter-Abonnenten bis zum 31.12. gewinnen
  • 2 Kundinnen für das Alles im Griff-Programm bis Ende Juli 2023 gewinnen
  • Erhöhung der Rate von Website-Besucher um 10% innerhalb der nächsten 6 Monate
  • 20% mehr Social-Media-Follower auf Instagram in den nächsten vier Monaten

Selbstverständlich müssen diese Ziele dann noch einmal in Unterziele und To Do’s heruntergebrochen werden. Aber sobald du sinnvolle SMARTE Ziele für dein Online-Marketing ermittelt hast, kannst du deine Strategie entwickeln. 

Ausgangspunkt der Strategie-Entwicklung

Du als Selbständige bzw. Unternehmerin hast eine bestimmte Expertise mit einem Angebot oder einer Dienstleistung, mit der du Menschen unterstützen, ihnen helfen oder ihren Schmerz bzw. unangenehme Gefühle mindern kannst. 

Das ist dein Angebot bzw. daraus entwickelt sich dein Produkt. 

Damit du aber genau weißt, was die Menschen da draußen in der Welt brauchen und wie ein passendes Angebot für sie aussehen könnte, musst du zunächst eine Zielgruppenanalyse oder Wunschkundenanalyse durchführen. 

Zielgruppenanalyse

Die Zielgruppenanalyse ist ein wesentlicher Bestand des Online-Marketing, denn sie unterstützt dich dabei, deine Zielgruppe besser zu verstehen. 

Bei der Zielgruppenanalyse werden grundsätzlich demografische, sozioökonomische und psychografische Merkmale der potenziellen Kunden untersucht, um ein genaues Profil der Zielgruppe zu erstellen. 

Die Analyse ermöglicht es dir, gezielte Marketingstrategien zu entwickeln und effektiver zu kommunizieren. Indem du die Bedürfnisse, Interessen und Verhaltensweisen der Zielgruppe kennst, kannst du personalisierte Inhalte und maßgeschneiderte Angebote für die Zielgruppe erstellen. 

Außerdem findest du über die Zielgruppenanalyse die richtigen Kanäle für die Verbreitung deiner Marketingbotschaften, so dass du deine Marketingaktivitäten effizienter gestalten kannst. 

Identifikation der Zielgruppe(n)

Es ist durchaus möglich, dass du während der Zielgruppenanalyse bemerkst, dass du nicht nur eine Zielgruppe identifizieren kannst, sondern mehrere. Das ist vollkommen okay und kann von dir so übernommen werden. 

Wichtig ist nur, dass du die Zielgruppen klar voneinander trennst, um dir die Kommunikation zu erleichtern. 

Erstellung von Personas

Bezüglich der Erstellung von Personas, also Kundenavataren, scheiden sich ein bisschen die Geister. Während die einen davon ausgehen, dass man keine Persona benötigt, bin ich eine große Freundin davon, mindestens einen Kundenavatar zu erstellen. 

Ich sehe dies vor allem vor dem Hintergrund der effizienten Kommunikation für notwendig an. Sobald du eine bestimmte Person vor Augen hast, die du mit deinem Marketing und deinen Marketingaktivitäten ansprichst, wird deine Kommunikation sofort klarer und genauer. 

Dies liegt vor allem daran, dass du nicht versuchst, mit deinen Worten eine Vielzahl von Menschen, also eine Zielgruppe, zu erreichen, sondern nur “eine” Person. Natürlich fühlt sich von deinen Worten dann nicht nur eine Person angesprochen, sondern viele Personen. 

Mit der Definition deiner Zielgruppe bzgl. deines Kundenavatars weißt du ganz genau Bescheid über die Alter, Geschlecht, Wohnort, Interessen, Beruf, Bildungsstand, Einkommen, Bedürfnisse, Ängste usw. der Menschen, die du mit deiner Expertise erreichen möchtest. 

Hierbei ist neben den demografischen und sozioökonomischen Informationen eben auch wichtig zu wissen, wie der Mensch “tickt”. Worüber macht er sich Sorgen, was interessiert ihn, wie möchte er leben und worauf achtet sie in ihrem direkten Umfeld?

Außerdem geht es darum, das Kaufverhalten der jeweiligen Personengruppe anzuschauen und festzustellen, welche Faktoren entscheidend sind für eine Kaufentscheidung, ob die Person überhaupt selbst entscheiden kann oder eine stellvertretende Position einnimmt, welche Kaufeinwände sie gegebenenfalls geltend macht usw. 

Wenn du noch mehr zur Wichtigkeit des Kundenavatar nachlesen und dir auch ein entsprechendes Arbeitsblatt sichern möchtest, schau mal hier: Deinen einzigartigen Wunschkunden definieren – so geht’s

Wettbewerbsanalyse

Eine Wettbewerbsanalyse im Online-Marketing ist grundsätzlich wichtig, um einen Wettbewerbsvorteil zu erlangen. Auch wenn ich keine große Freundin davon bin, auf andere zu schielen, sondern mehr davon halte, “sein eigenes Ding” zu machen, schadet es nicht zu schauen, womit sich die Konkurrenz am Markt abhebt. 

Die Wettbewerbsanalyse ermöglicht es, die Strategien, Taktiken und Stärken der Konkurrenz zu verstehen, um eigene Maßnahmen anzupassen und zu verbessern. Durch die Identifizierung von Chancen und Risiken im Marktumfeld können effektivere Marketingstrategien entwickelt werden. 

Zudem hilft sie, Zielgruppen besser zu verstehen und deine eigene Positionierung zu optimieren. Eine Wettbewerbsanalyse ermöglicht es, Trends frühzeitig zu erkennen und sich an Veränderungen im Markt anzupassen, um langfristigen Erfolg sicherzustellen.

Analyse der Konkurrenz im Online Bereich

Um ehrlich zu sein: Ich mag das Wort Konkurrenz nicht. Das hat immer einen so negativen Beigeschmack. Mir gefällt es viel besser, die Konkurrenz als “Mitbewerber” zu benennen, denn als solche sehe ich sie auch an. 

Es gilt also, die Mitbewerber im Online-Bereich zu analysieren, um Stärken und Schwächen der Mitbewerber zu identifizieren, Chancen und Risiken zu erkennen und daraus die Schlüsse für die eigene Positionierung herauszuarbeiten

Eine Wettbewerbsanalyse kann durch folgende Schritte erfolgen:

  • Identifikation von Mitbewerbern – schreib dir auf, wer aus deiner Online-Bubble das “gleiche” macht wie du
  • Sammeln von Daten über ihre Online-Aktivitäten – schau dir ihre Website, Social-Media-Accounts, Anzeigen usw. an
  • Analyse ihrer Zielgruppen, Marketingstrategien und Angebote – mit wem arbeiten deine Mitbewerber zusammen, für wen erstellen sie ihre Angebote, wen genau sprechen sie an
  • Vergleich der eigenen Stärken und Schwächen mit denen der Mitbewerber – was kannst du vielleicht besser, wo liegen ihre Stärken im Vergleich zu dir
  • Identifizierung von Chancen und Risiken im Marktumfeld – fallen dir Aspekte ein, die sie in ihren Angeboten und in ihrer Darstellung nicht aufgenommen haben, identifiziere Chancen 
  • Ableiten von Strategien und Taktiken zur Verbesserung der eigenen Positionierung – wo siehst du Möglichkeiten, dich von deinen Mitbewerbern abzugrenzen und auf deinen USP aufmerksam zu machen

Kanalauswahl und -strategie

Sobald du dich genauer mit deiner Zielgruppe und auch ein bisschen mit deinen Mitbewerbern beschäftigt hast, kannst du die für dich richtigen Kanäle und die Kanalstrategie festlegen. 

Überblick über verschiedene Online-Marketing Kanäle (z. B. Social Media, SEO, SEA, E-Mail-Marketing)

Wie bereits oben beschrieben gibt es jede Menge Online-Marketing-Kanäle, die du für dein Online-Marketing nutzen kannst:

  • SEO
  • SEA
  • Content-Marketing
  • Social-Media
  • E-Mail-Marketing
  • Affiliate-Marketing

usw.

Auswahl der Kanäle, die zur Zielgruppe und den Zielen passen

Wichtig ist, dass du die Online-Marketing-Kanäle auswählst, die zu deiner Zielgruppe, zu deinen Zielen und auch zu deinen Ressourcen passen. 

Es bringt nichts, wenn du dir jetzt überlegst, auf mehreren Kanälen gleichzeitig zu starten, weil deine Zielgruppe potenziell auf all diesen Kanälen vertreten sein könnte oder ist. Das ist keine ressourcenschonende Vorgehensweise. 

Such dir lieber einen Kanal aus, mit dem du dein eines Online-Marketing-Ziel erreichen kannst und welches auch bezüglich deiner zeitlichen und energetischen Ressourcen machbar ist. 

Hierbei rate ich dazu, zunächst einen Kanal für Longform-Content auszuwählen, also z.B. Blog, Video oder Podcast. Dann suchst du dir einen Social-Media-Kanal aus, also z.B. Instagram, Facebook oder LinkedIn. 

Achte darauf, dass du zunächst diesen einen bzw. diese beiden Kanäle ordentlich und effizient bespielst, bevor du deine Marketing-Aktivitäten ausweitest. 

Strategie für jeden ausgewählten Kanal entwickeln

Sobald du dich für deine richtigen Kanäle entschieden hast -denk dran: weniger ist mehr!- kannst du die für jeden der Kanäle richtige Strategie entwickeln. 

Dafür ist notwendig, dass du die Eigenarten eines jeden Kanals kennst und z.B. weißt, was auf Instagram, LinkedIn & Co. gut funktioniert und was no-gos sind. 

Außerdem solltest du wissen, wie Veröffentlichungsraten für Blog, Podcast oder Videos bestmöglich anzusetzen sind. 

In Anlehnung an deine zeitliche und energetische Verfügbarkeit kannst du daraus dann eine Strategie für jeden ausgewählten Kanal entwickeln. 

Content-Strategie

Wie schon angedeutet, ist es sehr wichtig, eine Content-Strategie zu haben.

Warum? 

Weil du nicht ewig Zeit übrig hast.

Warum noch? 

Weil Content King ist und du darüber deine Wunschkunden direkt und zielgerichtet auf dich, deine Marke aufmerksam machen und so mehr Sichtbarkeit und Reichweite erlangen kannst. 

Bedeutung von hochwertigem Content im Online-Marketing

Hochwertiger Content ist im Online-Marketing aus verschiedenen Gründen äußerst wichtig. 

Hier sind drei konkrete und überzeugende Beispiele, warum es unerlässlich ist, wirklich guten Content zu erstellen:

Aufbau von Glaubwürdigkeit und Vertrauen: 

Hochwertiger Content ermöglicht es dir als Selbständige oder Unternehmerin, dich als kompetente und vertrauenswürdige Quelle in deiner Branche zu etablieren. 

Durch die Bereitstellung von relevanten und wertvollen Informationen kannst du das Vertrauen deiner Zielgruppe gewinnen und eine langfristige und nachhaltige Beziehung aufbauen. 

Wenn du hochwertigen Content lieferst, demonstrierst du deine Expertise und förderst deine Glaubwürdigkeit, was wiederum das Vertrauen der Kunden in dich stärkt.

Beispiel: Du bist Finanzberater mit Schwerpunkt ETFs. Du kannst regelmäßig hochwertige Blogartikel veröffentlichen, die Grundlagen und fundierte Ratschläge zur Anlagestrategie in ETFs beinhalten. Dadurch gewinnst du das Vertrauen potenzieller Kunden, die auf der Suche nach verlässlichen Informationen sind. 

Steigerung der Sichtbarkeit in Suchmaschinen: 

Suchmaschinen wie Google bevorzugen hochwertigen und relevanten Content. Na logo, sie wollen ja bei Suchanfragen das bestmögliche Ergebnis für den Suchenden ausspielen können. 

Durch die Erstellung von hochwertigem Content verbesserst du deine Chancen, in den Suchmaschinenergebnissen höher platziert zu werden. Gut optimierter und ansprechender Content kann zu einer besseren Sichtbarkeit führen und mehr organischen Traffic auf die Website lenken.

Beispiel: Du hast einen Online-Shop und erstellst hochwertige Produktbeschreibungen und Ratgeberartikel zur Nutzung der bei dir erhältlichen Produkte. Dadurch erhöhst du die Wahrscheinlichkeit, dass deine Website in den Suchergebnissen angezeigt wird, wenn potenzielle Kunden nach deinen Produkten oder Anwendungsmöglichkeiten suchen. 

Engagement und virale Verbreitung: 

Hochwertiger Content hat das Potenzial, Nutzer zu engagieren und zu begeistern. Wenn der Content informativ, unterhaltsam oder inspirierend ist, werden Nutzer eher dazu neigen, ihn mit anderen zu teilen, was zu einer viralen Verbreitung führen kann. 

Viraler Content kann eine enorme Reichweite erzielen und es dir ermöglichen, deine Botschaft effektiv zu verbreiten.

Beispiel: Ein kleines Unternehmen, das selbstgemachte Outdoor-Spielgeräte verkauft, erstellt ein hochwertiges Video von einem fantastischen Outdoor-Spieletag mit Kindern. Das Video wird von Eltern geteilt und verbreitet sich schnell in sozialen Medien, was zu einem Anstieg der Wahrnehmung des kleinen Unternehmens führt.

Insgesamt spielt hochwertiger Content eine entscheidende Rolle im Online-Marketing, da er dabei hilft, Vertrauen aufzubauen, die Sichtbarkeit zu verbessern, Engagement zu fördern und Kundenbindung zu stärken. 

Durch die zeitliche und gegebenenfalls auch finanzielle Investition in qualitativ hochwertigen Content kannst du langfristige Erfolge erzielen und deine Online-Präsenz optimieren.

Erstellung einer Content-Strategie (Themen, Formate, Veröffentlichungsplan)

Damit du bei der Erstellung von Content strategisch vorgehst und nicht ausbrennst vor lauter Aktionismus, solltest du dir eine gute Content-Strategie entwickeln. 

Das bedeutet, dass du deinen Content thematisch planst, in die verschiedenen Formate überträgst und Veröffentlichungsdaten festlegst.

In diesem Video vermittle ich dir meine strategische Vorgehensweise bei der Contentplanung bzw. bei der Erstellung eines Redaktionsplans als Teil meiner Online-Marketing-Strategie:

Budgetplanung und Ressourcenallokation

Zu einer funktionierenden Online-Marketing-Strategie gehört auch, dass man sich mit Budgetplanung und Ressourcenallokation beschäftigt.

Relativ schnell wirst du als Selbständige oder Solopreneurin merken, dass du zeitlich an deine Grenzen stößt. Dann ist es sinnvoll, einen Teil der Aufgaben im Rahmen der Online-Marketing-Strategie auszulagern. 

Auf der anderen Seite kannst du auch durch gezielte Festlegung des Marketingbudgets bestimmen, wo du welche Schwerpunkte im Online-Marketing setzen möchtest.

Festlegung des Marketingbudgets für Online Aktivitäten

Die Festlegung des Marketingbudgets für Online Aktivitäten ist also von entscheidender Bedeutung, da es die finanziellen Ressourcen bestimmt, die dir zur Verfügung stehen, um deine Marketingziele zu erreichen. 

Auf diese Punkte solltest du bei der Festlegung des Marketingbudgets für Online Aktivitäten unbedingt achten:

  1. Zielsetzung und Strategie: Bevor du das Budget festlegt, musst du klare Ziele und deine Online-Marketing-Strategie im grob definieren. Möchtest du beispielsweise deine Markenbekanntheit steigern, den Umsatz steigern oder neue Kunden gewinnen? Die sogenannte Budgetallokation hängt von diesen Zielen ab. Eine detaillierte Strategie hilft dabei, das Budget effektiv einzusetzen und sicherzustellen, dass es den gewünschten ROI (return on investment) erzielt.
  1. Branchen- und Wettbewerbsanalyse: Es ist wichtig, die Online-Marketing-Aktivitäten der Konkurrenz und die Branchenstandards zu analysieren. Dies ermöglicht eine realistische Einschätzung der erforderlichen finanziellen Mittel. Wenn die Konkurrenz starke Online-Präsenz und hohe Marketingausgaben hat, muss man möglicherweise ebenfalls investieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben. 
  1. Messung und Optimierung: Die Überwachung und Messung der Leistung ist ein wesentlicher Bestandteil eines Online-Marketingbudgets. Durch die Verwendung von Analysetools kannst du den Erfolg der verschiedenen Marketingkanäle verfolgen und Rückschlüsse auf die Rentabilität ziehen. 

Dabei musst du es mit der Analyse nicht übertreiben. Aber du wirst relativ schnell merken, ob sich ein Kanal für dich rentiert oder nicht.

Basierend auf diesen Erkenntnissen kann man das Budget über die Zeit hinweg anpassen und die Mittel in die am besten performenden Kanäle und Kampagnen umleiten. Die kontinuierliche Optimierung des Budgets verbessert die Effizienz und Effektivität der Online-Marketing-Aktivitäten.

Verteilung der Ressourcen auf die verschiedenen Kanäle und Maßnahmen

Die Festlegung des Marketingbudgets für Online-Aktivitäten ist entscheidend, um sicherzustellen, dass die finanziellen Ressourcen effektiv eingesetzt werden. 

Auch hier gilt wieder: Weniger ist mehr. 

Denn ob du dein Marketingbudget gleich wie dein zeitliches Budget auf einem oder auf 5 Kanälen ausgibst, macht einen gehörigen Unterschied. Überlege dir also, wie du die Ressourcen auf die verschiedenen Kanäle und Maßnahmen aufteilen möchtest. 

Messung und Analyse

Nicht gerade eines meiner Lieblingsthemen, aber dennoch soll es nicht unter den Tisch fallen: Auch die Messung und Analyse ist Teil einer funktionierenden Online-Marketing-Strategie. 

Auswahl relevanter KPIs (Key Performance Indicators)

Dafür ist zunächst wichtig, dass du die relevanten KPIs festlegst. KPIs sind key performance indicators, also messbare Metriken, die verwendet werden, um den Erfolg einer Website oder Online-Marketing-Aktivität zu bewerten. 

Im Endeffekt handelt es sich um die Betrachtung des Fortschritts, der Effektivität und Effizienz einer Marketing-Aktivität, um entscheiden zu können, ob diese sinnvoll ist oder nicht.

Die Auswahl der KPIs hängt auch wieder von deinen spezifischen Zielen und dem Fokus im Rahmen deiner Online-Marketing-Strategie ab. Hier sind einige der wichtigsten und meistgenutzten KPIs im Online-Marketing:

Conversion Rate: Die Conversion Rate misst den Prozentsatz der Website-Besucher, die eine gewünschte Aktion ausführen, wie beispielsweise einen Kauf, eine Registrierung oder das Ausfüllen eines Formulars. Sie ist eine wichtige Kennzahl, um die Effektivität Ihrer Marketingkampagnen zu beurteilen.

Return on Investment (ROI): Der ROI zeigt das Verhältnis zwischen dem Gewinn und den Kosten deiner Marketing-Aktivitäten. Er hilft dabei zu beurteilen, ob die Investition rentabel ist und ob du deine Ressourcen effektiv einsetzt.

Traffic Sources: Diese KPIs zeigt dir, woher dein Website-Traffic stammt. Du kannst beispielsweise den Anteil des organischen Suchverkehrs (sprich derjenigen, die über Google & Co. kommen), den Anteil der bezahlten Anzeigen (Google Ads) oder den Anteil der Social-Media-Besuche messen. Dies gibt dir Einblicke in die Wirksamkeit deiner Marketingkanäle und hilft dir, deine Ressourcen auf die effektivsten Kanäle zu konzentrieren.

Bounce Rate: Die Bounce Rate misst den Prozentsatz der Website-Besucher, die nach dem Betrachten einer einzelnen Seite die Website verlassen, ohne weitere Aktionen auszuführen. Eine hohe Bounce Rate kann darauf hinweisen, dass deine Website-Inhalte oder die Customer Journey verbessert werden müssen. 

Einsatz von Analysetools zur Erfolgsmessung

Um deine Erfolge auf Social-Media zu messen, kannst du in der Regel die dortigen Analysemöglichkeiten bzw. die Facebook Insights nutzen. Hier bekommst du detaillierte Einblicke in das Publikum, die Reichweite von Beiträgen, das Engagement und andere Parameter, um den Erfolg deiner Marketing-Aktivitäten zu messen. 

Für die Webanalyse ist Google Analytics eines der beliebtesten und bekanntesten Tools. Es bietet detaillierte Einblicke in den Website-Traffic, die Conversion-Rate, das Nutzerverhalten und vieles mehr. Außerdem hast du die Möglichkeit, Ziele einzurichten und KPIs zu tracken. Hier findest du mehr Informationen über Google Analytics als Analysetool für deine Online-Marketing-Strategie

Piwik, jetzt bekannt als Matomo, ist eine Open-Source-Webanalyseplattform. Es bietet ähnliche Funktionen wie Google Analytics, aber mit dem Vorteil, dass die Daten auf Ihren eigenen Servern gehostet werden können, was die Datenschutzaspekte verbessert.

Regelmäßige Überprüfung und Anpassung der Strategie basierend auf den Ergebnissen

Solche Analysetool taugen natürlich nur etwas, wenn man sie regelmäßig nutzt und die vorher festgelegten Zahlen konsequent trackt. 

Nur dann kann und sollte die Online-Marketing-Strategie auf die Erkenntnisse aus diesen Zahlen hin angepasst werden.

Herausforderungen und Lösungen

Die Online-Marketing-Strategie stellt für Selbständige und Unternehmer*innen eine große Herausforderung dar, die individuellen Lösungen bedarf. 

Denn wenn es um Online-Marketing-Strategien für Selbstständige geht, könnte man meine, dass die größte Herausforderung darin besteht, die passende Tastatur zu finden oder den teuersten Onlinekurs zu kaufen. 

Aber hey, wir leben im digitalen Zeitalter, also sollten wir uns von solchen Kleinigkeiten nicht aufhalten lassen.

Oder?

Stattdessen gibt es andere Hindernisse, die Selbständige bei der Entwicklung ihrer Online-Marketing-Strategie oft ausbremsen. 

Typische Herausforderungen bei der Umsetzung einer Online-Marketing-Strategie

Zunächst hätten wir da den guten alten Zeitmangel. Selbständige sind wie Superhelden, die versuchen, die Welt zu retten, während sie gleichzeitig ihr Unternehmen aufbauen. Da bleibt kaum Zeit, um sich mit den Feinheiten des Online-Marketings auseinanderzusetzen. 

Wer hat schon Zeit für einen gescheiten Blogartikel, wenn man gleichzeitig das nächste große Ding erfinden muss?

Dann haben wir noch das Problem der fehlenden Expertise. Selbständige sind Experten auf ihrem Gebiet, sei es das Reparieren von Fahrrädern oder das Backen von leckeren Kuchen. 

Aber wenn es darum geht, die Tiefen des digitalen Marketings zu verstehen, fühlen sie sich manchmal wie ein Goldfisch im Meer – verloren und überfordert. 

Suchmaschinenoptimierung, Konversionsraten, Leadgenerierung – das sind Fremdwörter, die nicht gerade dazu beitragen, dass man ruhig schlafen kann.

Zu guter Letzt haben wir ein Budget Problem. Online-Marketing kann teuer sein, vor allem für Selbstständige, die möglicherweise nicht über die finanziellen Ressourcen großer Unternehmen verfügen. 

Und wenn man sein Budget für Anzeigen ausgegeben hat, bleibt einem nur noch übrig, im Internet nach kostenlosen Marketing-Tipps zu suchen und zu hoffen, dass sie nicht von einem Hobby-Blogger stammen, der eigentlich keine Ahnung hat.

Also, woran scheitern Selbstständige bei der Entwicklung ihrer Online-Marketing-Strategie? Zeitmangel, fehlende Expertise und ein knappes Budget sind die Schurken, die ihnen das Leben schwer machen. Aber hey, das heißt nicht, dass sie aufgeben sollten. 

Lösungsansätze und Tipps zur Überwindung dieser Herausforderungen

Mit ein wenig Durchhaltevermögen, einer Prise Kreativität und einer Tasse Kaffee (oder zehn) kannst du als Selbstständige oder Unternehmerin diese Hindernisse überwinden.

Oder du nimmst dir folgende Tipps zu Herzen:

Zeitmanagement ist der Schlüssel: Selbstständige müssen ihre Zeit effektiv planen und Prioritäten setzen. Stelle sicher, dass du regelmäßig Zeit für das Online-Marketing einplanst und nutze Tools zur Automatisierung und Planung, um dir deine Arbeit zu erleichtern.

Bilde dich weiter: Als Selbstständiger solltest du dich mit den Grundlagen des Online-Marketings vertraut machen und dich fortbilden. Es gibt zahlreiche Online-Kurse, Webinare und Ressourcen, die dabei helfen, die Expertise in diesem Bereich aufzubauen.

Tipp: Bitte kaufe nicht einfach irgendeinen Online-Kurs, der dir eine Online-Marketing-Strategie verkaufen will. Ohne Feedback und ohne einen Sparringspartner wird das ziemlich sicher nicht funktionieren. 

Wenn du tatsächlich dein Online-Marketing von Grund auf auf sichere Beine stellen willst, dann entwickle mit mir zusammen deinen Online-Marketing-Fahrplan, bei dem ich dich Schritt-für-Schritt unterstütze und solange an deiner Seite bin, bis du einen funktionierenden Fahrplan für dich gefunden und etabliert hast. Mehr Infos dazu findest du hier: Alles im Griff Marketing Mentoring

Outsourcing in Betracht ziehen: Wenn es an Zeit oder Expertise mangelt, kannst und solltest du als Selbstständige bestimmte Aufgaben des Online-Marketings an externe Dienstleister oder Freelancer auslagern. So kannst du dich auf dein eigentliches Business konzentrieren und dennoch eine effektive Marketingstrategie verfolgen.

Kreativität nutzen: Als Selbstständige kannst und solltest du kreativ sein und alternative Wege finden, um deine Botschaft zu verbreiten. Nutze kostenlose Marketing Kanäle wie Social Media, Blogging oder E-Mail-Marketing, um deine Zielgruppe zu erreichen, ohne das Budget zu sprengen.

Netzwerken und Kooperationen: Zusammenarbeit mit anderen Selbständigen oder Unternehmen kann eine Win-Win-Situation sein. Du kannst dein Publikum erweitern, indem du gemeinsame Marketingaktionen durchführen oder Gastbeiträge auf anderen Websites veröffentlichen.

Ein kleiner Schritt in diese Richtung sind übrigens Coworkings: Auch dort hast du die Möglichkeit, dein Netzwerk zu vergrößern und dich auszutauschen. Absolute Empfehlung von mir!

Nicht aufgeben: Das Wichtigste ist, dran zu bleiben und nicht aufzugeben. 

Online-Marketing erfordert Zeit und Geduld. 

Es kann einige Versuche dauern, bis du die richtige Strategie für dein Unternehmen gefunden hast. Bleibe am Ball und passe deine Strategie kontinuierlich an.

Lass dich dabei unbedingt unterstützen!

Fazit

Eine gute Online-Marketing-Strategie wird dir dein Leben als Selbstständige oder Unternehmerin deutlich erleichtern. Du weißt dann, wann und wo du welche Marketing-Aktivitäten für deine Wunschkunden erstellen solltest, was deiner Vorgehensweise eine Menge Effektivität und Effizienz verschafft.

Lasse dich bei der Ermittlung deiner Online-Marketing-Strategie unbedingt unterstützen und begleiten. So sparst du dir unter dem Strich eine Menge Zeit und Geld, die du sonst auf unnützen Kanälen mit unnützen Marketing-Aktivitäten verballerst.

Ich hätte nie gedacht, dass ich mal Marketing mache – meine wahre Businessgeschichte

Ich hätte nie gedacht, dass ich mal Marketing mache – meine wahre Businessgeschichte

Wenn mir jemand Anfang 2019 erzählt hätte, dass ich mal etwas mit Marketing oder Online Marketing mache, hätte ich wahrscheinlich nur müde gelächelt und erwidert, dass ich doch kein „Marketing-Fuzzie“ bin. Ich hätte nämlich wirklich nie gedacht, dass ich mal Marketing mache…

Marketing hatte in meinen Gedanken und in meinem Empfinden entweder etwas super hippes oder etwas Schmieriges an sich – und ich habe im Nachhinein keine Ahnung mehr, woher das überhaupt kommt. 

Und jetzt schreibe ich diesen Blogartikel, um dir zu erzählen, was in den letzten 4 Jahren passiert ist und wie es dazu gekommen ist, dass ich von der Beamtin zur Marketing-Sparringspartnerin wurde. Meine wahre Businessgeschichte eben.

Podcast-Episode #035: Meine wahre Businessgeschichte – von der Beamtin und Virtuellen Assistentin zur Marketing-Beraterin

Und wie bei jeder guten Geschichte fängt es mit einem “Once upon a time” an…

2019 – Once upon a time…

Nachdem meine Tochter im April 2017 zur Welt kam, durfte ich meine Mutterschaft zunächst in vollen Zügen genießen. Jedesmal, wenn ich meinen Mann darauf ansprach, dass ich mir Arbeit suchen wollte (denn ursprünglich wollte ich nur ein Jahr Babypause machen), winkte er ab und meinte „lass dir ruhig Zeit“.

Und das war wirklich fein, denn mir war relativ schnell klar, dass meine Tochter auch aufgrund meines fortgeschrittenen Alters und weil ich mein Glück, ein gesundes Kind zur Welt gebracht zu haben, nicht überstrapazieren wollte, ein Einzelkind bleiben würde.

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt - ich hätte nie gedacht, dass ich mal Online-Marketing mache

Ich bin gelernte Diplom-Juristin und Diplom-Verwaltungswissenschaftlerin. Zuletzt habe ich in München beim Deutschen Patent- und Markenamt gearbeitet und zu der Zeit, als ich mit meiner Tochter schwanger wurde, gab es noch Telearbeit im Ausland. Das hätte mir die Möglichkeit gegeben, von Südtirol aus für meinen bisherigen Arbeitgeber zu arbeiten. Und das war zwar kein ausschlaggebendes Kriterium gewesen, um nach Südtirol zu gehen, aber es hatte meine Entscheidung enorm erleichtert.

Die Ernüchterung

Sechs Wochen vor der Entbindung aber kam die Ernüchterung: Die Telearbeit im Ausland wurde abgeschafft und damit war der Traum, von Italien aus zu arbeiten und bei meiner Familie bleiben zu können, hinfällig.

Zwei Jahre hatte ich das Problem “Arbeit” jetzt also vor mir hergeschoben, obwohl es mir schon nach einem Jahr wieder in den Fingern kribbelte, etwas zu tun. Nur ein paar Stunden die Woche arbeiten, ein bisschen was anderes sehen, als Windeln und andere Muttis. Nicht falsch verstehen, ich habe es ganz lange Zeit genossen und weiß, dass ich da sehr privilegiert war. Aber ich habe immer gerne gearbeitet. Und irgendwann hat es einfach angefangen, mir zu fehlen. 

Mitte 2019 bin ich dann also losgezogen, um mir hier in Südtirol eine Arbeit zu suchen. Das müsste ja mit dem Teufel zugehen, wenn ich nicht für 15 oder 20 Stunden die Woche etwas finden würde.

Ich fand nichts. “Überqualifiziert”, “wir können Ihnen nicht das zahlen, was sie bekommen müssten” und “fehlende Italienischkenntnisse” waren die Aussagen, die ich mir am meisten anhören durfte. Was für eine Ernüchterung. 

Ich konnte sie nicht überzeugen, dass es mir eigentlich nur um die Arbeit ging und mir die Entlohnung fast egal war.

Eine Idee findet mich

Völlig ratlos überlegte ich schon, wie ich mich zwischen Deutschland und Italien aufsplitten sollte – entweder zu Lasten meiner Familie oder zu Lasten meines Berufes. Ich fand keine Lösung. 

Bis Silvia in mein Leben trat. Ich weiß gar nicht mehr, wie es passiert ist. Sie war einfach da. Auf Facebook. Und sie stellte mir die Frage aller Fragen: Warum machst du dich nicht als virtuelle Assistenz selbständig?

Ich hatte von virtueller Assistenz noch nie gehört. Überhaupt war alles, was virtuell ablief, mir ziemlich fremd. Außer das Zocken, bei dem ich meinen Mann kennengelernt hatte. Aber auch da war es nur das eine Spiel – World of Warcraft – und sonst musste ich in Sachen “online sein” und Technik ziemlich an die Hand genommen werden. 

Und dann fing ich an zu lesen. Was ist virtuelle Assistenz? Was muss ich dafür wissen? Welche Voraussetzungen braucht man? Wo kann ich das lernen? Und dann das erste Mal der Gedanke “Selbständigkeit”. Das war gedanklich so weit weg und doch schien es die Lösung für alles zu sein.

Entschlusskräftig bin ich ja

Wer mich kennt weiß: Ist der Entschluss einmal gefasst, wird durchgezogen. Ich habe 

  • mich also belesen
  • einen Termin beim Steuerberater gemacht (in Italien geht’s nicht ohne)
  • mir einen Kurs zum Kauf einer Website gekauft (Danke an Michaela Dyck für “Meine Power Webseite”) 
  • meine Website mit WordPress und Divi selbst gebaut
  • mir ein Branding ausgedacht
  • mir einen Kurs für Virtuelle Assistentinnen gesucht (Danke an Nadine Abdussalam für Virtual Assistant Women)
  • mich in eine Membership eingebucht und 
  • unendlich viel gelesen und alles aufgesaugt rund um Virtuelle Assistenz. 

Als dann die Frage aufkam, welche Dienstleistungen ich als virtuelle Assistentin anbieten möchte, lief mir ein Webinar von Sascha Feldmann (Digitalfrei) über den Weg: Pinterest wäre der heiße Shice für 2020 prognostizierte er. Gesagt, getan. Und bei Nadine habe ich gelernt, wie man Podcast schneidet, ebenfalls gesagt, getan. Und Backoffice…das kann ja auch nicht schaden und kann ich so aus dem Ärmel schütteln mit meiner beruflichen Erfahrung. 

Tja und so fing meine kurze Karriere als Virtuelle Assistentin an.

Ein Podcast-Interview mit Sascha Feldmann über meinen Start kannst du dir auch im Digitalfrei-Podcast #111 anhören.

2020 – mein erstes Jahr in der Selbständigkeit

Was dann passierte, kann man nicht anders als steil nennen.

Ich fing an, meine Freundin Friederike Rainer von Herzenskinder (auch eine Deutsche in Südtirol) in ihrem Business zu unterstützen. Sie fing an, auf Pinterest aktiv zu sein und startete einen eigenen Podcast und bei beidem unterstützte ich sie und konnte mich so in Sachen Pinterest-Marketing und Podcast-Betreuung fit machen.

Außerdem lernte ich durch die Membership, in der ich war, unzählige selbständige Frauen und Unternehmerinnen kennen, die ich in ihrem Business in Sachen Pinterest unterstützen durfte. Die meisten Aufträge bekam ich in dieser Zeit – wie auch danach – durch Weiterempfehlung.

Ich war auf Summits als Speakerin und bei Business-Kolleginnen in ihren Programmen zu Gast. Auch etwas, was mir extrem viel Spaß gemacht hat.

Eine erste wichtige Entscheidung

Irgendwann wurde mir aber auch klar, dass sich 

  • mit Backoffice nicht so wirklich viel verdienen ließ
  • ich mich auf einen Bereich fokussieren sollte, damit ich darin richtig gut werden könnte.

Ich verabschiedete mich also schweren Herzens von dem Thema Podcast und leichten Herzens vom Thema Backoffice und ging „all in“ mit Pinterest. 

Und 2020 – als Corona kam – ging Pinterest durch die Decke, was mir natürlich beruflich zugutekam. Ich war total ausgebucht, musste Aufträge abgeben, weil ich es alleine und vor allem mit einem Kleinkind an meiner Seite nicht schaffen konnte. 

Pinterest als es noch cool war

Ich machte unzählige Weiterbildungen zum Thema Pinterest, unter anderem bei Barbara Riedl-Wiesinger von Kaleidocom und bei Alexandra Polunin (danke an die Rockstars! 🤘🏻🎸). Überhaupt investierte ich in dieser Zeit relativ viel Geld in mich und mein Business – einfach weil es mir sinnvoll erschien und mich die Online-Welt in ihren Bann gezogen hatte. So viele, schier unendliche Möglichkeiten hatten sich mir aufgetan. Es war so ganz anders, als in meinem bisherigen beruflichen Leben. Es schien keine Grenzen zu geben.

Es war eine richtig gute Zeit. Ich war absolut überzeugt von dem Thema Pinterest als visuelle Suchmaschine und der Möglichkeit, mehr Traffic auf die eigene Website zu holen. Denn mit dem Thema Social Media haderte ich sowohl für mich selbst als auch für meine Kundinnen. Zu unsicher erschien es mir, wertvollen Content nur auf Fremdplattformen zu erstellen ohne direkt die Möglichkeit, auf die eigene Website zu verlinken. 

Pinterest lief jedenfalls richtig gut an und ich habe mit tollen Frauen zusammenarbeiten dürfen. Ich habe mein Wissen erweitert und je mehr ich mich weitergebildet habe, desto mehr konnte ich wiederum meine Kundinnen auch über Pinterest hinaus unterstützen. Bald ging es nicht mehr nur um Pinterest-Marketing selbst sondern auch darum, ob die Website an sich gut aufgebaut war, um die Kundenreise, um besseren Content, den man auf Pinterest verwenden könnte usw.

Aber irgendwann merkte ich auch, dass ich in Bezug auf Pinterest-Marketing “eine von vielen” wurde. Mit der Corona-Krise waren die virtuellen Assistentinnen und Pinterest-Marketing-Expertinnen aus dem Boden geschossen wie Pilze. Es fühlte sich nicht mehr gut an, einfach nur Pinterest Marketing anzubieten. Irgendetwas fehlte.

Und dann kam Pin Your Podcast

Ich suchte mir also Unterstützung für mein Business und nahm meine eigene Positionierung noch einmal genauer unter die Lupe. Dafür buchte ich ein Programm von Heike Friedrich von Wortkreation.

In diesem Programm fiel der Groschen – ich wollte mich noch spitzer positionieren und so entstand Pin Your Podcast, also Pinterest-Marketing für Podcast:innen. Ziemlich viel Überzeugungsarbeit, die ich da leisten musste, aber mit meiner super spitzen Positionierung fühlte ich mich richtig wohl und gut aufgestellt. 

Der große Vorteil war, dass ich meine zwei Business-Sparten, Pinterest und Podcast wieder zu einem Thema zusammenfügen konnte. 

Bereits Anfang 2020 habe ich meinen Blog gestartet und über Pinterest-Marketing geschrieben. Insgesamt über 40 Blogartikel zum Thema Pinterest habe ich verfasst. Manchmal wöchentlich, oft im 14-tägigen Rhythmus. Außerdem schrieb ich jede Woche einen Newsletter – den MyPinPodLetter.

2021 – wenn das Bauchgefühl zuschlägt

Oh man, was für ein Jahr. Corona-Krise bis obenhin. HomeOffice für mich (gewollt) und “Smart Working” für meinen Mann (eher ungewollt). Wochenlanges aufeinander hocken. 

Und dazwischen Arbeit für meine Kundinnen. Weiterhin. Aber es wurde schon relativ schnell in 2021 eher zäh. Pinterest hatte den Aufschwung aus 2020 dafür genutzt, sich sehr zu verändern. Mehr in Richtung Social Media mit den dann neu eingeführten Idea Pins – also quasi Instagram Reels in grün. 

Mir gefiel die Entwicklung überhaupt nicht. Meine Hauptargumente für Pinterest, nämlich dass es sich um eine Suchmaschine handelt, mit der man mehr Besucher:innen auf die eigene Website holen kann, bröselten unter meinen Fingern dahin. Denn faktisch wollte Pinterest die Nutzer:innen jetzt mit aller Macht auf der eigenen Plattform halten, weshalb man bei den Idea Pins schon nicht mehr auf die eigene Website verlinken konnte. Ich fand’s richtig doof.

Ich blieb trotzdem dabei und Pinterest treu. Vielleicht waren das nur Probeballons, die sie da losließen, redete ich mir ein. Bald würde sich die Plattform sicher wieder zurückentwickeln zu der Suchmaschine, die sie vorher war. Jedenfalls hoffte ich das sehr. 

Ein Traum geht in Erfüllung

Ich war von dem Thema Pin Your Podcast also immer noch so überzeugt, dass ich meinen eigenen Podcast startete – den Pin Your Podcast – Podcast. Ein Traum ging für mich in Erfüllung. 

Zuvor hatte ich die große Freude, mit dem Podcast-Helden Gordon Schönwälder zusammenzuarbeiten. Eine Content-Ideen-Maschine at it’s best. Mit ihm zusammen habe ich meinen Podcast entwickelt und er hat es geschafft, in mir die Liebe für das Mindmapping zu wecken, indem er mit mir in dem Online-Tool Mindmeister sowohl den Podcast entwickelte als auch einen Redaktionsplan für ein ganzes Jahr. 

Ich bin immer noch völlig geflashed, wenn ich daran zurückdenke. 

Content Content Content

Und dann habe ich neben Blogartikel und Newsletter auch noch angefangen, jede Woche eine Podcast-Episode zu erstellen, also einzusprechen, zu schneiden und zu veröffentlichen. Gestartet wurde der Podcast – natürlich – am 04.05.. May the forth. Ich war schon immer ein bisschen nerdig unterwegs 😂

Episoden-Cover vom Pin Your Podcast Podcast

Wie Content in seiner Dauerhaftigkeit und Regelmäßigkeit geht, habe ich bei Claudia Kauscheder von Abenteuer HomeOffice gelernt. Und Trello. Und mich besser zu organisieren. Ich glaube, ich bin ein richtiges Fan-Girl von Claudia, weil ich mir einfach unglaublich viel von ihr abschauen konnte.  

Ich bin also in den Content-Planungs-Club eingetreten (in dem ich immer noch bin, weil es da so nett ist und weil ich den Austausch schätze). Ziel war es, regelmäßig guten Content für meine Website zu erstellen, ohne mich zu überfordern. Und ich denke, dazu bin ich inzwischen – auch dank der vielen Übung – sehr gut in der Lage. 

Wenn der Spaß sich verabschiedet

2021 war finanziell ein gutes Jahr. Ich habe für mich und mein Business, für mein Online Marketing und vor allem für mein Content Marketing unglaublich viel gelernt. 

Aber es hat keinen Spaß mehr gemacht. Die Zweifel, ob Pinterest wirklich noch eine Plattform ist, für die ich aktiv Werbung machen möchte, wurden immer größer und ich damit immer unzufriedener. 

Ich bin niemand für halbe Sachen. Ich kann nicht behaupten, dass irgendetwas super funktionieren wird, wenn ich davon nicht einmal selbst überzeugt bin. Und das ich sowas nicht gut kann, habe ich gemerkt, als ich mein Programm “Pin Your Podcast” gelauncht habe. 

Es war eine Nullnummer, obwohl es ein finanziell mega gutes Angebot war. Aber ich konnte es nicht verkaufen, weil ich nicht zu 1000% dahinter stand. Ich war froh, dass niemand gekauft hat. Ich hätte mich nur noch weiter gequält. 

Mir wurde klar: Pinterest ist es nicht mehr. Und diese Klarheit wog schwer, denn es war doch eigentlich alles perfekt. Meine Brand, der Name, mein Logo, mein Podcast. 

Aber ich habe mich nicht selbständig gemacht, um unglücklich zu sein.

Also was nun?

2022 – jetzt machen wir es auf meine Art

Über drei Monate habe ich gebraucht, um die Entscheidung zu treffen und mich von Pinterest zu verabschieden. Zahlreiche Gespräche mit Business-Freundinnen, meinem Coach und 500,00 € für eine Coaching-Stunde später war klar: Pinterest ist Vergangenheit. 

Und auch da bin ich ja wieder konsequent: Wenn ich mich einmal dafür entschieden habe, mich zu verabschieden, dann aber auch richtig. Leider war mir -natürlich- nicht direkt zu 1000% klar, wie mein neues Online-Business-Leben aussehen sollte. Aber Pinterest musste weg. Sowohl der Podcast, als auch die Website, als auch Blogartikel. Lediglich einige Kundinnen betreute ich weiter – wobei auch da die Betreuung weit über das reine Pinterest-Marketing hinausging.

Also machte ich Nägel mit Köpfen und

  • überarbeitete die Website umfassend
  • verabschiedete den Podcast „Pin Your Podcast“ in die Rente
  • löschte über 40 Blogartikel
  • benannte meinen Newsletter in Marketingpost um und schrieb eine Erklärungs-E-Mail an meine Newsletter-Abonnent*innen und 
  • machte mich auf die Suche nach meiner Passion

Was will ich denn eigentlich?

Bereits im Vorfeld hatte ich mir überlegt, was mir in meiner Arbeit in den vergangenen zwei bis drei Jahren am meisten Spaß gemacht hat und worauf ich Wert lege. Genauso wichtig war für mich aber auch zu erkennen, was ich nicht mehr möchte. Ich erstellte mir also eine Liste mit “Davon möchte ich mehr” und “Das möchte ich nicht mehr” – Stichworten. 

Auf der “Davon möchte ich mehr”-Liste stehen Dinge wie

  • Frauen in ihrem Business unterstützen
  • ihnen zu mehr Klarheit in ihrem Marketing verhelfen
  • nachhaltiges Content-Marketing
  • umfassende und individuelle Betrachtung des Marketings
  • individuelle und persönliche Betreuung
  • beratende Tätigkeit

Auf der “Das möchte ich nicht mehr”-Liste stehen hingegen Stichpunkte wie

  • eine Fremdplattform bewerben
  • ausschließlich done for you Tätigkeiten annehmen
  • Social Media Marketing 
  • ausschließlich Selbstlernkurse erstellen

Aber wie findet man für all das eine Nische oder eine Ausrichtung?

Interviews sind der Oberhammer

Ganz ehrlich: Wenn du mal nicht mehr weiterweißt, dann führe Interviews. Frag Menschen, wobei sie Hilfe brauchen und du wirst unendlich viele Antworten finden. 

Und das habe ich gemacht. Anfang 2022 habe ich zahlreiche Interviews mit selbständigen Frauen und Unternehmerinnen geführt und sie gefragt, was ihnen an ihrem Business gefällt, was sie sich anders wünschen würden, wie ihnen eine gute Fee helfen könnte usw. 

Diese Interviews waren so augenöffnend und so toll, dass ich mich entschlossen habe, ein Programm für diese Frauen auf die Beine zu stellen. Das “Alles im Griff – Programm”

Wichtiger Teil meiner Businessgeschichte: Mein zweiter Podcast ALLES IM GRIFF im Online Marketing

Alles im Griff – der Fahrplan für’s Online-Marketing

Im März ging es schon los und ich führte die erste Runde des 10-Wochen-Programms “Alles im Griff” durch. Mit 8 fantastischen Frauen. Eine super anstrengende und super schöne Zeit mit ganz vielen Coaching-Sessions im 1:1 und unglaublich vielen Learnings für mich. 

Ich merkte, dass ich auf einem guten Weg war mit diesem Programm. Es ging mir darum, zusammen mit den Frauen anzuschauen, welche Marketing-Aktivitäten sie bereits unternahmen, welche davon sinnvoll oder weniger sinnvoll waren, wie ihre Website und sonstigen Marketing-Kanäle aufgestellt sind und wo Verbesserungspotential besteht, damit sie sich einen Marketing-Fahrplan zurechtlegen können, der wirklich sinnvoll, durchführbar und erfolgsversprechend ist. 

Und das haben wir geschafft. 8 mal. Mit 8 verschiedenen Frauen. Ganz individuell. Und darauf bin ich sehr sehr stolz. 

Mir war aber auch klar, dass ich nicht werde in jeder Runde 8 Frauen mit wöchentlichen 1:1 Coachings unterstützen können. Das ist sowohl für mich zeitlich als auch energetisch eine Herausforderung, die ich nicht annehmen möchte. Aber auch für die Teilnehmerinnen war das eine sehr anstrengende, weil sehr intensive Phase – schließlich nehmen sie ihr Marketing (und somit auch ein Stück weit ihr Business) komplett auseinander und setzen es neu wieder zusammen.

Deshalb ist das Programm jetzt ein kleines bisschen verändert. Mit Video-Einheiten, die man sich anschauen kann, wann man möchte und wöchentlichen Q&A in der Gruppe, weil der Austausch mit “Leidensgenossinnen” so unglaublich wertvoll ist. Es gibt aber weiterhin 1:1 Calls mit den Teilnehmerinnen, denn natürlich sind ihre Themen auch ganz individuell und da heißt es, auf jede Teilnehmerin gesondert einzugehen. Und das ist auch etwas, was mir unglaublich viel Spaß macht. 

Da ich das Programm nicht mehr launche sondern du jederzeit einsteigen kannst, können wir jetzt direkt damit starten, dein Online-Business und dein Marketing auf Vordermann zu bringen, aufzuräumen, auszusortieren und dir einen Marketing-Fahrplan zu entwickeln, der dir ein Wegweiser für die nächsten Monate in deinem Business ist. Hier bekommst du alle Informationen zum Programm: Alles im Griff Programm

2023 – so wie ich es mag

Ich bin eher lahm in das neue Jahr gestartet. Ich war auch nicht ganz sicher, wann genau ich “Alles im Griff – Das Programm” wieder starten möchte. 

Und auch hier wieder: Nachdem ich den Termin für den Start von „Alles im Griff – Das Programm“ auf den 06.03.2023 festgelegt hatte, habe ich richtig Bock auf eine neue Runde toller Frauen und sie auf dem Weg zu ihrem individuellen Marketing-Fahrplan zu begleiten. Das wird mega!

Ansonsten konzentriere ich mich auf meinen Content in Form von Blogartikel, meinem “ALLES IM GRIFF im Online Marketing”-Podcast und meinem Newsletter. Und regelmäßigen LinkedIn-Post (an letzterem darf ich noch arbeiten, aber dank Ute Blindert und ihrem LinkedInCamp bekomme ich das wohl auch noch auf die Reihe 😄). 

Und ich möchte jeden Monat ein Webinar abhalten. Nichts ewig langes, sondern eine halbe Stunde Input zu einem Marketing-Thema. Pitchfrei. Eine Möglichkeit, mich live kennenzulernen.

Und natürlich gibt es weiterhin mein Impulscoaching, eine Stunde 1:1 mit mir, wo wir an einer speziellen Frage zu deinem Marketing arbeiten.

Last but not least wird es dieses Jahr noch eine weitere Möglichkeit geben, mit mir zu arbeiten. Ich feile gerade an meinem Content-Coaching oder Umsetzungs-Coaching (der Name ist immer noch nicht gefunden), bei dem ich Selbständige und Unternehmerinnen unterstütze, bei einem bestimmten Thema in die Umsetzung zu kommen. Das kann sein

  • regelmäßig Blogartikel zu schreiben
  • einen regelmäßigen Newsletter zu veröffentlichen
  • endlich einen Podcast zu starten
  • Content-Planung usw.

Dabei geht es mir hauptsächlich darum, die Sache anzugehen, bei Fragen zur Verfügung zu stehen und Impulse geben zu können und dabei zu helfen, dauerhaft umzusetzen. Ich schubse an, solange es das Anschubsen braucht. Wenn du meinen Newsletter bekommst, dann erfährst du als erstes, wenn dieses Angebot zur Verfügung steht – und bekommst als Beta-Testerin Sonderkonditionen.

Und ja, ich mache das gerne, was ich mache. Ich liebe es, Frauen in ihrem Business zu unterstützen. Ich liebe den Austausch von Ideen, Meinungen, Problemen und Herausforderungen. Ich wünsche mir Unterstützung untereinander, mehr Netzwerken (deshalb geht’s nächste Woche auch zum CoachCamp nach Köln) und ich freue mich unendlich darauf, was dieses Jahr für mich bringt. 

Das war sie, meine wahre Businessgeschichte. Ich hätte nie gedacht, dass ich mal Marketing mache 😂

Ich danke dir von Herzen für’s Lesen – alles Gute für dich!

Dies ist mein Beitrag zur Blogparade “Once upon a time” von Beatrice Krammer von Onlinemagie.

Die 7 Marketing Fehler, die dich ganz sicher nicht weiterbringen

Die 7 Marketing Fehler, die dich ganz sicher nicht weiterbringen

In der Welt des Online Marketing unterliegen viele Selbständige und Unternehmerinnen immer noch bestimmten Irrtümern über das Online Marketing bzw. es halten sich bestimmte Online Marketing Mythen ganz hartnäckig in der großen Online Welt da draußen. Das führt dazu, dass bestimmte Bereiche dieses Themas fast “ausgeblendet” oder ignoriert werden. Oder aber das der Fahrplan der Selbständigen oder Unternehmerin für ihr Online Marketing nicht ausgereift ist, weil sie aufgrund von Marketing Mythen bestimmte Bereiche ausklammern bzw. nicht mit einfließen lassen. Welche 7 Marketing Fehler du nicht mehr machen und welchen Marketing Mythen du nicht mehr glauben solltest, weil diese falschen Annahmen dich einfach nicht weiterbringen, das erfährst du in diesem Blogartikel. 

Du möchtest dir die Infos lieber als Podcast anhören?

Zur Podcast-Episode „7 Online Marketing Fehler, die du unbedingt vermeiden solltest“

Ich brauche kein Marketing machen, ich werde schon irgendwie gefunden

Nein. Das ist die kurze Antwort auf diesen Marketing Fehler. Du wirst nicht „einfach gefunden“. Außer natürlich, jemand sucht bei Google nach genau deinem Namen. Aber was soll ich sagen? Das wird nicht passieren, wenn jemand nach der Lösung eines Problems im Internet sucht. 

Die Menschen interessieren sich (nur) für sich und ihre Probleme. Deine Aufgabe ist es, ihnen aktiv mitzuteilen, dass du eine Lösung für ihr Problem hast. Und zwar immer und immer wieder. 

Das Gute ist aber, dass es zahlreiche Marketingmaßnahmen gibt, die du nutzen kannst, um möglichst viele Touchpoints, also Berührungspunkte, mit dem potenziellen Kunden zu haben:

Beispiele hierfür sind

  • Content Marketing, also Blogartikel, Podcast-Episode, YouTube-Videos usw.
  • E-Mail Marketing
  • Soziale Netzwerke
  • Website
  • Suchmaschinen wie Google, Pinterest, YouTube usw. 

Diese Marketing-Bausteine hängen natürlich alle irgendwie zusammen. Aber theoretisch kannst du dir raussuchen, was dir am besten gefällt. Denn es kommt eher auf Regelmäßigkeit als darauf an, welchen Kanal du tatsächlich wählst. 

Mehr Informationen hierzu kannst du in den Blogartikeln “Deshalb wirst du mit deinem Online Business nicht einfach sichtbar” oder “Eine gute Kundenreise ist kein Hexenwerk” nachlesen. 

Versuche unbedingt, diese Marketing-Fails zu vermeiden

Gehe aber bitte nicht davon aus, dass du einfach irgendwie gefunden wirst, ohne dass du dich zeigst. Diesen Marketing Fehler solltest du unbedingt vermeiden.

Je mehr Angebote ich auf die Website stelle, desto leichter kann der Kunde eine Auswahl treffen

Das kannste natürlich so machen, aber dann ist es doof und ein großer Online Marketing Fail! Warum? Weil deine Kund*innen nicht in der Lage sind, aus all deinen Angeboten zu unterscheiden, was genau ihnen gerade jetzt am besten weiterhilft. Es handelt sich also um einen Marketing Irrtum, dass der Kunde leichter eine Lösung findet, wenn du ihm viele Angebote zeigst. Womöglich auch noch mit 3 bis 5 verschiedenen Preismodellen, Paketen oder Basic-, VIP-, Platin-, Gold- und sonstigen Varianten. 

Die Erkenntnis zu diesem Online Marketing Irrtum solltest du als Chance begreifen, ganz genau festzustellen, 

  • mit wem du arbeiten möchtest
  • was genau diese Person benötigt und
  • mit welchem einen Angebot du dieses Problem der Person lösen kannst.

Wenn du mehrere Angebote auf deine Website stellst, besteht auch immer die Gefahr des Bauchladens. Und auch das ist ein weitverbreiteter Marketing Fehler, den gerade Online Business Starter immer wieder machen. Um keine potenziellen Kund*innen auszuschliessen, bieten sie alles mögliche gleichzeitig an. Sie unterliegen dem Marketing Irrtum, dass viel hier viel hilft. 

Wenn du mehr zur richtigen Erstellung von Angeboten lesen möchtest, dann empfehle ich dir den Blogartikel “Angebote richtig erstellen für dein Online-Business: Kein Angebot ist auch keine Lösung”.

Je mehr Marketing Kanäle ich bespiele, desto mehr Kund*innen gewinne ich

Der vielleicht weitverbreitetste Online Marketing Mythos kommt jetzt: Je mehr Marketing Kanäle ich zu bespielen versuche, desto mehr Kund*innen gewinne ich. 

Ich verrate dir etwas: Ich kenne niemanden, der es schafft, alle Online Marketing Kanäle vollständig und mit voller Energie zu bespielen. Wie soll das auch gehen? Du kannst dich als Person schlecht vervielfachen und so bleibt dir faktisch nichts anderes übrig, als Prioritäten zu setzen und Instagram z.B. den Vorzug vor Facebook geben. Oder den Twitter Account links liegen lassen, weil dir die Zeit ausgeht. 

Um diesen Marketing Fail nicht zu begehen, solltest du dir folgende Fragen stellen:

  • Auf welchem Marketing tummeln sich meine potenziellen Kund*innen?
  • Über welche Marketing-Kanäle habe ich schon mal Kund*innen gefunden?
  • Auf welchen Marketing-Kanälen bin ich selbst gerne unterwegs?
  • Welche Marketing-Kanäle lassen sich gut bespielen bzw. kosten mich nicht so viel Energie?

Auch bei diesem Marketing Fehler gilt: Mehr hilft nicht automatisch mehr. Wenn du deine Energie auf 10 Kanäle aufteilst, bleiben für jeden Kanal nur 10%. Teilst du deine Energie auf 4 Kanäle auf, sind es schon 25%. Und hier gilt es natürlich auch, noch mal Prioritäten zu setzen, z.B. in Richtung Website statt Social Media Marketing. Aber dazu gibt es mehr Infos im nächsten Marketing Fail.

Eine Website brauche ich nicht, ich bin ja auf Instagram und Facebook

Wenn du deinen ganzen Content nur für Social Media erstellst, wo deine erstellten Posts eine Halbwertszeit einer Spielfilmlänge oder eines Tagesausfluges haben, verpulverst du da nicht eine Menge Potential?

Es ist eine Fehlvorstellung, dass es ausreicht, nur auf Social Media sichtbar zu sein. Zu kurzlebig, zu unsicher, zu wenig langfristig gedacht.

Wenn du dir aus diesem Blogartikel nur eine einzige Sache mitnimmst, dann bitte die:

Mach deine Website zu deiner Homebase und zu deinem wichtigsten Marketing-Tool!

Auf der Website kann dein potenzieller Kunde theoretisch alles finden, was er von dir braucht: Er kann

  • eine Einführung in dein Thema bekommen
  • dich besser kennenlernen
  • sich über deine Angebote informieren
  • sich ein Bild von deiner Expertise machen
  • Vertrauen zu dir aufbauen und
  • Teil deiner Community werden

Über Instagram oder Facebook sind nur Teile dessen möglich. Glaube also nicht dem Marketing Irrtum, du würdest keine Website benötigen. 

Wenn du mehr über das Potenzial einer guten Website wissen möchtest, dann lies mal hier rein: Deine Website als Homebase für dein Business – deshalb ist sie so wichtig.

Social Media reicht mir, deshalb verzichte ich auf Blogartikel

Glaubst du diesen Marketing Mythos tatsächlich? Dass es ausreicht, einfach fleissig auf Instagram, Facebook und Co. zu posten und du dann keine Blogartikel oder anderen Langzeit-Content brauchst?

Ich kenne überraschend viele Selbständige und Unternehmerinnen, die nicht regelmäßig Blogartikel schreiben oder anderen Longform-Content, wie z.B. Podcast-Episoden oder Videos erstellen. Was ich mich immer frage: Was ist, wenn Mr. Zuckerberg der Hafer sticht und er sich vom deutschen oder europäischen Markt zurückzieht?

Das mag auf den ersten (und vielleicht auch zweiten) Blick unrealistisch sein, aber das Problem ist nicht ganz von der Hand zu weisen. So wurde im Februar 2022 bekannt, dass Meta den Rückzug von Facebook und Instagram aus Europa erwägen soll.

Auf den ersten Blick scheint es also die praktischere Variante zu sein, auf Social Media aktiv zu sein. Man kann direkter in den Austausch mit der Community treten und durch Kommentieren und das Erstellen von Stories auf sich aufmerksam machen. 

Das Ding ist nur: Wenn die Menschen nach einer Lösung für ihr Problem suchen, dann gehen sie nicht auf Instagram & Co. auf die Suche nach der Lösung sondern bei Google, YouTube, Pinterest oder einer anderen Suchmaschine. 

Der Marketing Irrtum, es würde ausreichen, auf Social Media zu posten, führt dazu, dass du nicht gefunden wirst, wenn es tatsächlich um die richtigen Angebote für deine Wunschkund*in geht. Denn nur mit suchmaschinenoptimierten Content kannst du gefunden werden, wenn jemand bei Google seine Frage oder sein Thema eingibt. 

Blogartikel schreiben ist so umfangreich, dafür habe ich keine Zeit

Passend dazu direkt der nächste Marketing Fehler und Achtung, jetzt kommt ein kluger Spruch, mit dem man fast jeden Marketing Irrtum entkräften kann:

Zeit hat man nicht, Zeit nimmt man sich. 

Ich weiß, klingt ein bisschen abgedroschen und ist doch so wahr.

Logisch dauert es länger, einen guten und für Suchmaschinen optimierten Blogartikel zu erstellen, als einen Social Media Post rauszuhauen. Aber der Blogartikel zahlt langfristig auf dein Ziel ein, bei Google gefunden zu werden, du kannst deine Expertise ausführlich zeigen und bekommst außerdem frei Haus Ideen für deine Social Media Posts mitgeliefert. 

Sich jedes Mal etwas Neues für Social Media auszudenken, ist damit hinfällig. Du nimmst deinen Blogartikel und erarbeitest daraus in kürzester Zeit zahlreiche Posts und Snippets für Instagram, LinkedIn und Co. Du hast also mehr Outcome bei ein bisschen Mehrarbeit. 

Die Kunden auf der Website leiten brauche ich nicht, die finden schon alles, was sie brauchen

Niemand hat Zeit, ewig lang auf einer Website rumzusuchen, um sich zurechtzufinden. Es ist also ein absoluter Marketing Fail, wenn du den Kunden zwar über Google oder Social Media auf deine Website schickst, ihn dann aber im Regen stehen lässt

Es ist deine Aufgabe, den Kunden auf der Website zu leiten und ihm aktiv Angebote zu machen, wie er

  • sich noch mehr kostenfreie Informationen zu dem von ihm gesuchten Thema holen kann
  • sich in deine Newsletter-Liste eintragen kann
  • er ein Angebot für 0,00 € finden kann, um deine Arbeit kennenzulernen
  • er auf sich zugeschnittene Angebote findet

usw. 

Als ich noch als Expertin für Pinterest-Marketing unterwegs war, habe ich unglaublich viele schlecht gemachte Website gesehen. Tolles Design zwar, aber wenn es um die Kundenführung ging eine absolute Katastrophe. Und da hilft es auch schon, wenn du dir überlegst, wie du dich auf fremden Websites bewegst. Findest du es da auch nicht hilfreich, wenn du geleitet und quasi “an die Hand” genommen wirst? Niemand hat Lust, nach Informationen und Lösungen zu suchen. Man möchte mit der Nase drauf gestuppst werden. 

Glaub’ also niemanden der sagt, die Kundenreise auf der Website ist nicht wichtig. Das ist ein Marketing Fehler, der dich nicht weiterbringt. 

Schau dir kritisch deine eigene Website an. Funktioniert die Kundenreise dort?

Mehr Informationen rund um die Kundenreise findest du in meinem Artikel “Eine gute Kundenreise ist kein Hexenwerk”. 

Spezialtipp: Um Marketing Fails auf deiner Website zu entgehen, hilft der Blick von außen bzw. von einem Blick einer Nicht-Expertin auf deine Website. 

Fazit

Diese 7 Marketing Fehler kennt fast jeder von uns und dennoch passieren sie uns in der ein oder anderen Form. Das liegt auch an der Tatsache, dass dir jeder Marketer erzählt, dass sein Thema natürlich das wichtigste ist und du das auf keinen Fall vernachlässigen darfst. Bis Ende letzten Jahres hättest du auch von mir noch gehört, dass du “in jedem Fall” auf Pinterest setzen solltest, um mehr Traffic auf deine Website zu bringen 😉. 

Das ist auch nicht ganz falsch, aber hier wirst du keine “nur dieser eine Weg funktioniert”-Parolen hören. Ich halte es für unerlässlich, diese Marketing Fails zu kennen und für sich selbst zu entlarven. Jedes Business ist anders und jeder Mensch hat in seinem Business andere Herausforderungen. 

Falls du den ein oder anderen Online Marketing Fehler erkannt und vielleicht auch Marketing Mythen geglaubt hast: Du bist in bester Gesellschaft! Und falls du dich durch die vielen Dinge, die man eigentlich erledigen sollte und das entstandene Marketingchaos wie gelähmt fühlst, dann sage ich dir auch: Du bist in bester Gesellschaft. 

Und wenn du etwas daran ändern möchtest, dass sich dein Business chaotisch und unstrukturiert anfühlt, dann ist hier mein heißer Tipp:

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