Ist das „Alles im Griff-Programm“ auch etwas für dein Business?

Ist das „Alles im Griff-Programm“ auch etwas für dein Business?

Na, hast du gerade auch keine Lust mehr auf Marketing? Würdest du gerne am liebsten nur dein eigenes (Kern-) Business machen und dich um Kundenbetreuung, Angebotsentwicklung usw. kümmern?

Ich fühle das so sehr! ❤

Trotzdem möchte ich heute ein bisschen Marketing betreiben, denn ich will dir erzählen, warum wir beide so gut zusammenpassen 😉 Aus diesem Grunde erfährst du heute, wie mein Alles im Griff-Programm entstanden ist und warum ich glaube, dass es auch für dich das perfekte Programm ist.

Podcast-Episode: Alles im Griff – Das Programm – eine Liebeserklärung und warum das Programm das Richtige für dich ist

Warum ich das “Alles im Griff-Programm” entwickelt habe

Wie du vielleicht weißt, habe ich ursprünglich mein Business als virtuelle Assistentin für Pinterest-Marketing und Podcast-Service gestartet. Kommt mir vor, als wäre das in einem ganz anderen Leben gewesen…😂

Dann war es irgendwann nur noch Pinterest-Marketing bzw. Pinterest-Beratung. Obwohl, das stimmt eigentlich nicht, denn ich habe bei keiner meiner Kundinnen “nur” Pinterest gemacht. 

Denn auch wenn es sich bei Pinterest um eine Suchmaschine handelt, die man grundsätzlich nur mit Inhalten füllen muss, so ging doch meine Beratung weit über das Erstellen und Teilen von Pins hinaus

Ich war irgendwie nie gut darin, nur einen Teil des Marketings zu betrachten. Mein Blick ging und geht immer über den Tellerrand hinaus. Deshalb war es mir auch wichtig, dass wenn wir über Pinterest schon die Nutzer*innen auf die Website meiner Kundinnen holen wollen, die Website auch etwas hermacht und eine gescheite Kundenreise möglich ist. Leider war das oftmals nicht der Fall.

Und sobald man anfängt, sich über diesen Punkt Gedanken zu machen, hängt da eine ganze Menge mit zusammen, denn die Website ist aus meiner Sicht der Content-Hub, d.h. hier sollten im besten Falle alle Marketing-Aktivitäten zusammenlaufen. 

Ziemlich schnell habe ich also gemerkt, dass mich Pinterest weniger und dafür die umfassende Betrachtung des Marketings und die Marketing-Aktivitäten meiner Kundinnen mehr interessieren.

  • Was machen die Kundinnen schon alles an Marketing-Aktivitäten?
  • Welche Marketing-Kanäle bespielen sie und in welcher Frequenz?
  • Was macht ihnen in ihrem Marketing Spaß?
  • Was darf vielleicht auch gehen, weil es weder Spaß macht noch potenzielle Kund*innen bringt?
  • Wo besteht Verbesserungspotential, z.B. bei der Website?

Das waren nur die ersten Fragen, die mir durch den Kopf gingen, als ich “Alles im Griff” entwickelt habe. 

Während ich zunächst noch Ratschläge gab, was ich beim Marketing verändern würde, bin ich immer weiter in die Rolle der Sparringspartner hineingewachsen. Aber mit weniger Boxen 🥊 – sondern Austausch auf Augenhöhe 💬. 

Denn das große Interesse meiner Kundinnen, weniger To Do’s auf ihrer Marketing-Liste zu haben und aus dem Hustle-Modus herauszukommen, entspricht meinem Wunsch, den Kundinnen ihr Leben rund um das Online-Marketing leichter zu machen.

Ich erinnere mich daran, dass ich nach einer Struktur gesucht habe und nach einer besseren Planung der Aufgaben innerhalb der Woche bzw. in einem Zeitraum. Durch die Calls ist mir „nebenbei“ noch klarer geworden, was ich will und was mir wichtig ist. An die Werte erinnere ich mich noch gut – diese sind zwar noch nicht auf der Website, kommen aber noch hin. Und der Hack mit der Ziele-Liste und Trello sowie die neue Menüführung der Website waren für mich die Kicks nach vorn. Ich habe heute auf jeden Fall mehr im Griff!

Julia Zichner

Also passen wir beide doch sicher auch super zusammen, oder? 😁 

Alles im Griff im Online-Marketing ist dein Wunsch? Mach mit bei diesem einmaligen Alles im Griff-Programm für dein Online-Business

Wie das “Alles im Griff”-Programm funktioniert

Wie bereits angedeutet, möchte ich meinen Kundinnen mit dem “Alles im Griff”-Programm helfen, Schluss mit Überforderung im Online-Marketing und im Business zu machen, die ihnen nichts bringt, als volle To-Do-Listen. 

Deshalb geht es in dem Programm darum, Online-Selbständige und Online-Unternehmerinnen dabei zu unterstützen, Ordnung in ihr Marketingchaos zu bringen und mit weniger Aufwand mehr Wunschkund*innen zu gewinnen. 

Grundlage des “Alles im Griff”-Programms ist dabei eine Art Vierklang:

Bestandsaufnahme – Wunschbusiness – Dein Online-Marketing & Das Abgleichen – Verknüpfen und Priorisieren

Bestandsaufnahme

Zunächst schauen wir uns im Programm genau an, welche Marketing-Aktivitäten derzeit unternommen werden und welche Marketing-Kanäle bespielt werden. Außerdem schauen wir uns an, was noch auf der Marketing-Wunschliste steht – sofern vorhanden.

Es ist wichtig, erst einmal eine ausgiebige Bestandsaufnahme zu machen und auch zu schauen, wie es der Kundin mit dem Bespielen der Marketing-Kanäle geht. Viele Kundinnen sind überrascht, wie viel Marketing sie tatsächlich schon betreiben, haben sie doch permanent das Gefühl, sie würden zu wenig machen und müssten eher noch Marketing-Kanäle dazunehmen. 

Wir schauen uns dabei auch an, welche Marketing-Aktivitäten leicht fallen oder die Kundinnen sehr viel Überwindung kosten bzw. Energie rauben. Und schlussendlich ist auch die Frage der Sinnhaftigkeit wichtig: Wie viele Kund*innen wurden schon über einen Kanal generiert?

In einem 1:1 Call sprechen wir über dieses erste Ergebniss der Bestandsaufnahme und ich stelle noch einmal Nachfragen, wo ich das Gefühl habe, dort wurde etwas ausgelassen oder übersehen. 

Dein Wunschbusiness

Jetzt schauen wir uns dein Business noch einmal genauer an. Folgende Fragen sollten dabei u.a. eine Rolle spielen:

  • Wie habe ich mir mein Business eigentlich vorgestellt?
  • Was waren meine Ziele?
  • Was ist mir wichtig und was möchte ich erreichen?

Sich noch einmal eingehend – falls bisher überhaupt geschehen – mit dem eigenen (Wunsch-) Business, seinen Werten und zu Zielen zu beschäftigen, ist wichtig, damit man noch einmal fixiert, was einem wirklich in der Selbständigkeit wichtig ist. Davon abhängig sind nämlich auch die Marketing-Aktivitäten, die man vornehmen kann und möchte. 

Dein Online-Marketing – Das Abgleichen

In diesem Schritt schauen wir uns an, wie deine (bisherigen) Marketing-Aktivitäten und dein Wunschbusiness in den verschiedenen Bereichen zusammenpassen. Dabei durchläufst du mehrere Module, wo wir uns die einzelnen Marketing-Aktivitäten und -Kanäle genauer anschauen, z.B.

  • Kundenavatar & Kundenreise
  • Website & Suchmaschinen
  • Angebote und Angebotserstellung
  • Content-Marketing
  • Newsletter & E-Mail-Marketing
  • Business-Mindset
  • Tools & Technik

Wichtig dabei ist nicht, dass du die einzelnen Themen bis in die Tiefe hinein perfektionist, sondern dass du rund um dein Online-Marketing eine Einschätzung zwischen Ist- und Soll-Zustand ermitteln kannst. 

Hier findet also der Abgleich zwischen deinem bisherigen Tun und den Mitteln und Wegen, dein Wunschbusiness zu erreichen, statt. 

Verknüpfen und Priorisieren

Nachdem du alle Module durchlaufen bist und dir über die einzelnen Marketing-Bestandteile Gedanken gemacht hast, schauen wir, wie wir die Aktivitäten verknüpfen und priorisieren können. 

Dabei darfst du dir die Frage stellen, welches der nächste sinnvolle (Marketing-) Schritt für dein Business ist. Mit welchen Mitteln kannst du deine Ziele erreichen? Was solltest du als nächstes unternehmen? 

Da es super schwierig ist, sich diese Fragen alleine zu beantworten, hast du ja mich an deiner Seite. Gemeinsam schauen wir auf deine bisherigen Ergebnisse und bringen alles in eine sinnvolle Balance und Reihenfolge – immer vor dem Hintergrund, dich zu entlasten und dir nicht noch mehr Arbeit aufzuhalsen 😉

Ziele des “Alles im Griff”-Programms

Es gibt verschiedene Ziele, die du bzw. wir gemeinsam mit dem Alles im Griff-Programm erreichen können, wobei es im Ergebnis immer darum geht, mit weniger Hustle mehr Wunschkund*innen auf sich aufmerksam zu machen:

Du machst deine Website zur Homebase für dein Online-Marketing. Sie wird der Ausgangspunkt deiner Marketing-Aktivitäten und als Marketing-Kanal, über den du 100%ig selbst bestimmen kannst, setzen wir hier einen deutlichen Fokus. 

Du steckst deine Zeit in die Marketing-Aktivitäten, die dir wirklich Kunden bringen und verabschiedest dich von Marketing-Kanälen, die nur deine Zeit fressen, ohne dass du nennenswert Kund*innen darüber findest. 

Du konzentrierst dich mit deinem Marketing auf die Aktivitäten, die dir Spaß machen und dir leicht fallen, denn das ist der Schlüssel zur Umsetzung. 

Du lässt dich dank eines auf dich abgestimmten Fahrplans nicht mehr einfach von den tausend Empfehlungen der Marketing-Gurus verunsichern, denn dein Fahrplan ergibt einen Sinn für dich. Deshalb behältst du deine selbst festgelegte Marschrichtung bei und lässt dich nicht ablenken. 

Weil du dein eigenes System entwickelt hast, das zu dir passt und deshalb leicht umzusetzen ist, kannst du endlich loslegen, umsetzen und langfristig an deinem Marketing dranbleiben. 

Weitere Infos zum “Alles im Griff-Programm“

“Alles im Griff”-Das Programm ist intensiv. Es sind spannende, aber auch anstrengende 10 + 2 Wochen, die du da mit mir gehst. 

Als Sparringspartner hat Silke Wort gehalten und schon in den ersten Treffen wurde klar: So kann es nicht weitergehen. Ich lasse meine Kundinnen jetzt „im Regen stehen“, denn sie wissen gar nicht, was ich ihnen Gutes tun kann, wo ich Hilfe anbieten kann. Bei der vielfältigen Auswahl. Es ging nicht darum, alle meine Angebote über den Haufen zu schmeißen. sondern darum zu erkennen, WAS meine Kunden noch davon für sich nutzen können. Und wie ich es kommunizieren kann. Wo die Kundinnen in Zukunft von mir Unterstützung erhalten können. Ich musste notgedrungen erkennen, dass die Kundenreise, wie ich sie mir vorstellte, gar nicht stattgefunden hat. Silke hat dies sehr zügig auf den Punkt gebracht. War dabei immer einfühlsam und hat genau hingehört. Welche Bedürfnisse ich hatte und wo ich Support brauchte, um eine klare Entscheidung für mich und somit meine Kundinnen zu treffen. Dabei hat sie sich an meinem Business orientiert und gemeinsam mit mir eine individuelle Lösung erarbeitet. Auch wenn es nicht immer nur zuckersüß war – ich bin so mega glücklich, dass ich den Schritt gewagt habe und das „Alles im Griff-Programm“ gebucht habe. Für mich und für meine Kundinnen!

Kerstin Ajasha Overath

Ich verspreche dir aber, dass ich dich mit all deinen Gefühlen, Gedanken und Ideen nicht alleine lasse. 

Nach dem 60-minütigen Call am Anfang, wo wir quasi einen Check In machen, sehen wir uns noch in 5 weiteren Calls à 20 Minuten, in denen du mir alle deine Fragen stellen kannst. Außerdem stehe ich dir in der Zwischenzeit in Slack hilfreich zur Seite und beantworte deine Fragen.

Den Input zu den einzelnen Modulen bekommst du als Videos zur Verfügung gestellt, die du dir dann anschauen kannst, wenn es für dich zeitlich am besten passt. Außerdem bekommst du ein umfangreiches Workbook mit vielen Aufgaben, die du rund um das jeweilige Wochenthema ausfüllen darfst. 

Die Roadmap zum Alles im Griff-Programm

Ich bin mir sicher, dass dieses Alles im Griff-Programm für jede Selbständige und Online-Unternehmerin eine Bereicherung ist und zu viel Klarheit und Fokus im Marketing führt. Danach wirst du einen auf dich zugeschnittenen Fahrplan und wieder richtig Lust auf sinnvolles Marketing haben. 

Du hast Lust, mit mir im Rahmen des Programms zusammenzuarbeiten? Dann kannst du direkt starten – es gibt keine Warteliste und keinen Launch. Du kannst das Programm buchen, wenn du es brauchst. Beachte aber: Es gibt nur begrenzt Plätze, da ich wegen der intensiven 1:1 Betreuung nicht so viele Teilnehmerinnen parallel betreuen kann. Hier geht’s direkt zum Programm: Alles im Griff-Programm oder aber du buchst direkt hier Alles im Griff-Programm Basis oder Alles im Griff-Programm VIP.

Der finanzielle Einsatz bzw. die Ratenzahlungsmöglichkeiten passen noch nicht für dich? Oder du hast noch andere Fragen? Dann schreib mir gerne an info@silkeschoenweger.com. Ich bin da für dich 😊

Mindfucks im Online-Marketing – wie du deine Glaubenssätze in 4 Schritten überprüfen kannst

Mindfucks im Online-Marketing – wie du deine Glaubenssätze in 4 Schritten überprüfen kannst

Wahrscheinlich gibt es 12 Trillionen Blogartikel, die sich rund um Glaubenssätze im Business drehen und ich habe nicht vor, dass dies der 12 Trillionen und erste Blogartikel dazu wird. Dennoch merke ich in der Zusammenarbeit mit meinen Kundinnen immer wieder, wie sehr diese von ihren Mindfucks und Glaubenssätzen ausgebremst werden. 

Dies soll also eher eine Bremslockerung sein, als dass ich dir sage, dass du deine Glaubenssätze wegmeditieren sollst (no affront – das kannst du gerne zusätzlich ausprobieren). Mir geht es darum, dich verbal an den Schultern zu nehmen, ein bisschen durchschütteln und dir zu sagen: Wer entscheidet – du oder dein Repitlienhirn?  

Podcast-Episode #030: Mindfucks und negative Glaubenssätze – so wirst du sie los

In diesem Blogartikel findest du also vielleicht ein paar deiner eigenen Mindfucks wieder, du erfährst etwas darüber, was das Hirn da so anstellt und ich gebe dir ein paar Tipps mit an die Hand, was du gegen deine negativen Glaubenssätze tun kannst. Let’s go!

Welche Mindfucks hast DU?

Es gibt eine Menge negativer Glaubenssätze – ich nenne sie hier provokativ Mindfucks – die wir miteinander herumtragen. Die haben wir ja auch schön von Lehrern und manchmal sogar Eltern eingetrichtert bekommen. Und wenn die doch etwas zu uns sagen und wir Vertrauen zu diesen Menschen haben, muss dann nicht automatisch stimmen, was sie zu oder über uns sagen?

Ich kann das nicht / ich bin zu dumm dafür

Ein Klassiker unter den Mindfucks. Du kennst das wahrscheinlich auch: Eine neue Aufgabe liegt vor dir, z.B. der Start deines Blogs, deines Podcasts, deines Newsletters oder irgendeiner anderen Sache, die du nie zuvor gemacht hast. 

Bäm! Da kommen die Zweifel, denn bisher hast du noch keinen proof of concept – du kannst (dir selbst) noch nicht positiv bestätigen, dass du in der Lage bist, diese Aufgabe zu lösen. 

Ich darf keine Fehler machen

Autsch… stelle dir mal vor, du hättest wirklich in deinem Leben noch nie einen Fehler machen dürfen. Oder es hätte ein “Game Over” Zeichen gegeben, sobald irgendetwas nicht so geklappt hätte, wie du es dir vorgestellt hast. 

Wärst du dann jetzt an dem Punkt, an dem du bist?

Hättest du gelernt zu laufen, wenn du nie hättest hinfallen dürfen? Hättest du gelernt, Fahrrad zu fahren oder zu schwimmen, wenn nie hätte etwas schiefgehen dürfen? Wohl nicht. 

Ich muss alles alleine schaffen

Bingo! Damit sind wir bei meinem größten Mindfuck. Ich weiß nicht, was in meiner Erziehung falsch gelaufen ist – sorry Mami! – aber ich bin überhaupt nicht gut darin, um Unterstützung oder Hilfe zu bitten

Und das gilt nicht nur für mein Berufsleben. Wie gerne würde ich die Grafikerstellung für meine LinkedIn-Beiträge oder Blogartikel abgeben und zögere immer noch, weil ich mir denke “Das schaffe ich doch auch alleine, so lange dauert es doch nicht”. 

Ne, tut’s vielleicht auch nicht. Aber es macht mir nicht mal besonders viel Spaß. Und es kostet mich Zeit, in der ich lieber etwas machen würde, worin ich richtig gut bin und dass mir Freude bereitet. Grafiken machen andere viel besser als ich!

Bevor ich…muss ich erst noch…!

Auch ein typischer Fall von Mindfuck, auf den ich sehr gerne reingefallen bin. Deshalb habe ich im ersten Jahr meiner Selbständigkeit unverhältnismäßig viele Onlinekurs gemacht (oder vielmehr angefangen) und war nicht nur in einer Membership. 

Nicht falsch verstehen: Einiges davon war durchaus sinnvoll, weil es mich direkt weitergebracht hat. Anderes hingegen hätte ich mir (zumindest zu diesem Zeitpunkt) auf jeden Fall sparen können. Und meine Zweifel haben die Onlinekurse auch selten ausgeräumt. Denn Onlinekurs ist das eine, Umsetzung das andere. 

Grüße vom Impostor

Warum muss ich bei Impostor eigentlich immer an ein kleines wieselartiges Tier denken? Hmmm. Naja, Impostor kennst du doch sicher auch, oder? 

Also Imposter-Syndrom oder auch „Hochstapler-Syndrom“ wird eine Beobachtung bezeichnet, dass viele sehr erfolgreiche Frauen glauben, dass sie nicht besonders intelligent seien, ihre Leistungen von anderen überschätzt würden und es nur eine Frage der Zeit sei, bis sie auffliegen und jeder erkennt, wie dumm sie eigentlich sind. Hier findest du noch mehr Informationen zum Imposter-Syndrom: Wie man das Hochstapler-Phänomen überwinden kann

Arrrgh, während ich das schreibe, gruselt es mich. Was ist nur los in der Welt, dass wir nicht voller Stolz und im Brustton der Überzeugung gut und wertschätzend über uns und unsere Leistungen sprechen, sondern uns lieber klein machen und verstecken?

Was ist los mit diesem Reptiliengehirn?

Woran liegt es jetzt also, dass wir mit so vielen Mindfucks herumlaufen – und zwar trotz Meditation und Persönlichkeitsentwicklung? Man sollte doch meinen, wir könnten uns auf vernünftige Art und Weise mit diesen Glaubenssätzen auseinandersetzen und sie nach und nach beseitigen. 

Die Angst

Ich bin keine Neurowissenschaftlerin, deswegen ist das hier eine Erklärung, die darauf ausgelegt ist, dass sie einfach verständlich ist. Erwarte also bitte keine neurowissenschaftlichen Abhandlungen über Hirnstamm, limbisches System und Reptiliengehirn!

Kurz gesagt: Schuld an allem ist das Reptiliengehirn oder korrekter gesagt, das limbische System. Das Reptiliengehirn wird so genannt, weil es das evolutionsgeschichtlich älteste Teilstück des menschlichen Gehirns ist. Es verarbeitet entscheidende Umweltreize und ist für instinkthafte Reaktionen verantwortlich – so sichert dieser Hirnstamm, also das Reptiliengehirn, unser Überleben. 

Negative Erfahrungen

Einen wichtigen Punkt habe ich oben auch bereits angesprochen: Die negativen Erfahrungen, die jeder von uns bereits gesammelt hat.  Daraus können sich bereits in sehr jungen Jahren negative Überzeugungen – Mindfucks – entwickeln, die sich eben nur selten wieder von alleine abbauen. 

Haben wir schmerzvolle Erfahrungen gemacht, weil wir für unser Handeln abgelehnt oder zurechtgewiesen worden sind, dann speichert sich dieser Umstand in unserem Körper ab und bremst uns aus. Und das ist auch völlig verständlich. Wir Menschen finden es einfach nicht geil, wenn wir etwas falsch machen, abgestraft oder getadelt werden. 

Was du gegen Mindfucks und negative Glaubenssätze tun kannst

Ich habe das oben im Text so ein bisschen abgetan, dass du versuchen könntest, gegen deine negativen Glaubenssätze anzumeditieren. Denn ganz so hart, wie das hier klingt, meine ich das überhaupt nicht. 

Meditation alleine wird nicht die Lösung sein. Vermute ich jedenfalls. Aber ich habe dir vier Schritte mitgebracht, die eventuell helfen könnten. Naja 4 ½.

Mach dir deine Mindfucks und negativen Glaubenssätze bewusst

Ja, da starten wir direkt in die Matschepampe unserer Vergangenheit. Und ich sag dir, das ist nicht immer lustig. Ich z.B. bin bei der Aufdeckung einiger meiner negativen Glaubenssätze – und ich bin da sicher noch nicht am Ende angelangt – auf den Trichter gekommen, dass die Art meines Vaters, mit mir zu sprechen, nicht gerade die allerbeste war. 

Sehr oft habe ich gehört, dass ich etwas nicht richtig mache. Dass meine Lösung nicht funktionieren kann oder seine Lösung auf jeden Fall die bessere ist. Und dann fängt man langsam aber sicher an, an sich und seinen Entscheidungen, seinen Lösungen, zu zweifeln. 

Und ja, wenn das vom eigenen Vater kommt, ist das noch mal doppelter Shice, denn wenn nicht die Eltern zu 1000% hinter einem stehen und einen unterstützen, so wie man ist, wer denn dann?

Zu erkennen, welche negativen Glaubenssätze du da im Laufe deines Lebens angesammelt hast, ist aber der erste Schritt. Und das ist super wichtig. Du solltest dir viel Zeit dafür nehmen. Und wenn du das Gefühl hast, dass es sinnvoll ist, dann hole dir auch Hilfe. Denn das kann ganz schön tief gehen!

Hinterfrage deine Glaubenssätze aktiv

Das ist ein super spannender Punkt, der oftmals zu kurz kommt. Angenommen, du hast den Glaubenssatz, dass du nicht gut genug bist, um z.B. einen Newsletter zu schreiben. 

Dann hinterfrage doch mal diesen Glaubenssatz. Stimmt das wirklich, dass du nicht gut genug bist, dass du es nicht schaffen kannst? Wer sagt das? Wessen Stimme hörst du in deinem Ohr? Musst du glauben, was diese Stimme sagt? Ist es die Wahrheit?

Das ist ein Punkt, an dem meine Kundinnen ganz oft nicht wissen, was sie sagen sollen. Sie können für diesen negativen Glaubenssatz ja auch faktisch keinen Beleg anführen. Selbst wenn ein Deutschlehrer, wie in meinem Falle, steif und fest behauptet hat, ich würde keine drei zusammenhängenden Sätze fehlerfrei schreiben können – stimmt das (jetzt) so?

Seit über drei Jahren schreibe ich fast wöchentlich Newsletter und/oder Blogartikel. Vermutlich habe ich in meinem Leben deutlich mehr geschrieben als er. Und selbst wenn nicht: Was weiß er schon? Er kannte die 14-jährige Silke, aber er kennt mich nicht. 

Also: Schau dir deine Mindfucks und negativen Glaubenssätze genau an und hinterfrage sie kritisch. Schreib auf, zu welchen Ergebnissen du dabei kommst. 

Verändere deine negativen Glaubenssätze

Jetzt hast du schon herausgefunden, was für Mindfucks du hast und das diese vermutlich nicht der Wahrheit entsprechen oder es genauso wenig Beweise für die Richtigkeit wie auch dafür gibt, dass sie nicht der Wahrheit entsprechen. 

Jetzt geht es an die Transformation. Und dafür kannst du gerne Meditationen, Affirmationen oder andere unterstützende Hilfsmittel verwenden. 

Wichtig ist einfach, dass du deine negativen Glaubenssätze Schritt für Schritt veränderst. Und dieses Schritt für Schritt ist wichtig, weil dein Gehirn sonst nicht bereit ist, dir auch nur einen Funken zu glauben und das ganze mitzumachen. 

Warst du bisher der Ansicht, dass du keine Blogartikel veröffentlichen kannst, weil du einfach nicht schreiben kannst, dann hilft es dir nichts, wenn du dir vorsagst, dass du plötzlich super schreiben kannst. Die Spannbreite zwischen “ich kann es nicht” und “ich kann es jetzt” ist einfach zu groß. 

Also brich es in kleinere Schritte runter. Du kannst vielleicht keinen ganzen Blogartikel schreiben, aber vielleicht eine halbe Seite zu einem Thema, welches du wirklich super spannend findest. Du kannst es “noch” nicht, aber du möchtest es lernen. Du kannst noch nicht einen ganzen Blogartikel, aber vielleicht einen Abschnitt schreiben. Ich denke, es ist klar, was ich meine. 

Podcast-Episode #078: 9 negative Glaubenssätze im Online-Marketing und ihre positive Wendung

Die negative Glaubenssätze

Ich habe dir hier „hands on“ noch 9 Glaubenssätze zusammengefasst, die wir vermutlich alle kennen. Ich möchte dir meine Betrachtung dieser Glaubenssätze näherbringen und Tipps geben, wie du mit diesen negativen Glaubenssätzen umgehen kannst:

Mindset-Fuckup #1: Der ‚Ich bin nicht gut genug‘ Gedanke

In der Welt des Online-Business und Unternehmertums ist der „Ich bin nicht gut genug“ Gedanke ein weitverbreiteter Mindset-Fuckup, der sich wie ein Schatten über viele Selbständige legt. Dieser Gedanke ist geprägt von Selbstzweifeln und einem mangelnden Selbstwertgefühl, und er kann verheerende Auswirkungen auf unser Business und unsere persönliche Entwicklung haben. Hier lässt, wie schon oben erwähnt, das Imposter-Syndrom grüßen.

Beispiele, wie sich dieser Gedanke negativ auswirken kann:

  • Verzögerung bzw. Prokrastination: Wenn wir uns ständig sagen, dass wir nicht gut genug sind, zögern wir oft, wichtige Schritte zu unternehmen. Wir verschieben Projekte, weil wir Angst haben, zu versagen, und verpassen dadurch Chancen.
  • Perfektionismus: Der Glaube, nicht gut genug zu sein, kann dazu führen, dass wir nach Perfektion streben. Wir überarbeiten unsere Arbeit immer wieder und verbringen zu viel Zeit mit Details, anstatt vorwärtszukommen.
  • Selbstsabotage: Dieser Gedanke kann uns dazu bringen, uns selbst zu sabotieren, indem wir uns vor Herausforderungen scheuen oder uns nicht trauen, unsere Ideen zu teilen.

Lösungsansätze, um dieses Mindset zu überwinden:

  1. Selbstreflexion: Bewusstsein ist der erste Schritt zur Veränderung. Reflektiere über deine Selbstzweifel und frage dich, woher sie kommen. Oft sind sie das Ergebnis von negativen Erfahrungen oder äußeren Einflüssen.
  2. Affirmationen: Ersetze negative Gedanken durch positive Affirmationen. Sag dir selbst regelmäßig, dass du fähig und wertvoll bist. Diese positiven Selbstbekräftigungen können dein Selbstbewusstsein stärken. Das gilt auch, wenn man sich selbst für nicht spirituell hält. Die positive Sprache mit sich selbst – ungefähr so, wie man mit einer guten Freundin sprechen würde – hat nichts mit Hokuspokus zu tun.
  3. Fehler akzeptieren: Niemand ist perfekt, und Fehler sind ein natürlicher Teil des Lernprozesses. Sie sind keine Bestätigung dafür, dass du nicht gut genug bist, sondern Chancen, um zu wachsen.
  4. Mentorinnen und Unterstützung: Suche nach Mentorinnen oder Gleichgesinnten, die dich ermutigen und unterstützen. Der Austausch mit anderen kann helfen, Selbstzweifel zu überwinden.
  5. Erfolge feiern: Konzentriere dich auf deine Erfolge, egal wie klein sie sind. Feiere deine Fortschritte und erinnere dich daran, was du bereits erreicht hast.

Der „Ich bin nicht gut genug“ Gedanke ist ein Hindernis, das viele von uns überwinden müssen. Mit Selbstreflexion, positiven Affirmationen und Unterstützung kannst du dieses Mindset überwinden und das Selbstvertrauen entwickeln, das du brauchst, um in deinem Online-Business erfolgreich zu sein.

Mindset-Fuckup #2: Die Angst vor dem Scheitern

Diese Angst ist weit verbreitet und betrifft viele Online-Unternehmerinnen. Die Furcht vor dem Scheitern kann dazu führen, dass man sich zögerlich oder gar nicht auf neue Projekte einlässt. Sie hindert daran, Risiken einzugehen und Chancen zu ergreifen, da man befürchtet, nicht erfolgreich zu sein.

Dies kann zu einem Stillstand im Business führen, da Fortschritt und Wachstum oft mit einem gewissen Risiko verbunden sind. Die Angst vor dem Scheitern kann auch zu Perfektionismus führen, was die Produktivität und Kreativität einschränken kann.

Praktische Tipps, um die Angst vor dem Scheitern zu bewältigen:

  1. Risikobereitschaft: Akzeptiere, dass Scheitern ein natürlicher Teil des unternehmerischen Lebens ist. Sieh es als Chance, zu lernen und zu wachsen.
  2. Konkrete Ziele: Setze klare, erreichbare Ziele für deine Projekte. Wenn du weißt, was du erreichen möchtest, fällt es leichter, den Fokus zu behalten und die Angst vor dem Scheitern zu minimieren.
  3. Selbstmitgefühl: Sei nachsichtig mit dir selbst. Niemand ist fehlerfrei, und Misserfolge sind Gelegenheiten, um besser zu werden.
  4. Lerne aus Fehlern: Analysiere Misserfolge, um herauszufinden, was schief gelaufen ist, und nutze dieses Wissen, um beim nächsten Mal besser abzuschneiden.
  5. Netzwerk: Suche Unterstützung und Austausch mit anderen Unternehmerinnen. Sie können wertvolle Einblicke und Ratschläge bieten. Eine Möglichkeit, sich mit anderen Unternehmerinnen auszutauschen ist z.B. mein umsetzungsstarkes Coworking, die Marketing-Zeit

Die Angst vor dem Scheitern ist normal, aber sie sollte dich nicht davon abhalten, dein Online-Business voranzutreiben. Mit den richtigen Herangehensweisen und einer positiven Einstellung kannst du diese Angst überwinden und mutiger in die Zukunft blicken.

Mindset-Fuckup #3: Vergleich mit anderen Online-Unternehmerinnen

Das ständige Vergleichen mit anderen Online-Unternehmerinnen kann äußerst schädlich für das eigene Wohlbefinden und den Geschäftserfolg sein. Dieser Glaubenssatz führt oft zu negativen Gedanken und Selbstzweifeln.

Man sieht die vermeintlichen Erfolge anderer und beginnt, sich selbst in Frage zu stellen. Dies kann zu Angst, Frustration und einer Abwärtsspirale des Selbstvertrauens führen. Zudem lenkt der ständige Vergleich von den eigenen Stärken und Zielen ab, was die persönliche Entwicklung und das Businesswachstum behindern kann.

Das, was für andere in ihrem Business funktioniert, muss nicht der richtige Weg für dich sein. Schau auf dich selbst und bleibe bei dir selbst, um deinen eigenen authentischen Weg finden zu können.

Wie man aufhört, sich mit anderen zu vergleichen und stattdessen auf sich selbst fokussiert bleibt:

  1. Bewusstsein entwickeln: Erkenne, dass jeder seinen eigenen Weg hat und Erfolg auf unterschiedliche Weisen definiert. Vergleiche dich nur mit deiner früheren Version und setze realistische Ziele für dich selbst.
  2. Limitiere den Social-Media-Konsum: Verbringe weniger Zeit auf Social-Media-Plattformen, wenn du merkst, dass der Vergleich mit anderen dein Selbstwertgefühl beeinflusst.
  3. Schaffe dein eigenes Maß: Setze klare Ziele und KPIs für dein Business, die auf deine individuellen Bedürfnisse und Werte zugeschnitten sind, und messe deinen Fortschritt daran.
  4. Suche Unterstützung: Tausche dich mit Mentorinnen oder Gleichgesinnten aus, die dich ermutigen und unterstützen, ohne dich zu bewerten.
  5. Praktiziere Selbstliebe: Erinnere dich daran, dass du einzigartig und wertvoll bist. Pflege Selbstliebe und Selbstfürsorge, um dein Selbstvertrauen zu stärken.

Der Schlüssel liegt darin, sich auf den eigenen Fortschritt und die persönliche Entwicklung zu konzentrieren, anstatt sich ständig mit anderen zu vergleichen. Indem du diese Gewohnheit durch positive Denkmuster und gezielte Selbstfürsorge ersetzt, kannst du ein gesünderes und erfolgreicheres Online-Business aufbauen.

Mindset-Fuckup #4: Die Fixierung auf Perfektion

Die Fixierung auf Perfektion ist ein häufiger Glaubenssatz, der Online-Unternehmerinnen beeinflusst. Perfektionismus führt dazu, dass man unangemessenen Druck auf sich selbst ausübt, um jedes Detail in Projekten oder Inhalten bis zur Vollkommenheit zu optimieren.

Dies kann zu lähmender Prokrastination, erhöhtem Stress und einer geringeren Produktivität führen. Es kann auch dazu führen, dass Chancen verpasst werden, da man zögert, etwas zu veröffentlichen oder zu starten, solange es nicht „perfekt“ ist.

Wege, um den Drang nach Perfektion zu reduzieren und produktiver zu sein:

  1. Setze realistische Ziele: Definiere klare, erreichbare Ziele für deine Projekte und Inhalte. Vermeide es, nach unerreichbarer Perfektion zu streben.
  2. Zeitmanagement: Setze Zeitlimits für Aufgaben und Projekte. Dies zwingt dich, effizienter zu arbeiten und verhindert, dass du zu viel Zeit mit Details verschwendest.
  3. Priorisierung: Identifiziere die wichtigsten Elemente in deinem Business und deinen Inhalten. Konzentriere dich auf das, was den größten Mehrwert bietet, anstatt dich in unwichtigen Details zu verlieren.
  4. Feedback einholen: Suche nach konstruktivem Feedback von anderen, um zu lernen und zu wachsen. Akzeptiere, dass Perfektion nicht erreichbar ist, und dass du dich ständig verbessern kannst.
  5. Selbstfürsorge: Pflege deine mentale und physische Gesundheit. Wenn du dich gut fühlst, kannst du besser mit Stress und Druck umgehen.

Indem du den Drang nach Perfektionismus reduzierst und dich auf die Qualität und Relevanz deiner Arbeit konzentrierst, kannst du produktiver und effizienter arbeiten und gleichzeitig Stress reduzieren. Perfektion ist oft ein unerreichbares Ziel, aber kontinuierliche Verbesserung und Fortschritt sind realistisch und erreichbar.

Mindset-Fuckup #5: Der Glaube an den Overnight-Erfolg

Der Glaube an einen sofortigen Erfolg, auch als „Overnight-Erfolg“ bekannt, kann in der Welt des Online-Business zu unrealistischen Erwartungen führen. Viele Unternehmerinnen träumen davon, über Nacht berühmt und erfolgreich zu werden, ohne die harte Arbeit und den langfristigen Einsatz zu berücksichtigen, die oft erforderlich sind.

Oftmals sehe ich Online-Selbständige und Kundinnen, die stur Programme a la „Erstelle deinen Onlinekurs und werde reich“ durcharbeiten und dann enttäuscht sind, wenn sie auf ein paar Beta-Teilnehmerinnen sitzen bleiben. Der Glaube, man brauche nur mal eben einen Kurs erstellen und könne damit reich werden, also quasi einen Overnight-Erfolg fabrizieren, kann und wird zu Enttäuschung, Frustration und einem Gefühl des Scheiterns führen, wenn die Realität nicht den Erwartungen entspricht. Es kann auch dazu führen, dass man ungeduldig wird und aufgibt, bevor sich langfristige Erfolge einstellen.

Realistische Erwartungen und die Bedeutung von Durchhaltevermögen:

Es ist wichtig, realistische Erwartungen zu haben und zu verstehen, dass Erfolg in der Regel ein schrittweiser Prozess ist. Langfristiges Durchhaltevermögen und kontinuierliche Arbeit sind entscheidend. Insbesondere die Arbeit an der Basis, der Aufbau einer Community und die regelmäßige Contenterstellung erfordern einen lange Atem.

Erfolge kommen oft erst nach vielen Versuchen und langer Anstrengung. Akzeptiere Rückschläge als Teil des Weges und nutze sie als Gelegenheit zur Verbesserung. Erfolg basiert auf kontinuierlicher Weiterentwicklung, stetigem Lernen und der Bereitschaft, sich den Herausforderungen des Unternehmertums zu stellen.

Indem du realistische Erwartungen setzt und auf langfristiges Durchhaltevermögen setzt, kannst du die Frustration des Glaubens an einen sofortigen Erfolg vermeiden und deinen Weg zum Erfolg auf eine nachhaltige und erfüllende Weise gestalten.

Mindset-Fuckup #6: Der ‚Mehr ist besser‘ Gedanke in der Contenterstellung

Der Glaube, dass „mehr Content besser ist“, kann Online-Unternehmerinnen einem immensen Druck aussetzen. Der ständige Bedarf an neuen Blogartikeln, Videos, Social-Media-Posts und anderen Inhalten kann überwältigend sein. Dieser Druck kann zu Stress, Burnout und Qualitätsverlust führen, da die Fokussierung auf Quantität oft auf Kosten der Qualität geht.

Es ist leicht, sich in einem hamsterradähnlichen Zyklus zu verfangen, in dem die Produktion von Content immer wichtiger wird und die eigentlichen Ziele aus den Augen verloren werden.

Während der Druck, ständig neuen Content zu produzieren, überwältigend sein kann, ist es gleichzeitig wichtig, ein festes Commitment zur regelmäßigen Content-Erstellung aufrechtzuerhalten. Konsistenz in der Veröffentlichung von relevantem Content ist entscheidend, um eine engagierte Zielgruppe aufzubauen und Suchmaschinenoptimierung zu betreiben.

Empfehlungen, wie Online-Unternehmerinnen eine nachhaltige Content-Strategie entwickeln können, die Qualität über Quantität stellt:

  1. Überprüfung des eigenen Handelns: Überprüfe regelmäßig, ob die Marketing-Tätigkeiten in Sachen Contenterstellung noch notwendig und zielführend sind. Traue dich gegebenenfalls auch, dich von Kanälen zu verabschieden.
  2. Planung und Organisation: Erstelle einen klaren Content-Plan, der langfristige Ziele berücksichtigt. Setze Prioritäten und plane, welche Themen am wichtigsten sind.
  3. Qualität vor Quantität: Fokussiere dich auf hochwertige Inhalte, die einen Mehrwert für deine Zielgruppe bieten. Lieber weniger, aber relevanter und besser recherchierter Content, der längerfristig relevant bleibt.
  4. Wiederverwendung: Nutze Content-Marketing-Assets mehrfach. Ein gut recherchierter Blogartikel kann als Grundlage für Videos, Podcasts oder Social-Media-Beiträge dienen.
  5. Outsourcing: Erwäge, Teile deiner Content-Erstellung an Profis auszulagern, um den Druck zu reduzieren.
  6. Messung und Anpassung: Analysiere die Performance deiner Inhalte und passe deine Strategie entsprechend an. Konzentriere dich auf das, was funktioniert, und optimiere deine Bemühungen.

Indem du eine Content-Strategie entwickelst, die Qualität über Quantität stellt und gleichzeitig auf langfristige Konsistenz setzt, kannst du den Druck der Content-Produktion bewältigen und effektiver und nachhaltiger in deinem Online-Business agieren.

Mindset-Fuckup #7: Die Angst vor dem Teilen von Expertenwissen

Diese Angst ist weit verbreitet und hat ihre Wurzeln in der Sorge, dass das Teilen von Expertenwissen zu mehr Wettbewerb führen könnte. Online-Unternehmerinnen befürchten oft, dass andere in ihrer Nische von ihrem Wissen profitieren könnten, ohne etwas im Gegenzug anzubieten.

Die Angst vor Nachahmung oder dem Verlust von Wettbewerbsvorteilen kann dazu führen, dass wertvolles Fachwissen zurückgehalten wird, anstatt es in Content-Marketing oder Beratung zu nutzen.

Ratschläge, wie man diese Angst überwindet und die Vorteile des Teilens von Wissen im Content-Marketing erkennt:

  1. Vertrauen entwickeln: Vertraue in deine Fähigkeiten und deinen einzigartigen Ansatz. Jeder hat seine individuellen Stärken, und das Teilen von Wissen kann dich als Expertin positionieren.
  2. Fokussiere auf deine Zielgruppe: Betone, dass das Teilen von Wissen in erster Linie deiner Zielgruppe dient. Du hilfst ihnen, Probleme zu lösen und Mehrwert zu erhalten.
  3. Nischenpositionierung: Konzentriere dich auf deine spezifische Nische und Zielgruppe. Dies ermöglicht es dir, dich als Expertin in diesem Bereich zu etablieren, anstatt breit und allgemein zu agieren.
  4. Wettbewerbsvorteile: Das Teilen von Wissen kann dazu beitragen, deinen Expertenstatus zu stärken und neue Kunden anzuziehen. Betrachte Wettbewerb als Ansporn zur Verbesserung, nicht als Bedrohung.
  5. Community und Zusammenarbeit: Schaffe eine Gemeinschaft von Gleichgesinnten und vernetze dich. Die Zusammenarbeit mit anderen kann neue Chancen eröffnen und dazu beitragen, die Angst vor dem Teilen von Wissen zu mindern.

Das Überwinden der Angst vor dem Teilen von Expertenwissen erlaubt es, die Vorteile des Content-Marketings voll auszuschöpfen. Dein Wissen kann nicht nur anderen helfen, sondern auch dein eigenes Business stärken, indem es Vertrauen aufbaut und dich als führende Expertin in deiner Nische etabliert.

Mindset-Fuckup #8: Der Glaube, dass Content-Marketing sofortige Ergebnisse bringen muss

Dieser Glaubenssatz bezieht sich auf den weit verbreiteten Irrglauben, dass Content-Marketing sofortige und unmittelbare Ergebnisse liefern muss. Viele Online-Unternehmerinnen setzen sich selbst unter Druck, rasche Erfolge zu erzielen, sei es in Form von hohen Website-Zugriffszahlen, Leads oder Verkäufen.

Dieser Druck kann zu Frustration führen, wenn die Erwartungen nicht erfüllt werden und der Content nicht sofort die gewünschten Ergebnisse erzielt.

Betonung der Bedeutung von Geduld und langfristiger Planung im Content-Marketing und wie dies langfristige Erfolge fördern kann:

Es ist wichtig zu erkennen, dass Content-Marketing ein langfristiger Ansatz ist, der Zeit und Engagement erfordert. Der Glaube an sofortige Ergebnisse kann dazu führen, dass Online-Unternehmerinnen ungeduldig werden und ihre Bemühungen aufgeben, bevor sie die Früchte ihrer Arbeit ernten können. Geduld ist eine Tugend im Content-Marketing. Langfristige Planung, kontinuierliches Lernen und die Anpassung der Strategie sind Schlüsselkomponenten für nachhaltige Erfolge.

Indem man den Fokus von schnellen Erfolgen auf langfristige Ziele verlagert, kann man eine Content-Marketing-Strategie entwickeln, die kontinuierlich wächst und langfristige Ergebnisse erzielt. Die Geduld und Ausdauer, die in die Pflege von hochwertigem Content investiert werden, werden letztendlich zu einer starken Online-Präsenz und einem treuen Publikum führen.

Mindset-Fuckup #9: Ich muss an meinem Business festhalten, so wie ich es mir einmal ausgedacht habe

Dieser Glaubenssatz ist geprägt von einer unflexiblen Haltung gegenüber dem eigenen Business und Marketing. Viele Online-Unternehmerinnen neigen dazu, an ihren ursprünglichen Geschäftsideen und Marketingstrategien festzuhalten, selbst wenn sie nicht die gewünschten Ergebnisse erzielen.

Diese unflexible Haltung kann dazu führen, dass man in den sogenannten „Hustle-Modus“ gerät, in dem man viel Zeit und Energie in die Arbeit investiert, ohne dass dies in Form von neuen Kunden oder Umsatz belohnt wird.

Es ist entscheidend zu erkennen, dass ein Business und die damit verbundenen Marketingstrategien sich im Laufe der Zeit entwickeln müssen. Eine unflexible Haltung kann den Fortschritt behindern und zu Frustration führen.

Es ist wichtig, sich regelmäßig die Zeit zu nehmen, um das Business und das Online-Marketing kritisch zu überprüfen. Dies kann durch die Zusammenarbeit mit einem Coach oder Mentorin erleichtert werden, der/die frische Perspektiven und Expertise bietet. Die Bereitschaft zur Anpassung und Verbesserung ist der Schlüssel zur langfristigen Nachhaltigkeit und zum Erfolg im Online-Business.

Eine Möglichkeit, das eigene Business und Marketing zu überprüfen, ist „Alles im Griff – Das Programm„. Hier schauen wir uns gemeinsam die wichtigsten Bereiche deines Business und Online-Marketing an und sprechen darüber, an welchen Stellschrauben du drehen kannst, um mit weniger Arbeit und weniger Stress mehr Kund*innen anziehen zu können. Schluss mit Überforderung im Online-Marketing, die dir nichts bringt außer volle To Do Listen!

Komm in die Umsetzung

Und das ist der Punkt, der bei vielen leider unter den Tisch fällt. Wenn du deine Glaubenssätze aufgespürt hast, wenn du sie hinterfragt hast und Schritt für Schritt begonnen hast, sie zu transformieren, dann lass diese neuen Gedanken und positiveren Glaubenssätze nicht völlig verloren in der Luft hängen. 

Nähre diese positiven Glaubenssätze mit positiven Erfahrungen. Du hast 200 Wörter geschrieben? Perfekt! Du hast begonnen, Blogartikel-Themen zu sammeln? Super! Komm in die Umsetzung und kümmere dich Schritt für Schritt darum, deine Mindfucks und negativen Glaubenssätze Lügen zu strafen.

  • Du kannst das!
  • Du darfst Fehler dabei machen!
  • Du darfst dir Hilfe holen!
  • Du kannst jetzt direkt starten!

Fazit

Mindfucks und negative Glaubenssätze sind nervig und sie bremsen dich aus. Du bist aber durchaus in der Lage, das nicht mehr zuzulassen und deine negativen Glaubenssätze zu transformieren. Du hast Lust, über deine Mindfucks zu sprechen? Dann lass uns bei einer Tasse Kaffee darüber austauschen, wie du deinen Mindfucks auf Nimmerwiedersehen sagen kannst. Schreib mir einfach eine Mail und wir verabreden uns. Ich freue mich auf dich! info@silkeschoenweger.com oder du nimmst hierüber Kontakt zu mir auf.

3 schnelle Tipps gegen Prokrastination – das hilft gegen das akute Nichtstun

3 schnelle Tipps gegen Prokrastination – das hilft gegen das akute Nichtstun

Unliebsame Dinge auf morgen verschieben, das kennt wohl jeder von uns. Das ist auch sehr menschlich, denn natürlich beschäftigt man sich lieber mit Dingen, an denen man selber Freude hat. Manchmal kommt man aber grundsätzlich nicht ins Tun – dann hat einen ein heftiger Fall von Aufschieberitis erwischt und nichts geht mehr.

Was Prokrastination überhaupt ist, warum sie auftritt und was du konkret gegen Prokrastination tun kannst, erfährst du in diesem Blogartikel.

Podcast-Episode zum Blogartikel: 3 Tipps gegen Prokrastination

Was ist Prokrastination überhaupt?

Was ist Prokrastination eigentlich genau? Definiert wird Prokrastination als wissenschaftliche Bezeichnung für pathologisches Aufschiebeverhalten. Dabei ist Prokrastination eine ernstzunehmenden Arbeitsstörung und kann sowohl private Alltagsaktivitäten als auch schulische, akademische und berufliche Tätigkeiten betreffen [Quelle: Uni Münster – Prokrastination].

Nun ist nicht jede Unlust, eine Aufgabe im Job zu erledigen, als unter einen Fall der Prokrastination zu fassen. Und meist liegt auch kein Ausmaß an Aufschieberitis vor, das auf eine ernstzunehmende Arbeitsstörung hinweisen würde. Denn das würde bedeuten, dass man erheblich unter der Aufschieberitis leidet und schwerwiegende Folgen drohen, z.B. das Scheitern einer Arbeitsbeziehung. Insofern liegt bei uns wohl häufiger eine Art von Faulheit bzw. Unlust als tatsächlich Prokrastination vor. 

Warum gibt es Prokrastination überhaupt?

Was passiert denn eigentlich im Körper, insbesondere im Gehirn, im Falle der Prokrastination? Denn tatsächlich hängt die Neigung dazu, Dinge aufzuschieben und sich ablenken zu lassen, maßgeblich mit unserem Gehirn zusammen. 

So hat eine Studie der Ruhr-Universität Bochum ergeben, dass eine signifikante negative Korrelation zwischen der entscheidungsbezogenen Handlungsorientierung (AOD) und dem Volumen der Amygdala besteht. Die Amygdala wird auch als Mandelkern bezeichnet und ist eine paarig angelegte neokortikale Struktur des limbischen Systems. Sie ist an emotionalen Reaktionen sowie der Speicherung von Gedächtnisinhalten beteiligt [Quelle: kenhub.com].

Die Wissenschaftler haben im Rahmen der Studie geschlussfolgert, dass Menschen die möglichen negativen Folgen ihrer Handlungen zu vermeiden versuchen, indem sie nichts tun. 

Dies entspricht der grundlegenden Funktion des Gehirns, uns vor Stress und Gefahren schützen zu wollen. 

Hilfe gegen Prokrastination - das kannst du tun, wenn du unter akuter Unlust im Business leidest

Bedeutet das also, dass wir gegen Prokrastination oder die Unlust, Dinge zu erledigen, nichts tun können?

Tipp No. 1 gegen Prokrastination: Prioritäten setzen – aber sinnvoll

Diesen Tipp wirst du vermutlich öfter im Zusammenhang mit Prokrastination oder Aufschieberitis lesen: Setze einfach deine Prioritäten und dann wird das schon 🙄.

Tja, ganz so einfach ist es nicht und ich bin mir sicher, dass auch und vor allem Menschen, die unter Aufschieberitis leiden, sich schwer damit tun, Prioritäten zu setzen. Denn es fällt ihnen mitunter unendlich schwer, sich zu entscheiden, was tatsächlich wichtig ist und einer Priorität bedarf.  

Kleiner Klugscheißer-Move an dieser Stelle: Prioritäten als Mehrzahl gibt es nicht. Man kann nur einer Sache den Vortritt gewähren – also eine Priorität setzen. Dennoch sehe ich ein, dass umgangssprachlich von Prioritäten – besser wäre Reihenfolge oder Rangliste – gesprochen wird. 

Wie also schafft man es jetzt, tatsächlich sinnvoll eine Priorität und eine Liste der wichtigsten Dinge festzulegen? 

Ich rate meinen Kundinnen dazu, sich zu überlegen, welche Handlung sie in ihrem Marketing und ihrem Business wirklich weiterbringt. Damit fallen wahrscheinlich schon 50% aller Möglichkeiten raus, denn “irgendwann mal ein Buch schreiben” und “neue Reels für Instagram drehen” ist wahrscheinlich ad hoc nicht wirklich wichtig. 

Stell dir also folgende Frage:

Welche Aufgabe sollte ich erfüllen, damit ich den nächsten Schritt in meinem Business gehen kann?

Um diese Frage abschließend beantworten zu können, musst du unbedingt darauf achten, dass du den Überblick über all die Dinge hast, die du meinst erledigen zu müssen. Schreibe also zunächst alles auf, was überhaupt zu tun ist. Jede einzelne kleine Aufgabe, die dir in den Sinn kommt. Ob du das auf dem Papier oder in einem Online-Tool machst, ist dabei ganz gleich. 

Dann clusterst du die Aufgaben in kurzfristige und langfristige Aufgaben und überlegst dir, was jetzt gerade die wichtigste Aufgabe ist, die unbedingt zu erledigen ist. 

Ich bin mir sicher, das bekommst du hin, wenn du dir die Zeit nimmst, wirklich darüber nachzudenken. Ein Fehler wäre nämlich, dieses Thema im ärgsten Stress anzugehen. Mach das vielleicht besser morgens, wenn du gerade aufgestanden bist. Nimm dir die Stunde Zeit, alles zusammenzutragen, schließe die Augen und überlege ganz in Ruhe, was jetzt gerade unbedingt gemacht werden muss, weil es dich weiterbringt. 

Dir fallen mehrere Dinge ein, die sich in den Vordergrund drängen wollen? Dann mach das 2er-Wechselspiel und überprüfe immer zwei Dinge gegeneinander: Welche dieser beiden Aufgaben ist wichtiger? So kannst du dir Schritt-für-Schritt eine Rangfolge erarbeiten. 

Wenn du mehr darüber lesen möchtest, wie du Prioritäten im Business richtig setzen kannst, dann empfehle ich dir meinen ausführlichen Blogartikel mit Podcast-Episode dazu: Prioritäten richtig setzen im Business – so geht’s ganz leicht.

Tipp No. 2 gegen Prokrastination: So isst man einen Elefanten

Du wunderst dich vielleicht über die Aussage “So isst man einen Elefanten”. Wie soll diese Frage gegen Prokrastination helfen?

Diese Aussage ist eine Abwandlung eines Sprichwortes, bei dem es heißt: “Wie isst man einen Elefanten?” und die Antwort dazu lautet “Stück für Stück” oder “Scheibe für Scheibe”. Klingt vielleicht ein bisschen makaber, zugegeben. 

Dennoch kann ich dir sagen, mit großen Aufgaben ist es genauso: 

Wenn du mich fragst, wie du eine große Aufgabe, wie z.B. das Erstellen einer neuen Website oder den Start eines Podcasts angehen sollst, dann sage ich dir: Stück für Stück bzw. Schritt für Schritt. 

Eine große Aufgabe in viele kleine Aufgaben zu unterteilen, ist das ganze Geheimnis. So nimmst du der großen Aufgabe den Schrecken, die sie vielleicht bei dir auslösen kann. Das Gefühl, dass es zu viel ist und überhaupt nicht machbar. 

Wenn du eine große Aufgabe in viele kleine Aufgaben aufteilst, dann kannst du hinter diese kleineren Aufgaben schneller einen Haken setzen. Das wiederum schafft den positiven Effekt der Bestätigung im Sinne von “geht doch”. 

Also, schnapp dir deine Riesenaufgaben und zerteile sie in sinnvolle kleine Aufgaben- oder Arbeitsschritte. Und dann leg los.

Tipp No. 3 gegen Prokrastination: Tagesziele setzen

Dieser Tipp ist mein persönlicher Gamechanger gewesen und ist es immer noch Tag für Tag: Tagesziele setzen. 

Das bedeutet übrigens nicht, dass du keine Wochen-, Monats- und Jahresziele haben solltest. 

Tagesziele setzen bedeutet vielmehr, dass du dich jeden Tag hinsetzt und bestimmst, was heute, an diesem Tag, wirklich wichtig ist. Du bestimmst, welche Aufgaben du heute erledigen solltest, um deinem nächsten größeren Ziel einen Schritt näher zu kommen. Du fragst dich, wie du heute deine Priorität(en) setzen solltest bzw. wie die Rangfolge der Aufgaben heute aussieht.

Tagesziele setzen hilft deshalb gegen Prokrastination, weil du dir deine einzelnen kleineren Aufgaben vergegenwärtigt und sie im Bezug auf Sinnhaftigkeit und Wichtigkeit noch einmal überprüfst. 

Vielleicht hast du jetzt den Einwand, dass dich eine Tagesplanung oder Tagesziele setzen zu viel Zeit kostet. Du möchtest diese Zeit lieber einsparen und deshalb mit Wochenzielen arbeiten. 

Meine Erfahrung ist jedoch, dass mir der klare Tagesplan mit den Tageszielen enorm viel Zeit erspart. Denn tatsächlich kostet mich die Tagesplanung vielleicht 10 Minuten. Dafür brauche ich nicht öfter am Tag überlegen, was noch wichtig ist. Ich mache mir diese Gedanken 1x und dann arbeite ich ab. Nicht sexy, aber wirkungsvoll.

Und so geht’s:

Drucke dir die Ziele-Liste ein paar Mal aus. Dann schnappst du dir einen ruhigen Moment am Morgen und ein leckeres Heißgetränk und atmest 2x durch (wichtig!). Schau in deinen Kalender, was heute an Terminen und Erledigungen ansteht (doppelt-wichtig!).

Dann schreibst du dir deine drei wichtigsten Ziele für den Tag auf. Das können drei Projekte sein oder auch Teilziele davon. Diese bestimmen deine Tagesplanung. Achte dabei aber unbedingt darauf, dass die Machbarkeit dieser drei Ziele auf deine freien zeitlichen Kapazitäten abgestimmt ist. Wie gesagt: Da hilft ein Blick in den Kalender!

Diese drei Ziele untergliederst du dann in drei Unterziele bzw. drei Aufgaben. Als Beispiele:

  1. Ziel: Blogartikel schreiben. Deine Unterziele könnten dann sein: Keywordrecherche, Grobfassung Text und Beitragsgrafik erstellen
  2. Ziel: Administration. Deine Unterziele könnten dann sein: Zero Inbox, Email an Kundin beantworten, Schreibtisch aufräumen
  3. Ziel: „Alles im Griff“-Promo: Die Unterziele könnten dann sein: Wartelisten-Landeseite überarbeiten, Automation überprüfen, Instagram-Post erstellen

Tipp: Nutze am Anfang eher kleinere Unterziele, um wirklich die Übersicht zu behalten und die positiven Effekte der Ziele-Liste (abhaken ✔) auszunutzen

Wichtig dabei ist: Es geht nicht darum, dass du jeden Tag alle Ziele oder Unterziele erledigst. Diese können dich bei größeren Zielen oder Projekten länger begleiten. Oder die Unterziele eines einzelnen langfristigen Ziels verändern sich immer wieder. 

Wenn du ein Ziel an einem Tag nicht hast erledigen oder erreichen können, dann darfst und sollst du es auf den nächsten Tag übertragen.

Achte nur hier darauf, dass du dir nicht immer nur die happy pieces zuschusterst, sondern auch die ungeliebten Aufgaben auf der Ziele-Liste landen. Sonst häufen die sich an und dann wird es schwerer, sie wieder loszuwerden 🙂

Fülle diese Ziele-Liste jeden Tag, an dem du in oder an deinem Business arbeitest, aus. Und bleib dran, auch wenn es zunächst mit dem Haken-Setzen nicht so gut klappt. Ich verspreche dir, wenn du das mindestens 15 Tage durchziehst, merkst du einen krassen Anti-Prokrastinations-pro-Produktivitäts-Boost!

Denn die Ziele-Liste ist mein absoluter Winner-Tipp in Sachen Aufschieberitis bzw. Nichtstun. 

Fazit

Wir alle haben das Gefühl, unter Prokrastination oder Aufschieberitis zu leiden. Tatsächlich ist es aber in der Regel keine ernstzunehmende Arbeitsstörung, unter der wir leiden. Vielmehr haben wir oftmals einfach keine Lust, entweder weil die Aufgaben zu groß oder schlichtweg zu viel sind. Und das ist normal und okay so. Mit den 3 genannten Tipps kannst du gegen Unlust und Aufschieberitis angehen. Viel Erfolg beim Umsetzen dieser Tipps!

Und wenn du merkst, dass es bei dir trotzdem nicht so klappen will und du nicht in die Umsetzung kommst, dann sprich mich gerne an. Schreib mir einfach eine E-Mail und wir schauen in einem kostenlosen 15-minütigen Gespräch, wie ich dir helfen kann: info@silkeschoenweger.com

Warum passives Einkommen eine Lüge ist

Warum passives Einkommen eine Lüge ist

Das passives Einkommen ein für viele Menschen interessantes Thema ist, sieht man schon an den Google-Ergebnissen: Ca. 1.110.000 Ergebnisse zeigt Google an, wenn man nach “passives Einkommen” sucht. Viele Menschen scheinen sich dafür zu interessieren, möglichst im Schlaf oder während sie Cocktail schlürfend den Winter auf den Seychellen verbringen, das “bling” ihres Kontoweckers zu vernehmen. Doch ist das tatsächlich so einfach? 

Ich zeige dir, warum passives Einkommen eine Lüge ist, warum das mit dem “reich werden ohne viel dafür zu tun” nicht ganz so einfach funktioniert und welche Möglichkeiten es aber dennoch gibt, nicht dauerhaft aktiv für einen Umsatzzuwachs arbeiten zu müssen. 

Podcast-Episode: Passives Einkommen ist eine Lüge – weshalb du trotzdem darüber nachdenken solltest

Was ist passives Einkommen

Was bedeutet passives Einkommen eigentlich? Wikipedia schreibt hierzu: “Passives Einkommen ist Einkommen, das automatisch mit minimalen Arbeitsaufwand verdient oder erhalten werden kann. Es wird als progressives passives Einkommen bezeichnet, wenn der Verdiener wenig Aufwand aufwendet, um das Einkommen zu steigern.”

Einfach ausgedrückt bedeutet es, dass – im Gegensatz zu aktivem Einkommen – der Verdiener nicht seine Arbeitsleistung im direkten Gegensatz zum Erhalt von Einkommen einsetzt. Aktives Einkommen bedeutet also Arbeitseinsatz = Geldertrag. Bei passivem Einkommen gibt es auch Geldeinnahmen, ohne dass direkt ein Arbeitseinsatz gegengerechnet werden muss. 

Wie bei der Wikipedia-Definition aber schon deutlich wird, geht es auch hier nicht ohne Arbeitsaufwand. Der Unterschied ist lediglich die Stetigkeit des Arbeitsaufwandes.

Die Lüge vom passiven Einkommen und Geld verdienen im Schlaf

Ist also die Rede von passivem Einkommen, dann denken viele an “Geld verdienen im Schlaf” und das sie nichts dafür tun müssen, das Geld in ihre Kassen gespült wird. 

Dem ist aber nicht so, denn auch bei passiven Einkommensquellen muss zunächst eine aktive Arbeitsleistung erbracht werden. Es muss also ein gewisser Aufwand betrieben werden, damit das passive Einkommen entstehen kann. 

Vorteile von passivem Einkommen

Dennoch hat das Erschließen einer passiven Einkommensquelle mehrere Vorteile:

Unabhängigkeit

Beim passiven Einkommen findet ein solcher Austausch nicht unmittelbar statt. Passives Einkommen ist schon mit weniger zeitlichem Aufwand, der auch noch zeitlich unabhängig erbracht werden kann, erreichbar. Ein fester Arbeitsplatz oder festgelegte Zeiten sind hierfür nicht notwendig, so dass die Erschließung einer passiven Einkommensquelle theoretisch von überall und zu jeder Zeit stattfinden kann. 

Außerdem sind Höhe und Dauer der passiven Einkommensquelle im Gegensatz zu aktivem Einkommen nicht festgelegt.

Sicherheit

Der Aufbau einer zuverlässigen passiven Einkommensquelle als zusätzliches Umsatzstandbein bietet mehr Sicherheit. So kann ein zusätzliches Einkommen erwirtschaftet werden, was wiederum zur Erwirtschaftung einer soliden Altersvorsorge genutzt werden kann. Passives Einkommen eignet sich hervorragend zum Vermögensaufbau. 

Freiheit

Mehr Einkommen, für das keine direkte (zeitliche) Gegenleistung erbracht werden muss, bedeutet auch mehr Freiheit und Freizeit, die zum Beispiel mit der Familie verbracht oder für Hobbies genutzt werden kann. Auch die Freiheit dank passivem Einkommen selbstbestimmter arbeiten zu können, darf nicht unterschätzt werden.

Beispiele für passives Einkommen

Was sind denn nun gute Möglichkeiten, um passives Einkommen zu generieren?

Es gibt eine Menge Möglichkeiten, passives Einkommen zu erwirtschaften. Hier möchte ich nur die 3 interessantesten Möglichkeiten für Online-Unternehmer*innen nennen. Darüber hinaus gibt es aber auch weitere Arten von passivem Einkommen, denn mit den Jahren wachsen die Möglichkeiten, passives Einkommen zu generieren, stetig.

Affiliate-Marketing

Wenn du eine Website hast, einen Blog, YouTube-Kanal oder auch Social Media Kanäle wie z.B. Instagram betreibst, dann kann Affiliate-Marketing eine gute Möglichkeit für passives Einkommen sein. 

Beim Affiliate-Marketing machst du Werbung für das Produkt oder die Dienstleistung einer anderen Person. Du empfiehlst sie z.B. deinen Newsletter-Leser*innen, sprichst auf Instagram darüber oder verweist in deinem Blogartikel auf das Produkt des oder der anderen Unternehmer*in. 

Wenn nun jemand über deinen personalisierten Link kauft, dann bekommst du eine Provision in Höhe eines bestimmten Prozentsatzes von Angebots- bzw. Produktverkaufspreis.

Wichtig ist, dass die von dir beworbenen Produkte zu dir und deinem Business passen, ohne das sie deine eigenen Einkommensquellen beschneiden. Du solltest nur Produkte empfehlen, die du kennst bzw. die du auch selbst nutzen würdest, um deine Glaubwürdigkeit zu erhalten. 

Wie du siehst, musst du aber auch hier aktiv werden, also das Produkt empfehlen, um passives Einkommen durch Affiliate-Marketing erzielen zu können. Dennoch ist dein Aufwand sehr viel kleiner als der des Angebotserstellers. 

Onlinekurse und digitale Produkte

Das ist wohl der Klassiker, wenn an passives Einkommen im Online-Business gedacht wird. Einmal einen tollen Onlinekurs oder ein E-Book erstellt, spült es dir im besten Falle ohne viel Zutun dauerhaft Geld in die Kasse. 

Auch hier ist aber nicht zu vergessen, dass ein Onlinekurs zunächst erstellt werden muss, d.h. er muss konzipiert und erstellt werden und danach muss er vermarktet werden. Im besten Falle führst du den Onlinekurs – bevor du ihn dann als passive Einkommensquelle automatisiert vertreibst – in der Beta-Version live durch, um ihn zu entwickeln und zu erproben. 

Bevor also ein eLearning-Produkt wie ein Onlinekurs, ein automatisiertes Webinar, eine Masterclass oder sonstige digitale Produkte passives Einkommen erzielen können, ist auch hier eine aktive Arbeitsleistung von teilweise nicht geringem Aufwand zu erbringen. Erst wenn das Produkt entsprechend erstellt und vermarktet wurde, kann eine tolle passive Einkommensquelle entstehen. 

Standardisierte Produkte

Wenn du Expert*in in einer bestimmten Nische bist und deine Produkte bisher nur aktiv angeboten hast, überprüfe mal, ob sich hier nicht auch passives Einkommen erzielen lässt. Beispielsweise kannst du 

  • als Fotograf*in deine Bilder auch auf Plattformen für Stockfotos anbieten
  • sonstige Bilder als Postkarten oder Plakate verkaufen
  • ein Buch schreiben und über Amazon vertreiben
  • Website-Themes oder Plugins erstellen
  • bezahlten Audio-Content, wie z.B. Meditationen erstellen usw.

Hier gilt es, über den Tellerrand zu schauen, welche Produkte du schon aktiv verkaufst und wie du eventuelle auch mit einmaligen Arbeitsaufwand ein passives Einkommen damit erzielen kannst. 

Zusatztipp

Die Altersvorsorge ist ein großes Thema. Natürlich und vor allem auch für uns Selbständige und Unternehmer*innen. Auch hier gibt es aber Möglichkeiten, durch z.B. Investitionen in Wertpapiere passives Einkommen zu erzielen. 

So kannst du durch Investition in Aktien, ETFs oder andere Wertpapiere Anteile an Unternehmen kaufen. Wenn diese dann gewinnbringend wirtschaften, entsteht ein passives Einkommen durch Dividende oder den Verkauf des Wertpapiers zu einem höheren Aktienkurs. 

Inzwischen sind bei ETFs auch Sparpläne möglich, so dass du kein Startkapital benötigst, um direkt in Aktien investieren zu können. Wichtig dabei (und Achtung, ich bin kein Aktienprofi!): Du solltest keine Konsumschulden haben, bevor du Geld in Aktien anlegst.

Außerdem sind gerade ETFs nicht auf kurzfristige Anlagestrategien ausgelegt. Sie können dir aber bei regelmäßiger Einzahlungen eine ordentliche Rendite bescheren und somit ein passives Einkommen bescheren, indem du dich nur einmal mit deiner Anlagestrategie und deinem Portfolio beschäftigst. Mehr Informationen rund um ETFs und ETF-Grundlagen für Einsteigerinnen bekommst du z.B. bei justETF.

Eigenschaften von Produkten oder Dienstleistungen, die passives Einkommen erbringen

Die Eigenschaften von Produkten und Dienstleistungen, die sich für das Generieren von passivem Einkommen eignen, sind vor allem

  • vielfache oder unbegrenzte Verkäuflichkeit
  • geringer Aktualisierungsaufwand (v.a. bei digitalen Produkten)
  • geringe Konkurrenz
  • Vertrieb ist automatisierbar
  • Zeitlosigkeit des Produkts oder der Dienstleistung
  • es ist keine 1:1-Betreuung notwendig

Fazit

Passives Einkommen klingt vor allem dann nach einer Lüge, wenn nicht miterwähnt wird, dass dafür zunächst eine aktive Arbeitsleistung erforderlich ist. Diese kann unterschiedlich groß ausfallen, ist aber dennoch notwendig, um den Einkommensstrom aus passivem Einkommen starten zu können.

Passives Einkommen zu erzielen hat aber auch insbesondere den Vorteil, dass nicht mehr Zeit gegen Geld gerechnet werden muss und ein (zusätzlicher) Verdienst auch dann möglich ist, wenn du kein Zeitinvest einbringst. Aus diesem Grunde ist es eine gute Idee, zur richtigen Zeit auch die Möglichkeit passiven Einkommens ins Auge zu fassen und eine entsprechende Einkommensquelle zu erschließen.

Wenn du dir Unterstützung hierbei wünscht, dann sprich mich sehr gerne an oder komm in mein 6-Monats-Programm „Alles im Griff“, wo wir auch über diese Möglichkeit für dich sprechen.

Offene Gestalten und dein Online-Business – das haben sie gemeinsam

Offene Gestalten und dein Online-Business – das haben sie gemeinsam

Kennst du das: Das E-Mail-Postfach qillt über, die Buchhaltung müsste unbedingt erledigt werden (und zwar die vom vorletzten Jahr) und zahlreiche administrative und organisatorische Aufgaben wären abzuarbeiten. Außerdem müsstest du noch auf den Kanälen x, y und z posten, schließlich hast du dich dort ja mal angemeldet und es könnten sich dort potenzielle Kund*innen aufhalten. Aber aus irgendeinem Grunde kannst du dich nicht aufraffen, auch nur die kleinsten dieser Aufgaben endlich zu erledigen. Dabei ist es so wichtig, diese sogenannten offenen Gestalten zu schließen. Warum das so ist und was das bedeutet? Das erfährst du hier.

Dies ist mein Beitrag zur Blogparade „Psychische Gesundheit im Online-Business“, die noch bis 22. Mai 2022 läuft.

Podcast-Episode „Könnte das der Grund sein, warum du manche To Do’s nicht erledigt bekommst“ zum Blogartikel

Was sind offene Gestalten

Kennst du den Begriff der offenen Gestalt schon? Eventuell hast du jetzt gerade eine etwas irreführende Vorstellung davon, was mit dieser Begrifflichkeit gemeint sein könnte. 

Der Begriff der “Offenen Gestalt” kommt ursprünglich aus der Gestaltpsychologie und meint unerledigte Handlungen

Anja Oschmann schreibt dazu: “In der Gestalttherapie spricht man von offenen Gestalten, wenn Dinge unerledigt bleiben, Situationen ungeklärt sind oder sie nicht erfolgreich zum Abschluss gebracht wurden. Die Gestattherapie geht davon aus, dass der Mensch immer bestrebt ist, diese offenen Gestalten zu schließen. Als offene Gestalten werden Probleme bezeichnet, die den Menschen aufgrund von gemachten Erfahrungen und Erlebnissen im Hier und Jetzt beeinträchtigen. Dabei wird Energie gebunden, welche wieder frei zur Verfügung steht, wenn “die Gestalt” wieder geschlossen wird.” [Quelle: https://www.anja-oschmann.de/?s=offene+gestalten]

Ich selbst habe den Begriff der offenen Gestalt zum ersten Mal in einem Onlineprogramm von Christian Bischoff gehört. In seinem Programm “Veränderung JETZT!” handelt es sich um ein digitales Umsetzungscoaching, bei dem du eine von dir gewünschte Veränderung umsetzen lernst. Dort sprach Christian Bischoff über die offenen Gestalten als unerledigte Aufgaben, die -solange wir sie nicht erledigt haben- unseren Geist unbewusst vereinnahmen und uns belasten

Dies bezog sich in diesem Zusammenhang vor allem auf den privaten Bereich. Diese offenen Gestalten, also unerledigten Handlungen, können z.B. sein

  • der längst überfällige Anruf bei der Mutter oder dem Vater
  • eine unangenehme Aussprache
  • die Erledigung der Steuererklärung
  • das Ausmisten alter Zeitschriften 
  • endlich die Babykleidung abzugeben
  • einen längst überfälligen Arzttermin vereinbaren
  • den Keller aufzuräumen

und so weiter. Oftmals sind es auch Aufgaben, die man ganz schnell in kurzer Zeit erledigen könnte. Dennoch tun wir uns schwer damit, diese Aufgaben anzupacken und abzuhaken. 

Was ist das Problem mit den offenen Gestalten?

Wie bereits erwähnt, handelt es sich bei dem Begriff der offenen Gestalten um einen Begriff aus der Gestaltpsychologie. Da ich keine Psychologin bin und auch ansonsten keine erweiterten Kenntnisse auf den Gebieten der Psychologie oder Gestalttherapie habe, maße ich mir nicht an, diesen Begriff in diesem Kontext zu nutzen. 

Was ich aber dennoch nutzen möchte, sind die Erkenntnisse, die ich aus dem Vorliegen bzw. der Existenz der offenen Gestalten gewonnen habe. Mir ist nämlich einiges klar geworden, nachdem ich von dem Prinzip der offenen Gestalten erfahren habe.

Zunächst habe ich mir eine Liste gemacht mit meinen offenen Gestalten. Darauf stand u.a.

  • Spielsachen aussortieren
  • Schuhe aussortieren 
  • Kleidung von Emma aussortieren und zur Kleiderstube bringen
  • Buchhaltung aufräumen und anders organisieren
  • Adventskalender Inputs erstellen
  • Bücher aussortieren
  • Balkon aufräumen

Alle diese Aufgaben (und noch viel mehr) habe ich seit 01-2022 erledigt. Warum? Weil ich das Prinzip der offenen Gestalten erkannt habe und nachdem ich die erste Aufgabe erledigt hatte, nämlich die Spielsachen auszusortieren, habe ich eine sehr große Erleichterung verspürt. Ich habe mir für jeden Tag vorgenommen, eine offene Gestalt zu schließen, als eine Aufgabe zu erledigen. Und das wurde quasi zum Selbstläufer und ich bin immer mehr ins Tun gekommen.

Alles, was du beschließt zu tun, sind Verabredungen mit dir selbst. Beschließt du, deine Schuhe auszusortieren, dann ist das eine Verabredung, die du eingegangen bist. Solange du diese Aufgabe nicht erledigst oder sie aufgibst, indem du bewusst eine neue Entscheidung triffst, ist die Verabredung “offen”. Sie bindet deine Energie und deine Aufmerksamkeit. Sie läuft dir quasi nachts über die Bettdecke und ruft in dein Unbewusstsein, dass sie noch erledigt werden will.

Eine offene Gestalt zu schließen bedeutet also, diese Aufgabe abzuschließen und seinen Fokus, seine Energie und sein Unterbewusstsein auf etwas Neues ausrichten zu können. 

Wo können sich offene Gestalten im Business zeigen?

Die offenen Gestalten tummeln sich natürlich nicht nur im Privatleben herum sondern auch oder vor allem in unserem Business. Sie begegnen uns in Form von vielen unerledigten Aufgaben und in unserer täglichen Arbeit.

Im Online-Business sind es vor allem Aufgaben wie

  • Erledigung der Umsatzsteuervoranmeldung
  • Abgabe der Steuererklärung
  • Buchhaltung 
  • das Bespielen von Social Media Kanälen
  • das Erstellen von Content in Form von Blogartikeln oder Podcast-Episoden

Horch mal in dich hinein: solange diese Aufgaben unerledigt sind, beschäftigen sie nicht auch deine Gedanken, deine Wahrnehmung und hängen dir nach? 

Für dein Business bedeutet das, dass du bewusst oder unbewusst gedanklich um Themen und Aufgaben kreist und ständig das Gefühl des “eigentlich müsste ich…”, “eigentlich sollte ich…” und “oje, das muss ich auch noch…” vorhanden ist. 

Auch wenn ich keine Psychologin oder Therapeutin bin weiß ich, dass diese Belastung zu sehr viel mehr führen kann, als zu einem schlechten Gefühl. Sind es nicht gerade diese unerledigten Aufgaben, die uns an den Rande oder vielleicht bis in den Burnout führen können?

So kannst du offene Gestalten im Business schließen

Was also kannst du jetzt tun, um zunächst die offenen Gestalten zu ermitteln und sie dann zu schließen?

Aus meinen Augen ist es ein Dreiklang, der dich dabei unterstützen kann:

Ermittle deine offenen Gestalten

Zunächst einmal geht es darum, überhaupt zu erkennen, was deine offenen Gestalten sind. Du kannst sie auch unerledigte Aufgaben, offene Baustellen oder ToDo’s nennen. Darauf kommt es im Ergebnis nicht an. 

Nimm dir die Zeit und schreibe alles auf, was du erledigen willst oder was du schon lange erledigen wolltest. Das wird vermutlich eine richtig lange Liste mit Dingen wie PC aufräumen, Buchhaltung machen, einen Beitrag auf LinkedIn erstellen usw. Schreib alles ungefiltert auf einen Zettel nieder. 

Du kannst hierfür auch hervorragend ein Tool wie z.B. Mindmeister nutzen. Das mache ich mit meinen Kundinnen in meinem 10-Wochen-Programm “Alles im Griff”. Dort setzen wir uns zusammen hin und machen eine Bestandsaufnahme in Form einer Mindmap. Die offenen Gestalten aka unerledigten Aufgaben tauchen dabei wie von selbst auf. 

Triff eine Entscheidung bezüglich der offenen Gestalten

Dann geht es darum, eine Entscheidung zu treffen. Das ist übrigens der Punkt, der meinen Kundinnen mit am schwersten fällt. Es geht nämlich darum, die offenen Gestalten in zwei Kategorien einzuteilen:

  1. Offene Gestalten, die du schließen möchtest
  2. Unerledigte Aufgaben, die du bewusst aufgibst

Letzteres ist aus meiner Sicht der Dreh- und Angelpunkt. Bei jeder meiner Kundin konnte ich in den 1:1 Meetings mindestens einen Social-Media-Kanal ausmachen, bei dem sie mal ein Profil angelegt und diesen Kanal dann nie wieder bespielt haben. Auch dies ist eine offene Gestalt. Etwas, was einen unterbewusst beschäftigt. Etwas, was man “eigentlich erledigen müsste…”. 

Triff eine Entscheidung. Und das kann auch bedeuten, das man etwas bewusst nicht mehr machen will. Das man sich dagegen entscheidet, diesen Kanal nicht (mehr) zu bespielen. 

In meinem Blogartikel “Trau dich, Dinge in deinem Online-Business NICHT zu tun” kannst du dazu noch mehr lesen, wenn du magst.

Fange an, die offenen Gestalten zu schließen

Und dann geht’s an die Arbeit. Die offenen Gestalten, die noch auf deiner Liste stehen, wirst du jetzt abarbeiten. Eine nach der anderen. Sie werden zu deiner To Do Liste. Schritt für Schritt nimmst du dir eine unerledigte Aufgabe nach der anderen vor und arbeitest sie ab. Eine pro Tag. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Klingt unsexy, ich weiß. 

Ich weiß aber auch, wie gut es sich anfühlt, offene Gestalten zu schließen. Dinge zu erledigen, die man schon lange vor sich herschiebt. Vielleicht merkst du auch während der Erledigung, dass vieles viel schneller abläuft und du den Haken dahintersetzen kannst, als du dachtest. Denn wenn es einfach nur noch ums Abarbeiten geht, dann spielt dir der Kopf vielleicht auch nicht mehr so große Streiche, was Perfektionismus & Co. angeht. 

Deinen chaotischen und überfüllten Schreibtisch aufzuräumen oder endlich die Buchhaltung zu erledigen führt auch dazu, dass du stolz darauf bist, etwas erledigt zu haben. Es wirkt sich also auch positiv auf deine Psyche aus. 

Also, worauf wartest du noch? Schließe die offenen Gestalten und verschaffe dir das Gefühl, endlich in deinem Business wieder durchatmen zu können. 

Du musst die offenen Gestalten nur finden, kategorisieren und abarbeiten. Viel Erfolg dabei!


Mehr Leichtigkeit im Online-Business – die 9 besten Tipps

Mehr Leichtigkeit im Online-Business – die 9 besten Tipps

Leichtigkeit im Online-Business, das wünscht sich wahrscheinlich jede Selbständige oder Unternehmerin, wenn sie an ihr Business denkt. Leider ist von dieser viel gepriesenen Leichtigkeit oft nichts zu spüren, denn die Tage im Business sind geprägt von Aufgaben und To Do’s, von ganz viel Arbeit und noch mehr Social Media Kanälen, die bespielt werden wollen. 

Wie soll das denn jetzt funktionieren mit dieser berühmten “Leichtigkeit im Online-Business”? Das Business fühlt sich nämlich ziemlich anstrengend und ganz und gar nicht leicht an. Hier habe ich dir 9 Tipps für mehr Leichtigkeit im Online-Business mitgebracht. Vielleicht sind Anregungen für dich dabei, wo du beginnen kannst, auch dein Online-Business ein bisschen leichter und entspannter zu gestalten.

Hier geht’s zur Podcast-Episode „Mehr Leichtigkeit im Online Business – Die besten Tipps“

Organisiere dich und gib deinem Arbeitstag Struktur

Ich habe es probiert, einfach in den Tag hineinzuleben und zu arbeiten. Also bei mir funktioniert es nicht. Ohne eine gewissen Monats-, Wochen- und Tagesplanung schaffe ich weitaus weniger, als wenn ich mir diese Zeit nehme und meine Aufgaben strukturiere. Aus diesem Grunde rate ich auch dir von Herzen: Organisiere dich und gib deinem Arbeitstag Struktur. 

Leichtigkeit im Online-Business

Du brauchst auch keine Angst zu haben, dass dir mit Organisation und Struktur deine Leichtigkeit im Online-Business verloren gehen könnte. Ganz im Gegenteil. Du wirst merken, dass du sehr viel Zeit einsparst, wenn du dir einmal Gedanken über deine Aufgaben und ToDo’s machst und sie dann einfach abarbeiten kannst, als wenn du jedes Mal neu überlegst, was jetzt ansteht. 

Welche Tools du dafür verwendest, bleibt natürlich ganz dir überlassen. Ich habe – auch dank Claudia Kauscheder – die besten Erfahrungen mit Trello gemacht. Ich liebe dieses Tool und die 1-Minute-ToDo Liste nach Linnenberger. Wenn du mehr dazu erfahren möchtest, kannst du gerne bei Claudia im auf https://abenteuerhomeoffice.at nachschauen. Dort findest du auch den “Selbstmanagement mit Trello”-Kurs.

Natürlich kannst du dir auch eine einfache To Do Liste auf Papier erstellen oder Zeitblöcke in deinen Kalender eintragen. Wichtig ist eben nur, dass du dir einmal Gedanken machst und nicht jedes Mal wieder überlegen musst, wie du deine nächste Priorität setzen solltest.

Konzentriere dich auf weniger aber guten Content

Ich sehe so viele Selbständige, die sich komplett an der Contenterstellung aufreiben. Noch mehr Blogartikel schreiben, noch zusätzlich einen Podcast erstellen und YouTube-Videos aufnehmen, täglich mehrmals auf Social Media aktiv sein. 

Ich verstehe das sehr gut, schließlich ist Content King. Andererseits schwingt bei vielen vielleicht auch und gerade hinsichtlich Aktivitäten auf Social Media Kanälen das Gefühl mit, dass wenn sie irgendetwas davon weglassen würden, vielleicht der Kunde hinter genau dieser Ecke hätte gelauert haben könnte. 

An diese Theorie glaube ich persönlich nicht und kann dich nur darin bestärken: Suche dir lieber weniger Content-Teile und Social Media Kanäle heraus und bespiele diese mit einer ordentlichen und regelmäßigen Frequenz. Du erreichst mehr, wenn du regelmäßig Blogartikel erstellst, als wenn du mal bloggst, mal einen Podcast aufnimmst und dann mal wieder ein Video oder zwischenzeitlich mehrere Wochen Pause einlegst, weil du es einfach nicht mehr schaffst. 

Es ist schier nicht möglich, sich aufzuteilen. Auch da ist Fokus und Prioritäten setzen angesagt.

Verknüpfe das miteinander, was du schon hast

Du hast sicher schon ganz viel auf deiner Website gemacht, hoffentlich Angebote eingestellt und Content erstellt. Außerdem hast du vielleicht ein E-Mail-Marketing und bist auf einem oder mehreren Social Media Kanälen aktiv. 

Gibt es denn auf deinen Kanälen eine Verbindung untereinander? Gibt es die Möglichkeit in deinem Blogartikel, Teil deines Newsletter-Verteilers zu werden? Erzählst du von deinen Angeboten nicht nur auf der Angebotsseite? 

Sorge dafür, dass du die einzelnen Bausteine, die es in deinem Business schon gibt, gut miteinander zu verbinden, um deinen Außenauftritt zu stärken und deine Aktivitäten möglichst effizient auszunutzen. Auch das führt zu mehr Leichtigkeit in deinem Online-Business, da du alle Aktivitäten bestmöglich ausnutzt und weniger machen musst.

Weiche shiny objects gekonnt aus

Kennst du diese gemeinen “shiny objects”, die man ganz häufig am Wegesrand findet? Ein super ansprechendes kostenfreies Angebot hier, ein toller Onlinekurs, der scheinbar alle Probleme löst, dort. Ich will ehrlich sein: Ich bin davor auch nicht gefeit. 

Meist springe ich aber schneller auf diese sogenannten “shiny objects” an, wenn mir selbst die klare Linie in meinem Business fehlt. Wenn ich keinen Fahrplan habe, in dem ich meine Prioritäten für die nächsten Tag und Wochen festgehalten habe. Dann lasse ich mich ganz schnell ablenken und erhoffe mir eine leichtere Lösung für meine aktuellen Aufgaben irgendwo da draußen.

Weiche diesen shiny objects gekonnt aus und fokussiere dich auf dich. Mit diesem Fokus merkst du auch die Leichtigkeit, die du dir für dein Business wünscht. Noch mehr Challenges, Freebies, Onlinekurse werden dir kaum Erleichterung bringen. 

Better done than perfect für mehr Leichtigkeit im Online-Business

Perfektionismus kann einem das Leben unglaublich schwer machen. Kennst du das auch? Da werden Blogartikel nicht veröffentlicht, weil man nicht zufrieden ist. Stundenlang an Grafiken für Instagram-, Facebook- und LinkedIn-Posts herumgeschraubt, bis man sie selbst zur Veröffentlichung freigibt. Mit dem Podcast wird nicht gestartet, weil man sich nicht entscheiden kann, wie das Cover aussehen soll oder wie man den Podcast nennen soll. 

Dieser Perfektionismus oder auch Entscheidungsmüdigkeit kann einen lähmen und belasten. Befreie dich von (deinem) Perfektionismus. Niemand weiß, wie deiner Meinung nach der Blogartikel noch hätte besser sein können. Keiner ahnt, was du an der Grafik noch verändern wollen würdest. Und niemand denkt über ein Podcast-Cover länger nach, schließlich zählt im Endeffekt der Inhalt (okay und Podcast-SEO 😉). 

Denk immer daran: Deine Vorstellung von etwas kennt die Welt da draußen nicht. Im Zweifelsfalle ist also das, was du “etwas weniger perfekt” veröffentlichst absolut perfekt für die Welt da draußen. 

Positives Mindset – was läuft gut

Der Mensch ist leider darauf ausgelegt, den Fokus auf das zu richten, was nicht so gut läuft. Vielleicht hast du weniger Content erstellt, als du ursprünglich wolltest. Oder du hast weniger Plätze in deinem neuen Programm verkauft, als du eigentlich vor hattest.

Letzteres kenne ich gut: Ich hatte mir in den Kopf gesetzt, meine Premiere von “Alles im Griff – DAS Programm” mit 8 Teilnehmerinnen zu durchlaufen. Nicht etwa, weil 8 Teilnehmerinnen eine ganz wichtige Zahl sind, die wesentlich besser wäre als 6 oder 7 Teilnehmerinnen. Nein, einfach weil ich mir eingebildet habe, es sollten 8 Teilnehmerinnen sein. 

Jetzt starte ich nächste Woche das Programm mit 7 Teilnehmerinnen. Bin ich jetzt traurig, dass es 1 weniger ist, als ich mir ausgedacht hatte? Nein, überhaupt nicht. Ich feiere jede der 7 Teilnehmerinnen, die mit mir diesen Weg gehen, um auch für sich mehr Leichtigkeit in ihr Online-Business zu bringen. Ich freue mich so sehr darüber, dass sie mir ihr Vertrauen schenken, bin gespannt auf ihre konstruktive Kritik in der Premieren-Runde und kann die gemeinsame Reise kaum erwarten. 

Richte deinen Fokus auf das, was gut läuft. Und zwar ganz explizit. Das kannst du z.B. mit einem Erfolgstagebuch machen. Ich z.B. nutze mein Bullet Journal täglich, um meine positiven Erlebnisse, und zwar sowohl berufliche als auch private, niederzuschreiben.

Bring’ Ruhe in dein Business

Ich schreibe seit Neustem nicht mehr „selbstständig“ sondern „selbständig“. Warum? Weil mich das Wort “selbstständig” immer an “selbst und ständig” erinnert hat und das ist so negativ koniert für mich, dass ich es ändern wollte. 

Was hat das jetzt mit Ruhe im Business zu tun? Selbständige trauen sich meiner Erfahrungen seltener zu, einfach mal 5e gerade sein zu lassen, sich eine Auszeit zu nehmen und zu genießen, dass sie ihre Tage eigentlich selbst gestalten können. Sie stecken tiefer im Hustle-Modus, als wenn sie noch im Angestelltenverhältnis tätig wären. 

Genieße die Möglichkeit, Ruhe in dein Business zu bringen. Sei nicht ständig erreichbar und schaue z.B. nur 2 Mal am Tag in deine Emails, morgens und am Nachmittag. Überlege, ob du tatsächlich telefonisch erreichbar sein muss oder ob du nicht lieber Email als das präferierte Kommunikationsmedium nutzen möchtest. Starte deinen Tag mit einer schönen Morgenroutine, um dich auf deinen eigenen schönen Arbeitstag in deinem Business einzustimmen. Und mache über den Tag ausreichend Pausen, damit du in deiner Energie bleiben kannst. 

Grenzen setzen und „nein“ sagen

Auch das ist ein Punkt, bei dem gedanklich noch viele in der Angestellten-Denkweise bzw. im Mangel-Mindset hängengeblieben sind. Ich kann doch jetzt nicht “nein” sagen, dann vergraule ich mir einen potenziellen Kunden und der geht zu einem anderen Dienstleister.

Doch, kannst du. Und solltest du auch. Du hast dir hoffentlich Gedanken darüber gemacht, wie und mit wem du in deinem Business zusammenarbeiten möchtest und wie du dir einen perfekten Arbeitstag für dich vorstellst. Falls nicht, dann hol das unbedingt nach, denn so lernst du, Grenzen zu setzen, wenn jemand etwas von dir verlangt oder einfordert, was du nicht leisten möchtest. 

“Kannst du mal eben…?” Nein, das kannst du nicht „mal eben“ erledigen. Diese Aufgabe kostet Zeit und gehört vergütet. 

Gerade am Anfang meiner Selbständigkeit war ich in einem ständigen “overdelivering-Modus”, was im Endeffekt zu einem sehr sehr schlechten Stundensatz geführt hat. Aber ziemlich schnell habe ich gemerkt, dass es Menschen gibt, die -wenn auch unbewusst- ihre To Do’s oder Aufgaben auf einen rüberschieben und das man gut daran tut, sich hier klar abzugrenzen. 

Je mehr Dinge du dir von außen aufladen lässt, desto weniger schaffst du effektiv – auch für dich und dein eigenes Business. Oder du brennst energetisch aus. Sei achtsam mit dir und deinen persönlichen Grenzen und verteidige sie.

Hol dir Hilfe!

Gerade am Anfang einer Selbständigkeit fällt es schwer, Dinge z.B. an eine virtuelle Assistenz auszulagern. 

Ich verstehe das sehr gut, denn ich gehöre auch zu der Fraktion “Das schaffe ich schon irgendwie alles selbst”. Aber weißt du was: Das musst du nicht! Im Grunde ist es ein reines Rechenexempel, denn das, wofür du lange brauchst, weil dir die Aufgabe nicht liegt, du dich erst reinarbeiten musst oder dich einfach nicht gut auskennst, das machen andere mit “links”. 

Wenn du dir jetzt deinen Stundenansatz anschaust und was du in der Zeit mit deinem Kernbusiness verdienen könntest, in der du

  • an deiner Website rumschraubst
  • Social Media Grafiken erstellst
  • dein Pinterest-Marketing erledigst
  • eine ActiveCampaign Automation aufsetzt
  • deine neue Landingpage baust

obwohl das nicht Themen sind, die mit deinem Kernbusiness zu tun haben, dann kostet dich das vermutlich ein Vielfaches dessen, was du jemand anderem für die Erledigung der Aufgabe zahlen müsstest.

Versteh mich nicht falsch: Es ist gut zu wissen, wie Dinge funktionieren. Auch und vor allem wenn man sie auslagern möchte. Denn nur so kannst du den Preis für das Auslagern einer Tätigkeit oder eines Aufgabenbereichs auch nachvollziehen. 

Trau dich, auch schon auf kleiner Ebene Aufgaben abzugeben. Such dir z.B. eine vertrauensvolle virtuelle Assistenz, die dich ein bisschen unterstützt. Wichtig nur an dieser Stelle: Achte auf einen fairen Stundensatz. Das ist mir ein Herzensanliegen. Eine VA für 25,00 € klingt zwar verlockend, hat aber mit einem realistischen Stundensatz für eine selbständige Person nichts zu tun und führt im Zweifelsfalle auch zu keinen guten Arbeitsergebnissen.

Fazit zu mehr Leichtigkeit im Online-Business

Es gibt zahlreiche Stellschrauben, mit denen du dir mehr Leichtigkeit im Online-Business verschaffen kannst. Wichtig ist vor allem, dass du achtsam mit dir bist und darauf achtest, was dir in deinem Business wichtig ist. 

Eine erfüllende Selbständigkeit darf sich leicht anfühlen. Du als Selbständige hast die Möglichkeit, dir deinen Arbeitsalltag und deine Business-Bedingungen so zu setzen, wie du es dir wünscht.

 

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