Angebote bewerben – 7 smarte Wege, um auf deine Angebote aufmerksam zu  machen

Angebote bewerben – 7 smarte Wege, um auf deine Angebote aufmerksam zu machen

Einzelunternehmer*innen sind mitunter sehr gut darin, Angebote zu entwickeln. Angebote bewerben ist jedoch etwas, was ihnen schwer fällt, um dadurch mehr Kund*innen zu gewinnen und dadurch Umsatz zu generieren. 

Es ist aber wichtig, die eigenen Angebote zu bewerben, damit Kund*innen überhaupt von den  Möglichkeiten Kenntnis erlangen können, mit dir zusammenzuarbeiten. Es ist wichtig, mit den Angeboten wahrgenommen zu werden. 

Die Angebote zu bewerben und Geld damit zu verdienen, sollte kein schlechtes Gewissen bei dir hervorrufen. Du bietest etwas an, was andere Menschen brauchen können. Den Menschen die Möglichkeit vorzuenthalten, dir etwas abzukaufen, ist weder sinnvoll, noch nett oder clever 😉 

Kennst du das Gefühl, ein Angebot zu sehen, was gerade deinen größten Schmerz lindert oder deinen größten Wunsch erfüllt? Versuche, dich an dieses Gefühl zu erinnern und es auch bei deinen potenziellen Kund*innen auszulösen. 

Beachte dabei eins: Ob deine potenziellen Kund*innen in der Lage sind, dein Angebot zu kaufen, ob sie sich dein Angebot finanziell leisten können, ist dabei nicht dein Business. Du machst das Angebot zu deinen Konditionen. Ob sie es annehmen, ist ganz alleine ihre Sache.

Podcast-Episode: 7 smarte Ideen, auf deine Angebote aufmerksam zu machen

Umsonst arbeiten ist keine Lösung – und dich schlecht fühlen auch nicht

An dieser Stelle möchte ich gerne noch einen Mindf**k ansprechen, dem du vielleicht auch unterliegst. 

Wenn du eine Dienstleistung in Anspruch nimmst, egal ob Friseur, Kino oder etwas anderes, gehst du dann davon aus, dass du diese Dienstleistung kostenlos in Anspruch nehmen kannst? Ganz sicher nicht. 

Wer eine Dienstleistung anbietet, hat Kosten und möchte hoffentlich auch Gewinn einstreichen. Sonst sind wir wieder bei der Hobby- statt Business-Thematik. Und für das Anbieten von Dienstleistungen Geld in Empfang zu nehmen, bedeutet lediglich den Austausch von Energie. Arbeitsleistung, Dienstleistung oder Produkt gegen Geld.

Angebote bewerben - das geht auch, ohne wie ein Marktscheier zu verkaufen

 

So wie du nicht erwartest, dass dir die Friseurin die Haare umsonst schneidet, so sollten auch deinen potenziellen Käufer*innen nicht davon ausgehen, dass sie bei dir etwas umsonst oder besonders günstig bekommen. Du kannst es dir nicht leisten, deine Zeit zu verschenken und das ist auch okay so!

Wenn du also Preise für dein Angebot festgelegt hast, dann steh auch dazu. Eiere nicht herum. Du hast dir Gedanken gemacht, wie viel Zeit in der Entwicklung, Bewerbung und Durchführung deiner Angebote liegt. Der festgelegte Preis zählt. Nachgeben führt nur dazu, dass du dich und deine Arbeit nicht wertgeschätzt fühlst. Und das ist ein richtig doofes Gefühl (und überträgt sich im Übrigen auch unbewusst auf dein Gegenüber, ergibt also doppelt keinen Sinn). 

Und noch eins: Der Wert deines Angebotes richtet sich nach der Transformation, die Menschen durch dich erreichen können. Und welcher Grad der Transformation das ist, bestimmst du. Und damit auch den Preis. Trau dich!

So kannst du deine Angebote bewerben, ohne übertrieben verkäuferisch zu wirken

Ich kann gut nachvollziehen, wenn du keine so große Lust hast, ständig über deine Angebote zu sprechen und du nicht salesy wirken möchtest. Das mag ich auch nicht so gerne. Aber es gibt ein paar nette Möglichkeiten, über die eigenen Angebote zu sprechen, ohne dabei übertrieben marktschreierisch oder verkäuferisch zu wirken. 

Erzähle im Newsletter von deiner Arbeit

Eine tolle Möglichkeit, von deinen Angeboten zu erzählen, ist einfach von deiner Arbeit zu erzählen. Berichte, was dir in der Zusammenarbeit mit deinen Kund*innen aufgefallen ist, wie du ihnen weiterhelfen konntest, welche Probleme ihr beseitigt habt.

Es geht dabei nicht darum, mit dem Zaunpfahl zu winken. Aber je ehrlicher und authentischer du davon berichtest, was passiert, wenn man mit dir zusammenarbeitet, desto besser kann man sich davon von außen ein Bild machen. Und so kannst du deine Angebote bewerben, sogar ohne direkt über Angebote zu sprechen.

Dabei geht es auch nicht um höher, schneller, weiter, sondern um ehrliche Teilhabe. Deine Newsletter-Community interessiert sich für dich und deine Arbeit, sondern würden sie diesen Newsletter nicht konsumieren. Gib ihnen etwas von deinem Leben, deiner Arbeit, deinem Schaffen zurück. 

Schreibe Blogartikel über Interviews mit deinen Kund*innen

Eine schöne Möglichkeit ist es auch, ein Interview mit deine*r Kund*innen zu verschriftlichen und sie einfach erzählen zu lassen, wie sie sich vor der Zusammenarbeit, während der gemeinsamen Arbeit und jetzt danach fühlt. 

Durch diesen Dreiklang können die Leser*innen deines Blogs sich in die Situation deiner Kund*in hineinversetzen und unbewusst merken, ob sie sich an einem ähnlichen Ausgangspunkt befinden. Außerdem stellen sie so fest, ob sie das, was deinen Kund*in erreicht hat, auch erleben möchten. 

Ein, wie ich finde, schönes Beispiel für einen solchen Blogartikel ist der von Eve Hoyer, die mich im Herbst 2022 interviewt hat: Neupositionierung von der Umsetzerin zur Beraterin – ein Erfahrungsbericht. Darin erzähle ich ganz ehrlich, wie es mir vor und während der Umpositionierung gegangen ist. Lies gerne mal rein. 

Biete dein Angebot im Nachgang zum Freebie an

Du hast ein Freebie bzw. ein Angebot für 0,00 €? Perfekt! Dann nutze doch eine hilfreiche Begleitsequenz aus vielleicht drei oder fünf weiteren E-Mails dazu, dass man dich, deine Arbeit und weitere (Folge-) Angebote besser kennenlernen kann. 

Sie es mal so: Die Person, die sich dein kostenloses Angebot gesichert hat, ist mithilfe deines Freebies einen Schritt weitergekommen. Da ist doch logisch, dass man im Nachgang dazu sagt: “Übrigens, mit diesem Angebot könntest du jetzt weitermachen” – richtig? Es ist also vollkommen in Ordnung, auf diese Art weitere Angebote zu bewerben.

Alles andere ist doch unterlassene Hilfeleistung! 😉

In deinen Profil-Texten auf Social Media

Ich bin jetzt nicht so der größte Social Media Fan, aber was die Leute in ihrer Profilbeschreibung stehen haben, finde ich immer mega spannend. Soll das doch quasi der Pitch oder die Essenz dessen sein, was sie so den ganzen Tag tun und wofür sie stehen. 

Diese Möglichkeit, dein Angebot unterzubringen solltest du auch unbedingt nutzen und die Profilbeschreibung je nach aktuellem Angebot anpassen: Möchtest du gerade 

  • ein Freebie
  • ein Beta-Programm
  • einen Online-Kurs
  • deinen Podcast 

oder ähnliches bewerben? Erzähl unbedingt auch im Profil auf Instagram oder LinkedIn davon! Und packe einen passenden Link dazu – um es den Menschen so einfach wie möglich zu machen, sich das Angebot genauer anschauen zu können. 

Behind the scenes Stories auf Instagram oder Facebook

Auf diese Möglichkeit bin ich eigentlich erst so richtig durch Kathy Ursinus gekommen. Denn ich glaube fast, sie ist die “Queen of behind the scenes”-Videos gewesen, jedenfalls in meiner Bubble. Mit diesen kleinen Stories hat sich mich mitgenommen auf dem Weg der Produktentwicklung und mir gezeigt, was ich mit ihren Angeboten machen kann und wie sie mir weiterhelfen. 

Das kannst du – wenn du Social Media nutzt – auch für dich anwenden. Erzähle davon, wie du ein Produkt entwickelst, wie du vorgehst, was die nächsten Schritte sind, wann es dein Angebot zu kaufen gibt usw. Es gibt Menschen, die fiebern regelrecht mit, wenn es darum geht, ein Angebot in die Welt zu bringen.  

Erwähnte dein Angebot im Nachgang zum Newsletter-Text

Schreibst du schon einen regelmäßigen Newsletter? Am besten jede Woche? Falls nicht, dann schau mal hier:

Falls du aber schon regelmäßig schreibst und wertvolle Tipps und Infos mit deiner Newsletter-Community teilst, dann kannst und solltest du natürlich auch auf die Möglichkeiten, mit dir zusammenzuarbeiten, aufmerksam zu machen. Und was eignet sich da besser als dein Newsletter – der direkte Draht zu Menschen, die Interesse an dir, deiner Arbeit und deinen Angeboten haben?

Setze also gerne einen Absatz in deinen Newsletter, in dem du auf die Möglichkeiten, mit dir zusammenzuarbeiten, aufmerksam machst. Bei mir sieht das gerade übrigens so aus, wobei ich diesen Abschnitt nicht jede Woche in den Newsletter packe: 

Bei der Entwicklung deiner Angebote auf Beta-Variante aufmerksam machen

Als ich mein Online-Programm “Alles im Griff” entwickelt habe, habe ich zuvor mehr als 15 Interviews mit potenziellen Kundinnen geführt, um genau herausfinden zu können, was sie brauchen und wie sie sich das Programm wünschen würden. Denn nur weil ich mir eine bestimmte Vorgehensweise ausdenke und für gut erachte, muss das für die Teilnehmerinnen des Programms nicht passen. 

Diese Interview-Teilnehmerinnen waren sehr am Programm interessiert und als Dankeschön für ihre Zeit und ihre Antworten habe ich ihnen das Angebot gemacht, sie als erste von dem Start des Beta-Programms zu informieren. 6 der 8 Teilnehmerinnen der Beta-Runde waren Interviewpartnerinnen, die das Programm mit mir entwickelt und dann in der Beta-Runde weiterentwickelt haben. 

Das war eine klassische Win-Win-Situation, weil sie genau wussten, worauf sie sich einlassen und ich schon vorab erkennen konnte, ob sie meine Wunschkundinnen für das Programm sind. 

Das Programm biete ich übrigens inzwischen laufend an. Falls du also Interesse daran hast, dein Marketing ordentlich aufzuräumen und dir einen Fahrplan für dein Marketing im 2. Halbjahr 2023 und 2024 zu erarbeiten, dann schau dir gerne mein Angebot an:

Fazit

Ich persönlich glaube, dass der Trick ist, zu verkaufen, ohne zu verkaufen. Einfach indem du über das sprichst, was du den ganzen Tag machst. Also über deine Arbeit, die Produktentwicklung, deine Struggle, vielleicht auch deine Mindset-Themen. Angebote bewerben ohne aktiv zu werben.

Je authentischer du dich in deinem Business und in deinem Marketing auch im Bezug auf deine Angebote zeigst, desto weniger fühlt es sich für dich nach Verkaufen und Marktschreierei an und desto lieber werden deine potenziellen Kund*innen genauer hinschauen und hinhören. 

Dein Content Marketing Start – 4 easypeasy Tipps für Selbständige

Dein Content Marketing Start – 4 easypeasy Tipps für Selbständige

Das Content Marketing eine wichtige Sache für dein Business ist, ist dir wahrscheinlich als Selbständige oder Unternehmerin nicht entgangen. Wie ist es aber jetzt, wenn du noch ganz am Anfang stehst oder bisher deine Prioritäten anders gesetzt hast? Wie legst du dann einen richtigen Content Marketing Start hin, ohne in Nullkommanichts wegen Überforderung auszubrennen? 

Meine Lieblingsantwort auf die Frage „Wie soll ich nur starten” ist: „Schritt für Schritt”. Und auf welche Dinge du beim Content Marketing Start achten solltest, das erfährst du hier. 

Die Podcast-Episode „Dein Content Marketing Start – Mit diesen 4 Tipps klappt’s easy-peasy“ zum Blogartikel

Was ist Content-Marketing?

First things first – was ist Content-Marketing überhaupt?

Diese Frage habe ich ausführlich in meinem Blogartikel “Was ist Content Marketing einfach erklärt” beantwortet. Hier kommt aber für dich die Kurzfassung (dennoch ist der vorgenannte Blogartikel sehr lesenswert! 😉).

Content Marketing ist “die strategische Marketing Ausrichtung, bei der es darum geht, wertvollen, relevanten und konsistenten Content zu erstellen und zu veröffentlichen. Ziel dabei ist es, eine klar definierte Zielgruppe oder eine*n Wunschkund*in zu erreichen, an dich zu binden und letztlich die gewünschten Handlungen der Kund*in zu erhalten”. 

Kurz gesagt geht es darum, deine*n Wunschkund*in von deinen Fähigkeiten zu überzeugen, indem du (kostenlose) Inhalte lieferst und sie durch diese Inhalte dazu zu bewegen, bei dir zu kaufen. Du sorgst also mit Strategie dafür, dass deine potenziellen Kund*innen dich finden, statt andersherum.

Content Marketing Start - so kann er gelingen

Warum kommt der Erfolg mit dem Content Marketing?

Früher war alles einfacher!

Naja…jedenfalls der Vertrieb von Produkten und Dienstleistungen. Oder jedenfalls war diese Angelegenheit nicht so vielschichtig. Damals, als die Menschen noch in ein Geschäft gingen, um ihre Kaufentscheidungen auszuleben. 

Aber Spaß beiseite: Während früher Marketing nur als Unterstützung des Vertriebes diente, indem das passende “Werbematerial”, wie eine Broschüre, Flyer oder eine Präsentation zur Verfügung gestellt wurde, spielt das Marketing heute eine ganz andere Rolle. 

Wen fragst du denn, wenn du nach etwas suchst? Genau: Google. Hier findet man nahezu alle Informationen zu einer Frage, die man sich stellt oder zu einem Problem, das man lösen möchte. Und diese Informationen, die in Form von Blogartikeln (bitte merken!), Checklisten, Foren, Podcast-Episoden o.ä. zur Verfügung gestellt werden, informieren den potenziellen Käufer schon so weit, dass die meisten Kaufentscheidungen schon nach der Befragung von Google getroffen sind. 

Wie wird jetzt Google auf dich aufmerksam? Richtig, durch deinen hochwertigen Content. Da schließt sich der Kreis – denn jetzt geht es darum, wie du ganz einfach und entspannt damit startest, diesen Content zu erstellen und vor allem, welche Fragen du dir vorab stellen solltest. 

Wie sieht ein guter Content Marketing Start aus?

Worüber musst du denn jetzt nachdenken, wenn du selbst mit dem Content Marketing starten möchtest? 

An dieser Stelle kommt noch ein wichtiger Hinweis: Beim Content-Marketing als Inbound-Methodik geht es ja darum, wie bereits oben erwähnt, deine gewünschte Zielgruppe mit hochwertigen Inhalten auf dich aufmerksam zu machen, sie vom Besucher zum Lead umzuwandeln und dann zu Kund*innen zu machen. Du verkaufst ihnen also nur etwas, wenn du die ausdrückliche Erlaubnis dazu hast. 

Zielgruppe / Wunschkunde: Sei dir bewusst, wen du erreichen willst

Damit Content Marketing also für dich als Selbständige oder Unternehmerin überhaupt funktioniert, musst du dir zunächst bewusst werden, wen du erreichen willst, also wen du mit deinen kostenfreien Inhalten anziehen möchtest. Das Stichwort ist hier “Wunschkund*in” oder “Buyer Personas”. 

Je genauer du weißt, mit wem du zusammenarbeiten möchtest, desto erfolgreicher wird dein Content-Marketing. 

Du solltest dir also zunächst folgende Fragen stellen:

  • Mit wem möchte ich zusammenarbeiten, wer ist mein*e ideale*r Kund*in?
  • Was hat diese Person für konkrete Probleme, Ziele und Wünsche?
  • Welche (kostenfreien) Inhalte kann ich erstellen, die die Vorstufe zu einem optimalen Angebot sind?

Denk daran: Dein*e Wunschkund*in und dein Angebot müssen zusammenpassen. Nur wenn du die richtigen kostenfreien Inhalte veröffentlichst, kannst du auch die richtigen Menschen darauf aufmerksam machen. Hier ist das passende Stichwort: “Strategie”.

Du möchtest für deinen Content Marketing Start mehr zu den Themen “Wunschkunde definieren” und “Angebote erstellen” erfahren? Dann lies gerne hier nach: Deinen einzigartigen Wunschkunden definieren – so geht’s richtig und Angebote richtig erstellen für dein Online-Business: Kein Angebot ist auch keine Lösung

Wonach sucht dein Wunschkunde

Jetzt darfst du nochmal genauer hinschauen, wonach dein*e Wunschkund*e sucht. Was braucht er oder sie, um einen kleinen (oder auch größeren) Schritt weiterzukommen. Womit kannst du ihm konkret weiterhelfen und gleichzeitig auf deine Expertise aufmerksam machen? 

Wenn du das herausgefunden hast, erstellst du deine Content-Strategie und legst fest, wo du deine Inhalte veröffentlichst und was passiert, wenn sie auf deinem Blog, deinem Podcast oder auf deiner Website sind. 

Wie kannst du ihnen dann einen weiteren Schritt weiterhelfen? Vielleicht kannst du ihnen ein zusätzliches kleines, gerne auch kostenfreies Angebot machen? 

Du merkst es vielleicht schon an meinem Ton. Bei der Contenterstellung geht es um Werbung auf die netteste Art und Weise. Du offerierst deine kostenfreie Unterstützung, bietest Hilfe an, löst kleinere Probleme, ohne etwas dafür zu verlangen. 

Es ist aber auch vollkommen okay, wenn du eine kleine Gegenleistung in Form einer E-Mail-Adresse erbittest. Damit wären wir beim Thema Leadmagneten (früher Freebie genannt). Sieh es als eine Art Tauschgeschäft: Du hilfst deine*r Wunschkund*in den nächsten Schritt weiter im Austausch für die E-Mail-Adresse. 

Wenn dein Content und auch dein Leadmagnet hochwertig sind, wird dein Gegenüber gerne die E-Mail-Adresse hergeben, um mehr von deinen Inhalten zu bekommen. 

Regelmäßigkeit rockt für deinen Content Marketing Start

Aus meiner Sicht ist dieser Punkt das Nonplusultra und die Königsdisziplin: Regelmäßig hochwertigen Content in Form von Blogartikeln, Podcast-Episoden oder ähnlichen Inhalten zu veröffentlichen. 

Es ist eine alte Weisheit, dass das Schwierige nicht ist, mit etwas zu starten. Das Schwierige ist es, dranzubleiben und in steter Regelmäßigkeit Inhalte zu veröffentlichen, damit Google auf dich aufmerksam wird und deinen Content entsprechend hoch ausspielt. 

Denn sind wir mal ehrlich: Was auf Seite 3 bei Google steht, interessiert im Zweifelsfall keine Sau! #sorrynotsorry

Das bedeutet aber nicht, dass du jetzt erst drei SEO-Kurse machen und mega viel darüber lernen musst, wie man Blogartikel schreibt. 

Das bedeutet allerdings schon, dass du der Erstellung deines Contents eine Priorität in deinem Business einräumst. Man schreibt keine Blogartikel nebenbei. Dafür braucht es Zeit und ein bisschen Übung. 

Plane dir also Zeitslots für die Contentproduktion in deinen Kalender ein. Und dann komm in die Umsetzung. Hinsetzen und schreiben. Hinsetzen und Podcast-Episoden aufnehmen. Hinsetzen und Videos aufnehmen.

Auch, wenn die ersten Content-Stücke nicht perfekt werden. 

Starten und dranbleiben. Stetig verbessern und ausbauen. Das ist der Schlüssel zum Erfolg. 

Falls das bei dir nicht so richtig klappen will, dann komm doch in mein Umsetzungscoaching – ich helfe dir bei deinem Content-Marketing Start und dabei, dranzubleiben und so nachhaltigen Erfolg auf Google zu erzielen. Du kannst dir gerne hier mehr Informationen dazu holen. 

Tu Gutes und sprich darüber – promote deinen Content

Ein wunder Punkt – auch bei mir – ist die Vermarktung des Contents. Natürlich möchtest du Menschen vor allem dann helfen, wenn sie dich über Google finden. 

Das bedeutet aber nicht, dass du nicht

nicht auch über deine wertvollen Inhalte sprechen solltest. 

Nicht darüber sprechen, dass du mit deinem Content wertvolle Unterstützung anbietest oder sogar zur Lösung von Probleme beiträgst, könnte man als unterlassene Hilfeleistung deuten 😉

Also trau dich und sprich unbedingt darüber, wenn du einen neuen Blogartikel, eine neue Podcast-Episode oder ein Video veröffentlicht hast. 

Und wenn du am Anfang noch nicht auf Instagram in die Kamera sprechen und darüber berichten möchtest, dann teile deinen Content doch in einem der vielen Gruppenpost auf Facebook, wo man seine neusten Inhalte, Freebies etc. teilen darf. 

Aber es ist wichtig, dass du direkt mit deinem Content-Marketing Start auch Werbung für deine Inhalte machst – um deine Sichtbarkeit noch mehr zu pushen.

Fazit für deinen Content Marketing Start

Es ist ganz einfach, mit dem Content-Marketing zu starten, wenn man vier Fragen für sich klärt:

  • Wer ist mein*e Wunschkund*in?
  • Wonach sucht mein*e Wunschkund*in?
  • Wie kann ich regelmäßig wertvolle Inhalte veröffentlichen?
  • Wie kann ich meinen Content bewerben?

Wenn du diese Fragen für dich geklärt hast, dann hast du alles, was du zum Start deines Content Marketing brauchst. Kommst du trotzdem nicht in die Umsetzung? Dann schreib mir sehr gerne an info@silkeschoenweger.com. Ich unterstütze dich sehr gerne dabei!

Podcast richtig auf der Website einbinden – so geht’s

Podcast richtig auf der Website einbinden – so geht’s

Ein Podcast ist eine tolle Möglichkeit, authentischen und nachhaltigen Content zu erzielen. Damit du deinen Podcast bzw. deine Podcast-Episoden bestmöglich als Content für dein Marketing und auch z.B. für Pinterest nutzen und dort präsentieren kannst, müssen deine Podcast-Episoden zunächst gehostet und verbreitet werden. Außerdem solltest du deine Episoden bzw. deinen Podcast richtig auf der Website einbinden. Welche Art und Weise der Einbindung du nutzen kannst und worauf du dabei achten solltest, wenn du deine Podcast-Episoden auf deiner Website hochladen willst, erfährst du in diesem Blogartikel.

Podcast-Episode: Den Podcast richtig auf der Website einbinden – darauf solltest du achten

Warum ist das wichtig, wie und wo ich den Podcast auf der Website einbinde?

Nicht jede Form der Einbindung der Website eignet sich z.B. gut dafür, bei Suchmaschinen wie Google oder Pinterest gefunden zu werden.

Google

Google ist eine Suchmaschine. Niemand sucht nach „Podcast“ sondern es werden nach Lösungen für Probleme oder nach Ideen gesucht. Schau dir da auch mal dein eigenes Suchverhalten genau an:

Was gibst du bei der Suchmaschine Google ein, wenn du z.B. danach suchst, wie man einen Podcast richtig auf der eigenen Website einbindet? Sicher nicht direkt nach einer Podcast-Episode oder?

Du tippst vermutlich sowas ein:

podcast episode (auf website) einbinden

Du suchst also nicht nach der Lösung in einer Podcast-Episode sondern nach irgendeiner Lösung. Deshalb ist es wichtig, dass du deiner Podcast-Episode für Google noch zusätzliches Futter verpasst und sie nicht im luftleeren Raum auf der Website herumschwirren lässt. Wie das geht, erfährst du gleich.

Pinterest

Pinterest ist ebenfalls eine Suchmaschine. Durch die Verknüpfung deiner Website mit Pinterest (Verifizierung deiner Website) kann die Suchmaschine erkennen, dass du wechselnde Inhalte auf Pinterest teilst, wenn du unterschiedliche URL verwendest. Das ist auch wichtig, um jeweils unterschiedliche Metadaten für die Seite angeben zu können. Denn diese werden bei Rich Pins, in diesem Fall Artikel Rich Pins, von Pinterest automatisch von der jeweiligen Webseite gezogen.

Beispiel:

Verlinke ich über Pinterest auf unterschiedliche Blogartikel, dann nutze ich jeweils eine unterschiedliche URL, z.B.

Dein optimaler Marketing-Mix – das solltest du beachten

https://silkeschoenweger.com/mehr-leichtigkeit-online-business/

Business mit Struktur – ein Ding der Unmöglichkeit?

Die Domain „silkeschoenweger.com“ habe ich auf Pinterest verifiziert. Durch die wechselnden URL weiß Pinterest nun, dass ich unterschiedliche Inhalte erstelle, was Pinterest gefällt. Würde ich mit allen meinen Inhalten auf meine Startseite „https://silkeschoenweger.com“ verlinken, dann würde Pinterest meine Inhalte schlechter ausspielen.

Möglichkeiten für das Hosting und Einbinden des Podcasts auf der Website

Wie kommst du nun aber für deine Podcast-Folgen an unterschiedliche URLs für Google & Co.? Das schauen wir uns jetzt an.

Unterschied zwischen Hosting und Einbinden des Podcasts auf der Website

Zunächst möchte ich an dieser Stelle zwischen Hosting und Einbinden unterscheiden:

Mit Podcast Hosting ist ein Service gemeint, der darauf spezialisiert ist, die Audio Dateien deiner Podcast-Episoden zu speichern und Hörer*innen zur Verfügung zu stellen.

Hosting des Podcasts

Dabei kann man zwischen verschiedenen Möglichkeiten unterscheiden: Selbsthosting, Fremdhosting und eine Mischung aus beiden.

Selbsthosting bedeutet, dass du deine Podcast-Folgen ohne Zwischenschritt über einen anderen Service auf deinem eigenen Webspace, also Speicherplatz auf deiner Website, hochlädst. Fremdhosting bedeutet, dass du deine Audiodateien für die Podcast-Episoden bei einem Service hochlädst, über den deine Folgen dann verbreitet werden.

Bekannte Anbieter sind hier insbesondere Libsyn.com, Podigee, Podcaster.de, Stationista und Anchor.fm. Welchen Anbieter du wählst, ist eine Frage der Vorliebe, des Preises und des Wunsches, auf wie viele Statistiken du z.B. zugreifen möchtest.

Du wirst wahrscheinlich deinen Podcast bei einem der vorgenannten Anbieter hosten. Ich selbst nutze z.B. Podigee für meinen Podcast „ALLES IM GRIFF im Online Marketing„.

Mir geht es hier aber in erster Linie um die Art und Weise, wie du den Podcast auf deiner Website richtig einbindest, damit du ihn für dein Marketing bestmöglich nutzen kannst.

Zusammen mit der Nutzung eines Fremd-Hosters ist dies also ein Mix aus Fremd- und Selbsthosting, d.h. nachdem deine Podcast-Episode bei dem Fremd-Hoster erschienen ist, bindest du die Episode zusätzlich auf deiner eigenen Website ein.

Das hat den Vorteil, dass der Podcast unter deiner URL erscheint und du gleichzeitig Statistiken und Vorteile eines Podcast-Hosters nutzen kannst.

Einbinden des Podcasts auf deiner Website

Für das Einbinden des Podcasts auf deiner Website nutzt du am besten die von dem Podcast-Hoster zur Verfügung gestellten Codes. Das geht mit oder ohne Plugins. Mögliche Podcast Plugins für WordPress sind z.B. PowerPress by Blubrry, der Podcast Player, Simple Podcast Press oder Seriously Simple Podcasting. Es gibt noch viele mehr. Hier gilt es, sich vorab gut zu informieren, was dir am besten taugt.

Ich als Podigee-Nutzerin habe die Möglichkeit, mit dem WordPress Plugin Podigee WordPress Quick Publish alle Metadaten meiner Episoden automatisch in einen Beitrag zu übernehmen und den Player auch automatisch anzeigen zu lassen.

Sieht aber leider nicht ganz so schick aus. Wenn man nur den Player einbinden möchte, dann kannst du auch das Plugin Podigee Player Shortcode verwenden (mit jedem Paket) oder einfach den Embed Code bei Podigee kopieren und in deinen Beitrag einfügen.

Ich selbst lade meine Folgen bei Podigee hoch und pflege den Code dann auf meiner Website ein. Ich nutze also gar nicht direkt ein WordPress Plugin.

Wenn du kein*e WordPress-Nutzer*in bist und z.B. eine Jimdo-Website hast, kannst du in der Regel den Podcast-Player dennoch auf deiner Seite einbetten. Dazu nimmst du den sogenannten „Embed-Code“, den du von deinem Podcast-Hoster bekommst und fügst ihn an der gewünschten Stelle auf deiner Website ein.

Wo die Podcast-Episoden eingebunden werden sollten

Jetzt haben wir ausführlich das „Warum“ und das „Wie“ des Podcast richtig auf der Website einbinden besprochen. Bleibt noch die Frage, wo auf deiner Website du die Podcast-Folgen einbinden solltest, um sie bestmöglich für dein Marketing nutzen zu können.

Theoretisch könntest du deine Podcast-Episoden überall auf deiner Website einbinden, z.B.

  • auf einer Landingpage für den Podcast
  • auf der Startseite, also deiner Homepage
  • in Blogartikeln bzw. Beiträgen
  • sonstige Möglichkeiten

Schauen wir uns die Möglichkeiten mal genauer an:

Auf der Landingpage des Podcast

Damit du entscheiden kannst, wo und in welcher Form du deinen Podcast richtig auf der Website einbindest, musst du wissen, was du mit deinem Podcast erreichen möchtest!

Grundsätzlich ist es sicher clever, für den Podcast eine eigene Landingpage zu erstellen. So können die Besucher*innen deiner Website schon über den Header erkennen, dass du auch einen Podcast als Content-Art anbietest.

Soll der Website-Besucher deinen Podcast abonnieren? Dann hinterlege besser keinen ganzen Player mit allen Podcast-Episoden auf deiner Website. Auch und vor allem nicht auf der Podcast-Landingpage. Denn in den wenigsten Fällen werden die Podcast-Interessenten mehr als eine Episode über deine Website hören wollen. Sag den Interessent*innen lieber „Abonniere meinen Podcast und höre ihn dir später an!“

Außerdem handelt es sich bei der Podcast-Landingpage (in meinem Falle ist das https://silkeschoenweger.com/podcast/) um eine statische Seite, sie hat also keine wechselnde URL. Alle Folgen werden über diese eine Seite gehört. Dafür eignet sie sich nur bedingt für das Verlinken in Social Media oder z.B. auf Pinterest. Denn du kannst ja nicht auf direkt „die eine“ Folge verlinken sondern nur auf den gesamten Player.

Auf der Startseite einbinden

Hier haben wir ein ähnliches Problem wie bei der Podcast-Landingpage. Auch die Startseite hat eine statische URL, so dass du den Podcast-Player zwar dort anbieten, aber nicht nur darauf verlinken solltest.

Im übrigen hat deine Homepage auch eine andere Funktion. Sie fungiert als Wegweiser und soll den Website-Besucher direkt auf die für ihn oder sie richtige Webseite weiterleiten.

Podcast richtig auf der Website einbinden in Blogartikeln

Blogartikel sind aus meiner Sicht der beste Platz, um deinen Podcast richtig auf der Website einbinden zu können. Wenn du zusätzlich zu deinen Podcast-Episoden passende Blogartikel erstellst, dann solltest du den Podcast-Player – in welcher Form auch immer – unbedingt in den Blogartikel einbetten und den Hörer*innen so die Möglichkeit geben, hier nochmal zwischen Lesen und Hören entscheiden zu können.

Wie das aussehen kann, kannst du dir hier anschauen:

Podcast-Episode im Blogartikel eingebunden

Sonstige Möglichkeiten

Wenn du keine Blogartikel zu deinen Podcast-Episoden erstellst oder erstellen möchtest, dann solltest du die Folgen unbedingt mit ausführlichen Shownotes oder kurzen Texten mit Zusammenfassungen auf wechselnden URLs auf deiner Website, also auf unterschiedlichen Webseiten, einbinden. Das ist wichtig für Google und für die Möglichkeit, deine Episoden z.B. auf Social Media und auf Pinterest teilen zu können.

Denke auch daran, dass du es den Konsument*innen deines Contents so einfach wie möglich machen möchtest. Wenn sie nach Thema X suchen, sollen sie sich ja nicht durch unzählige andere Themen ablenken lassen oder durcharbeiten müssen.

Neben den Signalen an Google hat es außerdem den Vorteil, dass du, wie oben schon beschrieben, Metadaten angeben kannst, z.B. mithilfe von Plugins wie Yoast SEO oder Rank Math. Das sieht dann so aus:

Screenshot von Metadaten und sonstigen Angaben in RankMath

Beispiele

In diesem Beispiel wird die Podcast-Episode mit Shownotes auf einer Webseite eingebettet:

Blog von Katrin Hill

Hier gibt es eine Zusammenfassung der Podcast-Episode auf der Webseite:

Podcast-Episode von Caroline Preuss

Die beste Vorgehensweise für dein Marketing

Jetzt denkst du dir vielleicht, das ist ja alles schön und gut, aber was ist denn jetzt für mich persönlich die beste Vorgehensweise?

Hier gibt es als Antwort ein klassisches „es kommt drauf an“.

Deine Ressourcen

Für Google dürfte es das beste Signal sein, wenn du zu deinem Podcast auch einen ausführlichen Blogartikel zur Verfügung stellst und die Podcast-Episode jeweils auf die Webseite in den Blogartikel einbindest. Wenn dir aber die Ressourcen fehlen, zu jeder Podcast-Folge auch einen Blogartikel zu schreiben, dann belasse es lieber bei einer kurzen Zusammenfassung oder ausführlichen Shownotes.

Deine Ziele

Was möchtest du mit deinem Podcast erreichen?

  • Möchtest du deine Expertise zeigen?
  • Willst du auf deine Angebote aufmerksam machen?
  • Was sollen die Hörer*innen auf deiner Website entdecken?
  • Möchtest du Newsletter-Abonnent*innen gewinnen?

Ausgehend von dieser Frage solltest du auch die Nutzerreise auf deiner Website gestalten. Wenn du die Hörer*innen über deinen Podcast auf deine Website gebracht hast – wie geht es dann für sie weiter. Welche kostenlosen oder bezahlten Angebote oder Inhalte möchtest du ihnen zeigen oder willst du sie dann zu einem Strategiegespräch einladen?

Nutze die Möglichkeiten, deinen Podcast richtig auf der Website einbinden zu können in Abhängigkeit von deinen Ressourcen und deinen Zielen.

Du hast Fragen dazu? Schreib mir gerne an info@silkeschoenweger.com.

Spannende Blogthemen finden – 11 tolle Ideen für deine Blogartikel

Spannende Blogthemen finden – 11 tolle Ideen für deine Blogartikel

Blogartikel schreiben ist etwas, das den wenigsten von uns in die Wiege gelegt wurde. Und meistens sind wir durch die Schulzeit so verkorkst, dass wir uns kaum mehr zutrauen, einen längeren Text zu verfassen, ohne dass das Imposter-Syndrom voll zuschlägt. Blogthemen finden scheint mindestens genauso schwierig. Vor allem Neu-Bloggern fällt es schwer, Ideen für Blogthemen zu finden. Denn über allem steht die Frage:

Was soll ich noch schreiben – es wurde doch schon alles gesagt

Kennst du diesen Einwand auch? Was soll ich noch schreiben – es wurde doch schon alles gesagt. Der Knock Out für jedes deiner potenziellen Blogthemen!

Und wahrscheinlich hast du damit nicht mal unrecht: Es wird wenige Themen geben, über die nicht schon ein Blogartikel zu finden ist. Wenn du nicht gerade investigativ oder erfinderisch unterwegs bist, dann schreibst du im Zweifelsfalle über etwas, worüber schon mal geschrieben wurde. 

Und jetzt kommt das große DENNOCH: Niemand hat einen Blogartikel über eines deiner Blogthemen so geschrieben, wie du es tust. Niemand hat deine Worte benutzt, hat deine Sichtweise eingenommen. 

Menschen möchten aber vielleicht gerne wissen, wie du die Dinge siehst. Was deiner Herangehensweise ist. Wie du etwas interpretierst. 

Es ist egal, ob jemand anderes schon “alles” gesagt hat. Solange du es noch nicht gesagt hast.

Also fang an, Blogthemen zu finden und Blogartikel zu schreiben!

Die Podcast-Episode: Blogthemen finden leicht gemacht – Die 11 besten Tipps für deine Blogartikel

Ein wichtiger Tipp vorab, damit deine Blogthemen nicht verloren gehen

Wenn ich etwas gelernt habe, dann ist es die Tatsache, dass einem die besten Blogthemen immer dann einfallen, wenn man am wenigsten damit rechnet. Das kann auf einem Spaziergang sein, beim Picknick, beim Einkauf oder während man mit Freunden unterwegs ist. 

In der Regel hat man dann auch kein Papier und Stift zur Hand, um die Ideen für Blogthemen zu notieren. Was wir aber meistens dabei haben, ist unser Smartphone.

Ich bin deshalb dazu übergegangen, mir meine Blogthemen Ideen in meiner Trello-App abzuspeichern. Du kannst dazu natürlich auch andere Apps nutzen, wie z.B. Evernote, Onenote oder Google Drive

Im besten Falle sammelst du deine Ideen für Blogthemen dort, wo du sie auch weiter verarbeitest. Aus diesem Grunde nutze ich Trello – aber dazu später noch mehr. 

Mit diesen möglichen Themen kannst du deinen nächsten Blogartikel schreiben

11 Blogthemen, mit denen du auf dich aufmerksam machen kannst

In diesem Beitrag möchte ich 11 Blogthemen mit dir teilen, mit denen du ganz sicher auf dich aufmerksam machen kannst. Wenn du diese Blogthemen geschickt einsetzt, kannst du Content für mehrere Monate produzieren. 

Und denk daran: Eine Idee für Blogthemen ist nicht nach einmal benutzen schon aufgebraucht. Versuche, Dinge von mehreren Blickwinkeln aus zu betrachten. 

Welche Fragen stellen deine Kund*innen – gib’ ihnen Antworten

Eine der wichtigsten Regel, um erfolgreich zu werden, ist es, zuzuhören. Höre deinen Kund*innen zu und notiere dir alle ihre Fragen, die sie stellen. 

Überlege dir für deine Blogthemen z.B., 

  • was deine Kund*innen in der Vergangenheit oft von dir wissen wollten
  • mit welchen Glaubenssätzen deine Kund*innen zu kämpfen haben
  • über welche Mythen rund um dein Thema sie sich Gedanken machen oder
  • welche Basic-Fragen immer wieder auftauchen. 

Aus diesen Fragen oder Anmerkungen kannst du hervorragende Blogthemen entwickeln. Du kannst nämlich sicher sein, dass es noch eine Menge Menschen gibt, die sich bisher nicht getraut haben, die gleiche Frage zu stellen. Die Antworten dazu kannst du mit deinen Blogartikeln liefern. 

Nutzt du Fachbegriffe? Erläutere sie!

Aus der Expertensicht machen wir uns überhaupt keine Gedanken darüber, dass wir Begrifflichkeiten nutzen, die für unsere Leser*innen nicht so selbsterklärend sind oder die einfach auch falsch genutzt werden.

Eines meiner liebsten Beispiele in diesem Zusammenhang ist die Verwendung der Begrifflichkeiten „Website“, „Webseite“, „Webpage“ und „Homepage“. Die wenigsten Menschen nutzen diese Begriffe tatsächlich korrekt. 

Überlege dir, welche Blogthemen du aus Fachbegriffen entwickeln kannst. Erläutere diese Fachbegriffe dann in Blogartikeln so, dass die Leser*innen sie ganz einfach und leicht verstehen können. 

Eventuell bietet sich auch eine Art Glossar an, wie es z.B. meine Kollegin Beatrice Krammer führt: Das Webseiten ABC. Dort sind übrigens auch die Begriffe Website, Webseite und Homepage genauer erläutert 😉

Löse die Probleme deiner potenziellen Kund*innen

Menschen googlen, weil sie Lösungen für ihre Probleme suchen. 

Überlege dir deshalb, 

  • welche Probleme deine potenziellen Kund*innen bzw. Leser*innen haben könnten und
  • mit welchen Problemen sich in der Vergangenheit Menschen an dich gewandt haben.

Hier kann es auch helfen, eine Umfrage durchzuführen, z.B. in einer Facebook-Gruppe, in deinem Newsletter oder auf Instagram. 

Bitte die Menschen, dir zu sagen, womit sie sich beschäftigen und was ihnen auf dem Herzen liegt. Für welche Probleme suchen sie Lösungen? 

Und dann präsentiere diese Lösungen mithilfe deiner Blogartikel. 

Ich bin mir sicher, dass sich hier eine Menge Blogthemen finden werden.  

Nutze Keyword-Tools für die Ideenfindung

Eine weitere tolle Möglichkeit, Themen für Blogartikel zu finden, sind Keyword-Tools. Bevor wir aber zu den ausgesprochenen Keyword-Tools kommen noch ein ganz einfacher Tipp vorweg:

Nutze doch mal die Google Suche, um neue Aspekte und Fragen rund um dein Thema zu finden. Hier ein Beispiel:

Du bietest E-Mail-Marketing als Dienstleistung an und möchtest Blogartikel rund um das Thema Newsletter schreiben. Du gibst in die Google Suche “Newsletter erstellen” ein und sofort wird die Autovervollständigung ausgelöst:

Blogthemen finden mit Google Autosuggest
Google Autosuggest

Wenn du dann den Suchbegriff vervollständigst, erscheinen die Google-Suchergebnisse. Hier kannst du schon mal die Überschriften nach spannenden Blogthemen durchforsten. 

Dabei geht es nicht um das Abkupfern, sondern um das Sammeln von Blogartikel-Ideen. 

Ganz unten auf der Seite mit den Suchergebnissen findest du dann wiederum weitere sogenannte Longtail-Keywords, also zusammengesetzte Suchbegriffe. Diese setzen sich aus deinem Suchbegriff “Newsletter erstellen” und weiteren Ergänzungen zusammen. Auch hier können sich tolle Inspirationen für Blogthemen verbergen:

Und dann gibt es natürlich noch „richtige“ Keyword-Tools, die du zur Inspiration nutzen kannst, um Blogthemen finden zu können. Im Folgenden nenne ich dir nur zwei meiner beliebtesten Tools:

Ubersuggest

Mein absolutes Lieblingstool ist Ubersuggest. Damit arbeite ich tatsächlich bei der Erstellung jedes meiner Blogartikel und bei der Suche nach den richtigen Keywords tauchen wieder unzählige andere Ideen auf, worüber ich schreiben könnte.

AnswerThePublic

Auch AnswerThePublic ist ein sehr spannendes Tool. In dieses kannst du Suchbegriffe eingeben und er spuckt dir dann die spannendsten Fragen rund um ein Thema aus.

AnswerThePublic am Beispiel des Suchbegriffs „Blogthemen“

Lass dich inspirieren und sammle alles, was dir spannend vorkommt an Blogthemen in deiner Themensammlung.

Gib’ Tipps rund um deine Angebote – und zwar mehrfach

Im Normalfall solltest du ja ein oder mehrere Angebote auf deiner Website anbieten. Bei mir z.B. ist es mein 12-Wochen-Programm “Alles im Griff”, mein Impulscoaching und die Marketing-Zeit, dem umsetzungsstarken Coworking. 

Über jedes dieser Angebote kann ich schreiben und erklären, worum es in den Programmen oder Coachings geht. Da Blogartikel aber kein Abklatsch der Landing- bzw. Salespage werden sollten, kannst du auch anders an deine Angebote herangehen

Nimm Aspekte aus deinen Programmen, Dienstleistungen oder Angeboten und erläutere diese in deinen Blogartikeln. So könnte ich z.B. in Bezug auf das 12-Wochen-Programm “Alles im Griff” über die Wichtigkeit von Klarheit im Marketing schreiben (stell dir vor, habe ich schon gemacht 😉) oder warum du einen Fahrplan für dein Business brauchst. Hier findest du sogar einen Blogartikel, in dem ich beleuchte, ob das Programm auch etwas für dein Business sein könnte.

Schreibe über deine Angebote, ohne direkt über sie zu schreiben. Das darfst du auch gerne öfter machen. Das sollte dir schon zahlreiche Blogthemen liefern. 

Lass deine Kund*innen für dich erzählen

Eine weitere spannende Idee für Blogthemen sind Interviews mit deinen Kund*innen

So hast du z.B. die Möglichkeit, ehemalige Teilnehmerinnen von Programmen oder Kursen zu interviewen und ihnen sowohl Fragen zu ihrem Business zu stellen als auch über die Transformation, die sie durch deine Arbeit erlangt haben, zu sprechen. 

Am besten überlegst du dir einige Fragen vorab, die du dir im Rahmen eines Video-Calls, z.B. per Zoom, beantworten lässt und schreibst dann die Fragen und Antworten in einem Interview-Blogartikel zusammen. 

So kannst du sowohl auf deine Kund*innen und ihr Business als auch auf deine Angebote aufmerksam machen. Eine klassische Win-Win-Situation, da deine Kund*innen diesen Blogartikel sicher auch gerne weiterverbreiten werden.

Welche Themen findest du an deinem Business besonders spannend?

Jeder hat in seinem Business und bei seiner Arbeit Aspekte und Themen, die sie besonders spannend findet. 

Ich persönlich mag die Themen Mindset und Content Marketing ganz besonders. Darüber könnte ich stundenlang schreiben. 

Stop! Gibt es ein Thema aus deinem Business, bei dem du sagst, dass du darüber stundenlang schreiben oder reden könntest?

Diese Themen solltest du unbedingt in Blogartikeln verarbeiten – man wird deinen Blogartikeln diese ganz besondere Begeisterung des großen Interesses anmerken. 

Äußere dich auch mal kontrovers – was findest du in deiner Branche doof?

Genauso wie es Dinge in deinem Business oder in deiner Branche gibt, die du toll findest, gibt es sicher auch Themen, die dich regelmäßig auf die Palme bringen. 

Bei mir sind es unsolide Versprechungen von Coaches und Menschen, welche die Sinnhaftigkeit von Content Marketing absprechen und ausschließlich auf Social Media setzen. 

Sich über etwas aufregen oder schimpfen, wird auch “rant” genannt. Dieser Begriff stammt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie Schimpftirade oder Wortschwall. 

Wenn du magst, dann schreibe mal einen Rant und lasse dich über deinen Aspekt in deiner Branche so richtig aus. Das solltest du aber nicht zu oft machen und es nicht übertreiben. Du möchtest ja nicht als Meckerlise abgestempelt werden, oder?

Schritt-für-Schritt zum kleinen Ziel – besser als ein Freebie

Wie schon mehrfach erwähnt, suchen Leser*innen von Blogartikeln in der Regel Lösungen für ein mehr oder weniger kleines oder großes Problem, welches sie haben. 

Du kannst mit dieser Blogthemen-Idee den Mehrwert, den sie durch das Lesen eines deiner Blogartikel gewinnen, noch steigern. Erstelle ihnen zur Lösung eines ihrer kleineren Probleme einen Blogartikel im Schritt-für-Schritt-Stil, also eine Anleitung, vielleicht sogar mit einer Checkliste. 

Normalerweise kennt man solche Content-Teile als Freebie bzw. Angebot für 0,00 €. Aber vielleicht möchtest du die Lösung eines kleinen Problems auch ohne den Tausch gegen eine E-Mail-Adresse anbieten. 

Ein Blogartikel ist der perfekte Ort dafür. 

Extra-Tipp: Packe eine Schritt-für-Schritt-Anleitung in den Blogartikel und biete eine zusätzliche Checkliste dann als Download im Austausch gegen die E-Mail-Adresse an. So kannst du die Lösung kostenfrei präsentieren und wenn der oder die Leser*in noch mehr möchte, darf sie quasi mit ihrer E-Mail-Adresse “bezahlen”. 

Werde persönlich – was weiß man noch nicht über dich?

Auch wenn ich eine große Befürworterin von Experten-Blogartikeln bin und weniger auf “Ich erzähle, was ich heute den ganzen Tag gemacht habe”-Blogartikel stehe: Die meistgelesensten Blogartikel, die ich je geschrieben habe, waren Berichte aus der Coronazeit und wie wir unsere Tage in Südtirol im harten Lockdown mit Ausgangssperre verbringen 😏

Das bedeutet aber nicht, dass ich jetzt dazu umschwenke, allzu persönlich von mir zu erzählen. Zum einen glaube ich nicht daran, dass danach gesucht wird. Zum anderen bietet es keinen direkten Mehrwert für meine Leser*innen. 

Dennoch: Es ist schön, wenn die Menschen, die deine Website besuchen, ein bisschen mehr über dich erfahren können:

  • Hast du ein spannendes Hobby? 
  • Welche Werte sind dir wichtig? 
  • Wofür würdest du nachts um 2:00 Uhr aufstehen?
  • Was steht auf deiner Bucket List?

Nur um es noch einmal klarzustellen: Experten-Artikel sollten den Großteil deiner Blog Themen ausmachen. Sie sind das, worüber du über Google gefunden werden kannst und was den Google-Algorithmus füttert.

Wie gestaltest du deinen (Arbeits-) Tag?

Auch diese Art von Blogartikel dürfen Eingang in deine Blog Themen finden: Die Gestaltung deines Arbeitstages und wie bzw. mit welchen Methoden du mit deinen Kund*innen arbeitest. 

Dabei geht es nicht darum, dass du eine Auflistung deiner To Do’s machst und dann penibel darstellst, was du zu welcher Uhrzeit gemacht hast. 

Vielmehr dient diese Blogartikel-Art dazu, die Menschen in deine Arbeit und deine Arbeitsweise mitzunehmen und ihnen einen Einblick hinter die Kulissen zu bieten. 

Diese Blogthemen lassen sich auch gut auf Social Media verbreiten, weil Menschen es lieben, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. 

Blogthemen finden und danach sortieren, wie du sie brauchst

Last but not least noch zwei Tipps, wie du diese Blogthemen nun am besten kategorisieren und nutzen kannst.

Erstelle dir eine Liste der gefundenen Blogthemen

Zunächst ist es wichtig, dass du dir eine lange Liste mit allen möglichen Themen für Blogartikel erstellst. Diese sammelst du im besten Falle an dem Ort, an dem du auch deinen Content planst und z.B. deinen Redaktionsplan erstellst. 

In meinem Falle ist das eine Liste in meinem Trello-Board “Content-Planung 2023”. Dort sammle ich alle möglichen Blogartikel-Ideen, unabhängig davon, wie realistisch mir deren Umsetzung erscheint.

Plane deinen Content über mehrere Monate

Ohne zu sehr in das Thema Content-Planung einsteigen zu wollen: Es ist wichtig, dass du deinen Content über mehrere Monate hinweg planst. Im besten Falle rechnest du rückwärts von einem geplanten Launch und planst die 2-3 Monate davor passenden Content ein.

Schiebe zu diesem Zweck einfach passende Blog Themen in die Monatslisten, so dass du genau weißt, wann welcher Blogartikel zu erstellen und zu veröffentlichen ist. 

Content-Planung ist nicht sexy, aber sinnvoll

Ich höre schon die Aufschreie wegen der „fehlenden Flexibilität“ und man „wisse ja noch nicht, wann man worüber schreiben wolle“. 

Es mag sein, dass Content-Planung nicht sexy, flexibel oder cool erscheint. Meine Erfahrung hat aber gezeigt, dass die genaue Kenntnis und Planung, wann ich welchen Content veröffentlichen werde, mir mehr Flexibilität und vor allem Umsetzung geschaffen hat, als zu viel Freiraum. 

Wenn ich weiß, wann ich welchen Content veröffentlichen werde, ist das

  • sinnvoll
  • zielgerichtet und
  • umsetzungsstark.

Fazit: Spannende Blogthemen finden sich überall

Es gibt da draußen endlos viele Möglichkeiten, um spannende Themen für deine nächsten Blogartikeln ausfindig zu machen und sowohl für Blogartikel als auch für andere Content-Stücke, wie z.B. Newsletter oder Social Media Posts zu verwenden.

Versuche im Hinterkopf zu behalten, wie du möglichst viel Mehrwert für deine Leser*innen bieten kannst und ihnen gleichzeitig die Möglichkeit gibst, dich und deine Angebote näher kennenzulernen. 

Durch gezielte Planung deiner Blogthemen kannst du die Vermarktung deiner Angebote unterstützen und den Kund*innen mehr Einblicke in deine Arbeit bieten. 

Wie und wo findest und sammelst du deine Blogthemen? Planst du strategisch, wann du welche Blogthemen verwendest?

E-Mail Marketing und Newsletter Aufbau – so geht’s

E-Mail Marketing und Newsletter Aufbau – so geht’s

Das E-Mail Marketing ist eine tolle Methode, wenn es darum geht, eine treue Community aufzubauen und ist deshalb ein Marketing-Tool, das man früher oder später in sein Content Marketing integrieren sollte. Das hat wahrscheinlich jede Selbständige oder Unternehmerin schon mal gehört. Vielleicht weißt du aber noch gar nicht genau, was E-Mail Marketing überhaupt ist, was die Unterschiede zum “einfachen” Newsletter sind und wie du mit dem E-Mail Marketing starten bzw. deinen Newsletter aufbauen kannst? 😉 

In diesem Blogartikel erkläre ich dir die wichtigsten Dinge zum E-Mail Marketing und zum Newsletter Aufbau, die du wissen solltest. 

Podcast-Episode #016 zum Blogbeitrag: So klappt der Newsletter Aufbau – die besten Tipps

Du möchtest dir die Informationen lieber anhören? Dann geht’s hier zur Podcast-Episode

Was ist E-Mail Marketing?

Die E-Mail (oder für die Leser*innen aus Österreich und der Schweiz auch “das” E-Mail) ist eine auf elektronischem Wege übertragene Nachricht. E-Mails gibt es bereits seit über 50 Jahren und die erste nach Deutschland geschickte E-Mail wurde 1984 aus den USA nach Deutschland gesendet. 

Seitdem hat sich viel getan und in Zeiten der Nutzung effektiver Kommunikationskanäle im Online Marketing nimmt die E-Mail im Marketing-Mix eine immer wichtigere Rolle ein. 

E-Mail-Marketing-und-Newsletter-Aufbau-Die-besten-Tipps

Aber was ist das E-Mail Marketing genau?

Grundsätzlich ist E-Mail Marketing das Versenden einer kommerziellen Nachricht an eine Gruppe von Personen per E-Mail. Danach könnte jede  an einen möglichen Kunden über ein E-Mail-Tool gesendete Nachricht als E-Mail Marketing bezeichnet werden. 

Beim E-Mail Marketing gibt es unterschiedliche Arten von E-Mails, die entweder regelmäßig versandt werden oder z.B. durch einen Trigger angestoßen werden. 

E-Mail Marketing ist also auch ein Marketing Tool, bei dem es um eine Serie von E-Mails geht, die auch an unterschiedliche Empfänger gesendet werden bzw. nur an solche, die zuvor eine bestimmte Handlung getätigt haben. 

Ein Beispiel dafür ist eine E-Mail Sequenz, die ein Empfänger erhält, nachdem er sich ein kostenloses Angebot für 0,00 € gesichert hat. Danach sollte der Empfänger im besten Fall eine auf dieses Angebot abgestimmte Reihe von E-Mails erhalten, die zeitlich begrenzt ist. 

Mit dieser Sequenz von E-Mails soll der Empfänger dann zu weiteren Handlungen animiert werden, z.B. ein Kennenlerngespräch wahrnehmen oder ein kleineres Produkt (sog. Tripwire) kaufen. 

Das E-Mail Marketing ist also eine Möglichkeit im Rahmen deines Marketings, eine zielgruppenspezifische und auf Empfänger abgestimmte digitale Kommunikation herzustellen.

Die Vorteile von E-Mail Marketing

Das E-Mail Marketing hat viele Vorteile gegenüber anderen Marketing-Tools oder Marketing-Kanälen. 

Dies sind die wichtigsten Vorteile des E-Mail Marketing:

  • Umsatzsteigerung
  • Steigerung der Markenbekanntheit
  • Stärkung der Kundenbindung
  • Übersichtliche Kosten (Tool)
  • Kundenerreichbarkeit
  • Unabhängigkeit von Drittanbietern
  • Kontaktliste gehört dir
  • Analysemöglichkeiten

Du solltest also die Möglichkeit, das E-Mail Marketing in deinen Marketing-Mix bzw. in dein Marketing-Portfolio aufzunehmen, unbedingt nutzen. 

Zusammenhang zwischen E-Mail Marketing und Newsletter

Während es sich bei dem Newsletter klassischerweise um eine wöchentliche oder zumindest regelmäßig wiederkehrende E-Mail handelt, wird das E-Mail Marketing gezielt aufgrund eine bestimmten Handlung von außen eingesetzt. 

Außerdem unterscheiden sich der Newsletter und das E-Mail Marketing auch in der Erscheinungsform. Der Newsletter ist immer gleich aufgebaut, enthält ggfs. die gleichen Bausteine oder Bestandteile, während die anderen E-Mails oft ein unterschiedliches Design erhalten. 

Genau genommen handelt es sich bei dem Newsletter um einen Teil des E-Mail Marketings. Es ist ein wichtiger Bestandteil neben Trigger E-Mails, Broadcast Mails usw. 

Weil der Newsletter einen so wichtigen Bestandteil des E-Mail Marketings darstellt, gehe ich auf den Newsletter und den Aufbau eines Newsletters im Folgenden näher ein.

Newsletter bzw. E-Mail Kampagne

Im Grunde ist der Begriff “E-Mail Marketing Kampagne” eine Umschreibung des Newsletters.

So nutzt z.B. das Tool Active Campaign den Begriff “Kampagne” als synonym für den Newsletter. 

Manchmal wird der Begriff der E-Mail Kampagne aber auch für eine Abfolge von E-Mails genutzt, die man nacheinander an einen Kunden oder Interessenten automatisiert verschickt.

Die Begrifflichkeiten werden also oftmals ein bisschen ungenau verwendet.

So, jetzt soll es aber um den Newsletter und den Newsletter Aufbau gehen.

Newsletter Aufbau – so geht’s

Wenn du einen Newsletter versenden möchtest, dann musst du bestimmten Voraussetzungen für den Newsletter Aufbau erfüllen. Diese stelle ich dir nun im Folgenden vor:

Die richtige Software für den Newsletter Aufbau

Um einen Newsletter versenden zu können, brauchst du einen E-Mail Software Anbieter. Andere sprechen dabei auch von E-Mail Service Provider (ESP). Gemeint ist immer das gleiche, nämlich eine Software, mit der du deine E-Mails gestalten, verwalten und automatisiert versenden kannst. 

Ich kann dir nur dringend davon abraten, deine E-Mails über gmail.com oder ähnliche Adressen zu versenden. 

Zum einen kannst du damit nicht DSVGO-konform E-Mails an mehrere Empfänger versenden. Zum anderen sind die Server von Gmail & Co. nicht für den Versand von E-Mails an eine Vielzahl von Empfängern ausgelegt. 

Mein Tipp:

Melde dich bei verschiedenen E-Mail Anbietern an, wie z.B.

und probiere aus, mit welchem Tool du intuitiv am besten klar kommst. 

Meine Erfahrung zeigt, dass wenn du 3 verschiedene Personen fragst, wirst du wahrscheinlich 3 verschiedene Meinungen hören, welches das beste Tool ist. 

Ich selbst nutze Active Campaign und bin begeistert von den Möglichkeiten, die es mir bietet. Mit dem Kurs von Lisa Gebler (Active Campaign 1×1*) habe ich mir alles Wichtige rund um das Tool selbst beigebracht und bin ganz happy damit.

Erstelle ein OptIn-Formular

Was du dann im Newsletter Aufbau brauchst, ist ein OptIn- bzw. ein Anmeldeformular. 

Darin abfragen bzw. angeben solltest du

  • den Vornamen, damit du die Person im Newsletter personalisiert ansprechen kannst
  • die E-Mail-Adresse natürlich
  • den Hinweis auf deine Datenschutzerklärung
  • einen Hinweis auf die Möglichkeit, sich jederzeit auch wieder abmelden zu können.

Eventuell kannst du in das Anmeldeformular auch aufnehmen, wie oft du deinen Newsletter versenden wirst.

Wichtig ist hier nur: Halte, was du versprichst. Wenn du einen wöchentlichen Newsletter versprichst, dann solltest du nicht unregelmäßig ab und zu nur einen verschicken. 

Weite deine Newsletter-Liste aus

Was du brauchst und was auch Sinn des Anmeldeformulars und des Newsletters ist, ist eine gute und qualitativ hochwertige Liste mit Abonnenten. Das bedeutet auch, dass du Menschen aktiv anbieten darfst, auf deine E-Mail Liste zu kommen und Teil deiner Community zu werden. 

Für deine Newsletter-Liste braucht es nicht in erster Linie ein Angebot für 0,00 € (Freebie). Dies soll dir nur die Möglichkeit bieten, mehr Menschen einen Anreiz zum Eintrag auf deine Liste zu bieten. 

Ich habe in letzter Zeit aber vermehrt auch von meinen Kundinnen gehört, dass die Leute zumindest im B2B Bereich gar nicht mehr so wild darauf sind, sich irgendein kostenfreies Angebot runterzuladen, um auf der Newsletter-Liste zu landen. 

Ein Angebot für 0,00 € ist also eine Möglichkeit, aber kein Muss, seine Liste weiter zu vergrößern. 

Lass dich deshalb von der Tatsache, dass du noch kein 0,00 € Angebot hast, nicht davon abhalten, schon an der Vergrößerung deiner E-Mail Liste zu arbeiten.

Biete den Eintrag für deinen Newsletter bei jeder Möglichkeit an. Unter jedem Blogartikel, bei Social Media, in Gruppen. Stelle den Mehrwert, den du mit deinem Newsletter bietest, kurz und knackig dar und biete die Möglichkeit, sich einzutragen. 

Denk dabei unbedingt an deine Datenschutzerklärung. 

Ziel deines Newsletters

Jetzt stellt sich noch die Frage, welches Ziel du mit deinem Newsletter möchtest. Du kannst z.B. auf ein neues Produkt aufmerksam machen, von deinem neuesten Content in Form von Blogartikeln o.ä. berichten oder von dir und deinem Business erzählen. 

Aus meiner Sicht ist es schwierig, die Ziele an der Thematik festzumachen. 

Für mich ist der Newsletter mein authentischstes Content-Stück. Hier erfährt man

  • etwas Privates über mich
  • welchen neuen Content ich erstellt habe, z.B. Blogartikel oder Podcast-Episode
  • an welchen Produkten ich gerade arbeite
  • welche Angebote ich verkaufe
  • welchen Content oder welche Angebote meiner Kolleg*innen ich empfehle usw. 

Wer in meiner Newsletter-Liste ist, erfährt alles als erstes. Weil ich jede einzelne Person schätze, die Teil meiner Community ist. 

Das ist mein Ziel.

Lege dein Ziel für deinen Newsletter fest.

Häufigkeit deines Newsletters

Jetzt kommt ein super wichtiger Punkt im Newsletter Aufbau, nämlich, wie oft du einen Newsletter verschickst. Wenn ich erzähle, dass ich jede Woche Donnerstag einen Newsletter rausschicke, stößt das oft auf Erstaunen. 

Ob das nicht zu häufig sei, werde ich dann gefragt. Ob ich nicht Angst hätte, die Menschen zu belästigen, wenn ich so oft schreibe. 

Kurz mal eingeworfen: Mr. Copywriting himself Tim Gelhausen verschickt 3 (!) Newsletter pro Woche und ich liebe sie! Ich lese jeden einzelnen. Warum ist das so?

Tim bietet mit jedem seiner Newsletter Mehrwert. Und zwar richtig guten Mehrwert. 

Sobald du es aus diesem Gesichtspunkt betrachtest, sollte sich bei dir ein Mindset-Shift ergeben: 

Wenn du jede Woche guten Mehrwert kostenlos an deine Community herausgibst, sie als erstes auf Angebote und neuen Content aufmerksam machst und zusätzlich auch noch ein bisschen was Persönliches von dir erzählst (wer liest das nicht gerne? 😉) – wieso sollte man sich dann belästigt fühlen? 

Das ist doch total super!

Und falls sich jemand belästigt fühlen sollte (was ich nicht glaube, solange der Mehrwert stimmt), gibt es ja den Abmelde-Button. Dann ist es auch gut, wenn jemand wieder geht, denn faktisch zahlst du für jeden der Kontakte auf deiner Liste. 

Ich schreibe jeden Donnerstag einen Newsletter. Um 12:12 Uhr geht er an meine Community raus. Komme was wolle. Und ich habe eine ausgesprochen geringe Abmelderate. Ich scheine also nicht alles falsch zu machen. 

Unsexy aber wichtig: Aufnahme des Newsletters in deine Datenschutzerklärung

Um auf Nummer Sicher zu gehen, solltest du die Nutzung deines E-Mail Marketing Tools unbedingt in deine Datenschutzerklärung aufnehmen. Dies deshalb, weil du ja Daten speicherst und verwendest. 

Informiere dich hier ggfs. bei einem Anwalt deiner Wahl dazu. 

Weitere Tipps zum Newsletter

Hier kommen noch ein paar praktische Tipps rund um deinen Newsletter Aufbau, die du aber unbedingt beherzigen solltest.

Schreibe Newsletter ab sofort

Sobald du ein Tool, ein Anmeldeformular und eine Liste hast, schreibst du Newsletter. Und zwar in der von dir festgelegten Häufigkeit und Frequenz. 

Und dabei ist es völlig unwichtig, ob du 3 oder 3000 Menschen auf deiner Newsletter-Liste hast. Vielleicht melden sich am Anfang nur Mama, Oma, dein Ehemann und deine beste Freundin an. Das ist aber völlig nebensächlich. 

Mit der Erstellung einer Newsletter-Liste gehst du ein Commitment nicht nur dir selbst gegenüber ein. Du hast versprochen, regelmäßig Newsletter zu schreiben, dann mach es auch!

Erstelle ein schönes Newsletter Design

Dein Newsletter soll dich repräsentieren. In den meisten E-Mail Marketing Tools gibt es die Möglichkeit, Header-Bilder und Farben auf dein Branding anzupassen. 

Nutze die Möglichkeit, dass sich dein Newsletter in dein Branding einfügt. Und sollte es etwas besondere anzukündigen geben, darf sich auch das Header-Bild ändern.

Kein Content-Stück ohne Call-to-action 

Gerade wenn deine Liste noch klein ist, solltest du jede Möglichkeit nutzen, um Menschen in deine Newsletter-Liste zu bringen. 

Setze also auf jeden Fall in deine Blogartikel oder anderen Content-Stücke immer eine Handlungsaufforderungen, sich in deine Newsletter-Liste einzutragen. 

Aber auch dein Newsletter ist Content. Deshalb gehört auch in den Newsletter immer eine Handlungsaufforderung, also ein Call To Action (CTA). Dieser kann deine Leser*innen dazu animieren, z.B. deine Website zu besuchen. Im besten Falle verlinkst du eher auf deine Website als auf Fremd-Plattformen, denn du möchtest sie ja in deiner Sphäre behalten.

Achte darauf, dass der CTA in deinem Branding gestaltet ist, sich aber doch deutlich vom Rest des Textes abhebt.

Gib deinem Newsletter einen Namen

Das Wort Newsletter hat einen etwas schlechten Ruf. Darunter verstehen viele die unsäglichen Werbemails, die manche großen Firmen verschicken und die keinerlei Mehrwert (über die Mitteilung von Angeboten hinaus) enthalten. 

Wenn du die Möglichkeit hast, dann gib deinem Newsletter einen passenden Namen. Meiner hieß zu Zeiten, als ich noch Pinterest-Marketing gemacht habe “Pin-Letter”, danach, als ich Pinterest-Marketing für Podcaster*innen angeboten habe “MyPinPodLetter” und nun heißt er “Strukturpost”. Das klingt einfach manchmal netter als “Newsletter”. 

Eine liebe Kollegin von mir verschickt zum Beispiel die “Technikpost”, eine andere die “Flaschenpost”. Es sollte nur zu deinem Business und zu dir passen. 

Ein starker Betreff

Der Betreff ist das erste, was die Kund*innen von deinem Newsletter zu sehen bekommen. Natürlich möchtest du, dass deine Leser*innen beim Lesen des Betreffs sofort Lust haben, deine E-Mail zu öffnen.

Wähle einen kurzen, aussagekräftigen Text, der auch mal ein bisschen provokant (falls passend) oder Aufsehen erregend sein kann. So kannst du die Öffnungsrate deines Newsletters steigern.

Aber wichtig: Versprich im Betreff nichts, was du dann im Newsletter selber nicht hältst!

Sei authentisch in deinem Newsletter

Ich habe es oben schon erwähnt: In deinem Newsletter kannst du dich richtig austoben und ihn zu dem authentischsten Content-Stück machen, dass du herausgibst. Nimm deine Community ein Stück weit mit in dein Leben, in dein Business. Schaffe eine Verbindung zu den Menschen, die deinen Newsletter abonniert haben und frage sie auch um ihre Meinung. 

Wenn es dir hilft, dann stell dir vor, du würdest an deine Lieblingskundin oder deine beste Freundin schreiben. Das klingt dann schon ganz anders und viel persönlicher. 

Nutze Kategorien bzw. Abschnitte für den Aufbau deines Newsletters

Wie schwierig es sein kann, einen Newsletter zu schreiben merkt man oft dann, wenn man ein weißes Blatt Papier oder eine weiße Seite am Computer offen hat und soll jetzt möglichst informativ oder kreativ schreiben. 

Den Tipp, den ich für Blogartikel geben, nämlich sich zunächst eine Struktur bzw. ein Gerüst zu erstellen, den möchte ich auch hier für den Aufbau eines Newsletters teilen.

Unterteile deinen Newsletter gedanklich oder tatsächlich in verschiedene Kategorien oder Unterpunkte. Bei mir sind das grob: Persönliches, Blogartikel, Podcast, Tipp, Angebot, Angebote von Kolleg*innen. 

Nicht immer nutze ich alle Kategorien. Meistens sind es nur 3 oder maximal 4 dieser Unterpunkte. Es ist aber wesentlich leichter, einige Sätze unterhalb von Kategorien zu schreiben, als ein leeres Blatt zu füllen. 

Achte auf responsives Design

Noch ein wichtiger Punkt, der gerne übersehen wird: Viele Nutzer*innen lesen Newsletter am Handy. Dort ist aber häufig die Darstellung von Bildern ausgestellt bzw. man muss sie manuell einstellen. 

Achte bei der Erstellung deiner Newsletter darauf, dass Button ggf als Bild gelten und verwende lieber Text-Links. Außerdem solltest du die wichtigsten Informationen nicht unbedingt grafisch darstellen. 

Der richtige Versandzeitpunkt

Wann du deinen Newsletter versenden solltest, hängt stark von deiner Zielgruppe bzw. deinem Wunschkunden ab. Im B2B Bereich ist es sicher sinnvoll, den Versand nicht am Wochenende sondern zu klassischen Arbeitszeiten einzurichten.

Bei B2C Kunden hängt es stark vom Inhalt des Newsletters ab, wann dieser die Zeit findet, deinen Newsletter zu lesen.

Überlege also mal, wann der besten Zeitpunkt sein könnte, um deine Leser*innen zu erreichen. Und dann teste, an welchen Tagen und zu welcher Tageszeit die Öffnungsrate am höchsten ist und finde so die ideale Versandzeit heraus.

Themenfindung für deinen Newsletter

Ganz häufig höre ich, das jemand nicht weiß, worüber er in seinem Newsletter schreiben soll. Das Problem sollte eigentlich schon nicht vorhanden sein, wenn du den vorherigen Punkt beherzigst. 

Hier möchte ich dir dennoch ein paar Ideen zur Themenfindung mitgeben:

Content

Informiere deine Newsletter-Abonnent*innen als erstes über neue Content-Stücke von dir, z.B. Blogartikel

Social Media Beiträge

Was du in Social media geteilt hast, eignet sich sicher auch gut für deinen nächsten Newsletter. Lege dir einen Ideen-Pool an

Gruppen

Halte Augen und Ohren auf in Gruppen: Worüber sprechen die Menschen dort. Das kann auch durchaus mal ein politisches Thema sein. Du darfst Stellung beziehen, wenn du möchtest

Daten & Fakten

Gibt es interessante Zahlen rund um dein Thema? Trends oder Fakten über die du sprechen kannst? Dann mach das!

Hintergründe zu deinem Business

Was passiert gerade in deinem Business? Woran arbeitest du? Erzähl den Menschen davon!

Umfragen

Streue hin und wieder Umfragen ein. Die Menschen lieben es, wenn sie ihre Meinung äußern dürfen. Nutze das und komme in den Austausch. 

Tipps & Tricks

Kannst du kleine Tipps geben rund um dein Thema. Welche tollen Tricks kannst du verraten, um Mehrwert zu liefern.

Hobbys & Interessen

Wofür interessierst du dich privat? Wo lebst du, was machst du gerne, was ist dir wichtig. Zeig dich nahbar und authentisch.

Deine Entwicklung

Nimm die Menschen bei deiner Entwicklung mit. Das ist spannend für sie zu sehen, was sich bei dir tut. 

Schicke dir immer eine Test-Mail

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass einiges schief gehen kann, wenn man einen Newsletter versendet. Nutze deshalb die Möglichkeit deines E-Mail Marketing Tools und versende dir vorab eine Test-Mail, mit der du den Text durchlesen und ggf Links überprüfen kannst, bevor die E-Mail an alle Abonnent*innen rausgeht. 

Halte ein, was du (dir) versprichst

Aus meiner Sicht der allerwichtigste Punkt noch einmal hervorgehoben: 

Die Menschen, die sich in deinen Newsletter eintragen, die schenken dir ihr Vertrauen. Behandle sie gut und nutze die Möglichkeit, eine echte Verbindung zu ihnen aufzubauen. Dazu gehört auch, dass du einen festen Tag ausmachst, an dem du den Newsletter verschickst und im besten Fall auch eine feste Uhrzeit (du kannst in jedem Newsletter-Tool die Versandzeit vorplanen). 

Von mir gibt es jede Woche Donnerstag um 12:12 Uhr den Newsletter. Das ist gesetzt. Daran halte ich mich. Und weil ich (mir) das einmal versprochen habe, hat das Priorität. 

Mach deinen Newsletter auch zur Priorität!

Fazit

Ich hoffe, diese Übersicht und Tipps zum Aufbau eines Newsletters haben dir weitergeholfen und du merkst schon jetzt, welches Potenzial im E-Mail Marketing steckt. Solltest du jetzt ganz neu damit starten, einen Newsletter zu versenden, dann hinterlass mir gerne einen Kommentar – dann melde ich mich an und wenn du magst (und nur dann) gebe ich dir kostenfrei Feedback auf deinen Newsletter. 

Ziele-Liste statt To Do-Liste – ein Plädoyer

Ziele-Liste statt To Do-Liste – ein Plädoyer

Seit ich selbständig bin, nutze ich To Do-Listen in unterschiedlicher Form. Ich habe da auch echt schon viel ausprobiert. Mal als klassische To Do-Liste auf Papier, mal im Rahmen eines Online-Tools oder eine Kombination aus beidem. Im letzten Jahr bin ich dann aber auf eine andere Art von Liste umgestiegen, die bei mir zusammen mit einem Online-Tool zu einem richtigen Produktivitäts-Boost geführt hat: Die Ziele-Liste. Ob man eine To Do-Liste braucht, was genau die Ziele-Liste ist und warum sie so einen Unterschied macht, das erfährst du hier.

Aus diesem Grunde kann die klassische To Do Liste nicht funktionieren

Podcast-Episode zum Blogartikel: Mein bester Tipp für mehr Produktivität im Business

Du möchtest dir lieber eine Podcast-Episode zum Thema anhören? Dann bitte hier lang:

Wozu braucht es überhaupt eine To Do-Liste?

Was eine To Do-Liste ist, das dürfte wohl jedem klar sein. In der klassischen Papierform ist es eine aus einer oder zwei Spalten bestehenden Liste, in der alle zu erledigenden Aufgaben gegebenenfalls mit Deadline eingetragen werden. 

Eine solche To Do-Liste ist grundsätzlich sinnvoll, sofern sie zu mehr Produktivität und Struktur im Alltag führt. Mit To Do-Listen lassen sich Aufgaben nämlich übersichtlich darstellen und Prioritäten abbilden bzw. durch das Abhaken auch Erfolge festhalten. 

Im besten Falle entlastet diese To Do-Liste das Gedächtnis. Aber eben nur im besten Falle…

Warum du dich mit einer To Do-Liste selbst boykottieren kannst

Das große Problem an der klassischen To Do-Liste auf Papier ist aber folgendes: 

Du schreibst ungefiltert einfach alle To Do’s untereinander auf. Privat, beruflich, alles, was du meinst, erledigen zu müssen. Es entsteht eine unglaublich lange, unübersichtliche Liste, oder?

“Ich habe seit langer Zeit eine To-do-Liste, die nicht schaffbar ist, an der zu scheitern alternativlos ist. Dass mich das nicht glücklich machen kann, erkenne ich selbst.”

[Josephine Apraku von missymagazine]

Durch das ungefilterte Aufschreiben aller deiner Aufgaben und die eindimensionale Betrachtung, die eine To Do-Liste auf Papier eben nur bieten kann, führst du dich selbst unweigerlich in einen Zustand des Unwohlseins. Du kannst es nicht schaffen, eine leere To Do-Liste zu haben. Das ist schlichtweg als Selbständige oder Online-Unternehmerin nicht möglich. Es gibt immer etwas zu tun. Du boykottierst dich und ein etwaiges Erfolgserlebnis also, wenn du eine reine To Do-Liste auf Papier nutzt.

To Do-Liste auf Papier oder Online-Tool – was ist besser?

Diese Frage zu stellen ist genauso, als würde ich dich fragen, wie du deine Wochenplanung lieber machst. Die einen schwören für die Erstellung der To Do-Liste auf Stift und Papier, die anderen arbeiten am liebsten mit einem Online-Tool wie z.B. Trello oder Asana. 

Ich persönlich nutze jetzt seit zwei Jahren die 1-Minute-To-Do-List von Linnenberger im Tool Trello. Hier findest du einen tollen Blogartikel von Claudia Kauscheder zu diesem Thema: “Von der ToDo- zur Done-Liste mit Trello”

Tatsächlich hat auch mir die Nutzung von Trello sehr dabei geholfen, mich zu strukturieren und einen Zeithorizont in meine To Do-Liste zu integrieren. Außerdem liebe ich gute Online-Tools und da gehört für mich Trello definitiv dazu. Natürlich funktionieren auch ähnliche Prinzipien bei Asana und Co. 

Es ist also einfach eine Frage der Vorliebe, ob du online oder offline besser eine To Do-Liste führen kannst – und auch der Flexibilität. Denn natürlich sind Kärtchen schneller verschoben und durch die unterschiedlichen Listen wird die To Do-Liste nicht einfach nur immer länger sondern sie ist auch vielschichtiger. 

Die Vorteile der virtuellen To Do-Liste wie leichtere Auffindbarkeit, ständige Verfügbarkeit, leichtere Bearbeitung und auch gemeinsame Nutzungsmöglichkeiten im Team sind also nicht von der Hand zu weisen. 

Auf der anderen Seite ist so eine Papier-Liste, die auf dem Schreibtisch liegt eben auch ganz praktisch, oder?

Beide Systeme nutzen – ergibt das Sinn?

Ich kenne zahlreiche Selbständige, die beides parallel nutzen, also eine To Do-Liste auf Papier und daneben ein Online-Tool. So ähnlich mache ich es ja auch und ich finde es – mit Einschränkung – tatsächlich auch sinnvoll. 

Wichtig ist aus meiner Sicht aber, dass du für dich selbst bestimmst, an welcher Liste du dich hauptsächlich orientierst und welches deine Hilfsliste sein soll. 

So kannst du z.B. die Papier-Liste dazu nutzen, einfach alles ungefiltert zu sammeln, um es dann in das Online-Tool, z.B. Trello, zu übertragen. Ob du dir damit aber eine unnötige Mehrarbeit aufhalst, musst du für dich entscheiden.

To do or not to do – that is the question!

Um an dieser Stelle mal mit einem wichtigen Glaubenssatz aufzuräumen: To Do-Listen sind, egal ob offline oder online, keine Sammelstelle für Termine oder sonstige Ereignisse. Bei To Dos geht es um Aufgaben, die abgearbeitet, also erledigt werden müssen. 

Deshalb haben Termine zwar etwas im Kalender, nicht aber auf deiner To Do-Liste zu suchen. 

Wenn du also das nächste Mal in Versuchung geraten solltest, eine Kundenbesprechung oder einen Zahnarzttermin auf die To Do-Liste zu setzen: Lass es 😉

Ziele-Liste statt To Do-Liste: Der Mindset-Shift

Wie du vielleicht gemerkt hast, bin ich nicht grundsätzlich von To Do-Listen abgeneigt. Dennoch stört mich am Prinzip der To Do-Liste, dass es einfach eine Ansammlung ungefilterter und unsortierter Aktivitäten ist, die irgendwie und irgendwann erledigt werden müssen. 

Auch wenn du jetzt einwenden solltest, dass du eine besondere Struktur in deiner To Do-Liste hast und vielleicht durch farbliche Markierungen oder Überschriften versuchst, sie ein bisschen übersichtlicher zu gestalten. Hand auf’s Herz: Klappt das wirklich?

Tue dies, bevor du deine To Do’s aufschreibst

Dass du dir zunächst einmal Gedanken darüber machst, ob es sich tatsächlich um Aufgaben handelt, die du auf deine To Do-Liste schreibst, hatten wir oben schon geklärt. Termine und sonstige Erinnerungen haben auf der To Do-Liste nichts zu suchen. 

Darüber hinaus solltest du dir aber auch Gedanken darüber machen, was genau du mit einer To Do-Liste überhaupt erreichen willst:

  • möchtest du einfach alles aufschreiben, damit du nicht mehr dran denken musst
  • möchtest du deinen Tag strukturieren
  • machst du so deine Wochenplanung
  • willst du deine nächsten Ziele festhalten.

Wenn es einer dieser Punkte ist, dann kann ich dir nur sagen: Dafür ist die To Do-Liste nicht geeignet. Dann verwendest du das falsche Tool und machst dir unnötig Arbeit. 

Deshalb eine Ziele-Liste und keine einfach To Do-Liste

Nach meinem Verständnis bringt eine einfache To Do-Liste, über deren Sinn und Sinnhaftigkeit du dir vorher keine Gedanken gemacht hast, gar nichts außer schlechter Gefühle. Denn wie bereits gesagt: Eine To Do-Liste hat für dich als Selbständige oder Online-Unternehmerin nie ein Ende

Wenn du aber aus einer To Do-Liste eine Ziele-Liste machst, dann führt eine reine Ansammlung von Aktivitäten, die zu erledigen sind, zu einer Zielgerichtetheit deines Handelns.

So funktioniert die Ziele-Liste

Die Ziele-Liste funktioniert wie folgt: Du druckst dir die Ziele-Liste aus. Es ergibt Sinn, dass du sie nicht am PC ausfüllst, sondern auf Papier.

Du schreibst dir deine drei wichtigsten Ziele für den Tag auf. Das können drei Projekte sein oder Teilziele. Diese bestimmen deine Tagesplanung. Achte dabei aber unbedingt darauf, dass die Machbarkeit dieser drei Ziele auf deine freien zeitlichen Kapazitäten abgestimmt ist. 

Diese drei Ziele untergliederst du dann in drei Unterziele bzw. drei Aufgaben. Als Beispiel:

  1. Ziel: Blogartikel schreiben. Deine Unterziele könnten dann sein: Recherche, Grobfassung Text und Beitragsgrafik erstellen
  2. Ziel: Administration. Deine Unterziele könnten dann sein: Zero Inbox, Email an Kundin beantworten, Schreibtisch aufräumen
  3. Ziel: Alles im Griff. Die Unterziele könnten dann sein: Wartelisten-Landeseite überarbeiten, Automation überprüfen, Instagram-Post erstellen

Wichtig dabei ist: Es geht nicht darum, dass du jeden Tag alle Ziele oder Unterziele erledigst. Die können dich bei größeren Zielen oder Projekten länger begleiten. Oder die Unterziele des einen langfristigeren Ziels verändern sich immer wieder. Wenn du ein Ziel an einem Tag nicht hast erledigen oder erreichen können, dann darfst und sollst du es auf den nächsten Tag übertragen.

Der entscheidende Unterschied zur normalen To Do-Liste liegt nämlich darin, dass du dir morgens überlegst, was genau heute wichtig ist. Nicht, was morgen oder übermorgen oder nächste Woche wichtig ist. Sondern die Erledigung welcher Aufgaben (begrenzte Anzahl!) bringt dich heute wirklich weiter. 

Diese Überlegung macht aus meiner Sicht den Unterschied. 

Jeden Tag die Zeit nehmen, um über das wichtigste Ziel nachzudenken. Was will ich heute erreichen, was ist heute wichtig. Welche Aktivitäten muss ich heute erledigen, um einen Schritt vorwärts zu machen. 

Hier kannst du dich für meinen Newsletter eintragen und bekommst dann meine Vorlage für die Ziele-Liste für 0,00 € zugesandt. Außerdem bekommst du zusätzliche E-Mails, in denen ich noch einmal darauf eingehe, wie du die Ziele-Liste am besten für dich nutzen kannst. 

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Wichtig dabei ist, dass du sie nutzt. Jeden Tag. Auch am Wochenende, wenn es dir hilft, denn auf der Ziele-Liste müssen nicht notwendigerweise nur berufliche Dinge stehen. 

Umsetzen, umsetzen, umsetzen

Und dann bleibt nur noch eines zu tun: Umsetzen. 

Ohne Umsetzung bleibt eine Liste auch nur das, was sie objektiv ist: Ein Stück Papier mit ein paar Worten darauf. 

Dadurch, dass du dich aber morgens dazu entschieden hast, genau die genannten Aktivitäten zu erledigen, bist du ein Commitment eingegangen, in die Umsetzung zu kommen. Jeden Tag wieder. 

Ich verspreche dir: Wenn du es schaffst, die Ziele-Liste einen Monat lang täglich für dich zu nutzen, dann kannst du hinterher nicht mehr ohne. Sie wird dir zu mehr Produktivität verhelfen und zu dem guten Gefühl, jeden Tag etwas getan zu haben, was direkt auf deine Ziele einzahlt. Und nicht nur einfach irgendwelche wilden To-Dos abgearbeitet zu haben (wenn überhaupt!).

Fazit

Für mich ist die Kombination aus der 1-Minute-To Do-Liste für den größeren Überblick und die Ziele-Liste auf Papier einfach perfekt. Oft stehen in der “Critical Now” Liste die gleichen oder ähnliche To-Dos wie auf der Ziele-Liste aber das stört mich nicht. Ganz im Gegenteil. Es bestätigt mich darin, dass ich auf dem richtigen Weg bin und gibt mir doppelte Genugtuung, wenn ich nicht nur einen Haken auf der Ziele-Liste machen sondern auch noch den Erledigt-Button auf dem Kärtchen in Trello drücken konnte.

Hinterlass mir gerne deinen Kommentar, ob die Ziele-Liste für dich auch so gut funktioniert oder ob du eine bessere Variante einer To Do-Liste für dich gefunden hast.

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