Die 7 besten Gründe, warum du deine E-Mail Liste aufbauen solltest

Die 7 besten Gründe, warum du deine E-Mail Liste aufbauen solltest

Immer wieder hört man, dass man sich eine starke E-Mail Liste aufbauen soll, um im Online-Geschäft wirklich erfolgreich sein zu können. Aber warum ist das überhaupt so? Was macht eine E-Mail Liste so wertvoll und warum würde auch ich dir immer dazu raten, deine E-Mail Liste aufzubauen? 

Um das zu verstehen, sollte dir die Bedeutung einer E-Mail Liste im Zusammenhang mit deinem Online Marketing verständlich sein. Sie ist nämlich ein wichtiger Teil deines Marketing-Portfolios und wird auch immer im Zusammenhang der wichtigsten Marketing-Tools genannt. 

Nun kommen sie also, die 7 besten Gründe, warum du deine E-Mail Liste aufbauen solltest – und auch wenn diese Liste nicht abschließend sein mag, gibt sie dir sicher einen guten Einblick in die Thematik. 

Podcast-Episode #046: E-Mail Liste aufbauen – die 7 besten Gründe

Grund No. 1: Direkte Kommunikation mit deiner Zielgruppe

Die E-Mail ist, vor allem in Form eines regelmäßig geschriebenen Newsletters, eines der persönlichsten Kommunikationsmittel im Online-Marketing überhaupt. Sie gibt dir als Verfasserin die Möglichkeit, die aus deiner Sicht für deine Zielgruppe wichtigen Themen aufzugreifen und in E-Mails darüber zu kommunizieren. 

Da die Leserinnen deines Newsletters (der übrigens nicht so heißen sollte, aber das ist ein anderes Thema) sehr an dir und deinem Business interessiert sind, werden deine E-Mails mit hoher Wahrscheinlichkeit gelesen, denn sie haben sich in deine E-Mail Liste eingetragen. Das macht sie zu deinen “Fans” und sie dürfen auch erwarten, dass du direkt mit ihnen kommunizierst. 

Mit dem E-Mail Marketing hast du die Möglichkeit, gezielt auf individuelle Bedürfnisse und Interessen einzugehen. Die Leserinnen interessieren sich eher für Angebot A als für Angebot B? Mit den richtigen E-Mail Tools kannst du deine E-Mails segmentieren und bestimmte Nachrichten auch nur an einen Teilbereich deiner E-Mail Liste versenden.

Grund No. 2: E-Mail Liste aufbauen heißt Aufbau einer loyalen Community

Ich habe es soeben schon erwähnt: Menschen, die sich in deine E-Mail Liste eintragen, und zwar unabhängig davon, ob sie über ein kostenfreies Angebot gekommen sind oder sich einfach so eingetragen haben, sind sehr loyal und an dir interessiert

Sie möchten in der Regel mehr über dich, deine Arbeit, dein tägliches Business und deine Angebote erfahren. 

Durch den regelmäßigen Austausch über E-Mail förderst du das Vertrauen und die Bindung zwischen euch. Deshalb ist es auch so enorm wichtig, dass der Austausch regelmäßig stattfindet und du immer wieder dazu aufforderst, dass dir die Leserinnen auf deine E-Mails antworten sollen. 

Grund No. 3: E-Mail Liste aufbauen, um ein effektives Marketinginstrument zu haben

Die E-Mail Liste ist ein tolles Marketinginstrument, denn hier tummeln sich interessierte Menschen. Vorausgesetzt du erfüllst die Voraussetzungen für eine stetig wachsende Liste, hast du hier die Möglichkeit, deine Angebote und Aktionen direkt zu platzieren. 

Aber Vorsicht: Der Hauptanteil der E-Mails, die Mehrwert liefern, sollte deutlich höher sein, als derjenigen E-Mails, in denen du etwas verkaufen möchtest. Und bitte achte auch darauf, dass du nicht nur dann schreibst, wenn du gerade im Launch bist bzw. etwas verkaufen möchtest. 

Die Leute springen zurecht ab, wenn du dich nur bei ihnen meldest, sobald du an ihr Geldsäckchen möchtest. Während Menschen, die regelmäßig richtig guten Input und Mehrwert von dir bekommen, gerne bereit sind, ihre Geldbörse zu zücken und dir etwas abzukaufen.

Das bedeutet im Ergebnis, dass du erst einmal in Vorleistung gehen darfst. Mit Content, mit Mehrwert, mit Tipps, Hacks und deinem KnowHow. Dafür bietet die E-Mail Liste auch eine deutlich höhere Conversion Rate im Vergleich zu anderen Kanälen. 

Die durchschnittliche Conversion Rate im E-Mail-Marketing bewegt sich zwischen 2 und 5%. Ich habe aber auch schon deutlich höhere Conversion Rates erlebt, vor allem, wenn Menschen sich zunächst auf eine Warteliste für ein Angebot eingetragen haben. 

Die E-Mail Liste ist auch deshalb ein effektives Marketinginstrument, weil du deine E-Mail-Kampagnen automatisieren kannst und somit zeit- und kosteneffizientes Marketing betreiben kannst. 

So kannst du z.B. deine vorherige E-Mail-Kampagne, also deinen Newsletter, einfach kopieren und bearbeiten. Außerdem kannst du theoretisch mehrere Kampagnen schreiben und im Voraus planen, sodass du dank Batching, also dem Ausführen gleichartiger Aufgaben an einem Stück, viel Zeit sparst.

Grund No. 4: Gezielte Segmentierung und personalisierte Ansprache

Je nach Newsletter-Tool (ActiveCampaign, Brevo, MailChimp, etc.) hast du unterschiedliche Möglichkeiten, die Abonnenten deines Newsletters in Segmente einzuteilen oder verschiedenen Listen zuzuordnen. 

Das bietet dir die Möglichkeit, für jeden Empfänger spezielle und maßgeschneiderte Inhalte zu versenden, so dass sich die Newsletter-Leser*innen bei dir gut aufgehoben fühlen und das Vertrauen sowie die Kundenbindung gestärkt wird. 

Du kannst davon ausgehen, dass je höher die Relevanz deiner Newsletter-Inhalte bzw. E-Mails ist, desto höher ist auch das Engagement und die Konversion. 

Wenn du z.B. eine Warteliste für einen Onlinekurs oder ein sonstiges Angebot einrichtest und die Menschen tragen sich auf diese Warteliste ein, weil sie sehr interessiert an deinem Angebot sind, dann kannst du ihnen zum Verkaufsstart personalisierte E-Mails schicken und sie auf den Verkauf aufmerksam machen. Außerdem kannst du ihnen, weil sie auf der Warteliste waren, spezielle Konditionen anbieten. 

Diese zusätzliche Vorteile sind für die Newsletter-Leser*innen natürlich monetär und auch menschlich interessant und werden zu erhöhten Verkaufszahlen bei dir führen.

Grund No. 5: Unabhängigkeit von anderen Plattformen

Dieser Grund ist einer meiner favorisierten Gründe, warum du dir deine E-Mail Liste aufbauen solltest. Denn wie oft höre ich in meiner Business Bubble, dass mal wieder ein Facebook-Konto gesperrt wurde oder irgendetwas mit dem Algorithmus auf Social Media falsch läuft. 

Wenn du dir eine E-Mail Liste aufbaust, bist du mit dieser Marketing-Möglichkeit unabhängig von sozialen Medien und auch Suchmaschinen. Wobei Suchmaschinen aus meiner Erfahrung nicht so das Problem darstellen. 

Aber die E-Mail Liste ist als eigenes Asset, also als Möglichkeit, das eigene Unternehmen zu bewerben, sehr wichtig und wertvoll. Denn du hast vollständige Kontrolle über den Zugang zu den Abonnenten und auch über die Zustellung der Nachrichten. 

Du alleine entscheidest, 

  • wer
  • wann
  • welche Nachricht

von dir erhält.

Kein Marc Zuckerberg, kein doofer Algorithmus, keine andere Person. 

Kannst du dich noch daran erinnern, als Facebook doof wurde? Das war vor meiner Zeit als Selbständige und ich kenne es nur aus Erzählungen. Aber ich sehe vor meinem inneren Auge die Gesichter der Selbständigen, die die Änderung des Algorithmus direkt betraf und denen von heute auf morgen quasi der Boden unter den Füßen weggezogen wurde.

Aus einer tollen Reichweite wurde keine Reichweite. Aus einem super Kanal für das Business wurde ein Kanal, der quasi unbrauchbar war.

Das passiert dir mit deiner E-Mail Liste nicht. 

Grund No. 6: E-Mail Liste aufbauen für eine langfristige Kundenbindung

Wusstest du, dass viele Menschen, die bereits etwas bei einer Person gekauft haben und weiterhin E-Mails erhalten, eher geneigt sind, noch einmal etwas zu kaufen?

Durch die kontinuierliche Kommunikation via E-Mail wird nämlich das Interesse der Kund*innen aufrechterhalten und sie verlassen die Sphäre der zufriedenen Menschen, die bereits ein Angebot bei dir erworben haben, nicht mehr. 

Du brauchst nicht mal besonders pushy sein (das solltest du eh nicht), wenn du E-Mails an deine Community verschickst, sondern du kannst sie einfach immer mal wieder an deine Angebote erinnern. Und durch das Versenden eines regelmäßigen Newsletters mit ganz viel Mehrwert, bleibst du ihnen eh schon im Gedächtnis.

Jedes Mal, wenn sie eine E-Mail öffnen, macht sich das unbewusste Gefühl breit: Da schreibt mir eine Person, die mir schon mal mit einem ihrer Angebote weitergeholfen hat. Ein gutes Gefühl für deine Kund*innen. 

Kundenbindung ist etwas, was du als Selbständige nicht hoch genug schätzen kannst. Denn Kundenbindung bedeutet, dass ein*e Kund*in über einen längeren Zeitraum dir und deiner Marke treu bleibt. 

Das darfst du dann auch gerne mal mit speziellen Angeboten für deine Kunden belohnen… 😉

Grund No. 7: Deine E-Mail Liste ist kennt kein Limit

Das Gute an E-Mail Marketing ist, dass es skalierbar ist. Es ist theoretisch egal, ob du an 5 oder an 5000 Menschen schreibst, denn die E-Mail ist die gleiche, nur die Chance auf Rückmeldung oder Käufe steigt proportional an. 

Bedeutet im Ergebnis: Deine E-Mail Liste aufzubauen bringt dir eine Marketing-Möglichkeit, die kein Limit hat. 

Jetzt könnte man meinen, dass die E-Mail Liste möglichst groß und umfangreich sein sollte und das 5000 Menschen per se besser wären als 500. Dem ist tatsächlich nicht so.

500 sehr treue Leser*innen deiner E-Mails sind deutlich mehr wert, als 5.000, die nur so semi an dir, deinen Angeboten und deinem Business interessiert sind. Wenn überhaupt. 

Aber wenn du es schaffst, die Liste deiner wirklich interessierten Leser*innen und Anhänger*innen langfristig und nachhaltig zu erhöhen, dann wird sich das zwangsläufig auf die Ergebnisse deines Business positiv auswirken. 

Fazit

Deine eigene E-Mail Liste aufbauen ist etwas, was du nicht auf die lange Bank schieben solltest. Es gibt tatsächlich keinen einzigen wirklichen Nachteil, wenn du auf E-Mail Marketing setzt, denn E-Mail Marketing ist und bleibt der umsatzstärkste und sicherste Marketingkanal. 

Baue jetzt langfristig und nachhaltig deine E-Mail Liste auf und nutze das volle Potential dieses Marketing-Instruments. 

Du hast keine Ahnung, wie du regelmäßig Newsletter schreiben kannst? Dann hole dir jetzt die Aufzeichnung des pitchfreie Webinars für 0,00 € bei mir ab und lerne, wie du ohne Hemmungen und ohne Zweifel deine E-Mails an die Liste schickst. Schick mir einfach eine E-Mail an info@silkeschoenweger.com mit dem Stichwort: Newsletter-Webinar

 

 

Der ultimative Leitfaden: Blogartikel schreiben leicht gemacht

Der ultimative Leitfaden: Blogartikel schreiben leicht gemacht

Blogartikel schreiben ist eine schwierige und zähe Angelegenheit, oder? Und vielleicht hast du auch das Gefühl, dass du nicht schreiben kannst und sich deshalb jeder Blogartikel wie Kaugummi zieht, bis er das Licht der Welt erblickt?

Ich verstehe das sehr gut. Als ich angefangen habe zu bloggen, hätte ich nie geglaubt, dass ich über 100 Blogartikel rund um Pinterest und Online Marketing schreiben würde. Wo ich doch mein ganzes bisheriges Leben gedacht und gesagt bekommen habe, ich könne überhaupt nicht schreiben. Das galt für mich natürlich insbesondere für Blogartikel, in denen ich auch noch meine Expertise zeigen sollte.

Heute sehe ich das ganz anders, denn ich weiß jetzt, dass Blogartikel schreiben viel weniger mit Kreativität als mit einer handwerklichen Übung zu tun hat.

Podcast-Episode #044: Blogartikel schreiben – die besten Tipps für tolle Ergebnisse

Du wirst sehen: Blogartikel schreiben – das kannst du auch. Ich verrate dir die besten Tipps und Tricks und auch ein paar Mindset-Tipps.

Ist Blogartikel schreiben überhaupt noch eine gute Idee?

Auch wenn Menschen hin und wieder behaupten, Blogartikel schreiben wäre nicht mehr zeitgemäß und Blogs wären tot, rate ich meinen Kundinnen dennoch dazu, auch auf Text-Content für ihr Marketing zu setzen. Warum? 

Dank Google und Co. hilft ein Blog dir dabei, online gefunden zu werden. Mit Suchmaschinen wie Pinterest hast du außerdem die Möglichkeit, noch zusätzlich Traffic auf deine Website zu bringen, indem du deine Blogartikel dort teilst. 

Und Sichtbarkeit bedeutet mehr potenziellen Kund*innen, die auf dich aufmerksam werden. Das klingt doch nach einer guten Sache, oder?

Ein gut geschriebener Blogartikel zeugt auch von Expertise und ist eine gute Möglichkeit, dein Know How unter die interessierten Leser zu bringen. Wenn sie kluge Texte von dir über ein Thema lesen können, wofür sie sich gerade interessieren, sind sie direkt geneigter, sich in deine Sphäre zu begeben, etwas bei dir zu kaufen oder sich in deinen Newsletter einzutragen. 

Außerdem bietet Basis-Content in Form von Blogartikel direkt auch Futter für deinen Newsletter und Social-Media-Content. Wie praktisch ist das denn? 

Wie du das genau anstellen kannst, erfährst du in meinem Blogartikel “Redaktionsplan erstellen in 3 einfach Schritten – so geht’s”.

Schritt 1: Vorbereitung vor dem Blogartikel schreiben

Tipp vorab: Bevor ich anfange, meine Blogartikel zu schreiben, werfe ich einen Blick in meinen Content-Plan, den ich bei Trello erstelle. Wie das geht, erfährst du in diesem Blogartikel „Redaktionsplan erstellen in 3 einfachen Schritten – so geht’s„.

Bevor du dir nun aber ein leeres Blatt Papier oder besser eine leere Word-Datei oder ein Google-Doc schnappst, solltest du dir Gedanken über die klare Zielsetzung für deinen Blogartikel machen.

Das ist keine mehrstündige Aufgabe, sondern eher ein kurzer Check-in: Was möchtest du mit deinem Blogartikel erreichen?

Willst du

  • Expertise zeigen
  • Auf ein Angebot aufmerksam machen
  • Vertrauen aufbauen
  • Deine Community kennenlernen
  • Die Newsletter-Liste füllen usw.

Die Zielsetzung bestimmt ein Stück weit die Tonalität deines Blogartikels und kann dir die Formulierung erleichtern.

Um die richtige Tonalität zu treffen ist aber noch wichtiger, dass du deine relevante Zielgruppe identifiziert, ihre Interessen berücksichtigt hast.

Du solltest keinen Blogartikel schreiben, ohne dass du dir darüber Gedanken gemacht hast. Die Chance, dass du am Interesse deiner Zielgruppe vorbeischreiben wirst, ist sonst zu groß.

Bei der Recherche zum Blogartikel gehe ich übrigens eher nach dem Motto „quick & dirty“ vor.

Eine kurze Recherche bei Google und bei Ubersuggest müssen für mich in der Regel reichen, bevor ich anfange, einen Blogartikel zu schreiben.

Optimal wäre sicher eine formvollendete Keyword-Recherche, bevor du loslegst. Aber bevor dich diese Hürde vom Schreiben abhält, mache es lieber wir ich 😉

Schritt 2: Struktur und Formatierung beim Blogartikel schreiben

Eine klare und übersichtliche Struktur für den Blogartikel zu haben, ist nicht nur wichtig für die Lesbarkeit, sondern auch für die Qualität deines Textes.

Wenn du dich selbst dazu bringen kannst, dir über eine übersichtliche Struktur deines Blogartikels Gedanken zu machen, führt das zu klareren Gedanken und zu besseren Texten.

Die technische Umsetzung in verschiedenen Schriftarten, z.B. H1 bis H4, mag nicht nur Google. Mit der Verwendung von Überschriften, Absätzen, Aufzählungen und Unterstreichungen kannst du deinen Blogartikel beim Schreiben formen, Schwerpunkte setzen und besonders wichtige Dinge betonen.

Eine ansprechende Formatierung führt zu besserer Lesbarkeit. Vielleicht geht es dir ja wie mir: ich möchte auch merken, dass die Verfasserin des Blogartikels ihren Text mag, Zeit und Herzblut investiert hat.

Spüre ich das nicht, lese ich nämlich nicht weiter.

Ich möchte spüren, dass die Verfasserin der Texte ihre eigenen Texte mag, dass sie Freude beim Blogartikel schreiben verspürt hat. Ich habe nämlich keine Lust, ungeliebte Texte zu lesen!

Silke Schönweger

Schritt 3: Der Schreibprozess

Auch beim Schreibprozess, d.h. beim Blogartikel schreiben, kannst du einige Dinge beachten. So ist es natürlich zunächst wichtig, dass du überhaupt ins Schreiben kommst und eventuell vorhandene Schreibblockaden überwinden lernst. 

Schreibblockaden entstehen zum Beispiel durch Glaubenssätze wie “Ich kann nicht schreiben”, „Ich kann keine Blogartikel schreiben“ oder “Was habe ich schon zu sagen”?

Hierzu möchte ist dir 3 Tipps mitgeben, die mir am Anfang meiner “Bloggerinnen-Karriere” geholfen haben:

  1. Es ist nicht so, als wenn jedes Mal 10.000 Menschen auf die Veröffentlichung deines nächsten Blogartikels warten würden – also entspann dich beim Blogartikel schreiben.
  2. Better done than perfect – dein Blogartikel wird niemals perfekt sein, denn du könntest ihn immer weiter verbessern, mehr Text einfügen, schönere Bilder gestalten, ihn noch mal überarbeiten. 
  3. Du machst das (auch) für Google – und wenn du sichtbar werden möchtest, solltest du Content veröffentlichen. Wer sich nicht zeigt, kann nicht sichtbar werden. Simple as that. 

Wenn du dich schwer tust mit dem Einstieg zum Blogartikel schreiben, dann versuche, auf dich selbst zu hören, wann du am besten in den Schreibfluss kommen kannst. Könntest du z.B. damit starten, jeden Morgen nur 100 Worte oder vielleicht ein Unterkapitel zu schreiben? 

Willst du dich vielleicht mal am Wochenende hinsetzen und ein paar Worte schreiben, wenn du aus dem “Alltagstrott” raus bist? Versuche, ein bisschen deiner Intuition zu folgen, wann es dir am leichtesten fallen könnte. 

Extra-Tipp: Mein absoluter Gamechanger und meine Lieblingszeit zum Blogartikel schreiben, ist das Coworking in der Marketing-Zeit. Das sind 2×3 Stunden pro Monat, die ich mir für mein Marketing fest geblockt habe. Dann treffen wir Selbständige uns zum Coworking und jede macht etwas für ihr Marketing. Hast du Lust, das mal auszuprobieren? Hier geht’s zur Marketing-Zeit

Schritt 4: Bearbeitung und Überarbeitung

Blogartikel schreiben ist das eine – die Veröffentlichung das andere. Bevor du das machst, achte unbedingt auf eine gründliche Überprüfung und Korrektur des Blogartikels. Niemand möchte einen fehler-gespickten Blogartikel lesen müssen. 

Und die Korrektur ist ja auch ganz einfach. Wenn du deinen Blogartikel z.B. in Google Doc schreibst, unterstreicht er blau, wenn die Rechtschreibung nicht stimmt und rot, wenn die Ausdrucksweise fehlerhaft ist. Wenn du alleine hier die Korrekturen durchgeführt hast, ist das sehr wertvoll. Übrigens solltest du niemals deinen Blogartikel direkt in WordPress oder -noch schlimmer- im Theme Editor schreiben. Nutze lieber ein Texttool und übertrage die Texte in den Standard-Editor deiner Website. Backup und Korrekturmöglichkeit in einem.

Ansonsten google ich zwischendurch bestimmte Begriffe, die Grammatik oder Rechtschreibung, wenn ich mir unsicher bin. Ich mache das tatsächlich auch, während ich den Blogartikel schreibe, weil ich sonst gedanklich bei diesem möglichen Fehler bleibe und mich nicht auf den weiteren Text konzentrieren kann. Aber auch hier darfst du herausfinden, welche Vorgehensweise für dich die beste ist. 

Und ansonsten kannst du deine Texte natürlich auch einfach Korrektur lesen lassen

Die Überarbeitung deines Blogartikels bietet auch noch mal die Möglichkeit, bestimmte Teile des Blogartikels neu zu schreiben oder umzuformulieren. Mir fällt oftmals bei der Überarbeitung auf, dass ich mich kompliziert oder umständlich ausgedrückt habe und mir fällt eine einfachere oder lesefreundlichere Formulierung ein. 

Nutze diesen “Arbeitsschritt”, um deinen Blogartikel noch besser zu machen. 

Schritt 5: Abschluss und Veröffentlichung

Jetzt ist es Zeit, den Blogartikel zu veröffentlichen. Dafür brauchst du auf jeden Fall einen starken Schlussabsatz, um den Gesamteindruck des Artikels zu betonen. Also formuliere gerne so etwas wie eine Zusammenfassung und vor allem nutze die Möglichkeit eines passenden Call to action.

Immer. Bei jedem Blogartikel. Sag de*r Leser*in, was sie als nächstes tun soll, z.B.

  • einen weiteren Blogartikel anschauen
  • ein Erstgespräch mit dir buchen
  • sich ein Angebot für 0,00 € sichern oder
  • die Eintragung in den Newsletter vornehmen. 

Wichtig ist nur, dass du deine*n Leser*in nicht hängen lässt. 

Spätestens jetzt ist auch der richtige Zeitpunkt, die Bilder für deinen Blogartikel zu erstellen. Du brauchst mindestens ein Beitragsbild (das ist gleichzeitig das Vorschaubild, wenn du deinen Blogartikel z.B. auf Facebook teilst, also achte auf ausreichende Schriftgröße). Außerdem kannst du noch weitere Bilder für deinen Blogartikel erstellen, z.B. um bestimmte Aussagen zu betonen. 

Bei den Bildern solltest du unbedingt darauf achten, dass du sie im .jpg-Format herunterlädst und sie anständig mit Keywords benennst. Auch das ist wichtig für Google. 

Wenn du Zitate verwendest, dann mach das ausreichend deutlich. Sie können den Text auflockern und Emotionen bei de*m Leser*in erzeugen – nutze das unbedingt, damit dein Blogartikel in Erinnerung bleibt. 

Denke unbedingt daran, dass du auch davon berichtest, dass du einen neuen Blogartikel geschrieben hast. Die wenigen, auch noch so treuen Leser*innen werden regelmäßig einfach so auf deiner Website vorbeischauen, ob du vielleicht neuen Content erstellt hast. 

Also erzähle von deinem Blogartikel und den Learnings, die man durch das Lesen gewinnen kann. Teile deinen Blogartikel auf Social Media und in deinem Newsletter.

 

Fazit

Blogartikel zu schreiben ist nicht so schwer, wie man vielleicht meint. Vor allem die regelmäßige Übung erleichtert das Schreiben von Blogartikeln sehr. Je öfter du Blogartikel schreibst, desto mehr Übung gewinnst du und desto routinierter gehst du an die Sache heran. Außerdem wirst du merken, dass du von mal zu mal weniger Zeit für die Erstellung deines Contents benötigst. 

Erzähl mir unbedingt davon, wenn du deinen nächsten Blogartikel veröffentlicht hast, in dem du ihn hier unter dem Blogartikel im Kommentar verlinkst

Und wenn du dir eine angenehme Atmosphäre mit tollen Selbständigen wünschst, um deinen Content zu erstellen, dann komm unbedingt in die Marketing-Zeit. Dort erarbeiten wir uns auch alle drei Monate einen Redaktionsplan für Blogartikel & Co. Ich freue mich auf dich!

Redaktionsplan erstellen in 3 einfachen Schritten – so geht’s

Redaktionsplan erstellen in 3 einfachen Schritten – so geht’s

Einen Redaktionsplan erstellen für meinen Content? Brauche ich nicht. Das höre ich immer wieder von Menschen um mich herum und um ehrlich zu sein, diese Aussage überrascht mich 😳

Auf die Nachfrage, wie viel Content sie denn regelmäßig erstellen und posten, folgt dann aber meist ein betretenes Schweigen. Denn ich kenne -mich eingeschlossen- wenige Personen, die regelmäßig Blogartikel, Podcast-Episoden, Posts oder Newsletter erstellen und veröffentlichen, ohne irgendeine Form von Plan erstellt zu haben. Dabei ist auch unerheblich, ob dieser Plan Content Plan, Redaktionsplan, Content-Fahrplan oder Masterplan heißt.

Wenn du, genau wie ich, eben nicht zu den wenigen Menschen gehörst, die regelmäßig Content ohne einen entsprechenden Plan veröffentlichen können, dann aufgepasst: Hier in diesem Blogartikel erfährst du, wie du dir in 3 ganz einfachen Schritten (versprochen!) einen funktionierenden Redaktionsplan erstellen und regelmäßig deinen Content erstellen kannst. 

Podcast-Episode #043: In 3 Schritten deinen Redaktionsplan erstellen – so geht’s

Was ist ein Redaktionsplan?

Ein Redaktionsplan ist eine Art umfangreiche Liste, in der du die Veröffentlichung deiner einzelnen Content-Happen festhältst und planst. Mit Content-Happen sind dabei Blogartikel, Podcast-Episoden, Videos, Newsletter und auch Social Media Posts gemeint. 

Wie bereits erwähnt, ist dabei unerheblich, wie der Redaktionsplan genannt wird. Manchmal wird ein Content-Marketing-Plan nur in Bezug auf Longform- bzw. Basis Content, also Blogartikel, Podcast-Episoden oder Videos genannt. Ein Redaktionsplan kann aber durchaus auch Elemente im Bereich Social-Media-Marketing oder E-Mail-Marketing enthalten. 

Wofür brauchst du einen Redaktionsplan?

Wie bereits erwähnt, kenne ich viele Menschen, denen sich der Sinn eines Redaktionsplanes nicht direkt erschließt. Einige sind auch der Meinung, dass ein Redaktionsplan sie einfach nur in ihrer Kreativität einschränken würde. 

Aus meiner Sicht ist ein Redaktionsplan immer sinnvoll, um strategisch und sinnvoll abgestimmte Inhalte zu planen und zu erstellen. Dies bedeutet insbesondere, dass du dir mit dem Redaktionsplan eine Planungsmöglichkeit schaffst, um deinen Content sowohl inhaltlich als auch zeitlich planen zu können. 

Außerdem soll der Redaktionsplan dir eine Umsetzungshilfe bieten. Durch das Planen und Festhalten deines Contents entsteht ein gewisses Commitment, welches du mit dir eingehst. Du hast dir einmal ausführlich Gedanken über Art und Umfang deines Contents gemacht. 

Das hat auch den Vorteil, dass du dir zum Zeitpunkt der Erstellung keine Gedanken mehr machen musst, worüber du schreibst oder sprichst. Diese Gedanken hast du dir ja bei der Erstellung des Redaktionsplans schon ausführlich gemacht. Das brauchst du kein zweites Mal machen. Du kannst direkt in die Contenterstellung einsteigen. 

Wenn du deinen Redaktionsplan durchgängig führst, dann bietet er dir auch einen Überblick über bereits erstellten und zukünftig geplanten Content. 

Wichtig: Aus meiner Sicht ergibt es Sinn, den Redaktionsplan mindestens für einen Zeitraum von drei Monaten zu erstellen. Dies hat den Vorteil, dass du dich nicht so oft hinsetzen und planen musst. Außerdem hast du einen größeren Zeitraum im Content-Überblick. Ich habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht. 

Diese 3 Schritte brauchst du für einen funktionierenden Redaktionsplan

Damit du dir einen funktionierenden Redaktionsplan erstellen kannst, brauchst du eigentlich nur drei Schritte, die ich dir hier vorstellen werde. Natürlich könnte man das Thema Redaktionsplan erstellen sehr viel komplexer darstellen, aber aus meiner Erfahrung mangelt es dann meist an der Umsetzung bzw. an der Lust zur Umsetzung, weil es wieder zu kompliziert wird. 

Die genannten drei Schritte sind auch die, die ich für die Erstellung meines Redaktionsplanes verwende, also kommst du damit grundsätzlich aus.

Schritt 1: Ein Launch-Plan für deine Angebote

Als ersten Schritt für deinen funktionierenden Redaktionsplan brauchst du einen Launch Plan. Das ist nicht allzu wörtlich zu nehmen, denn du musst nicht wirklich dein Angebot launchen. 

Aber du solltest dir Gedanken darüber machen, wann du im Laufe eines Jahres ein Angebot entweder launchen oder zumindest den Fokus darauf setzen möchtest. Denn es ist ungleich schwerer, Werbung für mehrere Angebote gleichzeitig zu machen, als sich auf ein Angebot zu konzentrieren. 

Sobald du erkennst, dass Content-Marketing, also die Erstellung von Content, nichts anderes als Werbung für eines deiner Angebote ist, wird klar, warum du dir über diesen Punkt Gedanken machen solltest. 

Also solltest du dir zunächst überlegen, wie du über die 12 Monate des Jahres den Fokus auf deine Angebote verteilen möchtest. 

Beachte bei echten Launches unbedingt, dass du der Werbung eine gewisse Vorlaufzeit geben solltest. Das bedeutet, dass wenn du z.B. Angebot A im Mai launchen möchtest, dann solltest du bereits ab Februar Longform-Content dazu erstellen. 

Wenn du dir Gedanken über die zu bewerbenden Angebote, Dienstleistungen, Produkte usw. gemacht hast, gehen wir über zu Schritt zwei.

Schritt 2: Gewissheit über die Content-Arten, die du erstellen möchtest

Wichtig ist natürlich auch, dass du weißt, welche Arten von Content du erstellen möchtest und in welchen Abständen du veröffentlichen möchtest. 

Was gehört zu deinem Content-Portfolio. Das kann sein

  • Blogartikel
  • Podcast-Episoden
  • Videos

als Longform-Content und natürlich 

  • Newsletter
  • Social-Media-Posts

usw. 

Wichtig ist, dass du dir alle Content-Happen notierst, die du wöchentlich bzw. monatlich veröffentlichen möchtest. Dazu gehört nicht nur der Basis Content, sondern auch der regelmäßige Newsletter und die festen Social Media Posts, die du veröffentlichen möchtest. 

Ich persönlich erstelle z.B. alle zwei Wochen einen Blogartikel, in den Wochen dazwischen eine Podcast-Episode. Ich schreibe jede Woche einen Newsletter und möchte inzwischen zweimal pro Woche einen LinkedIn-Post veröffentlichen. 

Jedes dieser Content-Stücke hat einen festen Veröffentlichungstag. An diesem Tag wird nicht geruckelt, damit ich nicht in Versuchung komme, die Erstellung des Contents zu verschieben. Das führt nämlich in der Regel dazu, dass ich weniger Inhalte veröffentliche, weil ich anderen Business-Dingen den Vorzug gebe. 

Wenn ich meinen Redaktionsplan erstelle, dann darf ich folgende Content-Happen beachten: 

Schritt 3: Monatsthemen für eine leichtere Planung

Nachdem du festgelegt hast, wann du über das Jahr verteilt welches deiner Angebote priorisieren möchtest, solltest du Monatsthemen für deinen Content festlegen. Dies erleichtert dir die Ermittlung von passenden Content-Themen ungemein. 

Denn wenn du schon mal festgelegt hast, dass du z.B. im Monat Januar über das Thema XY schreiben möchtest, brauchst du faktisch nur zwei Unterthemen für Blogartikel, Podcast-Episoden oder Videos zu finden. 

Aus diesem Longform-Content ergibt sich dann im nächsten Schritt automatisch die Inhalte für den Newsletter und auch für Social Media Content in Form von Posts oder Stories.

Praktische Umsetzung

Es ist grundsätzlich egal, wie und mit welchem Tool du deinen Redaktionsplan erstellst. Das kann auf Papier sein, in Asana, Notion, Trello oder jedem anderen Planungstool deiner Wahl. Finde das, was für dich am besten passt. Wenn du dir hier Unterstützung wünschst, schreib mir gerne an info@silkeschoenweger.com und wir sprechen darüber. 

Hier stelle ich dir noch kurz vor, wie ich praktisch vorgehe, wenn ich meinen Redaktionsplan erstelle:

Umsetzung mit Mindmeister und Trello

Ich persönlich nutze zwei verschiedene Tools, um meinen Redaktionsplan zu erstellen, und zwar zum einen “Mindmeister” für das Brainstorming betreffend die Angebote, Monatsthemen und Unterthemen. Dort sammel ich in Brainstorming-Sessions alle Ideen zu den möglichen Themen und ordne sie z.B. den Angeboten zu. 

Die Umsetzung des Redaktionsplans selbst erfolgt dann in Trello. Dort lege ich mir Monatslisten an, in denen ich mir die Monatsthemen notiere. Dann fülle ich dort zunächst den Longform-Content ein (immer im Wechsel Blogartikel und Podcast-Episoden), dann die Newsletter (jede Woche Donnerstags) und zuletzt die LinkedIn-Posts (Dienstag und Freitag). Die jeweiligen Kärtchen werden mit Fälligkeitsdatum versehen und kommen automatisch in meine 1-Minute-To-Do Liste. 

Außerdem habe ich mir noch Kärtchen mit Vorlagen und jeweils eine Liste mit Content-Ideen für jedes meiner aktuellen Angebote, also 

angelegt. 

Aus diesen Ideen-Listen kann ich schöpfen, wenn ich mich hinsetze, um meinen Redaktionsplan zu erstellen. 

Fazit

Ich hoffe, du siehst, dass das Erstellen eines Redaktionsplans kein Hexenwerk ist. Auch hier ist Regelmäßigkeit wieder der Schlüssel zur Umsetzung. Wenn du regelmäßig einen Redaktionsplan erstellst, du deine Vorgehensweise immer weiter verbesserst und an deine Bedürfnisse anpasst, dann wird dein Redaktionsplan dir eine wertvolle Unterstützung bei der Erstellung deines Contents sein. 

Webinar-Aufzeichnung „Redaktionsplan erstellen in 3 einfachen Schritten“ für 0,00 €

Du möchtest dir das Webinar „Redaktionsplan erstellen in 3 einfachen Schritten“ dazu anschauen? Schreibe mir einfach eine E-Mail und du bekommst die Aufzeichnung für 0,00 €:

info@silkeschoenweger.com

Ich wollte mich noch einmal für das Webinar bedanken, es hat Klick gemacht wie ich nun einen Plan für mich erstelle. Kein blindes Tapern mehr, was ich mal posten kann.

Tanja Schrödter

So viele Online Marketing Kanäle brauchst du wirklich, um sichtbar zu werden

So viele Online Marketing Kanäle brauchst du wirklich, um sichtbar zu werden

Fragst du dich auch, auf wie vielen Hochzeiten du tanzen bzw. wie viele Online Marketing Kanäle du parallel bespielen musst, damit du endlich sichtbar wirst? Die Online Marketing Welt bietet zahlreiche Möglichkeiten, online auf sich sichtbar zu machen. Da ist es wichtig, gut hinzuschauen, was die richtigen Online Marketing Kanäle für dein Business sind und wieviele du tatsächlich bespielen solltest.

Podcast-Episode #042: Online Marketing Kanäle – so viele brauchst du, um sichtbar zu werden

Was ist ein Online Marketing Kanal?

Unter einem Marketingkanal versteht man grundsätzlich die Verbindung zwischen Kunde und Unternehmerin, d.h. die Art und Weise, wie die Unternehmerin nach außen auftritt bzw. die Plattform, auf der die Unternehmerin auftritt, um andere Personen auf sich aufmerksam zu machen. 

In der Offline-Welt entspricht das dem klassischen Ladengeschäft, wo durch eine ansprechende Auslage vorbeiziehende Kund*innen dazu animiert werden, das Geschäft zu betreten und so zu potenziellen Kund*innen zu werden. 

Ein Online Marketing Kanal stellt im Gegensatz dazu eben einen Kanal dar, mit dessen Hilfe man im Online Marketing auf sich aufmerksam machen und sichtbar werden kann. 

Nachfolgend stelle ich die aus meiner Sicht wichtigsten Online Marketing Kanäle dar und gebe meine persönliche Einschätzung dazu, wie viele von diesen Online Marketing Kanälen du tatsächlich benutzen solltest und warum. 

Die wichtigsten Online Marketing Kanäle

Die Aussage darüber, was als Online Marketing Kanal angesehen werden kann, geht ziemlich auseinander. Ich persönlich meine damit alle Marketingaktivitäten bzw. -plattformen, über die du Sichtbarkeit für dein Online-Business erreichen kannst. 

Deine Website

Aus meiner Sicht ist der wichtigste Online Marketing Kanal deine Website. Hierbei handelt es sich um eine Plattform, die ganz alleine dir gehört (jetzt mal abgesehen vom Hosting, aber da gibt es ja wirklich zuverlässige Anbieter, wie z.B. allinkl.com). 

Auf dieser Plattform kannst du zu 100% die Inhalte selbst bestimmen und hast es daher auch in der Hand, deine Unternehmenswebsite, deinen Blog oder deinen Shop, ganz nach deinen Wünschen und deinen Business-Zielen zu gestalten. 

Welche Möglichkeiten die eigene Website dir insgesamt bietet, habe ich dir in diesem ausführlichen Blogartikel bereits dargestellt: Deine Website als Homebase für dein Business- deshalb ist sie so wichtig

Content-Marketing

Ein weiterer Online Marketing Kanal ist das Content-Marketing, bei dem es sich genau genommen um eine strategische Ausrichtung handelt. 

Mit Content-Marketing ist die Erstellung kostenfreier Inhalte gemeint, also z.B. Blogartikel, Podcast-Episoden oder YouTube-Videos. Diese Inhalte werden für Suchmaschinen wie z.B. Google bereitgestellt. Es dauert eine Weile, bis die Suchmaschinen die Inhalte dann für potentielle Konsumenten dieser Inhalte ausspielen. 

Jedenfalls handelt es sich beim Content-Marketing immer um suchmaschinenrelevanten Content, der auf langfristiges und nachhaltiges Marketing ausgelegt ist. 

Allerdings beinhaltet Content Marketing mehr als nur Blogartikel, Videos und Podcast-Episoden. Was genau Content Marketing bedeutet, welche Vorteile das Content Marketing und eine Content Marketing Strategie für dein Business haben, damit habe ich mich in diesem Blogartikel ausführlich beschäftigt.

Suchmaschinenoptimierung (SEO) als Teil des Suchmaschinenmarketings (SEM)

Damit dein Content auch wirklich gefunden wird, solltest du Suchmaschinenoptimierung (SEO) betreiben, d.h. du optimierst deinen Content für Suchmaschinen, so dass deine Inhalte besser und öfter gefunden werden können. 

Suchmaschinenoptimierung (SEO für search engine optimization) bedeutet dabei die Platzierung einer Webpräsenz zwischen unbezahlten Suchergebnissen. Darüber hinaus bietet das Suchmaschinenmarketing (search engine marketing) auch noch die Platzierung einer Webpräsenz im Rahmen von bezahlten Anzeigen (SEA für search engine advertising). 

Insofern könnte man die Suchmaschinenoptimierung auch mit dem Content-Marketing zusammenfassen. Der Übersichtlichkeit halber habe ich aber einen gesonderten Punkt daraus gemacht. Suchmaschinenoptimierung ist wichtig, kostet aber auch Zeit.

 E-Mail-Marketing

E-Mail-Marketing wird oft mit Newsletter verwechselt. Tatsächlich bedeutet E-Mail-Marketing aber den Versand von E-Mails mittels durchdachter Funnel an den E-Mail Verteiler. In der Regel beginnt das E-Mail-Marketing (EMM) aber durchaus mit dem Versand des Newsletters.

Mithilfe eines auf deine Zielgruppe abgestimmten Lead Magneten, d.h. eines Angebots für 0,00 € (sog. Freebies) kannst du deinen E-Mail Verteiler konsequent aufbauen und durch regelmäßig versandte Newsletter mit den Menschen im Verteiler kommunizieren. 

Der E-Mail Verteiler wird oftmals als die wertvollste Ansammlung von Menschen in deiner Online Marketing Bubble genannt, weil die Menschen an dir und deinen Produkten bereits interessiert sind und durch die Anmeldung zum Newsletter in deine Sphäre gelangt sind. 

Einen ausführlichen Blogartikel zum E-Mail-Marketing und Newsletter-Aufbau findest du hier: E-Mail-Marketing und Newsletter-Aufbau – so geht’s

Social-Media-Marketing Kanäle

Eine weitere große Ansammlung von Online Marketing Kanälen findet sich im Rahmen des Social Media Marketings. Ob man das Social Media Marketing jetzt als einen Online Marketing Kanal bezeichnet oder jede einzelne Plattform als einen der Online Marketing Kanäle sei dahingestellt. 

Jedenfalls bieten Instagram, Facebook, LinkedIn, TikTok & Co. Möglichkeiten für dich, online sichtbarer zu werden und Markenbekanntheit aufzubauen. 

Gerade wenn man aktuelle Formate auf den Plattformen nutzt, wie z.B. Reels auf Instagram, kann man sich schnell eine gewisse Sichtbarkeit aufbauen. 

Affiliate-Marketing

Das Affiliate-Marketing ist eine Marketing-Methode, bei der Unternehmer*inne und Selbständige Werbung für andere Unternehmen oder Einzelpersonen machen, um Kunden zum Kauf der Angebote, Dienstleistungen und Produkte zu bewegen. 

Diese Werbung kann entweder mit Hilfe von Bannern o.ä. geschaltet oder aber auch im Rahmen des E-Mail-Marketings verbreitet werden. Kauft nun jemand über den sogenannten Affiliate-Link, dann bekommt die werbende Person eine Provision. Es entstehen für den Werbetreibenden also erst beim tatsächlichen Verkauf direkte Werbekosten, weil seine Einnahmen um den Anteil der Affiliate-Provision geschmälert werden. 

Online-Werbung (Ads)

Auch die bezahlte Online-Werbung kann als einer der Online Marketing Kanäle genannt werden. Hiermit sind sogenannte Ads, also Anzeigen gemeint, die bei Facebook, Instagram, auf LinkedIn oder bei Google geschaltet werden. 

Ads bieten die Möglichkeit, bestimmten Personengruppen gesponsorte Werbeanzeigen anzeigen zu lassen, so dass man potenzielle Nutzer*innen erreichen, Käufer*innen gewinnen und seine Reichweite deutlich erhöhen kann. 

Wie viele Online Marketing Kanäle brauchst du wirklich

Bei der Beantwortung dieser Frage gehe ich davon aus, dass du Soloselbständige oder Unternehmerin bist. Je größer dein Unternehmen ist, desto mehr Kanäle kannst du natürlich potentiell bespielen. Aber in diesem Fall gehen wir mal davon aus, dass du alleine oder nur mit wenig Unterstützung online sichtbar werden möchtest. 

So wenig wie möglich, so viel wie nötig

Wenn du wissen möchtest, wie viele Online Marketing Kanäle du bespielen sollst, dann wäre dies meine Antwort:

So wenig wie möglich, so viel wie nötig. 

Damit meine ich: Stell dir einen Kuchen vor (yummie). Jeder Online Marketing Kanal ist ein Kuchenstück. Wenn du dir jetzt z.B. 8 Online Marketing Kanäle aussuchst, sagen wir

  • Website
  • SEM
  • E-Mail-Marketing
  • Blog
  • Podcast
  • Facebook
  • Instagram
  • LinkedIn

dann musst du deinen schönen Kuchen auf 8 Stücke aufteilen. Du hast also schon rein rechnerisch für jeden Online Marketing Kanal nur 12,5% Zeit und Energie

Wenn du deinen Kuchen aber nur in 4 Teile aufteilen würdest, dann hast du schon für jeden der Marketing Kanäle 25% Zeit und Energie. 

So sieht die rechnerische und pragmatische Antwort aus. 

Bei deiner Entscheidung, wie viele Online Marketing Kanäle du bespielen solltest, kommt es aber auch darauf an, wie lange du auf den jeweiligen Kanälen schon unterwegs bist. 

Ist z.B. deine Website aufgesetzt und läuft grundsätzlich, so dass du sie “nur” an aktuelle Aktionen und Veränderungen, wie z.B. Webinare oder neue Angebote anpassen musst, dann ist der Aufwand überschaubar und wird keine 25% deiner Zeit und Energie benötigen. 

Hast du einmal einen Blogartikel-Workflow gefunden, dann wirst du auch nicht mehr so viel Zeit für die Erstellung deines Contents benötigen, wie am Anfang. Sind es z.B. zu Beginn deiner Blogger-Karriere noch 8-10 Stunden pro Blogartikel, werden es mit etwas Übung vielleicht nur noch 4-6 Stunden sein. 

Auch bei der Suchmaschinenoptimierung kannst du schon mit kleinen Verbesserungen gute Erfolge erzielen, d.h. du musst theoretisch nicht 25% in SEO investieren.

 

Eins nach dem anderen und immer wieder evaluieren

Mein Tipp ist also: Fange mit möglichst wenigen Online Marketing Kanälen an. 

Und solltest du schon eine Weile unterwegs sein im Online Business und merken, dass du dich mit deinen vielen Kanälen zu sehr auf splittest, dann schau mal nach, auf welche 3 oder 4 Kanäle du dich jetzt gerade konzentrieren kannst.

Wenn diese Online Marketing Kanäle dann funktionieren, die Abläufe klar sind und du wieder zeitliche Kapazitäten in Sachen Online Marketing hast, dann kannst du einen weiteren Kanal dazu nehmen und ihn bespielen. 

Wichtig immer: Überfordere dich nicht mit der Anzahl der Kanäle. Bespiele lieber zunächst weniger Kanäle, dafür aber die richtigen Online Marketing Kanäle regelmäßig. Bemerkst du z.B., dass immer wieder Blogartikel ausfallen müssen, damit du auf Instagram posten kannst, dann funktioniert deine Blogartikel-Routine nicht. 

Diese Online Marketing Kanäle solltest du bespielen

Das ist eine höchst individuelle Frage und nicht allgemein zu beantworten. Falls du dir bei der Beantwortung der Frage persönliche Unterstützung von mir wünscht, kannst du dir gerne ein Impulscoaching bei mir buchen und wir schauen uns deine Online Marketing Kanäle genauer an. 

Grundsätzlich würde ich dir aber raten, auf folgende Kanäle nicht zu verzichten:

  • Eine eigene (Unternehmens-)Website
  • Einen Longform-Content-Kanal (also Blogartikel, Podcast oder Videos)
  • Suchmaschinenoptimierung und
  • E-Mail-Marketing

Der Schritt vom Longform-Content zu Snippets für Social Media ist zwar nicht soooo weit. Hier gibt es viele Tricks, wie man zeitsparend Content auch auf Instagram, LinkedIn & Co. teilen kann. Fehlt dir aber bereits der Longform-Content, dann ist die ganze Zeit, die du für Captions auf Social Media verbringst, aus meiner Sicht in den falschen Kanal investiert. 

Hinterlass mir deinen Kommentar, auf welchen Online Marketing Kanälen man dich findet!

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