5 Zeitmanagement-Tipps, die deinen Marketing-Output steigern

5 Zeitmanagement-Tipps, die deinen Marketing-Output steigern

Du kennst das bestimmt: Du hast so viele Ideen für dein Online-Marketing, aber du weißt nicht, wo du anfangen sollst. Du fühlst dich überfordert von all den Möglichkeiten und Aufgaben, die du erledigen musst. Du hast das Gefühl, dass du nie genug Zeit hast, um alles zu schaffen. Und du fragst dich, ob du überhaupt die richtigen Marketingmaßnahmen für dein Business wählst. Keine Sorge, du bist nicht allein. Viele Online-Selbständige und Online-Unternehmerinnen haben mit diesen Herausforderungen zu kämpfen. Aber es gibt eine Lösung: Zeitmanagement und diese Zeitmanagement-Tipps.

Podcast-Episode #088: 5+1 Zeitmanagement-Tipps, die deinen Marketing-Output steigern:

Zeitmanagement ist die Kunst, deine Zeit so zu nutzen, dass du deine Ziele erreichst und dich dabei wohl fühlst. Zeitmanagement ist nicht nur wichtig für deine Produktivität, sondern auch für deine Zufriedenheit und deinen Erfolg. Denn wenn du deine Zeit gut managst, kannst du:

  • deine Marketingaktivitäten effektiv planen und umsetzen
  • deine Marketing-Ergebnisse messen und optimieren
  • deine Marketing-Ziele erreichen und dein Business wachsen lassen
  • deine Work-Life-Balance verbessern und mehr Freude an deiner Arbeit haben

Klingt das nicht verlockend? Dann lies weiter, denn in diesem Artikel verrate ich dir 5+1 Zeitmanagement-Tipps, die deinen Marketing-Output steigern. Diese Tipps sind einfach, aber wirkungsvoll. Sie basieren auf bewährten Methoden und persönlichen Erfahrungen. Und sie sind speziell für Online-Selbständige und Online-Unternehmerinnen wie dich gedacht.

Bist du bereit? Dann lass uns loslegen!

Ach so… wenn du übrigens nach Zeitmanagement-Methoden suchst, wie z.B. Getting Things Done, das Eisenhower-Prinzip oder Eat the Frog, dann schau doch in diesen Blogartikel:
5 Zeitmanagement-Methoden, die zu mehr Produktivität führen

1. Sinnhaftigkeit deiner Aufgaben

Der erste Schritt, um dein Zeitmanagement zu verbessern, ist, die Sinnhaftigkeit deiner Aufgaben zu prüfen. Das bedeutet, dass du dich fragst, ob die Aufgaben, die du erledigst, wirklich zu deinen übergeordneten Zielen beitragen. Denn oft machen wir Dinge, die uns zwar beschäftigen, aber nicht wirklich weiterbringen.

Ein Beispiel: Du möchtest mehr Traffic auf deine Website bringen, also postest du jeden Tag etwas auf Instagram. Aber bringt das wirklich mehr Besucher? Oder verlierst du nur Zeit, die du besser für andere Marketing-Kanäle nutzen könntest?

Um die Sinnhaftigkeit deiner Aufgaben zu prüfen, kannst du dir folgende Fragen stellen:

  • Was ist mein Ziel?
  • Warum ist dieses Ziel wichtig für mich und mein Business?
  • Wie hilft mir diese Aufgabe, mein Ziel zu erreichen?
  • Gibt es eine bessere oder schnellere Möglichkeit, mein Ziel zu erreichen?

Wenn du diese Fragen ehrlich beantwortest, wirst du schnell merken, welche Aufgaben sinnvoll sind und welche nicht. Du wirst auch erkennen, welche Aufgaben du vielleicht ganz streichen oder reduzieren kannst.

Ein guter Vergleich ist das Ausmisten des Kleiderschranks. Du behältst nur Kleidungsstücke, die dir wirklich Freude bereiten und die zu deinem Stil passen. Alles andere gibst du weg oder verkaufst es. So schaffst du Platz für Neues und fühlst dich leichter und glücklicher.

Genauso kannst du mit deinen Marketing-Aufgaben verfahren. Behalte nur die Aufgaben, die dir wirklich Freude bereiten und die dich deinen Zielen näherbringen. Alles andere lass los oder delegiere es. So schaffst du Platz für neue Ideen und fühlst dich motivierter und zielstrebiger.

2. Prioritäten setzen leicht gemacht

Der zweite Schritt, um dein Zeitmanagement zu verbessern, ist, Prioritäten zu setzen. Das bedeutet, dass du entscheidest, welche Aufgaben wichtiger sind als andere und in welcher Reihenfolge du sie erledigst. Denn oft machen wir Dinge, die zwar dringend sind, aber nicht wirklich wichtig sind.

Ein Beispiel: Du möchtest einen Newsletter an deine Abonnenten schicken, also setzt du dich hin und schreibst ihn. Aber dann bekommst du eine E-Mail von einem potenziellen Kunden, der eine Frage hat. Du antwortest ihm sofort, weil du denkst, dass das wichtiger ist. Aber dann vergisst du, deinen Newsletter zu verschicken. Oder du schickst ihn zu spät und verpasst eine Chance, deine Abonnenten zu begeistern.

Um Prioritäten zu setzen, kannst du die Methode des Eisenhower-Prinzips oder eine ähnliche Technik verwenden. Das Eisenhower-Prinzip ist eine einfache, aber effektive Methode, um Aufgaben zu kategorisieren. Du teilst deine Aufgaben in vier Quadranten ein, je nachdem, wie wichtig und wie dringend sie sind:

  • Wichtig und dringend: Das sind die Aufgaben, die du sofort erledigen musst, weil sie einen großen Einfluss auf deine Ziele haben und eine Frist haben. Zum Beispiel: einen Newsletter verschicken, eine Rechnung bezahlen, einen Kunden anrufen.
  • Wichtig, aber nicht dringend: Das sind die Aufgaben, die du planen musst, weil sie einen großen Einfluss auf deine Ziele haben, aber keine Frist haben. Zum Beispiel: eine Marketingstrategie erstellen, einen Blogartikel schreiben, eine Weiterbildung machen.
  • Nicht wichtig, aber dringend: Das sind die Aufgaben, die du delegieren oder reduzieren musst, weil sie einen geringen Einfluss auf deine Ziele haben, aber eine Frist haben. Zum Beispiel: eine E-Mail beantworten, einen Termin vereinbaren, eine Recherche machen.
  • Nicht wichtig und nicht dringend: Das sind die Aufgaben, die du eliminieren oder vermeiden musst, weil sie keinen Einfluss auf deine Ziele haben und keine Frist haben. Zum Beispiel: Social Media scrollen, Netflix schauen und online shoppen.

Wenn du deine Aufgaben nach diesem Prinzip sortierst, wirst du schnell merken, welche Aufgaben Priorität haben und welche nicht. Du wirst auch erkennen, welche Aufgaben du vielleicht ganz abgeben oder ignorieren kannst.

Ein gutes Beispiel ist das Planen einer Reise. Du weißt, dass du zuerst die wichtigsten Buchungen machen musst, wie Flug, Hotel und Mietwagen. Dann kannst du dich um die Details kümmern, wie Sehenswürdigkeiten, Restaurants und Aktivitäten. Und schließlich kannst du dich entspannen und die Reise genießen.

Genauso kannst du mit deinen Marketing-Aufgaben verfahren. Du erledigst zuerst die wichtigsten und dringendsten Aufgaben, die dich deinen Zielen näherbringen. Dann planst du die wichtigen, aber nicht dringenden Aufgaben, die dich deinen Zielen näher bringen. Und schließlich delegierst oder reduzierst du die nicht wichtigen, aber dringenden Aufgaben, die dich von deinen Zielen ablenken. Und du eliminierst oder vermeidest die nicht wichtigen und nicht dringenden Aufgaben, die dich von deinen Zielen abhalten.

3. Gut geplant ist halb erledigt

Der dritte Schritt, um dein Zeitmanagement zu verbessern, ist, eine gute Planung zu machen. Das bedeutet, dass du deine Aufgaben im Voraus festlegst und einen Zeitrahmen dafür definierst. Denn oft machen wir Dinge, die zwar geplant sind, aber nicht realistisch oder effizient.

Ein Beispiel: Du möchtest einen Online-Kurs erstellen, also machst du dir einen Plan, wie du das schaffen willst. Du nimmst dir vor, jeden Tag eine Stunde daran zu arbeiten. Aber dann merkst du, dass du viel mehr Zeit brauchst, um die Inhalte zu erstellen, Videos zu drehen und die Technik zu testen. Oder du schaffst es gar nicht, jeden Tag eine Stunde zu finden, weil du zu viele andere Dinge zu tun hast.

Um eine gute Planung zu machen, kannst du Tools oder Methoden verwenden, die dir helfen, deine Aufgaben zu organisieren und zu strukturieren. Zum Beispiel:

  • Tages- oder Wochenpläne: Das sind Listen oder Kalender, die dir zeigen, was du an einem bestimmten Tag oder in einer bestimmten Woche erledigen willst oder musst. Du kannst sie schriftlich oder digital erstellen, zum Beispiel mit Google Calendar oder Outlook. Du kannst deine Aufgaben nach Priorität, Kategorie oder Dauer sortieren. Du kannst auch Zeitblöcke für bestimmte Aufgaben reservieren, zum Beispiel von 10 bis 11 Uhr für das Schreiben eines Blogartikels. So hast du einen klaren Überblick über deine To-dos und kannst dich besser fokussieren.
  • SMART-Ziele: Das sind Ziele, die spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert sind. Zum Beispiel: Ich möchte bis Ende des Monats einen Online-Kurs mit 10 Lektionen erstellen, der mindestens 100 Teilnehmer anzieht und mir 5000 Euro einbringt. Du kannst deine SMART-Ziele schriftlich oder digital festhalten, zum Beispiel mit Evernote oder Notion. Du kannst deine Ziele in kleinere Schritte unterteilen und Meilensteine setzen. So hast du eine klare Vision von dem, was du erreichen willst und wie du es erreichen kannst.
  • Pomodoro-Technik: Das ist eine Technik, die dir hilft, deine Zeit effizient zu nutzen und Ablenkungen zu vermeiden. Du arbeitest in Intervallen von 25 Minuten, die du Pomodoros nennst. Zwischen jedem Pomodoro machst du eine kurze Pause von 5 Minuten. Nach vier Pomodoros machst du eine längere Pause von 15 bis 30 Minuten. Du kannst einen Timer oder eine App verwenden, um deine Pomodoros zu tracken, zum Beispiel Tomato Timer oder Focus Keeper. So kannst du deine Konzentration und deine Leistung steigern.

Wenn du eine gute Planung machst, wirst du schnell merken, wie viel du in kurzer Zeit schaffen kannst. Du wirst auch erkennen, wie viel Zeit du für bestimmte Aufgaben brauchst und wie du sie besser verteilen kannst.

Ein gutes Beispiel ist das Planen eines Urlaubs. Du weißt, dass du im Voraus alles buchen und organisieren musst, um Stress zu vermeiden und Kosten zu sparen. Du machst dir eine Liste von allem, was du brauchst, und legst fest, wann du was erledigen willst. Und dann freust du dich auf deinen wohlverdienten Urlaub.

Genauso kannst du mit deinen Marketing-Aufgaben verfahren. Du machst dir eine Liste von allem, was du tun willst oder musst, und legst fest, wann du was erledigen willst. Und dann freust du dich auf deine wohlverdienten Ergebnisse.

4. Du musst nicht alles alleine machen

Der vierte Schritt, um dein Zeitmanagement zu verbessern, ist, zu delegieren oder zu outsourcen. Das bedeutet, dass du Aufgaben, die du nicht selbst machen willst oder kannst, an andere abgibst oder auslagerst. Denn oft machen wir Dinge, die zwar notwendig sind, aber nicht unsere Stärke oder Leidenschaft sind.

Ein Beispiel: Du möchtest eine Website für dein Business erstellen, also versuchst du, es selbst zu machen. Aber dann merkst du, dass du keine Ahnung von Webdesign, Programmierung oder SEO hast. Oder du hast einfach keine Lust, dich damit zu beschäftigen. Du verbringst Stunden oder Tage damit, dich durch Tutorials und Foren zu kämpfen, und bist am Ende immer noch unzufrieden mit dem Ergebnis.

Um zu delegieren oder zu outsourcen, kannst du Dienstleister oder Freelancer beauftragen, die dir bestimmte Aufgaben abnehmen oder erledigen. Zum Beispiel:

  • Webdesigner oder Webentwickler: Das sind Profis, die dir helfen, eine ansprechende und funktionale Website zu erstellen, die deine Zielgruppe anzieht und überzeugt. Du kannst ihnen deine Wünsche und Anforderungen mitteilen, und sie setzen sie für dich um. Du kannst sie online finden, zum Beispiel auf Fiverr oder Upwork.
  • Grafikdesigner oder Illustrator: Das sind Kreative, die dir helfen, ein attraktives und einheitliches Design für dein Business zu erstellen, das deine Persönlichkeit und deine Werte widerspiegelt. Du kannst ihnen deine Vorstellungen und Ideen mitteilen, und sie verwirklichen sie für dich. Du kannst sie online finden, zum Beispiel auf 99designs oder Canva.
  • Texter oder Lektor: Das sind Experten, die dir helfen, einen überzeugenden und fehlerfreien Text für dein Business zu erstellen, der deine Botschaft und dein Angebot klar und verständlich kommuniziert. Du kannst ihnen deine Ziele und Inhalte mitteilen, und sie formulieren oder verbessern sie für dich. Du kannst sie online finden, zum Beispiel auf Textbroker oder Scribbr.

Wenn du delegierst oder outsourcst, wirst du schnell merken, wie viel Zeit und Energie du sparst. Du wirst auch erkennen, wie viel Qualität und Professionalität du gewinnst.

Ein gutes Beispiel ist ein Staffellauf. Du weißt, dass du nicht alleine laufen kannst, sondern ein Team brauchst, das dich unterstützt. Du wählst die besten Läufer aus, die deine Stärke ergänzen und dir den Stab weitergeben. Und dann läufst du gemeinsam zum Ziel.

Genauso kannst du mit deinen Marketing-Aufgaben verfahren. Du weißt, dass du nicht alles alleine machen kannst, sondern Hilfe brauchst, die dich entlastet. Du wählst die besten Dienstleister oder Freelancer aus, die deine Schwäche ausgleichen und dir die Arbeit abnehmen. Und dann arbeitest du gemeinsam zum Erfolg.

5. Finde dein Tool

Der fünfte und letzte Schritt, um dein Zeitmanagement zu verbessern, ist, dein Tool zu finden. Das bedeutet, dass du eine App oder ein Programm verwendest, das dir hilft, deine Aufgaben zu managen und zu erledigen. Denn oft machen wir Dinge, die zwar möglich sind, aber nicht optimal oder angenehm sind.

Ein Beispiel: Du möchtest deine Social Media Posts planen, also machst du dir eine Excel-Tabelle, in der du alles notierst. Aber dann merkst du, dass du ständig hin und her springen musst, um die verschiedenen Plattformen zu bedienen. Oder du vergisst, deine Posts rechtzeitig zu veröffentlichen. Oder du hast keine Übersicht über deine Statistiken und dein Engagement.

Um dein Tool zu finden, kannst du eine App oder ein Programm verwenden, das dir folgende Funktionen bietet:

  • Planung: Das ist die Funktion, die dir erlaubt, deine Aufgaben im Voraus zu planen und zu terminieren. Zum Beispiel: Du kannst deine Social Media Posts für die ganze Woche oder den ganzen Monat im Voraus erstellen und festlegen, wann sie veröffentlicht werden sollen.
  • Automatisierung: Das ist die Funktion, die dir erlaubt, deine Aufgaben automatisch zu erledigen oder zu vereinfachen. Zum Beispiel: Du kannst deine Social Media Posts automatisch auf mehreren Plattformen gleichzeitig veröffentlichen oder wiederholen.
  • Analyse: Das ist die Funktion, die dir erlaubt, deine Aufgaben zu messen und zu optimieren. Zum Beispiel: Du kannst deine Social Media Posts analysieren und sehen, wie viele Likes, Kommentare oder Klicks sie bekommen haben oder welche Inhalte am besten ankommen.

Wenn du dein Tool findest, wirst du schnell merken, wie viel Zeit und Mühe du sparst. Du wirst auch erkennen, wie viel Kontrolle und Flexibilität du gewinnst.

Ein gutes Beispiel ist ein Schweizer Taschenmesser. Du weißt, dass du damit viele verschiedene Dinge machen kannst, die dir das Leben erleichtern. Du hast immer das passende Werkzeug zur Hand, egal ob du etwas schneiden, öffnen oder reparieren willst. Und du hast alles in einem kompakten und praktischen Format.

Genauso kannst du mit deinen Marketing-Aufgaben verfahren. Du weißt, dass du damit viele verschiedene Dinge machen kannst, die dir das Marketing erleichtern. Du hast immer die passende Funktion zur Hand, egal ob du etwas planen, automatisieren oder analysieren willst. Und du hast alles in einer einfachen und benutzerfreundlichen App.

Hier sind ein paar Tools, die ich persönlich nutze oder empfehle:

  • Trello: Das ist ein Tool, das dir hilft, deine Aufgaben zu organisieren und zu visualisieren. Du kannst deine Aufgaben in Karten und Listen anordnen, die du Boards nennst. Du kannst deine Boards nach deinen Projekten oder Themen gestalten, zum Beispiel ein Board für deinen Blog, ein Board für deinen Online-Kurs, ein Board für deine Kunden. Du kannst deine Karten mit Farben, Etiketten, Fälligkeitsdaten, Anhängen oder Kommentaren versehen. Du kannst auch andere Personen zu deinen Boards einladen und mit ihnen zusammenarbeiten. Trello ist ideal, um den Überblick über deine Marketing-Aktivitäten zu behalten und sie zu planen.
  • Asana: Das ist ein Tool, das dir hilft, deine Aufgaben zu managen und zu erledigen. Du kannst deine Aufgaben in Projekten und Sektionen gruppieren, die du nach deinen Zielen oder Prozessen gestalten kannst. Du kannst deine Aufgaben mit Prioritäten, Verantwortlichen, Fristen, Unteraufgaben oder Notizen versehen. Du kannst auch andere Personen zu deinen Projekten hinzufügen und mit ihnen kommunizieren. Asana ist ideal, um deine Marketing-Aufgaben zu priorisieren und zu automatisieren.
  • Notion: Das ist ein Tool, das dir hilft, deine Aufgaben zu dokumentieren und zu analysieren. Du kannst deine Aufgaben in Seiten und Blöcken strukturieren, die du nach deinen Bedürfnissen oder Vorlieben gestalten kannst. Du kannst deine Seiten mit Text, Bildern, Tabellen, Formeln, Diagrammen oder Code versehen. Du kannst auch andere Personen zu deinen Seiten hinzufügen und mit ihnen teilen. Notion ist ideal, um deine Marketing-Aufgaben zu dokumentieren und zu optimieren.

Wenn du dein Tool findest, wirst du schnell merken, wie viel Spaß und Erfolg du mit deinem Marketing hast. Du wirst auch erkennen, wie viel du lernen und wachsen kannst.

6. Zusatztipp

Ich möchte dir gerne noch einen Zusatztipp mitgeben, wenn du merkst, dass es mit deinem Zeitmanagement nicht funktioniert: Hol dir unbedingt Hilfe, wenn du merkst, dass du nicht in die Umsetzung kommst oder mit deinem Zeitmanagement strugglest und diese Zeitmanagement-Tipps nicht ausreichen. Oftmals braucht es einfach den objektiven Input von außen, damit man einen riesigen Schritt in seinem Online-Marketing und Business machen kann.

Gerne kannst du dir hier ein kostenfreies 20-minütiges Gespräch mit mir buchen – ganz unverbindlich: Silke Kalendertool

Das war’s! Das sind die 5 Zeitmanagement-Tipps, die deinen Marketing-Output steigern. Ich hoffe, du hast etwas Neues gelernt und bist bereit, diese Tipps in die Praxis umzusetzen.

Ich bin gespannt, wie du diese Tipps anwendest und welche Ergebnisse du erzielst. Schreib mir gerne einen Kommentar oder eine E-Mail und erzähl mir von deinen Erfahrungen. Ich freue mich, von dir zu hören!

10 mega Tipps von To-Do zu Done: Das Parkinsonsche Gesetz im Online-Marketing

10 mega Tipps von To-Do zu Done: Das Parkinsonsche Gesetz im Online-Marketing

Du kennst das bestimmt: Du hast eine wichtige Aufgabe zu erledigen, aber du schiebst sie immer wieder auf. Oder du nimmst dir viel zu viel Zeit dafür, obwohl du sie eigentlich schnell erledigen könntest. Das Ergebnis: Du bist gestresst, unzufrieden und hast das Gefühl, dass du nie fertig wirst.

Das liegt nicht daran, dass du faul oder unfähig bist. Es liegt an einem Phänomen, das der britische Historiker Cyril Northcote Parkinson in den 1950er Jahren entdeckt hat: dem Parkinsonschen Gesetz. Dieses besagt, dass sich Arbeit in dem Maße ausdehnt, wie Zeit für ihre Erledigung zur Verfügung steht.

Das bedeutet, dass du deine Aufgaben immer so lange ausdehnst oder aufschiebst, bis du die verfügbare Zeit voll ausgenutzt hast. Das gilt vor allem für Online-Marketing, wo du oft viele verschiedene Projekte und Kanäle managen musst.

Aber keine Sorge: Das Parkinsonsche Gesetz ist kein Schicksal, dem du ausgeliefert bist. Du kannst es zu deinem Vorteil nutzen, indem du deine Zeit effizienter einsetzt und deine Online-Marketing-Aktivitäten optimierst.

In diesem Blogartikel erfährst du, wie du das schaffst. Ich werde dir erklären, was das Parkinsonsche Gesetz ist, wie es sich im Alltag von Online-Selbständigen und Unternehmerinnen zeigt, wie du es für effizienteres Online-Marketing anwenden kannst und welche praktischen Tipps dir dabei helfen.

Podcast-Episode #083: Das Parkinsonsche Gesetz im Online-Marketing – Produktivitätskiller oder Effizienz-Boost

Das Parkinsonsche Gesetz: Eine Einführung

Was ist das Parkinsonsche Gesetz?

Das Parkinsonsche Gesetz wurde 1955 von Cyril Northcote Parkinson in einem satirischen Essay für die Zeitschrift “The Economist” formuliert. Er beobachtete, dass sich die Bürokratie in Verwaltungen und Organisationen immer weiter aufbläht, unabhängig von der tatsächlichen Arbeitsmenge.

Er formulierte das Gesetz folgendermaßen:

“Arbeit dehnt sich in genau dem Maß aus, wie Zeit für ihre Erledigung zur Verfügung steht.”

Cyril Northcote Parkinson

Das heißt, dass du immer so lange brauchst, wie du Zeit hast, um eine Aufgabe zu erledigen. Und nicht so lange, wie du eigentlich bräuchtest.

Das liegt daran, dass du unbewusst deine Arbeitsgeschwindigkeit und -qualität an die verfügbare Zeit anpasst. Wenn du viel Zeit hast, neigst du dazu, dich in Details zu verlieren, unnötige Schritte einzubauen oder dich ablenken zu lassen. Wenn du wenig Zeit hast, konzentrierst du dich auf das Wesentliche, arbeitest schneller und effektiver.

Das Parkinsonsche Gesetz gilt nicht nur für Bürokratie, sondern für alle Arten von Arbeit. Es gilt auch für Online-Marketing, wo du oft mit vielen verschiedenen Aufgaben, Projekten und Deadlines jonglieren musst.

Ursprung und Geschichte des Parkinsonschen Gesetzes

Cyril Northcote Parkinson war ein britischer Historiker, der sich vor allem mit der Geschichte der Royal Navy beschäftigte. Er war auch ein humorvoller Schriftsteller, der mehrere Bücher und Essays über Verwaltung, Management und Politik verfasste.

Sein berühmtestes Werk ist das Buch “Parkinson’s Law: The Pursuit of Progress”, das 1958 erschien. Darin erweiterte er sein Parkinsonsches Gesetz um weitere ironische Beobachtungen über das Verhalten von Menschen in Organisationen.

Er stellte zum Beispiel fest, dass jeder Angestellte die Zahl seiner Untergebenen, nicht aber die Zahl seiner Rivalen vergrößern möchte. Oder dass Angestellte sich gegenseitig Arbeit schaffen, indem sie sich mit internen Memoranden beschäftigen. Oder dass die Effizienz einer Organisation umgekehrt proportional zu ihrer Größe ist.

Parkinson illustrierte seine Thesen mit humorvollen Beispielen aus der Geschichte, der Politik und dem Alltag. Er wollte damit nicht nur unterhalten, sondern auch zum Nachdenken anregen. Er wollte zeigen, wie absurd und ineffizient viele organisatorische Strukturen und Prozesse sind, und wie man sie verbessern könnte.

Das Parkinsonsche Gesetz wurde schnell zu einem Klassiker der Managementliteratur. Es wurde in viele Sprachen übersetzt und inspirierte zahlreiche weitere Studien und Experimente. Es wurde auch auf andere Bereiche wie Wissenschaft, Kunst oder Sport angewendet.

Es ist heute noch genauso relevant wie damals. Es hilft uns, unsere Arbeitsweise zu hinterfragen und zu optimieren. Es zeigt uns, wie wir unsere Zeit besser nutzen und unsere Ziele schneller erreichen können.

Das Parkinsonsche Gesetz findet sich auch bei Selbständigen im Online-Marketing wieder

Das Parkinsonsche Gesetz im Alltag von Online-Selbständigen und Unternehmerinnen

Beispiele, wie sich das Parkinsonsche Gesetz unbewusst manifestiert

Vielleicht fragst du dich jetzt: Wie wirkt sich das Parkinsonsche Gesetz auf mich aus? Wie erkenne ich, ob ich davon betroffen bin? Und wie kann ich es vermeiden?

Um diese Fragen zu beantworten, schauen wir uns einige typische Beispiele an, wie sich das Parkinsonsche Gesetz im Alltag von Online-Selbständigen und Unternehmerinnen zeigt.

  • Du hast einen Blogartikel zu schreiben, für den du zwei Wochen Zeit hast. Du weißt, dass du ihn eigentlich in ein paar Stunden fertigstellen könntest, aber du schiebst ihn immer wieder auf. Du beschäftigst dich stattdessen mit anderen Dingen, die dir weniger wichtig sind, aber mehr Spaß machen. Erst kurz vor der Deadline setzt du dich hin und schreibst den Artikel in Hektik und Stress.
  • Du hast eine Präsentation für einen potenziellen Kunden vorzubereiten, für die du drei Tage Zeit hast. Du nimmst dir vor, jeden Tag eine Stunde daran zu arbeiten, aber du kommst nie dazu. Du bist ständig abgelenkt von E-Mails, Anrufen, Social Media oder anderen Aufgaben. Erst am letzten Tag arbeitest du intensiv an der Präsentation und schaffst es gerade noch rechtzeitig.
  • Du hast eine neue Website für dein Business zu erstellen, für die du einen Monat Zeit hast. Du hast eine klare Vorstellung davon, wie sie aussehen soll, aber du verlierst dich in Details. Du änderst ständig das Design, den Text, die Bilder oder die Funktionen. Du bist nie zufrieden mit dem Ergebnis und verschiebst den Launch immer wieder.
  • Du hast einen Online-Kurs zu erstellen, für den du sechs Monate Zeit hast. Du hast einen groben Plan, was du lehren willst, aber du recherchierst immer weiter. Du willst alles perfekt machen und alle möglichen Fragen beantworten. Du erstellst immer mehr Inhalte, die du aber nie fertigstellst. Du hast Angst, dass dein Kurs nicht gut genug ist und niemand ihn kaufen wird.

Erkennst du dich in einem oder mehreren dieser Beispiele wieder? Dann bist du nicht allein. Viele Online-Selbständige und Unternehmerinnen leiden unter dem Parkinsonschen Gesetz, ohne es zu merken. Sie verschwenden wertvolle Zeit und Energie, die sie besser für andere Dinge nutzen könnten.

Erkenntnisse aus dem Alltag in die Arbeit übertragen

Aber warum ist das so? Warum lassen wir uns vom Parkinsonschen Gesetz beeinflussen? Und was können wir dagegen tun?

Um das zu verstehen, müssen wir uns anschauen, wie unser Gehirn funktioniert. Unser Gehirn ist ein Meister der Anpassung. Es passt sich ständig an die Umstände an, die es vorfindet. Es sucht nach dem optimalen Verhältnis zwischen Aufwand und Nutzen.

Das bedeutet, dass unser Gehirn immer versucht, die bestmögliche Leistung mit dem geringstmöglichen Aufwand zu erbringen. Das ist eine sinnvolle Strategie, um Energie zu sparen und zu überleben. Aber es hat auch einen Nachteil: Es macht uns anfällig für das Parkinsonsche Gesetz.

Denn wenn wir viel Zeit für eine Aufgabe haben, nimmt unser Gehirn an, dass die Aufgabe komplex und schwierig ist. Es senkt daher unsere Arbeitsgeschwindigkeit und -qualität, um die Zeit auszufüllen. Es lässt uns auch mehr Fehler machen und uns leichter ablenken.

Wenn wir wenig Zeit für eine Aufgabe haben, nimmt unser Gehirn an, dass die Aufgabe einfach und wichtig ist. Es erhöht daher unsere Arbeitsgeschwindigkeit und -qualität, um die Zeit einzuhalten. Es lässt uns auch weniger Fehler machen und uns besser konzentrieren.

Das heißt, dass unser Gehirn uns hilft, unsere Arbeit effizienter zu erledigen, wenn wir uns selbst eine knappe Deadline setzen. Das ist eine Erkenntnis, die wir aus unserem Alltag in unsere Arbeit übertragen können.

Denk mal darüber nach: Wann bist du am produktivsten? Wenn du einen ganzen Tag für eine Aufgabe hast, oder wenn du nur eine Stunde hast? Wenn du eine feste Deadline hast, oder wenn du dir selbst eine setzen kannst? Wenn du eine klare Priorität hast, oder wenn du viele Optionen hast?

Die meisten Menschen würden sagen, dass sie unter Zeitdruck besser arbeiten. Das liegt daran, dass sie dann das Parkinsonsche Gesetz zu ihrem Vorteil nutzen. Sie geben sich selbst eine künstliche Verknappung, die ihr Gehirn dazu anregt, schneller und besser zu arbeiten.

Das kannst du auch tun. Du kannst dir selbst kürzere und realistischere Deadlines setzen, die dich motivieren, deine Arbeit zu erledigen. Du kannst deine Aufgaben priorisieren und dich auf die wichtigsten konzentrieren. Du kannst deine Optionen reduzieren und dich auf die effektivsten entscheiden.

Das ist der erste Schritt, um das Parkinsonsche Gesetz für effizienteres Online-Marketing anzuwenden. Im nächsten Abschnitt werde ich dir zeigen, wie du das konkret umsetzen kannst.

Anwendung des Parkinsonschen Gesetzes für effizienteres Online-Marketing

Schrittweise Annäherung an realistische Deadlines

Wie kannst du nun deine Zeit effizienter einsetzen und deine Online-Marketing-Aktivitäten optimieren? Der erste Schritt ist, deine Deadlines zu überprüfen und anzupassen.

Viele Online-Selbständige und Unternehmerinnen haben unrealistische Deadlines, die sie entweder zu viel oder zu wenig fordern. Sie setzen sich entweder zu enge Deadlines, die sie nicht einhalten können, oder zu weite Deadlines, die sie nicht ausnutzen.

Das führt zu Stress, Frustration und Unzufriedenheit. Es verhindert auch, dass sie ihre Ziele erreichen und ihr Business wachsen lassen.

Um das zu vermeiden, musst du deine Deadlines schrittweise anpassen, bis du die optimale Balance findest. Das machst du, indem du folgende Fragen beantwortest:

  • Wie lange brauche ich wirklich, um diese Aufgabe zu erledigen?
  • Wie wichtig ist diese Aufgabe für mein Business?
  • Wie viel Zeit habe ich für diese Aufgabe zur Verfügung?
  • Wie kann ich diese Zeit am besten nutzen?

Die Antworten auf diese Fragen helfen dir, deine Deadlines realistisch zu schätzen und zu planen. Du kannst dich dabei an folgenden Richtlinien orientieren:

  • Schätze die Zeit, die du für eine Aufgabe brauchst, so genau wie möglich. Berücksichtige dabei alle Faktoren, die deine Arbeit beeinflussen können, wie zum Beispiel deine Erfahrung, deine Fähigkeiten, deine Ressourcen oder deine Motivation.
  • Setze dir eine Deadline, die etwas kürzer ist als deine Schätzung. Das gibt dir einen Anreiz, schneller und besser zu arbeiten, ohne dich zu überfordern. Eine gute Faustregel ist, deine Schätzung um 20% zu reduzieren.
  • Halte dich an deine Deadline, egal was passiert. Das gibt dir ein Gefühl von Verantwortung und Disziplin. Es hilft dir auch, deine Arbeit zu priorisieren und zu fokussieren. Wenn du deine Deadline nicht einhalten kannst, analysiere, warum das so ist, und lerne daraus für die Zukunft.
  • Überprüfe regelmäßig deine Deadlines und passe sie an, wenn nötig. Das hilft dir, deine Arbeitsweise zu verbessern und deine Ziele zu erreichen. Es hilft dir auch, flexibel auf Veränderungen zu reagieren und dich neuen Herausforderungen zu stellen.

Wenn du diese Schritte befolgst, wirst du bald merken, wie du deine Zeit effizienter einsetzt und deine Online-Marketing-Aktivitäten optimierst. Du wirst mehr schaffen in weniger Zeit, und du wirst mehr Spaß an deiner Arbeit haben.

Priorisierung und Fokussierung auf wesentliche Marketing-Aktivitäten

Der zweite Schritt, um das Parkinsonsche Gesetz für effizienteres Online-Marketing anzuwenden, ist, deine Marketing-Aktivitäten zu priorisieren und zu fokussieren.

Viele Online-Selbständige und Unternehmerinnen haben zu viele Marketing-Aktivitäten, die sie verfolgen. Sie wollen auf allen Kanälen präsent sein, alle Trends mitmachen, alle Tools ausprobieren. Sie glauben, dass sie so mehr Reichweite, mehr Kunden, mehr Umsatz erzielen können.

Das ist aber ein Irrtum. Denn mehr ist nicht immer besser. Mehr bedeutet oft nur mehr Arbeit, mehr Stress, mehr Kosten. Mehr bedeutet auch mehr Ablenkung, mehr Verwirrung, mehr Unklarheit.

Das liegt daran, dass nicht alle Marketing-Aktivitäten gleich sind. Nicht alle bringen dir die gleichen Ergebnisse. Nicht alle passen zu deinem Business, zu deiner Zielgruppe, zu deinem Angebot.

Das heißt, dass du deine Marketing-Aktivitäten auswählen und bewerten musst. Du musst herausfinden, welche für dich am wichtigsten und am effektivsten sind. Du musst dich auf diese konzentrieren und die anderen vernachlässigen oder eliminieren.

Das machst du, indem du folgende Fragen beantwortest:

  • Was ist mein Ziel mit meinem Online-Marketing?
  • Welche Marketing-Aktivitäten helfen mir, dieses Ziel zu erreichen?
  • Wie messe ich den Erfolg dieser Marketing-Aktivitäten?
  • Wie optimiere ich diese Marketing-Aktivitäten?

Die Antworten auf diese Fragen helfen dir, deine Marketing-Aktivitäten zu priorisieren und zu fokussieren. Du kannst dich dabei an folgenden Richtlinien orientieren:

  • Definiere dein Ziel mit deinem Online-Marketing so klar und konkret wie möglich. Das gibt dir eine Richtung und einen Fokus für deine Arbeit. Es hilft dir auch, deine Fortschritte zu verfolgen und zu bewerten.
  • Wähle die Marketing-Aktivitäten aus, die dir helfen, dein Ziel zu erreichen. Berücksichtige dabei deine Stärken, deine Ressourcen, deine Zielgruppe, dein Angebot. Konzentriere dich auf die wenigen, die dir die meisten Ergebnisse bringen. Eine gute Faustregel ist, dich auf die 20% zu fokussieren, die dir 80% deines Erfolgs bringen.
  • Messe den Erfolg deiner Marketing-Aktivitäten mit relevanten Kennzahlen. Das gibt dir ein Feedback und eine Kontrolle über deine Arbeit. Es hilft dir auch, deine Strategie anzupassen und zu verbessern. Verwende dafür geeignete Tools und Methoden, wie zum Beispiel Google Analytics, Facebook Insights oder E-Mail-Statistiken.
  • Optimiere deine Marketing-Aktivitäten ständig, indem du testest, analysierst und verbesserst. Das hilft dir, deine Leistung zu steigern und deine Ziele zu erreichen. Es hilft dir auch, dich von deiner Konkurrenz abzuheben und dich an die Bedürfnisse deiner Kunden anzupassen.

Wenn du diese Schritte befolgst, wirst du bald merken, wie du deine Marketing-Aktivitäten priorisierst und fokussierst. Du wirst mehr Qualität statt Quantität liefern, und du wirst mehr Wert für deine Kunden schaffen.

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Praktische Tipps zur Umsetzung im eigenen Business

Du hast nun gelernt, wie du das Parkinsonsche Gesetz für effizienteres Online-Marketing anwenden kannst. Du hast gelernt, wie du deine Zeit effizienter einsetzt und deine Marketing-Aktivitäten optimierst.

Aber wie kannst du das konkret in deinem eigenen Business umsetzen? Wie kannst du das Parkinsonsche Gesetz zu deinem Verbündeten machen, statt zu deinem Feind?

Um dir dabei zu helfen, habe ich dir 10 praktische Tipps zusammengestellt, die du sofort anwenden kannst. Diese Tipps basieren auf meinen eigenen Erfahrungen und auf den Erfahrungen anderer erfolgreicher Online-Selbständiger und Unternehmerinnen.

10 praktische Tipps, wie du das Parkinsonsche Gesetz in deinem Business umsetzen kannst

Hier sind sie:

Tipp 1: Der Weg der kleinen Schritte

Der erste Tipp ist, deine großen und langfristigen Ziele in kleine und kurzfristige Schritte zu zerlegen. Das hilft dir, deine Arbeit zu strukturieren und zu organisieren. Es hilft dir auch, deine Motivation zu erhöhen und deine Erfolge zu feiern.

Stell dir vor, du willst einen Online-Kurs zu erstellen, für den du sechs Monate Zeit hast. Das ist ein großes und langfristiges Ziel, das dich leicht überfordern oder einschüchtern kann. Deshalb solltest du es in kleinere und kurzfristige Schritte zerlegen, wie zum Beispiel:

  • Monat 1: Recherche und Planung des Kurses
  • Monat 2: Erstellung der Inhalte für Modul 1
  • Monat 3: Erstellung der Inhalte für Modul 2
  • Monat 4: Erstellung der Inhalte für Modul 3
  • Monat 5: Testen und Überarbeiten des Kurses
  • Monat 6: Launch und Marketing des Kurses

So hast du einen klaren Fahrplan, der dir zeigt, was du wann tun musst. Du kannst dich auf einen Schritt nach dem anderen konzentrieren, ohne dich vom Gesamtziel ablenken zu lassen. Du kannst auch deine Fortschritte messen und dich für jeden abgeschlossenen Schritt belohnen.

Das hilft dir, das Parkinsonsche Gesetz zu umgehen, indem du dir selbst kürzere und realistischere Deadlines setzt. Du vermeidest auch, dich in Details zu verlieren oder deine Arbeit aufzuschieben. Du arbeitest schneller und besser an deinem Online-Kurs.

Tipp 2: Ressourcenplanung optimieren

Der zweite Tipp ist, deine Ressourcenplanung zu optimieren. Das heißt, dass du deine verfügbaren Ressourcen, wie zum Beispiel Geld, Zeit, Personal oder Material, so effizient wie möglich einsetzt.

Viele Online-Selbständige und Unternehmerinnen haben eine falsche oder unzureichende Ressourcenplanung. Sie investieren entweder zu viel oder zu wenig in ihre Marketing-Aktivitäten. Sie haben entweder zu hohe oder zu niedrige Erwartungen an ihre Ressourcen. Sie haben entweder zu viele oder zu wenige Ressourcen zur Verfügung.

Das führt zu Verschwendung, Frustration und Unzufriedenheit. Es verhindert auch, dass sie ihre Marketing-Aktivitäten optimieren und ihre Ziele erreichen.

Um das zu vermeiden, musst du deine Ressourcenplanung optimieren, indem du folgende Fragen beantwortest:

  • Wie viel Geld kann und will ich für mein Online-Marketing ausgeben?
  • Wie viel Zeit kann und will ich für mein Online-Marketing aufwenden?
  • Wie viel Personal kann und will ich für mein Online-Marketing einsetzen?
  • Wie viel Material kann und will ich für mein Online-Marketing verwenden?

Die Antworten auf diese Fragen helfen dir, deine Ressourcenplanung zu optimieren. Du kannst dich dabei an folgenden Richtlinien orientieren:

  • Schätze deine Ressourcen so realistisch wie möglich. Berücksichtige dabei alle Faktoren, die deine Ressourcen beeinflussen können, wie zum Beispiel deine Einnahmen, deine Ausgaben, deine Kapazitäten, deine Bedürfnisse oder deine Ziele.
  • Setze dir ein Budget, das zu deinen Ressourcen passt. Das gibt dir einen Rahmen und eine Kontrolle für deine Ausgaben. Es hilft dir auch, deine Investitionen zu priorisieren und zu fokussieren. Eine gute Faustregel ist, nicht mehr als 10% deines Umsatzes für dein Online-Marketing auszugeben.
  • Halte dich an dein Budget, egal was passiert. Das gibt dir ein Gefühl von Verantwortung und Disziplin. Es hilft dir auch, deine Ressourcen effizient zu nutzen und zu sparen. Wenn du dein Budget überschreitest, analysiere, warum das so ist, und lerne daraus für die Zukunft.
  • Überprüfe regelmäßig dein Budget und passe es an, wenn nötig. Das hilft dir, deine Ressourcenplanung zu verbessern und deine Ziele zu erreichen. Es hilft dir auch, flexibel auf Veränderungen zu reagieren und dich neuen Herausforderungen zu stellen.

Wenn du diese Schritte befolgst, wirst du bald merken, wie du deine Ressourcenplanung optimierst. Du wirst mehr aus deinen Ressourcen herausholen, und du wirst mehr Wert für dein Business schaffen.

Tipp 3: Zeitpuffer in Meetings reduzieren

Der dritte Tipp ist, deine Zeitpuffer in Meetings zu reduzieren. Das heißt, dass du die Zeit, die du für Meetings einplanst, so kurz wie möglich hältst.

Viele Online-Selbständige und Unternehmerinnen haben zu viele und zu lange Meetings, die sie für ihr Online-Marketing abhalten. Sie treffen sich mit ihren Kunden, Partnern, Mitarbeitern oder anderen Stakeholdern, um über ihre Marketing-Aktivitäten zu sprechen. Sie glauben, dass sie so mehr Informationen, Feedback, Ideen oder Kooperationen erhalten können.

Das ist aber nicht immer der Fall. Denn mehr ist nicht immer besser. Mehr bedeutet oft nur mehr Zeit, mehr Stress, mehr Kosten. Mehr bedeutet auch mehr Ablenkung, mehr Verwirrung, mehr Unklarheit.

Das liegt daran, dass nicht alle Meetings gleich sind. Nicht alle bringen dir die gleichen Ergebnisse. Nicht alle sind notwendig, sinnvoll oder effektiv.

Das heißt, dass du deine Meetings auswählen und bewerten musst. Du musst herausfinden, welche für dich am wichtigsten und am effektivsten sind und dich auf diese konzentrieren und die anderen reduzieren oder eliminieren.

Das machst du, indem du folgende Fragen beantwortest:

  • Was ist mein Ziel mit diesem Meeting?
  • Welche Personen müssen an diesem Meeting teilnehmen?
  • Wie lange muss dieses Meeting dauern?
  • Wie kann ich dieses Meeting am besten vorbereiten, durchführen und nachbereiten?

Die Antworten auf diese Fragen helfen dir, deine Meetings zu reduzieren und zu optimieren. Du kannst dich dabei an folgenden Richtlinien orientieren:

  • Definiere dein Ziel mit jedem Meeting so klar und konkret wie möglich. Das gibt dir eine Richtung und einen Fokus für deine Kommunikation. Es hilft dir auch, deine Ergebnisse zu verfolgen und zu bewerten.
  • Wähle die Personen aus, die an jedem Meeting teilnehmen müssen. Berücksichtige dabei ihre Rolle, ihre Kompetenz, ihre Verfügbarkeit, ihre Erwartungen. Konzentriere dich auf die wenigen, die dir die meisten Ergebnisse bringen. Eine gute Faustregel ist, nicht mehr als fünf Personen pro Meeting einzuladen.
  • Setze dir eine Zeit, die für jedes Meeting ausreicht. Das gibt dir einen Rahmen und eine Kontrolle für deine Kommunikation. Es hilft dir auch, deine Zeit effizient zu nutzen und zu sparen. Eine gute Faustregel ist, nicht mehr als 30 Minuten pro Meeting einzuplanen.
  • Bereite dich auf jedes Meeting gut vor, indem du die Agenda, die Teilnehmer, die Materialien, die Technik und die Logistik klärst. Das hilft dir, dein Meeting professionell und reibungslos zu gestalten. Es hilft dir auch, mögliche Probleme oder Missverständnisse zu vermeiden.
  • Führe jedes Meeting strukturiert und zielorientiert durch, indem du die Agenda, die Regeln, die Rollen, die Fragen und die Aktionen festlegst. Das hilft dir, dein Meeting produktiv und effektiv zu gestalten. Es hilft dir auch, die Beteiligung und die Zufriedenheit der Teilnehmer zu erhöhen.
  • Nachbereite jedes Meeting gründlich, indem du die Ergebnisse, die Feedbacks, die Verbesserungen und die nächsten Schritte dokumentierst. Das hilft dir, dein Meeting nachhaltig und erfolgreich zu gestalten. Es hilft dir auch, die Verantwortung und die Umsetzung der Teilnehmer zu sichern.

Wenn du diese Schritte befolgst, wirst du bald merken, wie du deine Meetings reduzierst und optimierst. Du wirst mehr Zeit für deine Marketing-Aktivitäten gewinnen, und du wirst mehr Wert für deine Kommunikation schaffen.

Tipp 4: Struktur in die Arbeit bringen mit To-Do-Listen

Der vierte Tipp ist, deine Arbeit mit To-Do-Listen zu strukturieren. Das heißt, dass du deine Aufgaben schriftlich festhältst, ordnest und abhakst.

Viele Online-Selbständige und Unternehmerinnen haben keine oder eine schlechte To-Do-Liste, die sie für ihre Marketing-Aktivitäten verwenden. Sie haben ihre Aufgaben entweder nur im Kopf, oder sie haben sie auf verschiedenen Zetteln, Notizen oder Apps verteilt. Sie haben keine klare Übersicht, was sie wann tun müssen.

Das führt zu Chaos, Vergesslichkeit und Unproduktivität. Es verhindert auch, dass sie ihre Arbeit effizient erledigen und ihre Ziele erreichen.

Um das zu vermeiden, musst du deine Arbeit mit To-Do-Listen strukturieren, indem du folgende Fragen beantwortest:

  • Was sind meine Aufgaben für mein Online-Marketing?
  • Wie wichtig und dringend sind diese Aufgaben?
  • Wie lange dauern diese Aufgaben?
  • Wann muss ich diese Aufgaben erledigen?

Die Antworten auf diese Fragen helfen dir, deine To-Do-Liste zu erstellen und zu pflegen. Du kannst dich dabei an folgenden Richtlinien orientieren:

  • Schreibe deine Aufgaben so konkret und spezifisch wie möglich auf. Das gibt dir eine klare Vorstellung, was du tun musst. Es hilft dir auch, deine Aufgaben zu messen und zu bewerten.
  • Ordne deine Aufgaben nach ihrer Wichtigkeit und Dringlichkeit. Das gibt dir eine klare Priorität, was du zuerst tun musst. Es hilft dir auch, deine Aufgaben zu fokussieren und zu reduzieren. Eine gute Methode ist, die Eisenhower-Matrix zu verwenden, die deine Aufgaben in vier Kategorien einteilt: wichtig und dringend, wichtig aber nicht dringend, nicht wichtig aber dringend, nicht wichtig und nicht dringend.
  • Schätze die Dauer deiner Aufgaben so realistisch wie möglich. Das gibt dir eine klare Zeit, wie lange du brauchst. Es hilft dir auch, deine Zeit effizient zu nutzen und zu sparen. Eine gute Methode ist, die Pomodoro-Technik zu verwenden, die deine Arbeitszeit in 25-Minuten-Intervalle mit kurzen Pausen dazwischen einteilt.
  • Setze dir eine Deadline für jede Aufgabe. Das gibt dir eine klare Frist, wann du fertig sein musst. Es hilft dir auch, deine Motivation zu erhöhen und deine Disziplin zu stärken. Eine gute Methode ist, die SMART-Kriterien zu verwenden, die deine Deadlines spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert machen.

Extra-Tipp: Probiere doch mal die Ziele-Liste aus, die über eine normale To-Do-Liste hinausgeht und ein echter Produktivitätsbooster ist!

Wenn du diese Schritte befolgst, wirst du bald merken, wie du deine Arbeit mit To-Do-Listen strukturierst. Du wirst mehr Ordnung, Klarheit und Produktivität in deine Arbeit bringen.

Tipp 5: Prioritäten setzen für effektives Zeitmanagement

Der fünfte Tipp ist, deine Prioritäten zu setzen für effektives Zeitmanagement. Das heißt, dass du deine Zeit so einteilst, dass du die wichtigsten und dringendsten Aufgaben zuerst erledigst.

Viele Online-Selbständige und Unternehmerinnen haben keine oder eine falsche Prioritätensetzung, die sie für ihr Online-Marketing verwenden. Sie lassen sich von ihren Aufgaben, ihren Kunden, ihren Partnern oder anderen Faktoren bestimmen, was sie wann tun müssen. Sie haben keine klare Kontrolle, wie sie ihre Zeit verbringen.

Das führt zu Stress, Überforderung und Unzufriedenheit. Es verhindert auch, dass sie ihre Zeit effizient nutzen und ihre Ziele erreichen.

Um das zu vermeiden, musst du deine Prioritäten setzen für effektives Zeitmanagement, indem du folgende Fragen beantwortest:

  • Was sind meine Ziele für mein Online-Marketing?
  • Was sind die wichtigsten und dringendsten Aufgaben, die ich für mein Online-Marketing erledigen muss?
  • Wie kann ich meine Zeit so einteilen, dass ich diese Aufgaben zuerst erledige?

Die Antworten auf diese Fragen helfen dir, deine Prioritäten zu setzen für effektives Zeitmanagement. Du kannst dich dabei an folgenden Richtlinien orientieren:

  • Definiere deine Ziele für dein Online-Marketing so klar und konkret wie möglich. Das gibt dir eine Richtung und einen Fokus für deine Zeit. Es hilft dir auch, deine Fortschritte zu verfolgen und zu bewerten.
  • Identifiziere die wichtigsten und dringendsten Aufgaben, die du für dein Online-Marketing erledigen musst. Das gibt dir eine Priorität und eine Reihenfolge für deine Zeit. Es hilft dir auch, deine Zeit zu fokussieren und zu reduzieren. Eine gute Methode ist, die ABCDE-Methode zu verwenden, die deine Aufgaben in fünf Kategorien einteilt: A-Aufgaben sind sehr wichtig und sehr dringend, B-Aufgaben sind wichtig aber nicht dringend, C-Aufgaben sind weder wichtig noch dringend, D-Aufgaben sind delegierbar, E-Aufgaben sind eliminierbar.
  • Teile deine Zeit so ein, dass du die wichtigsten und dringendsten Aufgaben zuerst erledigst. Das gibt dir eine Struktur und eine Organisation für deine Zeit. Es hilft dir auch, deine Zeit effizient zu nutzen und zu sparen. Eine gute Methode ist, die 80/20-Regel zu verwenden, die besagt, dass 80% deiner Ergebnisse von 20% deiner Zeit abhängen.

Wenn du diese Schritte befolgst, wirst du bald merken, wie du deine Prioritäten setzt für effektives Zeitmanagement. Du wirst mehr Zeit für die wichtigen Dinge haben, und du wirst mehr Erfolg mit deinem Online-Marketing haben.

Tipp 6: Ablenkungen minimieren

Der sechste Tipp ist, deine Ablenkungen zu minimieren. Das heißt, dass du alles vermeidest, was dich von deiner Arbeit ablenkt oder stört.

Viele Online-Selbständige und Unternehmerinnen haben zu viele und zu starke Ablenkungen, die sie bei ihrer Marketing-Arbeit stören. Sie lassen sich von E-Mails, Anrufen, Social Media, Nachrichten oder anderen Dingen ablenken. Sie haben keine klare Konzentration, wie sie ihre Arbeit erledigen.

Das führt zu Unterbrechungen, Fehlern und Unproduktivität. Es verhindert auch, dass sie ihre Arbeit effizient erledigen und ihre Ziele erreichen.

Um das zu vermeiden, musst du deine Ablenkungen minimieren, indem du folgende Fragen beantwortest:

  • Was sind meine größten Ablenkungen bei meiner Marketing-Arbeit?
  • Wie wirken sich diese Ablenkungen auf meine Arbeit aus?
  • Wie kann ich diese Ablenkungen reduzieren oder eliminieren?

Die Antworten auf diese Fragen helfen dir, deine Ablenkungen zu minimieren. Du kannst dich dabei an folgenden Richtlinien orientieren:

  • Erkenne deine größten Ablenkungen bei deiner Marketing-Arbeit. Das gibt dir eine Bewusstsein und eine Einsicht für deine Arbeit. Es hilft dir auch, deine Ablenkungen zu messen und zu bewerten. Eine gute Methode ist, ein Ablenkungsprotokoll zu führen, in dem du notierst, wann, wie oft und wie lange du dich ablenken lässt.
  • Analysiere, wie sich diese Ablenkungen auf deine Arbeit auswirken. Das gibt dir eine Rückmeldung und eine Kontrolle über deine Arbeit. Es hilft dir auch, deine Ablenkungen anzupassen und zu verbessern. Eine gute Methode ist, eine Kosten-Nutzen-Analyse zu machen, in der du die Vor- und Nachteile deiner Ablenkungen abwägst.
  • Reduziere oder eliminiere diese Ablenkungen, indem du geeignete Maßnahmen ergreifst. Das gibt dir eine Lösung und eine Aktion für deine Arbeit. Es hilft dir auch, deine Ablenkungen zu vermeiden oder zu überwinden. Eine gute Methode ist, die 4Ds-Regel zu verwenden, die besagt, dass du deine Ablenkungen entweder löschen, delegieren, delegieren oder differenzieren kannst.

Wenn du diese Schritte befolgst, wirst du bald merken, wie du deine Ablenkungen minimierst. Du wirst mehr Konzentration, Klarheit und Produktivität in deine Arbeit bringen.

Tipp 7: Produktivität steigern mit der Pomodoro-Technik

Der siebte Tipp ist, deine Produktivität mit der Pomodoro-Technik zu steigern. Das heißt, dass du deine Arbeitszeit in kurze Intervalle mit Pausen dazwischen einteilst. Mit diesem Tipp kannst du das Parkinsonsche Gesetz sehr gut überlisten.

Viele Online-Selbständige und Unternehmerinnen haben eine schlechte oder keine Arbeitszeitplanung, die sie für ihr Online-Marketing verwenden. Sie arbeiten entweder zu lange oder zu kurz an ihren Aufgaben. Sie haben keine klare Struktur, wie sie ihre Arbeitszeit gestalten.

Das führt zu Ermüdung, Langeweile und Unproduktivität. Es verhindert auch, dass sie ihre Arbeit effizient erledigen und ihre Ziele erreichen.

Um das zu vermeiden, musst du deine Arbeitszeit mit der Pomodoro-Technik steigern, indem du folgende Fragen beantwortest:

  • Was sind die Aufgaben, die ich für mein Online-Marketing erledigen muss?
  • Wie lange dauern diese Aufgaben?
  • Wie kann ich diese Aufgaben in kurze Intervalle mit Pausen dazwischen einteilen?

Die Antworten auf diese Fragen helfen dir, deine Arbeitszeit mit der Pomodoro-Technik zu steigern. Du kannst dich dabei an folgenden Richtlinien orientieren:

  • Schreibe deine Aufgaben auf eine To-Do-Liste. Das gibt dir eine Übersicht, was du tun musst. Es hilft dir auch, deine Aufgaben zu messen und zu bewerten.
  • Schätze die Dauer deiner Aufgaben so realistisch wie möglich. Das gibt dir eine Zeit, wie lange du brauchst. Es hilft dir auch, deine Zeit effizient zu nutzen und zu sparen.
  • Teile deine Aufgaben in 25-Minuten-Intervalle mit 5-Minuten-Pausen dazwischen. Das gibt dir eine Struktur und eine Organisation für deine Arbeitszeit. Es hilft dir auch, deine Konzentration, Kreativität und Produktivität zu steigern. Eine gute Methode ist, einen Timer zu verwenden, der dich an die Intervalle und Pausen erinnert.
  • Erledige jede Aufgabe in einem Intervall, ohne dich ablenken zu lassen. Das gibt dir eine Lösung und eine Aktion für deine Arbeitszeit. Es hilft dir auch, deine Aufgaben zu fokussieren und zu reduzieren. Eine gute Methode ist, alle möglichen Ablenkungen auszuschalten oder zu entfernen, wie zum Beispiel E-Mails, Anrufe, Social Media, Nachrichten oder andere Dinge.
  • Mache eine Pause nach jedem Intervall, um dich zu entspannen und zu erholen. Das gibt dir eine Belohnung und eine Erholung für deine Arbeitszeit. Es hilft dir auch, deine Energie, Motivation und Zufriedenheit zu erhöhen. Eine gute Methode ist, etwas zu tun, was dir Spaß macht oder gut tut, wie zum Beispiel einen Kaffee trinken, Musik hören, spazieren gehen oder meditieren.
  • Wiederhole diesen Zyklus viermal, bevor du eine längere Pause von 15 bis 30 Minuten machst. Das gibt dir eine Wiederholung und eine Vertiefung für deine Arbeitszeit. Es hilft dir auch, deine Lernkurve, dein Gedächtnis und dein Verständnis zu verbessern. Eine gute Methode ist, deine Fortschritte zu überprüfen, deine Ergebnisse zu dokumentieren und dein Feedback zu sammeln.

Wenn du diese Schritte befolgst, wirst du bald merken, wie du deine Arbeitszeit mit der Pomodoro-Technik steigerst. Du wirst mehr schaffen in weniger Zeit, und du wirst mehr Spaß an deiner Arbeit haben.

Tipp 8: Arbeitsprozesse ständig überprüfen und optimieren

Der achte Tipp ist, deine Arbeitsprozesse ständig zu überprüfen und zu optimieren. Das heißt, dass du deine Arbeitsweise regelmäßig analysierst, bewertest und verbesserst.

Viele Online-Selbständige und Unternehmerinnen haben keine oder eine schlechte Arbeitsprozessoptimierung, die sie für ihr Online-Marketing verwenden. Sie arbeiten immer nach dem gleichen Schema, ohne zu hinterfragen, ob es noch effektiv ist. Sie haben keine klare Verbesserung, wie sie ihre Arbeitsweise anpassen können.

Das führt zu Routine, Stagnation und Unproduktivität. Es verhindert auch, dass sie ihre Arbeit effizient erledigen und ihre Ziele erreichen.

Um das zu vermeiden, musst du deine Arbeitsprozesse ständig überprüfen und optimieren, indem du folgende Fragen beantwortest:

  • Was sind die Arbeitsprozesse, die ich für mein Online-Marketing verwende?
  • Wie gut funktionieren diese Arbeitsprozesse?
  • Wie kann ich diese Arbeitsprozesse verbessern oder vereinfachen?

Die Antworten auf diese Fragen helfen dir, deine Arbeitsprozesse zu überprüfen und zu optimieren. Du kannst dich dabei an folgenden Richtlinien orientieren:

  • Dokumentiere deine Arbeitsprozesse so detailliert und transparent wie möglich. Das gibt dir eine Übersicht, wie du arbeitest. Es hilft dir auch, deine Arbeitsprozesse zu messen und zu bewerten.
  • Überprüfe deine Arbeitsprozesse regelmäßig, indem du sie mit deinen Zielen, deinen Ergebnissen, deinen Kunden, deinen Partnern oder deinen Mitbewerbern vergleichst. Das gibt dir eine Rückmeldung und eine Kontrolle über deine Arbeitsweise. Es hilft dir auch, deine Arbeitsprozesse anzupassen und zu verbessern.
  • Optimiere deine Arbeitsprozesse kontinuierlich, indem du sie vereinfachst, automatisierst, standardisierst oder eliminiert. Das gibt dir eine Lösung und eine Aktion für deine Arbeitsweise. Es hilft dir auch, deine Arbeitsprozesse zu beschleunigen, zu vereinfachen oder zu reduzieren. Eine gute Methode ist, die Kaizen-Philosophie zu verwenden, die besagt, dass du deine Arbeitsprozesse ständig in kleinen Schritten verbesserst.

Wenn du diese Schritte befolgst, wirst du bald merken, wie du deine Arbeitsprozesse ständig überprüfst und optimierst. Du wirst mehr Effizienz, Qualität und Innovation in deine Arbeit bringen.

Tipp 9: Arbeitszeit bewusst begrenzen

Der neunte Tipp ist, deine Arbeitszeit bewusst zu begrenzen. Das heißt, dass du dir selbst eine feste Arbeitszeit setzt, die du nicht überschreitest.

Viele Online-Selbständige und Unternehmerinnen haben keine oder eine zu hohe Arbeitszeit, die sie für ihr Online-Marketing aufwenden. Sie arbeiten zu lange, zu oft oder zu unregelmäßig an ihren Marketing-Aktivitäten. Sie haben keine klare Balance, wie sie ihre Arbeitszeit und ihre Freizeit gestalten.

Das führt zu Erschöpfung, Burnout und Unzufriedenheit. Es verhindert auch, dass sie ihre Arbeit effizient erledigen und ihre Ziele erreichen.

Um das zu vermeiden, musst du deine Arbeitszeit bewusst begrenzen, indem du folgende Fragen beantwortest:

  • Wie viel Arbeitszeit brauche und will ich für mein Online-Marketing aufwenden?
  • Wie kann ich meine Arbeitszeit so einteilen, dass ich meine Marketing-Aktivitäten erledige und meine Freizeit genieße?
  • Wie kann ich meine Arbeitszeit einhalten und respektieren?

Die Antworten auf diese Fragen helfen dir, deine Arbeitszeit bewusst zu begrenzen. Du kannst dich dabei an folgenden Richtlinien orientieren:

  • Schätze deine Arbeitszeit so realistisch wie möglich. Berücksichtige dabei alle Faktoren, die deine Arbeitszeit beeinflussen können, wie zum Beispiel deine Ziele, deine Aufgaben, deine Ressourcen, deine Bedürfnisse oder deine Präferenzen.
  • Setze dir eine feste Arbeitszeit, die zu deiner Arbeitszeit passt. Das gibt dir einen Rahmen und eine Kontrolle für deine Arbeitszeit. Es hilft dir auch, deine Arbeitszeit zu priorisieren und zu fokussieren. Eine gute Faustregel ist, nicht mehr als 40 Stunden pro Woche für dein Online-Marketing zu arbeiten.
  • Halte dich an deine Arbeitszeit, egal was passiert. Das gibt dir ein Gefühl von Verantwortung und Disziplin. Es hilft dir auch, deine Arbeitszeit effizient zu nutzen und zu sparen. Wenn du deine Arbeitszeit überschreitest, analysiere, warum das so ist, und lerne daraus für die Zukunft.
  • Respektiere deine Arbeitszeit, indem du sie von deiner Freizeit trennst. Das gibt dir eine Balance und eine Erholung für deine Arbeitszeit. Es hilft dir auch, deine Energie, Motivation und Zufriedenheit zu erhöhen. Eine gute Methode ist, einen festen Arbeitsplatz, einen festen Arbeitsplan und feste Arbeitsregeln zu haben.

Wenn du diese Schritte befolgst, wirst du bald merken, wie du deine Arbeitszeit bewusst begrenzt. Du wirst mehr Zeit für die wichtigen Dinge haben, und du wirst mehr Erfolg mit deinem Online-Marketing haben.

Tipp 10: Einsatz von Tools zur Effizienzsteigerung

Der zehnte und letzte Tipp ist, Tools zur Effizienzsteigerung einzusetzen. Das heißt, dass du digitale oder analoge Hilfsmittel verwendest, die dir helfen, deine Marketing-Aktivitäten zu planen, zu organisieren, zu durchführen und zu optimieren.

Viele Online-Selbständige und Unternehmerinnen haben keine oder eine falsche Toolauswahl, die sie für ihr Online-Marketing verwenden. Sie nutzen entweder keine oder zu viele Tools, die sie für ihre Marketing-Aktivitäten einsetzen. Sie haben keine klare Strategie, wie sie ihre Tools auswählen, verwenden und bewerten.

Das führt zu Verwirrung, Ineffizienz und Unproduktivität. Es verhindert auch, dass sie ihre Marketing-Aktivitäten optimieren und ihre Ziele erreichen.

Um das zu vermeiden, musst du Tools zur Effizienzsteigerung einsetzen, indem du folgende Fragen beantwortest:

  • Was sind die Tools, die ich für mein Online-Marketing verwenden kann?
  • Wie gut funktionieren diese Tools für mein Online-Marketing?
  • Wie kann ich diese Tools effektiv und effizient für mein Online-Marketing einsetzen?

Die Antworten auf diese Fragen helfen dir, Tools zur Effizienzsteigerung einzusetzen. Du kannst dich dabei an folgenden Richtlinien orientieren:

  • Informiere dich über die Tools, die du für dein Online-Marketing verwenden kannst. Das gibt dir eine Übersicht, was es gibt. Es hilft dir auch, deine Tools zu vergleichen und zu bewerten. Eine gute Methode ist, Online-Recherchen, Empfehlungen, Bewertungen oder Testversionen zu nutzen, um die besten Tools für dein Online-Marketing zu finden.
  • Wähle die Tools aus, die dir helfen, dein Online-Marketing zu optimieren. Berücksichtige dabei deine Ziele, deine Aufgaben, deine Ressourcen, deine Bedürfnisse oder deine Präferenzen. Konzentriere dich auf die wenigen, die dir die meisten Ergebnisse bringen. Eine gute Faustregel ist, nicht mehr als fünf Tools für dein Online-Marketing zu verwenden.
  • Nutze die Tools effektiv und effizient, indem du sie richtig einrichtest, bedienst, synchronisierst und aktualisierst. Das hilft dir, dein Online-Marketing professionell und reibungslos zu gestalten. Es hilft dir auch, mögliche Probleme oder Missverständnisse zu vermeiden. Eine gute Methode ist, die Anleitungen, Tipps, Tutorials oder Support der Tools zu nutzen, um das Beste aus ihnen herauszuholen.

Wenn du diese Schritte befolgst, wirst du bald merken, wie du Tools zur Effizienzsteigerung einsetzt. Du wirst mehr Qualität, Geschwindigkeit und Innovation in dein Online-Marketing bringen.

Fazit: Die Bedeutung des Parkinsonschen Gesetzes für Online-Selbständige und Unternehmerinnen

Du hast nun gelernt, wie du das Parkinsonsche Gesetz für effizienteres Online-Marketing anwenden kannst. Du hast gelernt, wie du deine Zeit effizienter einsetzt, deine Marketing-Aktivitäten optimierst und welche praktischen Tipps dir dabei helfen.

Ich hoffe, dieser Blogartikel hat dir gefallen und geholfen. Wenn du mehr über das Parkinsonsche Gesetz und andere Themen rund um Online-Marketing erfahren willst, abonniere meinen Newsletter.

Ich freue mich über dein Feedback und deine Fragen. Schreib mir einfach eine E-Mail oder einen Kommentar.

Bullet Journal starten: Dein 10-Schritte-Plan für mehr Produktivität und Erfolg

Bullet Journal starten: Dein 10-Schritte-Plan für mehr Produktivität und Erfolg

Stell dir vor, du hättest ein Werkzeug, das dir hilft, deine Gedanken zu ordnen, deine Aufgaben zu strukturieren und deine Ziele zu erreichen – alles in einem. Genau das ist ein Bullet Journal bzw. das Bullet Journaling. In diesem Artikel erfährst du, was Bullet Journaling eigentlich ist, wie es dir in deinem Business helfen kann und ich gebe dir einen 10-Schritte-Plan an die Hand, wie du mit deinem eigenen Bullet Journal starten kannst.

Was ist Bullet Journaling?

Bullet Journaling ist eine revolutionäre und doch erstaunlich einfache Methode zur Selbstorganisation, die sich besonders für selbstständige Frauen und Unternehmerinnen eignet, die nach einer flexiblen und effektiven Art suchen, ihre vielfältigen Aufgaben zu verwalten. Entwickelt von Ryder Carroll, einem digitalen Produkt-Designer aus New York, vereint das Bullet Journaling verschiedene Elemente des klassischen Zeitmanagements in einem einzigen, anpassbaren System.

Mir ist es immer so ergangen, dass ich keinen kaufbaren Kalender gefunden habe, der zu 100 % meinen Wünschen und meinen Vorstellungen von einem flexiblen Kalender verbunden mit Reflexionsseiten entsprach. So bin ich zum Bullet Journaling gekommen.

Im Kern besteht das Bullet Journal aus

  • Aufgabenlisten
  • Terminkalender
  • Habit Trackern o.ä.
  • Notizteilen und
  • Tagebuchteilen.

Diese Elemente werden in einer strukturierten, aber flexiblen Art und Weise kombiniert, die es Benutzern ermöglicht, ihre eigene Ordnung zu schaffen und gleichzeitig die Freiheit zu haben, das Journal nach ihren spezifischen Bedürfnissen zu gestalten. Dies ist besonders vorteilhaft für Frauen im Geschäftsleben, die oft vielfältige und dynamische Aufgaben haben, die eine flexible Planungsmethode erfordern.

Das Bullet Journal basiert auf dem Prinzip der Rapid Logging Methode, bei der Informationen in kurzen, prägnanten Listen organisiert werden. Diese Listen können Aufgaben, Ereignisse oder Notizen beinhalten, die mithilfe von Symbolen kategorisiert werden. Das macht es leicht, auf einen Blick zu sehen, was zu tun ist, was geplant ist und welche Ideen festgehalten wurden.

Ein wesentlicher Vorteil des Bullet Journaling ist seine Anpassungsfähigkeit. Während ein traditioneller Planer oder Kalender oft eine starre Struktur hat, kann das Bullet Journal beliebig erweitert oder angepasst werden. Das bedeutet, dass es mit den sich ändernden Anforderungen deines Geschäfts und deines persönlichen Lebens wachsen kann. Du kannst Seiten für spezifische Projekte, Zielsetzungen, Tracking deiner Fortschritte oder sogar für persönliche Reflexionen hinzufügen. Dies ermöglicht eine umfassende und ganzheitliche Organisation, die sowohl deine beruflichen als auch privaten Bedürfnisse berücksichtigt.

Darüber hinaus fördert das Bullet Journaling Kreativität und Selbstausdruck. Viele Benutzer genießen den Prozess des Gestaltens und Personalisierens ihrer Journale mit Zeichnungen, Farbcodes und Aufklebern, was nicht nur Spaß macht, sondern auch die Bindung an das Journal und damit die regelmäßige Nutzung erhöht. Für Unternehmerinnen kann dieser kreative Aspekt eine willkommene Abwechslung, zu den oft strukturierten und analytischen Aufgaben des Geschäftslebens sein. Ich persönlich liebe es, mir an den Wochenenden und abends Zeit zu nehmen, mein Journal zu gestalten und die Planung der kommenden Woche zu machen.

Insgesamt ist Bullet Journaling eine Methode, die Ordnung in das Chaos des Alltags bringt, ohne dabei die persönliche Freiheit und Kreativität einzuschränken. Es ist ein leistungsfähiges Werkzeug, das hilft, Ziele zu setzen, Fortschritte zu verfolgen und letztlich eine größere Kontrolle über das eigene Leben und Geschäft zu erlangen.

Wer hat es erfunden?

Ryder Carroll, der kreative Kopf hinter dem Bullet Journal, ist eine inspirierende Persönlichkeit, deren eigene Herausforderungen zur Entwicklung dieser innovativen Methode führten. Carroll litt unter Lernschwierigkeiten, insbesondere unter Aufmerksamkeitsdefiziten, die es ihm schwer machten, Informationen auf herkömmliche Weise zu verarbeiten und zu organisieren. In seiner Suche nach einem effektiven Weg, um mit diesen Herausforderungen umzugehen, experimentierte er mit verschiedenen Techniken und entwickelte schließlich das Konzept des Bullet Journalings.

Die Methode, die Carroll erfand, ist mehr als nur eine organisatorische Technik; sie ist eine ganzheitliche Art, das Leben zu erfassen und zu planen. Indem er Struktur und Flexibilität in einer einzigartigen Weise kombinierte, schuf er ein System, das nicht nur ihm, sondern auch Millionen von Menschen weltweit, die mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert sind, half. Das Bullet Journal wurde schnell zu einem lebensverändernden Werkzeug für viele, die nach einem personalisierten Ansatz für Organisation und Zeitmanagement suchten.

Carrolls Ansatz unterscheidet sich von traditionellen Methoden durch seine Einfachheit und Anpassungsfähigkeit. Anstatt sich auf elektronische Geräte oder starre Planungssysteme zu verlassen, basiert das Bullet Journal auf einem analogen System, das die Benutzer ermutigt, ihre Gedanken und Aufgaben handschriftlich festzuhalten. Diese Methode fördert eine tiefere Verbindung mit den eigenen Zielen und Aufgaben und hilft, die Aufmerksamkeit auf das Wesentliche zu lenken.

Die Popularität des Bullet Journals ist ein Zeugnis für Carrolls innovative Vision und seine Fähigkeit, eine einfache, aber tiefgreifende Lösung für ein allgemeines Problem zu bieten. Es ist mehr als ein Planungswerkzeug; es ist eine Bewegung, die Menschen befähigt, ihr Leben auf eine Art und Weise zu organisieren, die ihren individuellen Bedürfnissen entspricht.

Vorteile des Bullet Journaling

Mit einem Bullet Journal zu starten und regelmäßig Bullet Journaling zu betreiben, hat zahlreiche Vorteile. Hier sind die wichtigsten vier Vorteile für dich als Selbständige oder Unternehmerin:

Klarheit und Fokus

Das Bullet Journal ist ein hervorragendes Werkzeug, um Gedanken zu ordnen und Prioritäten zu setzen, was für selbstständige Frauen und Unternehmerinnen unerlässlich ist. In der hektischen Welt des Unternehmertums können Gedanken und Ideen leicht verloren gehen oder überwältigend wirken.

Das Bullet Journal bietet eine strukturierte Methode, diese Gedanken zu erfassen und zu organisieren. Durch das Aufschreiben von Aufgaben, Zielen und Notizen wird das Gedankenchaos geordnet, was zu klareren Entscheidungen und fokussiertem Handeln führt.

Dieser Prozess hilft nicht nur, wichtige Aufgaben und Ziele im Auge zu behalten, sondern reduziert auch das Gefühl der Überwältigung und steigert die Konzentrationsfähigkeit. So wird ein effizienter und zielgerichteter Arbeitsfluss ermöglicht.

Flexibilität

Ein wesentlicher Vorteil des Bullet Journalings ist seine unglaubliche Flexibilität. Anders als bei vielen vorgefertigten Planern, kann das Bullet Journal individuell gestaltet werden, um deinen spezifischen Anforderungen und Arbeitsstilen gerecht zu werden.

Ob du tägliche, wöchentliche oder monatliche Übersichten bevorzugst, ob du Raum für kreative Ideen oder detaillierte Projektplanungen benötigst – das Bullet Journal passt sich an.

Diese Anpassungsfähigkeit ist besonders wichtig für Unternehmerinnen, deren Bedürfnisse sich mit der Zeit und mit dem Wachstum ihres Unternehmens verändern können. Das Bullet Journal wächst und entwickelt sich mit dir und deinem Business, was es zu einem langfristig wertvollen Werkzeug macht.

Kreativität und Individualität

Das Bullet Journal ist nicht nur ein Organisationswerkzeug, sondern auch eine Leinwand für Kreativität und persönlichen Ausdruck. Es bietet die Freiheit, Seiten so zu gestalten, wie es am besten zu deiner Persönlichkeit und deinen Bedürfnissen passt.

Dies kann durch künstlerische Gestaltung, Farbcodes, Symbole oder sogar durch das Einfügen persönlicher Abschnitte wie Stimmungs-Tracker oder Inspirationssammlungen geschehen. Diese kreative Freiheit macht nicht nur Spaß, sondern fördert auch die Bindung zum Journal, was die regelmäßige Nutzung unterstützt.

Für selbstständige Frauen bietet dieses kreative Element eine willkommene Pause vom Alltag und eine Chance, ihre Individualität auszudrücken.

Verbesserte Produktivität

Die Verwendung eines Bullet Journals kann zu einer erheblichen Steigerung der Produktivität führen. Durch die klare Strukturierung von Aufgaben und Zielen hilft es, den Überblick über anstehende und erledigte Aktivitäten zu behalten.

Das Setzen von Deadlines und Prioritäten wird vereinfacht, und die Fortschritte bei Projekten können leicht nachverfolgt werden. Diese Organisation führt zu weniger Zeitverschwendung und effizienterem Arbeiten. Zudem ermöglicht die tägliche Reflexion im Bullet Journal, Zeitfresser zu identifizieren und die Arbeitsweise kontinuierlich zu optimieren.

Für Unternehmerinnen bedeutet dies, dass sie ihre Zeit und Ressourcen besser auf die Bereiche konzentrieren können, die den größten Einfluss auf ihr Geschäft haben.

Einsatzmöglichkeiten des Bullet Journals für das Business

Zielsetzung

Für selbstständige Frauen und Unternehmerinnen ist die klare Definition und Verfolgung von Geschäftszielen entscheidend. Das Bullet Journal dient als effektives Werkzeug, um sowohl kurzfristige als auch langfristige Ziele festzuhalten und regelmäßig zu überprüfen.

Durch das Aufschreiben deiner Ziele im Bullet Journal werden diese greifbarer und mental verankert. Du kannst Fortschritts-Tracker verwenden, um deine Annäherung an diese Ziele zu visualisieren, was wiederum die Motivation steigert. Die Möglichkeit, Ziele zu überarbeiten und anzupassen, sorgt für Flexibilität in deiner Planung und ermöglicht es dir, dich schnell an veränderte Umstände oder Prioritäten anzupassen.

Diese Methode fördert nicht nur ein zielgerichtetes Handeln, sondern hilft auch dabei, den Fokus zu bewahren und sich nicht in Nebensächlichkeiten zu verlieren.

Zeitmanagement

Effizientes Zeitmanagement ist für das Gelingen jedes Business unerlässlich. Das Bullet Journal ermöglicht eine detaillierte Planung deines Tages, deiner Woche oder deines Monats.

Durch die Erstellung von Daily Logs kannst du tägliche Aufgaben planen, während Weekly Logs oder Monthly Logs dir helfen, einen Überblick über längere Zeiträume zu behalten. Diese Strukturierung ermöglicht es dir, Meetings, Deadlines und andere wichtige Ereignisse im Auge zu behalten und sicherzustellen, dass du deine Zeit effektiv nutzt.

Das Bullet Journal fördert zudem das Prinzip der bewussten Zeitnutzung, indem es dich ermutigt, Aufgaben nach ihrer Wichtigkeit und Dringlichkeit zu priorisieren, was zu einer produktiveren und fokussierten Arbeitsweise führt.

Projektplanung

Das Bullet Journal ist ein ideales Werkzeug für die Projektplanung, besonders wenn du mehrere Projekte gleichzeitig managst. Es ermöglicht dir, für jedes Projekt einen eigenen Abschnitt zu erstellen, in dem du Ziele, Meilensteine, Deadlines und spezifische Aufgaben festhalten kannst. Mit dem Bullet Journal kannst du den Fortschritt jedes Projekts verfolgen und gleichzeitig sicherstellen, dass du keinen wichtigen Aspekt übersiehst.

Diese zentrale Übersicht erleichtert es, den Überblick zu behalten und Ressourcen effektiv zu verteilen. Die Möglichkeit, Notizen und Änderungen direkt im Journal vorzunehmen, macht es zu einem lebendigen Dokument, das sich ständig weiterentwickelt und anpasst.

Brainstorming

Für kreative Prozesse und die Entwicklung neuer Geschäftsideen bietet das Bullet Journal einen idealen Rahmen. Es bietet Raum, um spontane Ideen festzuhalten, Gedanken zu entwickeln und Konzepte zu skizzieren.

Durch die Verwendung von Mindmaps, Brainstorming-Listen oder Skizzen kannst du kreative Prozesse systematisch erfassen und weiterentwickeln. Diese Flexibilität ist besonders wertvoll, wenn es darum geht, innovative Lösungen für geschäftliche Herausforderungen zu finden oder neue Produkte und Dienstleistungen zu konzipieren.

Die Möglichkeit, jederzeit Ideen hinzuzufügen und zu erweitern, macht das Bullet Journal zu einem ständigen Begleiter im kreativen Prozess und hilft dir, deine Gedanken zu ordnen und zu strukturieren.

10-Schritte-Anleitung zum Starten mit deinem Bullet Journal

Schritt 1: Wähle ein Notizbuch

Das Notizbuch ist das Herzstück deines Bullet Journals. Es muss nicht teuer oder ausgefallen sein; ein einfaches Notizbuch reicht völlig aus.

Wichtig ist, dass es zu deinen Bedürfnissen passt. Überlege, ob du ein gepunktetes, liniertes oder blanko Notizbuch bevorzugst.

Die Größe des Notizbuchs sollte so gewählt sein, dass es sowohl praktisch für den täglichen Gebrauch ist als auch genug Platz für deine Einträge bietet.

Einige bevorzugen ein Hardcover für Langlebigkeit, während andere die Flexibilität eines Softcover-Buchs schätzen.

Schließlich ist die Papierqualität wichtig, besonders wenn du planst, verschiedene Stifte oder Farben zu verwenden.

Ich selbst nutze sehr gerne die Hardcover Bücher von Leuchtturm 1917, und zwar in DIN A5 mit der Lineatur dotted: Leuchtturm 1917

Schritt 2: Verstehe die Grundlagen

Bevor du beginnst, ist es wichtig, die grundlegenden Elemente des Bullet Journaling zu verstehen: Index, Future Log, Monthly Log und Daily Log.

Der Index dient als Inhaltsverzeichnis, um Einträge schnell finden zu können.

Das Future Log ist für langfristige Planung gedacht, wo du Ereignisse und Ziele für die kommenden Monate notierst. Ich nutze es auch, um mir Geburtstage zu notieren.

Der Monthly Log gibt eine Übersicht über den aktuellen Monat, einschließlich wichtiger Termine und Ziele.

Schließlich ist das Daily Log dein täglicher Begleiter, in dem du Aufgaben, Termine und Notizen festhältst.

Diese Elemente bilden das Gerüst deines Bullet Journals und helfen dir, organisiert zu bleiben.

Schritt 3: Setze dir Ziele

Überlege dir, was du mit deinem Bullet Journal erreichen möchtest. Möchtest du deine Produktivität steigern, besser organisiert sein oder deine persönlichen Ziele verfolgen?

Deine Ziele bestimmen, wie du dein Journal gestaltest und nutzt. Setze dir klare und erreichbare Ziele und überlege dir, wie das Bullet Journal dir dabei helfen kann, diese zu erreichen. Ziele können von der Verbesserung des Zeitmanagements bis hin zur Steigerung der Kreativität reichen.

Das Festlegen von Zielen hilft dir, deinen Fokus zu behalten und macht die Nutzung deines Bullet Journals zielgerichteter und effektiver.

Schritt 4: Gestalte dein Layout

Das Schöne am Bullet Journaling ist, dass du dein Layout individuell gestalten kannst. Experimentiere mit verschiedenen Layouts, um herauszufinden, was für dich am besten funktioniert. Manche Menschen bevorzugen einfache und minimalistische Layouts, während andere kreative und farbenfrohe Designs mögen.

Berücksichtige beim Gestalten deines Layouts, wie viel Platz du für tägliche Einträge, wöchentliche Übersichten und monatliche Planungen benötigst. Du kannst auch Bereiche für spezielle Listen oder Tracker hinzufügen.

Dein Layout sollte deine Arbeitsweise und deine persönlichen Vorlieben widerspiegeln und kann im Laufe der Zeit angepasst werden.

Das Layout meines Bullet Journals hat sich im Laufe der letzten 4 Jahre immer wieder verändert und ich habe es für mich so angepasst, dass ich mich mit meinem persönlichen Bullet Journal wohlfühle.

Schritt 5: Nutze das Future Log

Das Future Log ist für langfristige Planungen und Ziele gedacht. Hier kannst du Ereignisse, Ziele und Aufgaben notieren, die in den kommenden Monaten anstehen.

Dieses Log hilft dir, einen Überblick über deine langfristigen Pläne zu behalten und sicherzustellen, dass du auf deine Ziele hinarbeitest. Es ist auch ein nützliches Werkzeug, um sicherzustellen, dass du wichtige Deadlines nicht verpasst und deine Zeit effektiv planst.

Ich trage hier wichtige Eckpunkte meiner Jahresplanung ein, damit ich diese nicht aus den Augen verliere und immer wieder überprüfen kann, ob ich noch auf dem richtigen Weg bin.

Schritt 6: Integriere das Monthly Log

Das Monthly Log gibt dir eine Monatsübersicht auf einen Blick. Es hilft dir, langfristig zu planen und sicherzustellen, dass du wichtige Termine und Ereignisse nicht verpasst.

Nutze das Monthly Log, um Monatsziele zu setzen, wichtige Termine festzuhalten und eine Übersicht über bevorstehende Projekte zu haben.

Du kannst auch einen Monatsrückblick hinzufügen, um deine Fortschritte und Erfolge zu reflektieren. Dies hilft dir, deine Planung und Ziele regelmäßig zu überprüfen und anzupassen.

Schritt 7: Wichtigster Baustein: Das Daily Log

Das Daily Log ist das Herzstück deines Bullet Journals. Hier notierst du tägliche Aufgaben, Termine und wichtige Notizen.

Beginne jeden Tag mit einem frischen Log, oder plane ein paar Tage im Voraus, je nach deiner Vorliebe.

Verwende Symbole, um Aufgaben, Ereignisse und Notizen zu kennzeichnen. Dies erleichtert das schnelle Erfassen deines Tages und hilft dir, organisiert zu bleiben.

Das Daily Log ist auch ein großartiger Ort, um deine Fortschritte zu verfolgen und sicherzustellen, dass du auf Kurs bleibst, um deine Ziele zu erreichen.

Schritt 8: Personalisiere dein Journal

Dein Bullet Journal sollte ein Spiegel deiner Persönlichkeit und deiner Bedürfnisse sein. Personalisiere es, indem du Listen, Tracker oder Skizzen hinzufügst, die für dich relevant sind.

Du könntest zum Beispiel Tracker für Gewohnheiten, Stimmungen, Schlaf oder Fitness hinzufügen. Listen können alles Mögliche umfassen, von Büchern, die du lesen möchtest, bis hin zu Geschäftsideen, die du erforschen möchtest.

Skizzen und Zeichnungen können deinem Journal eine persönliche Note verleihen und den Prozess des Journalings angenehmer machen.

Schritt 9: Überprüfe und passe an

Ein Bullet Journal ist ein lebendiges Dokument, das sich mit dir entwickelt. Nimm dir regelmäßig Zeit, um dein Journal zu überprüfen und anzupassen.

Was funktioniert gut? Was könnte verbessert werden?

Diese Reflexion hilft dir, dein Journal effektiver zu gestalten und sicherzustellen, dass es deine aktuellen Bedürfnisse und Ziele widerspiegelt.

Sei nicht zögerlich, das Layout oder die Struktur zu ändern, wenn du das Gefühl hast, dass eine Anpassung nötig ist.

Schritt 10: Sei geduldig mit dir selbst

Zuletzt, sei geduldig mit dir selbst. Perfektion ist nicht das Ziel; es geht um Fortschritt und persönliche Entwicklung.

Es kann eine Weile dauern, bis du das System findest, das am besten für dich funktioniert.

Mach dir keine Sorgen, wenn dein Journal nicht so aussieht wie diejenigen, die du online siehst. Jedes Bullet Journal ist einzigartig und sollte deine persönliche Reise widerspiegeln. Genieße den Prozess und sei stolz auf deine Fortschritte.

Jeder dieser Schritte ist darauf ausgerichtet, dir zu helfen, ein Bullet Journal zu starten und zu pflegen, das nicht nur funktional, sondern auch persönlich und anpassbar ist.

Fazit

Bullet Journaling ist mehr als nur eine Methode zur Organisation. Es ist ein Weg, um Klarheit zu schaffen, Ziele zu erreichen und letztlich mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben zu haben. Für selbständige Frauen und Unternehmerinnen wie dich kann es ein entscheidendes Werkzeug sein, um die Überforderung beim Online-Marketing zu überwinden und effizienter zu arbeiten.

Probiere es aus und lass dich von der Kreativität und Produktivität, die es freisetzt, inspirieren!

Produktivität steigern im Online-Marketing – die besten Tipps für Selbständige und Unternehmerinnen

Produktivität steigern im Online-Marketing – die besten Tipps für Selbständige und Unternehmerinnen

Wie definierst du, ob du produktiv bist? Im Ergebnis wirst du dein produktives Handeln vermutlich bejahen, wenn du innerhalb einer von dir selbst gesetzten Zeit die von dir vorgenommenen Aufgaben erledigst. Wie ist es aber, wenn du das bisher noch nicht so klappt? Wenn du bisher noch nicht oder selten produktiv bist. Woran kann das liegen? Wie du deine Produktivität steigern kannst als Selbständige oder Unternehmerin und die immer wieder auftauchenden Stolperfallen vermeiden kannst, erfährst du im Blogartikel und in der Podcast-Episode #041 vom ALLES IM GRIFF im Online-Marketing-Podcast.

Podcast-Episode #041: Produktivität steigern im Online-Business – Tipps für Selbständige und Unternehmerinnen

Doch es gibt auch gute Nachrichten: Es gibt eine Vielzahl von Zeitmanagement-Methoden, die dir helfen können, deine Zeit optimal zu nutzen und deine Produktivität rund um dein Online-Marketing zu steigern. 

In diesem Artikel zeige ich dir die besten Methoden, mit denen du deine Ziele erreichen und deine Träume verwirklichen kannst. Von der Pomodoro-Technik bis zur Eisenhower-Matrix – lass uns gemeinsam schauen, welche der Methoden für dich funktionieren und zu deinem Leben und deinen Bedürfnissen passen könnte.

Was ist Zeitmanagement

Zeitmanagement bezeichnet grundsätzlich die Fähigkeit, die zur Verfügung stehende Zeit optimal zu nutzen, um bestimmte gesetzte Ziele zu erreichen und Aufgaben zu erledigen. Es geht also darum, die eigenen (Marketing-) Aktivitäten so zu planen, dass man seine Zeit möglichst effektiv nutzt und dadurch mehr erreicht. 

Das Ziel des Zeitmanagements ist es also, die eigene Produktivität zu steigern und so auch Stress sowie Zeitdruck zu reduzieren. Es geht darum, 

  • Prioritäten zu setzen, 
  • Zeitfresser zu eliminieren und 
  • sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. 

Mehr dazu kannst du auch in meinem Blogartikel “Zeitplanung für Selbständige im Online-Marketing” nachlesen.

5 Zeitmanagement-Methoden zur Steigerung der Produktivität

Gottlob haben sich Menschen schon immer Gedanken darüber gemacht, wie sie die eigene Produktivität (und auch die anderer) steigern können. Du kannst also auf bewährte Zeitmanagement-Methoden zurückgreifen, sie in deinen Tagesablauf integrieren und schauen, welche der zahlreichen Methoden für dich am besten funktioniert. Auch wenn die Strategien unterschiedliche Ansätze haben, führen sie doch dazu, 

  • dir mehr Zeit im Laufe des Tages zu verschaffen,
  • Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit zu setzen,
  • Aufgaben in sinnvoller Reihenfolge zu erledigen,
  • schlechte bzw. zeitfressende Gewohnheiten abzulegen oder
  • den Tag bewusster und achtsamer zu gestalten. 

Pomodoro-Technik

Eine der meistgenannten Zeitmanagement-Methoden ist die Pomodoro-Technik, die tatsächlich nichts mit meinem Lieblingsgemüse zu tun hat. 

[Übrigens: Tomaten gehören zum Fruchtgemüse. Sie sind ein “Mittelding” zwischen Obst und Gemüse. Als Obst werden Früchte, also die aus bestäubten Blüten entstandenen essbaren Pflanzenteile, bezeichnet. In der Regel sind Obstpflanzen mehrjährig. Beim Gemüse dagegen werden andere Pflanzenteile als die Früchte gegessen. Gemüsepflanzen sind meist einjährig. Zudem haben sie deutlich weniger Zucker als beispielsweise Apfel oder Kirschen. Darum zählen Tomaten, Zucchini, Kürbisse, Gurken und Auberginen zum Fruchtgemüse. Quelle: https://www.terramore.net/de/produkt/pomodoro/]

Die Pomodoro-Technik ist eine Methode des Zeitmanagements, bei der Arbeit in 25-minütigen Intervallen (Pomodori) mit jeweils 5-minütigen Pausen durchgeführt wird. Nach vier Pomodori gibt es dann eine längere Pause von meist 20-30 Minuten. 

Der Name der Methode leitet sich von einem Küchentimer in Form einer Tomate (italienisch “pomodoro”) ab, den der Erfinder Methode, Francesco Cirillo, benutzt hat. 

Die Vorteile der Pomodoro-Technik sind:

Höhere Produktivität: Durch die Fokussierung auf eine bestimmte Aufgabe und die Zeitbegrenzung werden die Aufgaben schneller erledigt. 

Bessere Konzentration: Durch die klare Abgrenzung der Arbeitsintervalle wird die Konzentration gefördert und die Ablenkungen werden minimiert. 

Weniger Stress: Durch die regelmäßigen Pausen nach jeweils 25 Minuten kann Stress reduziert werden.

Geringere Ermüdung: Durch die kurzen Arbeitsintervalle wird eine Überlastung vermieden

Die Nachteile der Pomodoro-Technik sind:

Weniger Flexibilität: Die Methode kann schwierig sein, wenn es notwendig ist, Aufgaben abzubrechen oder umzuplanen.

Strenge Zeitvorgabe: Die feste Zeitvorgabe kann für manche Menschen stressig sein und dazu führen, dass sie sich gestresst fühlen, wenn sie nicht alles in der vorgegebenen Zeit schaffen.

Langsame Einarbeitungszeit: Die Umstellung auf die Methode kann zu Beginn Zeit kosten und erfordert eine gewisse Gewöhnungsphase.

Insgesamt kann die Pomodoro-Technik jedoch eine effektive Methode sein, um die eigene Produktivität zu steigern und sich besser zu konzentrieren. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass sie nicht für jeden geeignet ist und dass es oft eine gewisse Anpassungsphase braucht, um die Methode optimal zu nutzen.

Für mich persönlich hat die Pomodoro-Technik nicht funktioniert. Das sollte aber nicht bedeuten, dass du sie für dich nicht ausprobieren solltest. Ich kenne viele Kolleginnen, die mit dieser Zeitmanagement-Methode hervorragend zurechtkommen und ihre Produktivität steigern können.

Getting Things Done (GTD) und mein Tipp dazu

Bei Getting Things Done geht es schlichtweg darum, dass du nicht einfach versuchst, deine ellenlange To-do-Liste irgendwie abzuarbeiten – das ist nämlich unmöglich, weil du als Selbständige oder Unternehmerin immer eine schier endlose To-do-Liste haben wirst. Vielmehr geht es bei GTD um die Priorisierung der Aufgaben in einem System.

Diese Zeitmanagement-Methode wurde von David Allen entwickelt und basiert auf der Idee, dass das Festhalten und Organisieren von Ideen in einem System dazu beiträgt, den Kopf frei zu machen und produktiver zu sein. 

Die Methode besteht aus 5 Schritten:

Erfassen: Sammle alle Aufgaben, Ideen und Verpflichtungen an einem Ort. 

Kategorisieren: Ordne die Aufgaben nach Projekten und Zusammenhängen.

Planen: Plane die nächste Aktion für jedes Projekt und berücksichtige dabei die verfügbaren Ressourcen und Prioritäten

Erledigen: Führe die geplanten Aktionen aus.

Überprüfen: Überprüfe regelmäßig deine Projekte und Aufgaben, um sicherzustellen, dass du noch auf Kurs bist.

Die Vorteile der GTD-Methode sind:

Bessere Organisation: Durch das Festhalten aller Aufgaben und Ideen in einem System behält man den Überblick und kann so Prioritäten setzen. 

Weniger Stress: Durch die klare Organisation und die Priorisierung der Aufgaben wird Stress reduziert. 

Erhöhte Produktivität: Durch die klare Planung und Strukturierung der Aufgaben wird die Produktivität gesteigert. 

Mehr Kreativität: Das Auslagern von Ideen und Verpflichtungen macht den Kopf frei für mehr kreative Tätigkeiten.

Die Nachteile der GTD-Methode sind:

Hoher Zeitaufwand: Die Umsetzung der Methode erfordert zumindest zu Beginn eine gewisse Eingewöhnungsphase und dauert deswegen ein bisschen länger.

Fehlende Flexibilität: Die strikte Planung und Organisation kann dazu führen, dass es schwierig ist, auf unvorhergesehene Ereignisse oder Änderungen zu reagieren. 

Komplexität: Die Methode kann aufgrund ihrer Komplexität und des benötigten Systems für manche Menschen schwer umsetzbar sein.

Ich finde den Grundgedanken von Getting Things Done richtig gut und ich denke, die Vorteile sprechen auch für sich. Allerdings war GTD wegen der Nachteile für mich so nicht umsetzbar. 

Mein Tipp zu dieser Zeitmanagement-Methode

Ich habe diese Zeitmanagement-Methode Getting Things Done deswegen ein bisschen abgewandelt und arbeite mit zwei Systemen

Im ersten System, das bei mir Trello ist, sammle ich alle Aufgaben, Ideen und Verpflichtungen auf einem Board. Dort werden diese Aufgaben und Projekte auch sortiert und auf weiteren Boards (z.B. Content Plan, Projektplanung) sortiert. 

Die (Tages-)Planung an sich mache ich allerdings ganz “oldschool” auf Papier mit einer modifizierten To-do-Liste, nämlich der Ziele-Liste. Dort kann ich pro Tag nur 3 Hauptaufgaben mit 3 Teilaufgaben notieren und diese dann Schritt für Schritt abarbeiten. Das funktioniert unheimlich gut für mich. Sollte ich nach Erledigung der Ziele-Liste noch Zeit zur Verfügung haben, suche ich mir einfach noch etwas vom Trello-Board. 

Eisenhower-Matrix

Die Eisenhower-Matrix ist eine einfache, aber effektive Zeitmanagement-Methode, die dabei hilft, Aufgaben nach ihrer Wichtigkeit und Dringlichkeit zu priorisieren. Die Methode basiert auf der Idee, dass man seine Zeit und Energie am besten auf diejenigen Aufgaben fokussieren sollte, die jetzt im Moment wichtig und dringlich sind. 

Die Methode besteht aus vier Quadranten:

Die Eisenhower-Matrix besteht aus vier Quadranten, die unterschiedlich qualifiziert sind. 

Dringend und wichtig (links oben): Aufgaben in diesem Quadranten müssen sofort erledigt werden und haben einen hohen Stellenwert. Dazu können beispielsweise Deadlines oder wichtige Meetings gehören. 

Wichtig, aber nicht dringend (rechts oben): Aufgaben in diesem Feld sind zwar wichtig, müssen aber nicht sofort erledigt werden. Hierzu gehören beispielsweise längerfristige Projekte oder strategische Planungen. 

Dringend, aber nicht wichtig (links unten): Aufgaben in diesem Quadranten sind zwar dringend, haben aber keinen hohen Stellenwert. Hierzu gehören beispielsweise Unterbrechungen durch Telefonate oder E-Mails. 

Weder dringend, noch wichtig (rechts unten): Aufgaben in diesem Quadranten haben keinen hohen Stellenwert und können später erledigt oder noch besser komplett gestrichen werden. 

Die Eisenhower-Matrix

Die Vorteile der Eisenhower-Matrix als Zeitmanagement-Methode sind:

Klarheit: Durch die Aufteilung der Aufgaben in verschiedene Abschnitte wird man sich bewusster darüber, welche Aufgaben wirklich wichtig sind und welche nicht. 

Effektivität: Durch die Fokussierung auf die wichtigen und dringenden Aufgaben wird die Produktivität und Effektivität gesteigert.

Priorisierung: Durch die Aufteilung der Aufgaben und damit der Priorisierung nach ihrer Wichtigkeit und Dringlichkeit wird vermieden, dass man Zeit und Energie auf Aufgaben verschwendet, die keinen hohen Stellenwert haben (oder auch haben sollten 😉).

Die Nachteile der Eisenhower-Matrix sind:

Eindimensionalität: Die Methode berücksichtigt nicht alle Faktoren, die bei der Priorisierung von Aufgaben eine Rolle spielen können, wie beispielsweise die Komplexität einer Aufgabe.

Überlastung: Die Methode kann dazu führen, dass man sich ausschließlich auf die dringenden und wichtigen Aufgaben konzentriert, was zu Überlastung und Stress führen kann.

Mangelnde Flexibilität: Die Methode kann dazu führen, dass man sich zu sehr auf die Priorisierung der Aufgaben nach Wichtigkeit und Dringlichkeit fixiert und zu wenig flexibel auf Veränderungen reagiert. 

Aus meiner Sicht ist die Eisenhower-Matrix eine gute Zeitmanagement-Methode, um mehrere Aufgaben zu priorisieren, die man schon zuvor als potentiell wichtig und dringend qualifiziert hat. Oder aber du führst bei jeder Aufgabe einen kurzen gedanklichen Check nach dieser Zeitmanagement-Methode durch, um sie priorisieren zu können. 

Eat the Frog

Die „Eat the Frog“-Methode ist eine bekannte Strategie zur Verbesserung des Zeitmanagements und der Produktivität. Sie geht davon aus, dass man am effektivsten arbeitet, wenn man zuerst die unangenehmen oder schwierigen Aufgaben erledigt, die man normalerweise aufschiebt. 

Der Gedanke dahinter ist, dass wenn man die schwierigsten Aufgaben zuerst erledigt, man sich den Rest des Tages auf die einfacheren und angenehmeren Aufgaben konzentrieren kann, ohne sich um die unangenehmen Aufgaben sorgen zu müssen.

Im Grunde genommen besteht die Methode darin, sich jeden Tag in der Frühe auf eine wichtige, aber unangenehme Aufgabe zu konzentrieren und sie zu erledigen, bevor man mit anderen Aufgaben beginnt. Diese unangenehme Aufgabe wird als „Frosch“ bezeichnet, weil es sich dabei um etwas handelt, das man nicht wirklich tun will, aber trotzdem tun muss, um produktiv zu sein.

Die Vorteile der “Eat the Frog”-Methode sind:

Erhöhte Produktivität: Durch die Erledigung der vermeintlich schwierigsten und unangenehmsten Methode zuerst, wird man motiviert, weitere Aufgaben zu erledigen und dadurch auch den Rest des Tages bzw. der Arbeitszeit produktiv zu sein. 

Weniger Stress: Wenn man die schwierigen Aufgaben zuerst erledigt, muss man sich den Rest des Tages nicht mehr damit beschäftigen und kann sich auf andere Dinge konzentrieren. 

Mehr Freizeit: Durch die effektive Nutzung der Arbeitszeit hat man mehr Zeit für Freizeitaktivitäten. 

Die Nachteile der “Eat the Frog”-Methode sind:

Schwierige Umsetzung: Es kann schwierig sein, die Motivation aufzubringen, sich um die schwierigste Aufgabe als erstes zu kümmern. 

Mangelnde Flexibilität: Wenn man den ganzen Tag damit verbringt, nur schwierige Aufgaben zu erledigen, kann das zu einer mangelnden Flexibilität führen. 

Kein Wundermittel: Obwohl die Methode sehr effektiv sein kann, ist sie kein Allheilmittel. Man sollte immer noch sicherstellen, dass man effektiv plant und organisiert, um das Beste aus der Methode herauszuholen. 

Eat the Frog ist so überhaupt nicht meins. Wenn ich morgens erst eine Kröte schlucken muss, dann habe ich schon fast keine Lust mehr. Dann doch lieber “Eat the Käsesahne”?

Um ehrlich zu sein: Ich denke gar nicht in Kröten- oder Käsesahne-Kategorien. Durch die Ziele-Liste gibt es einfach maximal 9 kleine Aufgaben pro Tag, die einfach erledigt werden müssen. Und dann schaue ich drauf und schnappe mir, was mich gerade in diesem Moment packt. Am Ende des Tages habe ich an möglichst viele der 3×3 Aufgaben, also 3 Hauptaufgaben mit 3 Teilaufgaben, einen Haken gemacht. Und das klappt wirklich gut!

Mehr Infos zum Thema „Eat the Frog“ gibt’s in der Podcast-Episode #081 vom ALLES IM GRIFF im Online-Marketing Podcast:

Time-Blocking

Die „Time-Blocking“-Methode ist eine Strategie des Zeitmanagements, bei der man seinen Tag in Abschnitte oder „Blöcke“ von Zeit einteilt, um bestimmte Aufgaben zu erledigen. Im Wesentlichen plant man seine Zeit im Voraus und reserviert Zeitblöcke für spezifische Aufgaben oder Aktivitäten.

Die Methode besteht darin, einen Zeitplan zu erstellen und in diesem Zeitplan Zeitblöcke für spezifische Aufgaben zu reservieren. Zum Beispiel könnte man von 8:00 bis 10:00 Uhr einen Block für E-Mails und von 10:00 bis 12:00 Uhr einen Block für eine Präsentation reservieren.

Indem man diese Blöcke im Voraus plant und sie in seinem Kalender reserviert, kann man seine Zeit effektiver nutzen und sicherstellen, dass man genug Zeit für die wichtigen Aufgaben hat.

Die Vorteile der „Time-Blocking“-Methode sind:

Erhöhte Produktivität: Durch die Planung von Zeitblöcken für spezifische Aufgaben kann man sicherstellen, dass man genug Zeit hat, um wichtige Aufgaben zu erledigen, was zu einer höheren Produktivität führt.

Reduzierter Stress: Da diese Methode etwas Planung im Voraus bedarf, kann man sicherstellen, dass man genug Zeit hat, um seine Aufgaben zu erledigen, was zu einem reduzierten Stresslevel führen kann.

Bessere Zeitmanagement-Fähigkeiten: Indem man seine Zeit im Voraus plant, kann man seine Zeit besser organisieren und lernen, wie man seine Zeit effektiver nutzen kann.

Die Nachteile der „Time-Blocking“-Methode sind:

Weniger Flexibilität: Wenn man seine Zeit im Voraus plant, kann es schwierig sein, auf unvorhergesehene Ereignisse oder Änderungen im Zeitplan zu reagieren.

Zu strikt: Wenn man zu strikt an seinen Zeitblöcken festhält, kann das zu einem Gefühl der Unfreiheit führen und dazu führen, dass man sich gestresst fühlt, wenn man nicht alles erledigen kann, was man geplant hat.

Überplanung: Wenn man zu viele Aktivitäten oder Aufgaben in seinen Zeitplan einplant, kann das zu einer Überlastung führen und dazu führen, dass man nicht genug Zeit hat, um alles zu erledigen.

Zusammenfassend kann die „Time-Blocking“-Methode eine sehr effektive Methode sein, um das Zeitmanagement zu verbessern und die Produktivität zu steigern. Es ist jedoch wichtig, dass man flexibel bleibt und sich bewusst ist, dass es auch Nachteile gibt. Man sollte sich bemühen, den Zeitplan realistisch zu gestalten und genug Zeit für unvorhergesehene Ereignisse oder Änderungen im Zeitplan zu reservieren.

Für mich persönlich funktioniert die Arbeit mit Zeitblöcken sehr gut – gerade auch in der Kundenarbeit oder bei der Erstellung von Content. Für letzteres nutze ich z.B. auch die Zeitblöcke, die in der Marketing-Zeit entstehen, um meine Redaktionsplanung zu machen oder Blogartikel zu erstellen. 

Falls du auch eine Möglichkeit suchst, produktiver zu sein, dann nutze die Zeitblöcke der Marketing-Zeit auch für dich 😉

Fazit

Beachte bitte, dass dies nur einige Beispiele für Zeitmanagement-Methoden sind. Diese können je nach Bedarf und Lebenssituation unterschiedlich gut geeignet sein. Während für mich z.B. Eat the Frog überhaupt nicht funktioniert, kann es für dich der Gamechanger sein. Probiere gerne aus, was für dich funktioniert!

5 nützliche Ideen, wie du garantiert in die Umsetzung kommst (und dranbleibst)

5 nützliche Ideen, wie du garantiert in die Umsetzung kommst (und dranbleibst)

Kennst du das? Du hast diese unsichtbare Mauer vor dir stehen, die dich daran hindert, bei deinem Marketingaufgaben in die Umsetzung zu kommen? Du weißt überhaupt nicht richtig, wo du anfangen sollst und dann lässt du es lieber bleiben und schickst den Wunsch nach Umsetzung für dein Online-Marketing zum Teufel.

Damit das nicht passiert, habe ich dir 5 nützliche Ideen mitgebracht, wie du garantiert in die Umsetzung kommst – und im besten Falle auch dran bleibst.

Endlich in die Umsetzung kommen mit dem Online-Marketing

Das Problem mit der Umsetzung

Es gibt Menschen, die können das einfach richtig gut mit der Umsetzung. Die nehmen sich etwas vor und bleiben dran, bis es erledigt ist. Oder sie wiederholen Dinge einfach so lange, bis die Umsetzung zu einer Routine geworden ist, ohne die sie fast nicht mehr können. 

Ich persönlich halte mich für semi-umsetzungsstark. Während es im privaten Bereich oftmals an der (dauerhaften) Umsetzung von Vorhaben mangelt oder scheitert, kann ich da in Bezug auf meinen Content bessere Erfolge erzielen. Wie ich persönlich das mache, erfährst du gleich auch noch. 

Ich schaffe es nämlich schon seit mehreren Jahren, regelmäßig Longform-Content in Form von Blogartikeln, Podcast-Episoden und Newslettern zu erstellen. Und zwar Woche für Woche. Aber warum funktioniert das bei Content so gut und privat so wenig?

Aufschieberitis den Kampf ansagen und endlich in die Umsetzung kommen - so gehts

Setz dir ein Ziel und behalte es im Auge

Hast du dir in letzter Zeit mal Gedanken darüber gemacht, was du eigentlich mit deinem Business und damit auch mit deinem Marketing erreichen möchtest? Nein? Nun ja, in die Umsetzung zu kommen, ohne dass man ein klares und machbares Ziel vor Augen hat. 

Machbares Ziel bedeutet dabei übrigens nicht, dass es nicht wirklich ambitioniert sein darf. Das darf und sollte es durchaus sein, damit du dich aus deiner “ach so gemütlichen” Komfortzone heraus bewegst und das Ziel für dich persönlich wirklich so erstrebenswert ist, dass du ins Tun kommst. 

Mein Tipp: Setze dich hin, mach es dir gemütlich, hole dir ein Warm- oder Kaltgetränk deiner Wahl und schreibe einmal auf, was du in und mit deinem Business in 3 oder 5 Jahren (das kannst du dir aussuchen) erreicht haben möchtest. Wie stellst du dir deinen optimalen Arbeitstag oder deine wünschenswerteste Arbeitswoche vor?

Möchtest du z.B. nur noch vier Tage die Woche arbeiten? Möchtest du viel auf Reisen gehen oder einfach nur jeden Tag später anfangen zu arbeiten, damit du z.B. vorher noch Sport treiben, meditieren oder in Ruhe in einem Buch lesen kannst?

Schließe die Augen und male dir vor deinem inneren Auge die schönsten aller Zukunftsvisionen. Und lass dich dabei bitte auch nicht von deinem Gehirn einschränken – dieses möchte ja gerne, dass sich so wenig wie möglich ändert. Deshalb wird es dir immer wieder vorgaukeln, du solltest bloß nichts verändern. 

Versuche aber mal ganz aktiv, an diesem Bild deines Wunschtages zu malen und dann schreibe dir in Jetzt-Form, also im Präsens, auf, wie dein Tag aussieht. 

Das kann dann z.B. so aussehen:

“Es ist Dienstag, der 26.05.2026, und ich bin gerade aufgestanden und im Morgenmantel in die Küche gegangen, um mir einen Kaffee in meiner neuen Kaffeemaschine zuzubereiten.“ Gleich werde ich mich anziehen und dann eine Stunde an der Etsch entlang radeln, bevor ich duschen gehe und eine kurze Teambesprechung habe.

Lea und Sophie haben mir den Kursbereich meines neuen Online Programms erstellt und eine Präsentation für mich vorbereitet, auf die ich mich sehr freue. Das letzte Jahr ist so gut gelaufen, dass ich mein Team inzwischen auf 5 Freelancer aufstocken konnte, so dass ich mich um die technischen Belange nicht mehr selbst kümmern muss.

Danach werde ich meine nächste Workation in Holland planen – das mache ich immer noch gerne selbst, weil ich Spaß an Reiseplanung habe…”

Das ist wirklich nur ein Beispiel – es ist wichtig, dass du dir wirklich einmal überlegst, was dein Ziel ist und wofür du arbeitest und ein Business führst. Wenn das “warum” klar ist, kann das “wie” folgen.  

Behalte jederzeit die Übersicht über dein Marketing

Was ich bei vielen meiner Kundinnen sehe, ist, dass sie gar nicht so ganz genau wissen, was sie tun. Viele stecken im ständigen Reaktions-Modus und haben die Übersicht über ihr Marketing und ihre Marketingaktivitäten vor lauter To Do’s und Hustle-Modus nahezu verloren. 

Wenn du aber gar nicht weißt, welche Marketing-Kanäle du wann bespielst oder bespielen solltest, welche Marketing-Aktivitäten sinnvoll sind und du stattdessen immer nur reagierst statt zu agieren, dann scheitert schon daran oft die Umsetzung. 

Ich rate deshalb dazu, sich erst einmal anzuschauen

  • welche Marketing-Kanäle man schon bespielt (aktiv und auch solche, die brach liegen)
  • welche Marketingaktivitäten du
  • wie oft vornimmst
  • wie sinnvoll diese Marketingaktivitäten sind (Stichwort: ROI)

In diesem Zusammenhang möchte ich dir meinen Blogartikel “Silkondo – so kannst du ganz einfach in deinem Marketing aufräumen” empfehlen. Denn im eigenen (Online-) Marketing aufzuräumen ist der erste Schritt, um sich einen Überblick zu verschaffen. 

Du kennst das vielleicht auch aus anderen Lebensbereichen: Fehlt dir die Übersicht über alle wichtigen Parameter, dann ist es sehr schwierig, mit einer bestimmten Aufgabe loszulegen. Man wird quasi ausgebremst und lässt es dann lieber bleiben. Da ist nichts mit Umsetzung. 

Also verschaffe dir eine Übersicht und dann erstelle dir einen funktionierenden Fahrplan für die Umsetzung!

Gib Aufschieberitis keine Chance und committe dich!

Ganz häufig werde ich gefragt, wie ich es schaffe, so viel Content zu produzieren. In der Regel veröffentliche ich alle zwei Wochen einen neuen Blogartikel, alle zwei Wochen eine neue Podcast-Episode, schreibe jede Woche einen Newsletter und bin noch auf LinkedIn vertreten. 

Meine Antwort lautet dann immer gleich: Es ist (auch) mein Job. Ich habe es mir vorgenommen und es meinen Newsletter-Abonnentinnen versprochen (im Bezug auf den Newsletter). Ich habe mich also mir selbst und meinen potenziellen Kundinnen gegenüber verpflichtet (wie gesagt, das klappt beruflich viel besser, als privat 🙈). 

Deshalb gibt es bis auf wenige Ausnahmen meinen Content wie folgt:

  • Blogartikel alle zwei Wochen Donnerstag um 09:09 Uhr
  • Podcast-Episoden alle zwei Wochen um 05:05 Uhr
  • Newsletter jede Woche um 12:12 Uhr
  • LinkedIn-Beiträge im besten falle 2x pro Woche (an der Regelmäßigkeit arbeite ich noch)

Mein Zeitplan sieht vielleicht ein bisschen streng oder ungewöhnlich aus, aber er hilft mir, dranzubleiben und das ist ja im Endeffekt das, was zählt. Und ich sage das nicht, um dich zu frustrieren sondern um dir zu zeigen: Mit ein bisschen Umsetzungwillen und -stärke klappt das!

Deshalb mein Tipp: Committe dich und zieh das dann auch durch. Klingt einfach und das ist es im Grunde auch. Die Aufschieberitis hat wenig Chancen, wenn du deinem Content eine Priorität einräumst und diese Priorität dann auch einhältst. 

Dazu zählt aber eben auch, dass dir zum einen die Wichtigkeit deines Contents für dein Marketing bewusst ist und du diese Wichtigkeit auch umsetzen möchtest. Versprich dir gegenüber, deinen Leser*innen, Zuhörer*innen, Kund*innen, wieviel Content du wann produzierst und dann liefere. 

Ganz wichtig an dieser Stelle auch noch: Trau dich, dieses Versprechen einzugehen. Dir reißt niemand den Kopf ab, wenn du es dann mal nicht einhalten kannst. Aber es wird dir hoch angerechnet, wenn du regelmäßig Content produzierst und veröffentlichst. Von o.g. Personen und von Google!

Starte lieber unperfekt

Ganz viel hat das “in die Umsetzung kommen” aber auch damit zu tun, nicht der Perfektion zu verfallen. Denn theoretisch könnte jeder Blogartikel, jede Podcast-Episode, jeder Newsletter und jeder LinkedIn-Post vielleicht – oder auch ganz sicher – noch besser werden. Trotzdem gilt:

Regelmäßigkeit schlägt Perfektion. Immer.

Wie gut sind nicht veröffentlichte Blogartikel oder nicht geschriebene Newsletter? Siehst du 🙂 

Und auch wenn ich das immer wieder höre, dass man “keine guten Texte” schreiben könne oder “nichts zu erzählen habe”. Wer sagt das denn?

Hier kann es übrigens auch helfen, sich professionelle Hilfe zu holen. Denn wenn dich dieser Hang zum Perfektionismus davon abhält, überhaupt ins Tun zu kommen, dann ist das nicht nur sehr schade, sondern mitunter schädlich für dein Business. Da lohnt es sich also vielleicht, noch mal näher hinzuschauen.

Oder du nutzt den Tipp ganz unten im Artikel 🔽

Und noch etwas: Ich habe es schon in vorherigen Blogartikeln erwähnt und möchte es noch mal wiederholen: Während meiner Schulzeit hätte mir niemand (meine Person eingeschlossen) zugetraut, dass ich regelmäßig Blogartikel und Newsletter schreibe. Ganz im Gegenteil. 

Aber wir sind nicht mehr in der Schule. Du bist verantwortlich und du musst niemanden Rechenschaft ablegen. Also: Go for it!

Vertraue dir selbst

Als letzten Punkt habe ich dir einen direkten Mindset-Tipp mitgebracht – auch wenn die anderen Punkte natürlich auch alle mit Glaubenssätzen und Mindset zu tun haben. 

Ich möchte dir aber an dieser Stelle mal sagen, dass du dir gerne vertrauen darfst. Du bist die Chefin in deinem Business, du triffst Entscheidungen. Das ist dein Job.

Wenn du klargestellt hast, dass du eine gute Entscheidung im Bezug auf dein Marketing getroffen hast, du also vielleicht einen Marketingkanal weglässt, dafür aber einen anderen Kanal regelmäßig bespielst, dann hast du eine Entscheidung gefällt. Vertraue dir selbst, dass diese Entscheidung jetzt gerade die beste Entscheidung ist, die du treffen konntest. 

Verstehe mich nicht falsch: Der Weg zur Entscheidung ist schwierig und vielleicht kannst du den nicht alleine gehen. Ich jedenfalls kann es nicht, hole mir immer Hilfe von meinem Coach, die mir dann und wann einen Schubser gibt oder mir einfach die richtigen Fragen stellt. 

Wenn du dich selbst also schwer damit tust, den richtigen Weg zu finden, um z.B. einen Marketing-Fahrplan zu erstellen, dann hole dir die passende Hilfe. 

Aber wenn du die Entscheidung getroffen hast, dann vertraue dir selbst, dass diese für deine aktuelle Situation die bestmögliche Entscheidung war und stelle nicht immer wieder alle Entschlüsse auf den Prüfstand. Das ist nämlich nur eine Form der Prokrastination und die hält dich auch von der Umsetzung ab. 

Zusatztipp: Coworking

Wenn alle anderen Parameter klar sind und du weißt, dass dir “nur” der letzte Anstupser fehlt, dann komm doch in die Marketing-Zeit, dem umsetzungsstarken Coworking für dein Online-Marketing.

Wir treffen uns zwei Mal im Monat für jeweils 3 Stunden zum gemeinsamen Coworking und ich stehe auch zu Beginn des jeweiligen Coworkings für kurze Fragen rund um das Marketing und die Content-Kreation zur Verfügung.

👉🏻 Hier bekommst du mehr Infos über die Marketing-Zeit!