Mindfucks im Online-Marketing – wie du deine Glaubenssätze in 4 Schritten überprüfen kannst

Mindfucks im Online-Marketing – wie du deine Glaubenssätze in 4 Schritten überprüfen kannst

Wahrscheinlich gibt es 12 Trillionen Blogartikel, die sich rund um Glaubenssätze im Business drehen und ich habe nicht vor, dass dies der 12 Trillionen und erste Blogartikel dazu wird. Dennoch merke ich in der Zusammenarbeit mit meinen Kundinnen immer wieder, wie sehr diese von ihren Mindfucks und Glaubenssätzen ausgebremst werden. 

Dies soll also eher eine Bremslockerung sein, als dass ich dir sage, dass du deine Glaubenssätze wegmeditieren sollst (no affront – das kannst du gerne zusätzlich ausprobieren). Mir geht es darum, dich verbal an den Schultern zu nehmen, ein bisschen durchschütteln und dir zu sagen: Wer entscheidet – du oder dein Repitlienhirn?  

Podcast-Episode #030: Mindfucks und negative Glaubenssätze – so wirst du sie los

In diesem Blogartikel findest du also vielleicht ein paar deiner eigenen Mindfucks wieder, du erfährst etwas darüber, was das Hirn da so anstellt und ich gebe dir ein paar Tipps mit an die Hand, was du gegen deine negativen Glaubenssätze tun kannst. Let’s go!

Welche Mindfucks hast DU?

Es gibt eine Menge negativer Glaubenssätze – ich nenne sie hier provokativ Mindfucks – die wir miteinander herumtragen. Die haben wir ja auch schön von Lehrern und manchmal sogar Eltern eingetrichtert bekommen. Und wenn die doch etwas zu uns sagen und wir Vertrauen zu diesen Menschen haben, muss dann nicht automatisch stimmen, was sie zu oder über uns sagen?

Ich kann das nicht / ich bin zu dumm dafür

Ein Klassiker unter den Mindfucks. Du kennst das wahrscheinlich auch: Eine neue Aufgabe liegt vor dir, z.B. der Start deines Blogs, deines Podcasts, deines Newsletters oder irgendeiner anderen Sache, die du nie zuvor gemacht hast. 

Bäm! Da kommen die Zweifel, denn bisher hast du noch keinen proof of concept – du kannst (dir selbst) noch nicht positiv bestätigen, dass du in der Lage bist, diese Aufgabe zu lösen. 

Ich darf keine Fehler machen

Autsch… stelle dir mal vor, du hättest wirklich in deinem Leben noch nie einen Fehler machen dürfen. Oder es hätte ein “Game Over” Zeichen gegeben, sobald irgendetwas nicht so geklappt hätte, wie du es dir vorgestellt hast. 

Wärst du dann jetzt an dem Punkt, an dem du bist?

Hättest du gelernt zu laufen, wenn du nie hättest hinfallen dürfen? Hättest du gelernt, Fahrrad zu fahren oder zu schwimmen, wenn nie hätte etwas schiefgehen dürfen? Wohl nicht. 

Ich muss alles alleine schaffen

Bingo! Damit sind wir bei meinem größten Mindfuck. Ich weiß nicht, was in meiner Erziehung falsch gelaufen ist – sorry Mami! – aber ich bin überhaupt nicht gut darin, um Unterstützung oder Hilfe zu bitten

Und das gilt nicht nur für mein Berufsleben. Wie gerne würde ich die Grafikerstellung für meine LinkedIn-Beiträge oder Blogartikel abgeben und zögere immer noch, weil ich mir denke “Das schaffe ich doch auch alleine, so lange dauert es doch nicht”. 

Ne, tut’s vielleicht auch nicht. Aber es macht mir nicht mal besonders viel Spaß. Und es kostet mich Zeit, in der ich lieber etwas machen würde, worin ich richtig gut bin und dass mir Freude bereitet. Grafiken machen andere viel besser als ich!

Bevor ich…muss ich erst noch…!

Auch ein typischer Fall von Mindfuck, auf den ich sehr gerne reingefallen bin. Deshalb habe ich im ersten Jahr meiner Selbständigkeit unverhältnismäßig viele Onlinekurs gemacht (oder vielmehr angefangen) und war nicht nur in einer Membership. 

Nicht falsch verstehen: Einiges davon war durchaus sinnvoll, weil es mich direkt weitergebracht hat. Anderes hingegen hätte ich mir (zumindest zu diesem Zeitpunkt) auf jeden Fall sparen können. Und meine Zweifel haben die Onlinekurse auch selten ausgeräumt. Denn Onlinekurs ist das eine, Umsetzung das andere. 

Grüße vom Impostor

Warum muss ich bei Impostor eigentlich immer an ein kleines wieselartiges Tier denken? Hmmm. Naja, Impostor kennst du doch sicher auch, oder? 

Also Impostor-Syndrom oder auch “Hochstapler-Syndrom” wird eine Beobachtung bezeichnet, dass viele sehr erfolgreiche Frauen glauben, dass sie nicht besonders intelligent seien, ihre Leistungen von anderen überschätzt würden und es nur eine Frage der Zeit sei, bis sie auffliegen und jeder erkennt, wie dumm sie eigentlich sind. Hier findest du noch mehr Informationen zum Imposter-Syndrom: Wie man das Hochstapler-Phänomen überwinden kann

Arrrgh, während ich das schreibe, gruselt es mich. Was ist nur los in der Welt, dass wir nicht voller Stolz und im Brustton der Überzeugung gut und wertschätzend über uns und unsere Leistungen sprechen, sondern uns lieber klein machen und verstecken?

Was ist los mit diesem Reptiliengehirn?

Woran liegt es jetzt also, dass wir mit so vielen Mindfucks herumlaufen – und zwar trotz Meditation und Persönlichkeitsentwicklung? Man sollte doch meinen, wir könnten uns auf vernünftige Art und Weise mit diesen Glaubenssätzen auseinandersetzen und sie nach und nach beseitigen. 

Die Angst

Ich bin keine Neurowissenschaftlerin, deswegen ist das hier eine Erklärung, die darauf ausgelegt ist, dass sie einfach verständlich ist. Erwarte also bitte keine neurowissenschaftlichen Abhandlungen über Hirnstamm, limbisches System und Reptiliengehirn!

Kurz gesagt: Schuld an allem ist das Reptiliengehirn oder korrekter gesagt, das limbische System. Das Reptiliengehirn wird so genannt, weil es das evolutionsgeschichtlich älteste Teilstück des menschlichen Gehirns ist. Es verarbeitet entscheidende Umweltreize und ist für instinkthafte Reaktionen verantwortlich – so sichert dieser Hirnstamm, also das Reptiliengehirn, unser Überleben. 

Negative Erfahrungen

Einen wichtigen Punkt habe ich oben auch bereits angesprochen: Die negativen Erfahrungen, die jeder von uns bereits gesammelt hat.  Daraus können sich bereits in sehr jungen Jahren negative Überzeugungen – Mindfucks – entwickeln, die sich eben nur selten wieder von alleine abbauen. 

Haben wir schmerzvolle Erfahrungen gemacht, weil wir für unser Handeln abgelehnt oder zurechtgewiesen worden sind, dann speichert sich dieser Umstand in unserem Körper ab und bremst uns aus. Und das ist auch völlig verständlich. Wir Menschen finden es einfach nicht geil, wenn wir etwas falsch machen, abgestraft oder getadelt werden. 

Was du gegen Mindfucks und negative Glaubenssätze tun kannst

Ich habe das oben im Text so ein bisschen abgetan, dass du versuchen könntest, gegen deine negativen Glaubenssätze anzumeditieren. Denn ganz so hart, wie das hier klingt, meine ich das überhaupt nicht. 

Meditation alleine wird nicht die Lösung sein. Vermute ich jedenfalls. Aber ich habe dir vier Schritte mitgebracht, die eventuell helfen könnten. Naja 4 ½.

Mach dir deine Mindfucks und negativen Glaubenssätze bewusst

Ja, da starten wir direkt in die Matschepampe unserer Vergangenheit. Und ich sag dir, das ist nicht immer lustig. Ich z.B. bin bei der Aufdeckung einiger meiner negativen Glaubenssätze – und ich bin da sicher noch nicht am Ende angelangt – auf den Trichter gekommen, dass die Art meines Vaters, mit mir zu sprechen, nicht gerade die allerbeste war. 

Sehr oft habe ich gehört, dass ich etwas nicht richtig mache. Dass meine Lösung nicht funktionieren kann oder seine Lösung auf jeden Fall die bessere ist. Und dann fängt man langsam aber sicher an, an sich und seinen Entscheidungen, seinen Lösungen, zu zweifeln. 

Und ja, wenn das vom eigenen Vater kommt, ist das noch mal doppelter Shice, denn wenn nicht die Eltern zu 1000% hinter einem stehen und einen unterstützen, so wie man ist, wer denn dann?

Zu erkennen, welche negativen Glaubenssätze du da im Laufe deines Lebens angesammelt hast, ist aber der erste Schritt. Und das ist super wichtig. Du solltest dir viel Zeit dafür nehmen. Und wenn du das Gefühl hast, dass es sinnvoll ist, dann hole dir auch Hilfe. Denn das kann ganz schön tief gehen!

Hinterfrage deine Glaubenssätze aktiv

Das ist ein super spannender Punkt, der oftmals zu kurz kommt. Angenommen, du hast den Glaubenssatz, dass du nicht gut genug bist, um z.B. einen Newsletter zu schreiben. 

Dann hinterfrage doch mal diesen Glaubenssatz. Stimmt das wirklich, dass du nicht gut genug bist, dass du es nicht schaffen kannst? Wer sagt das? Wessen Stimme hörst du in deinem Ohr? Musst du glauben, was diese Stimme sagt? Ist es die Wahrheit?

Das ist ein Punkt, an dem meine Kundinnen ganz oft nicht wissen, was sie sagen sollen. Sie können für diesen negativen Glaubenssatz ja auch faktisch keinen Beleg anführen. Selbst wenn ein Deutschlehrer, wie in meinem Falle, steif und fest behauptet hat, ich würde keine drei zusammenhängenden Sätze fehlerfrei schreiben können – stimmt das (jetzt) so?

Seit über drei Jahren schreibe ich fast wöchentlich Newsletter und/oder Blogartikel. Vermutlich habe ich in meinem Leben deutlich mehr geschrieben als er. Und selbst wenn nicht: Was weiß er schon? Er kannte die 14-jährige Silke, aber er kennt mich nicht. 

Also: Schau dir deine Mindfucks und negativen Glaubenssätze genau an und hinterfrage sie kritisch. Schreib auf, zu welchen Ergebnissen du dabei kommst. 

Verändere deine negativen Glaubenssätze

Jetzt hast du schon herausgefunden, was für Mindfucks du hast und das diese vermutlich nicht der Wahrheit entsprechen oder es genauso wenig Beweise für die Richtigkeit wie auch dafür gibt, dass sie nicht der Wahrheit entsprechen. 

Jetzt geht es an die Transformation. Und dafür kannst du gerne Meditationen, Affirmationen oder andere unterstützende Hilfsmittel verwenden. 

Wichtig ist einfach, dass du deine negativen Glaubenssätze Schritt für Schritt veränderst. Und dieses Schritt für Schritt ist wichtig, weil dein Gehirn sonst nicht bereit ist, dir auch nur einen Funken zu glauben und das ganze mitzumachen. 

Warst du bisher der Ansicht, dass du keine Blogartikel veröffentlichen kannst, weil du einfach nicht schreiben kannst, dann hilft es dir nichts, wenn du dir vorsagst, dass du plötzlich super schreiben kannst. Die Spannbreite zwischen “ich kann es nicht” und “ich kann es jetzt” ist einfach zu groß. 

Also brich es in kleinere Schritte runter. Du kannst vielleicht keinen ganzen Blogartikel schreiben, aber vielleicht eine halbe Seite zu einem Thema, welches du wirklich super spannend findest. Du kannst es “noch” nicht, aber du möchtest es lernen. Du kannst noch nicht einen ganzen Blogartikel, aber vielleicht einen Abschnitt schreiben. Ich denke, es ist klar, was ich meine. 

Komm in die Umsetzung

Und das ist der Punkt, der bei vielen leider unter den Tisch fällt. Wenn du deine Glaubenssätze aufgespürt hast, wenn du sie hinterfragt hast und Schritt für Schritt begonnen hast, sie zu transformieren, dann lass diese neuen Gedanken und positiveren Glaubenssätze nicht völlig verloren in der Luft hängen. 

Nähre diese positiven Glaubenssätze mit positiven Erfahrungen. Du hast 200 Wörter geschrieben? Perfekt! Du hast begonnen, Blogartikel-Themen zu sammeln? Super! Komm in die Umsetzung und kümmere dich Schritt für Schritt darum, deine Mindfucks und negativen Glaubenssätze Lügen zu strafen.

  • Du kannst das!
  • Du darfst Fehler dabei machen!
  • Du darfst dir Hilfe holen!
  • Du kannst jetzt direkt starten!

Fazit

Mindfucks und negative Glaubenssätze sind nervig und sie bremsen dich aus. Du bist aber durchaus in der Lage, das nicht mehr zuzulassen und deine negativen Glaubenssätze zu transformieren. Du hast Lust, über deine Mindfucks zu sprechen? Dann lass uns bei einer Tasse Kaffee darüber austauschen, wie du deinen Mindfucks auf Nimmerwiedersehen sagen kannst. Schreib mir einfach eine Mail und wir verabreden uns. Ich freue mich auf dich! info@silkeschoenweger.com oder du nimmst hierüber Kontakt zu mir auf.

Angebote bewerben – 7 smarte Wege, um auf deine Angebote aufmerksam zu  machen

Angebote bewerben – 7 smarte Wege, um auf deine Angebote aufmerksam zu machen

Einzelunternehmer*innen sind mitunter sehr gut darin, Angebote zu entwickeln. Angebote bewerben ist jedoch etwas, was ihnen schwer fällt, um dadurch mehr Kund*innen zu gewinnen und dadurch Umsatz zu generieren. 

Es ist aber wichtig, die eigenen Angebote zu bewerben, damit Kund*innen überhaupt von den  Möglichkeiten Kenntnis erlangen können, mit dir zusammenzuarbeiten. Es ist wichtig, mit den Angeboten wahrgenommen zu werden. 

Die Angebote zu bewerben und Geld damit zu verdienen, sollte kein schlechtes Gewissen bei dir hervorrufen. Du bietest etwas an, was andere Menschen brauchen können. Den Menschen die Möglichkeit vorzuenthalten, dir etwas abzukaufen, ist weder sinnvoll, noch nett oder clever 😉 

Kennst du das Gefühl, ein Angebot zu sehen, was gerade deinen größten Schmerz lindert oder deinen größten Wunsch erfüllt? Versuche, dich an dieses Gefühl zu erinnern und es auch bei deinen potenziellen Kund*innen auszulösen. 

Beachte dabei eins: Ob deine potenziellen Kund*innen in der Lage sind, dein Angebot zu kaufen, ob sie sich dein Angebot finanziell leisten können, ist dabei nicht dein Business. Du machst das Angebot zu deinen Konditionen. Ob sie es annehmen, ist ganz alleine ihre Sache.

Podcast-Episode: 7 smarte Ideen, auf deine Angebote aufmerksam zu machen

Umsonst arbeiten ist keine Lösung – und dich schlecht fühlen auch nicht

An dieser Stelle möchte ich gerne noch einen Mindf**k ansprechen, dem du vielleicht auch unterliegst. 

Wenn du eine Dienstleistung in Anspruch nimmst, egal ob Friseur, Kino oder etwas anderes, gehst du dann davon aus, dass du diese Dienstleistung kostenlos in Anspruch nehmen kannst? Ganz sicher nicht. 

Wer eine Dienstleistung anbietet, hat Kosten und möchte hoffentlich auch Gewinn einstreichen. Sonst sind wir wieder bei der Hobby- statt Business-Thematik. Und für das Anbieten von Dienstleistungen Geld in Empfang zu nehmen, bedeutet lediglich den Austausch von Energie. Arbeitsleistung, Dienstleistung oder Produkt gegen Geld.

Angebote bewerben - das geht auch, ohne wie ein Marktscheier zu verkaufen

 

So wie du nicht erwartest, dass dir die Friseurin die Haare umsonst schneidet, so sollten auch deinen potenziellen Käufer*innen nicht davon ausgehen, dass sie bei dir etwas umsonst oder besonders günstig bekommen. Du kannst es dir nicht leisten, deine Zeit zu verschenken und das ist auch okay so!

Wenn du also Preise für dein Angebot festgelegt hast, dann steh auch dazu. Eiere nicht herum. Du hast dir Gedanken gemacht, wie viel Zeit in der Entwicklung, Bewerbung und Durchführung deiner Angebote liegt. Der festgelegte Preis zählt. Nachgeben führt nur dazu, dass du dich und deine Arbeit nicht wertgeschätzt fühlst. Und das ist ein richtig doofes Gefühl (und überträgt sich im Übrigen auch unbewusst auf dein Gegenüber, ergibt also doppelt keinen Sinn). 

Und noch eins: Der Wert deines Angebotes richtet sich nach der Transformation, die Menschen durch dich erreichen können. Und welcher Grad der Transformation das ist, bestimmst du. Und damit auch den Preis. Trau dich!

So kannst du deine Angebote bewerben, ohne übertrieben verkäuferisch zu wirken

Ich kann gut nachvollziehen, wenn du keine so große Lust hast, ständig über deine Angebote zu sprechen und du nicht salesy wirken möchtest. Das mag ich auch nicht so gerne. Aber es gibt ein paar nette Möglichkeiten, über die eigenen Angebote zu sprechen, ohne dabei übertrieben marktschreierisch oder verkäuferisch zu wirken. 

Erzähle im Newsletter von deiner Arbeit

Eine tolle Möglichkeit, von deinen Angeboten zu erzählen, ist einfach von deiner Arbeit zu erzählen. Berichte, was dir in der Zusammenarbeit mit deinen Kund*innen aufgefallen ist, wie du ihnen weiterhelfen konntest, welche Probleme ihr beseitigt habt.

Es geht dabei nicht darum, mit dem Zaunpfahl zu winken. Aber je ehrlicher und authentischer du davon berichtest, was passiert, wenn man mit dir zusammenarbeitet, desto besser kann man sich davon von außen ein Bild machen. Und so kannst du deine Angebote bewerben, sogar ohne direkt über Angebote zu sprechen.

Dabei geht es auch nicht um höher, schneller, weiter, sondern um ehrliche Teilhabe. Deine Newsletter-Community interessiert sich für dich und deine Arbeit, sondern würden sie diesen Newsletter nicht konsumieren. Gib ihnen etwas von deinem Leben, deiner Arbeit, deinem Schaffen zurück. 

Schreibe Blogartikel über Interviews mit deinen Kund*innen

Eine schöne Möglichkeit ist es auch, ein Interview mit deine*r Kund*innen zu verschriftlichen und sie einfach erzählen zu lassen, wie sie sich vor der Zusammenarbeit, während der gemeinsamen Arbeit und jetzt danach fühlt. 

Durch diesen Dreiklang können die Leser*innen deines Blogs sich in die Situation deiner Kund*in hineinversetzen und unbewusst merken, ob sie sich an einem ähnlichen Ausgangspunkt befinden. Außerdem stellen sie so fest, ob sie das, was deinen Kund*in erreicht hat, auch erleben möchten. 

Ein, wie ich finde, schönes Beispiel für einen solchen Blogartikel ist der von Eve Hoyer, die mich im Herbst 2022 interviewt hat: Neupositionierung von der Umsetzerin zur Beraterin – ein Erfahrungsbericht. Darin erzähle ich ganz ehrlich, wie es mir vor und während der Umpositionierung gegangen ist. Lies gerne mal rein. 

Biete dein Angebot im Nachgang zum Freebie an

Du hast ein Freebie bzw. ein Angebot für 0,00 €? Perfekt! Dann nutze doch eine hilfreiche Begleitsequenz aus vielleicht drei oder fünf weiteren E-Mails dazu, dass man dich, deine Arbeit und weitere (Folge-) Angebote besser kennenlernen kann. 

Sie es mal so: Die Person, die sich dein kostenloses Angebot gesichert hat, ist mithilfe deines Freebies einen Schritt weitergekommen. Da ist doch logisch, dass man im Nachgang dazu sagt: “Übrigens, mit diesem Angebot könntest du jetzt weitermachen” – richtig? Es ist also vollkommen in Ordnung, auf diese Art weitere Angebote zu bewerben.

Alles andere ist doch unterlassene Hilfeleistung! 😉

In deinen Profil-Texten auf Social Media

Ich bin jetzt nicht so der größte Social Media Fan, aber was die Leute in ihrer Profilbeschreibung stehen haben, finde ich immer mega spannend. Soll das doch quasi der Pitch oder die Essenz dessen sein, was sie so den ganzen Tag tun und wofür sie stehen. 

Diese Möglichkeit, dein Angebot unterzubringen solltest du auch unbedingt nutzen und die Profilbeschreibung je nach aktuellem Angebot anpassen: Möchtest du gerade 

  • ein Freebie
  • ein Beta-Programm
  • einen Online-Kurs
  • deinen Podcast 

oder ähnliches bewerben? Erzähl unbedingt auch im Profil auf Instagram oder LinkedIn davon! Und packe einen passenden Link dazu – um es den Menschen so einfach wie möglich zu machen, sich das Angebot genauer anschauen zu können. 

Behind the scenes Stories auf Instagram oder Facebook

Auf diese Möglichkeit bin ich eigentlich erst so richtig durch Kathy Ursinus gekommen. Denn ich glaube fast, sie ist die “Queen of behind the scenes”-Videos gewesen, jedenfalls in meiner Bubble. Mit diesen kleinen Stories hat sich mich mitgenommen auf dem Weg der Produktentwicklung und mir gezeigt, was ich mit ihren Angeboten machen kann und wie sie mir weiterhelfen. 

Das kannst du – wenn du Social Media nutzt – auch für dich anwenden. Erzähle davon, wie du ein Produkt entwickelst, wie du vorgehst, was die nächsten Schritte sind, wann es dein Angebot zu kaufen gibt usw. Es gibt Menschen, die fiebern regelrecht mit, wenn es darum geht, ein Angebot in die Welt zu bringen.  

Erwähnte dein Angebot im Nachgang zum Newsletter-Text

Schreibst du schon einen regelmäßigen Newsletter? Am besten jede Woche? Falls nicht, dann schau mal hier:

Falls du aber schon regelmäßig schreibst und wertvolle Tipps und Infos mit deiner Newsletter-Community teilst, dann kannst und solltest du natürlich auch auf die Möglichkeiten, mit dir zusammenzuarbeiten, aufmerksam zu machen. Und was eignet sich da besser als dein Newsletter – der direkte Draht zu Menschen, die Interesse an dir, deiner Arbeit und deinen Angeboten haben?

Setze also gerne einen Absatz in deinen Newsletter, in dem du auf die Möglichkeiten, mit dir zusammenzuarbeiten, aufmerksam machst. Bei mir sieht das gerade übrigens so aus, wobei ich diesen Abschnitt nicht jede Woche in den Newsletter packe: 

Angebote bewerben im Newsletter

Bei der Entwicklung deiner Angebote auf Beta-Variante aufmerksam machen

Als ich mein Online-Programm “Alles im Griff” entwickelt habe, habe ich zuvor mehr als 15 Interviews mit potenziellen Kundinnen geführt, um genau herausfinden zu können, was sie brauchen und wie sie sich das Programm wünschen würden. Denn nur weil ich mir eine bestimmte Vorgehensweise ausdenke und für gut erachte, muss das für die Teilnehmerinnen des Programms nicht passen. 

Diese Interview-Teilnehmerinnen waren sehr am Programm interessiert und als Dankeschön für ihre Zeit und ihre Antworten habe ich ihnen das Angebot gemacht, sie als erste von dem Start des Beta-Programms zu informieren. 6 der 8 Teilnehmerinnen der Beta-Runde waren Interviewpartnerinnen, die das Programm mit mir entwickelt und dann in der Beta-Runde weiterentwickelt haben. 

Das war eine klassische Win-Win-Situation, weil sie genau wussten, worauf sie sich einlassen und ich schon vorab erkennen konnte, ob sie meine Wunschkundinnen für das Programm sind. 

Das Programm geht übrigens im Frühjahr in die nächste Runde und findet zum 3. Mal statt. Falls du Interesse daran hast, dein Marketing ordentlich aufzuräumen und dir einen Fahrplan für dein Marketing in 2023 zu erarbeiten, dann setz dich unverbindlich auf die Warteliste:

Fazit

Ich persönlich glaube, dass der Trick ist, zu verkaufen, ohne zu verkaufen. Einfach indem du über das sprichst, was du den ganzen Tag machst. Also über deine Arbeit, die Produktentwicklung, deine Struggle, vielleicht auch deine Mindset-Themen. Angebote bewerben ohne aktiv zu werben.

Je authentischer du dich in deinem Business und in deinem Marketing auch im Bezug auf deine Angebote zeigst, desto weniger fühlt es sich für dich nach Verkaufen und Marktschreierei an und desto lieber werden deine potenziellen Kund*innen genauer hinschauen und hinhören. 

3 schnelle Tipps gegen Prokrastination – das hilft gegen das akute Nichtstun

3 schnelle Tipps gegen Prokrastination – das hilft gegen das akute Nichtstun

Unliebsame Dinge auf morgen verschieben, das kennt wohl jeder von uns. Das ist auch sehr menschlich, denn natürlich beschäftigt man sich lieber mit Dingen, an denen man selber Freude hat. Manchmal kommt man aber grundsätzlich nicht ins Tun – dann hat einen ein heftiger Fall von Aufschieberitis erwischt und nichts geht mehr.

Was Prokrastination überhaupt ist, warum sie auftritt und was du konkret gegen Prokrastination tun kannst, erfährst du in diesem Blogartikel.

Podcast-Episode zum Blogartikel: 3 Tipps gegen Prokrastination

Was ist Prokrastination überhaupt?

Was ist Prokrastination eigentlich genau? Definiert wird Prokrastination als wissenschaftliche Bezeichnung für pathologisches Aufschiebeverhalten. Dabei ist Prokrastination eine ernstzunehmenden Arbeitsstörung und kann sowohl private Alltagsaktivitäten als auch schulische, akademische und berufliche Tätigkeiten betreffen [Quelle: Uni Münster – Prokrastination].

Nun ist nicht jede Unlust, eine Aufgabe im Job zu erledigen, als unter einen Fall der Prokrastination zu fassen. Und meist liegt auch kein Ausmaß an Aufschieberitis vor, das auf eine ernstzunehmende Arbeitsstörung hinweisen würde. Denn das würde bedeuten, dass man erheblich unter der Aufschieberitis leidet und schwerwiegende Folgen drohen, z.B. das Scheitern einer Arbeitsbeziehung. Insofern liegt bei uns wohl häufiger eine Art von Faulheit bzw. Unlust als tatsächlich Prokrastination vor. 

Warum gibt es Prokrastination überhaupt?

Was passiert denn eigentlich im Körper, insbesondere im Gehirn, im Falle der Prokrastination? Denn tatsächlich hängt die Neigung dazu, Dinge aufzuschieben und sich ablenken zu lassen, maßgeblich mit unserem Gehirn zusammen. 

So hat eine Studie der Ruhr-Universität Bochum ergeben, dass eine signifikante negative Korrelation zwischen der entscheidungsbezogenen Handlungsorientierung (AOD) und dem Volumen der Amygdala besteht. Die Amygdala wird auch als Mandelkern bezeichnet und ist eine paarig angelegte neokortikale Struktur des limbischen Systems. Sie ist an emotionalen Reaktionen sowie der Speicherung von Gedächtnisinhalten beteiligt [Quelle: kenhub.com].

Die Wissenschaftler haben im Rahmen der Studie geschlussfolgert, dass Menschen die möglichen negativen Folgen ihrer Handlungen zu vermeiden versuchen, indem sie nichts tun. 

Dies entspricht der grundlegenden Funktion des Gehirns, uns vor Stress und Gefahren schützen zu wollen. 

Hilfe gegen Prokrastination - das kannst du tun, wenn du unter akuter Unlust im Business leidest

Bedeutet das also, dass wir gegen Prokrastination oder die Unlust, Dinge zu erledigen, nichts tun können?

Tipp No. 1 gegen Prokrastination: Prioritäten setzen – aber sinnvoll

Diesen Tipp wirst du vermutlich öfter im Zusammenhang mit Prokrastination oder Aufschieberitis lesen: Setze einfach deine Prioritäten und dann wird das schon 🙄.

Tja, ganz so einfach ist es nicht und ich bin mir sicher, dass auch und vor allem Menschen, die unter Aufschieberitis leiden, sich schwer damit tun, Prioritäten zu setzen. Denn es fällt ihnen mitunter unendlich schwer, sich zu entscheiden, was tatsächlich wichtig ist und einer Priorität bedarf.  

Kleiner Klugscheißer-Move an dieser Stelle: Prioritäten als Mehrzahl gibt es nicht. Man kann nur einer Sache den Vortritt gewähren – also eine Priorität setzen. Dennoch sehe ich ein, dass umgangssprachlich von Prioritäten – besser wäre Reihenfolge oder Rangliste – gesprochen wird. 

Wie also schafft man es jetzt, tatsächlich sinnvoll eine Priorität und eine Liste der wichtigsten Dinge festzulegen? 

Ich rate meinen Kundinnen dazu, sich zu überlegen, welche Handlung sie in ihrem Marketing und ihrem Business wirklich weiterbringt. Damit fallen wahrscheinlich schon 50% aller Möglichkeiten raus, denn “irgendwann mal ein Buch schreiben” und “neue Reels für Instagram drehen” ist wahrscheinlich ad hoc nicht wirklich wichtig. 

Stell dir also folgende Frage:

Welche Aufgabe sollte ich erfüllen, damit ich den nächsten Schritt in meinem Business gehen kann?

Um diese Frage abschließend beantworten zu können, musst du unbedingt darauf achten, dass du den Überblick über all die Dinge hast, die du meinst erledigen zu müssen. Schreibe also zunächst alles auf, was überhaupt zu tun ist. Jede einzelne kleine Aufgabe, die dir in den Sinn kommt. Ob du das auf dem Papier oder in einem Online-Tool machst, ist dabei ganz gleich. 

Dann clusterst du die Aufgaben in kurzfristige und langfristige Aufgaben und überlegst dir, was jetzt gerade die wichtigste Aufgabe ist, die unbedingt zu erledigen ist. 

Ich bin mir sicher, das bekommst du hin, wenn du dir die Zeit nimmst, wirklich darüber nachzudenken. Ein Fehler wäre nämlich, dieses Thema im ärgsten Stress anzugehen. Mach das vielleicht besser morgens, wenn du gerade aufgestanden bist. Nimm dir die Stunde Zeit, alles zusammenzutragen, schließe die Augen und überlege ganz in Ruhe, was jetzt gerade unbedingt gemacht werden muss, weil es dich weiterbringt. 

Dir fallen mehrere Dinge ein, die sich in den Vordergrund drängen wollen? Dann mach das 2er-Wechselspiel und überprüfe immer zwei Dinge gegeneinander: Welche dieser beiden Aufgaben ist wichtiger? So kannst du dir Schritt-für-Schritt eine Rangfolge erarbeiten. 

Wenn du mehr darüber lesen möchtest, wie du Prioritäten im Business richtig setzen kannst, dann empfehle ich dir meinen ausführlichen Blogartikel mit Podcast-Episode dazu: Prioritäten richtig setzen im Business – so geht’s ganz leicht.

Tipp No. 2 gegen Prokrastination: So isst man einen Elefanten

Du wunderst dich vielleicht über die Aussage “So isst man einen Elefanten”. Wie soll diese Frage gegen Prokrastination helfen?

Diese Aussage ist eine Abwandlung eines Sprichwortes, bei dem es heißt: “Wie isst man einen Elefanten?” und die Antwort dazu lautet “Stück für Stück” oder “Scheibe für Scheibe”. Klingt vielleicht ein bisschen makaber, zugegeben. 

Dennoch kann ich dir sagen, mit großen Aufgaben ist es genauso: 

Wenn du mich fragst, wie du eine große Aufgabe, wie z.B. das Erstellen einer neuen Website oder den Start eines Podcasts angehen sollst, dann sage ich dir: Stück für Stück bzw. Schritt für Schritt. 

Eine große Aufgabe in viele kleine Aufgaben zu unterteilen, ist das ganze Geheimnis. So nimmst du der großen Aufgabe den Schrecken, die sie vielleicht bei dir auslösen kann. Das Gefühl, dass es zu viel ist und überhaupt nicht machbar. 

Wenn du eine große Aufgabe in viele kleine Aufgaben aufteilst, dann kannst du hinter diese kleineren Aufgaben schneller einen Haken setzen. Das wiederum schafft den positiven Effekt der Bestätigung im Sinne von “geht doch”. 

Also, schnapp dir deine Riesenaufgaben und zerteile sie in sinnvolle kleine Aufgaben- oder Arbeitsschritte. Und dann leg los.

Tipp No. 3 gegen Prokrastination: Tagesziele setzen

Dieser Tipp ist mein persönlicher Gamechanger gewesen und ist es immer noch Tag für Tag: Tagesziele setzen. 

Das bedeutet übrigens nicht, dass du keine Wochen-, Monats- und Jahresziele haben solltest. 

Tagesziele setzen bedeutet vielmehr, dass du dich jeden Tag hinsetzt und bestimmst, was heute, an diesem Tag, wirklich wichtig ist. Du bestimmst, welche Aufgaben du heute erledigen solltest, um deinem nächsten größeren Ziel einen Schritt näher zu kommen. Du fragst dich, wie du heute deine Priorität(en) setzen solltest bzw. wie die Rangfolge der Aufgaben heute aussieht.

Tagesziele setzen hilft deshalb gegen Prokrastination, weil du dir deine einzelnen kleineren Aufgaben vergegenwärtigt und sie im Bezug auf Sinnhaftigkeit und Wichtigkeit noch einmal überprüfst. 

Vielleicht hast du jetzt den Einwand, dass dich eine Tagesplanung oder Tagesziele setzen zu viel Zeit kostet. Du möchtest diese Zeit lieber einsparen und deshalb mit Wochenzielen arbeiten. 

Meine Erfahrung ist jedoch, dass mir der klare Tagesplan mit den Tageszielen enorm viel Zeit erspart. Denn tatsächlich kostet mich die Tagesplanung vielleicht 10 Minuten. Dafür brauche ich nicht öfter am Tag überlegen, was noch wichtig ist. Ich mache mir diese Gedanken 1x und dann arbeite ich ab. Nicht sexy, aber wirkungsvoll.

Und so geht’s:

Drucke dir die Ziele-Liste ein paar Mal aus. Dann schnappst du dir einen ruhigen Moment am Morgen und ein leckeres Heißgetränk und atmest 2x durch (wichtig!). Schau in deinen Kalender, was heute an Terminen und Erledigungen ansteht (doppel-wichtig!).

Dann schreibst du dir deine drei wichtigsten Ziele für den Tag auf. Das können drei Projekte sein oder auch Teilziele davon. Diese bestimmen deine Tagesplanung. Achte dabei aber unbedingt darauf, dass die Machbarkeit dieser drei Ziele auf deine freien zeitlichen Kapazitäten abgestimmt ist. Wie gesagt: Da hilft ein Blick in den Kalender!

Diese drei Ziele untergliederst du dann in drei Unterziele bzw. drei Aufgaben. Als Beispiele:

  1. Ziel: Blogartikel schreiben. Deine Unterziele könnten dann sein: Keywordrecherche, Grobfassung Text und Beitragsgrafik erstellen
  2. Ziel: Administration. Deine Unterziele könnten dann sein: Zero Inbox, Email an Kundin beantworten, Schreibtisch aufräumen
  3. Ziel: „Alles im Griff“-Promo: Die Unterziele könnten dann sein: Wartelisten-Landeseite überarbeiten, Automation überprüfen, Instagram-Post erstellen

Tipp: Nutze am Anfang eher kleinere Unterziele, um wirklich die Übersicht zu behalten und die positiven Effekte der Ziele-Liste (abhaken ✔) auszunutzen

Wichtig dabei ist: Es geht nicht darum, dass du jeden Tag alle Ziele oder Unterziele erledigst. Diese können dich bei größeren Zielen oder Projekten länger begleiten. Oder die Unterziele eines einzelnen langfristigen Ziels verändern sich immer wieder. 

Wenn du ein Ziel an einem Tag nicht hast erledigen oder erreichen können, dann darfst und sollst du es auf den nächsten Tag übertragen.

Achte nur hier darauf, dass du dir nicht immer nur die happy pieces zuschusterst, sondern auch die ungeliebten Aufgaben auf der Ziele-Liste landen. Sonst häufen die sich an und dann wird es schwerer, sie wieder loszuwerden 🙂

Fülle diese Ziele-Liste jeden Tag, an dem du in oder an deinem Business arbeitest, aus. Und bleib dran, auch wenn es zunächst mit dem Haken-Setzen nicht so gut klappt. Ich verspreche dir, wenn du das mindestens 15 Tage durchziehst, merkst du einen krassen Anti-Prokrastinations-pro-Produktivitäts-Boost!

Denn die Ziele-Liste ist mein absoluter Winner-Tipp in Sachen Aufschieberitis bzw. Nichtstun. 

Fazit

Wir alle haben das Gefühl, unter Prokrastination oder Aufschieberitis zu leiden. Tatsächlich ist es aber in der Regel keine ernstzunehmende Arbeitsstörung, unter der wir leiden. Vielmehr haben wir oftmals einfach keine Lust, entweder weil die Aufgaben zu groß oder schlichtweg zu viel sind. Und das ist normal und okay so. Mit den 3 genannten Tipps kannst du gegen Unlust und Aufschieberitis angehen. Viel Erfolg beim Umsetzen dieser Tipps!

Und wenn du merkst, dass es bei dir trotzdem nicht so klappen will und du nicht in die Umsetzung kommst, dann sprich mich gerne an. Schreib mir einfach eine E-Mail und wir schauen in einem kostenlosen 15-minütigen Gespräch, wie ich dir helfen kann: info@silkeschoenweger.com

11 hilfreiche Online Marketing Tools, die ich für mein Business nutze

11 hilfreiche Online Marketing Tools, die ich für mein Business nutze

Hier findest du eine Liste von Online Marketing Tools, die ich teilweise schon seit Beginn meiner Selbständigkeit für mein Business nutze. Ich bin mir sicher, während ich diesen Blogartikel schreibe, fallen mir nach und nach immer noch mehr Online Marketing Tools ein, die mir – und vielleicht auch bald dir – das Leben erleichtern. 

Wichtig vorab: Die folgenden Tools sind meine ganz persönlichen Lieblingstools. Es müssen nicht auch deine Lieblingstools sein oder werden. Aber vielleicht ist die ein oder andere Idee dabei, welches Tool du dir mal genauer anschauen könntest. 

Die Podcast-Episode zum Blogartikel: 11 hilfreiche Online Marketing Tools für dein Business

Bei fast jedem Online Marketing Tool gibt es inzwischen die Möglichkeit, einen kostenlosen Trial zu nutzen. Mache von dieser Möglichkeit unbedingt Gebrauch, damit du ohne vorher Geld auszugeben feststellen kannst, ob du mit einem Tool und seiner Benutzeroberfläche überhaupt zurechtkommst oder dich überhaupt nicht wohl fühlst. 

In wenigen Fällen handelt es sich bei den Links um Affiliate-Links, d.h. wenn du über die Links mit dem * kaufst, dann bekomme ich ein kleines Dankeschön, für dich ändert sich am Preis aber nichts. Ich empfehle nur Tools oder Produkte, die ich selbst nutze und von denen ich überzeugt bin. Super dolles Indianerehrenwort! 

Trello

Mein absolutes Lieblingstool für meine Organisation. Seitdem ich die 1-Minute To Do List von Linnenberger für mich entdeckt habe (dickes Shoutout an dieser Stelle an Claudia Kauscheder und ihr Abenteuer Home-Office), kann ich mir ein Business-Leben ohne Trello nicht mehr vorstellen. 

Trello ist ein digitales Marketing Tool, welches dich dabei unterstützt, deine Aufgaben und Projekte sinnvoll zu strukturieren und zu planen. Das geht alleine, aber auch im Team sehr gut mit Trello. 

Du arbeitest in Trello mit Boards, Listen und Karten und kannst dein Trello dank zusätzlicher Features und Power-Ups ganz auf dich und deine Bedürfnisse anpassen. 
Um das volle Potential von Trello nutzen zu können, rate ich aber dringend dazu, mindestens einen Einsteigerkurs zu machen, um die grundlegenden Funktionen und Möglichkeiten von Trello zu verstehen. Hier geht’s direkt zum Tool: Trello und hier kommst du zum Kurs “Selbstmanagement mit Trello”* von Claudia Kauscheder.

Trello

ActiveCampaign

ActiveCampaign ist das E-Mail-Marketing-Tool meiner Wahl. Mit ActiveCampaign schreibe ich nicht nur meinen wöchentlichen Newsletter, den du hoffentlich schon jede Woche bekommst?!

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Auch die Marketing-Automationen rund um mein kostenloses Angebot, Webinare, sowie Launch-E-Mails kann ich über dieses Tool zuverlässig steuern. 

Ich mag, dass ActiveCampaign tagbasiert arbeitet und ich jederzeit die Möglichkeit habe, durch sinnvolle Selektion meiner Gesamtliste auch nur einen Teil der Personen anzusprechen. 

Das Wichtigste ist und bleibt für mich persönlich aber der Newsletter. In einem meiner vorherigen Blogartikel bekommst du übrigens alle wichtigen Infos rund um das E-Mail Marketing und den Newsletter Aufbau. Prädikat: lesenswert!

Und hier geht’s direkt zu ActiveCampaign.

ActiveCampaign

WordPress mit Divi

Tjaaaaaa ohne dieses Online Marketing Tool – wenn auch nicht zwangsweise in dieser Kombination – geht nichts. WordPress ist ein freies Content-Management-System und wurde ursprünglich für Weblogs programmiert. Es ist ein Open-Source-Programm, mit dem du dir deine Website erstellen kannst. 

Das muss nicht zwangsläufig mit dem Theme Divi passieren. Als ich mir jedoch vor über drei Jahren meine Website selbst erstellt habe, war Divi das Theme für WordPress, welches mir von vielen Seiten empfohlen wurde. Deshalb habe ich mich sowohl in WordPress als auch in Divi eingearbeitet und möchte es auch nicht mehr missen. 

Natürlich kannst du WordPress als CMS auch mit vielen anderen, ggfs. leichteren Themes verwenden. Lass dich da aber unbedingt beraten, wenn du dich damit nicht so genau auskennst, damit du das für dich optimale Theme nutzt, mit dem du dann auch zurechtkommst. 

Ich halte tatsächlich viel davon, zumindest einen Teil der Website, z.B. den Blog, selbst gestalten zu können. So bist du nicht ausschließlich von einem Webdesigner abhängig und musst nicht wegen jeder Kleinigkeit um Hilfe bitten. Außerdem solltest du wissen, wie du Landingpages erstellen kannst. 

Und falls du jetzt fragst, was mit Baukastensystem wie z.B. Jimdo oder Wix ist: Jop, kannste machen. Ich würde es dir aber ehrlich gesagt nicht empfehlen, denn ich fürchte, du wirst früher oder später an Grenzen stoßen. Mit einer WordPress-Installation kann dir das praktisch nicht passieren. 


Hier geht’s direkt zu WordPress (Achtung: wordpress.org – nicht wordpress.com nutzen!)

WordPress (hier mit Themes-Übersicht)

Lastpass

Safety first! Seitdem ich mit Kunden-Logins arbeite, war mir super wichtig, dass ich einen Passwort-Manager habe, auf den ich mich wirklich verlassen kann. Den habe ich mit Lastpass gefunden. 

Warum gerade Lastpass? Um ehrlich zu sein, habe ich es auf Empfehlung hin genutzt. Mir war der Passwort-Manager an sich relativ egal. Übersichtlich sollte er sein und wenn möglich preisgünstig. 

Lastpass tut, was es tun soll: Es schützt meine Passwörter und das einzige, was ich schaffen muss, ist mir mein Master Passwort zu merken. Das bekomme ich noch so gerade hin 😊 Naja und außerdem gibt’s den Notfall-Button, wenn man es mal tatsächlich vergessen sollte.

Aufgrund der zahlreichen Passwörter, die ich für die Online Marketing Tools und auch privat brauche, habe ich inzwischen auf die Business-Variante upgegradet und es noch nicht bereut. Damit kann ich von noch mehr Endgeräten LastPass nutzen, was ich ausgesprochen nützlich finde. Denn man sollte ja nie und zwar wirklich NIE Passwörter im Browser speichern.

Hier geht’s direkt zu LastPass

LastPass

Canva

Ich bin überhaupt nicht kreativ. Jedenfalls ist mir das jahrelang erfolgreich eingeredet worden. Aber was soll ich sagen? Mit Canva bekomme sogar ich halbwegs brauchbare und ansehnliche Grafiken hin und das mit steigender Erfahrung und Übung (und vielen hilfreichen Tipps meiner Business-Mitstreiterinnen) auch in immer kürzerer Zeit. 

Hier hat sicher meine Erfahrung bei der Pin-Grafikerstellung geholfen. Inzwischen nutze ich Canva für alles, was mit Grafiken zu tun hat: Grafiken für Blogartikel, Social-Media-Posts, für meine Angebote, für private Einladungen und vieles mehr. 

Canva ist ein Grafik-Tool für Nichtgrafiker:innen und sehr einfach und intuitiv anwendbar. 

In Verbindung mit meiner Membership bei Darlingstock* brauche ich mir auch keine Gedanken mehr zu machen, dass die Fotos, die ich für meine Grafiken verwenden, entweder schon von 102323123 anderen Content-Creators verwendet wurde oder irgendwie lizenziert sind und ich eine Abmahnung kassieren könnte.

Hier geht’s direkt zu Canva

Canva

Slack

Slack und ich… Das ist ehrlich gesagt so eine Mischliebe. Oftmals finde ich es richtig großartig. Mit meinem Business-Buddy tausche ich mich z.B. die meiste Zeit über Slack aus. 

Slack ist ein webbasierter Instant-Messaging-Dienst zur Kommunikation innerhalb von Arbeitsgruppen oder Teams. Ich mag diese Möglichkeit der Kommunikation grundsätzlich, auch wenn ich oftmals das Gefühl habe, dass bei der Übersichtlichkeit noch Luft nach oben ist. 

Trotzdem ist mir bisher noch kein vergleichbarer Dienst unter die Augen gekommen, weshalb ich Slack nach wie vor zur Kommunikation mit meinen MasterMind-Kolleginnen und mit den Teilnehmerinnen meines Online-Programms “Alles im Griff” nutze – und das funktioniert auch sehr gut. Vor allem dann, wenn man keine Facebook-Gruppe als Alternative nutzen möchte. 

Hier geht’s direkt zu Slack

Slack

Mindmeister

Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass mein Schwager die Hochzeit mit meiner Schwester mittels einer Mindmap geplant hat. Klingt nicht romantisch, war aber im Nachhinein betrachtet höchst effizient und stress-sparend. Damals habe ich das Konzept des Mindmappings noch nicht für mich verstanden und konnte überhaupt nicht nachvollziehen, was er da tut. 

Dann habe ich 2021 mit Gordon Schönwälder von den Podcast-Helden zusammengearbeitet und mit ihm meinen ersten Podcast “Pin Your Podcast” (Ruhe in Frieden, kleiner Podcast 😉) entwickelt. Er nutzte dafür das Tool Mindmeister und ich war mega begeistert. 

Auch für meinen jetzigen Podcast “ALLES IM GRIFF im Online Marketing” habe ich Mindmeister genutzt, als ich mir über Ziel, Zielgruppe, Keywords, Format, Beschreibungen, den Redaktionsplan, Pitch, Cover etc. Gedanken gemacht habe. 

Seitdem arbeite ich selbst ganz viel mit Mindmeister, z.B. für die Entwicklung von Ideen, für Projekte, für’s Blogartikel-Brainstorming, für die Zusammenarbeit mit Kundinnen im Rahmen meines Programms “Alles im Griff” und bald auch für mein Umsetzungscoaching (coming soon!). 

Das Mindmapping hat den ganz großen Vorteil, dass auch ihr mir mal zugestehe, alle meine Ideen und Überlegungen ungefiltert niederzuschreiben, da ich sie im Nachgang super sortieren und clustern kann. 

Zu Mindmeister bin ich über Gordon gekommen – es gibt sicher auch eine Menge anderer guter Mindmapping-Tools. Ich mag aber das übersichtliche und aus meiner Sicht ansprechende Design von Mindmeister, deshalb ist dieses das Mindmapping-Tool meiner Wahl.

Hier geht’s direkt zu Mindmeister.

Mindmeister

Google Drive

Ich bin eine große Freundin von den Google Tools, so auch von Google Drive. Google Drive ist dein Cloud-Speicher, mit dem du auch ganz leicht Dateien freigeben kannst. 

Ich nutze es unter anderem für den Austausch von Dateien aller Art mit Kundinnen und Business-Kolleginnen. Außerdem speichere ich dort meine Blogartikel und sonstige Dokumente, damit ich von allen möglichen Endgeräten darauf zugreifen und daran weiterarbeiten kann. 

An dieser Stelle noch ein Tipp: Aus eigener Erfahrung ist es sinnvoll, Blogartikel nicht direkt in WordPress zu schreiben, sondern in einer externen Datei zu sichern. Dabei ist fast egal, ob du ein Word-Dokument nutzt oder wie z.B. ich ein Google Drive Doc. 

Der große Vorteil für mich ist eben, dass ich auch zwischen PC und Laptop switchen kann, ohne dass ich vorher umständlich Dateien hin- und herschieben muss. 

Wie du zu Google kommst, weißt du sicher… 😉 Ansonsten bitte hier lang: Google Drive

Google Drive

Google Analytics

Apropos Google… Ja, ich nutze Google Analytics. Und ja, ich habe sogar einen Kurs dafür gemacht, wie man die Zahlen von Google Analytics trackt, auswertet und seine Schlüsse daraus zieht. Dafür kann ich den Kurs von Karin Crvtila von Tiladigital empfehlen.

Ich bin niemand, der sich sklavisch an den Zahlen von Google Analytics festhält. Dennoch ist es interessant zu sehen, welche Marketing-Zahlen es gibt, wie man sie interpretieren kann und wie du vor allem durch das Lesen dieser Zahlen dein Marketing beeinflussen und sie für dein Wachstum nutzen kannst. 

Google Analytics bietet mir die Möglichkeit, durch die Anlage entsprechender Dashboards die für mich relevanten Zahlen zu filtern und im Auge zu behalten. So kann ich erkennen, was bzw. welche Themen besser funktionieren und welche weniger, wo kann ich an meiner Website Verbesserungen vornehmen und was funktioniert schon ganz gut. 

Hier findest du mehr Informationen zu Google Analytics.

Google Analytics (Beispiel von neilpatel.com)

Ubersuggest

Geiler Shice dieses Tool – und ich nutze vielleicht 10% der Möglichkeiten, die es bietet. Ich schreibe aber tatsächlich keinen Blogartikel, ohne vorher eine kurze Keywordrecherche zu machen. Und sei es nur, dass ich mich bezüglich des von mir ausgesuchten Suchbegriffs für den Blogartikel auf der richtigen Spur befinde 😎

Ich würde meine SEO-Kenntnisse so als mittelmäßig betrachten. Ich habe schon SEO-Kurse gemacht, kenne mich vor allem aufgrund meiner Zeit in Sachen Pinterest-Marketing (ja, Pinterest ist eine Suchmaschine und arbeitet mit Keywords!) aus, wie man eine gescheite Keyword-Recherche macht und nutze inzwischen Ubersuggest neben anderen Keyword-Tools, um “quick and dirty” meinen Content für die Suchmaschinen zu verbessern. 

Ubersuggest bietet dir ganz einfach die Möglichkeit, Keyword-Ideen zu finden und dich zwischen beliebten, organischen Keywordphrasen zu entscheiden. Die Farbmarkierung zeigt dir dabei an, wie schwer es vermutlich sein wird, für ein bestimmtes Keyword zu ranken, also auf Google eine gute Platzierung zu erzielen. Außerdem kann man ganz hervorragend die Konkurrenz “ausspionieren”, ich meine natürlich analysieren. Das ist ja auch nicht ganz uninteressant. 

Ubersuggest bietet wie viele andere Tools einen kostenlosen Trial. Probier’s mal aus (aber lass dich von der Fülle der Möglichkeiten, die dieses Tool bietet, nicht umhauen 😉)

Ubersuggest

Podigee

Podigee ist der Hoster für meinen Podcast “ALLES IM GRIFF im Online Marketing”. Mit diesem einfachen und intuitiven Tool bringe ich meine Show direkt auf Spotify, Apple Podcasts, Amazon und Google. 

Einfach Podcast-Episode aufnehmen (ich mache das mit Audacity – in coolem 80er-Jahre-Stil gehaltenes Aufnahme-Tool), hochladen, knackige keywordoptimierte Texte dazupacken, veröffentlichen und BÄM! ist die Show für die Welt da draußen zu hören. 

Ich mag das Handling dieses Tools und dass es sich um einen deutschen Anbieter handelt. Da ich anscheinend doch ein kleiner Zahlenfreak bin und auch die automatische Veröffentlichung auf der weiteren Suchmaschine YouTube zu schätzen weiß, nutze ich Podigee im Advanced-Paket. Das Basic tut’s aber auch absolut!

Hier geht’s direkt zu Podigee

Podigee

Fazit

Welche Online Marketing Tools du für dein Business nutzt, ist natürlich höchst individuell und vor allem Geschmackssache. Ich hoffe aber, dass ich dir mit dieser Aufstellung über meine Tools ein paar Ideen mitgegeben habe, was man nutzen kann und vor allem auch warum. Alle genannten Tools nutze ich schon eine geraume Zeit, viele sogar seit Beginn meiner Selbständigkeit. 

Wenn du magst, hinterlasse mir gerne deinen Kommentar, auf welches Online Marketing Tool du auf keinen Fall mehr verzichten möchtest! 

Dein Content Marketing Start – 4 easypeasy Tipps für Selbständige

Dein Content Marketing Start – 4 easypeasy Tipps für Selbständige

Das Content Marketing eine wichtige Sache für dein Business ist, ist dir wahrscheinlich als Selbständige oder Unternehmerin nicht entgangen. Wie ist es aber jetzt, wenn du noch ganz am Anfang stehst oder bisher deine Prioritäten anders gesetzt hast? Wie legst du dann einen richtigen Content Marketing Start hin, ohne in Nullkommanichts wegen Überforderung auszubrennen? 

Meine Lieblingsantwort auf die Frage “Wie soll ich nur starten” ist: “Schritt für Schritt”. Und auf welche Dinge du beim Content Marketing Start achten solltest, das erfährst du hier. 

Die Podcast-Episode „Dein Content Marketing Start – Mit diesen 4 Tipps klappt’s easypeasy“ zum Blogartikel

Was ist Content-Marketing?

First things first – was ist Content-Marketing überhaupt?

Diese Frage habe ich ausführlich in meinem Blogartikel “Was ist Content Marketing einfach erklärt” beantwortet. Hier kommt aber für dich die Kurzfassung (dennoch ist der vorgenannte Blogartikel sehr lesenswert! 😉).

Content Marketing ist “die strategische Marketing Ausrichtung, bei der es darum geht, wertvollen, relevanten und konsistenten Content zu erstellen und zu veröffentlichen. Ziel dabei ist es, eine klar definierte Zielgruppe oder eine*n Wunschkund*in zu erreichen, an dich zu binden und letztlich die gewünschten Handlungen der Kund*in zu erhalten”. 

Kurz gesagt geht es darum, deine*n Wunschkund*in von deinen Fähigkeiten zu überzeugen, indem du (kostenlose) Inhalte lieferst und sie durch diese Inhalte dazu zu bewegen, bei dir zu kaufen. Du sorgst also mit Strategie dafür, dass deine potenziellen Kund*innen dich finden, statt andersherum.

Content Marketing Start - so kann er gelingen

Warum kommt der Erfolg mit dem Content Marketing?

Früher war alles einfacher!

Naja…jedenfalls der Vertrieb von Produkten und Dienstleistungen. Oder jedenfalls war diese Angelegenheit nicht so vielschichtig. Damals, als die Menschen noch in ein Geschäft gingen, um ihre Kaufentscheidungen auszuleben. 

Aber Spaß beiseite: Während früher Marketing nur als Unterstützung des Vertriebes diente, indem das passende “Werbematerial”, wie eine Broschüre, Flyer oder eine Präsentation zur Verfügung gestellt wurde, spielt das Marketing heute eine ganz andere Rolle. 

Wen fragst du denn, wenn du nach etwas suchst? Genau: Google. Hier findet man nahezu alle Informationen zu einer Frage, die man sich stellt oder zu einem Problem, das man lösen möchte. Und diese Informationen, die in Form von Blogartikeln (bitte merken!), Checklisten, Foren, Podcast-Episoden o.ä. zur Verfügung gestellt werden, informieren den potenziellen Käufer schon so weit, dass die meisten Kaufentscheidungen schon nach der Befragung von Google getroffen sind. 

Wie wird jetzt Google auf dich aufmerksam? Richtig, durch deinen hochwertigen Content. Da schließt sich der Kreis – denn jetzt geht es darum, wie du ganz einfach und entspannt damit startest, diesen Content zu erstellen und vor allem, welche Fragen du dir vorab stellen solltest. 

Wie sieht ein guter Content Marketing Start aus?

Worüber musst du denn jetzt nachdenken, wenn du selbst mit dem Content Marketing starten möchtest? 

An dieser Stelle kommt noch ein wichtiger Hinweis: Beim Content-Marketing als Inbound-Methodik geht es ja darum, wie bereits oben erwähnt, deine gewünschte Zielgruppe mit hochwertigen Inhalten auf dich aufmerksam zu machen, sie vom Besucher zum Lead umzuwandeln und dann zu Kund*innen zu machen. Du verkaufst ihnen also nur etwas, wenn du die ausdrückliche Erlaubnis dazu hast. 

Zielgruppe / Wunschkunde: Sei dir bewusst, wen du erreichen willst

Damit Content Marketing also für dich als Selbständige oder Unternehmerin überhaupt funktioniert, musst du dir zunächst bewusst werden, wen du erreichen willst, also wen du mit deinen kostenfreien Inhalten anziehen möchtest. Das Stichwort ist hier “Wunschkund*in” oder “Buyer Personas”. 

Je genauer du weißt, mit wem du zusammenarbeiten möchtest, desto erfolgreicher wird dein Content-Marketing. 

Du solltest dir also zunächst folgende Fragen stellen:

  • Mit wem möchte ich zusammenarbeiten, wer ist mein*e ideale*r Kund*in?
  • Was hat diese Person für konkrete Probleme, Ziele und Wünsche?
  • Welche (kostenfreien) Inhalte kann ich erstellen, die die Vorstufe zu einem optimalen Angebot sind?

Denk daran: Dein*e Wunschkund*in und dein Angebot müssen zusammenpassen. Nur wenn du die richtigen kostenfreien Inhalte veröffentlichst, kannst du auch die richtigen Menschen darauf aufmerksam machen. Hier ist das passende Stichwort: “Strategie”.

Du möchtest für deinen Content Marketing Start mehr zu den Themen “Wunschkunde definieren” und “Angebote erstellen” erfahren? Dann lies gerne hier nach: Deinen einzigartigen Wunschkunden definieren – so geht’s richtig und Angebote richtig erstellen für dein Online-Business: Kein Angebot ist auch keine Lösung

Wonach sucht dein Wunschkunde

Jetzt darfst du nochmal genauer hinschauen, wonach dein*e Wunschkund*e sucht. Was braucht er oder sie, um einen kleinen (oder auch größeren) Schritt weiterzukommen. Womit kannst du ihm konkret weiterhelfen und gleichzeitig auf deine Expertise aufmerksam machen? 

Wenn du das herausgefunden hast, erstellst du deine Content-Strategie und legst fest, wo du deine Inhalte veröffentlichst und was passiert, wenn sie auf deinem Blog, deinem Podcast oder auf deiner Website sind. 

Wie kannst du ihnen dann einen weiteren Schritt weiterhelfen? Vielleicht kannst du ihnen ein zusätzliches kleines, gerne auch kostenfreies Angebot machen? 

Du merkst es vielleicht schon an meinem Ton. Bei der Contenterstellung geht es um Werbung auf die netteste Art und Weise. Du offerierst deine kostenfreie Unterstützung, bietest Hilfe an, löst kleinere Probleme, ohne etwas dafür zu verlangen. 

Es ist aber auch vollkommen okay, wenn du eine kleine Gegenleistung in Form einer E-Mail-Adresse erbittest. Damit wären wir beim Thema Leadmagneten (früher Freebie genannt). Sieh es als eine Art Tauschgeschäft: Du hilfst deine*r Wunschkund*in den nächsten Schritt weiter im Austausch für die E-Mail-Adresse. 

Wenn dein Content und auch dein Leadmagnet hochwertig sind, wird dein Gegenüber gerne die E-Mail-Adresse hergeben, um mehr von deinen Inhalten zu bekommen. 

Regelmäßigkeit rockt für deinen Content Marketing Start

Aus meiner Sicht ist dieser Punkt das Nonplusultra und die Königsdisziplin: Regelmäßig hochwertigen Content in Form von Blogartikeln, Podcast-Episoden oder ähnlichen Inhalten zu veröffentlichen. 

Es ist eine alte Weisheit, dass das Schwierige nicht ist, mit etwas zu starten. Das Schwierige ist es, dranzubleiben und in steter Regelmäßigkeit Inhalte zu veröffentlichen, damit Google auf dich aufmerksam wird und deinen Content entsprechend hoch ausspielt. 

Denn sind wir mal ehrlich: Was auf Seite 3 bei Google steht, interessiert im Zweifelsfall keine Sau! #sorrynotsorry

Das bedeutet aber nicht, dass du jetzt erst drei SEO-Kurse machen und mega viel darüber lernen musst, wie man Blogartikel schreibt. 

Das bedeutet allerdings schon, dass du der Erstellung deines Contents eine Priorität in deinem Business einräumst. Man schreibt keine Blogartikel nebenbei. Dafür braucht es Zeit und ein bisschen Übung. 

Plane dir also Zeitslots für die Contentproduktion in deinen Kalender ein. Und dann komm in die Umsetzung. Hinsetzen und schreiben. Hinsetzen und Podcast-Episoden aufnehmen. Hinsetzen und Videos aufnehmen.

Auch, wenn die ersten Content-Stücke nicht perfekt werden. 

Starten und dranbleiben. Stetig verbessern und ausbauen. Das ist der Schlüssel zum Erfolg. 

Falls das bei dir nicht so richtig klappen will, dann komm doch in mein Umsetzungscoaching – ich helfe dir bei deinem Content Marketing Start und dabei, dranzubleiben und so nachhaltigen Erfolg auf Google zu erzielen. Du kannst dir gerne hier mehr Informationen dazu holen. 

Tu Gutes und sprich darüber – promote deinen Content

Ein wunder Punkt – auch bei mir – ist die Vermarktung des Contents. Natürlich möchtest du Menschen vor allem dann helfen, wenn sie dich über Google finden. 

Das bedeutet aber nicht, dass du nicht

nicht auch über deine wertvollen Inhalte sprechen solltest. 

Nicht darüber sprechen, dass du mit deinem Content wertvolle Unterstützung anbietest oder sogar zur Lösung von Probleme beiträgst, könnte man als unterlassene Hilfeleistung deuten 😉

Also trau dich und sprich unbedingt darüber, wenn du einen neuen Blogartikel, eine neue Podcast-Episode oder ein Video veröffentlicht hast. 

Und wenn du am Anfang noch nicht auf Instagram in die Kamera sprechen und darüber berichten möchtest, dann teile deinen Content doch in einem der vielen Gruppenpost auf Facebook, wo man seine neusten Inhalte, Freebies etc. teilen darf. 

Aber es ist wichtig, dass du direkt mit deinem Content Marketing Start auch Werbung für deine Inhalte machst – um deine Sichtbarkeit noch mehr zu pushen.

Fazit für deinen Content Marketing Start

Es ist ganz einfach, mit dem Content-Marketing zu starten, wenn man vier Fragen für sich klärt:

  • Wer ist mein*e Wunschkund*in?
  • Wonach sucht mein*e Wunschkund*in?
  • Wie kann ich regelmäßig wertvolle Inhalte veröffentlichen?
  • Wie kann ich meinen Content bewerben?

Wenn du diese Fragen für dich geklärt hast, dann hast du alles, was du zum Start deines Content-Marketing brauchst. Kommst du trotzdem nicht in die Umsetzung? Dann schreib mir sehr gerne an info@silkeschoenweger.com. Ich unterstütze dich sehr gerne dabei!

Podcast richtig auf der Website einbinden – so geht’s

Podcast richtig auf der Website einbinden – so geht’s

Damit du deinen Podcast bzw. deine Podcast-Episoden bestmöglich als Content für dein Marketing und auch z.B. für Pinterest nutzen und dort präsentieren kannst, müssen deine Podcast-Episoden zunächst gehostet und verbreitet werden. Außerdem solltest du deine Episoden bzw. deinen Podcast richtig auf der Website einbinden. Welche Art und Weise der Einbindung du nutzen kannst und worauf du dabei achten solltest, wenn du deine Podcast-Episoden auf deiner Website hochladen willst, erfährst du in diesem Blogartikel.

Podcast-Episode: Den Podcast richtig auf der Website einbinden – darauf solltest du achten

Warum ist das wichtig, wie und wo ich den Podcast auf der Website einbinde?

Nicht jede Form der Einbindung der Website eignet sich z.B. gut dafür, bei Suchmaschinen wie Google oder Pinterest gefunden zu werden.

Google

Google ist eine Suchmaschine. Niemand sucht nach „Podcast“ sondern es werden nach Lösungen für Probleme oder nach Ideen gesucht. Schau dir da auch mal dein eigenes Suchverhalten genau an:

Was gibst du bei der Suchmaschine Google ein, wenn du z.B. danach suchst, wie man einen Podcast richtig auf der eigenen Website einbindet? Sicher nicht direkt nach einer Podcast-Episode oder?

Du tippst vermutlich sowas ein:

podcast episode (auf website) einbinden

Du suchst also nicht nach der Lösung in einer Podcast-Episode sondern nach irgendeiner Lösung. Deshalb ist es wichtig, dass du deiner Podcast-Episode für Google noch zusätzliches Futter verpasst und sie nicht im luftleeren Raum auf der Website herumschwirren lässt. Wie das geht, erfährst du gleich.

Pinterest

Pinterest ist ebenfalls eine Suchmaschine. Durch die Verknüpfung deiner Website mit Pinterest (Verifizierung deiner Website) kann die Suchmaschine erkennen, dass du wechselnde Inhalte auf Pinterest teilst, wenn du unterschiedliche URL verwendest. Das ist auch wichtig, um jeweils unterschiedliche Metadaten für die Seite angeben zu können. Denn diese werden bei Rich Pins, in diesem Fall Artikel Rich Pins, von Pinterest automatisch von der jeweiligen Webseite gezogen.

Beispiel:

Verlinke ich über Pinterest auf unterschiedliche Blogartikel, dann nutze ich jeweils eine unterschiedliche URL, z.B.

Dein optimaler Marketing-Mix – das solltest du beachten

Mehr Leichtigkeit im Online-Business – die 9 besten Tipps

Business mit Struktur – ein Ding der Unmöglichkeit?

Die Domain „silkeschoenweger.com“ habe ich auf Pinterest verifiziert. Durch die wechselnden URL weiß Pinterest nun, dass ich unterschiedliche Inhalte erstelle, was Pinterest gefällt. Würde ich mit allen meinen Inhalten auf meine Startseite „https://silkeschoenweger.com“ verlinken, dann würde Pinterest meine Inhalte schlechter ausspielen.

Möglichkeiten für das Hosting und Einbinden des Podcasts auf der Website

Wie kommst du nun aber für deine Podcast-Folgen an unterschiedliche URLs für Google & Co.? Das schauen wir uns jetzt an.

Unterschied zwischen Hosting und Einbinden des Podcasts auf der Website

Zunächst möchte ich an dieser Stelle zwischen Hosting und Einbinden unterscheiden:

Mit Podcast Hosting ist ein Service gemeint, der darauf spezialisiert ist, die Audio Dateien deiner Podcast-Episoden zu speichern und Hörer*innen zur Verfügung zu stellen.

Hosting des Podcasts

Dabei kann man zwischen verschiedenen Möglichkeiten unterscheiden: Selbsthosting, Fremdhosting und eine Mischung aus beiden.

Selbsthosting bedeutet, dass du deine Podcast-Folgen ohne Zwischenschritt über einen anderen Service auf deinem eigenen Webspace, also Speicherplatz auf deiner Website, hochlädst. Fremdhosting bedeutet, dass du deine Audiodateien für die Podcast-Episoden bei einem Service hochlädst, über den deine Folgen dann verbreitet werden.

Bekannte Anbieter sind hier insbesondere Libsyn.com, Podigee, Podcaster.de, Stationista und Anchor.fm. Welchen Anbieter du wählst, ist eine Frage der Vorliebe, des Preises und des Wunsches, auf wie viele Statistiken du z.B. zugreifen möchtest.

Du wirst wahrscheinlich deinen Podcast bei einem der vorgenannten Anbieter hosten. Ich selbst nutze z.B. Podigee für meinen Podcast „ALLES IM GRIFF im Online Marketing„.

Mir geht es hier aber in erster Linie um die Art und Weise, wie du den Podcast auf deiner Website richtig einbindest, damit du ihn für dein Marketing bestmöglich nutzen kannst.

Zusammen mit der Nutzung eines Fremdhosters ist dies also ein Mix aus Fremd- und Selbsthosting, d.h. nachdem deine Podcast-Episode bei dem Fremdhoster erschienen ist, bindest du die Episode zusätzlich auf deiner eigenen Website ein.

Das hat den Vorteil, dass der Podcast unter deiner URL erscheint und du gleichzeitig Statistiken und Vorteile eines Podcasthosters nutzen kannst.

Einbinden des Podcasts auf deiner Website

Für das Einbinden des Podcasts auf deiner Website nutzt du am besten die von dem Podcasthoster zur Verfügung gestellten Codes. Das geht mit oder ohne Plugins. Mögliche Podcast Plugins für WordPress sind z.B. PowerPress by Blubrry, der Podcast Player, Simple Podcast Press oder Seriously Simple Podcasting. Es gibt noch viele mehr. Hier gilt es, sich vorab gut zu informieren, was dir am besten taugt.

Ich als Podigee-Nutzerin habe die Möglichkeit, mit dem WordPress Plugin Podigee WordPress Quick Publish alle Metadaten meiner Episoden automatisch in einen Beitrag zu übernehmen und den Player auch automatisch anzeigen zu lassen.

Sieht aber leider nicht ganz so schick aus. Wenn man nur den Player einbinden möchte, dann kannst du auch das Plugin Podigee Player Shortcode verwenden (mit jedem Paket) oder einfach den Embed Code bei Podigee kopieren und in deinen Beitrag einfügen.

Ich selbst lade meine Folgen bei Podigee hoch und pflege den Code dann auf meiner Website ein. Ich nutze also gar nicht direkt ein WordPress Plugin.

Wenn du kein*e WordPress-Nutzer*in bist und z.B. eine Jimdo-Website hast, kannst du in der Regel den Podcast-Player dennoch auf deiner Seite einbetten. Dazu nimmst du den sogenannten „Embed-Code“, den du von deinem Podcast-Hoster bekommst und fügst ihn an der gewünschten Stelle auf deiner Website ein.

Wo die Podcast-Episoden eingebunden werden sollten

Jetzt haben wir ausführlich das „Warum“ und das „Wie“ des Podcast richtig auf der Website einbinden besprochen. Bleibt noch die Frage, wo auf deiner Website du die Podcast-Folgen einbinden solltest, um sie bestmöglich für dein Marketing nutzen zu können.

Theoretisch könntest du deine Podcast-Episoden überall auf deiner Website einbinden, z.B.

  • auf einer Landingpage für den Podcast
  • auf der Startseite, also deiner Homepage
  • in Blogartikeln bzw. Beiträgen
  • sonstige Möglichkeiten

Schauen wir uns die Möglichkeiten mal genauer an:

Auf der Landingpage des Podcast

Damit du entscheiden kannst, wo und in welcher Form du deinen Podcast richtig auf der Website einbindest, musst du wissen, was du mit deinem Podcast erreichen möchtest!

Grundsätzlich ist es sicher clever, für den Podcast eine eigene Landingpage zu erstellen. So können die Besucher*innen deiner Website schon über den Header erkennen, dass du auch einen Podcast als Content-Art anbietest.

Soll der Website-Besucher deinen Podcast abonnieren? Dann hinterlege besser keinen ganzen Player mit allen Podcast-Episoden auf deiner Website. Auch und vor allem nicht auf der Podcast-Landingpage. Denn in den wenigsten Fällen werden die Podcast-Interessenten mehr als eine Episode über deine Website hören wollen. Sag den Interessent*innen lieber „Abonniere meinen Podcast und höre ihn dir später an!“

Außerdem handelt es sich bei der Podcast-Landingpage (in meinem Falle ist das https://silkeschoenweger.com/podcast/) um eine statische Seite, sie hat also keine wechselnde URL. Alle Folgen werden über diese eine Seite gehört. Dafür eignet sie sich nur bedingt für das Verlinken in Social Media oder z.B. auf Pinterest. Denn du kannst ja nicht auf direkt „die eine“ Folge verlinken sondern nur auf den gesamten Player.

Auf der Startseite einbinden

Hier haben wir ein ähnliches Problem wie bei der Podcast-Landingpage. Auch die Startseite hat eine statische URL, so dass du den Podcast-Player zwar dort anbieten, aber nicht nur darauf verlinken solltest.

Im übrigen hat deine Homepage auch eine andere Funktion. Sie fungiert als Wegweiser und soll den Website-Besucher direkt auf die für ihn oder sie richtige Webseite weiterleiten.

Podcast richtig auf der Website einbinden in Blogartikeln

Blogartikel sind aus meiner Sicht der beste Platz, um deinen Podcast richtig auf der Website einbinden zu können. Wenn du zusätzlich zu deinen Podcast-Episoden passende Blogartikel erstellst, dann solltest du den Podcast-Player – in welcher Form auch immer – unbedingt in den Blogartikel einbetten und den Hörer*innen so die Möglichkeit geben, hier nochmal zwischen Lesen und Hören entscheiden zu können.

Wie das aussehen kann, kannst du dir hier anschauen:

Screenshot wie ein Podcast in einen Blogartikel eingebunden aussehen kann

Sonstige Möglichkeiten

Wenn du keine Blogartikel zu deinen Podcast-Episoden erstellst oder erstellen möchtest, dann solltest du die Folgen unbedingt mit ausführlichen Shownotes oder kurzen Texten mit Zusammenfassungen auf wechselnden URLs auf deiner Website, also auf unterschiedlichen Webseiten, einbinden. Das ist wichtig für Google und für die Möglichkeit, deine Episoden z.B. auf Social Media und auf Pinterest teilen zu können.

Denke auch daran, dass du es den Konsument*innen deines Contents so einfach wie möglich machen möchtest. Wenn sie nach Thema X suchen, sollen sie sich ja nicht durch unzählige andere Themen ablenken lassen oder durcharbeiten müssen.

Neben den Signalen an Google hat es außerdem den Vorteil, dass du, wie oben schon beschrieben, Metadaten angeben kannst, z.B. mithilfe von Plugins wie Yoast SEO oder Rank Math. Das sieht dann so aus:

Screenshot von Metadaten und sonstigen Angaben in RankMath

Beispiele

In diesem Beispiel wird die Podcast-Episode mit Shownotes auf einer Webseite eingebettet:

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von www.katrinhill.com zu laden.

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Blog von Katrin Hill

Hier gibt es eine Zusammenfassung der Podcast-Episode auf der Webseite:

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von carolinepreuss.de zu laden.

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Podcast-Episode von Caroline Preuss

Die beste Vorgehensweise für dein Marketing

Jetzt denkst du dir vielleicht, das ist ja alles schön und gut, aber was ist denn jetzt für mich persönlich die beste Vorgehensweise?

Hier gibt es als Antwort ein klassisches „es kommt drauf an“.

Deine Ressourcen

Für Google dürfte es das beste Signal sein, wenn du zu deinem Podcast auch einen ausführlichen Blogartikel zur Verfügung stellst und die Podcast-Episode jeweils auf die Webseite in den Blogartikel einbindest. Wenn dir aber die Ressourcen fehlen, zu jeder Podcast-Folge auch einen Blogartikel zu schreiben, dann belasse es lieber bei einer kurzen Zusammenfassung oder ausführlichen Shownotes.

Deine Ziele

Was möchtest du mit deinem Podcast erreichen?

  • Möchtest du deine Expertise zeigen?
  • Willst du auf deine Angebote aufmerksam machen?
  • Was sollen die Hörer*innen auf deiner Website entdecken?
  • Möchtest du Newsletter-Abonnent*innen gewinnen?

Ausgehend von dieser Frage solltest du auch die Nutzerreise auf deiner Website gestalten. Wenn du die Hörer*innen über deinen Podcast auf deine Website gebracht hast – wie geht es dann für sie weiter. Welche kostenlosen oder bezahlten Angebote oder Inhalte möchtest du ihnen zeigen oder willst du sie dann zu einem Strategiegespräch einladen?

Nutze die Möglichkeiten, deinen Podcast richtig auf der Website einbinden zu können in Abhängigkeit von deinen Ressourcen und deinen Zielen.

Du hast Fragen dazu? Schreib mir gerne an info@silkeschoenweger.com.