Podcast richtig auf der Website einbinden – so geht’s

Podcast richtig auf der Website einbinden – so geht’s

Damit du deinen Podcast bzw. deine Podcast-Episoden bestmöglich als Content für dein Marketing und auch z.B. für Pinterest nutzen und dort präsentieren kannst, müssen deine Podcast-Episoden zunächst gehostet und verbreitet werden. Außerdem solltest du deine Episoden bzw. deinen Podcast richtig auf der Website einbinden. Welche Art und Weise der Einbindung du nutzen kannst und worauf du dabei achten solltest, wenn du deine Podcast-Episoden auf deiner Website hochladen willst, erfährst du in diesem Blogartikel.

Podcast-Episode: Den Podcast richtig auf der Website einbinden – darauf solltest du achten

Warum ist das wichtig, wie und wo ich den Podcast auf der Website einbinde?

Nicht jede Form der Einbindung der Website eignet sich z.B. gut dafür, bei Suchmaschinen wie Google oder Pinterest gefunden zu werden.

Google

Google ist eine Suchmaschine. Niemand sucht nach „Podcast“ sondern es werden nach Lösungen für Probleme oder nach Ideen gesucht. Schau dir da auch mal dein eigenes Suchverhalten genau an:

Was gibst du bei der Suchmaschine Google ein, wenn du z.B. danach suchst, wie man einen Podcast richtig auf der eigenen Website einbindet? Sicher nicht direkt nach einer Podcast-Episode oder?

Du tippst vermutlich sowas ein:

podcast episode (auf website) einbinden

Du suchst also nicht nach der Lösung in einer Podcast-Episode sondern nach irgendeiner Lösung. Deshalb ist es wichtig, dass du deiner Podcast-Episode für Google noch zusätzliches Futter verpasst und sie nicht im luftleeren Raum auf der Website herumschwirren lässt. Wie das geht, erfährst du gleich.

Pinterest

Pinterest ist ebenfalls eine Suchmaschine. Durch die Verknüpfung deiner Website mit Pinterest (Verifizierung deiner Website) kann die Suchmaschine erkennen, dass du wechselnde Inhalte auf Pinterest teilst, wenn du unterschiedliche URL verwendest. Das ist auch wichtig, um jeweils unterschiedliche Metadaten für die Seite angeben zu können. Denn diese werden bei Rich Pins, in diesem Fall Artikel Rich Pins, von Pinterest automatisch von der jeweiligen Webseite gezogen.

Beispiel:

Verlinke ich über Pinterest auf unterschiedliche Blogartikel, dann nutze ich jeweils eine unterschiedliche URL, z.B.

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Business mit Struktur – ein Ding der Unmöglichkeit?

Die Domain „silkeschoenweger.com“ habe ich auf Pinterest verifiziert. Durch die wechselnden URL weiß Pinterest nun, dass ich unterschiedliche Inhalte erstelle, was Pinterest gefällt. Würde ich mit allen meinen Inhalten auf meine Startseite „https://silkeschoenweger.com“ verlinken, dann würde Pinterest meine Inhalte schlechter ausspielen.

Möglichkeiten für das Hosting und Einbinden des Podcasts auf der Website

Wie kommst du nun aber für deine Podcast-Folgen an unterschiedliche URLs für Google & Co.? Das schauen wir uns jetzt an.

Unterschied zwischen Hosting und Einbinden des Podcasts auf der Website

Zunächst möchte ich an dieser Stelle zwischen Hosting und Einbinden unterscheiden:

Mit Podcast Hosting ist ein Service gemeint, der darauf spezialisiert ist, die Audio Dateien deiner Podcast-Episoden zu speichern und Hörer*innen zur Verfügung zu stellen.

Hosting des Podcasts

Dabei kann man zwischen verschiedenen Möglichkeiten unterscheiden: Selbsthosting, Fremdhosting und eine Mischung aus beiden.

Selbsthosting bedeutet, dass du deine Podcast-Folgen ohne Zwischenschritt über einen anderen Service auf deinem eigenen Webspace, also Speicherplatz auf deiner Website, hochlädst. Fremdhosting bedeutet, dass du deine Audiodateien für die Podcast-Episoden bei einem Service hochlädst, über den deine Folgen dann verbreitet werden.

Bekannte Anbieter sind hier insbesondere Libsyn.com, Podigee, Podcaster.de, Stationista und Anchor.fm. Welchen Anbieter du wählst, ist eine Frage der Vorliebe, des Preises und des Wunsches, auf wie viele Statistiken du z.B. zugreifen möchtest.

Du wirst wahrscheinlich deinen Podcast bei einem der vorgenannten Anbieter hosten. Ich selbst nutze z.B. Podigee für meinen Podcast „ALLES IM GRIFF im Online Marketing„.

Mir geht es hier aber in erster Linie um die Art und Weise, wie du den Podcast auf deiner Website richtig einbindest, damit du ihn für dein Marketing bestmöglich nutzen kannst.

Zusammen mit der Nutzung eines Fremdhosters ist dies also ein Mix aus Fremd- und Selbsthosting, d.h. nachdem deine Podcast-Episode bei dem Fremdhoster erschienen ist, bindest du die Episode zusätzlich auf deiner eigenen Website ein.

Das hat den Vorteil, dass der Podcast unter deiner URL erscheint und du gleichzeitig Statistiken und Vorteile eines Podcasthosters nutzen kannst.

Einbinden des Podcasts auf deiner Website

Für das Einbinden des Podcasts auf deiner Website nutzt du am besten die von dem Podcasthoster zur Verfügung gestellten Codes. Das geht mit oder ohne Plugins. Mögliche Podcast Plugins für WordPress sind z.B. PowerPress by Blubrry, der Podcast Player, Simple Podcast Press oder Seriously Simple Podcasting. Es gibt noch viele mehr. Hier gilt es, sich vorab gut zu informieren, was dir am besten taugt.

Ich als Podigee-Nutzerin habe die Möglichkeit, mit dem WordPress Plugin Podigee WordPress Quick Publish alle Metadaten meiner Episoden automatisch in einen Beitrag zu übernehmen und den Player auch automatisch anzeigen zu lassen.

Sieht aber leider nicht ganz so schick aus. Wenn man nur den Player einbinden möchte, dann kannst du auch das Plugin Podigee Player Shortcode verwenden (mit jedem Paket) oder einfach den Embed Code bei Podigee kopieren und in deinen Beitrag einfügen.

Ich selbst lade meine Folgen bei Podigee hoch und pflege den Code dann auf meiner Website ein. Ich nutze also gar nicht direkt ein WordPress Plugin.

Wenn du kein*e WordPress-Nutzer*in bist und z.B. eine Jimdo-Website hast, kannst du in der Regel den Podcast-Player dennoch auf deiner Seite einbetten. Dazu nimmst du den sogenannten „Embed-Code“, den du von deinem Podcast-Hoster bekommst und fügst ihn an der gewünschten Stelle auf deiner Website ein.

Wo die Podcast-Episoden eingebunden werden sollten

Jetzt haben wir ausführlich das „Warum“ und das „Wie“ des Podcast richtig auf der Website einbinden besprochen. Bleibt noch die Frage, wo auf deiner Website du die Podcast-Folgen einbinden solltest, um sie bestmöglich für dein Marketing nutzen zu können.

Theoretisch könntest du deine Podcast-Episoden überall auf deiner Website einbinden, z.B.

  • auf einer Landingpage für den Podcast
  • auf der Startseite, also deiner Homepage
  • in Blogartikeln bzw. Beiträgen
  • sonstige Möglichkeiten

Schauen wir uns die Möglichkeiten mal genauer an:

Auf der Landingpage des Podcast

Damit du entscheiden kannst, wo und in welcher Form du deinen Podcast richtig auf der Website einbindest, musst du wissen, was du mit deinem Podcast erreichen möchtest!

Grundsätzlich ist es sicher clever, für den Podcast eine eigene Landingpage zu erstellen. So können die Besucher*innen deiner Website schon über den Header erkennen, dass du auch einen Podcast als Content-Art anbietest.

Soll der Website-Besucher deinen Podcast abonnieren? Dann hinterlege besser keinen ganzen Player mit allen Podcast-Episoden auf deiner Website. Auch und vor allem nicht auf der Podcast-Landingpage. Denn in den wenigsten Fällen werden die Podcast-Interessenten mehr als eine Episode über deine Website hören wollen. Sag den Interessent*innen lieber „Abonniere meinen Podcast und höre ihn dir später an!“

Außerdem handelt es sich bei der Podcast-Landingpage (in meinem Falle ist das https://silkeschoenweger.com/podcast/) um eine statische Seite, sie hat also keine wechselnde URL. Alle Folgen werden über diese eine Seite gehört. Dafür eignet sie sich nur bedingt für das Verlinken in Social Media oder z.B. auf Pinterest. Denn du kannst ja nicht auf direkt „die eine“ Folge verlinken sondern nur auf den gesamten Player.

Auf der Startseite einbinden

Hier haben wir ein ähnliches Problem wie bei der Podcast-Landingpage. Auch die Startseite hat eine statische URL, so dass du den Podcast-Player zwar dort anbieten, aber nicht nur darauf verlinken solltest.

Im übrigen hat deine Homepage auch eine andere Funktion. Sie fungiert als Wegweiser und soll den Website-Besucher direkt auf die für ihn oder sie richtige Webseite weiterleiten.

Podcast richtig auf der Website einbinden in Blogartikeln

Blogartikel sind aus meiner Sicht der beste Platz, um deinen Podcast richtig auf der Website einbinden zu können. Wenn du zusätzlich zu deinen Podcast-Episoden passende Blogartikel erstellst, dann solltest du den Podcast-Player – in welcher Form auch immer – unbedingt in den Blogartikel einbetten und den Hörer*innen so die Möglichkeit geben, hier nochmal zwischen Lesen und Hören entscheiden zu können.

Wie das aussehen kann, kannst du dir hier anschauen:

Screenshot wie ein Podcast in einen Blogartikel eingebunden aussehen kann

Sonstige Möglichkeiten

Wenn du keine Blogartikel zu deinen Podcast-Episoden erstellst oder erstellen möchtest, dann solltest du die Folgen unbedingt mit ausführlichen Shownotes oder kurzen Texten mit Zusammenfassungen auf wechselnden URLs auf deiner Website, also auf unterschiedlichen Webseiten, einbinden. Das ist wichtig für Google und für die Möglichkeit, deine Episoden z.B. auf Social Media und auf Pinterest teilen zu können.

Denke auch daran, dass du es den Konsument*innen deines Contents so einfach wie möglich machen möchtest. Wenn sie nach Thema X suchen, sollen sie sich ja nicht durch unzählige andere Themen ablenken lassen oder durcharbeiten müssen.

Neben den Signalen an Google hat es außerdem den Vorteil, dass du, wie oben schon beschrieben, Metadaten angeben kannst, z.B. mithilfe von Plugins wie Yoast SEO oder Rank Math. Das sieht dann so aus:

Screenshot von Metadaten und sonstigen Angaben in RankMath

Beispiele

In diesem Beispiel wird die Podcast-Episode mit Shownotes auf einer Webseite eingebettet:

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von www.katrinhill.com zu laden.

Inhalt laden

Blog von Katrin Hill

Hier gibt es eine Zusammenfassung der Podcast-Episode auf der Webseite:

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von carolinepreuss.de zu laden.

Inhalt laden

Podcast-Episode von Caroline Preuss

Die beste Vorgehensweise für dein Marketing

Jetzt denkst du dir vielleicht, das ist ja alles schön und gut, aber was ist denn jetzt für mich persönlich die beste Vorgehensweise?

Hier gibt es als Antwort ein klassisches „es kommt drauf an“.

Deine Ressourcen

Für Google dürfte es das beste Signal sein, wenn du zu deinem Podcast auch einen ausführlichen Blogartikel zur Verfügung stellst und die Podcast-Episode jeweils auf die Webseite in den Blogartikel einbindest. Wenn dir aber die Ressourcen fehlen, zu jeder Podcast-Folge auch einen Blogartikel zu schreiben, dann belasse es lieber bei einer kurzen Zusammenfassung oder ausführlichen Shownotes.

Deine Ziele

Was möchtest du mit deinem Podcast erreichen?

  • Möchtest du deine Expertise zeigen?
  • Willst du auf deine Angebote aufmerksam machen?
  • Was sollen die Hörer*innen auf deiner Website entdecken?
  • Möchtest du Newsletter-Abonnent*innen gewinnen?

Ausgehend von dieser Frage solltest du auch die Nutzerreise auf deiner Website gestalten. Wenn du die Hörer*innen über deinen Podcast auf deine Website gebracht hast – wie geht es dann für sie weiter. Welche kostenlosen oder bezahlten Angebote oder Inhalte möchtest du ihnen zeigen oder willst du sie dann zu einem Strategiegespräch einladen?

Nutze die Möglichkeiten, deinen Podcast richtig auf der Website einbinden zu können in Abhängigkeit von deinen Ressourcen und deinen Zielen.

Du hast Fragen dazu? Schreib mir gerne an info@silkeschoenweger.com.

Spannende Blog Themen finden – 11 tolle Ideen für deine Blogartikel

Spannende Blog Themen finden – 11 tolle Ideen für deine Blogartikel

Blogartikel schreiben ist etwas, das den wenigsten von uns in die Wiege gelegt wurde. Und meistens sind wir durch die Schulzeit so verkorkst, dass wir uns kaum mehr zutrauen, einen längeren Text zu verfassen, ohne dass das Imposter-Syndrom voll zuschlägt. Blog Themen finden scheint mindestens genauso schwierig. Vor allem Neu-Bloggern fällt es schwer, Ideen für Blog Themen zu finden. Denn über allem steht die Frage:

Was soll ich noch schreiben – es wurde doch schon alles gesagt

Kennst du diesen Einwand auch? Was soll ich noch schreiben – es wurde doch schon alles gesagt. Der Knock Out für jedes deiner potenziellen Blog Themen!

Und wahrscheinlich hast du damit nicht mal unrecht: Es wird wenige Themen geben, über die nicht schon ein Blogartikel zu finden ist. Wenn du nicht gerade investigativ oder erfinderisch unterwegs bist, dann schreibst du im Zweifelsfalle über etwas, worüber schon mal geschrieben wurde. 

Und jetzt kommt das große DENNOCH: Niemand hat einen Blogartikel über eines deiner Blog Themen so geschrieben, wie du es tust. Niemand hat deine Worte benutzt, hat deine Sichtweise eingenommen. 

Menschen möchten aber vielleicht gerne wissen, wie du die Dinge siehst. Was deiner Herangehensweise ist. Wie du etwas interpretierst. 

Es ist egal, ob jemand anderes schon “alles” gesagt hat. Solange du es noch nicht gesagt hast.

Also fang an, Blog Themen zu finden und Blogartikel zu schreiben!

Die Podcast-Episode: Blog-Themen finden leicht gemacht – Die 11 besten Tipps für deine Blogartikel

Ein wichtiger Tipp vorab, damit deine Blog Themen nicht verloren gehen

Wenn ich etwas gelernt habe, dann ist es die Tatsache, dass einem die besten Blog Themen immer dann einfallen, wenn man am wenigsten damit rechnet. Das kann auf einem Spaziergang sein, beim Picknick, beim Einkauf oder während man mit Freunden unterwegs ist. 

In der Regel hat man dann auch kein Papier und Stift zur Hand, um die Ideen für Blog Themen zu notieren. Was wir aber meistens dabei haben, ist unser Smartphone.

Ich bin deshalb dazu übergegangen, mir meine Blog Themen Ideen in meiner Trello-App abzuspeichern. Du kannst dazu natürlich auch andere Apps nutzen, wie z.B. Evernote, Onenote oder Google Drive

Im besten Falle sammelst du deine Ideen für Blog Themen dort, wo du sie auch weiter verarbeitest. Aus diesem Grunde nutze ich Trello – aber dazu später noch mehr. 

11 Blog Themen, mit denen du auf dich aufmerksam machen kannst

In diesem Beitrag möchte ich 11 Blog Themen mit dir teilen, mit denen du ganz sicher auf dich aufmerksam machen kannst. Wenn du diese Blog Themen geschickt einsetzt, kannst du Content für mehrere Monate produzieren. 

Und denk daran: Eine Idee für Blog Themen ist nicht nach einmal benutzen schon aufgebraucht. Versuche, Dinge von mehreren Blickwinkeln aus zu betrachten. 

Welche Fragen stellen deine Kund*innen – gib’ ihnen Antworten

Eine der wichtigsten Regel, um erfolgreich zu werden, ist es, zuzuhören. Höre deinen Kund*innen zu und notiere dir alle ihre Fragen, die sie stellen. 

Überlege dir für deine Blog Themen z.B., 

  • was deine Kund*innen in der Vergangenheit oft von dir wissen wollten
  • mit welchen Glaubenssätzen deine Kund*innen zu kämpfen haben
  • über welche Mythen rund um dein Thema sie sich Gedanken machen oder
  • welche Basic-Fragen immer wieder auftauchen. 

Aus diesen Fragen oder Anmerkungen kannst du hervorragende Blog Themen entwickeln. Du kannst nämlich sicher sein, dass es noch eine Menge Menschen gibt, die sich bisher nicht getraut haben, die gleiche Frage zu stellen. Die Antworten dazu kannst du mit deinen Blogartikeln liefern. 

Nutzt du Fachbegriffe? Erläutere sie!

Aus der Expertensicht machen wir uns überhaupt keine Gedanken darüber, dass wir Begrifflichkeiten nutzen, die für unsere Leser*innen nicht so selbsterklärend sind oder die einfach auch falsch genutzt werden.

Eines meiner liebsten Beispiele in diesem Zusammenhang ist die Verwendung der Begrifflichkeiten „Website“, „Webseite“, „Webpage“ und „Homepage“. Die wenigsten Menschen nutzen diese Begriffe tatsächlich korrekt. 

Überlege dir, welche Blog Themen du aus Fachbegriffen entwickeln kannst. Erläutere diese Fachbegriffe dann in Blogartikeln so, dass die Leser*innen sie ganz einfach und leicht verstehen können. 

Eventuell bietet sich auch eine Art Glossar an, wie es z.B. meine Kollegin Beatrice Krammer führt: Das Webseiten ABC. Dort sind übrigens auch die Begriffe Website, Webseite und Homepage genauer erläutert 😉

Löse die Probleme deiner potenziellen Kund*innen

Menschen googlen, weil sie Lösungen für ihre Probleme suchen. 

Überlege dir deshalb, 

  • welche Probleme deine potenziellen Kund*innen bzw. Leser*innen haben könnten und
  • mit welchen Problemen sich in der Vergangenheit Menschen an dich gewandt haben.

Hier kann es auch helfen, eine Umfrage durchzuführen, z.B. in einer Facebook-Gruppe, in deinem Newsletter oder auf Instagram. 

Bitte die Menschen, dir zu sagen, womit sie sich beschäftigen und was ihnen auf dem Herzen liegt. Für welche Probleme suchen sie Lösungen? 

Und dann präsentiere diese Lösungen mithilfe deiner Blogartikel. 

Ich bin mir sicher, dass sich hier eine Menge Blog Themen finden werden.  

Nutze Keyword-Tools für die Ideenfindung

Eine weitere tolle Möglichkeit, Blog Themen zu finden, sind Keyword-Tools. Bevor wir aber zu den ausgesprochenen Keyword-Tools kommen noch ein ganz einfacher Tipp vorweg:

Nutze doch mal die Google Suche, um neue Aspekte und Fragen rund um dein Thema zu finden. Hier ein Beispiel:

Du bietest E-Mail-Marketing als Dienstleistung an und möchtest Blogartikel rund um das Thema Newsletter schreiben. Du gibst in die Google Suche “Newsletter erstellen” ein und sofort wird die Autovervollständigung ausgelöst:

Wenn du dann den Suchbegriff vervollständigst, erscheinen die Google-Suchergebnisse. Hier kannst du schon mal die Überschriften nach spannenden Blog Themen durchforsten. 

Dabei geht es nicht um das Abkupfern, sondern um das Sammeln von Blogartikel-Ideen. 

Ganz unten auf der Seite mit den Suchergebnissen findest du dann wiederum weitere sogenannte Longtail-Keywords, also zusammengesetzte Suchbegriffe. Diese setzen sich aus deinem Suchbegriff “Newsletter erstellen” und weiteren Ergänzungen zusammen. Auch hier können sich tolle Inspirationen für Blog Themen verbergen:

Und dann gibt es natürlich noch „richtige“ Keyword-Tools, die du zur Inspiration für Blog Themen nutzen kannst. Im Folgenden nenne ich dir nur zwei meiner beliebtesten Tools:

Ubersuggest

Mein absolutes Lieblingstool ist Ubersuggest. Damit arbeite ich tatsächlich bei der Erstellung jedes meiner Blogartikel und bei der Suche nach den richtigen Keywords tauchen wieder unzählige andere Ideen auf, worüber ich schreiben könnte.

AnswerThePublic

Auch AnswerThePublic ist ein sehr spannendes Tool. In dieses kannst du Suchbegriffe eingeben und er spuckt dir dann die spannendsten Fragen rund um ein Thema aus.

AnswerThePublic am Beispiel des Suchbegriffs „Blogthemen“

Lass dich inspirieren und sammle alles, was dir spannend vorkommt an Blog Themen in deiner Blog Themen Sammlung.

Gib’ Tipps rund um deine Angebote – und zwar mehrfach

Im Normalfall solltest du ja ein oder mehrere Angebote auf deiner Website anbieten. Bei mir z.B. ist es mein 10-Wochen-Programm “Alles im Griff”, welches wieder im Frühjahr 2023 startet, mein Impulscoaching und ganz bald mein Umsetzungscoaching. 

Über jedes dieser Angebote kann ich schreiben und erklären, worum es in den Programmen oder Coachings geht. Da Blogartikel aber kein Abklatsch der Landing- bzw. Salespage werden sollten, kannst du auch anders an deine Angebote herangehen

Nimm Aspekte aus deinen Programmen, Dienstleistungen oder Angeboten und erläutere diese in deinen Blogartikeln. So könnte ich z.B. in Bezug auf das 10-Wochen-Programm “Alles im Griff” über die Wichtigkeit von Klarheit im Marketing schreiben (stell dir vor, habe ich schon gemacht 😉) oder warum du einen Fahrplan für dein Business brauchst. 

Schreibe über deine Angebote, ohne direkt über sie zu schreiben. Das darfst du auch gerne öfter machen. Das sollte dir schon zahlreiche Blog Themen liefern. 

Lass deine Kund*innen für dich erzählen

Eine weitere spannende Idee für Blog Themen sind Interviews mit deinen Kund*innen

So hast du z.B. die Möglichkeit, ehemalige Teilnehmerinnen von Programmen oder Kursen zu interviewen und ihnen sowohl Fragen zu ihrem Business zu stellen als auch über die Transformation, die sie durch deine Arbeit erlangt haben, zu sprechen. 

Am besten überlegst du dir einige Fragen vorab, die du dir im Rahmen eines Video-Calls, z.B. per Zoom, beantworten lässt und schreibst dann die Fragen und Antworten in einem Interview-Blogartikel zusammen. 

So kannst du sowohl auf deine Kund*innen und ihr Business als auch auf deine Angebote aufmerksam machen. Eine klassische Win-Win-Situation, da deine Kund*innen diesen Blogartikel sicher auch gerne weiterverbreiten werden.

Welche Themen findest du an deinem Business besonders spannend?

Jeder hat in seinem Business und bei seiner Arbeit Aspekte und Themen, die sie besonders spannend findet. 

Ich persönlich mag die Themen Mindset und Content Marketing ganz besonders. Darüber könnte ich stundenlang schreiben. 

Stop! Gibt es ein Thema aus deinem Business, bei dem du sagst, dass du darüber stundenlang schreiben oder reden könntest?

Diese Themen solltest du unbedingt in Blogartikeln verarbeiten – man wird deinen Blogartikeln diese ganz besondere Begeisterung des großen Interesses anmerken. 

Äußere dich auch mal kontrovers – was findest du in deiner Branche doof?

Genauso wie es Dinge in deinem Business oder in deiner Branche gibt, die du toll findest, gibt es sicher auch Themen, die dich regelmäßig auf die Palme bringen. 

Bei mir sind es unsolide Versprechungen von Coaches und Menschen, welche die Sinnhaftigkeit von Content Marketing absprechen und ausschließlich auf Social Media setzen. 

Sich über etwas aufregen oder schimpfen, wird auch “rant” genannt. Dieser Begriff stammt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie Schimpftirade oder Wortschwall. 

Wenn du magst, dann schreibe mal einen Rant und lasse dich über deinen Aspekt in deiner Branche so richtig aus. Das solltest du aber nicht zu oft machen und es nicht übertreiben. Du möchtest ja nicht als Meckerlise abgestempelt werden, oder?

Schritt-für-Schritt zum kleinen Ziel – besser als ein Freebie

Wie schon mehrfach erwähnt, suchen Leser*innen von Blogartikeln in der Regel Lösungen für ein mehr oder weniger kleines oder großes Problem, welches sie haben. 

Du kannst mit dieser Blog Themen Idee den Mehrwert, den sie durch das Lesen eines deiner Blogartikel gewinnen, noch steigern. Erstelle ihnen zur Lösung eines ihrer kleineren Probleme einen Blogartikel im Schritt-für-Schritt-Stil, also eine Anleitung, vielleicht sogar mit einer Checkliste. 

Normalerweise kennt man solche Content-Teile als Freebie bzw. Angebot für 0,00 €. Aber vielleicht möchtest du die Lösung eines kleinen Problems auch ohne den Tausch gegen eine E-Mail-Adresse anbieten. 

Ein Blogartikel ist der perfekte Ort dafür. 

Extra-Tipp: Packe eine Schritt-für-Schritt-Anleitung in den Blogartikel und biete eine zusätzliche Checkliste dann als Download im Austausch gegen die E-Mail-Adresse an. So kannst du die Lösung kostenfrei präsentieren und wenn der oder die Leser*in noch mehr möchte, darf sie quasi mit ihrer E-Mail-Adresse “bezahlen”. 

Werde persönlich – was weiß man noch nicht über dich?

Auch wenn ich eine große Befürworterin von Experten-Blogartikeln bin und weniger auf “Ich erzähle, was ich heute den ganzen Tag gemacht habe”-Blogartikel stehe: Die meistgelesensten Blogartikel, die ich je geschrieben habe, waren Berichte aus der Coronazeit und wie wir unsere Tage in Südtirol im harten Lockdown mit Ausgangssperre verbringen 😏

Das bedeutet aber nicht, dass ich jetzt dazu umschwenke, allzu persönlich von mir zu erzählen. Zum einen glaube ich nicht daran, dass danach gesucht wird. Zum anderen bietet es keinen direkten Mehrwert für meine Leser*innen. 

Dennoch: Es ist schön, wenn die Menschen, die deine Website besuchen, ein bisschen mehr über dich erfahren können:

  • Hast du ein spannendes Hobby? 
  • Welche Werte sind dir wichtig? 
  • Wofür würdest du nachts um 2:00 Uhr aufstehen?
  • Was steht auf deiner Bucket List?

Nur um es noch einmal klarzustellen: Experten-Artikel sollten den Großteil deiner Blog Themen ausmachen. Sie sind das, worüber du über Google gefunden werden kannst und was den Google-Algorithmus füttert.

Wie gestaltest du deinen (Arbeits-) Tag?

Auch diese Art von Blogartikel dürfen Eingang in deine Blog Themen finden: Die Gestaltung deines Arbeitstages und wie bzw. mit welchen Methoden du mit deinen Kund*innen arbeitest. 

Dabei geht es nicht darum, dass du eine Auflistung deiner To Do’s machst und dann penibel darstellst, was du zu welcher Uhrzeit gemacht hast. 

Vielmehr dient diese Blogartikel-Art dazu, die Menschen in deine Arbeit und deine Arbeitsweise mitzunehmen und ihnen einen Einblick hinter die Kulissen zu bieten. 

Diese Blog Themen lassen sich auch gut auf Social Media verbreiten, weil Menschen es lieben, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. 

Blog Themen danach sortieren, wie du sie brauchst

Last but not least noch zwei Tipps, wie du diese Blog Themen nun am besten kategorisieren und nutzen kannst.

Erstelle dir eine Liste der gefundenen Blog Themen

Zunächst ist es wichtig, dass du dir eine lange Liste mit allen möglichen Blog Themen erstellst. Diese sammelst du im besten Falle an dem Ort, an dem du auch deinen Content planst und z.B. deinen Redaktionsplan erstellst. 

In meinem Falle ist das eine Liste in meinem Trello-Board “Content-Planung 2022”. Dort sammel ich alle möglichen Blogartikel-Ideen, unabhängig davon, wie realistisch mir deren Umsetzung erscheint.

Plane deinen Content über mehrere Monate

Ohne zu sehr in das Thema Content-Planung einsteigen zu wollen: Es ist wichtig, dass du deinen Content über mehrere Monate hinweg planst. Im besten Falle rechnest du rückwärts von einem geplanten Launch und planst die 2-3 Monate davor passenden Content ein.

Schiebe zu diesem Zweck einfach passende Blog Themen in die Monatslisten, so dass du genau weißt, wann welcher Blogartikel zu erstellen und zu veröffentlichen ist. 

Content-Planung ist nicht sexy, aber sinnvoll

Ich höre schon die Aufschreie wegen der „fehlenden Flexibilität“ und man „wisse ja noch nicht, wann man worüber schreiben wolle“. 

Es mag sein, dass Content-Planung nicht sexy, flexibel oder cool erscheint. Meine Erfahrung hat aber gezeigt, dass die genaue Kenntnis und Planung, wann ich welchen Content veröffentlichen werde, mir mehr Flexibilität und vor allem Umsetzung geschaffen hat, als zu viel Freiraum. 

Wenn ich weiß, wann ich welchen Content veröffentlichen werde, ist das

  • sinnvoll
  • zielgerichtet und
  • umsetzungsstark.

Fazit: Spannende Blog Themen finden sich überall

Es gibt da draußen endlos viele Möglichkeiten, um spannende Blog Themen ausfindig zu machen und sowohl für Blogartikel als auch für andere Content-Stücke, wie z.B. Newsletter oder Social Media Posts zu verwenden.

Versuche im Hinterkopf zu behalten, wie du möglichst viel Mehrwert für deine Leser*innen bieten kannst und ihnen gleichzeitig die Möglichkeit gibst, dich und deine Angebote näher kennenzulernen. 

Durch gezielte Planung deiner Blog Themen kannst du die Vermarktung deiner Angebote unterstützen und den Kund*innen mehr Einblicke in deine Arbeit bieten. 

Wie und wo sammelst du deine Blog Themen? Planst du strategisch, wann du welche Blog Themen verwendest?

Blog oder Podcast – welche Content-Art passt zu dir?

Blog oder Podcast – welche Content-Art passt zu dir?

Ob ein Blog oder eher ein Podcast für dich, dein Marketing und dein Business die richtige Content-Art ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Wichtig ist aber zunächst, dass du Gemeinsamkeiten sowie Vor- und Nachteile der beiden Content-Arten verstehst und auf dein Marketing und dein Business übertragen kannst. 

Podcast-Episode zum Blogartikel: Blog oder Podcast – Was ist die beste Content-Art für dich?

Gemeinsamkeiten zwischen Blog und Podcast

Zunächst denkt man vielleicht, dass Blog als schriftliche Content-Art und Podcast als auditive Content-Art nicht viel gemeinsam haben, aber dem ist gar nicht so:

Beide Content-Arten gehören zum Basis-Content und brauchen Zeit

Du weisst vielleicht inzwischen, wieviel Wert ich auf Content-Marketing lege. 

Der Grundstock für das Content-Marketing ist der Basis-Content und sowohl Blogartikel als auch Podcast-Episoden gehören dazu. 

Beide Content-Arten brauchen Zeit, bis sich die in sie investierte Arbeit auszahlt. Das Dranbleiben wird aber belohnt, denn das regelmäßige Produzieren des Content zahlt sich garantiert dank Google aus.

Noch ein riesiger Vorteil davon, überhaupt Basis-Content zu erstellen: Du brauchst dir keinen Gedanken zu machen, worüber du auf Social Media Kanälen sprichst und was du im Newsletter schreiben sollst.

Du hast den ganzen Content schon vor dir liegen, wenn du Blogartikel schreibst oder Podcast-Episoden produzierst. Content-Recycling ist das Schlagwort. 

Mehrwert und Informationen bieten

Sowohl über den Blog als auch über den Podcast hast du die Möglichkeit, Mehrwert und Informationen zu transportieren. 

Du hilfst den Leser*innen bzw. Hörer*innen dabei, mit deinem Content kleinere Probleme zu lösen und einfach an Tipps zu einem gewünschten Thema zu kommen.

Kostenloser Content zur Verfügung stellen

Sowohl Blogartikel als auch Podcast-Episoden sind Content Arten, die du grundsätzlich kostenlos zur Verfügung stellst. Zwar gibt es auch die Möglichkeit, diesen Content hinter Bezahlschranken zu verbergen, dies ist jedoch nicht der Regelfall.

Deine Zielgruppe soll die Möglichkeit haben, dein Wissen ohne Bezahlung konsumieren zu können. Dabei ist es aber dennoch sinnvoll, im Rahmen des kostenlosen Contents auf Bezahlangebote aufmerksam zu machen. 

Jede Content-Art braucht Zeit

Natürlich brauchen beiden Content-Arten Zeit. Weder ein Blogartikel noch eine Podcast-Episode sind schnell erstellt. Plane dir also immer genügend Zeit für die Erstellung deines Basis-Contents ein.

Mein Tipp: Nutze einen Redaktionsplan, um deinen Basis-Content frühzeitig zu planen und die Übersicht zu behalten.

Und je öfter du Blogartikel schreibst oder Podcast-Episoden aufnimmst, desto schneller und einfacher geht es dir von der Hand. 

Beide Content-Arten sind zu 80% Handwerk. Und das kann erlernt und trainiert werden. 

Expertise zeigen und Vertrauen aufbauen

Sowohl der Blog als auch der Podcast bieten dir eine hervorragende Möglichkeit, deine Expertise zu zeigen und Vertrauen zu deiner Zielgruppe aufzubauen. 

Du setzt dich mit deinem Thema schriftlich bzw. in Audios auseinander und zeigst so, dass du weißt, worüber du sprichst. 

Im besten Falle werden dein Blog oder dein Podcast insgesamt zu einer Fundstelle an Informationen für potenzielle Kund*innen von dir, so dass sie deine Website immer wieder besuchen. 

Platz für deine Handlungsaufforderungen (CTA – Call to Action)

Sowohl Blogartikel als auch Podcast-Episoden bieten Platz für sogenannte Call to Action (CTA), also Handlungsaufforderungen für deine Leser*innen oder Zuhörer*innen. 

Wichtig ist aber, dass du sie nicht mit CTAs zuwirfst, sondern du dir jeweils nur eine Handlung überlegst, die sie im Anschluss vornehmen sollen, z.B. den Eintrag in das Newsletter-Anmeldeformular oder die Buchung eines kostenlosen Gesprächs mit dir.

Unterschiede sowie Vor- und Nachteile der Content-Art Blog und der Content-Art Podcast

Wo es Gemeinsamkeiten gibt, da gibt es auch Unterschiede. Und die möchte ich dir im folgenden aufzeigen. 

Aufgrund der Unterschiede kannst du nämlich auch feststellen, welche Content-Art sich für dich vielleicht besser eignet. 

Auge vs. Ohr

Der wohl augenscheinlichste Unterschied ist der Sinn, mit dem der Content konsumiert wird. Während du beim Blogartikel die Leser*innen ansprichst, sind es bei Podcast-Episoden Menschen, die lieber Content anhören. 

Ein Blogartikel kann relativ schnell konsumiert werden. Die meisten Menschen überfliegen Blogartikel sogar nur. Das macht die Content-Art Blog zu einer spannenden Möglichkeit, deinen Kund*innen schnelle Lösungen zu präsentieren. 

Bei Google werden auch eher Blogartikel als Lösung auf eine Frage angezeigt, weil Google den Inhalt der Blogartikel liest und so die richtigen Lösungen relativ leicht zur Verfügung stellen kann. 

Bei Podcast-Episoden geht es weniger um punktuelle Lösungen, weil diese sich im gesprochenen Wort schlechter auffinden lassen. 

Deshalb ist es wichtig, dass du Podcast-Episoden relativ ausführliche Shownotes hinzufügst, um Google die Analyse deines Contents zu erleichtern. 

Die Vor- und Nachteile vom Blog als Content-Art

Zunächst möchte ich dir die Vor- und Nachteile von einem Blog als Content-Art vorstellen.

Vorteile eines Blogs

Um einen guten Blogartikel zu schreiben, brauchst du lediglich ein Textprogramm, eine Website und ein bisschen technisches Verständnis, um den Text und die Bilder einzufügen. 

Der Vorteil von Texten bzw. Blogartikeln ist also, dass es eine kleinere Hürde beim Erstellen gibt. Du brauchst nicht viel Technik und kannst quasi immer und überall deine Gedanken festhalten und daraus einen Artikel erstellen. 

Es gibt einige Grundregeln, die du bezüglich Suchmaschinenoptimierung beachten solltest, aber ansonsten brauchst du weder besonders viel Kreativität noch spezielle andere Skills.

Ein Text bietet sich also in Bezug auf SEO an und ist -sofern er gut formatiert ist- schnell konsumierbar. Dies ist vor allem vor dem Hintergrund wichtig, dass Menschen Scanner sind und schnell konsumieren möchten. 

Außerdem bietet sich Text immer dann an, wenn du z.B. Schritt-für-Schritt-Anleitungen darstellen möchtest.

Nachteile eines Blogs

Nachteil des Medium Text ist sicher, dass die Menschen deinen Text in der Regel nur scannen, d.h. sie erfassen deinen Text nicht vollständig vom ersten bis zum letzten Wort.

Außerdem bedeutet Text auch immer Bildschirmzeit und dafür müssen die Kunden aktiv auf einen Bildschirm (PC, Laptop, Tablet oder Smartphone) schauen. 

Text hat auch den Nachteil, dass er -wenn er nicht klar formuliert ist- missverstanden werden. Gutes Texten ist schwer und benötigt Übung und Feedback, das sollte man sicher nicht unterschätzen.

Die Vor- und Nachteile von Podcast als Content-Art

Auch der Podcast hat als Content-Art seine Vor- und Nachteile. 

Vorteile eines Podcasts

Der große Vorteil von Podcast ist die Stimme. Mit einer Stimme kann man Informationen, Gefühle, Stimmungen transportieren und so den Zuhörer beeinflussen und mitnehmen. Mit der Stimme ist man also näher beim Kunden – deshalb sage ich auch immer, dass ein Podcast „Durch das Ohr in den Kopf und ins Herz“ geht. 

Das erleichtert natürlich auch den Kontakt und die Beziehung zum Kunden und man zieht einen Menschen schneller „auf seine Seite“. 

Ein weiterer großer Vorteil ist, dass es sich beim Podcast um ein passives Medium handelt, das heißt der Zuhörer muss nichts weiter tun, als den gewünschten Podcast einzuschalten und kann sich dann zurücklehnen und die Show genießen. Oder dabei Auto fahren, Sport treiben, die Wohnung putzen. Jedenfalls braucht es für den Konsum des Inhaltes keine direkte aktive Handlung.

Nachteile eines Podcasts

Ein Nachteil des Podcast ist die höhere Einstiegshürde gegenüber der Textform, also dem Blog. 

Die meisten Menschen mögen ihre Stimme nicht, sie scheuen die Technik, die mit der Erstellung eines Podcast verbunden ist (aufnehmen, schneiden, verarbeiten) oder sie haben Angst, sich wegen des Equipments in Unkosten zu stürzen. 

Bei der Erstellung von Podcast-Episoden brauchst du ein bisschen mehr technisches Verständnis, auch wenn es nicht so schwierig ist, wie man oft hört. 

Du kannst deine Episoden mit einem kostenfreien Programm wie Audacity (für Windows) oder Garageband (für Mac) aufnehmen und auch damit schneiden. Letzteres solltest du dir vielleicht mal zeigen lassen. 

Ansonsten brauchst du die Podcast-Episoden nur noch bei einem Hoster deiner Wahl wie z.B. Podigee hochladen, Shownotes verfassen und das wars. 

Es ist also ein bisschen komplizierter als Blogartikel schreiben. 

Ein weiterer Nachteil dürfte auch sein, dass man keinen direkten Call-To-Action integrieren kann, deshalb sind zusätzlich gute ShowNotes und etwaige Angebote für 0,00 € wichtig.

So findest du heraus, ob ein Blog oder Podcast die richtige Content-Art für dich sind

Nachfolgend möchte ich dir noch ein paar Ideen mitgeben, wie du herausfindest, ob ein Blog oder Podcast die richtige Content-Art für dich ist

No. 1 Hast du eher Lust zu schreiben oder deinen Content einzusprechen?

Die Frage klingt vielleicht zu profan, um sie so zu stellen. Aber in erster Linie ist es natürlich wichtig, wozu du mehr Lust hast – schreiben oder reden. 

Ich glaube, dass jeder Mensch eine Tendenz hat, ob er sich mit Sprache oder Schriftsprache wohler fühlt. Horche mal in dich hinein, was dich eher anspricht, womit du dich wohler fühlst. 

No. 2 Welche Content-Art gefällt dir für dein Business besser?

Du kannst das – und zwar unabhängig von den technischen und planerischen Voraussetzungen, die zum Start eines Podcast zu erfüllen wären – herausfinden, in dem du dir selbst überlegst, ob du Lust hast, alle ein bis zwei Wochen über ein Thema, welches dir am Herzen liegt, zu sprechen. Reizt es dich, von dir und deinem Business zu erzählen? 

Wenn du dich mit anderen Menschen triffst, hast du dann immer das Bedürfnis, zu erzählen, was du machst und was deine persönliche Mission ist?

Das sind schon hervorragende Anzeichen dafür, dass Podcast ein gutes Medium für dich und dein Business sein könnte. 

Falls dem aber nicht so ist und du dich mit einem Schrift-Medium wohler fühlst, vielleicht auch das Gefühl hast, dass du dich schriftlich besser ausdrücken kannst, dann nutze Blogartikel, um deinen Content zur Verfügung zu stellen. 

Beides ist vollkommen okay. Wichtig ist nämlich, dass du dich mit der von dir gewählten Content-Art wohlfühlst – und zwar unabhängig davon, was im Moment als “die Content-Art” schlechthin und der neueste Trend verkauft wird. 

Wenn du noch mehr Fragen haben möchtest, die dir bei der Beantwortung der Frage, ob Podcast der richtige Content für dich ist, helfen könnten, dann hole dir doch meine kostenlose Checkliste. Dort findest du zahlreiche Tipps rund um die Erstellung (d)eines eigenen Podcast. 

No. 3 Welche Content-Art mögen deine Wunschkunden?

Eine Liebe zu Blog oder Podcast bringt dir wenig, wenn deine potenziellen Kunden diese Content-Art nicht gerne konsumieren. 

Du überlegst, einen Podcast zu erstellen? Dann ist Grundvoraussetzung, dass das Medium Podcast für dein Business überhaupt funktionieren kann.

Du weißt nicht, ob deine Kunden Podcast mögen oder lieber einen Blogartikel von dir lesen? 

Frag sie! Nutze deine Facebook-Seite und mach eine Umfrage, ob sie lieber Podcast hören möchten oder Blogartikel lesen. 

Oder schreibe einen Newsletter zu dieser Frage und lass dir mit den Gedanken deiner Abonnenten bei der Entscheidung helfen. 

Und wenn du ganz mutig bist, das Ergebnis nicht eindeutig in Richtung Blog oder Podcast geht und du einfach Lust auf die eine oder anderen Content-Art hast, dann probiere es aus.

Das war mein Weg

Wenn mir jemand vor 3 Jahren gesagt hätte, dass ich mal gerne Blogartikel schreibe oder Podcast-Episoden aufnehme, ich hätte ihn lauthals ausgelacht. 

Aber das ist tatsächlich der Fall.

Angefangen habe ich Ende 2019 mit Blogartikel zu Pinterest und einige persönliche Artikel. Und dann habe zeitweise jede Woche einen neuen Blogartikel veröffentlicht. 

Im Mai 2021 habe ich dann meinen eigenen Podcast “Pin Your Podcast” gelaunched und gemerkt, dass mir das Sprechen über “mein Thema” sehr viel Spaß macht. Es fällt mir leicht, über Dinge zu sprechen, die mich interessieren. Diesen Podcast habe ich im Oktober 2021 eingestellt, weil ich mich thematisch in meinem Business umorientiert habe. 

Inzwischen schreibe ich über die Themen Online-Marketing und Business und habe einen neuen Podcast “ALLES IM GRIFF im Online Marketing” seit Mai 2022. Ende offen. 

Ich habe auch gemerkt, dass Blogartikel schreiben nichts mit dem zu tun hat, was ich mal im Deutschunterricht gelernt habe. Vielmehr handelt es sich um Handwerk und weniger um eine total-kreative Leistung. 

Je öfter ich schreibe und auch Podcast-Episoden produziere, desto schneller geht es mir von der Hand. 

Inzwischen veröffentliche ich alle 14 Tage einen Blogartikel und jede Woche eine neue Podcast-Episode. 

Mir ist es wichtig, meinen Wunschkundinnen sowohl “schnell konsumierbaren” schriftlichen Content zur Verfügung zu stellen als auch sie einzuladen, sich den Content auf die Ohren zu holen und z.B. beim Putzen, Spazierengehen oder sonstigen Aktivitäten konsumieren zu können. 

Fazit

Es gibt nicht das eine Medium, das besser ist als alle anderen!

Am allerbesten wäre es, wenn du eine Content- bzw. Mediummischung nutzen würdest, also sowohl die Leser als auch die Zuhörer und die Zuschauer ansprechen würdest. 

Wenn du dich für eine solche Contentmischung entscheidest, dann starte aber nicht mit beiden Möglichkeiten gleichzeitig, sondern mit einem Medium und perfektioniere dieses. 

Dann nimmst du dir das nächste Medium vor.

Wichtig ist aber vor allem, dass du dir genau anschaust, was zu dir und deinen Wunschkunden passt, mit welchem Medium du die meisten Leute „abholen“ kannst und auch, was dir einfach Spaß macht.

Denn nur, was dir auch Spaß macht, kannst du mit der notwendigen Regelmäßigkeit und Qualität anbieten – und das sollte Priorität haben!

Falls du zu diesem Blogartikel oder zu Podcast speziell noch Fragen hast, dann kontaktiere mich gerne. Das geht entweder über ein kostenloses Erstgespräch oder du nutzt einen der zahlreichen sozialen Kanäle, dich mit mir zu vernetzen. Ich freue mich drauf!

E-Mail Marketing und Newsletter Aufbau – so geht’s

E-Mail Marketing und Newsletter Aufbau – so geht’s

Das E-Mail Marketing ist eine tolle Methode, wenn es darum geht, eine treue Community aufzubauen und ist deshalb ein Marketing-Tool, das man früher oder später in sein Content Marketing integrieren sollte. Das hat wahrscheinlich jede Selbständige oder Unternehmerin schon mal gehört. Vielleicht weißt du aber noch gar nicht genau, was E-Mail Marketing überhaupt ist, was die Unterschiede zum “einfachen” Newsletter sind und wie du mit dem E-Mail Marketing starten bzw. deinen Newsletter aufbauen kannst? 😉 

In diesem Blogartikel erkläre ich dir die wichtigsten Dinge zum E-Mail Marketing und zum Newsletter Aufbau, die du wissen solltest. 

Podcast-Episode zum Blogbeitrag: So klappt der Newsletter Aufbau – die besten Tipps

Du möchtest dir die Informationen lieber anhören? Dann geht’s hier zur Podcast-Episode

Was ist E-Mail Marketing?

Die E-Mail (oder für die Leser*innen aus Österreich und der Schweiz auch “das” E-Mail) ist eine auf elektronischem Wege übertragene Nachricht. E-Mails gibt es bereits seit über 50 Jahren und die erste nach Deutschland geschickte E-Mail wurde 1984 aus den USA nach Deutschland gesendet. 

Seitdem hat sich viel getan und in Zeiten der Nutzung effektiver Kommunikationskanäle im Online Marketing nimmt die E-Mail im Marketing-Mix eine immer wichtigere Rolle ein. 

E-Mail-Marketing-und-Newsletter-Aufbau-Die-besten-Tipps

Aber was ist das E-Mail Marketing genau?

Grundsätzlich ist E-Mail Marketing das Versenden einer kommerziellen Nachricht an eine Gruppe von Personen per E-Mail. Danach könnte jede  an einen möglichen Kunden über ein E-Mail-Tool gesendete Nachricht als E-Mail Marketing bezeichnet werden. 

Beim E-Mail Marketing gibt es unterschiedliche Arten von E-Mails, die entweder regelmäßig versandt werden oder z.B. durch einen Trigger angestoßen werden. 

E-Mail Marketing ist also auch ein Marketing Tool, bei dem es um eine Serie von E-Mails geht, die auch an unterschiedliche Empfänger gesendet werden bzw. nur an solche, die zuvor eine bestimmte Handlung getätigt haben. 

Ein Beispiel dafür ist eine E-Mail Sequenz, die ein Empfänger erhält, nachdem er sich ein kostenloses Angebot für 0,00 € gesichert hat. Danach sollte der Empfänger im besten Fall eine auf dieses Angebot abgestimmte Reihe von E-Mails erhalten, die zeitlich begrenzt ist. 

Mit dieser Sequenz von E-Mails soll der Empfänger dann zu weiteren Handlungen animiert werden, z.B. ein Kennenlerngespräch wahrnehmen oder ein kleineres Produkt (sog. Tripwire) kaufen. 

Das E-Mail Marketing ist also eine Möglichkeit im Rahmen deines Marketings, eine zielgruppenspezifische und auf Empfänger abgestimmte digitale Kommunikation herzustellen.

Die Vorteile von E-Mail Marketing

Das E-Mail Marketing hat viele Vorteile gegenüber anderen Marketing-Tools oder Marketing-Kanälen. 

Dies sind die wichtigsten Vorteile des E-Mail Marketing:

  • Umsatzsteigerung
  • Steigerung der Markenbekanntheit
  • Stärkung der Kundenbindung
  • Übersichtliche Kosten (Tool)
  • Kundenerreichbarkeit
  • Unabhängigkeit von Drittanbietern
  • Kontaktliste gehört dir
  • Analysemöglichkeiten

Du solltest also die Möglichkeit, das E-Mail Marketing in deinen Marketing-Mix bzw. in dein Marketing-Portfolio aufzunehmen, unbedingt nutzen. 

Zusammenhang zwischen E-Mail Marketing und Newsletter

Während es sich bei dem Newsletter klassischerweise um eine wöchentliche oder zumindest regelmäßig wiederkehrende E-Mail handelt, wird das E-Mail Marketing gezielt aufgrund eine bestimmten Handlung von außen eingesetzt. 

Außerdem unterscheiden sich der Newsletter und das E-Mail Marketing auch in der Erscheinungsform. Der Newsletter ist immer gleich aufgebaut, enthält ggfs. die gleichen Bausteine oder Bestandteile, während die anderen E-Mails oft ein unterschiedliches Design erhalten. 

Genau genommen handelt es sich bei dem Newsletter um einen Teil des E-Mail Marketings. Es ist ein wichtiger Bestandteile neben Trigger E-Mails, Broadcast Mails usw. 

Weil der Newsletter einen so wichtigen Bestandteil des E-Mail Marketings darstellt, gehe ich auf den Newsletter und den Aufbau eines Newsletters im Folgenden näher ein.

Newsletter bzw. E-Mail Kampagne

Im Grunde ist der Begriff “E-Mail Marketing Kampagne” eine Umschreibung des Newsletters.

So nutzt z.B. das Tool Active Campaign den Begriff “Kampagne” als synonym für den Newsletter. 

Manchmal wird der Begriff der E-Mail Kampagne aber auch für eine Abfolge von E-Mails genutzt, die man nacheinander an einen Kunden oder Interessenten automatisiert verschickt.

Die Begrifflichkeiten werden also oftmals ein bisschen ungenau verwendet.

So, jetzt soll es aber um den Newsletter und den Newsletter Aufbau gehen.

Newsletter Aufbau – so geht’s

Wenn du einen Newsletter versenden möchtest, dann musst du bestimmten Voraussetzungen für den Newsletter Aufbau erfüllen. Diese stelle ich dir nun im Folgenden vor:

Die richtige Software für den Newsletter Aufbau

Um einen Newsletter versenden zu können, brauchst du einen E-Mail Software Anbieter. Andere sprechen dabei auch von E-Mail Service Provider (ESP). Gemeint ist immer das gleiche, nämlich eine Software, mit der du deine E-Mails gestalten, verwalten und automatisiert versenden kannst. 

Ich kann dir nur dringend davon abraten, deine E-Mails über gmail.com oder ähnliche Adressen zu versenden. 

Zum einen kannst du damit nicht DSVGO-konform E-Mails an mehrere Empfänger versenden. Zum anderen sind die Server von Gmail & Co. nicht für den Versand von E-Mails an eine Vielzahl von Empfängern ausgelegt. 

Mein Tipp:

Melde dich bei verschiedenen E-Mail Anbietern an, wie z.B.

und probiere aus, mit welchem Tool du intuitiv am besten klar kommst. 

Meine Erfahrung zeigt, dass wenn du 3 verschiedene Personen fragst, wirst du wahrscheinlich 3 verschiedene Meinungen hören, welches das beste Tool ist. 

Ich selbst nutze Active Campaign und bin begeistert von den Möglichkeiten, die es mir bietet. Mit dem Kurs von Lisa Gebler (Active Campaign 1×1*) habe ich mir alles Wichtige rund um das Tool selbst beigebracht und bin ganz happy damit.

Erstelle ein OptIn-Formular

Was du dann im Newsletter Aufbau brauchst, ist ein OptIn- bzw. ein Anmeldeformular. 

Darin abfragen bzw. angeben solltest du

  • den Vornamen, damit du die Person im Newsletter personalisiert ansprechen kannst
  • die E-Mail-Adresse natürlich
  • den Hinweis auf deine Datenschutzerklärung
  • einen Hinweis auf die Möglichkeit, sich jederzeit auch wieder abmelden zu können.

Eventuell kannst du in das Anmeldeformular auch aufnehmen, wie oft du deinen Newsletter versenden wirst.

Wichtig ist hier nur: Halte, was du versprichst. Wenn du einen wöchentlichen Newsletter versprichst, dann solltest du nicht unregelmäßig ab und zu nur einen verschicken. 

Weite deine Newsletter-Liste aus

Was du brauchst und was auch Sinn des Anmeldeformulars und des Newsletters ist, ist eine gute und qualitativ hochwertige Liste mit Abonnenten. Das bedeutet auch, dass du Menschen aktiv anbieten darfst, auf deine E-Mail Liste zu kommen und Teil deiner Community zu werden. 

Für deine Newsletter-Liste braucht es nicht in erster Linie ein Angebot für 0,00 € (Freebie). Dies soll dir nur die Möglichkeit bieten, mehr Menschen einen Anreiz zum Eintrag auf deine Liste zu bieten. 

Ich habe in letzter Zeit aber vermehrt auch von meinen Kundinnen gehört, dass die Leute zumindest im B2B Bereich gar nicht mehr so wild darauf sind, sich irgendein kostenfreies Angebot runterzuladen, um auf der Newsletter-Liste zu landen. 

Ein Angebot für 0,00 € ist also eine Möglichkeit, aber kein Muss, seine Liste weiter zu vergrößern. 

Lass dich deshalb von der Tatsache, dass du noch kein 0,00 € Angebot hast, nicht davon abhalten, schon an der Vergrößerung deiner E-Mail Liste zu arbeiten.

Biete den Eintrag für deinen Newsletter bei jeder Möglichkeit an. Unter jedem Blogartikel, bei Social Media, in Gruppen. Stelle den Mehrwert, den du mit deinem Newsletter bietest, kurz und knackig dar und biete die Möglichkeit, sich einzutragen. 

Denk dabei unbedingt an deine Datenschutzerklärung. 

Ziel deines Newsletters

Jetzt stellt sich noch die Frage, welches Ziel du mit deinem Newsletter möchtest. Du kannst z.B. auf ein neues Produkt aufmerksam machen, von deinem neuesten Content in Form von Blogartikeln o.ä. berichten oder von dir und deinem Business erzählen. 

Aus meiner Sicht ist es schwierig, die Ziele an der Thematik festzumachen. 

Für mich ist der Newsletter mein authentischstes Content-Stück. Hier erfährt man

  • etwas Privates über mich
  • welchen neuen Content ich erstellt habe, z.B. Blogartikel oder Podcast-Episode
  • an welchen Produkten ich gerade arbeite
  • welche Angebote ich verkaufe
  • welchen Content oder welche Angebote meiner Kolleg*innen ich empfehle usw. 

Wer in meiner Newsletter-Liste ist, erfährt alles als erstes. Weil ich jede einzelne Person schätze, die Teil meiner Community ist. 

Das ist mein Ziel.

Lege dein Ziel für deinen Newsletter fest.

Häufigkeit deines Newsletters

Jetzt kommt ein super wichtiger Punkt im Newsletter Aufbau, nämlich, wie oft du einen Newsletter verschickst. Wenn ich erzähle, dass ich jede Woche Donnerstag einen Newsletter rausschicke, stößt das oft auf Erstaunen. 

Ob das nicht zu häufig sei, werde ich dann gefragt. Ob ich nicht Angst hätte, die Menschen zu belästigen, wenn ich so oft schreibe. 

Kurz mal eingeworfen: Mr. Copywriting himself Tim Gelhausen verschickt 3 (!) Newsletter pro Woche und ich liebe sie! Ich lese jeden einzelnen. Warum ist das so?

Tim bietet mit jedem seiner Newsletter Mehrwert. Und zwar richtig guten Mehrwert. 

Sobald du es aus diesem Gesichtspunkt betrachtest, sollte sich bei dir ein Mindset-Shift ergeben: 

Wenn du jede Woche guten Mehrwert kostenlos an deine Community herausgibst, sie als erstes auf Angebote und neuen Content aufmerksam machst und zusätzlich auch noch ein bisschen was Persönliches von dir erzählst (wer liest das nicht gerne? 😉) – wieso sollte man sich dann belästigt fühlen? 

Das ist doch total super!

Und falls sich jemand belästigt fühlen sollte (was ich nicht glaube, solange der Mehrwert stimmt), gibt es ja den Abmelde-Button. Dann ist es auch gut, wenn jemand wieder geht, denn faktisch zahlst du für jeden der Kontakte auf deiner Liste. 

Ich schreibe jeden Donnerstag einen Newsletter. Um 12:12 Uhr geht er an meine Community raus. Komme was wolle. Und ich habe eine ausgesprochen geringe Abmelderate. Ich scheine also nicht alles falsch zu machen. 

Unsexy aber wichtig: Aufnahme des Newsletters in deine Datenschutzerklärung

Um auf Nummer Sicher zu gehen, solltest du die Nutzung deines E-Mail Marketing Tools unbedingt in deine Datenschutzerklärung aufnehmen. Dies deshalb, weil du ja Daten speicherst und verwendest. 

Informiere dich hier ggfs. bei einem Anwalt deiner Wahl dazu. 

Weitere Tipps zum Newsletter

Hier kommen noch ein paar praktische Tipps rund um deinen Newsletter Aufbau, die du aber unbedingt beherzigen solltest.

Schreibe Newsletter ab sofort

Sobald du ein Tool, ein Anmeldeformular und eine Liste hast, schreibst du Newsletter. Und zwar in der von dir festgelegten Häufigkeit und Frequenz. 

Und dabei ist es völlig unwichtig, ob du 3 oder 3000 Menschen auf deiner Newsletter-Liste hast. Vielleicht melden sich am Anfang nur Mama, Oma, dein Ehemann und deine beste Freundin an. Das ist aber völlig nebensächlich. 

Mit der Erstellung einer Newsletter-Liste gehst du ein Commitment nicht nur dir selbst gegenüber ein. Du hast versprochen, regelmäßig Newsletter zu schreiben, dann mach es auch!

Erstelle ein schönes Newsletter Design

Dein Newsletter soll dich repräsentieren. In den meisten E-Mail Marketing Tools gibt es die Möglichkeit, Header-Bilder und Farben auf dein Branding anzupassen. 

Nutze die Möglichkeit, dass sich dein Newsletter in dein Branding einfügt. Und sollte es etwas besondere anzukündigen geben, darf sich auch das Header-Bild ändern.

Kein Content-Stück ohne Call-to-action 

Gerade wenn deine Liste noch klein ist, solltest du jede Möglichkeit nutzen, um Menschen in deine Newsletter-Liste zu bringen. 

Setze also auf jeden Fall in deine Blogartikel oder anderen Content-Stücke immer eine Handlungsaufforderungen, sich in deine Newsletter-Liste einzutragen. 

Aber auch dein Newsletter ist Content. Deshalb gehört auch in den Newsletter immer eine Handlungsaufforderung, also ein Call To Action (CTA). Dieser kann deine Leser*innen dazu animieren, z.B. deine Website zu besuchen. Im besten Falle verlinkst du eher auf deine Website als auf Fremd-Plattformen, denn du möchtest sie ja in deiner Sphäre behalten.

Achte darauf, dass der CTA in deinem Branding gestaltet ist, sich aber doch deutlich vom Rest des Textes abhebt.

Gib deinem Newsletter einen Namen

Das Wort Newsletter hat einen etwas schlechten Ruf. Darunter verstehen viele die unsäglichen Werbemails, die manche großen Firmen verschicken und die keinerlei Mehrwert (über die Mitteilung von Angeboten hinaus) enthalten. 

Wenn du die Möglichkeit hast, dann gib deinem Newsletter einen passenden Namen. Meiner hieß zu Zeiten, als ich noch Pinterest-Marketing gemacht habe “Pin-Letter”, danach, als ich Pinterest-Marketing für Podcaster*innen angeboten habe “MyPinPodLetter” und nun heißt er “Strukturpost”. Das klingt einfach manchmal netter als “Newsletter”. 

Eine liebe Kollegin von mir verschickt zum Beispiel die “Technikpost”, eine andere die “Flaschenpost”. Es sollte nur zu deinem Business und zu dir passen. 

Ein starker Betreff

Der Betreff ist das erste, was die Kund*innen von deinem Newsletter zu sehen bekommen. Natürlich möchtest du, dass deine Leser*innen beim Lesen des Betreffs sofort Lust haben, deine E-Mail zu öffnen.

Wähle einen kurzen, aussagekräftigen Text, der auch mal ein bisschen provokant (falls passend) oder Aufsehen erregend sein kann. So kannst du die Öffnungsrate deines Newsletters steigern.

Aber wichtig: Versprich im Betreff nichts, was du dann im Newsletter selber nicht hältst!

Sei authentisch in deinem Newsletter

Ich habe es oben schon erwähnt: In deinem Newsletter kannst du dich richtig austoben und ihn zu dem authentischsten Content-Stück machen, dass du herausgibst. Nimm deine Community ein Stück weit mit in dein Leben, in dein Business. Schaffe eine Verbindung zu den Menschen, die deinen Newsletter abonniert haben und frage sie auch um ihre Meinung. 

Wenn es dir hilft, dann stell dir vor, du würdest an deine Lieblingskundin oder deine beste Freundin schreiben. Das klingt dann schon ganz anders und viel persönlicher. 

Nutze Kategorien bzw. Abschnitte für den Aufbau deines Newsletters

Wie schwierig es sein kann, einen Newsletter zu schreiben merkt man oft dann, wenn man ein weißes Blatt Papier oder eine weiße Seite am Computer offen hat und soll jetzt möglichst informativ oder kreativ schreiben. 

Den Tipp, den ich für Blogartikel geben, nämlich sich zunächst eine Struktur bzw. ein Gerüst zu erstellen, den möchte ich auch hier für den Aufbau eines Newsletters teilen.

Unterteile deinen Newsletter gedanklich oder tatsächlich in verschiedene Kategorien oder Unterpunkte. Bei mir sind das grob: Persönliches, Blogartikel, Podcast, Tipp, Angebot, Angebote von Kolleg*innen. 

Nicht immer nutze ich alle Kategorien. Meistens sind es nur 3 oder maximal 4 dieser Unterpunkte. Es ist aber wesentlich leichter, einige Sätze unterhalb von Kategorien zu schreiben, als ein leeres Blatt zu füllen. 

Achte auf responsives Design

Noch ein wichtiger Punkt, der gerne übersehen wird: Viele Nutzer*innen lesen Newsletter am Handy. Dort ist aber häufig die Darstellung von Bildern ausgestellt bzw. man muss sie manuell einstellen. 

Achte bei der Erstellung deiner Newsletter darauf, dass Button ggf als Bild gelten und verwende lieber Text-Links. Außerdem solltest du die wichtigsten Informationen nicht unbedingt grafisch darstellen. 

Der richtige Versandzeitpunkt

Wann du deinen Newsletter versenden solltest, hängt stark von deiner Zielgruppe bzw. deinem Wunschkunden ab. Im B2B Bereich ist es sicher sinnvoll, den Versand nicht am Wochenende sondern zu klassischen Arbeitszeiten einzurichten.

Bei B2C Kunden hängt es stark vom Inhalt des Newsletters ab, wann dieser die Zeit findet, deinen Newsletter zu lesen.

Überlege also mal, wann der besten Zeitpunkt sein könnte, um deine Leser*innen zu erreichen. Und dann teste, an welchen Tagen und zu welcher Tageszeit die Öffnungsrate am höchsten ist und finde so die ideale Versandzeit heraus.

Themenfindung für deinen Newsletter

Ganz häufig höre ich, das jemand nicht weiß, worüber er in seinem Newsletter schreiben soll. Das Problem sollte eigentlich schon nicht vorhanden sein, wenn du den vorherigen Punkt beherzigst. 

Hier möchte ich dir dennoch ein paar Ideen zur Themenfindung mitgeben:

Content

Informiere deine Newsletter-Abonnent*innen als erstes über neue Content-Stücke von dir, z.B. Blogartikel

Social Media Beiträge

Was du in Social media geteilt hast, eignet sich sicher auch gut für deinen nächsten Newsletter. Lege dir einen Ideen-Pool an

Gruppen

Halte Augen und Ohren auf in Gruppen: Worüber sprechen die Menschen dort. Das kann auch durchaus mal ein politisches Thema sein. Du darfst Stellung beziehen, wenn du möchtest

Daten & Fakten

Gibt es interessante Zahlen rund um dein Thema? Trends oder Fakten über die du sprechen kannst? Dann mach das!

Hintergründe zu deinem Business

Was passiert gerade in deinem Business? Woran arbeitest du? Erzähl den Menschen davon!

Umfragen

Streue hin und wieder Umfragen ein. Die Menschen lieben es, wenn sie ihre Meinung äußern dürfen. Nutze das und komme in den Austausch. 

Tipps & Tricks

Kannst du kleine Tipps geben rund um dein Thema. Welche tollen Tricks kannst du verraten, um Mehrwert zu liefern.

Hobbys & Interessen

Wofür interessierst du dich privat? Wo lebst du, was machst du gerne, was ist dir wichtig. Zeig dich nahbar und authentisch.

Deine Entwicklung

Nimm die Menschen bei deiner Entwicklung mit. Das ist spannend für sie zu sehen, was sich bei dir tut. 

Schicke dir immer eine Test-Mail

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass einiges schief gehen kann, wenn man einen Newsletter versendet. Nutze deshalb die Möglichkeit deines E-Mail Marketing Tools und versende dir vorab eine Test-Mail, mit der du den Text durchlesen und ggf Links überprüfen kannst, bevor die E-Mail an alle Abonnent*innen rausgeht. 

Halte ein, was du (dir) versprichst

Aus meiner Sicht der allerwichtigste Punkt noch einmal hervorgehoben: 

Die Menschen, die sich in deinen Newsletter eintragen, die schenken dir ihr Vertrauen. Behandle sie gut und nutze die Möglichkeit, eine echte Verbindung zu ihnen aufzubauen. Dazu gehört auch, dass du einen festen Tag ausmachst, an dem du den Newsletter verschickst und im besten Fall auch eine feste Uhrzeit (du kannst in jedem Newsletter-Tool die Versandzeit vorplanen). 

Von mir gibt es jede Woche Donnerstag um 12:12 Uhr den Newsletter. Das ist gesetzt. Daran halte ich mich. Und weil ich (mir) das einmal versprochen habe, hat das Priorität. 

Mach deinen Newsletter auch zur Priorität!

Fazit

Ich hoffe, diese Übersicht und Tipps zum Aufbau eines Newsletters haben dir weitergeholfen und du merkst schon jetzt, welches Potenzial im E-Mail Marketing steckt. Solltest du jetzt ganz neu damit starten, einen Newsletter zu versenden, dann hinterlass mir gerne einen Kommentar – dann melde ich mich an und wenn du magst (und nur dann) gebe ich dir kostenfrei Feedback auf deinen Newsletter. 

Was ist Content Marketing einfach erklärt

Was ist Content Marketing einfach erklärt

Content Marketing ist Social Media. Content Marketing ist Blogartikel schreiben. Was stimmt denn nun? Fragt man mehrere Selbständige oder Unternehmerinnen, wird man vermutlich unterschiedliche Ergebnisse auf die Frage erhalten, was Content Marketing eigentlich ist. Und um ganz ehrlich zu sein: Vor der Erstellung dieses Artikels habe ich auch gedacht, Content Marketing wären vor allem suchmaschinenrelevanter Inhalte wie Blogartikel, Videos oder Podcast-Episoden.

Ich bin eine große Freundin von suchmaschinenrelevanten Content. Mir ist es auch wichtig, dass meine Kundinnen verstehen, welchen Stellenwert Blogartikel, Videos und / oder Podcast-Episoden als Content für ihr Business und ihre Marketing Strategie haben.

Allerdings beinhaltet Content Marketing mehr als nur Blogartikel, Videos und Podcast-Episoden. Was genau Content Marketing bedeutet, welche Vorteile das Content Marketing und eine Content Marketing Strategie für dein Business haben, damit habe ich mich in diesem Blogartikel ausführlich beschäftigt.

Podcast-Episode „Content-Marketing – was es ist… und vor allem, was es NICHT ist“

Was ist Content Marketing?

Eine Definition für das Content Marketing lässt sich relativ schnell finden. 

Danach ist Content Marketing „die strategische Marketing Ausrichtung, bei der es darum geht, wertvollen, relevanten und konsistenten Content zu kreieren und zu veröffentlichen. All das mit dem Ziel, eine klar definierte Zielgruppe oder deine*n Wunschkund*in anzuziehen, sie zu binden und letztlich profitable Handlungen der Kund*in zu erhalten“. 

Wow, sperriger geht’s wohl nicht mehr. 

Und was ich noch spannender finde: Wenn ich andere Selbständige und Unternehmerinnen frage, was sie unter Content Marketing verstehen, dann bekomme ich ganz unterschiedliche Antworten. Dann ist Content Marketing entweder

  • Social Media Marketing oder
  • Basis Content (sogenannter Pillar Content, wobei ich diesen Begriff ungünstig finde), also Blogartikel, Videos und Podcast-Episoden oder
  • etwas ganz anderes. 

Und wenn ich ehrlich bin: Für mich war der Begriff „Content Marketing“ bisher auch eher mit suchmaschinenrelevantem Content verknüpft als mit Social Media Marketing.

Was man aber auf jeden Fall festhalten kann:

Durch Content Marketing kommen interessierte und kaufbereite Kund*innen praktisch von alleine zu dir!

Verständlicher wird es vielleicht auch noch, wenn man das Content Marketing ein bisschen mehr aufsplittet, und zwar in Kanäle, Formate und Arten. 

Content Kanäle

Man kann das Content Marketing grundsätzlich in zwei verschiedene Kanäle gliedern. Auf der einen Seite gibt es den Basis Content oder so genannten Pillar Content. Dabei handelt es sich um Blogartikel, Videos oder Podcast-Episoden. Wie gesagt, den Begriff „Pillar Content“ finde ich ein bisschen ungünstig, weil diese Bezeichnung auf für Beiträge mit tragender Rolle genutzt wird. Bleiben wir also bei Basis Content.

Auf der anderen Seite gibt es den Micro Content oder die Micro Content Kanäle. Das sind v.a. Social Media Kanäle, aber auch das E-Mail-Marketing bzw. der Newsletter o.ä. 

Die Unterscheidung der Content Kanäle ist vor allem für die Erarbeitung und Erstellung der Content Marketing Strategie wichtig, da es sinnvoll ist, den Content vom Basis Content ausgehend zum Micro Content zu entwickeln. Dazu aber später noch mehr. 

Content Arten

Es gibt vier verschiedene Arten von Content, den man in seinem Business erstellen kann. 

  1. Textbasierten Content, wie z.B. Blogartikel, Vorlagen, E-Books, Case Studies usw.
  2. Bildbasierten Content, wie z.B. Fotos, Illustrationen, Infografiken, Diagramme usw.
  3. Audiobasierten Content, wie z.B.: Podcast, Musik, Hörbücher und
  4. Videobasierten Content, wie z.B. Reels, Tutorials, TikToks, Gifs, Webinare & Workshops usw.

Die Content Arten bezeichnen also die Art, mit der du als Selbständige oder Unternehmerin den Mehrwert an deine Leserschaft, Hörerschaft oder Zuschauer weitergeben möchtest

Bei der Content Art ist es deshalb wichtig, dass du darauf schaust, was dein*e Wunschkund*in mag bzw. welche Art von Content sie selbst produziert oder konsumiert. 

Content Formate

Die Content Formate wiederum bezeichnen die einzelnen Plattformen oder Formate, in denen du deinen Basis oder Micro Content auf die von dir gewählte Content Art veröffentlichst

Das kann z.B. textbasierter Content in Form von Blogartikeln als Basis Content sein. Oder videobasierter Content auf YouTube. Aus den Blogartikel wiederum machst du dann Micro Content für deine Social Media Formate wie LinkedIn, Instagram oder Facebook. 

Zwischenfazit: Das ist Content Marketing

Das klingt jetzt vielleicht so, als würde ich mich sehr mit Begrifflichkeiten aufhalten. 

Es ist aber wichtig zu verstehen, dass Content Marketing nicht “Blogartikel schreiben” oder “Social Media Posts veröffentlichen” bedeutet, sondern der Marketing-Prozess im Rahmen einer Kommunikationsstrategie ist, bei der wertvolle und relevante Inhalte erstellt werden, die auf eine bestimmte Zielgruppe bzw. auf eine*n bestimmte*n Wunschkund*in ausgelegt sind. 

Das Ziel ist es, durch diese Inhalte potenzielle Kund*innen anzuziehen und profitable Handlungen zu generieren. 

Es geht beim Content Marketing vor allem nicht darum, das eigene Unternehmen mit seinen Produkten und Angeboten in den Mittelpunkt zu stellen, sondern nützliche Informationen zu bieten. Es geht also um Expertise, Beratung, Wissensvermittlung und weniger um die Produkte oder Angebote an sich. 

Die Inhalte des Content Marketings können dabei sowohl auf der eigenen Website oder auf dem Blog, auf Social Media Plattformen oder auf fremden Plattformen wie Pinterest oder YouTube veröffentlicht werden. 

Beim Content Marketing geht es aber, wie bereits dargestellt, weniger um die Plattform, als um die Art und den Mehrwert der Inhalte. 

Vorteile des Content Marketings

Die Vorteile des gezielten Content Marketings sind also, dass du z.B.

  • Expertise zeigen / Informationshub Website
  • Vertrauen aufbauen / Brand Awareness (Markenbekanntheit)
  • Traffic steigern / Hello Google
  • Conversions erhöhen / Leads generieren (Thema Marketing Funnel)
  • Aufträge generieren / Take my money kannst und außerdem
  • noch Material für alle Marketing Kanäle, also sowohl Basis Content Kanäle als auch Micro Content Kanäle, erstellst. 

Das Content Marketing zeichnet sich durch eine skalierbare, langfristige Strategie aus und weniger durch ad hoc – Aktivitäten. 

Nochmal: Ziel des Content Marketing ist es, dass die potenziellen Kund*innen und Interessenten von sich aus zu dir kommen, weil sie deinen wertvollen, hilfreichen und inspirierenden Content konsumiert haben und nun mit dir zusammenarbeiten bzw. etwas von dir kaufen möchten.

Content Marketing wird deshalb u.a. bei folgenden Marketing-Maßnahmen eingesetzt:

  • Suchmaschinenoptimierung (SEO)
  • Social Media Marketing
  • E-Mail bzw. Newsletter-Marketing
  • Lead-Generierung und
  • Inbound Marketing.

Wichtig: Content Marketing ist keine Verkaufsshow!

Podcast-Episode: „So erstellst du dir eine Content Marketing Strategie – Tipps & Tricks“

Die Content Marketing Strategie

Damit du unter all’ den vielen Content Möglichkeiten die richtigen aussuchst, bedarf es einer Strategie. 

Was ist eine Content Marketing Strategie

Eine Content Marketing Strategie ist die strategische Planung, Erstellung und Verbreitung der richtigen Inhalte auf den richtigen Plattformen.

Zentraler Punkt einer Content Marketing Strategie: Die Zielgruppe bzw. die Wunschkundin soll einen echten Mehrwert im Inhalt wiederfinden.

Warum brauche ich eine Content Marketing Strategie

Kurz gesagt, weil du nicht ohne Ende Zeit hast.

Mit der richtigen Content-Marketing-Strategie wirst du nicht nur besser sichtbar bei deiner Wunschkundin – sondern du gewinnst auch ihr tiefes und dauerhaftes Vertrauen zu dir und deiner Marke!

So erstellst du dir eine Content Marketing Strategie

Um dir eine Content Marketing Strategie zu erarbeiten und zu erstellen, gibt es einige Fragen, die du dir stellen und auch gerne ausführlich schriftlich beantworten darfst:

  • Wofür machst du deinen Content? Welchen Zweck soll er erfüllen?
  • Wer ist deine Wunschkundin?
  • Willst du eher eine kleine Gruppe an Menschen mit sehr spezialisierten Themen ansprechen oder eine große Menge mit einer breiteren Themenauswahl?
  • Welchen Content machen Wettbewerber? Was kannst du von ihnen lernen? Was machst du besser?
  • Welche Content kannst und willst du leisten? Was kannst du alleine schaffen? Wann brauchst du ein Team?

Aus der Beantwortung dieser Fragen kannst du dann deine Strategie ermitteln. Ich mache das gerne anhand einer Mindmap, die z.B. so aussehen könnte:

Definieren, festlegen und priorisieren deiner Ziele

Zunächst solltest du definieren und festlegen, welche Ziele du in deinem Business und mit deinem Marketing erreichen möchtest. Sinnvoll ist es aus meiner Sicht, von dem Angebot auszugehen, welches du bewerben möchtest. 

Dein Ziel könnte z.B. lauten, dass du bis Ende des Jahres zehn Mal dein Angebot X verkaufen möchtest. Ausgehend von Conversion Raten weißt du dann, wie viele Menschen du ungefähr ansprechen und auf dein Angebot aufmerksam machen müsstest, um die gewünschte Anzahl Verkäufe zu erreichen. 

Vorhandener Content

Dann kannst du dich fragen, welchen Content du bereits auf der Website hast, der auf dein Ziel einzahlt. Hast du bereits Blogartikel, Videos, Podcast-Episoden, die auf die Promotion deines Angebots einzahlen?

Wunschkundin definieren

Du musst wissen, wen du mit deinem Content Marketing erreichen möchtest. Das ist nicht optional. Ich rate dir deshalb dazu, in meinen Blogartikel “Deinen einzigartigen Wunschkunden definieren – so geht’s richtig” reinzuschauen. 

Nur wenn du weißt, wen du ansprichst, kannst du auch die richtigen Kanäle, Formate und Arten für dein Content Marketing festlegen. 

Themenanalyse

Dann solltest du dich fragen, für welche Themen Inhalte erstellt werden sollten. Wenn du z.B. einen Abnehmkurs verkaufen möchtest, brauchst du jetzt gerade keinen Content zu erstellen, bei dem es darum geht, ein Sixpack zu bekommen. 

Richtige die Themen auf dein aktuelles Ziel aus. 

Redaktionsplan erstellen

Das ist ein ganz heißes Thema rund um das Content Marketing und sicher wird es hier auch nochmal einen weiteren eigenen Blogartikel von mir dazu geben. 

Nur so viel: Nimm dir die Zeit, erleichtere dir das Leben und erstelle dir einen Redaktionsplan

Wieder ausgehend von deinem Angebot, was du in den nächsten 3 bis 6 Monaten anbieten willst, legst du Monatsthemen fest, die direkt auf dieses Angebot einzielen. Dann legst du den Basis Content fest, also z.B. dass du (mindestens!) 14-tägig Blogartikel zum Thema schreibst. Und aus dem Basis Content erstellst du dann Micro Content für deinen Newsletter, Social Media & Co. 

Du hast es sicher schon von mir gelesen, aber ich wiederhole mich gerne: Nutze ein flexibles Tool für die Erstellung des Redaktionsplans, damit du auch neue Ideen flexibel in den Plan einbauen kannst. 

Ich z.B. bin großer Fan von Trello. Sprich mich gerne an, wenn du dazu mehr wissen möchtest. 

Inhalte erstellen und optimieren

Ja und da geht’s dann um die Umsetzung. Ja ich weiß… es ist alles so viel. Basis Content, Micro Content, wie sollst du das nur alles schaffen?

Na Stück für Stück. Und du kannst dir auch Unterstützung holen, wenn du alleine nicht in die Umsetzung kommst. 

Ich arbeite gerade an einem Angebot, bei dem es genau darum geht: Bei einem Thema in die Umsetzung zu kommen. Das kann das regelmäßige Schreiben von Blogartikeln oder Newslettern sein, die Erstellung eines Redaktionsplans für die nächsten Wochen und Monate, das Repurposing, also die Nutzung von Basis Content für Social Media o.ä.

Du hast ein solches Thema, bei dem du dir Unterstützung wünschst? Trag dich hier in die Liste ein und ich informiere dich, wenn mein Angebot steht:

Zu den Umsetzungscoaching-Infos

Seeding oder auch: Reichweite erhöhen

Und dann heißt es, die Inhalte geschickt zu verteilen. Basis Content, Micro Content. Schritt für Schritt und aufeinander aufbauend. Du brauchst Inhalte nicht neu zu erfinden, wenn du schon regelmäßig Basis Content erstellst. Aber du solltest darüber sprechen, dass du das tust. Google muss ja nicht alles alleine machen. 

Also heißt es seeden. In Social Media und im Newsletter. Mit gutem Micro Content. Immer und immer wieder. 

Erfolgskontrolle

Ganz ohne Tracking und Kennzahlen geht es aber nicht. 

Damit du weißt, ob deine Content Marketing Strategie überhaupt funktioniert, solltest du dir regelmäßig bestimmte Zahlen z.B. über Google Analytics oder auf deinen Social Media Plattformen anschauen, z.B. 

  • Reichweite in der Zielgruppe
  • Anzahl | Wachstumsrate Follower & Fans
  • Verweildauer auf der Website
  • Engagement auf den Social-Media-Kanälen
  • Click-Through-Rate (CTR)
  • Conversions
  • Zuwachs an Verkäufen
  • Newsletterabonnements

Was genau du dir anschauen solltest, ist natürlich höchst individuell, da es von deinen persönlichen Zielen im Business und im Marketing abhängig ist.  

Aber wenn du dir ein Ziel für dein Content Marketing gesetzt hast, dann ist es auch sinnvoll, die Zielerreichung zu überprüfen oder?

Fazit

Ich hoffe, dieser Überblick über das Content Marketing und die Erstellung einer Content Marketing Strategie hat dir weitergeholfen. Die wichtigste Erkenntnis lautet vielleicht, dass Content Marketing nicht Blogartikel schreiben oder Social Media bespielen bedeutet, sondern man Content Marketing nutzt, um mit den richtigen Inhalten auf den richtigen Plattformen die richtigen Menschen dauerhaft und nachhaltig auf sich aufmerksam zu machen. 

7 clevere Ideen, wie du das Sommerloch für dein Business nutzen kannst 

7 clevere Ideen, wie du das Sommerloch für dein Business nutzen kannst 

Eigentlich hatte ich für diese Woche die Veröffentlichung eines ganz anderen Blogartikels geplant. Weil es aber in Social Media & Co. wie jedes Jahr rund geht in Sachen “Das Sommerloch” springe ich ausnahmsweise auf diesen Zug auf. Aus diesem Grunde möchte ich dir 7 clevere Ideen liefern, wie du das Sommerloch für dein Business nutzen kannst.

Frage: Gibt es überhaupt ein Sommerloch?

Zunächst stellt sich mir aber die Frage: Gibt es das überhaupt? Das Sommerloch im Online-Business? Wir unterliegen im Online-Business ja generell weder Öffnungszeiten noch sonstigen zeitliche Beschränkungen. Unsere Website z.B. hat normalerweise 24/7 geöffnet. 

Auch sind nicht alle Menschen im DACH-Raum, in dem die meisten meiner Kundinnen und Leserinnen dieses Blogs zuhause sind, im Sommerurlaub. Jedenfalls nicht alle gleichzeitig. Was genau ist es dann, dieses Sommerloch?

Definiert wird das Sommerloch als “besonders an wichtigen politischen Nachrichten arme Zeit während der sommerlichen Ferienzeit; Saure-Gurken-Zeit”. Danach ist “Das Sommerloch” eine Bezeichnung der Medien für die nachrichtenarme Zeit während der Sommermonate, da während der sitzungsfreien Wochen der politischen Institutionen und der spielfreien Zeit von kulturellen Einrichtungen wie Opernhäusern und Theatern kaum Tagesaktuelles zu melden ist. In der Regel berichten die Medien dann auch über Ereignisse und Personen, die sonst kein Medieninteresse erregen würden. […]”

Das Sommerloch ist also ein Thema, was eher politischer Natur ist bzw. von den Medien initiiert wurde. 

Warum also sprechen so viele im Online-Business vom Sommerloch? Jedenfalls in meiner Bubble ist das so. 

Um ehrlich zu sein: Ich habe keine Ahnung. Für mich ändert sich gefühlt nicht viel. Außer, dass in Deutschland Sommerferien sind (die sich übrigens nur zu einer sehr geringen Zeit komplett überschneiden), sehe ich keine Unterschiede. Ich weiß weder, wann meine Podcast-Hörer*innen oder Blog-Leser*innen in Urlaub gehen noch wann in Österreich oder in der Schweiz überhaupt Ferien sind. 

Für mich existiert “Das Sommerloch” nicht. Und wenn ich auf Social Media davon lese, dann ist mein erster Gedanke: Wenn du Ferien machen möchtest, dann mach das. Brauchst du kein Sommerloch für. Ist doch deine Entscheidung, wann du in deinem Business eine Pause machst. 

Vielleicht hast du aber tatsächlich etwas weniger zu tun. Vielleicht arbeitest du viel 1:1 und einige deiner Kund*innen sind im Urlaub. Dann gehen wir mal davon aus, dass das mit dem Sommerloch keine “Ausrede” für’s Nichtstun sein kann. Wie nutzt du denn die Zeit trotzdem sinnvoll für dein Business?

Die Podcast-Episode zum Blogartikel: Jetzt anhören

Idee No. 1: Erstelle weiterhin Content

Nutze die ruhigere Zeit und erstelle Content. Das können Blogartikel, Podcast-Episoden oder Videos sein. Du kannst auch Content für Social Media erstellen. Sommerloch oder nicht – jetzt ist eine gute Zeit, Content zu kreieren.  

Wenn du jetzt anfängst, dann kannst du sogar für die nächsten Wochen und Monate vorarbeiten und ja, sowas gibt es 😉 Vielleicht hast du schon einige angefangene Blogartikel in der Schublade liegen, die eigentlich nur noch überarbeitet und auf die Website gesetzt werden müssen, oder du möchtest die Zeit nutzen, um ganz in Ruhe Content-Ideen zu entwickeln.

Du kannst die Zeit auch nutzen, um ausgehend von bestehenden Angeboten deinen Redaktionsplan für die nächsten Monate zu entwickeln. Wann möchtest du was anbieten, welchen Content kannst du zu deinen Angeboten rausbringen. 

Und wenn du dann so richtig im Flow bist bei der Ideensammlung, dann fang direkt an zu schreiben. Ein zu 50% fertiger Blogartikel ist besser als gar kein Blogartikel. 

Bei Content gilt übrigens aus meiner Sicht: Regelmäßigkeit schlägt Perfektion. Immer.

Sorge also am besten dafür, dass regelmäßig Blogartikel auf deiner Website online gehen. Und mit regelmäßig ist nicht unbedingt wöchentlich gemeint. Aber 14-tägig einen Blogartikel veröffentlichen, das schaffst du doch, oder?

Idee No. 2: Entwickle neue Angebote

Vielleicht hast du auch Lust, so richtig kreativ zu werden. Es gibt ja Menschen, die bei Sonnenschein und Wärme erst so richtig aufdrehen und ins Denken kommen. Ich zähle dazu nicht unbedingt. Bei mir ist dann eher gedankliches Sommerloch. Deshalb nutze ich im Sommer vor allem die Stunden frühmorgens, wenn ich Denkarbeit leisten soll.

Aber vielleicht gehörst du zu denen, die gerne draußen sind, wenn sie kreativ sein und z.B. neue Angebote entwickeln möchten. Schnapp dir eine Picknick-Decke oder einen Liegestuhl und geh nach draußen.

Du kannst dir jetzt auch überlegen, wie es um deine vorhandenen Angebote bestellt ist. Horche in dich hinein, was dir gerade Spaß macht, mit welchen deiner Angebote du dich noch wohl fühlst.

Vielleicht darf eines deiner Angebote auch gehen und einer weiterentwickelten Idee und einer ganz neuen Idee Platz machen?

Wenn du jetzt ein neues Angebot auf den Weg bringst, alle inhaltlichen und technischen Voraussetzungen wie Angebots-Definition, Preisgestaltung, Landingpage usw. umsetzt, dann kannst du direkt danach anfangen, über dein neues Angebot zu sprechen und es zu bewerben – und nach dem Sommerloch oder im Herbst trudeln dann die ersten dankbaren Käufer*innen ein. 

Idee No. 3: Nutze die Zeit für Weiterbildung

Du hast noch unzählige ungesehene Onlinekurse auf der Festplatte rumliegen oder wolltest so gerne mal in Ruhe die Bücher X, Y und Z lesen?

Jetzt ist die Zeit dafür. Blocke dir jeden Tag eine Stunde für deine Weiterbildung, schnappe dir ein leckeres Heiß- oder Kaltgetränk und schaue dir die interessanteste Online Kurse oder Bücher in Ruhe an. 

Du kannst die Zeit auch nutzen, um z.B. neue Tools auszuprobieren. Zu fast jedem Online-Tool gibt es eine Gratis- oder eine Test-Version. Nutze diese, um neue Tools oder neue Technik kennenzulernen und auszuprobieren. Vielleicht willst du dein 

  • Zeitmanagement optimieren
  • deine Arbeitszeiten tracken
  • schönere Grafiken erstellen
  • ein Mindmap-Tool ausprobieren oder
  • ein Videoschnitt Programm testen?

Jetzt ist die Zeit dafür, in ein neues Tool einzutauchen und es dann nach dem Sommerloch für noch mehr Produktivität und Zeitersparnis in deinem Business einzusetzen.

Idee No. 4: Räume in deinem Business auf

Wenn du jetzt denkst: Aufräumen macht doch keinen Spaß und im Sommer, in der die Motivation eh nur schwer zu finden ist, pack ich das erst recht nicht. 

Ich kann das nachvollziehen. Auf der anderen Seite weiß ich auch, wie befreiend es sein kann, wenn man mal richtig aufräumt, sich von Dingen trennt, die einem nicht mehr taugen. Das können unnütze Social Media Kanäle sein oder Tools, die man eigentlich nicht mehr nutzt. 

Schau doch mal in meinen Blogartikel Offene Gestalten und dein Online-Business – das haben sie gemeinsam oder in Trau dich, Dinge in deinem Online-Business NICHT zu tun – da findest du zahlreiche Tipps dazu. 

Meine Erfahrung ist: Ein aufgeräumter Geist denkt besser. Und aufräumen im Online-Business kann und wird dir ganz sicher dabei helfen, klarer denken zu können. Außerdem ist Aufräumen im Online-Business eine tolle Idee, um Idee No. 5 umzusetzen. 

Idee No. 5: Erstelle einen Fahrplan für den Rest des Jahres

Was möchtest du in 2022 noch erreichen? Jetzt kommt das zweite Halbjahr und während man sagen könnte, dass es nur noch 6 Monate sind kann man es auch positiv betrachten. 

Du hast noch 6 Monate in diesem Jahr Zeit, um an und in deinem Business zu arbeiten. Du kannst Menschen weiterhelfen, Probleme lösen, Umsatz generieren. 

Wenn du dir jetzt einen Fahrplan für den Rest deines Business-Jahres erstellst, dann hast du zu jeder Zeit im Blick, worauf du dich fokussieren möchtest. Und du kennst jeder deiner nächsten Schritte ganz genau. 

Nutze die Möglichkeit und bestimme aktiv, wohin die Reise nach dem Sommerloch und in den nächsten 6 Monaten gehen soll. Jetzt ist eine tolle Zeit dafür!

Falls du nicht genau weißt, wie du dir einen Fahrplan für dein Business erstellen kannst, sprich mich gerne an!

Idee No. 6: Sammle Leads für deine Newsletter-Liste

Du wünscht dir mehr Menschen auf deiner Newsletter-Liste und hoffst, dass endlich deine Community wächst?

Das verstehe ich sehr gut. Ich liebe meine Community und jede*n einzelne*n meiner Newsletter-Abonnentinnen. Mein Newsletter ist der authentischste Teil meines Businesses, hier erfahren Menschen als erstes und sehr viel näher, wie es mir geht, welche Pläne ich habe, was gerade ansteht und welchen aktuellen Content ich produziert habe. 

Eine gute Möglichkeit, neue Menschen auf deine Newsletter-Liste und in deine Community zu holen, ist ein Angebot für 0,00 €, ehemals Freebie genannt.

Wie wäre es, wenn du jetzt während der Zeit des Sommerlochs ein neues Angebot für 0,00 € kreierst und umsetzt? Vielleicht magst du auch da mal über den Tellerrand hinausschauen und überlegen, worauf du Lust hast. Es muss ja nicht immer eine Checkliste oder eine E-Mail-Serie sein.

Du könntest z.B. auch

  • eine Video-Serie produzieren
  • Webinare planen und geben
  • eine Anleitung erstellen
  • Templates kreieren
  • Mind-Maps zur Verfügung stellen oder 
  • eine tolle Infografik machen. 

Womit können Menschen einen schnellen Erfolg erzielen. Was bringt sie gerade weiter? Wie kannst du ein Problem lösen?

Mach’ einfach mal ein Brainstorming und überlege, wonach Menschen um dich herum fragen, welche Probleme sie haben und wo sie nicht weiterkommen. Und dann entwickle ein Angebot für 0,00 €. 

Idee No. 7: Setze etwas um, was du schon länger vor dir herschiebst

Vielleicht gibt es auch irgendetwas, was du schon länger in deinem Business angehen wolltest und was du immer vor dir herschiebst, bis “der richtige Zeitpunkt” gekommen ist oder “du mal Zeit dafür hast”. 

Das Ding ist: Wir haben nur Zeit für etwas, wenn wir uns die Zeit dafür nehmen. 

Und vielleicht kannst du dir jetzt in diesen Wochen die Zeit nehmen, ein Projekt oder eine Sache umzusetzen, die du bisher immer auf “den besseren Zeitpunkt” verschoben hast. 

Du willst

  • eine Zero Inbox haben, dann räum auf
  • regelmäßig Blogartikel erstellen, dann fang an zu schreiben
  • Social-Media Posts vorbereiten, dann schreib die Captions dafür
  • deine Website überarbeiten, überlege dir die einzelnen Schritte oder Punkte, die du umsetzen möchtest
  • endlich mit dem Newsletter starten, dann komm in die Umsetzung oder
  • mit einem neuen Marketingkanal starten, dann melde dich dort an und mache die ersten Schritte.

Blocke dir jeden Tag 1 oder 2 Stunden für die Arbeit an diesem neuen Projekt. Du wirst sehen: Wenn du dieser Aufgabe Zeit einräumst, kommst du in den Flow und in die Umsetzung. Es wird dir Spaß machen, weil du endlich nicht mehr verschiebst sondern handelst. 

Mein Tipp, falls du dir Unterstützung wünschst: Umsetzungs-Coaching

Wenn du dir bei der Umsetzung eines deiner Business-Themen Unterstützung wünschst, dann hol‘ dir Hilfe. Wenn du merkst, du schiebst etwas, dass du „eigentlich unbedingt machen solltest“ immer wieder vor dir her, dann sprich mich gerne an.

Ich arbeite gerade an der Entwicklung eines neuen Angebots, bei dem ich Selbständige und Unternehmerinnen dabei unterstützen möchte, ein Thema, das sie schon lange vor sich herschieben, endlich (dauerhaft) umzusetzen. Damit sie dieses Thema endlich für sich abhaken können, weil sie einfach regelmäßig in die Umsetzung kommen und gar nicht mehr darüber nachdenken müssen. Weil die Hürden weg sind.

Falls das interessant für dich ist, buch dir gerne einen unverbindlichen Call mit mir und wir sprechen darüber: