Der Newsletter wäre dran. Du öffnest das Dokument, liest die ersten zwei Zeilen, schließt es wieder. Holst dir einen Kaffee. Beantwortest noch schnell eine Mail. Öffnest das Dokument. Und schließt es wieder.
Am Abend weißt du nicht mal so genau, was eigentlich los war. Nur, dass der Newsletter immer noch nicht geschrieben ist. Schon wieder.
Wenn du das kennst: Du bist damit in sehr guter Gesellschaft. Und es liegt sehr wahrscheinlich nicht daran, dass du zu wenig weißt oder dich zu wenig anstrengst.
💡 Das Wichtigste in Kürze
Wer Marketing aufschiebt, obwohl sie weiß, was zu tun ist, hat selten ein Wissens- oder Disziplinproblem. Meist hat Marketing keinen festen Platz im Alltag, es fehlt eine klare Entscheidung, oder der Kopf meidet ein unangenehmes Gefühl. Hilfreicher als mehr Druck ist es, herauszufinden, was du gerade vermeidest, und dein Marketing an deine echten Tage anzupassen.
Ist das Faulheit? Nein – aber Durchziehen ist auch nicht die Lösung
Erstmal die gute Nachricht: Nicht jeder liegengebliebene Newsletter ist ein tiefes Muster. Manchmal ist es einfach ein schlechter Tag. Bei mir sind das gerne mal die Montage, an denen ich schwer in die Gänge komme. Das ist menschlich, und dafür brauchst du keine Analyse, sondern eher ein gutes Heißgetränk und ein bisschen Geduld mit dir.
Spannend wird es, wenn sich etwas wiederholt. Wenn es immer dieselbe Aufgabe ist, die Woche für Woche auf deiner Liste bleibt. Und zwar auch an Tagen, an denen die Energie eigentlich da wäre.
Ich gebe zu: Vor ein paar Jahren hätte ich dir an dieser Stelle noch geraten, dich einfach zu committen und das dann durchzuziehen. Genau so stand es in einem meiner älteren Blogartikel. Heute sehe ich das anders. Seit 2022 begleite ich selbstständige Frauen als Online-Marketing-Coach, und nach über 200 Podcastfolgen und vielen Gesprächen weiß ich: Mit noch mehr Willenskraft gegen etwas anzudrücken, das sich immer wieder sperrt, funktioniert vielleicht eine Woche lang. Auf Dauer eher nicht.
Wichtig ist mir dabei eine Unterscheidung, denn ich will dir hier keinen „Alles muss sich leicht anfühlen“-Text verkaufen:
Anstrengung gehört zur Selbstständigkeit dazu. Dranbleiben, sich konzentrieren, auch mal etwas durchziehen, obwohl die Lust gerade woanders ist – völlig okay.
Erzwingen fühlt sich anders an. Du drückst gegen einen inneren Widerstand, ohne hinzuschauen, was er dir sagen will. Meist merkst du es zuerst am Körper: Die Schultern wandern Richtung Ohren, der Kiefer ist fest, und im Kopf läuft in Dauerschleife „Ich muss das jetzt einfach schaffen“.
Wenn du dich eher im zweiten Bild wiederfindest, lohnt sich ein genauerer Blick. Dazu gleich mehr.
Und noch ein ehrlicher Hinweis: Es gibt auch ein Aufschieben, das über „Ich komm nicht in die Gänge“ weit hinausgeht. Die Universität Münster beschreibt Prokrastination als ernstzunehmende Arbeitsstörung, und zwar dann, wenn das Aufschieben zu echtem Leiden und zu Beeinträchtigungen im Beruf oder anderen Lebensbereichen führt.
Hier findest du die Einordnung der Uni Münster.
Wenn du dich darin wiedererkennst, ist eine psychologische Beratungsstelle oder eine psychotherapeutische Praxis die richtige Anlaufstelle, nicht ein Marketing-Blogartikel.
Warum schiebe ich Marketing auf, obwohl ich weiß, was zu tun ist?
Die meisten Frauen, mit denen ich arbeite, wissen sehr viel über Marketing. Sie haben Kurse besucht, Podcasts gehört, Strategien ausprobiert. Am Wissen liegt es also selten. Was dann? Meiner Erfahrung nach sind es vor allem diese sechs Gründe, von ganz praktisch bis ziemlich persönlich.
Marketing läuft als Zusatz nebenher
Marketing haben die wenigsten von uns gelernt. Wir sind Expertinnen für unser Thema, nicht fürs Werbung-Machen. Und so behandeln viele Marketing gedanklich als etwas, das man auch noch machen sollte. Neben den Kundinnen, der Buchhaltung, der Familie, dem ganzen Rest.
Damit läuft Marketing automatisch unter „mach ich, wenn Zeit ist“. Nur: Der Alltag ist so gut wie nie leer. Irgendetwas wirkt immer dringender.
Beobachte doch mal ein paar Tage lang: Wann taucht Marketing in deinem Kopf auf? Begleitet es deinen Arbeitsalltag, oder ist es erst dran, wenn alles andere erledigt ist?
Du wartest auf den perfekten Moment
Wenn mehr Zeit da ist. Wenn der Kopf freier ist. Wenn nach Weihnachten endlich Ruhe einkehrt. Wenn das Angebot fertig ist.
Kommt dir bekannt vor? Diese Idealzustände treten selten ein, und wenn, dann nicht lange. Wer Marketing an sie knüpft, macht es zwangsläufig unregelmäßig. Und aus Unregelmäßigkeit entsteht neuer Druck.
Ich nehme mich da übrigens nicht aus. Bei der Planung meines eigenen Contents verschließe ich gerne mal die Augen davor, wie viele Stunden meine Woche tatsächlich hat. Weil mir Podcast und Blog so viel Spaß machen. Sportlich, sag ich nur.
Zu viele Möglichkeiten, keine Entscheidung
Marketingwissen beantwortet die Frage „Was könnte ich tun?“. Es beantwortet aber nicht automatisch „Was passt jetzt zu mir?“.
Und je mehr du weißt, desto größer wird die Auswahl. Posten oder lieber den Newsletter? Blogartikel oder Angebotsseite? Diese Idee oder die andere? Wenn viele Optionen gleich wichtig wirken, tut dein Gehirn, was es bei Überforderung immer tut: Es friert ein. Du öffnest deine Ideenliste, weißt nicht, womit du anfangen sollst, und schließt sie wieder.
Falls du jetzt an dein volles Notizbuch denkst: Mein Trello-Board für Projekte ist auch so ein Fall. Da schubse ich Ideen gerne mal von links nach rechts und wieder zurück.
Offene Vorhaben binden deine Energie
Alles, was du dir vornimmst, ist eine Verabredung mit dir selbst. Solange du sie weder einhältst noch bewusst absagst, bleibt sie offen. Und offene Verabredungen laufen im Hintergrund mit, als leises „eigentlich müsste ich noch …“.
Ein Beispiel, das ich bei fast jeder Kundin finde: einen Social-Media-Kanal, auf dem irgendwann ein Profil angelegt und dann nie wieder etwas gepostet wurde. Er kostet keine Zeit, aber er beschäftigt. Jedes Mal, wenn das Thema Sichtbarkeit aufkommt, meldet er sich.
Die Forschung stützt das übrigens: Laut einer Studie der Psychologen E. J. Masicampo und Roy Baumeister verringert schon ein konkreter Plan für ein offenes Ziel das ständige Gedankenkreisen darum. Erledigt sein muss es dafür noch gar nicht.
Dein Kopf schützt dich vor einem unangenehmen Gefühl
Das ist der Grund, der am tiefsten liegt. Unser Gehirn ist darauf ausgelegt, uns vor Unangenehmem zu schützen. Ist eine Aufgabe mit einem unguten Gefühl verknüpft, lässt es uns einfach nicht richtig ran. Das passiert meist unbewusst, und deshalb nennen wir es Prokrastination und geben uns selbst die Schuld.
Forschende der Ruhr-Universität Bochum haben bei 264 Personen Hinweise gefunden, dass bei Menschen, die eher zögern, die Amygdala größer ist, also der Bereich im Gehirn, der unter anderem mit Furcht zu tun hat. Ihre Vermutung: Wer die negativen Folgen einer Handlung stärker fürchtet, schiebt eher auf. Das ist ein Zusammenhang, noch kein Beweis, aber er passt zu dem, was ich in Gesprächen immer wieder höre.
Zur Studie der Ruhr-Universität Bochum
Das unangenehme Gefühl kann viele Gesichter haben:
- die Angst, dass der Text nicht gut genug ist
- Überforderung, weil die Aufgabe riesig oder unklar wirkt
- die Scheu, sich mit dem Veröffentlichten wirklich zu zeigen
- der Zweifel, ob das überhaupt etwas bringt
Und solange du nicht veröffentlichst, musst du auch nicht herausfinden, wie es ankommt. Eine ziemlich clevere Schutzstrategie, nur eben nicht hilfreich fürs Business.
Die Methode passt nicht zu dir
Viele Marketing-Strategien stammen von Menschen, die gerne auf der Bühne stehen, täglich posten oder spontan vor der Kamera plaudern. Wir übernehmen ihre Methoden, ohne zu prüfen, ob sie zu uns passen.
Das ist ein bisschen wie mit einem Kleidungsstück, das an jemand anderem toll aussah. Zu Hause merkst du, dass es einfach nicht sitzt. Nicht, weil mit dir etwas nicht stimmt, sondern weil es nicht dein Schnitt ist. Wenn sich dein Marketing anfühlt wie eine Verkleidung, ist Aufschieben fast schon eine logische Reaktion.
Was hilft gegen Aufschieben im Marketing?
Vielleicht hast du dich eben in einem Grund wiedergefunden, vielleicht in dreien. Beides ist völlig normal. Die gute Nachricht: Für jeden dieser Gründe gibt es einen Hebel, und keiner davon heißt „Reiß dich halt zusammen“.
Du musst nicht alle sechs auf einmal angehen. Fang am besten bei dem Grund an, bei dem du eben innerlich genickt hast.

1. Gib Marketing einen festen Platz, der zu deiner Energie passt
Solange Marketing ein Zusatz ist, verliert es gegen alles Dringende. Ein fester Rhythmus nimmt dir diese Verhandlung ab. Du musst nicht jede Woche neu entscheiden, ob und wann du dich drum kümmerst. Das entlastet ungemein.
Entscheidend ist nur, woher der Rhythmus kommt. Übernimmst du ihn aus einer Empfehlung, „mindestens dreimal die Woche posten“, musst du ihn womöglich jede Woche gegen dich durchsetzen. Richtest du ihn an deiner Energie, deinem Angebot und deinem Alltag aus, gibt er dir Halt.
Ich habe das gerade selbst gemacht: Meinen Podcast veröffentliche ich nach über 200 Folgen nicht mehr wöchentlich, sondern alle zwei Wochen. Nicht, weil mir die Lust fehlt, sondern weil ein ehrlicher Blick auf meine Woche gezeigt hat, dass es so besser passt.
2. Plane für echte Tage – und zerlege große Aufgaben
Statt auf den perfekten Moment zu warten, frag dich: Was ist an einem ganz normalen Dienstag möglich? An einem Tag mit Kundinnenterminen, vollem Postfach und der Frage, was es zum Abendessen gibt?
Vielleicht sind es keine zwei Stunden Content-Zeit, sondern zwanzig Minuten. Dann plane mit zwanzig Minuten.
Dabei hilft eine alte Weisheit: Wie isst man einen Elefanten? Stück für Stück. „Blogartikel schreiben“ ist ein Elefant. „Thema festlegen“, „Gliederung skizzieren“ und „ersten Abschnitt schreiben“ sind Bissen, die in einen echten Tag passen. Und jeder Haken, den du setzen kannst, fühlt sich nach „Geht doch!“ an.
3. Filtere deine Ideen mit drei Fragen
Gegen zu viele Möglichkeiten hilft nicht noch eine Idee, sondern ein Filter. Stell dir vor, jede Idee müsste sich bei dir bewerben, und zwar für einen konkreten Platz: Was ist jetzt dran, in dieser Woche, mit deiner Energie?
Drei Fragen helfen dir dabei:
- Gibt mir diese Idee gerade Energie oder Druck? Das ist eine Körperfrage, keine Kopffrage. Spürst du ein kleines Aufflackern von Lust oder eher ein schweres „Ach, das auch noch“?
- Lässt sie sich diese Woche realistisch umsetzen? Mit deiner tatsächlichen Woche, nicht mit der perfekten.
- Fühlt sie sich stimmig an, sodass ich dahinterstehen kann? Leserinnen merken, wenn dir die Überzeugung fehlt.
Ideen, bei denen alle drei Antworten ein klares Ja sind, gehst du jetzt an. Die anderen landen nicht im Müll, sondern auf einer Warteliste. Sie sind nicht schlecht, nur gerade nicht dran.
Marketing-Entscheidung leicht gemacht
Du willst die drei Fragen nicht jedes Mal im Kopf durchgehen? Dafür habe ich ein kleines Entscheidungstool entwickelt: In vier Schritten und rund zehn Minuten kommst du von der vollen Ideenliste zu einer klaren Entscheidung für deine Woche, inklusive Termin, damit sie auch wirklich passiert.
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4. Schließe offene Vorhaben – oder lass sie bewusst los
Erinnerst du dich an die offenen Verabredungen mit dir selbst? So kannst du sie schließen:
Schreib zuerst alles auf, was du schon länger erledigen wolltest. Ungefiltert, auch die Kleinigkeiten. Dann sortierst du in zwei Gruppen: Vorhaben, die du erledigen willst, und Vorhaben, die du bewusst aufgibst.
Die zweite Gruppe ist der eigentliche Gamechanger. Den verwaisten Social-Media-Kanal zu löschen ist nämlich genauso ein Abschluss wie einen Blogartikel zu veröffentlichen. Mehr dazu, warum Weglassen so befreiend sein kann, findest du in meinem Artikel Marketing-Druck loslassen: Einen Scheiß muss ich!, und wie du dabei klare Prioritäten setzt, in Prioritäten richtig setzen im Business.
Ich habe das vor ein paar Jahren für mich ausprobiert, zuerst ganz privat. Die erste Aufgabe auf meiner Liste war, die Spielsachen auszusortieren. Danach war ich so erleichtert, dass ich mir vorgenommen habe, jeden Tag eine weitere offene Sache zu schließen. Das wurde fast zum Selbstläufer.
Und weil Marketing nie wirklich fertig ist, gehört noch etwas dazu: Fertig ist kein Zustand, der irgendwann von allein eintritt. Fertig ist eine Entscheidung. Ein bewusstes „Für heute reicht’s“ am Ende des Tages gibt deinem Kopf das Signal, dass er loslassen darf, auch wenn theoretisch noch etwas ginge. Mehr dazu in Folge 209.
5. Frag dich: Was könnte ich hier vermeiden wollen?
Wenn dieselbe Aufgabe immer wieder liegen bleibt, ist die hilfreichere Frage nicht „Wie schaffe ich das endlich?“, sondern: Was könnte ich hier eigentlich vermeiden wollen?
Und wenn du magst, gleich noch eine zweite: Was wäre das Schlimmste, das passieren könnte, wenn ich es tue? Denk die Antwort nicht rational durch, sondern spür hin. Regt sich da etwas? Eine Angst, ein alter Glaubenssatz, ein „Wer bin ich denn, dass ich …“?
Manchmal ist die Antwort ganz konkret: Das Angebot ist noch nicht klar genug, also arbeitest du am Angebot. Manchmal steckt etwas Tieferes dahinter. In beiden Fällen gilt: Sobald du weißt, womit du es zu tun hast, ist ein großer Teil der Arbeit getan. Und du hörst auf, an der falschen Baustelle zu arbeiten, zum Beispiel mit einem weiteren Kurs, obwohl dir gar kein Wissen fehlt.
Wenn du alleine nicht an den Kern kommst, schauen wir gerne gemeinsam drauf. Dafür gibt es meine kostenlose Marketing-Standortbestimmung, 30 Minuten, ganz ohne Verkaufsgespräch.
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6. Wähle eine Form von Marketing, die sich nach dir anfühlt
Wenn sich dein Marketing wie eine Verkleidung anfühlt, hilft keine Disziplin der Welt dauerhaft. Dann lohnt sich eine andere Frage: Welche Form von Marketing würde sich für mich natürlicher anfühlen?
Nicht die, die am meisten empfohlen wird. Sondern die, bei der du dir vorstellen kannst, wirklich du zu sein. Vielleicht ist es das Schreiben, vielleicht sind es Gespräche, Webinare oder dein Newsletter. Vielleicht ist es sogar etwas, das du bisher gar nicht als Marketing bezeichnet hättest.
Die Antwort muss nicht sofort da sein. Nimm die Frage ruhig ein paar Tage mit. Was authentisches Marketing ausmacht, habe ich übrigens ausführlich in Authentizität im Marketing – was sie wirklich bedeutet beschrieben.
Häufige Fragen zum Aufschieben im Marketing
Ist es Faulheit, wenn ich mein Marketing ständig aufschiebe?
Meistens nicht. Wenn du an anderen Stellen engagiert arbeitest und nur bestimmte Marketingaufgaben liegen bleiben, steckt fast immer etwas anderes dahinter: ein fehlender Platz im Alltag, zu viele Optionen oder ein unangenehmes Gefühl, das dein Kopf vermeiden möchte.
Was ist der Unterschied zwischen Aufschieben und Prokrastination?
Aufschieben kennt jede von uns, und es ist meist harmlos. Von Prokrastination im engeren Sinn spricht die Psychologie, wenn das Aufschieben zu echtem Leiden und Beeinträchtigungen im Beruf oder Alltag führt. Dann ist professionelle Unterstützung sinnvoll.
Wie entscheide ich, welche Marketing-Idee ich zuerst umsetze?
Prüf jede Idee mit drei Fragen: Gibt sie mir gerade Energie oder Druck? Lässt sie sich diese Woche realistisch umsetzen? Kann ich wirklich dahinterstehen? Ideen mit drei klaren Ja gehst du jetzt an, die anderen parkst du bewusst für später, z.B. auf einem Trello-Board oder in einem Journal.
Warum schiebe ich ausgerechnet meinen Newsletter immer auf?
Der Newsletter ist besonders persönlich: Er landet direkt bei Menschen, die dich kennen. Das macht ihn wertvoll, aber auch verletzlich. Frag dich, was du dabei vermeiden könntest, zum Beispiel die Sorge, nicht interessant genug zu sein. Oft hilft auch ein Rhythmus, der wirklich zu deiner Woche passt.
Du musst nicht mehr wissen – nur ehrlicher hinschauen
Wenn du dir aus diesem Artikel nur eine Sache mitnimmst, dann vielleicht diese: Dein Aufschieben ist kein Charakterfehler. Es ist ein Hinweis. Darauf, dass etwas nicht zu deinem Alltag passt, dass eine Entscheidung fehlt oder dass dein Kopf dich vor etwas schützen will.
Du musst dein Marketing nicht komplett neu lernen. Du darfst es so zusammenstellen, dass es für dich funktioniert, an echten Tagen, mit deiner Energie und in deiner Art.
Und wenn du das nicht allein sortieren möchtest: In meinen Marketing-Klarheit-Intensivtagen arbeiten wir an zwei halben Tagen 1:1 daran, deine offenen Marketing-Entscheidungen zu treffen. Am Ende hast du eine Content-Struktur und einen Rhythmus, die zu deinen Kapazitäten passen.
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🎧 Zum Nachhören
Die Gedanken aus diesem Artikel findest du ausführlicher in diesen Folgen von „ALLES IM GRIFF im Online-Marketing“:
- Folge 176: Warum Marketing im Alltag scheitert – obwohl du genug weißt
- Folge 188: Das ist keine Faulheit
- Folge 196: Du weißt genau, was du tun müsstest, und machst es trotzdem nicht
- Folge 198: Warum du mit zu vielen Ideen genauso feststeckst wie mit zu wenigen
- Folge 209: Du arbeitest viel, aber nichts fühlt sich wirklich fertig an
- Folge 211: Was passiert, wenn du aufhörst, dein Marketing zu erzwingen
Über die Autorin
Silke Schönweger begleitet seit 2022 als Online-Marketing-Coach selbstständige Frauen dabei, Marketing zu machen, das zu ihnen und ihrem Alltag passt, ohne Druck und Perfektionismus. Sie ist Host des Podcasts „ALLES IM GRIFF im Online-Marketing“ mit über 200 Folgen und verbindet praktisches Marketingwissen mit dem Blick darauf, was im Kopf passiert, wenn Marketing sich schwer anfühlt.

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