In der neuen Episode meines Podcasts ALLES IM GRIFF im Online-Marketing habe ich mit der Unternehmerin und Zwillingsmutter Janneke Duinmaijer gesprochen. Sie teilte spannende Einblicke in ihren Werdegang, den Wechsel von der Vielbeschäftigten hin zur fokussierten Unternehmerin und erläuterte, wie die Mutterschaft ihre Arbeitsweise radikal verändert hat. Besonders ging es dabei um die Frage, wie wichtig Fokus im Business ist, wie Janneke ihre Karriere in der Blogosphäre begann und später ihr Arbeitsleben anpassen musste. Dazu gibt sie wertvolle Tipps zu Produktivität und erzählt, wie sie Künstliche Intelligenz (KI) und Tools wie Asana sinnvoll in ihren Alltag integriert.
Podcast-Episode #112: Zwischen Blogothek und Produktivität: Fokus als Erfolgsfaktor
Vom Blog-Coach zur erfolgreichen Unternehmerin
Jannekes berufliche Reise begann bereits während ihrer Schulzeit. Im Rahmen ihrer Abschlussarbeit beschäftigte sie sich mit dem Web 2.0, Blogs und Podcasts. Ihre anfängliche Neugier für die technische Seite des Bloggens entwickelte sich rasch zu einer Leidenschaft, und sie stellte sich der Herausforderung, regelmäßig Inhalte zu veröffentlichen.
Zunächst startete sie einen Hobbyblog ohne jegliche kommerzielle Ambitionen. Sie erzählte, dass es damals – in den Jahren 2007 und 2008 – Blogging kaum als ein ernstzunehmendes Geschäftsfeld wahrgenommen wurde.
Während ihres Kommunikationswissenschaftsstudiums arbeitete sie beim Fernsehen und in einer Online-Agentur, blieb dem Bloggen jedoch treu.
Schließlich entschloss sie sich, ihre Leidenschaft zum Beruf zu machen: 2008 gründete sie die Blogothek*, ein Blog-Coaching-Angebot für angehende Blogger. Zu dieser Zeit gab es den Begriff „Online-Business“ kaum in der Weise, wie wir ihn heute kennen. Doch Janneke wagte sich in diese unbekannte Welt und begann mit ersten Online-Kursen und einem Membership-Angebot.
Ihre Blogothek erfreute sich zunehmender Beliebtheit und zeigt eindrucksvoll, wie erfolgreich langfristige Strategien im Online-Marketing sein können. Es hat sich bewährt — die Blogothek gibt es mittlerweile seit über sechs Jahren und sie entwickelt sich stetig weiter.
Bloggen als Handwerk – und wie Themenfindung gelingt
Ein Schlüsselthema, das Janneke während des Interviews angesprochen hat, war die Ideenfindung fürs Bloggen. Sie erklärte, dass je mehr man sich mit einem Thema auseinandersetzt, desto mehr Ideen von selbst kommen.
Für Unternehmensblogs empfahl sie, sich nicht nur auf die eigenen Interessen zu fokussieren, sondern viel mehr auf die Probleme und Bedürfnisse der Zielgruppe. Wer vermehrt darauf achtet, was die eigenen Kundinnen beschäftigt, wird kaum an Themenmangel leiden.
Ein häufiges Argument, das Bloggern zu schaffen macht, ist der Gedanke: „Über das Thema wurde doch schon alles gesagt“. Doch Janneke betonte, dass die persönliche Perspektive entscheidend ist: „Es ist wichtig, dass man Themen aus der eigenen Sichtweise heraus erklärt und Erfahrungen teilt.“ Dies unterscheide einen von anderen Bloggern. Besonders im heutigen, stark gesättigten Internet sei Authentizität ein wirkungsvoller Weg, um sich abzuheben.
Künstliche Intelligenz (KI) wie ChatGPT liefere zwar Informationen, könne aber die persönliche Note und die individuelle Herangehensweise eines Blogs nicht ersetzen.
Der Einfluss von künstlicher Intelligenz (KI) auf Jannekes Arbeit
Wir sprachen auch darüber, wie Janneke KI-Tools wie ChatGPT in ihrer Arbeit einsetzt. Sie nutzt die KI hauptsächlich zur Unterstützung, beispielsweise für Recherche, Brainstorming oder kreative Formulierungen. Besonders für Metaphern und bildliche Darstellungen, erklärt sie, sei sie dankbar für die Hilfe von KI, da dies nicht ihre Stärke sei.
Wirklich persönliche Inhalte, sowie komplexere Projekte, schreibt sie aber nach wie vor lieber selbst. Sie hat festgestellt, dass sie KI-generierte Texte oft drastisch überarbeiten muss, um sicherzustellen, dass sie wirklich ihre eigene Schreibstimme transportieren. „Die eigene Persönlichkeit und authentische Schreibweise in Blogartikeln beizubehalten, ist wichtiger denn je“, betonte sie.
Von 60-Stunden-Wochen zu einem fokussierten Arbeitsstil – Der Einfluss der Mutterschaft
Ein besonderer Wendepunkt in Jannekes Business war die Geburt ihrer Zwillinge im Jahr 2019. Sie erzählt, dass sie vor der Geburt stets 60 Stunden pro Woche arbeitete und eine Vielzahl von Projekten verfolgt habe, darunter auch der Aufbau von WordPress-Webseiten und Technik-Support. Doch das Leben änderte sich radikal, als sie Mama wurde.
Witzigerweise ging Janneke relativ naiv in das Abenteuer Mutterschaft und dachte, dass sie während der Schlafenszeiten ihrer Kinder einfach weiterarbeiten könne. Doch ihre Zwillinge schliefen nicht so viel, wie erwartet, was ihre ursprünglichen Pläne, wie sie Arbeit und Mutterschaft kombinieren würde, vollkommen über den Haufen warf. Stattdessen saß sie oft mit einem Kind auf dem Schoß am Computer oder hielt in der einen Hand das Smartphone und in der anderen eines ihrer Babys. Diese Zeit zwang sie dazu, ihre Arbeitsweise drastisch zu ändern.
Um Burnout zu vermeiden und produktiv zu bleiben, entschied sie sich gezielt dafür, sich nur noch auf ihr erfolgreichstes Projekt – die Blogothek – zu konzentrieren. Sie legte zusätzlich alle Dienstleistungen wie die Betreuung von WordPress-Webseiten, die zwar lukrativ, aber äußerst aufwendig waren, auf Eis. „Das war der beste Schritt, den ich machen konnte“, sagt sie.
Nicht nur, dass sie ihren Arbeitsstress enorm reduzierte, ihre Fokussierung auf nur ein Projekt erlaubte ihr, ihre volle Kraft und Kreativität in dieses einzubringen und es weiterzuentwickeln. Diese Konzentration führte zu unerwartet hohem Erfolg, da sie eine klare Strategie verfolgte und ihren Kunden exzellente Ergebnisse liefern konnte.
Produktivität und Fokus: Wie Janneke ihren Arbeitsalltag plant
Janneke hat im Laufe der Jahre einen klaren Fokus auf Priorisierung und Produktivität entwickelt, weshalb sie inzwischen einen eigenen Podcast namens Projekt Fokus betreibt. Im Podcast erklärt sie, wie sie mithilfe eines minimalen Aufwands und klarer Ziele viel erreicht. Ihr Hauptwerkzeug der Wahl ist Asana, ein sehr umfangreiches Projektmanagement-Tool, mit dem sie nicht nur eigene Aufgaben strukturiert, sondern auch ihrem Team gezielte Aufgaben zuweist. So erarbeitet sie konsequent übergeordnete Ziele und plant diese detailliert bis hinunter zu täglichen Aufgaben.
Besonders beeindruckt war ich von ihrem Ansatz der „Fokusaufgabe“: Jeden Tag stellt sie sicher, dass mindestens eine der wichtigsten Aufgaben, die sie ihrem Hauptziel näherbringt, erledigt ist. „Wenn ich diese erreicht habe, kann ich zufrieden sein und den Tag entspannt abschließen“, erklärte sie. So bleibt sie organisiert und erleidet keine Überforderung.
Der Mut zu Entscheidungen und der Erfolgsfaktor „Loslassen“
Ein weiterer wichtiger Punkt, den Janneke während unseres Gesprächs ansprach, war das bewusste Treffen von Entscheidungen und das Loslassen von Dingen, die nicht mehr funktionieren. Anstatt mit ihrer Energie und Zeit zu jonglieren, ist sie mutig genug, unnötige Aufgaben und Projekte loszulassen.
Ebenso wichtig ist es, nicht ständig auf zu vielen Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen. Sei es bei Marketing-Kanälen oder der Nutzung von Tools – wer in allem mitmischen möchte, verliert schnell den Fokus und kommt kaum voran. Stattdessen ist es ratsam, realistisch zu evaluieren, welche Aktivitäten wirklich den gewünschten Erfolg bringen und unangenehme, aber notwendige Entscheidungen zu treffen, um sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.
Fazit
Mein Gespräch mit Janneke hat einmal mehr bestätigt, wie wichtig Fokus und Struktur im Business sind. Sie ist ein großartiges Beispiel dafür, wie weniger oft mehr ist. Wer es schafft, sich auf eine klare Aufgabe zu konzentrieren, kann nicht nur effizienter arbeiten, sondern wird langfristig auch erfolgreicher.
Besonders inspiriert hat mich ihre Entwicklung vom Blog-Coach zur erfolgreichen Unternehmerin, die heute über den Blog hinaus auch als Expertin für Produktivitätsstrategien und Online-Business-Optimierung tätig ist. Durch ihre Konstanz, Fokussierung und ihre Fähigkeit, bewusst Prioritäten zu setzen, hat sie ein starkes Business aufgebaut, das nicht nur ihre Leidenschaft widerspiegelt, sondern ihr auch genügend Zeit für ihre Familie lässt.
Silke Herzlich willkommen zu einer neuen Episode von Alles im Griff im Online-Marketing. Heute mit einer neuen Interview-Episode und mit einer ganz, ganz besonderen Person, bei der ich mich sehr, sehr freue, dass sie mich heute in meinem Podcast besucht, und zwar die liebe Claudia Kauscheder.
Claudia Kauscheder zu Gast im Podcast „ALLES IM GRIFF im Online-Marketing“
Über sie bin ich zu Trello gekommen und auch nie wieder weggegangen. Das heißt, sie hatte tatsächlich gute Arbeit geleistet. Claudia hat in ihrem Leben schon ganz, ganz viele verschiedene Dinge gemacht. Und ich staune immer Bauklötze, welche Reise sie hinter sich gebracht hat. Vielleicht können wir auch das eine oder andere da heute ansprechen. Sie ist gelernte Sekretärin. Sie ist Programmiererin und hat gestartet nebenberuflich mit der Selbstständigkeit und hat sich dann entschieden, ganz ins Abenteuer Homeoffice einzusteigen. Ich glaube, sie hat es auch bis jetzt nicht bereut.
Sprechen wir auch gleich drüber. Und sie hat aber auch ganz, ganz viele verschiedene Dinge neben ihrer Selbstständigkeit und ihrer beruflichen Tätigkeit gemacht. Ich habe gesehen, dass sie gesungen hat, geschauspielert hat, japanisch gelernt hat und sie hat zahlreiche Coaching-Ausbildungen gemacht und ist wirklich, ich würde sagen, Multitalent. Jetzt begleitet sie ihre Kundinnen in Sachen effizienter Arbeit im Homeoffice auf ganz verschiedene Art und Weise und die meisten ihrer Programme und Angebote habe ich selbst mitgemacht. Ich bin also ein Fangirl, nicht der ersten Stunde, aber fast. Herzlich willkommen bei Alles im Griff im Online-Marketing. Claudia Kauscheder.
Zur Podcast-Episode #104 mit Claudia Kauscheder
Claudia
Danke Silke für die schöne Einleitung. Ich meine, Japanisch und Co., das ist schon ein Zeit lang her.
Silke
Hast du noch ein paar Worte, die du sprechen könntest?
Claudia
Gar nichts mehr.
Das war in der Handelsakademie, das heißt, da war ich 15, 16 oder sowas. Nein, da ist leider nichts übrig geblieben.
Silke
Wie kommt man zu Japanisch? Also gerade Japanisch liegt ja vielleicht nicht unbedingt auf der Hand.
Claudia
Mein damaliger Deutschprofessor war mit einer Japanerin verheiratet und das war sozusagen so eine Art Schulversuch, dass man freiwillig am Nachmittag natürlich japanisch Unterricht nehmen konnte. Es war total spannend und hat auch Spaß gemacht, aber ich glaube nach zwei Jahren oder so haben sie das wieder bleiben lassen. Dann ist natürlich nichts übrig geblieben.
Contenterstellung und Social-Media
Silke
Ja, schade. Ich möchte direkt mal mit einer ganz steilen These einsteigen: Und zwar bist du ja Fan von Long-Form-Content, also Blogartikel, Podcast, Videos. Und davon sprichst du auch ganz viel in deinem Programm, worauf wir auch später noch mal genauer zu sprechen kommen. Und jetzt habe ich aber gesehen, du machst plötzlich Instagram Reels. Und da würde ich gerne mal wissen, wie du denn dazu gekommen bist.
Claudia
Ja, zufällig. Ich habe schon, jetzt haben wir 2024, ich glaube 2021, 22, habe ich so die ersten Versuche gemacht. Habe natürlich auch Kurse gekauft, habe die also auch aktiv mitgemacht. Dann immer wieder so einen kleinen Peak, hat Spaß gemacht, dann hat es zu viel Arbeit gemacht und da habe ich es wieder bleiben lassen.
Und Jetzt bin ich dann zufällig über die 30-Tage-Reels-Challenge vom Tim Gelhausen gestolpert, wobei nicht zufällig gestolpert, ich verfolge ihn und habe auch ein anderes Programm schon bei ihm gebucht. Es ist Sommer, ich habe zwei Programme nicht gestartet, die ich normalerweise im Sommer habe. Ich hatte Zeit und habe mir gedacht, okay, der Ansatz gefällt mir auch besser, als irgendwelche fancy Videos zu machen, die unendlich viel Zeit verschlingen und dann 50 Aufrufe bringen. Und ich habe gedacht, okay, ich gebe der ganzen Sache nochmal eine Chance.
Und habe es eigentlich nur deswegen, also unter der Voraussetzung gemacht, dass ich weiß, ich habe viel Longform-Content und habe den ja schon zerschnippelt. Das heißt, ich habe meine Quicktips alle beieinander, die ich also sonst als Text rausgebe oder als Bild oder als Karussell rausgebe und habe gewusst, okay, ich kann auf etwas zurückgreifen und muss also nicht von vorn anfangen. Also wenn der Ansatz vom Tim gewesen wäre, dass man von vorn anfangen muss oder ich, sagen wir mal so, seinen Ansatz nicht etwas ändern hätte können, dann hätte ich nicht mitgemacht. Aber dann weiß ich ganz genau, mache ich nicht.
Silke
Also du sagst jetzt auch nicht, okay, jetzt vergesst alles, was ich vorher gesagt habe, sondern wir starten jetzt alle ganz fest auf Instagram durch, sondern du sagst, wenn quasi die Basis da ist und man hat den Content für Instagram automatisch quasi schon mit dabei als kleine Bruchstücke des großen Contents, dann ergibt es Sinn, das auf Instagram zu teilen.
Claudia
Ich meine, du weißt es ja aus mehreren meiner Programme, sage ich jetzt einmal, dass ich da mit einer Matrix arbeite, damit ich möglichst wenige Einzelstücke auf möglichst vielen Kanälen nicht gleichzeitig von mir gebe. Und da sind die Reels einfach eine zusätzliche Möglichkeit, zusätzliche Form, einen Touchpoint herzustellen. Und ich probiere das jetzt bis Ende des Jahres aus, schaue was draus wird, ob mir das noch weiter Spaß macht. Ich meine, du weißt ja selber, meine Produkte oder unsere Produkte, könnte ich fast sagen, sind ja keine, wo wir jetzt Ads schalten auf Reels oder auch auf Facebook und die werden die aus der Hand gerissen.
Es ist nun mal einfach keine fancy Klobürste oder sowas in der Richtung.
Dementsprechend kann ich auch nicht sagen, jetzt zum Beispiel beim nächsten Webinar, wie viele Leute haben sich angemeldet, weil ich Reads gemacht habe, mit Inhalt, mit Mehrwert, aber dem Hinweis, wenn du mehr wissen möchtest. Also das ist einfach schwer herauszufinden und deswegen gehe ich da eher in die Richtung, dass ich sage, macht Spaß, kostet nicht zu viel Zeit, ist die ist der Response besser, als wenn ich das nur als Text zum Beispiel oder als Zitatbild oder sowas verbreiten würde. Ja und Dann schauen wir einfach weiter.
Silke
Genau, also das wäre jetzt auch meine nächste Frage gewesen. Wie war denn so die Rückmeldung auf die Reels? Hast du da feststellen können, dass die ganz gut gehen? Das muss ja nicht unbedingt sein, dass man da jetzt jeden Tag in die Analytics guckt, aber man entwickelt ja vielleicht so eine Art Gefühl irgendwie, ob das funktioniert. Und wenn ja, hast du auch Unterschiede zwischen den einzelnen Reels feststellen können?
Claudia
Oh ja, oh ja. Also es wäre schön gewesen, wenn meine Ausschnitte, die ich ja halbautomatisch machen lasse aus meinen aufgenommenen Videos, wenn das super funktioniert hätte, wäre das ein absoluter Hammer gewesen. Kannst du also auf Instagram bei mir, bei meinem Zielpublikum vergessen. Also das waren die, die am wenigsten Aufrufe hatten auf Instagram.
Ich habe dann einmal nach so vier, fünf Tagen, nachdem ich mich eingegrooved hatte, habe ich ja dann auch auf anderen Kanälen gepostet, zum Beispiel TikTok, wo ich also nur einen Account hatte, um einen Account zu haben, da habe ich gar nichts gemacht. Die sind auf TikTok unheimlich gut gegangen. War für mich sehr erstaunlich. Auf YouTube als Shorts gar nicht und auf Instagram auch sehr sehr mäßig.
Also das war das erste, was mich, es hat mich nicht überrascht, aber das ist einfach eine Erkenntnis, okay, kann ich bleiben lassen. Das zweite Format, was nicht funktioniert hat, waren Karussell-Videos. Die gehen zum Beispiel als normaler Beitrag auf Instagram wesentlich besser. Warum das so ist, kann ich dir auch nicht sagen, aber es ist einfach so, das heißt ich weiß, Karussell mache ich weiter als Bilder auf Instagram jetzt und natürlich auch Facebook und natürlich auch LinkedIn, halt als PDF hochgeladen, LinkedIn funktionieren die super.
Also solche Erkenntnisse habe ich schon und dann also die Haupterkenntnis ist wirklich, das habe ich schon in den 30 Tagen so dazwischen einmal ein bisschen schleifen lassen, ist einfach wie wichtig der erste Satz ist, der da drauf steht, also der berühmte Hook.
Also anzukündigen nur eine Lösung oder nur fünf Tipps oder irgend so etwas ähnliches, die Arbeit kannst du sparen. Das funktioniert einfach nicht. Und ich habe schon meine Reichweite, wenn ich es jetzt mit vorhergehenden Versuchen vergleiche, habe ich teilweise wirklich von 10-fach bis 15-fach.
Was das im Endeffekt jetzt dann bringt, ich habe also keine tausenden Follower gewonnen, aber ich lösche ja auch immer. Also es werden wesentlich mehr Follower als ich jetzt habe, aber ich lösche halt die, die eindeutig Bot sind oder Fake-Profile sind. Also das hat es nicht gebracht, aber ja, das ist was langfristiges, was man ausprobieren muss.
Silke
Ja, ganz spannend. Jetzt haben wir ja relativ viel über Social Media gesprochen. Mir wäre aber trotzdem nochmal ganz wichtig zu sagen, dass du ja keine bist, die jetzt mal eben irgendwie Instagram macht oder mal eben TikTok, sondern du hast deine Basis ja ganz anders gelegt. Und vielleicht können wir da noch mal drauf eingehen, warum das auch wichtig ist, dass man seine Basis woanders legt und wie das gehen kann.
Die Wichtigkeit von Newslettern
Claudia
Also ich glaube ich hätte vor drei Jahren oder habe ich nicht gesagt, dass also die Basis Longform-Content ist, das heißt Blogartikel, Podcast, Longform-Videos, wobei Longform auch zwei, drei Minuten sein können auf YouTube. Dann erst die Newsletter.
Und inzwischen habe ich das gedreht 180 Grad, also auch in meinem Membership in Contentplanungs-Gruppen. Über Newsletter diskutieren wir nicht oder diskutiere ich nicht. Newsletter ist notwendig, Punkt.
Dann kommt der Long-Form-Content, wo ich auch oft höre von meinen Mitgliedern, naja, aber solange ich noch keine Blogartikel geschrieben habe und Videos gemacht und ich weiß nicht was alles, kann ich ja gar keine Newsletter schicken. Und das ist natürlich, ja das ist ein, Ich will nicht sagen Quatsch, aber es ist Quatsch.
Natürlich kannst du einen Newsletter schreiben, sobald du die ersten fünf Leute, die nicht deine Tante, deine Mutter und deine Schwester sind, auf der Liste hast, kannst du anfangen zu einen Newsletter zu schreiben.
Und das ist nicht verhandelbar für mich. Und dann geht es eben darum, wirklich herauszufinden, was ist denn das Leichteste für mich, welche Art von Long-Form-Content liegt mir. Natürlich könnte man sagen, für Google ist Blogartikel schon eine gute Geschichte, aber wenn ich nicht und nicht ins Schreiben komme, trotz meiner liebevollen Tritte und meiner Anleitungen und meiner Workflows, dann muss ich mir halt etwas anderes einfallen lassen.
Und dann kann es der Podcast sein, der halt dann transkribiert und überarbeitet wird. Dann kann es das Video sein, das zusammengefasst und auf den Blog gestellt wird. Aber irgendein Longform-Content muss es einfach geben, auch gefunden zu werden, beziehungsweise es dann wieder leichter zu haben, Social Media zu füttern. Also ich mache keine Postings nur für Social Media. Ich mache keine Texte nur für Social Media.
Silke
Ja, jetzt möchte ich da auch ganz gerne einhaken. Ich weiß es natürlich, weil ich in deinem Programm drin war. Aber das ist auch genau das, was man im Content-Planungs-Club lernt, oder?
Dass man sich mit seinem Long-Form-Content quasi die Basis schafft und dann über, wie heißt es so schön, Content-Purposing, quasi diesen Long-Form-Content in kleine Stücke bricht und dann über die Social-Media-Matrix, die ich ja feiere, dann quasi auf die Social-Media-Kanäle verteilen kann.
Jetzt möchte ich nochmal einen Schritt zurück gehen. Du hast gesagt, dass du jedem rätst, ein Newsletter zu schreiben und zwar unabhängig davon, ob man Long Form Content erstellt oder nicht. Ja, worüber schreibe ich denn dann in meinem Newsletter?
Claudia
Das kommt darauf an, in welcher Situation du jetzt gerade bist. Also wenn du jetzt in der Situation bist, dass du sagst, okay, ich baue jetzt mein Business erst auf, das heißt, Webseite ist noch nicht fertig oder ist nur ein One-Pager, oder ich fange jetzt an, erst mit einem YouTube-Kanal, oder ich fange überhaupt an mal darüber nachzudenken, was tue ich denn und was macht mir Spaß, worin bin ich gut, dann würde ich sagen, wenn du in der Situation bist, nimm die Leute einfach mit. Also so etwas ähnliches wie ein Tagebuch unter Anführungszeichen.
Und da sind schon großartige Businesses daraus entstanden. Also ich denke nur zum Beispiel an die Natascha Wegelin, Madame Moneypenny. Die hat mit einem Blog angefangen, wo sie einfach erzählt hat, was sie so tut und hat natürlich auch gleich einen Newsletter gehabt und so weiter, ist heute ein Big Business.
Und ich denke mir, also gerade wenn man selber anfängt, dann die Leute mitzunehmen, das schafft natürlich eine Verbindung, die du sonst kaum schaffen kannst. Also wenn du ganz am Anfang bist, nimm die Leute mit, promote auch andere, wo du sagst, da habe ich das gehört und das gelesen und das hat mir weitergeholfen, weil xy.
Also das würde ich ganz am Anfang machen. Das ist auch etwas, was ich ganz am Anfang gemacht habe, also noch bevor Abenteuer Homeoffice überhaupt auch nur ein Gedanke war.
Und wenn du dann mal so weit bist, dass du sagst, okay, und jetzt habe ich ein Freebie und jetzt habe ich eine Webseite, dann ist ganz klar, dass man auch darüber schreiben kann.
Und regelmäßig, auch beim Newsletter, heißt nicht unbedingt jede Woche. Es heißt auch nicht dreimal in der Woche, sondern es darf auch mal alle 14 Tage sein. Ich glaube drei Wochen wären mir ein bisschen zu weit auseinander, aber das ist halt auch etwas, was ich oft gefragt werde. Naja, ich schreibe ja nur einmal im Monat einen Blogartikel. Was soll ich denn da die drei anderen Wochen dazwischen oder vier Wochen vielleicht sogar dazwischen im Newsletter schreiben.
Aber genau wieder das mitnehmen die Leute. Worüber mache ich mir Gedanken? Wie bin ich überhaupt drauf gekommen, mir dieses Thema genauer anzuschauen und einen Artikel darüber zu schreiben? Was habe ich in letzter Zeit gelesen, gesehen, gehört, gemacht? Was auch immer. Also ich glaube, darum geht es ums Mitnehmen.
Silke
Ja, ich glaube, das ist auch so ein bisschen Missverständnis, dass die Menschen, die noch nicht so regelmäßig Newsletter schreiben, meinen, sie müssten ja jedes Mal ein Feuerwerk abfackeln an Storytelling, an Content, Mitteilungen. Und das ist auch was, was ich selber auch gemerkt habe.
Ich schreibe ja tatsächlich jede Woche, genau wie du. Mir fällt es aber leicht, weil ich auch natürlich den Content produziere. Das heißt, ich habe ja jede Woche eine Podcast-Episode, von der ich schon erzählen kann. Weil ich aber auch über den Newsletter eine Verbindung zu meiner Community erstelle. Und die nehme ich dann auch mal mit, wenn ich ins Schwimmbad gehe. Ja, also das kann jeder so machen, wie er sich damit wohlfühlt.
Aber ich teile ja tatsächlich auch Gedanken rund mein Business und mein Leben, also nichts Privates, aber ich nehme die Leute schon mit. Also das ist der Unterschied zwischen persönlich und privat.
Claudia
Du nimmst sie nicht ins Private mit, das mache ich ja auch höchst, höchst, allerhöchst selten. Also es kommt vielleicht einmal im Jahr vor, sage ich jetzt mal, dass ich irgendwas wirklich Privates auch weitergebe, aber ums Persönliche geht es.
Und ich glaube, was auch ein großes Missverständnis ist, Feuerwerk hast du schon gesagt, dass wir in jedem Newsletter einen Mehrwert bieten müssen, wie es die amerikanischen Vorbilder unter Anführungszeichen bitte mit einem riesen Team machen. Da gibt es also Amerikanerinnen, die zu jedem Newsletter, jedem Blogartikel gleich mal ein Download, PDF und ein Video und ich weiß nicht was alles haben.
Und das ist eben eines der größten Missverständnisse, dass ein Newsletter ja auch immer News drinnen, das heißt neuen Content drinnen haben müssen.
Ich meine, ich habe jetzt vor zwei Wochen, drei Wochen eine neue Rubrik aufgemacht bei mir im Newsletter, wo ich sage, es liest nicht jeder jeden Newsletter. Das heißt, die verpassen ja vielleicht Inhalte, die ihnen jetzt weiterhelfen können in dem Moment, wo sie den Newsletter lesen. Und da sammle ich so zusammen die Videos, die ich gemacht habe auf YouTube, den letzten Blogartikel, den letzten Podcast, wenn ich irgendwo zum Interview war oder ähnliches, damit sie den Anschluss quasi behalten oder die Möglichkeit haben, okay Ich muss jetzt nicht alle vier Newsletter, die ich im Urlaub jetzt nicht gelesen habe, von der Claudia muss ich jetzt lesen, damit ich nichts verpasse. Ja, ja. Also das ist auch auf ältere Blogartikel mal hinzuweisen, oder ältere Videos hinzuweisen.
Silke
Absolut, absolut. Ja, Zumal ja vieles, also ein guter Gedanke, den du auch gerade genannt hast, war, es kann ja sein, dass derjenige das verpasst hat. Wenn ich nur einmal über mein Content spreche oder über eine Idee oder ein Learning und das auch nicht wiederhole oder vielleicht noch mal, das kann ja auch alle sechs Monate, kann ich theoretisch meinen alten Newsletter-Content wiederverwenden, weil entweder haben die Leute es gelesen, dann freuen sie sich vielleicht drüber, wenn sie es noch mal wiederholt bekommen. Oder sie haben den vor sechs Monaten noch nicht gelesen, weil sie entweder noch nicht in der Liste waren oder weil sie halt aus irgendeinem Grunde gesagt haben, ich lese den jetzt nicht, weil sie nicht die Zeit hatten etc.
Das heißt, auch das ist, glaube ich, ein Missverständnis, dass man das Gefühl hat, man muss immer wieder was Neues und dürfte nichts wiederholen.
Jetzt hast du eben gesagt, alle zwei Wochen, alle drei Wochen wäre dir schon zu lang. Warum? Also wie kommt dieser Gedanke, den ich übrigens teile, absolut. Ich will nur wissen, ob wir den aus gleichen Gründen teilen, den Gedanken.
Claudia
Weil so viel Information herumschwirrt und dann einfach die Gefahr unter Anführungszeichen, dass die Leute nach drei Wochen auf den Absender schauen und sagen, who is it? Kenn ich nicht, weiß ich nicht. Zack, nicht einmal abgemeldet, sondern in den Spam-Ordner. Und das ist nicht gut für uns.
Und wenn ich mir nur überlege, alle drei Wochen mit meinen Eltern zu telefonieren oder auch mit meinen Kindern zu sprechen, da ist die Verbindung einfach nicht eng. Und deswegen, also ich persönlich schon seit vielen vielen Jahren jede Woche einen Newsletter. Ich weiß gar nicht, ob ich das… Oh ja, ich habe eine Zeit lang gehabt, da habe ich alle 14 Tage Newsletter geschrieben, habe aber jede Woche zwei bis drei Blogartikel geschrieben oder Videos gemacht. Und dann habe ich das Feedback gekriegt, ja, ja, ich kriege schon deinen, ich hebe mir den Newsletter auf, damit ich später mal nachlesen kann.
Es liest kein Mensch Newsletter nach. Und dann bin ich eben wieder auf wöchentlichen Rhythmus gegangen.
Silke
Was ich auch einen ganz wichtigen Faktor finde bei diesem wöchentlichen oder zumindest zweiwöchig Schreiben ist, dass ich immer sage, du möchtest ja auch irgendwann über diese warme Zielgruppe, die du dir im Newsletter ja ansammelst, E-Mail-Marketing betreiben, also sprich, du möchtest auch verkaufen.
Und wenn du nur einmal im Monat eine Mail schreibst, dann kannst du dir überlegen, also wenn man jetzt sagt, man soll nicht in jedem Newsletter verkaufen, dann müssten ja schon drei, vier, fünf Monate ins Land gehen, bevor ich überhaupt mal sagen kann, ich habe übrigens was Tolles zu verkaufen. Ja, das heißt, ich könnte vielleicht nur alle sechs Monate dann die Runde starten und sagen, ich habe was im Angebot.
Claudia
Naja, da muss ich dir ein bisschen widersprechen, weil das würde ja bedeuten, dass ich nur im Newsletter verkaufe.
Silke
Nein, nein, das meine ich nicht. Also du kannst natürlich auch auf anderem Wege, aber ich meinte jetzt definitiv, also ich bin so ein Typ, wenn ich ewig von einer Person nichts lese und bekomme dann Verkaufs-Mails, dann melde ich mich ab. Weil ich mir denke, du hast dich die letzten drei, vier, fünf Monate, keine Ahnung wie lang, weil ich weiß nicht, wann du mir das letzte Mal geschrieben hast, nicht gekümmert oder du hast mir keinen Mehrwert geliefert oder ich habe nichts von dir gehört. Wir haben keine Verbindung aufbauen können. Jetzt mag ich von dir nichts kaufen.
Ich bin da aber auch ein Hardliner, was das angeht.
Claudia
Ja, bin ich aber auch. Ich glaube, das wirst du im Laufe der Zeit. Wenn du schon ein bisschen länger in dem Online-Business bist und im E-Mail-Marketing auch Konsumentin bist. Das muss auch sein, weil wenn ich jeden User behalten würde, den ich jemals irgendwie bestellt habe, dann würde Postfach übergehen.
Also ich nehme es nicht persönlich, wenn sich jemand bei mir abmeldet, so sollte es bitte genauso sein. Aber wie du ganz richtig sagst, wenn ich nur einmal im Monat etwas höre, dann stutze ich also erstens jedes Mal und wenn dann eine Verkaufssequenz kommt mit täglichen E-Mails, also erstens ist es für die Absenderin, den Absender nicht gut, weil unter Umständen die E-Mails als Spam eingestuft werden, wenn sonst nur einmal im Monat was kommt und plötzlich täglich. Das haben wir bei Kollegen auch schon beobachtet. Und das Zweite ist, dass ich voll irritiert wäre.
Silke
Ja, ich glaube, man verpasst da eine große Chance oder man vergibt eine Menge Potenzial, wenn man so vorgeht.
Ja, okay, jetzt haben wir eine ganze Menge über Newsletter gesprochen. Also Newsletter sagst du zuerst, dann der Longform-Content und aus diesem Longform-Content quasi dann in den Shortform-Content gehen.
Longform-Content und Shortform-Content
Claudia
Ja und auch nicht auf fünf Kanäle gleichzeitig bitte. Das muss ich auch immer dazu sagen, weil meine Leute eben sagen, ja aber du bist doch hier und hier und hier und hier und hier. Und ich sage, ja, aber nicht von Anfang an.
Also am Anfang hat es gegeben Facebook, Punkt. Dann kamen die Fanpages, Facebook, Privat und Fanpages. Dann ist Stück für Stück dazugekommen. Erstens kannst du nicht immer oben aufpacken. Ich habe sowohl Xing gelöscht und vor vier Jahren, glaube ich, vier oder fünf Jahren.
Ich habe Twitter gelöscht vor zwei Jahren, weil ich einfach gemerkt habe, kommt nichts retour und ich hänge da auch nicht wirklich mein Herz drinnen und ja natürlich kann man sagen, ist ja wurscht, dann kannst du es dort auch teilen, ja, aber auch wenn es jedes mal nur zwei Minuten sind, die ich brauche, die läppern sich natürlich zusammen, ja, und dann muss man irgendwann mal Prioritäten setzen.
Ich sag meinen Leuten immer so, ein Newsletter, diskutieren wir nicht mehr, ein Long Form, ein Short Form. Und den Short Form, den fütterst du, wenn du wenig Zeit hast, nur mit Mikrocontent aus dem Long Form. Wenn du Zeit hast, dann ist es natürlich super, wenn du auch was extra machst, auch super wieder für den Newsletter, aber das ist so der allererste Schritt.
Silke
Übrigens kann man auch das, was man auf Social Media teilt, ganz hervorragend nochmal im Newsletter wiederverwenden, weil auch das ist ja ein totaler Irrglaube. Also es gibt ja nur wenige Menschen, die einem so stark folgen, dass sie potenziell alles mitkriegen könnten, was man so auf allen Kanälen von sich gibt. Und auch denen wird tatsächlich nicht alles ausgespielt.
Ja, also auch das habe ich schon erlebt mit Kunden, wo ich gesagt habe, okay, jetzt folge ich dir mal ganz dezidiert und schaue, was so in meine Bubble kommt und was ich von dir mitbekomme.
Und da war vieles, was ich tatsächlich verpasst habe, weil ich nicht zur richtigen Zeit online war. Dann verpasst man die Stories auf Instagram etc. Also gerne den Content wiederverwenden und mehrfach nutzen.
Claudia
Und ich bemerke das immer dann, wenn ich meine Launches habe und mir schon denke, jetzt muss ich sie ja schon langsam nerven. Also jeden Tag dies und auf jeden Kanal, jeden Tag, aber unterschiedliche Dinge und dass ich mir denke, voll nervig und im Newsletter auch noch und Verkaufsmails.
Silke
Und es kommt immer mindestens einer, der sagt, ich habe es nicht mitgekriegt, oder?
Claudia
Ja, der ganz hektisch einen Tag vor Start ein Orientierungsgespräch, also jetzt Homes Sweet Office zum Beispiel, mit mir ausmacht und sagt, oh Gott, oh Gott, oh Gott, ich habe das gar nicht mitgekriegt. Und ich bin für mich schon seit sechs Wochen voll nervig. Das ist immer wieder erstaunlich.
Also wir dürfen einfach nicht davon ausgehen, dass wir die Leute mit unserem Content nerven.
Bis hin zu, wir haben vorher über Wiederholung gesprochen, ich mache ein und dieselben Postings innerhalb von einem Jahr, sage ich jetzt mal in der Facebook-Gruppe und das erste Mal poste ich das und so, okay, kommt nichts retour. Nach einem Jahr oder auch nach einem halben Jahr schnappe ich das Posting, mache es noch einmal und es ist großes, wow, super, ja, okay, bis hin zu, ja, ich kenne das von dir, aber ich habe schon wieder vergessen. Danke für die Erinnerung.
Das ist es wiederholen. Wiederholung. Ja, ganze Lernen ist ja eine einzige Wiederholung.
Silke
Jetzt haben wir schon über einen Content-Planungs-Club gesprochen und ja auch so ein bisschen über Home-Sweet-Office. Kannst du da mal ganz kurz mit zwei, drei Sätzen sagen, was der Unterschied ist?
Content-Planungs-Club und Home-Sweet-Office
Claudia
Also der Unterschied ist, Home-Sweet-Office ist ein Halbjahres-Programm. Das heißt, das hat einen Anfang und das hat ein Ende. Und da geht es eher die Gesamtorganisation, also alles was in Richtung To-do-Liste, Tagesplanung, Wochenplanung, Projektplanung, ein bisschen Contentplanung, ja, aber nur ansatzweise geht. Da geht es bis hin zu Buchhaltung regelmäßig machen, ja, und E-Mails aufräumen bzw. Sortieren, viele Technik-Tipps, natürlich Trello drinnen, weil ich ja damit alles organisiere, insofern zeige ich es auch.
Und da sollte also nach sechs Monaten, sollte es so weit sein, dass die Workflows so weit sitzen, dass die Leute sagen, so jetzt habe ich Luft für anderes. Das heißt, ich habe zum Beispiel Luft, Content gescheit zu produzieren.
Und das ist also dann genau der nächste Schritt im Endeffekt der Content-Planungs-Club, das ist eine Mitgliedschaft. Das heißt, da bist du mal ein Jahr drinnen, diese ganzen, auch wieder Workflows natürlich, Checklisten kennenzulernen, dich dran zu gewöhnen, auch von mir so ein bisschen getreten zu werden.
Wir machen Workshops zu allen möglichen und unmöglichen Themen. Also heute Nachmittag habe ich zum Beispiel einen Workshop für Verkaufs-Mails und die Mitgliedschaft kann dann verlängert werden, bis man sagt, okay, ich brauche die Claudia nicht mehr. Ja. Und ich bin jetzt… Also so wie es bei dir dann war im Endeffekt.
Ja. Wir haben beide ein Tränchen verdrückt, aber es war einfach logisch, du brauchst mich nicht mehr.
Silke
Ja. Ja. Also ich bin ja auch, ich sage jetzt mal, viel länger drin geblieben, einfach der Community wegen, weil es so fein war, als ich es tatsächlich gebraucht hätte, weil ich das ja mit der Content-Produktion, also zuerst Blog-Artikel und jetzt Podcast, das hatte ich ja relativ schnell, war das bei mir eine Routine und kein Thema mehr.
Claudia
Es hat dann noch so einen kleinen Switch gegeben durch die Umpositionierung.
Da war es dann wieder gut, dass wir so gemeinsam dran geblieben sind, sage ich jetzt mal. Aber ja, Du bist ja halt auch eine Umsetzerin.
Claudias Weg in die Selbständigkeit
Silke
Ja. Ich habe mal von dir gelesen, oder du hast das auch mal, oder du hast auch ein Blogartikel, glaube ich, darüber geschrieben. Da hast du gesagt, dass dir das Unternehmerengehen in die Wiege gelegt wurde. Deine Eltern hatten, glaube ich, eine Autowerkstatt, aber trotzdem wolltest du nie selbstständig sein, oder?
Claudia
Ja, richtig.
Silke
Wie kommt es, warum nicht? Deswegen?
Claudia
Naja, also das habe ich in der Podcast-Episode oder in einem Blogartikel geschrieben. Als Kind von Eltern, die beide selbstständig sind und noch dazu, ich meine damals sind keine Online-Business gegeben, was man von zu Hause aus machen kann.
Das heißt, ich habe meine Kindheit, meine Eltern sehr wenig gesehen. Wir haben keine Urlaube gehabt. Ich habe das natürlich mitgekriegt, was das für ein Risiko bedeutet hat. Sie sind ja auch in den 70er Jahren in Konkurs gegangen, haben dann quasi wieder von vorne angefangen. Das hat alles erschreckt bzw. Nicht motiviert, könnte man sagen.
Dass ich natürlich, ich will nicht selbstständig werden, in Verbindung gebracht habe mit einem ortsgebundenen Business, das noch dazu hohe Investitionen braucht an Maschinen, an Manpower, das war natürlich doof, sage ich jetzt mal unter Anführungszeichen, obwohl ich, da war ich so 10, 12, wollte ich unbedingt Automechanikerin werden.
Ich habe es geliebt, in der Firma zu arbeiten. Ich durfte im Büro einen Monat lang Telefondienst machen, love it, und dann nebenbei Autos zerlegen, love it noch viel mehr. Ich wollte unbedingt die Mechanikerlehre bei meinen Eltern machen und mein Vater hat gesagt nein. Und heute bin ich ihm dankbar dafür, das ist ganz klar, weil er einfach gesehen hat, es hat so viel Risiko, es ist so anstrengend, es ist körperlich extrem anstrengend.
Selbst wenn du alle Schutzmaßnahmen wie Kopf-, Hörer-, Ohrenschutz und Brillen und ich weiß nicht was. Und er hat damals aber ganz kategorisch gesagt, das ist nichts für meine Tochter. War ich ihm eine Zeit lang schon ziemlich gram, aber nur eine kurze Zeit, bis ich es dann eingesehen habe, ja okay, eigentlich.
Und ich weiß gar nicht, wie das zusammenpasst jetzt, dass ich auf der einen Seite eben die Werkstätte übernehmen wollte und das lernen wollte und auf der anderen Seite aber wie ich dann so 14, 16 geworden bin, gesagt habe, Selbstständigkeit, nein danke und einem Burschen der Selbstständigkeit ist doppelt nein danke, ja interessiert mich nicht, weil ich dieses Risiko nicht tragen wollte und diese Form des Familienlebens nicht haben wollte.
Und dementsprechend war es für mich halt immer, nö nö, mache ich ganz sicher nicht, bis es passiert ist.
Silke
Haben deine Erfahrungen auch dazu geführt, dass du so lange Sidepreneurin warst? Oder hat sich das einfach so aus deinem Familienleben oder aus der Situation ergeben?
Claudia
Na ja, das war schon eine gute Frage. Das war so eine Mischung zwischen, es hat mir meinen Angestelltenjob sehr gut gefallen, also das Programmieren hat total Spaß gemacht und ich weiß nicht, jede Woche was Neues gelernt. Ich habe das ja nie studiert, ich habe das ja learning by doing. So, Chef ist gekommen, Kunde hätte gern oder ich brauche eine interne Auswertung von XY und ich habe mal gegoogelt, wie das so funktioniert Und nach und nach halt dazugelernt.
Und ich habe vor kurzem jetzt mit einem Kollegen gesprochen, der mir gesagt hat, du weißt dass wir deine Tools, die du programmiert hast, immer noch verwenden. Also war ich ganz stolz darauf. Das war die eine Geschichte. Und die andere Geschichte war, dass ich dort Narrenfreiheit hatte.
Also ich habe arbeiten können, wann ich wollte, wo ich wollte, hauptsächlich zu Hause natürlich und das war mit den Kindern einfacher, auch klar.
Und ja, dann war natürlich auch die Überlegung der Sicherheit und ich habe unterschätzt, zwei Jahre lang würde ich sagen, ich habe unterschätzt, was mich diese Anstellung gekostet hat, nämlich wirklich an Geld gekostet hat. Weil es wird ja in Österreich alles zusammengeworfen und ich zahle schon Lohnsteuer und dann zahle ich nochmal Einkommensteuer und dann zahle ich nochmal Sozialversicherung und im Endeffekt ist von dem Einkommen von der Festanstellung ja nichts übrig geblieben.
Und das war dann so der Weckruf, wie ich gesehen habe, das war 2019, im April habe ich die Abrechnung für 2018 bekommen und habe gesehen, ich glaube mir sind im Jahr 7000 Euro netto übrig geblieben. Wahnsinn.
Ja, für 20 Stunden die Woche. Und dann bin ich zu meinem Chef gegangen und habe gesagt, du das ist unwitzig, was macht man? Das mag ich nicht mehr. Und habe dann eben Mitte 2019 offiziell gekündigt, habe noch auf Werkvertrag bis Ende 2019 gearbeitet, alles zu übergeben, zu dokumentieren.
Das waren die längsten sechs Monate meines Lebens, weil Dokumentieren ja nicht wirklich etwas ist, was Spaß macht als Programmierer. Und ab 1.1.2020 war ich dann auch von diesem Werkvertrag weg und offiziell nur mehr Abenteuer Homeoffice.
Silke
Bereut?
Claudia
Keine Sekunde.
Silke
Eine andere Antwort hätte mich jetzt auch überrascht.
Claudia
Nein, aber es hat schon einen Moment gegeben, wo ich es bereut habe. Wir erinnern uns an 2020, den März, es war der 13. März, hat es auf einmal geheißen, Lockdown und man weiß nicht, und wie und was und wann. Ich hatte keine Ahnung, ob mein Business weiterläuft oder nicht, mein Online-Business.
Und da habe ich mir schon kurz mal so gedacht, ob das so eine schlaue Idee war, jetzt diese Sicherheit aufzugeben, obwohl es ja schon ein halbes Jahr vorher war, die Sicherheit aufzugeben. Ich hätte dort weiterarbeiten können auf Werkvertrag im Prinzip. Da habe ich es nicht bereut, aber schon mal kurz nachgedacht.
Und dann aber sehr schnell für mich entschieden, es ist, wie es ist. Punkt. Es gibt keinen Weg zurück. Auf keinen Fall.
Erfahrungen mit Kurserstellung und Verkauf
Silke
Ich meinte mich zu erinnern, dass du damals ein Tutorial aufgenommen hast, zu Zoom, kann es sein, und das ist durch die Decke gegangen und hat dich noch ewig lang verfolgt. Ja, weil da sind dann ja alle auf Zoom gegangen oder halt ins Homeoffice und haben Zoom genutzt und du hattest da irgendwie so den Riecher und hast ein Tutorial gemacht.
Claudia
Nee, nee, nee, nee, stopp. Ich hatte überhaupt keinen Riecher. Ich wollte absolut nicht. Ich habe ja die Erfahrung 2019 schon, oder war, na 2014 war das, 2015 war das, da habe ich den Trello-Kurs, weil ich also so die erste war, die mit Trello wirklich ordentlich „gearbeitet“ hat, und da habe ich den Trello-Kurs rausgebracht.
Und bei jeder Änderung habe ich die verflixten Videos wieder neu machen müssen, weil die schon wieder die Menüs irgendwo anders hingepackt haben. Das Ding ist immer größer, immer größer. Es ist mitgewachsen mit Trello.
Und dann sind natürlich die ersten Kunden gekommen und haben gesagt, du Claudia, könntest du mich bitte so einen kleinen Kurs machen für Zoom? Ich bin jetzt auf einmal Anbieter von Zoom Sessions, habe keine Ahnung, wie geht das?
Und ich habe gesagt, nee, nee, nee. Also aus der Erfahrung mit Trello Kurs mache ich nicht. Und irgendwann hatten sie mich aber dann so weich geklopft, dass ich gesagt habe, okay, ich mache. Und das waren dann halt keine fünf Videos, sondern das waren, ich weiß nicht, ich glaube 30 Anleitungsvideos für alles, was du halt mit Whiteboard und Members und war also viel zu viel wieder mal. Der ist wirklich durch die Decke gegangen, wirklich schönen Umsatz gemacht bei der ersten, zweiten Verkaufsrunde und dann ging es los zum, hat jede Woche ein Update rausgebracht. Und da habe ich am Anfang noch gearbeitet mit, okay, ich zeige jetzt nur, was sich geändert hat, mache nicht alle Basisvideos neu.
Und ich glaube, nach eineinhalb Jahren habe ich aufgegeben und gesagt, aus, Schluss, passt, ich verkaufe es nicht mehr. Ihr behaltet alles im Zugang dazu, aber ich verkaufe es einfach nicht.
Ich habe nur mehr Zoom-Videos gedreht, und nämlich für Umsatz, den ich bereits hatte.
Das heißt, es haben ja deswegen nicht mehr Leute gekauft auf einmal, sondern es war wirklich dieser Peak 2020, 2021 ist dann auch noch ein, dann war es tot. Und dann habe ich also nur mehr unter Anführungszeichen, das klingt jetzt vielleicht ein bisschen blöd, aber für die bestehenden Kunden und den bereits erworbenen Umsatz, die ganze Arbeit nachgearbeitet.
Und ich rechne mir ja von jedem meiner Programme oder Angebote aus, was stecke ich rein, was kriege ich raus, was ist das im Schnitt pro Arbeitsstunde. Und das ist natürlich immer weniger gefordert. Dann hab ich die Reißleine ziehen müssen, es ging nicht mehr.
Silke
Okay, ja spannend. Es ist auch ein ganz wichtiger Punkt, dass man sich seine Angebote anschaut. Und du bist da ja sehr genau, das lernt man auch alles bei dir, dass du die Zeiten trackst, die du tatsächlich an deinen einzelnen Angeboten und Produkten arbeitest und du ganz genau sagen kannst, okay, ich muss damit theoretisch das und das verdienen, damit sich das unterm Strich rentiert, weil ich weiß, so viel Zeit habe ich reingesteckt und da muss das und das dabei rumkommen.
Claudia
Die Betreuungszeit, ja. Also nicht falsch verstehen.
Die Produktionszeit der Inhalte fällt raus, weil das ist eine Investition. Ich verkaufe das Ding ja hoffentlich mehrmals, ja. Aber diese ganze Betreuung…
Ich denke nur Home-Sweet-Office, das letzte Mal habe ich wirklich, da habe ich ja nicht mal großartig Videos neu gedreht oder Texte neu gemacht und habe in dem halben Jahr 100 Betreuungsstunden reingesteckt. Das muss halt auch rauskommen.
Silke
Genau, ja, ja, wenn man einen Stundensatz ansetzt, dann muss da halt Betrag x unten rauskommen, sonst rentiert sich die Geschichte nicht. Also angesichts der Zeit, der Fortgeschrittenen, ich habe noch zwei, drei Fragen und dann würde ich noch gerne This or That mit dir spielen.
Aber ich möchte gerne nochmal auf Abenteuer Homeoffice an sich eingehen. Was ist denn eigentlich dein Lieblingsthema, wenn du eins benennen solltest, rund dein oder das Abenteuer Homeoffice.
Claudia
Planung, Planung, ganz eindeutig nicht ins Blaue hinein agieren oder vielleicht sogar nur reagieren. Ja, das ist es ja meistens, es wird nicht agiert, es wird reagiert, sondern sich wirklich das Leben mit Planung zu erleichtern, egal welchen Bereich es geht. Das ist, glaube ich, so mein Hardcore-Lieblingsthema. Da hängt natürlich wahnsinnig viel dran.
Strategien für effektives Arbeiten im Homeoffice
Silke
Wie gehst du denn eigentlich mit Ablenkung im Homeoffice Also ich weiß, dass du mal auch gesagt hast, ja, und dann hat man da den Wäschestapel und man sieht, die Fenster müssten geputzt werden und das ist dies zu tun und das zu tun. Hast du da einen goldenen Tipp, wie man das ausblenden kann oder was man da tun kann?
Claudia
Also inzwischen habe ich kein Problem mehr damit. Ich habe auch das eigene Büro, kann da zumachen, Handy drehe ich so und so immer auf lautlos, Also das ist Wurscht.
Aber ich habe ja jahrelang im Wohnzimmer gearbeitet. Und da war der Wäscheständer hinter mir und die Kinder haben getobt und Playstation gespielt und Ähnliches. Und was den Haushalt angeht, war wirklich so in dem Moment, wo mir der Impuls hochgekommen ist, verdammt, das muss ich auch noch machen, dass ich mir geantwortet habe, ja aber nicht jetzt.
Das war das, was mir geholfen hat und wenn allzu viel Trubel rundherum war und ich eben im Wohnzimmer gesessen bin, ich habe mir Kopfhörer aufgesetzt. Erstens war das das Signal für meine Kinder, dass sie mich nicht ansprechen oder nur, ich habe immer gesagt, Feuer, Blut, eine dritte Katastrophe, dann dürft ihr mich stören. Und ansonsten wartet ihr einfach, bis ich fertig bin. Bis ich die Kopfhörer runternehme. Und damit hat das eigentlich sehr gut funktioniert.
Silke
Ich kenne es ja auch gut. Aktuell sind Sommerferien. Wenn meine Tochter gut drauf ist, kann sie alle fünf Minuten ankommen und dann muss sie mir was ganz Wichtiges erzählen. Und ich glaube, da darf man aber auch tatsächlich sagen, wie es ist, nämlich, dass man gerade arbeitet, dass das wichtig ist und darf dem auch oder muss dem auch eine Priorität geben, ja?
Also Arbeit hat eine Priorität, genauso wie Content-Erstellung eine Priorität haben sollte. Und dann muss man das einfach klar kommunizieren und eben, wie du das auch gemacht hast, etwas mit den Kindern ausmachen, wo dann klar ist, okay, jetzt arbeite ich und dann klappt das auch im Homeoffice.
Claudia
Und dann arbeitet man halt keine drei Stunden durch, sondern arbeitet eine Stunde und widmet sich eine Viertelstunde all dem, was die Kinder jetzt brauchen, erzählen wollen, fragen wollen oder Entscheidungen getroffen werden müssen. Und ich meine, ich habe ja das Problem schon viel früher gehabt vor meiner Selbstständigkeit, nämlich indem ich im Homeoffice gearbeitet habe.
Mein Junior war besonders gut darin, irgendwas zu Hause liegen zu lassen, nicht mitzunehmen. Die Schule ist Luftlinien nicht mal 800 Meter entfernt. Und dann kam der Anruf, dann ist er bei der Direktorin gestanden und hat die Mama angerufen und hat gesagt, Mama kannst du mir bitte mein Frühstück, Turnsackerl, was auch immer, Hausübungsheft bringen.
Und das habe ich am Anfang brav gemacht, aber es ist halt dann, du bist draußen, du musst jetzt wieder reinkommen, musst mich ins Auto setzen, hinfahren. Und irgendwann einmal ist mir das so auf die Nerven gegangen, dass ich gesagt habe, nein, was würdest du machen? Ich war ja einmal in der Woche in Wien in der Anstellung, die anderen Tage halt zu Hause im Homeoffice und ich habe zu ihm gesagt, was würdest du machen, wenn ich jetzt in Wien sitzen würde im Büro? Könnte ich dich auch nicht vorbeibringen? Du musst daran denken. Und wenn nicht, dann turnst du nicht mit. Oder halt in normalen Straßengewand. Und dann auf einmal hat es sehr schnell funktioniert. Also ich glaube, wenn wir selber klar sind, dann gehen auch die Kinder mit.
Silke
Ja, das ist glaube ich nochmal ein ganz wichtiger Hinweis.
Claudia
Und Haushalt kann man ignorieren.
This or That
Silke
Jetzt möchte ich ganz gerne noch eine Runde This or That mit dir spielen. Also sprich immer zwei Begriffe. Du darfst entscheiden, was dir lieber ist oder wofür du dich entscheiden würdest.
Kaffee oder Tee?
Claudia
Kaffee.
Silke
Meer oder Berge?
Claudia
Meer.
Silke
Blog oder Podcast?
Claudia
Boah, das ist gemein. Blog.
Silke
Blog, okay. Instagram oder LinkedIn?
Claudia
Instagram.
Silke
Apple oder Windows? Du arbeitest mit beiden, gell?
Claudia
Ich arbeite mit beiden, aber hauptsächlich mit Windows. Dann nehme ich Windows.
Silke
Okay. Jetzt die allerwichtigste Frage. Nutella-Brot mit oder ohne Butter?
Claudia
Hatte ich dir ja schon geschrieben unter deinem Posting. Erstens ist es das Nutella und nicht der Nutella oder die Nutella. Also das merkt man ja zwischen Österreich und Deutschland. Das ist eine Katastrophe, was in Deutschland alles als das oder anders als wir halt bezeichnet werden.
Wir sagen der Laptop und in Deutschland das Laptop. Also es ist das Nutella oder der Nutella-Aufstrich und nur mit Butter.
Silke
Okay, ja, danke dafür.
Du hast ganz, ganz spannende Angebote, also Home-Sweet-Office, Power-Quartal haben wir heute gar nicht drüber gesprochen, könnte man noch eine ganze Episode mit füllen, Content-Planungs-Club, der bald wieder aufgeht.
Und du hast auch ganz viele Selbstlernerkurse, Trello, One-Minute-To-Do-List, etc. Ich verlinke alles in den Show Notes.
Und mein Tipp des Tages definitiv, setzt euch bei Claudia auf den Newsletter. Den verlinke ich auch, die Newsletter-Anmeldung. Da schreibt sie sowieso, wenn es was Neues gibt und hält euch auf dem Laufenden auch mit ihren tollen Webinaren, mit ihren tollen kostenlosen Angeboten.
Und dann sage ich von Herzen danke, dass du in meiner zweiten Interview-Episode dabei warst. Das hat mich wahnsinnig gefreut. Ich könnte noch stundenlang mit dir quatschen. Vielleicht gibt es ja auch irgendwann, man soll ja guten Content wiederholen, nochmal eine zweite Interviewfolge mit uns, wer weiß.
Claudia
Ich würde mich freuen, auch bei mir.
Silke
Ja, oder so, dann komme ich in dein Abenteuer Homeoffice. Herzlichen Dank von mir an dich, dass du da warst, hat mich sehr gefreut und alles Gute für dich.
Claudia
Ich danke dir, große Ehre als Zweite dabei zu sein beim Interview Podcast und du machst das ganz super.
Einleitung: Was ist Mindset und wie entwickelt es sich?
Mindset – ein Begriff, der in aller Munde ist und doch oft missverstanden wird. Es geht um mehr als nur positives Denken. Es geht um die grundlegende Einstellung, mit der wir an Herausforderungen herangehen. Ein “fixed mindset” sieht Fähigkeiten als statisch an – man hat, was man hat, und das war’s. Im Gegensatz dazu steht das “growth mindset”, das Wachstum und Entwicklung betont. Es ist die Überzeugung, dass man sich durch Anstrengung und Lernen verbessern kann.
Die Entwicklung des Mindsets
Das Mindset ist nicht etwas, das wir von Geburt an haben, sondern etwas, das wir im Laufe unseres Lebens formen und verändern können. Es gibt verschiedene Faktoren, die unser Mindset beeinflussen, wie zum Beispiel:
Erziehung: Die Art und Weise, wie wir von unseren Eltern, Lehrern und anderen Bezugspersonen erzogen wurden, hat einen großen Einfluss auf unser Mindset. Wenn wir zum Beispiel viel Lob, Ermutigung und Unterstützung erhalten, neigen wir eher zu einem positiven und wachstumsorientierten Mindset. Wenn wir hingegen viel Kritik, Druck und Bestrafung erfahren haben, neigen wir eher zu einem negativen und fixierten Mindset.
Bildung: Die Art und Weise, wie wir in der Schule und im Studium gelernt haben, hat ebenfalls einen Einfluss auf unser Mindset. Wenn wir zum Beispiel viel Wert auf Noten, Leistung und Vergleich gelegt haben, neigen wir eher zu einem fixierten Mindset. Wenn wir hingegen mehr Wert auf Lernen, Verstehen und Neugier gelegt haben, neigen wir eher zu einem wachstumsorientierten Mindset.
Erfahrungen: Die Art und Weise, wie wir mit unseren Erfahrungen im Leben umgehen, hat auch einen Einfluss auf unser Mindset. Wenn wir zum Beispiel unsere Erfolge als Resultat unserer Anstrengung und unseres Lernens sehen, neigen wir eher zu einem wachstumsorientierten Mindset. Wenn wir hingegen unsere Erfolge als Resultat unserer angeborenen Fähigkeiten oder unseres Glücks sehen, neigen wir eher zu einem fixierten Mindset. Das Gleiche gilt für unsere Misserfolge: Wenn wir sie als Lernchancen sehen, neigen wir eher zu einem wachstumsorientierten Mindset. Wenn wir sie als Beweise für unsere Unfähigkeit oder unser Pech sehen, neigen wir eher zu einem fixierten Mindset.
Wie du siehst, ist unser Mindset nicht statisch, sondern dynamisch. Wir können unser Mindset verändern, indem wir uns unserer Glaubenssätze bewusst werden, unsere Denkmuster hinterfragen und neue Strategien anwenden, um unser Denken, Fühlen und Handeln zu beeinflussen.
Die Wichtigkeit des Mindset für den Business-Erfolg
Das Mindset ist wichtig für den Business-Erfolg, weil es unsere Einstellung zu uns selbst, zu unseren Zielen und zu unseren Herausforderungen bestimmt. Ein positives und wachstumsorientiertes Mindset hat folgende Vorteile:
Es fördert die Selbstwirksamkeit. Das ist die Überzeugung, dass wir unsere Ziele erreichen können, wenn wir uns anstrengen und lernen. Menschen mit einem hohen Selbstwirksamkeitsgefühl haben mehr Selbstvertrauen, Motivation und Durchhaltevermögen. Sie glauben an ihre Fähigkeiten und sind bereit, sich neuen Herausforderungen zu stellen.
Es ermöglicht die Anpassungsfähigkeit. Das ist die Fähigkeit, sich flexibel und kreativ an Veränderungen anzupassen. Menschen mit einem hohen Anpassungsvermögen können mit Unsicherheit und Komplexität umgehen. Sie sehen Veränderungen als Chancen und nicht als Bedrohungen. Sie sind offen für neue Ideen und Feedback und können ihre Strategien entsprechend anpassen.
Es steigert die Leistungsfähigkeit. Das ist die Fähigkeit, qualitativ hochwertige Ergebnisse zu erzielen. Menschen mit einem hohen Leistungsvermögen setzen sich hohe Standards und arbeiten effektiv und effizient. Sie nutzen ihre Stärken und arbeiten an ihren Schwächen. Sie messen ihren Erfolg an ihren eigenen Zielen und nicht an denen anderer.
Wie du siehst, ist das Mindset ein wichtiger Faktor für den Business-Erfolg. Es ist aber nicht etwas, das du einmal hast und dann nie wieder änderst. Es ist etwas, das du ständig pflegen und entwickeln kannst.
Und damit das Ganze hier nicht ganz so theoretisch bleibt, habe ich dir 9 Business-Mindset-Tipps mitgebracht, mit denen du deine Einstellung verbessern und damit auch dein Online-Business optimieren kannst. Let’s go!
Podcast-Episode #096: Nutze diese 9 Tipps, um dein Business-Mindset zu pushen!
Business-Mindset No 1: Ziele setzen und sichtbar machen
Klare Ziele sind das A und O für jedes erfolgreiche Business. Sie geben die Richtung vor und motivieren uns, auch wenn es mal schwierig wird. Schreibe deine Ziele auf und platziere sie dort, wo du sie täglich siehst. Die ständige Erinnerung daran wird dich motivieren, am Ball zu bleiben.
Die Kraft der Visualisierung
Visualisiere deine Ziele. Stelle dir vor, wie es sich anfühlt, sie zu erreichen. Diese mentale Übung wird dir helfen, die notwendige Energie und Leidenschaft aufzubringen, um deine Ziele zu verfolgen. Nutze Vision Boards oder digitale Tools, um deine Ziele lebendig zu machen.
Kleine Schritte zum großen Ziel
Zerlege deine Ziele in kleinere, handhabbare Aufgaben. Feiere jeden kleinen Erfolg auf dem Weg zum großen Ziel. Das kann dich dabei unterstützen, motiviert zu bleiben und ein Gefühl des Fortschritts zu bewahren.
Die Welt verändert sich rasant, und lebenslanges Lernen ist unerlässlich, um am Puls der Zeit zu bleiben. Entwickle neue Fähigkeiten und sei bereit, dich neuen Herausforderungen zu stellen. Nur so kannst du dein Business voranbringen und wachsen. Lernbereitschaft bietet ein sehr großes Wachstumspotential.
Neugier als Treibstoff
Bleibe neugierig. Frage dich stets, was du noch nicht weißt und wo du noch wachsen kannst. Neugier ist der Treibstoff für Innovation und Kreativität in deinem Business.
Lernen als tägliche Routine
Integriere das Lernen in deinen Alltag. Widme täglich Zeit dem Lesen, Online-Kursen oder dem Austausch mit anderen Unternehmerinnen. Mach Lernen zu einer Gewohnheit, die dich und dein Business stärkt.
Business-Mindset No 3: Geduld bewahren und Ausdauer entwickeln
Ausdauer ist eine der wichtigsten Eigenschaften im Unternehmertum. Es wird Zeiten geben, in denen nichts zu funktionieren scheint. Hier ist Geduld gefragt. Behalte eine langfristige Perspektive bei und gib nicht auf – der Erfolg kommt oft nach der nächsten Kurve.
Langfristige Ziele im Blick
Verliere deine langfristigen Ziele nicht aus den Augen. Kurzfristige Rückschläge sind normal und gehören zum Wachstumsprozess dazu. Konzentriere dich auf das große Bild und lass dich nicht von temporären Hindernissen entmutigen.
Resilienz aufbauen
Resilienz ist die Fähigkeit, sich von Rückschlägen schnell zu erholen. Entwickle Strategien, die dir helfen, resilient zu bleiben, wie zum Beispiel regelmäßige Reflexion und das Festhalten an deinen Kernwerten.
Umsetzungspartner suchen
Wenn du merkst, dass du dich schwer tust, an einer Sache dranzubleiben, dann suche dir einen Umsetzungspartner bzw. Business Buddy und committe dich ihr oder ihm gegenüber, bestimmte Aufgaben bis zu einem festgelegten Zeitpunkt zu erledigen.
Business-Mindset No 4: Fehler als Lernchancen betrachten
Eine gesunde Fehlerkultur ist essentiell für das Wachstum. Nicht jeder Fehler ist ein Rückschlag; viele sind Chancen zum Lernen und Verbessern. Reflektiere deine Fehler und passe deine Strategie an, um es beim nächsten Mal besser zu machen.
Umgang mit Fehlern
Lerne, Fehler anzunehmen und konstruktiv damit umzugehen. Analysiere, was schiefgelaufen ist, und überlege, wie du es in Zukunft besser machen kannst. Fehler sind wertvolle Lektionen auf dem Weg zum Erfolg.
Eine Kultur des Experimentierens
Fördere eine Kultur des Experimentierens in deinem Business. Erlaube dir, neue Ideen auszuprobieren, auch wenn sie nicht immer funktionieren. Das ist der Weg zu Innovation und Fortschritt.
Business-Mindset No 5: Selbstfürsorge und Schlaf
Unterschätze niemals die Kraft von gutem Schlaf und Erholung. Sie sind entscheidend für deine Leistungsfähigkeit. Finde eine Balance zwischen Arbeit und Ruhephasen, um langfristig produktiv und gesund zu bleiben.
Priorisiere deine Gesundheit
Deine Gesundheit ist dein wichtigstes Kapital. Achte auf eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung und genügend Schlaf. Nur ein gesunder Körper kann Höchstleistungen erbringen.
Entspannungstechniken
Nutze Entspannungstechniken wie Meditation, Yoga oder einfache Atemübungen, um Stress abzubauen und deine mentale Klarheit zu bewahren. Diese Praktiken können dir helfen, im hektischen Alltag eines Online-Business einen kühlen Kopf zu bewahren.
Business-Mindset No 6: Wachstum und persönliche Entwicklung
Überprüfe regelmäßig deine Ziele und passe sie an, wenn nötig. Persönliche und berufliche Weiterentwicklung sollte immer Teil deines Plans sein. Nutze Selbstreflexion und Feedback, um dich stetig zu verbessern.
Setze dir Herausforderungen
Fordere dich selbst heraus. Setze dir regelmäßig neue Ziele, die dich aus deiner Komfortzone herausbringen. Das wird dir helfen, zu wachsen und neue Perspektiven für dein Business zu gewinnen.
Nutze Feedback als Werkzeug
Sei offen für Feedback. Es ist ein wertvolles Werkzeug, um zu lernen und sich weiterzuentwickeln. Höre auf das, was Kunden, Kollegen und Mentoren sagen, und nutze es, um dich und dein Business zu verbessern.
Business-Mindset No 7: Ausreden überwinden und Probleme lösen
Jeder hat Ausreden. Die Kunst ist, sie zu erkennen und zu überwinden. Nutze Problemlösungsstrategien und Ressourcen, um deine Ziele zu erreichen. Manchmal sind Verhaltensänderungen nötig, um voranzukommen.
Proaktivität statt Passivität
Sei proaktiv. Warte nicht darauf, dass Probleme sich von selbst lösen. Ergreife die Initiative und finde Lösungen. Das zeigt wahre Unternehmerqualitäten und bringt dich deinen Zielen näher.
Nutze Ressourcen effektiv
Es gibt unzählige Ressourcen, die dir helfen können, Probleme zu lösen und Ausreden zu überwinden. Nutze Online-Communities, Bücher, Workshops und Beratung, um dich weiterzubilden und Lösungen zu finden.
Business-Mindset No 8: Kooperationen und Unterstützung suchen
Niemand ist eine Insel. Netzwerke und Kooperationen sind unerlässlich für den Erfolg. Arbeite mit Coaches und Mentoren zusammen und scheue dich nicht, um Hilfe zu bitten, wenn du sie brauchst.
Vernetze dich
Bau dir ein starkes Netzwerk auf. Verbinde dich mit anderen Unternehmerinnen, die ähnliche Herausforderungen meistern. Gemeinsam könnt ihr voneinander lernen und euch gegenseitig unterstützen.
Mentoren finden
Suche dir Mentoren, die dort sind, wo du hin möchtest. Sie können dir wertvolle Einblicke und Ratschläge geben, die dir helfen, schneller voranzukommen und Fehler zu vermeiden.
Business-Mindset No 9: Investitionen für Wachstum nutzen
Investitionen sind das Sprungbrett für dein Online-Business. Sie ermöglichen es dir, schneller zu wachsen und deine Ziele zu erreichen. Hier sind einige Grundprinzipien, wie du Investitionen effektiv nutzen kannst:
Klare Unterscheidung zwischen Ausgaben und Investitionen
Nicht jede Ausgabe ist eine Investition. Es ist wichtig, den Unterschied zu erkennen:
Ausgaben sind Kosten, die dein Business aufrechterhalten, aber keinen direkten Mehrwert schaffen. Beispiele sind Büromiete, Versicherungen oder Gehälter.
Investitionen hingegen sind gezielte Ausgaben, die dein Business voranbringen. Sie haben das Potenzial, einen positiven ROI (Return on Investment) zu generieren. Das können Marketingkampagnen, Weiterbildungen, Technologie-Tools oder die Zusammenarbeit mit Experten sein.
Zusammenarbeit mit Coaches zur Business-Optimierung
Coaches und Berater können wertvolle Unterstützung bieten. Sie bringen Erfahrung und Fachwissen mit und können dir helfen, kluge Entscheidungen zu treffen. Suche nach Coaches, die sich auf dein Businessgebiet spezialisiert haben – sei es Marketing, Finanzen oder Personalentwicklung.
Wenn du jetzt auch Lust hast, mit einem Online-Marketing-Coach zusammenzuarbeiten, dann bist du hier genau an der richtigen Stelle. Mit meinem 10+2 Wochen Programm „Alles im Griff“ lernst du, wie du dir selbst einen authentischen und funktionierenden Marketing-Fahrplan für dein Business erstellen kannst – mit mir an deiner Seite als Abkürzung zum Erfolg: Alles im Griff-Programm
Wie Investitionen das Business auf ein neues Level heben können
Investitionen können verschiedene Formen annehmen:
Marketing und Werbung: Gezielte Werbekampagnen können deine Reichweite erhöhen und neue Kunden gewinnen. Investiere in Online-Marketing, Social-Media-Anzeigen oder Influencer-Kooperationen.
Technologie und Tools: Nutze moderne Technologien, um effizienter zu arbeiten. Automatisierungstools, CRM-Systeme oder E-Commerce-Plattformen können dein Business skalierbar machen.
Weiterbildung und Schulungen: Investiere in deine persönliche und berufliche Entwicklung. Besuche Seminare, Webinare oder Konferenzen, um dein Wissen zu erweitern.
Outsourcing: Delegiere Aufgaben, die nicht zu deinen Kernkompetenzen gehören. Das gibt dir mehr Zeit, dich auf das Wesentliche zu konzentrieren.
Denke bei Investitionen immer langfristig. Sie sind kein Kostenfaktor, sondern eine strategische Entscheidung, die dein Business voranbringt. Setze sie gezielt ein, um dein Wachstum zu beschleunigen und deine Ziele zu erreichen. 🚀
Fazit: Dein Weg zum Mindset-Masterplan
Du hast nun einen tiefen Einblick in die Welt des Mindsets und dessen Bedeutung für dein Online-Business erhalten. Die vorgestellten 9 Tipps sind mehr als nur Ratschläge – sie sind der Schlüssel zu einer neuen Denkweise, die dich und dein Unternehmen transformieren wird.
Erinnere dich daran, dass jedes Ziel, das du dir setzt, erreichbar ist, wenn du es mit Entschlossenheit und einem klaren Plan angehst. Deine Lernbereitschaft und die Fähigkeit, aus Fehlern zu lernen, sind unverzichtbare Werkzeuge auf diesem Weg. Geduld und Ausdauer werden dich durch die unvermeidlichen Herausforderungen führen, und Selbstfürsorge wird sicherstellen, dass du auf diesem Weg nicht ausbrennst.
Die persönliche und berufliche Entwicklung, die du durch die Überwindung von Ausreden und die Lösung von Problemen erreichst, ist unbezahlbar. Kooperationen und Netzwerke sind nicht nur Unterstützungssysteme, sondern auch Wachstumstreiber, die neue Perspektiven und Möglichkeiten eröffnen. Und schließlich sind Investitionen die Saat für zukünftigen Erfolg – sie sind es, die dein Business auf die nächste Ebene bringen.
Es ist wichtig, dass du dich nicht von Rückschlägen entmutigen lässt. Jeder Unternehmer und jede Unternehmerin hat mit Zweifeln und Unsicherheiten zu kämpfen. Was zählt, ist, wie du darauf reagierst. Mit einem “growth mindset” siehst du jede Schwierigkeit als Chance, zu lernen und zu wachsen. Du bist nicht allein auf dieser Reise. Suche aktiv nach Gleichgesinnten, Mentoren und Coaches, die dich verstehen und unterstützen können.
Dein Online-Business ist eine Reflexion deiner selbst. Wenn du wächst, wächst auch dein Business. Nimm dir die Zeit, die du brauchst, um dein Mindset zu pflegen und zu entwickeln. Es ist die wertvollste Investition, die du je tätigen wirst – eine Investition in dich selbst.
Zum Abschluss möchte ich dich ermutigen, die Tipps aus diesem Artikel nicht nur zu lesen, sondern sie zu leben. Integriere sie in deinen Alltag, mache sie zu deinen Gewohnheiten und beobachte, wie sich dein Business – und dein Leben – zum Positiven verändert. Der Mindset-Masterplan ist kein einmaliges Projekt, sondern eine lebenslange Reise. Beginne heute damit, und die Ergebnisse werden nicht lange auf sich warten lassen. Viel Erfolg!
Wie definierst du, ob du produktiv bist? Im Ergebnis wirst du dein produktives Handeln vermutlich bejahen, wenn du innerhalb einer von dir selbst gesetzten Zeit die von dir vorgenommenen Aufgaben erledigst. Wie ist es aber, wenn du das bisher noch nicht so klappt? Wenn du bisher noch nicht oder selten produktiv bist. Woran kann das liegen? Wie du deine Produktivität steigern kannst als Selbständige oder Unternehmerin und die immer wieder auftauchenden Stolperfallen vermeiden kannst, erfährst du im Blogartikel und in der Podcast-Episode #041 vom ALLES IM GRIFF im Online-Marketing-Podcast.
Podcast-Episode #041: Produktivität steigern im Online-Business – Tipps für Selbständige und Unternehmerinnen
Doch es gibt auch gute Nachrichten: Es gibt eine Vielzahl von Zeitmanagement-Methoden, die dir helfen können, deine Zeit optimal zu nutzen und deine Produktivität rund um dein Online-Marketing zu steigern.
In diesem Artikel zeige ich dir die besten Methoden, mit denen du deine Ziele erreichen und deine Träume verwirklichen kannst. Von der Pomodoro-Technik bis zur Eisenhower-Matrix – lass uns gemeinsam schauen, welche der Methoden für dich funktionieren und zu deinem Leben und deinen Bedürfnissen passen könnte.
Was ist Zeitmanagement
Zeitmanagement bezeichnet grundsätzlich die Fähigkeit, die zur Verfügung stehende Zeit optimal zu nutzen, um bestimmte gesetzte Ziele zu erreichen und Aufgaben zu erledigen. Es geht also darum, die eigenen (Marketing-) Aktivitäten so zu planen, dass man seine Zeit möglichst effektiv nutzt und dadurch mehr erreicht.
Das Ziel des Zeitmanagements ist es also, die eigene Produktivität zu steigern und so auch Stress sowie Zeitdruck zu reduzieren. Es geht darum,
5 Zeitmanagement-Methoden zur Steigerung der Produktivität
Gottlob haben sich Menschen schon immer Gedanken darüber gemacht, wie sie die eigene Produktivität (und auch die anderer) steigern können. Du kannst also auf bewährte Zeitmanagement-Methoden zurückgreifen, sie in deinen Tagesablauf integrieren und schauen, welche der zahlreichen Methoden für dich am besten funktioniert. Auch wenn die Strategien unterschiedliche Ansätze haben, führen sie doch dazu,
dir mehr Zeit im Laufe des Tages zu verschaffen,
Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit zu setzen,
Aufgaben in sinnvoller Reihenfolge zu erledigen,
schlechte bzw. zeitfressende Gewohnheiten abzulegen oder
den Tag bewusster und achtsamer zu gestalten.
Pomodoro-Technik
Eine der meistgenannten Zeitmanagement-Methoden ist die Pomodoro-Technik, die tatsächlich nichts mit meinem Lieblingsgemüse zu tun hat.
[Übrigens: Tomaten gehören zum Fruchtgemüse. Sie sind ein “Mittelding” zwischen Obst und Gemüse. Als Obst werden Früchte, also die aus bestäubten Blüten entstandenen essbaren Pflanzenteile, bezeichnet. In der Regel sind Obstpflanzen mehrjährig. Beim Gemüse dagegen werden andere Pflanzenteile als die Früchte gegessen. Gemüsepflanzen sind meist einjährig. Zudem haben sie deutlich weniger Zucker als beispielsweise Apfel oder Kirschen. Darum zählen Tomaten, Zucchini, Kürbisse, Gurken und Auberginen zum Fruchtgemüse. Quelle: https://www.terramore.net/de/produkt/pomodoro/]
Die Pomodoro-Technik ist eine Methode des Zeitmanagements, bei der Arbeit in 25-minütigen Intervallen (Pomodori) mit jeweils 5-minütigen Pausen durchgeführt wird. Nach vier Pomodori gibt es dann eine längere Pause von meist 20-30 Minuten.
Der Name der Methode leitet sich von einem Küchentimer in Form einer Tomate (italienisch “pomodoro”) ab, den der Erfinder Methode, Francesco Cirillo, benutzt hat.
Die Vorteile der Pomodoro-Technik sind:
Höhere Produktivität: Durch die Fokussierung auf eine bestimmte Aufgabe und die Zeitbegrenzung werden die Aufgaben schneller erledigt.
Bessere Konzentration: Durch die klare Abgrenzung der Arbeitsintervalle wird die Konzentration gefördert und die Ablenkungen werden minimiert.
Weniger Stress: Durch die regelmäßigen Pausen nach jeweils 25 Minuten kann Stress reduziert werden.
Geringere Ermüdung: Durch die kurzen Arbeitsintervalle wird eine Überlastung vermieden
Die Nachteile der Pomodoro-Technik sind:
Weniger Flexibilität: Die Methode kann schwierig sein, wenn es notwendig ist, Aufgaben abzubrechen oder umzuplanen.
Strenge Zeitvorgabe: Die feste Zeitvorgabe kann für manche Menschen stressig sein und dazu führen, dass sie sich gestresst fühlen, wenn sie nicht alles in der vorgegebenen Zeit schaffen.
Langsame Einarbeitungszeit: Die Umstellung auf die Methode kann zu Beginn Zeit kosten und erfordert eine gewisse Gewöhnungsphase.
Insgesamt kann die Pomodoro-Technik jedoch eine effektive Methode sein, um die eigene Produktivität zu steigern und sich besser zu konzentrieren. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass sie nicht für jeden geeignet ist und dass es oft eine gewisse Anpassungsphase braucht, um die Methode optimal zu nutzen.
Für mich persönlich hat die Pomodoro-Technik nicht funktioniert. Das sollte aber nicht bedeuten, dass du sie für dich nicht ausprobieren solltest. Ich kenne viele Kolleginnen, die mit dieser Zeitmanagement-Methode hervorragend zurechtkommen und ihre Produktivität steigern können.
Getting Things Done (GTD) und mein Tipp dazu
Bei Getting Things Done geht es schlichtweg darum, dass du nicht einfach versuchst, deine ellenlange To-do-Liste irgendwie abzuarbeiten – das ist nämlich unmöglich, weil du als Selbständige oder Unternehmerin immer eine schier endlose To-do-Liste haben wirst. Vielmehr geht es bei GTD um die Priorisierung der Aufgaben in einem System.
Diese Zeitmanagement-Methode wurde von David Allen entwickelt und basiert auf der Idee, dass das Festhalten und Organisieren von Ideen in einem System dazu beiträgt, den Kopf frei zu machen und produktiver zu sein.
Die Methode besteht aus 5 Schritten:
Erfassen: Sammle alle Aufgaben, Ideen und Verpflichtungen an einem Ort.
Kategorisieren: Ordne die Aufgaben nach Projekten und Zusammenhängen.
Planen: Plane die nächste Aktion für jedes Projekt und berücksichtige dabei die verfügbaren Ressourcen und Prioritäten
Erledigen: Führe die geplanten Aktionen aus.
Überprüfen: Überprüfe regelmäßig deine Projekte und Aufgaben, um sicherzustellen, dass du noch auf Kurs bist.
Die Vorteile der GTD-Methode sind:
Bessere Organisation: Durch das Festhalten aller Aufgaben und Ideen in einem System behält man den Überblick und kann so Prioritäten setzen.
Weniger Stress: Durch die klare Organisation und die Priorisierung der Aufgaben wird Stress reduziert.
Erhöhte Produktivität: Durch die klare Planung und Strukturierung der Aufgaben wird die Produktivität gesteigert.
Mehr Kreativität: Das Auslagern von Ideen und Verpflichtungen macht den Kopf frei für mehr kreative Tätigkeiten.
Die Nachteile der GTD-Methode sind:
Hoher Zeitaufwand: Die Umsetzung der Methode erfordert zumindest zu Beginn eine gewisse Eingewöhnungsphase und dauert deswegen ein bisschen länger.
Fehlende Flexibilität: Die strikte Planung und Organisation kann dazu führen, dass es schwierig ist, auf unvorhergesehene Ereignisse oder Änderungen zu reagieren.
Komplexität: Die Methode kann aufgrund ihrer Komplexität und des benötigten Systems für manche Menschen schwer umsetzbar sein.
Ich finde den Grundgedanken von Getting Things Done richtig gut und ich denke, die Vorteile sprechen auch für sich. Allerdings war GTD wegen der Nachteile für mich so nicht umsetzbar.
Mein Tipp zu dieser Zeitmanagement-Methode
Ich habe diese Zeitmanagement-Methode Getting Things Done deswegen ein bisschen abgewandelt und arbeite mit zwei Systemen:
Im ersten System, das bei mir Trello ist, sammle ich alle Aufgaben, Ideen und Verpflichtungen auf einem Board. Dort werden diese Aufgaben und Projekte auch sortiert und auf weiteren Boards (z.B. Content Plan, Projektplanung) sortiert.
Die (Tages-)Planung an sich mache ich allerdings ganz “oldschool” auf Papier mit einer modifizierten To-do-Liste, nämlich der Ziele-Liste. Dort kann ich pro Tag nur 3 Hauptaufgaben mit 3 Teilaufgaben notieren und diese dann Schritt für Schritt abarbeiten. Das funktioniert unheimlich gut für mich. Sollte ich nach Erledigung der Ziele-Liste noch Zeit zur Verfügung haben, suche ich mir einfach noch etwas vom Trello-Board.
Eisenhower-Matrix
Die Eisenhower-Matrix ist eine einfache, aber effektive Zeitmanagement-Methode, die dabei hilft, Aufgaben nach ihrer Wichtigkeit und Dringlichkeit zu priorisieren. Die Methode basiert auf der Idee, dass man seine Zeit und Energie am besten auf diejenigen Aufgaben fokussieren sollte, die jetzt im Moment wichtig und dringlich sind.
Die Methode besteht aus vier Quadranten:
Die Eisenhower-Matrix besteht aus vier Quadranten, die unterschiedlich qualifiziert sind.
Dringend und wichtig (links oben): Aufgaben in diesem Quadranten müssen sofort erledigt werden und haben einen hohen Stellenwert. Dazu können beispielsweise Deadlines oder wichtige Meetings gehören.
Wichtig, aber nicht dringend (rechts oben): Aufgaben in diesem Feld sind zwar wichtig, müssen aber nicht sofort erledigt werden. Hierzu gehören beispielsweise längerfristige Projekte oder strategische Planungen.
Dringend, aber nicht wichtig (links unten): Aufgaben in diesem Quadranten sind zwar dringend, haben aber keinen hohen Stellenwert. Hierzu gehören beispielsweise Unterbrechungen durch Telefonate oder E-Mails.
Weder dringend, noch wichtig (rechts unten): Aufgaben in diesem Quadranten haben keinen hohen Stellenwert und können später erledigt oder noch besser komplett gestrichen werden.
Die Vorteile der Eisenhower-Matrix als Zeitmanagement-Methode sind:
Klarheit: Durch die Aufteilung der Aufgaben in verschiedene Abschnitte wird man sich bewusster darüber, welche Aufgaben wirklich wichtig sind und welche nicht.
Effektivität: Durch die Fokussierung auf die wichtigen und dringenden Aufgaben wird die Produktivität und Effektivität gesteigert.
Priorisierung: Durch die Aufteilung der Aufgaben und damit der Priorisierung nach ihrer Wichtigkeit und Dringlichkeit wird vermieden, dass man Zeit und Energie auf Aufgaben verschwendet, die keinen hohen Stellenwert haben (oder auch haben sollten 😉).
Die Nachteile der Eisenhower-Matrix sind:
Eindimensionalität: Die Methode berücksichtigt nicht alle Faktoren, die bei der Priorisierung von Aufgaben eine Rolle spielen können, wie beispielsweise die Komplexität einer Aufgabe.
Überlastung: Die Methode kann dazu führen, dass man sich ausschließlich auf die dringenden und wichtigen Aufgaben konzentriert, was zu Überlastung und Stress führen kann.
Mangelnde Flexibilität: Die Methode kann dazu führen, dass man sich zu sehr auf die Priorisierung der Aufgaben nach Wichtigkeit und Dringlichkeit fixiert und zu wenig flexibel auf Veränderungen reagiert.
Aus meiner Sicht ist die Eisenhower-Matrix eine gute Zeitmanagement-Methode, um mehrere Aufgaben zu priorisieren, die man schon zuvor als potentiell wichtig und dringend qualifiziert hat. Oder aber du führst bei jeder Aufgabe einen kurzen gedanklichen Check nach dieser Zeitmanagement-Methode durch, um sie priorisieren zu können.
Eat the Frog
Die „Eat the Frog“-Methode ist eine bekannte Strategie zur Verbesserung des Zeitmanagements und der Produktivität. Sie geht davon aus, dass man am effektivsten arbeitet, wenn man zuerst die unangenehmen oder schwierigen Aufgaben erledigt, die man normalerweise aufschiebt.
Der Gedanke dahinter ist, dass wenn man die schwierigsten Aufgaben zuerst erledigt, man sich den Rest des Tages auf die einfacheren und angenehmeren Aufgaben konzentrieren kann, ohne sich um die unangenehmen Aufgaben sorgen zu müssen.
Im Grunde genommen besteht die Methode darin, sich jeden Tag in der Frühe auf eine wichtige, aber unangenehme Aufgabe zu konzentrieren und sie zu erledigen, bevor man mit anderen Aufgaben beginnt. Diese unangenehme Aufgabe wird als „Frosch“ bezeichnet, weil es sich dabei um etwas handelt, das man nicht wirklich tun will, aber trotzdem tun muss, um produktiv zu sein.
Die Vorteile der “Eat the Frog”-Methode sind:
Erhöhte Produktivität: Durch die Erledigung der vermeintlich schwierigsten und unangenehmsten Methode zuerst, wird man motiviert, weitere Aufgaben zu erledigen und dadurch auch den Rest des Tages bzw. der Arbeitszeit produktiv zu sein.
Weniger Stress: Wenn man die schwierigen Aufgaben zuerst erledigt, muss man sich den Rest des Tages nicht mehr damit beschäftigen und kann sich auf andere Dinge konzentrieren.
Mehr Freizeit: Durch die effektive Nutzung der Arbeitszeit hat man mehr Zeit für Freizeitaktivitäten.
Die Nachteile der “Eat the Frog”-Methode sind:
Schwierige Umsetzung: Es kann schwierig sein, die Motivation aufzubringen, sich um die schwierigste Aufgabe als erstes zu kümmern.
Mangelnde Flexibilität: Wenn man den ganzen Tag damit verbringt, nur schwierige Aufgaben zu erledigen, kann das zu einer mangelnden Flexibilität führen.
Kein Wundermittel: Obwohl die Methode sehr effektiv sein kann, ist sie kein Allheilmittel. Man sollte immer noch sicherstellen, dass man effektiv plant und organisiert, um das Beste aus der Methode herauszuholen.
Eat the Frog ist so überhaupt nicht meins. Wenn ich morgens erst eine Kröte schlucken muss, dann habe ich schon fast keine Lust mehr. Dann doch lieber “Eat the Käsesahne”?
Um ehrlich zu sein: Ich denke gar nicht in Kröten- oder Käsesahne-Kategorien. Durch die Ziele-Liste gibt es einfach maximal 9 kleine Aufgaben pro Tag, die einfach erledigt werden müssen. Und dann schaue ich drauf und schnappe mir, was mich gerade in diesem Moment packt. Am Ende des Tages habe ich an möglichst viele der 3×3 Aufgaben, also 3 Hauptaufgaben mit 3 Teilaufgaben, einen Haken gemacht. Und das klappt wirklich gut!
Mehr Infos zum Thema „Eat the Frog“ gibt’s in der Podcast-Episode #081 vom ALLES IM GRIFF im Online-Marketing Podcast:
Time-Blocking
Die „Time-Blocking“-Methode ist eine Strategie des Zeitmanagements, bei der man seinen Tag in Abschnitte oder „Blöcke“ von Zeit einteilt, um bestimmte Aufgaben zu erledigen. Im Wesentlichen plant man seine Zeit im Voraus und reserviert Zeitblöcke für spezifische Aufgaben oder Aktivitäten.
Die Methode besteht darin, einen Zeitplan zu erstellen und in diesem Zeitplan Zeitblöcke für spezifische Aufgaben zu reservieren. Zum Beispiel könnte man von 8:00 bis 10:00 Uhr einen Block für E-Mails und von 10:00 bis 12:00 Uhr einen Block für eine Präsentation reservieren.
Indem man diese Blöcke im Voraus plant und sie in seinem Kalender reserviert, kann man seine Zeit effektiver nutzen und sicherstellen, dass man genug Zeit für die wichtigen Aufgaben hat.
Die Vorteile der „Time-Blocking“-Methode sind:
Erhöhte Produktivität: Durch die Planung von Zeitblöcken für spezifische Aufgaben kann man sicherstellen, dass man genug Zeit hat, um wichtige Aufgaben zu erledigen, was zu einer höheren Produktivität führt.
Reduzierter Stress: Da diese Methode etwas Planung im Voraus bedarf, kann man sicherstellen, dass man genug Zeit hat, um seine Aufgaben zu erledigen, was zu einem reduzierten Stresslevel führen kann.
Bessere Zeitmanagement-Fähigkeiten: Indem man seine Zeit im Voraus plant, kann man seine Zeit besser organisieren und lernen, wie man seine Zeit effektiver nutzen kann.
Die Nachteile der „Time-Blocking“-Methode sind:
Weniger Flexibilität: Wenn man seine Zeit im Voraus plant, kann es schwierig sein, auf unvorhergesehene Ereignisse oder Änderungen im Zeitplan zu reagieren.
Zu strikt: Wenn man zu strikt an seinen Zeitblöcken festhält, kann das zu einem Gefühl der Unfreiheit führen und dazu führen, dass man sich gestresst fühlt, wenn man nicht alles erledigen kann, was man geplant hat.
Überplanung: Wenn man zu viele Aktivitäten oder Aufgaben in seinen Zeitplan einplant, kann das zu einer Überlastung führen und dazu führen, dass man nicht genug Zeit hat, um alles zu erledigen.
Zusammenfassend kann die „Time-Blocking“-Methode eine sehr effektive Methode sein, um das Zeitmanagement zu verbessern und die Produktivität zu steigern. Es ist jedoch wichtig, dass man flexibel bleibt und sich bewusst ist, dass es auch Nachteile gibt. Man sollte sich bemühen, den Zeitplan realistisch zu gestalten und genug Zeit für unvorhergesehene Ereignisse oder Änderungen im Zeitplan zu reservieren.
Für mich persönlich funktioniert die Arbeit mit Zeitblöcken sehr gut – gerade auch in der Kundenarbeit oder bei der Erstellung von Content. Für letzteres nutze ich z.B. auch die Zeitblöcke, die in der Marketing-Zeit entstehen, um meine Redaktionsplanung zu machen oder Blogartikel zu erstellen.
Falls du auch eine Möglichkeit suchst, produktiver zu sein, dann nutze die Zeitblöcke der Marketing-Zeit auch für dich 😉
Fazit
Beachte bitte, dass dies nur einige Beispiele für Zeitmanagement-Methoden sind. Diese können je nach Bedarf und Lebenssituation unterschiedlich gut geeignet sein. Während für mich z.B. Eat the Frog überhaupt nicht funktioniert, kann es für dich der Gamechanger sein. Probiere gerne aus, was für dich funktioniert!
Kennst du das? Du hast diese unsichtbare Mauer vor dir stehen, die dich daran hindert, bei deinem Marketingaufgaben in die Umsetzung zu kommen? Du weißt überhaupt nicht richtig, wo du anfangen sollst und dann lässt du es lieber bleiben und schickst den Wunsch nach Umsetzung für dein Online-Marketing zum Teufel.
Damit das nicht passiert, habe ich dir 5 nützliche Ideen mitgebracht, wie du garantiert in die Umsetzung kommst – und im besten Falle auch dran bleibst.
Podcast-Episode #038: Endlich in die Umsetzung kommen mit dem Online-Marketing
Das Problem mit der Umsetzung
Es gibt Menschen, die können das einfach richtig gut mit der Umsetzung. Die nehmen sich etwas vor und bleiben dran, bis es erledigt ist. Oder sie wiederholen Dinge einfach so lange, bis die Umsetzung zu einer Routine geworden ist, ohne die sie fast nicht mehr können.
Ich persönlich halte mich für semi-umsetzungsstark. Während es im privaten Bereich oftmals an der (dauerhaften) Umsetzung von Vorhaben mangelt oder scheitert, kann ich da in Bezug auf meinen Content bessere Erfolge erzielen. Wie ich persönlich das mache, erfährst du gleich auch noch.
Ich schaffe es nämlich schon seit mehreren Jahren, regelmäßig Longform-Content in Form von Blogartikeln, Podcast-Episoden und Newslettern zu erstellen. Und zwar Woche für Woche. Aber warum funktioniert das bei Content so gut und privat so wenig?
Setz dir ein Ziel und behalte es im Auge
Hast du dir in letzter Zeit mal Gedanken darüber gemacht, was du eigentlich mit deinem Business und damit auch mit deinem Marketing erreichen möchtest? Nein? Nun ja, in die Umsetzung zu kommen, ohne dass man ein klares und machbares Ziel vor Augen hat.
Machbares Ziel bedeutet dabei übrigens nicht, dass es nicht wirklich ambitioniert sein darf. Das darf und sollte es durchaus sein, damit du dich aus deiner “ach so gemütlichen” Komfortzone heraus bewegst und das Ziel für dich persönlich wirklich so erstrebenswert ist, dass du ins Tun kommst.
Mein Tipp: Setze dich hin, mach es dir gemütlich, hole dir ein Warm- oder Kaltgetränk deiner Wahl und schreibe einmal auf, was du in und mit deinem Business in 3 oder 5 Jahren (das kannst du dir aussuchen) erreicht haben möchtest. Wie stellst du dir deinen optimalen Arbeitstag oder deine wünschenswerteste Arbeitswoche vor?
Möchtest du z.B. nur noch vier Tage die Woche arbeiten? Möchtest du viel auf Reisen gehen oder einfach nur jeden Tag später anfangen zu arbeiten, damit du z.B. vorher noch Sport treiben, meditieren oder in Ruhe in einem Buch lesen kannst?
Schließe die Augen und male dir vor deinem inneren Auge die schönsten aller Zukunftsvisionen. Und lass dich dabei bitte auch nicht von deinem Gehirn einschränken – dieses möchte ja gerne, dass sich so wenig wie möglich ändert. Deshalb wird es dir immer wieder vorgaukeln, du solltest bloß nichts verändern.
Versuche aber mal ganz aktiv, an diesem Bild deines Wunschtages zu malen und dann schreibe dir in Jetzt-Form, also im Präsens, auf, wie dein Tag aussieht.
Das kann dann z.B. so aussehen:
“Es ist Dienstag, der 26.05.2026, und ich bin gerade aufgestanden und im Morgenmantel in die Küche gegangen, um mir einen Kaffee in meiner neuen Kaffeemaschine zuzubereiten.“ Gleich werde ich mich anziehen und dann eine Stunde an der Etsch entlang radeln, bevor ich duschen gehe und eine kurze Teambesprechung habe.
Lea und Sophie haben mir den Kursbereich meines neuen Online Programms erstellt und eine Präsentation für mich vorbereitet, auf die ich mich sehr freue. Das letzte Jahr ist so gut gelaufen, dass ich mein Team inzwischen auf 5 Freelancer aufstocken konnte, so dass ich mich um die technischen Belange nicht mehr selbst kümmern muss.
Danach werde ich meine nächste Workation in Holland planen – das mache ich immer noch gerne selbst, weil ich Spaß an Reiseplanung habe…”
Das ist wirklich nur ein Beispiel – es ist wichtig, dass du dir wirklich einmal überlegst, was dein Ziel ist und wofür du arbeitest und ein Business führst. Wenn das “warum” klar ist, kann das “wie” folgen.
Behalte jederzeit die Übersicht über dein Marketing
Was ich bei vielen meiner Kundinnen sehe, ist, dass sie gar nicht so ganz genau wissen, was sie tun. Viele stecken im ständigen Reaktions-Modus und haben die Übersicht über ihr Marketing und ihre Marketingaktivitäten vor lauter To Do’s und Hustle-Modus nahezu verloren.
Wenn du aber gar nicht weißt, welche Marketing-Kanäle du wann bespielst oder bespielen solltest, welche Marketing-Aktivitäten sinnvoll sind und du stattdessen immer nur reagierst statt zu agieren, dann scheitert schon daran oft die Umsetzung.
Ich rate deshalb dazu, sich erst einmal anzuschauen
welche Marketing-Kanäle man schon bespielt (aktiv und auch solche, die brach liegen)
welche Marketingaktivitäten du
wie oft vornimmst
wie sinnvoll diese Marketingaktivitäten sind (Stichwort: ROI)
Du kennst das vielleicht auch aus anderen Lebensbereichen: Fehlt dir die Übersicht über alle wichtigen Parameter, dann ist es sehr schwierig, mit einer bestimmten Aufgabe loszulegen. Man wird quasi ausgebremst und lässt es dann lieber bleiben. Da ist nichts mit Umsetzung.
Also verschaffe dir eine Übersicht und dann erstelle dir einen funktionierenden Fahrplan für die Umsetzung!
Gib Aufschieberitis keine Chance und committe dich!
Ganz häufig werde ich gefragt, wie ich es schaffe, so viel Content zu produzieren. In der Regel veröffentliche ich alle zwei Wochen einen neuen Blogartikel, alle zwei Wochen eine neue Podcast-Episode, schreibe jede Woche einen Newsletter und bin noch auf LinkedIn vertreten.
Meine Antwort lautet dann immer gleich: Es ist (auch) mein Job. Ich habe es mir vorgenommen und es meinen Newsletter-Abonnentinnen versprochen (im Bezug auf den Newsletter). Ich habe mich also mir selbst und meinen potenziellen Kundinnen gegenüber verpflichtet (wie gesagt, das klappt beruflich viel besser, als privat 🙈).
Deshalb gibt es bis auf wenige Ausnahmen meinen Content wie folgt:
Blogartikel alle zwei Wochen Donnerstag um 09:09 Uhr
Podcast-Episoden alle zwei Wochen um 05:05 Uhr
Newsletter jede Woche um 12:12 Uhr
LinkedIn-Beiträge im besten falle 2x pro Woche (an der Regelmäßigkeit arbeite ich noch)
Mein Zeitplan sieht vielleicht ein bisschen streng oder ungewöhnlich aus, aber er hilft mir, dranzubleiben und das ist ja im Endeffekt das, was zählt. Und ich sage das nicht, um dich zu frustrieren sondern um dir zu zeigen: Mit ein bisschen Umsetzungwillen und -stärke klappt das!
Deshalb mein Tipp: Committe dich und zieh das dann auch durch. Klingt einfach und das ist es im Grunde auch. Die Aufschieberitis hat wenig Chancen, wenn du deinem Content eine Priorität einräumst und diese Priorität dann auch einhältst.
Dazu zählt aber eben auch, dass dir zum einen die Wichtigkeit deines Contents für dein Marketing bewusst ist und du diese Wichtigkeit auch umsetzen möchtest. Versprich dir gegenüber, deinen Leser*innen, Zuhörer*innen, Kund*innen, wieviel Content du wann produzierst und dann liefere.
Ganz wichtig an dieser Stelle auch noch: Trau dich, dieses Versprechen einzugehen. Dir reißt niemand den Kopf ab, wenn du es dann mal nicht einhalten kannst. Aber es wird dir hoch angerechnet, wenn du regelmäßig Content produzierst und veröffentlichst. Von o.g. Personen und von Google!
Starte lieber unperfekt
Ganz viel hat das “in die Umsetzung kommen” aber auch damit zu tun, nicht der Perfektion zu verfallen. Denn theoretisch könnte jeder Blogartikel, jede Podcast-Episode, jeder Newsletter und jeder LinkedIn-Post vielleicht – oder auch ganz sicher – noch besser werden. Trotzdem gilt:
Regelmäßigkeit schlägt Perfektion. Immer.
Wie gut sind nicht veröffentlichte Blogartikel oder nicht geschriebene Newsletter? Siehst du 🙂
Und auch wenn ich das immer wieder höre, dass man “keine guten Texte” schreiben könne oder “nichts zu erzählen habe”. Wer sagt das denn?
Hier kann es übrigens auch helfen, sich professionelle Hilfe zu holen. Denn wenn dich dieser Hang zum Perfektionismus davon abhält, überhaupt ins Tun zu kommen, dann ist das nicht nur sehr schade, sondern mitunter schädlich für dein Business. Da lohnt es sich also vielleicht, noch mal näher hinzuschauen.
Oder du nutzt den Tipp ganz unten im Artikel 🔽
Und noch etwas: Ich habe es schon in vorherigen Blogartikeln erwähnt und möchte es noch mal wiederholen: Während meiner Schulzeit hätte mir niemand (meine Person eingeschlossen) zugetraut, dass ich regelmäßig Blogartikel und Newsletter schreibe. Ganz im Gegenteil.
Aber wir sind nicht mehr in der Schule. Du bist verantwortlich und du musst niemanden Rechenschaft ablegen. Also: Go for it!
Vertraue dir selbst
Als letzten Punkt habe ich dir einen direkten Mindset-Tipp mitgebracht – auch wenn die anderen Punkte natürlich auch alle mit Glaubenssätzen und Mindset zu tun haben.
Ich möchte dir aber an dieser Stelle mal sagen, dass du dir gerne vertrauen darfst. Du bist die Chefin in deinem Business, du triffst Entscheidungen. Das ist dein Job.
Wenn du klargestellt hast, dass du eine gute Entscheidung im Bezug auf dein Marketing getroffen hast, du also vielleicht einen Marketingkanal weglässt, dafür aber einen anderen Kanal regelmäßig bespielst, dann hast du eine Entscheidung gefällt. Vertraue dir selbst, dass diese Entscheidung jetzt gerade die beste Entscheidung ist, die du treffen konntest.
Verstehe mich nicht falsch: Der Weg zur Entscheidung ist schwierig und vielleicht kannst du den nicht alleine gehen. Ich jedenfalls kann es nicht, hole mir immer Hilfe von meinem Coach, die mir dann und wann einen Schubser gibt oder mir einfach die richtigen Fragen stellt.
Wenn du dich selbst also schwer damit tust, den richtigen Weg zu finden, um z.B. einen Marketing-Fahrplan zu erstellen, dann hole dir die passende Hilfe.
Aber wenn du die Entscheidung getroffen hast, dann vertraue dir selbst, dass diese für deine aktuelle Situation die bestmögliche Entscheidung war und stelle nicht immer wieder alle Entschlüsse auf den Prüfstand. Das ist nämlich nur eine Form der Prokrastination und die hält dich auch von der Umsetzung ab.
Zusatztipp: Coworking
Wenn alle anderen Parameter klar sind und du weißt, dass dir “nur” der letzte Anstupser fehlt, dann komm doch in die Marketing-Zeit, dem umsetzungsstarken Coworking für dein Online-Marketing.
Wir treffen uns zwei Mal im Monat für jeweils 3 Stunden zum gemeinsamen Coworking und ich stehe auch zu Beginn des jeweiligen Coworkings für kurze Fragen rund um das Marketing und die Content-Kreation zur Verfügung.
Ich bin Silke, Online-Marketing- und Content-Coach für selbstständige Frauen, die gestressten Marketing-Muffeln hilft, ihr Online-Marketing mit Leichtigkeit und Authentizität zu meistern, indem ich mit ihnen maßgeschneiderte Strategien entwickle, die nicht nur effektiv sind, sondern auch Spaß machen und perfekt zu ihrer Persönlichkeit passen."