Klarheit im Online-Marketing – Wie du erkennst, was wirklich wichtig ist

Klarheit im Online-Marketing – Wie du erkennst, was wirklich wichtig ist

Du kennst das bestimmt: Überall liest du, was du unbedingt tun musst, um online sichtbar zu sein. Instagram, Reels, Newsletter, SEO, Webinare – alles scheint wichtig. Und trotzdem bringt es nicht die gewünschten Ergebnisse. Statt Klarheit im Online-Marketing herrscht Chaos. Statt Kundinnen, die deine Angebote begeistert kaufen, herrscht Frust.

Gerade wenn du dein Online-Business mit Herzblut führst und gleichzeitig Familie, Haushalt und vielleicht noch einen Nebenjob jonglierst, kann sich Marketing schnell wie ein undurchdringlicher Dschungel anfühlen. Du hast das Gefühl, ständig „dran“ zu sein und doch nie wirklich anzukommen.

In diesem Artikel zeige ich dir, warum es im Online-Marketing nicht darum geht, mehr zu machen, sondern das Richtige. Und zwar ausgehend davon, was das Richtige für dich ist. Ich zeige dir meine bewährte 4-Schritte-Methode, mit der du wieder Überblick gewinnst, kluge Entscheidungen triffst und dein Marketing klar und entspannt aufstellst.

Denn Klarheit ist der erste Schritt zu Leichtigkeit und zu echten Ergebnissen, die dir mehr Interessentinnen und damit potenzielle Kundinnen und Umsatz bringen.

Warum so viele Marketingmaßnahmen nicht zu mehr Kunden führen

Vielleicht hast du es auch schon erlebt: Du probierst dies, testest das, folgst dem nächsten Tipp eines Marketing-Gurus – und am Ende bleibt der gewünschte Umsatz trotzdem aus. Du investierst Zeit und Energie, aber es zahlt sich nicht aus.

Der Grund ist einfach. Viele Selbständige reagieren im Marketing nur noch. Sie veröffentlichen, weil sie denken, dass sie es müssen. Sie posten auf Instagram, weil „man das eben so macht“. Es gibt keine klare Linie, kein Ziel, das wirklich zu ihrer eigenen Vision passt.

Marketing fühlt sich dann schnell wie ein weiteres To-do an. Doch statt mehr Sichtbarkeit und Kundschaft bringt es vor allem Erschöpfung. Und genau das führt in die falsche Richtung: weg von echtem Umsatzwachstum.

Denn Umsatz entsteht nicht durch Aktionismus. Er entsteht, wenn deine Maßnahmen strategisch ausgerichtet sind. Wenn du weißt, wen du erreichen willst. Wenn du gezielt die Menschen ansprichst, die deine Angebote wirklich brauchen. Und wenn du dich auf genau die Plattformen und Formate konzentrierst, die dir etwas bringen.

Marketing darf dir Spaß machen. Aber es muss in erster Linie dafür sorgen, dass du gebucht wirst.

Klarheit finden: Die 4-Schritte-Methode

Wenn du wissen willst, welche Marketingmaßnahmen sich für dich lohnen und welche du dir sparen kannst, brauchst du einen klaren Fahrplan. Keine allgemeingültige Anleitung, sondern eine Methode, die zu dir, deinem Angebot und deinem Alltag passt.

Im „Alles-im-Griff“-Programm habe ich genau dafür eine einfache 4-Schritte-Methode entwickelt. Sie hilft dir, gezielt herauszufinden, wo du gerade stehst, wo du hinwillst und wie du dein Marketing so aufstellst, dass es Umsatz bringt – ohne dich zu überfordern.

Die vier Schritte lauten:

  1. Ehrliche Bestandsaufnahme
  2. Dein Wunschbusiness definieren
  3. Abgleich von Ist und Soll
  4. Mut zur Priorisierung

Jeder Schritt bringt dich einen großen Schritt näher zu mehr Klarheit, mehr Struktur und vor allem zu einem Marketing, das wirkt. Und genau darum geht es: Du willst gebucht werden. Du willst regelmäßig Kunden gewinnen, die zu dir passen. Und du willst das auf eine Weise tun, die sich für dich gut anfühlt.

Im nächsten Abschnitt starten wir mit Schritt 1 – und schauen uns an, wie du mit einer ehrlichen Analyse deiner aktuellen Aktivitäten den Grundstein für ein wirkungsvolles Marketing legst.

Schritt 1: Ehrliche Bestandsaufnahme

Bevor du dein Marketing neu ausrichtest, lohnt sich ein ehrlicher Blick auf das, was gerade da ist. Viele meiner Kundinnen sind überrascht, wie viel sie schon tun – und wie wenig davon tatsächlich wirkt.

Deshalb geht es im ersten Schritt darum, deine aktuellen Maßnahmen bewusst zu analysieren:

  • Was machst du im Moment alles in deinem Marketing?
  • Wieviel Zeit und Energie investierst du?
  • Was davon macht dir Freude?
  • Und ganz wichtig: Welche dieser Aktivitäten bringen dir wirklich Anfragen oder Buchungen?

Diese Fragen führen oft zu ernüchternden, aber klärenden Erkenntnissen. Vielleicht fällt dir auf, dass du jede Woche stundenlang Content für Instagram produzierst, aber keine einzige Kundin darüber kommt. Oder dass du einen Blog gestartet hast, den niemand liest, weil du ihn nie beworben hast.

Es geht hier nicht darum, dich zu kritisieren. Sondern darum, ein klares Bild zu bekommen. Denn Klarheit entsteht nicht aus dem Bauchgefühl, sondern aus Zahlen, Fakten und ehrlichen Beobachtungen.

Diese Bestandsaufnahme ist die Grundlage für alles Weitere. Sie zeigt dir, wo du unnötig Energie verlierst und wo echtes Potenzial schlummert. Nur wenn du weißt, was funktioniert und was nicht, kannst du gezielt entscheiden, was bleiben darf und was gehen kann.

Schritt 2: Das eigene Wunschbusiness definieren

Marketing kann erst dann wirklich funktionieren, wenn es zu deinem Leben passt. Deshalb ist der zweite Schritt der Blick nach vorn. Weg von dem, was „man“ tun sollte – hin zu dem, was du wirklich willst.

Stell dir dein Wunschbusiness in drei bis fünf Jahren vor. Wie sieht dein Alltag aus? Mit welchen Kundinnen arbeitest du? Wie viel Zeit möchtest du für Marketing aufwenden? Welche Formate machen dir Spaß? Welche Struktur unterstützt dich dabei, regelmäßig sichtbar zu sein?

Diese Fragen helfen dir, ein klares Bild zu entwickeln:

  • Möchtest du vor allem eins-zu-eins arbeiten oder lieber Gruppenangebote leiten?
  • Liebst du es zu schreiben, oder fühlst du dich in Videos wohler?
  • Willst du täglich auf Social Media aktiv sein – oder lieber einmal pro Woche einen durchdachten Newsletter verschicken?

Dein Business darf sich nach dir richten. Gerade wenn du viele Rollen in deinem Leben vereinst, ist es wichtig, dass dein Marketing dich unterstützt – statt dich zusätzlich zu stressen.

Auch die Frage nach deinen Wunschkundinnen spielt hier eine zentrale Rolle. Denn nur wenn du weißt, wen du ansprechen willst, kannst du die passenden Inhalte dafür entwickeln. Und das wiederum führt zu mehr Relevanz, mehr Resonanz – und mehr Umsatz.

Viele meiner Teilnehmerinnen haben in diesem Schritt zum ersten Mal ganz bewusst ihre berufliche Vision formuliert. Das hat nicht nur neue Klarheit gebracht, sondern auch Motivation. Denn wenn du weißt, wofür du das alles machst, fällt es leichter, dranzubleiben.

Schritt 3: Abgleich von Ist und Soll

Jetzt wird es konkret. Du hast dir angeschaut, was du aktuell machst – und du weißt, wie dein Wunschbusiness aussehen soll. Der nächste Schritt besteht darin, beides miteinander abzugleichen.

Welche deiner aktuellen Marketingaktivitäten bringen dich wirklich näher an dein Ziel? Und welche sind eher Gewohnheit, Pflichtgefühl oder die Folge von „Das muss man eben machen“?

In dieser Phase darfst du ehrlich und mutig sein. Wenn du zum Beispiel festgestellt hast, dass du jede Woche Zeit auf einer Plattform verbringst, die weder zu deinen Wunschkundinnen noch zu deinem Contentformat passt, ist es an der Zeit, etwas zu ändern.

Denn: Nur weil du irgendwo bist, heißt das nicht, dass du dort auch wirksam bist.

Das gilt auch für Formate, Tools oder Trends. Reels, Podcasts, Webinare – sie können funktionieren, müssen es aber nicht. Entscheidend ist, dass sie zu deinem Ziel passen. Dass sie dich dabei unterstützen, mit deinen Wunschkundinnen in Kontakt zu kommen und dein Angebot sichtbar zu machen.

Diese Phase ist oft ein Aha-Moment. Viele merken erst jetzt, wie viel Energie sie in Maßnahmen stecken, die keinen echten Beitrag zum Umsatz leisten. Und wie wenig Zeit für die Dinge bleibt, die wirklich Potenzial haben.

Je klarer du den Unterschied zwischen „beschäftigt sein“ und „wirklich vorankommen“ erkennst, desto besser kannst du dein Marketing neu ausrichten.

Schritt 4: Mut zur Priorisierung

Jetzt kommt der entscheidende Schritt. Du hast Klarheit darüber, was du gerade tust, was du willst und was wirklich funktioniert. Nun geht es darum, Prioritäten zu setzen.

Und das bedeutet: Weniger machen – dafür gezielter.

Viele meiner Kundinnen haben anfangs Sorge, etwas zu „verpassen“, wenn sie bestimmte Kanäle oder Maßnahmen streichen. Doch in Wahrheit ist das Gegenteil der Fall. Wer seine Energie bündelt, erzielt messbar bessere Ergebnisse. Denn Sichtbarkeit entsteht nicht durch Präsenz an allen Fronten, sondern durch Relevanz an den richtigen Stellen.

Ein Bild, das ich gerne verwende, ist das des Gartenschlauchs. Wenn du das Wasser breit verteilst, kommt kaum Druck an. Wenn du den Strahl fokussierst, kannst du mit wenig mehr erreichen.

Das heißt konkret: Du brauchst keine sieben Plattformen. Du brauchst einen gut durchdachten Content-Kanal, auf dem du deine Expertise zeigst, und ein bis zwei Wege, um ihn zu verbreiten. Zum Beispiel:

  • Ein Blog oder Podcast als Hauptkanal
  • Ein Newsletter, der deine Inhalte direkt zu deinen Wunschkundinnen bringt
  • Und ergänzend ein Social-Media-Kanal, der zu dir und deiner Zielgruppe passt

Wenn du dich traust, klare Entscheidungen zu treffen, spürst du sehr schnell die Wirkung: Du wirst schneller, zielgerichteter und wirkungsvoller. Und dein Marketing macht wieder Sinn – weil es dir nicht nur Sichtbarkeit bringt, sondern tatsächlich neue Kundinnen.

Klarheit bringt Ergebnisse – und auch Leichtigkeit

Viele selbständige Frauen, die mit mir gearbeitet haben, sagen im Rückblick: „Ich hätte nicht gedacht, dass weniger tun mehr bringt.“ Doch genau das ist die Erfahrung, die Klarheit im Online-Marketing ermöglicht.

Wenn du weißt, was du tust – und warum –, wird aus Marketing ein wirksames Werkzeug. Du kommunizierst gezielter. Du erreichst die richtigen Menschen. Du gewinnst Kundinnen, die wirklich zu dir passen. Und dein Umsatz wächst, weil dein Angebot sichtbar wird.

Die Leichtigkeit kommt dann ganz von allein. Nicht, weil plötzlich alles mühelos ist. Sondern weil du keine Energie mehr auf Dinge verschwendest, die ins Leere laufen. Weil du mit einem klaren Plan arbeitest, statt dich durch ein Wirrwarr an Möglichkeiten zu kämpfen.

Und weil du wieder Zeit und Raum für das hast, was dir wirklich wichtig ist – ob das kreative Arbeit ist, Familie, Ruhe oder Weiterentwicklung.

Klarheit schafft Fokus. Fokus bringt Wirkung. Und Wirkung zahlt sich aus.

Mini-Übung: Drei Fragen für sofortige Klarheit

Diese kleine Reflexion kann dir in wenigen Minuten zeigen, wo du gerade stehst – und was als Nächstes sinnvoll ist. Nimm dir einen ruhigen Moment und beantworte die folgenden Fragen schriftlich:

  1. Welche Marketingmaßnahme hat mir in den letzten drei Monaten tatsächlich Kundinnen gebracht? Wenn dir keine einfällt, ist das ein wertvoller Hinweis.
  2. Was in meinem Marketing mache ich nur, weil ich denke, dass ich es „muss“? Alles, was du nur tust, weil es andere tun oder weil es irgendwo empfohlen wurde, darf auf den Prüfstand.
  3. Womit möchte ich in Zukunft regelmäßig sichtbar sein – weil es zu mir und meinem Wunschbusiness passt? Die Antwort auf diese Frage ist dein Kompass für die nächsten Schritte.

Diese Mini-Übung ersetzt keine umfassende Strategie. Aber sie bringt dich ins Nachdenken. Und oft auch ins Handeln. Denn Klarheit beginnt mit dem ersten ehrlichen Blick.

Fazit: Nicht mehr tun – sondern das Richtige

Online-Marketing darf dir Kunden bringen. Es darf dir helfen, sichtbar zu sein und Umsatz zu machen – auf eine Weise, die zu dir passt. Dafür brauchst du keine endlose Liste an To-dos, sondern einen klaren Fokus.

Die 4-Schritte-Methode aus dem „Alles-im-Griff“-Programm zeigt dir, wie das geht:

  • Schau ehrlich hin, was du gerade tust.
  • Definiere dein Wunschbusiness.
  • Vergleiche, was wirklich weiterführt.
  • Und triff mutige Entscheidungen für das, was zählt.

Klarheit ist keine theoretische Idee, sondern eine ganz praktische Entscheidung. Sie verändert, wie du arbeitest. Wie du wahrgenommen wirst. Und wie du Ergebnisse erzielst.

Es geht nicht darum, perfekt zu sein oder alles zu machen. Es geht darum, das Richtige zu tun. Für dich. Für deine Kundinnen. Und für den Erfolg deines Business.

FAQ – Häufige Fragen zur Klarheit im Online-Marketing

Was ist, wenn ich „sichtbar sein“ trotzdem unangenehm finde?
Dann ist es besonders wichtig, den richtigen Kanal und das passende Format für dich zu finden. Sichtbarkeit bedeutet nicht, dich zu verbiegen. Du darfst Marketing so gestalten, dass es sich stimmig anfühlt – zum Beispiel über Schreiben statt Video, über persönliche Empfehlungen statt tägliche Reels. Wichtig ist, dass du dich überhaupt zeigst – auf deine Weise.

Wie finde ich heraus, wo meine Wunschkundinnen wirklich sind?
Beobachte, woher bisherige Kundinnen kamen. Frage aktiv nach, wie sie auf dich aufmerksam wurden. Teste gezielt Kanäle und analysiere die Rückmeldungen. Und: Sei offen für Veränderungen. Manchmal ist nicht der lauteste Kanal der wirkungsvollste, sondern der, der zu dir und deinen Wunschkundinnen am besten passt.

Kann ich mein Marketing auch alleine strukturieren?
Ja, das ist möglich – vor allem mit einer klaren Methode wie der 4-Schritte-Analyse. Viele meiner Kundinnen setzen das Gelernte eigenständig um. Gleichzeitig kann es hilfreich sein, sich begleiten zu lassen, um blinde Flecken zu erkennen und Entscheidungen schneller zu treffen. Du musst es nicht alleine schaffen, darfst aber.

Scanner-Persönlichkeit und Barcamps: Im Gespräch mit Annette Bauer

Scanner-Persönlichkeit und Barcamps: Im Gespräch mit Annette Bauer

In meinem Podcast „ALLES IM GRIFF im Online-Marketing“ hatte ich das Vergnügen, mit Annette Bauer zu sprechen – Emotionscoach mit „Terriergen“ für Aufschiebeverhalten und Scanner-Persönlichkeiten. Als gebürtige Saarbrückerin hat sie die kölsche Lebensart vollständig aufgenommen und ist in der Rheinstadt heimisch geworden. Annette ist Netzwerkerin aus Leidenschaft und hat vor 10 Jahren das CoachCamp Köln ins Leben gerufen, ein Format, das die Coaching-Welt nachhaltig verändert hat.

In unserem Gespräch haben wir über die Besonderheiten von Scanner-Persönlichkeiten, die Unterschiede zwischen Aufschiebeverhalten und Prokrastination sowie die Entstehung und den Charakter des CoachCamp Köln gesprochen. Hier teile ich die spannendsten Erkenntnisse aus diesem Gespräch mit dir.

Podcast-Episode #146: Interview mit Annette Bauer

Von der Seelsorgerin zur Selbstständigen

Annette Bauer hat einen bemerkenswerten beruflichen Werdegang hinter sich. Bevor sie sich 2014 als Coach selbstständig machte, war sie 21 Jahre lang in der katholischen Gemeindeseelsorge tätig, davon 13 Jahre als Jugendseelsorgerin.

„Ich habe mich Ende 2014, nach meiner allerersten Coachingausbildung, nebenberuflich selbstständig gemacht“, erzählt Annette. „Die Vorstellung, halb in der Gemeinde und halb mein eigenes Ding zu machen, fand ich total super. Das ging gut bis 2019, bis sich meine persönliche Kirchenkrise so zugespitzt hatte, dass ich einfach sagte, ich kann das nicht mehr.“

Nach zwei Jahren ausschließlicher Selbstständigkeit – leider fielen diese in die Coronazeit – arbeitet Annette heute wieder teilweise angestellt und teilweise selbstständig. Sie erklärt: „Wenn du das Leben alleine stemmst, ist Selbstständigkeit ein anspruchsvolles Gebiet. Die wirtschaftlichen Voraussetzungen als Soloselbstständige sind hierzulande nicht ohne. Auf zwei Beinen zu stehen ist doch auch eine komfortable Sache.“

Was ist eine Scanner-Persönlichkeit?

Ein Kernthema unseres Gesprächs waren die sogenannten Scanner-Persönlichkeiten – Menschen mit einer besonderen inneren Vielfalt. Annette erklärt dieses Phänomen eindrucksvoll:

„Scanner-Persönlichkeiten sind die Menschen der Vielfalt und zwar der inneren Vielfalt im Kopf. Sie haben ständig neue Ideen, haben unglaublich viele Interessen, können sich super breit aufstellen und haben ein unglaubliches breites Wissen, sind aber mit einem Thema auch irgendwann durch.“

Ein typisches Merkmal: Scanner verschaffen sich einen Überblick über ein Thema, vertiefen vielleicht einige Aspekte, aber dann ist es für sie abgeschlossen. „Das bedeutet auch, dass wir unglaublich gut in Projekten sind, weil die einen klar definierten Anfang und ein klar definiertes Ende haben“, ergänzt Annette.

Der Begriff „Scanner-Persönlichkeit“ stammt aus den 1970er Jahren aus den USA und wurde von Barbara Sher geprägt, die bei ihrer Arbeit in der Sozialberatung feststellte, dass manche Menschen nicht unfähig sind, sondern sich einfach schwer entscheiden können, weil sie so viele Interessen haben.

Vielbegabung vs. Aufschiebeverhalten

Ein wichtiger Aspekt, den Annette in unserem Gespräch betont: Scanner-Persönlichkeiten schieben nicht auf – sie sind mit einem Thema einfach durch.

„Weil Scanner gerne auch mal sagen ‚ist jetzt langweilig, mag ich jetzt nicht mehr‘, wird denen oft unterstellt, dass sie Dinge nicht zu Ende bringen. Es entsteht der Eindruck, dass sie aufschieben. Das ist aber nicht der Grund. Es ist nicht, dass die Motivation fehlt oder dass die Arbeitsstruktur nicht vorhanden ist. Wir haben einfach keinen Bock mehr, weil ein Thema für uns innerlich einen Punkt hat. Nur kann das die Außenwelt oft nicht verstehen.“

Annette unterscheidet klar zwischen natürlichem Prioritäten-Management und krankhafter Prokrastination:

„Echte Prokrastination betrifft Menschen, die über ihr Alltagsverhalten ihr Leben gefährden. Oft das soziale Leben, die finanzielle Absicherung – da werden Rechnungen nicht bezahlt, weil man sie nicht aufmacht. Und man legt sie zur Seite und das Gehirn blendet das aus.“

Im Gegensatz dazu ist es gesund und wichtig, Prioritäten setzen zu können und zu entscheiden, was verschoben werden kann: „Wir haben die natürliche Fähigkeit abzuwägen und auch mal neue Prioritäten zu setzen. Das ist ein gutes, natürliches und wichtiges Verhalten. Das hält uns mental gesund.“

Annette über Emotionscoaching

Als Emotionscoach arbeitet Annette mit Menschen, die unter Blockaden leiden oder mit ihrer Scanner-Persönlichkeit hadern. Ihr Ansatz geht über reine Gesprächstherapie hinaus:

„Ich kann total lange reden und dir zehnmal erklären, was die Hintergründe sind – du kannst es trotzdem nicht verändern. Wenn ich nicht an die emotionale Ebene gehe, dahin, wo das Problem entstanden ist, kann ich dem Klienten nicht nachhaltig in seine Veränderung verhelfen.“

Besonders bei Scanner-Persönlichkeiten arbeitet sie oft mit verfestigten negativen Erfahrungen aus der Schulzeit oder dem sozialen Umfeld. „Da geht es darum, hinzuschauen und zu gucken, was diese Erfahrungen mit einem machen. Denn woran sind Erfahrungen geknüpft? An Emotionen.“

Für Menschen, die vermuten, eine Scanner-Persönlichkeit zu sein, empfiehlt Annette zunächst, sich zu informieren: „Hört euch Podcast-Folgen an, macht ein Coaching dazu, schaut eure Biografie an. Es ist wichtig, in Frieden damit zu kommen.“

Für sie selbst war die Erkenntnis, eine Scanner-Persönlichkeit zu sein, eine große Erleichterung:

„Das Ding hat einen Namen. Ich bin nicht allein damit.“

Das CoachCamp Köln – Ein Barcamp für Coaches

Ein besonderes Highlight unseres Gesprächs war die Entstehungsgeschichte des CoachCamp Köln, das Annette 2015 ins Leben gerufen hat.

„Ich habe das Format Barcamp übers Netz entdeckt und dachte, das könnte echt was sein“, erzählt sie. Nach einem Besuch beim Nachhaltigkeitscamp in Bonn war ihr klar: „Das braucht die Coachingwelt!“

Ihre Motivation: „In der Coachingwelt hattest du immer die gleichen Nasen, super Speaker, die auf der Bühne standen. Ich dachte: ‚Ich zahle 700 Euro für ein Ticket, damit der mit 2000 nach Hause geht?‘ Das System, was dahinter steht als Weiterbildung, fand ich ein bisschen zu mäßig.“

Das Barcamp-Format hingegen beruht auf einem anderen Prinzip: „Jeder, der kommt, hat eine Expertise in der Tasche. Jeder weiß etwas, was anderen nützlich sein kann.“

Der Start war nicht einfach: „Es war im ersten Jahr schwer, einen Start zu kriegen und mit einer schwarzen Null rauszugehen. Aber wir haben es geschafft. Und dann war das Ding nicht mehr aufzuhalten.“

Was ist eigentlich ein Barcamp?

Für diejenigen, die mit dem Begriff „Barcamp“ nichts anfangen können, erklärt Annette das Format:

„Man sagt auch Unkonferenz dazu, was schon deutlich macht, dass es kein festes Programm gibt. Jeder Tag hat den gleichen Aufbau: Ankommen, Käffchen trinken, Vorstellrunde, Pitchen, Loslegen.“

Beim Pitchen können Teilnehmer 45-minütige Sessions anbieten – sei es ein Kurzvortrag, ein Workshop oder eine Diskussion zu einem bestimmten Thema. „Nach dem Pitchen machen wir den sogenannten Session-Plan. Aus allen Vorschlägen gestalten wir ein Tagesprogramm mit parallelen Sessions in 4 oder 5 Räumen.“

Eine wichtige Barcamp-Regel: „Man darf unbedingt immer einen Raum verlassen und woanders hingehen. Wir sind wie die Bienchen, wir dürfen fliegen von Blümchen zu Blümchen.“

>>> HIer kannst du meine persönlichen Erfahrungen mit dem CoachCamp Köln nachlesen und nachhören: Meine Erfahrungen auf dem CoachCamp Köln – warum Barcamps dein Business nachhaltig bereichern können

Die besondere Atmosphäre des CoachCamp Köln

Was das Coachcamp Köln besonders macht, ist die Atmosphäre und die Mischung der Teilnehmer. Annette beschreibt es als „Familientreffen“:

„Wir haben bei unserem Barcamp immer ungefähr halbe-halbe. Die Hälfte ist Stammpublikum, und wenn all die alten Hasen kommen, ist es ein großes Hallo. Die andere Hälfte sind neue Leute, die uns über das Jahr entdecken oder über Empfehlungen kommen. Das Phänomen ist, dass die innerhalb von einer Stunde Teil der Gruppe sind.“

Ich kann das aus eigener Erfahrung bestätigen. Bei meinem ersten Coachcamp 2023 war die Stimmung direkt herzlich und einladend. Es ist eine „absolute Begegnung auf Augenhöhe und zwar ab der ersten Minute“, wie ich im Gespräch betonte.

Besonders schätze ich die Mischung aus Offline-Coaches und Online-Unternehmern: „Das ist eine gewinnbringende Mischung an Menschen, die ganz fantastisch ist.“

Annette ergänzt: „Wir haben eine Mischung zwischen Coaches im eigentlichen Sinne und Leuten, die mit Themen rund um die Selbstständigkeit arbeiten – Social Media, Buchhaltung, Zeitmanagement, Stimme und Auftreten. Was so klassisch Coaching-Bubble in der Öffentlichkeit ist – große Motivationstrainer, große Bühnen, 9000-Euro-Programme – die sind bei uns nicht. Die gehören da auch nicht hin.“

10 Jahre Coachcamp Köln – Das Jubiläum steht an

Im Januar 2026 feiert das Coachcamp Köln sein 10-jähriges Jubiläum. „Das ist echter authentischer Stolz, dass ich dieser Idee treu geblieben bin, auch mit vielen Teamwechseln“, strahlt Annette.

Die Veranstaltung findet am 30. und 31. Januar 2026 im Stollwerk in Köln statt. Die Tickets sind bereits erhältlich und für ein zweitägiges Event mit Mittagessen an beiden Tagen erstaunlich günstig.

„Es ist wirklich ein Herzensprojekt, was man mit Leidenschaft macht“, betont Annette. „Es ist keine profitorientierte, sondern eine qualitätsorientierte Veranstaltung.“

Wenn du Lust hast, Annette und mich dort persönlich kennenzulernen, dann sichere dir doch direkt ein Ticket. Alle wichtigen Infos dazu findest du hier: CoachCamp Köln 2026

Fazit: Vielfalt als Stärke

Mein Gespräch mit Annette Bauer hat gezeigt, wie wichtig es ist, die eigene Vielfalt als Stärke zu erkennen und zu nutzen. Ob als Scanner-Persönlichkeit oder als Netzwerker – es geht darum, den eigenen roten Faden zu finden und authentisch zu bleiben.

Für Annette ist klar: „Wir haben alle Prägungen, Erlebnisse haben wir immer in uns. Aber es geht darum, an den Punkt zu kommen, dass mich das nicht mehr stresst oder dass ich den Stress so weit runterfahre, dass ich weiß, wie ich damit umgehen kann.“

Das CoachCamp Köln bietet einen Raum, in dem diese Vielfalt gefeiert wird und jeder mit seinen Stärken und seinem Wissen willkommen ist. Eine Plattform, auf der das Netzwerken auf Augenhöhe stattfindet und echte Begegnungen entstehen können.


Du möchtest beim 10-jährigen Jubiläum des CoachCamp Köln dabei sein? Die Veranstaltung findet am 30. und 31. Januar 2026 im Stollwerk in Köln statt. Hier kannst du dir dein Ticket sichern.

Mehr über Annette Bauer erfährst du in ihrem Podcast „Coach Camp im Gespräch“ oder auf ihrer Website.

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Mindset-Reset für dein Marketing 2025: Alte Glaubenssätze raus, neue Power rein

Mindset-Reset für dein Marketing 2025: Alte Glaubenssätze raus, neue Power rein

Stell dir vor, du sitzt vor deinem Laptop, solltest eigentlich Content erstellen, Angebote bewerben oder deinen nächsten Launch planen – aber irgendetwas hält dich zurück. Eine leise, aber hartnäckige Stimme in deinem Kopf flüstert: „Bist du wirklich gut genug dafür?“ oder „Was werden die anderen denken?“ Du weißt genau, was zu tun wäre, aber diese inneren Zweifel lähmen dich und halten dich davon ab, ins Tun zu kommen.

2025 sind diese Selbstzweifel im Marketing aktueller denn je. Die digitale Welt entwickelt sich rasant, neue Plattformen entstehen beinahe wöchentlich, und der Druck, überall präsent zu sein, wächst stetig. KI-Tools versprechen zwar Erleichterung, schaffen aber oft nur neue Unsicherheiten. Doch was, wenn der Schlüssel zu erfolgreichem und authentischen Marketing gar nicht in noch mehr Tools, Strategien oder Taktiken liegt, sondern in deinem Mindset? Dann wäre ein Mindset-Reset ein guter Schritt in die richtige Richtung…

Podcast-Episode #126: Glaubenssätze adé: So wird 2025 dein Marketing-Jahr

Die häufigsten Glaubenssätze im Online-Marketing

Lass uns doch mal spaßeshalber einigen Glaubenssätzen im Online-Marketing auf den Zahn fühlen und schauen, ob die im Jahre 2025 überhaupt noch Bestand haben sollten oder doch eher ein Mindset Reset angebracht ist.

No. 1: „Ich muss überall präsent sein“

Dieser Glaubenssatz treibt viele Selbständige und Unternehmerinnen in die Überforderung. Instagram, LinkedIn, TikTok, Facebook, Pinterest, YouTube – die Liste scheint endlos. Die Angst, etwas zu verpassen oder irgendwie auf das „falsche Pferd“ zu setzen, führt zu oberflächlichem Content auf zu vielen Kanälen. Die Wahrheit ist: Qualität schlägt Quantität. Es ist besser, auf einem oder zwei Kanälen wirklich präsent und authentisch zu sein, als überall halbherzig dabei zu sein. Finde heraus, wo deine Zielgruppe sich wirklich aufhält und konzentriere dich darauf.

No. 2: „Ich bin nicht gut genug, um mich und meine Angebote zu präsentieren“

Ein klassischer Fall von Impostor-Syndrom, der besonders bei Frauen im Business häufig auftritt. Du zweifelst an deiner Expertise, obwohl du jahrelange Erfahrung hast. Vergleichst deine ersten Schritte mit den Meisterleistungen anderer. Dabei vergisst du: Deine Erfahrungen, dein Wissen und deine einzigartige Perspektive sind wertvoll – auch wenn du nicht „perfekt“ bist. Gerade deine authentische Art und dein persönlicher Weg machen dich interessant und erreichbar für deine Zielgruppe.

No. 3: „Ich will nicht aufdringlich wirken“

Diese Sorge sitzt besonders tief und hält viele davon ab, ihr volles Potenzial zu entfalten. Der Gedanke „Was werden die anderen denken?“ führt zu zurückhaltender Kommunikation und verhindert klare Verkaufsbotschaften. Oder wann hast du das letzte Mal selbstbewusst gesagt: „Ich habe dieses Angebot zu verkaufen und kann dir damit weiterhelfen!“ Marketing bedeutet jedoch nicht, andere zu belästigen, sondern die richtigen Menschen zu finden, die von deinen Angeboten profitieren können. Denk daran: Wenn du wirklich an den Wert deiner Arbeit glaubst, ist es sogar deine Pflicht, andere darüber zu informieren.

No. 4: „Marketing liegt mir nicht, ich bin nicht kreativ genug“

Ein weitverbreiteter Irrglaube, der oft aus einem falschen Verständnis von Kreativität entsteht. Du vergleichst dich vielleicht mit Content Creators, die aufwendige Reels produzieren oder kunstvolle Grafiken erstellen. Dabei ist Kreativität viel mehr als das. Manchmal ist der direkteste, ehrlichste Weg der kreativste – keine aufwendigen Grafiken oder ausgefeilten Texte nötig. Authentizität und echte Geschichten sind oft wertvoller als perfekt produzierter Content. Auf der anderen Seite geht es bei der Contenterstellung wie Blog oder Podcast weniger um Kreativität als um Handwerk – und Handwerk kann man lernen.

No. 5: „Ich bin nicht interessant genug“

Ein fataler Irrtum, der besonders im Vergleich mit anderen entsteht. Du siehst die scheinbar perfekten Lives, Stories und Posts anderer und denkst, dein Alltag sei zu langweilig. Dabei vergisst du: Deine authentische Geschichte und deine echten Erfahrungen sind interessanter als jede perfekt inszenierte Marketing-Fassade. Gerade deine „normalen“ Erlebnisse, Herausforderungen und Lösungen sind für viele relevant und hilfreich. Trau dich also unbedingt, deine Geschichte zu erzählen.

Woher diese Glaubenssätze wirklich kommen

Gesellschaftliche Prägung und Erwartungen

Unsere Gesellschaft vermittelt oft widersprüchliche Botschaften: Sei erfolgreich, aber bleib bescheiden. Zeig dich, aber nicht zu viel. Sei selbstbewusst, aber nicht arrogant. Besonders Frauen werden früh mit diesen Doppelbotschaften konfrontiert. Diese gesellschaftlichen Erwartungen schaffen innere Konflikte, die sich im Marketing-Mindset manifestieren. Der Wunsch, es allen recht zu machen, führt zu verwässerten Botschaften und unauthentischer Kommunikation.

Vergleiche mit anderen Unternehmerinnen

Social Media macht es leicht, sich ständig mit anderen zu vergleichen. Der algorithmische Feed zeigt uns die Highlights anderer Unternehmerinnen: ihre erfolgreichen Launches, die begeisterten Kundinnen-Testimonials, die perfekt produzierten Reels. Dabei sehen wir nur die Erfolge, nie die Zweifel und Rückschläge hinter den Kulissen. Dieser verzerrte Blick auf die Realität nährt unsere eigenen Selbstzweifel und verstärkt negative Glaubenssätze.

Frühere negative Erfahrungen

Vielleicht hast du schon einmal negative Kommentare zu deinem Content erhalten. Oder ein Launch ist nicht wie erhofft gelaufen (i feel you! 😍). Möglicherweise wurde eine vulnerable Story von der falschen Person kritisiert. Solche Erfahrungen können tiefe Spuren hinterlassen und führen oft zu übertriebener Vorsicht und Zurückhaltung im Marketing. Die Angst vor erneuter Ablehnung oder Kritik wird zur selbsterfüllenden Prophezeiung.

Perfektionismus als Blockade

Der Wunsch, alles perfekt zu machen, kann zur größten Blockade werden. Er verhindert, dass wir überhaupt anfangen. Content wird immer wieder überarbeitet, Launches verschoben, Angebote nicht kommuniziert – alles aus Angst, es könnte nicht gut genug sein. Dieser Perfektionismus ist oft ein Schutzmechanismus: Solange wir nicht „fertig“ sind, können wir nicht scheitern. Dabei vergessen wir, dass Perfektion der größte Feind von „gut genug“ ist.

Die wahren Fakten zum Online-Marketing 2025

Jetzt lass uns mal gucken, was für dein Online-Marketing in 2025 wirklich wichtig ist.

Was Kunden wirklich wichtig ist

Vergiss die perfekt gestylten Feeds und makellosen Hochglanz-Präsentationen. Was deine Kunden 2025 wirklich suchen, ist Authentizität und echte Verbindung. Studien zeigen: 82% der Konsumenten vertrauen einem Unternehmen mehr, wenn es auch Einblicke hinter die Kulissen gibt. Menschen kaufen von Menschen – nicht von perfekt optimierten Marketing-Maschinen.

Der Trend geht eindeutig zu:

  • Authentischen Behind-the-Scenes Einblicken
  • Ehrlichen Erfahrungsberichten, auch über Herausforderungen
  • Direkter, menschlicher Kommunikation
  • Transparenz im Geschäftsprozess

Und Achtung: Nur weil du zeigst, was in deinem Business vor sich geht heißt das nicht, dass du private Dinge teilen sollst oder musst. Du entscheidest, wie weit du deine potenziellen Kunden mitnimmst.

Welche Marketing-Aktivitäten nachweislich funktionieren

Die gute Nachricht: Erfolgreiche Marketing-Aktivitäten müssen weder kompliziert noch teuer sein. Die effektivsten Strategien 2025 sind:

  • Storytelling mit persönlicher Note: Teile deine eigenen Erfahrungen und Learnings
  • Konsistente Präsenz: Sei durchgehend da. Und nicht mal einen Monat super fleißig und dann wegen Erschöpfung wieder drei Monate nicht zu sehen.
  • Fokussierte Kommunikation: Mein Lieblingstipp, denn die Konzentration auf wenige Kanäle durchdachter Strategie schlägt wildes Experimentieren oder zeitweise Abwesenheit auf vielen Plattformen
  • Community Building: Echte Beziehungen und Interaktionen sind wertvoller als hohe Follower-Zahlen
  • Lösungsorientierter Content: Biete echten Mehrwert statt oberflächlicher Unterhaltung – kontrolliere unbedingt die Wahl deiner Marketingkanäle, denn wo suchen die Menschen, die du anziehen möchtest, wirklich nach Lösungen

Minimale technische Anforderungen für maximale Wirkung

Der Tech-Stack 2025 muss nicht komplex sein. Was du wirklich brauchst:

Basis-Ausstattung:

  • Eine Website als Content-Hub
  • Einfaches Tool für Content-Planung
  • Zuverlässiges Email-Marketing-System

Optional, aber hilfreich:

  • KI-Tool für Content-Inspiration
  • Podcast-Aufnahme-Equipment (wenn relevant)
  • Ein Smartphone mit guter Kamera, falls du auf Social Media präsent sein möchtest

Authentizität vs. Perfektion

Der größte Paradigmenwechsel im Marketing 2025: Authentizität ist das neue Premium.

Was das konkret bedeutet:

  • Spontane, echte Momente werden mehr geschätzt als perfekt inszenierte Shoots
  • Persönliche Geschichten generieren mehr Engagement als generische Marketing-Botschaften
  • Ehrliche Einblicke in Herausforderungen stärken die Kundenbeziehung
  • Fehler dürfen zugegeben werden – sie machen dich menschlich und nahbar
  • Die Menschen wissen es zu schätzen, wenn du dich nicht nur meldest, sobald du etwas zu verkaufen hast
  • Du darfst entscheiden, wie dein Marketing aussehen darf – unabhängig davon, was der nächste Social-Media-Guru ruft

Praktische Übungen zum Mindset-Reset

So, jetzt hast du eine Menge gelesen zum Mindset-Reset. Vielleicht hast du dich das ein oder andere Mal ertappt gefühlt. Das ist überhaupt nicht schlimm, ganz im Gegenteil. Dann bist du hier vollkommen richtig. Und jetzt schauen wir uns an, was wir Gutes für unseren Mindset-Reset tun können.

Glaubenssatz-Inventur: Identifikation limitierender Gedanken

Übung 1: Der Reality Check

Das ist eine scheinbar super simple Aufgabe, der Reality-Check. Und so geht er:

  • Nimm dir 15 Minuten Zeit und einen leeren Zettel
  • Schreibe alle Gedanken auf, die auftauchen, wenn du an Marketing denkst
  • Markiere negative Glaubenssätze rot
  • Frage bei jedem: „Ist das wirklich wahr? Was sind die Beweise dafür/dagegen?“

Übung 2: Die Wurzelanalyse

Die Übung hat es ziemlich in sich, denn da gehst du ganz tief rein in die Gründe für deine limitierenden Glaubenssätze:

  • Wähle deinen stärksten limitierenden Glaubenssatz
  • Frage fünfmal „Woher kommt das?“
  • Erkenne die eigentliche Quelle deiner Blockade

Reframing-Techniken für negative Überzeugungen

Das Gute ist: Hat man die Glaubenssätze einmal identifiziert, kann man sich auch verändern bzw. shiften. Das geht so:

Die SHIFT-Methode:

  • Situation identifizieren
  • Hinterfragen der Annahmen
  • Interpretation ändern
  • Fokus auf Lösungen
  • Transformation in positive Aussage

Beispiel:

  • Alt: „Ich bin zu langweilig für Marketing“
  • Neu: „Meine authentischen Erfahrungen helfen anderen, sich wiederzufinden“

Probiere das unbedingt mal aus und bleibe auch dran, wenn es vielleicht zunächst nicht so gut klappen will. Oft braucht es ein bisschen, bis man einen neuen, positiven Glaubenssatz gefunden hat, der wirklich zu einem passt.

Erfolgsgeschichten-Tagebuch führen bzw. Journaling

Was du auch machen kannst, ist Tagebuch zu führen oder noch heute mit deinem „Marketing-Wins-Journal“ zu beginnen:

  • Dokumentiere jeden noch so kleinen Erfolg
  • Sammle positive Kundenreaktionen
  • Notiere Learnings aus Herausforderungen
  • Schreibe dir selbst Dankesbriefe für mutige Marketing-Schritte

Hier geht es darum, dir quasi verbal auf die Schulter zu klopfen. Das geht super im Rahmen der Tages-, Wochen- oder auch Monatsreflexion. Ich rate aber dazu lieber öfter zu reflektieren, weil man sonst ganz viele tolle Erlebnisse wieder vergisst.

Du möchtest mehr über die Möglichkeiten des Bullet-Journals wissen. Dann ist dieser Blogartikel genau das Richtige für dich: Bullet Journal starten: Dein 10-Schritte-Plan für mehr Produktivität und Erfolg

Micro-Wins dokumentieren und feiern

Auch das ist eine tolle Möglichkeit, sich zu vergegenwärtigen, was man alles schafft.

Tägliche Erfolgs-Routine:

  • Setze dir ein kleines, erreichbares Marketing-Ziel
  • Führe es aus, egal wie perfekt
  • Feiere die Umsetzung bewusst
  • Reflektiere: Was hat gut geklappt? Was hat es dich gelehrt?

Nach dem Marketing-Reset: Dein neues Marketing-Mindset entwickeln

Jetzt gehen wir noch ein bisschen mehr darauf ein, wie du nach dem Mindset Reset dein neues Marketing-Mindset entwickeln und daran arbeiten kannst.

Klarheit über deine wahren Stärken

Es ist Zeit, deine natürlichen Marketing-Talente zu erkennen und zu nutzen. Oftmals sind unsere größten Stärken so selbstverständlich für uns, dass wir sie gar nicht als solche wahrnehmen.

Schau hin, was deine Stärken sind:

  • Welche Marketing-Aktivitäten fallen dir leicht?
  • Bei welchen Aufgaben vergisst du die Zeit?
  • Welche Komplimente hörst du oft von anderen?
  • Was können andere von dir lernen?

Praktische Übung: Stärken-Feedback

  1. Frage 5 Kunden/Kollegen: „Was schätzt du besonders an meiner Art zu kommunizieren?“
  2. Analysiere deine erfolgreichsten Posts/Emails: Was war das Besondere daran?
  3. Erstelle deine persönliche Stärken-Landkarte für authentisches Marketing

Fokussierte Marketingstrategien

Weniger ist mehr – dieser Grundsatz gilt 2025 mehr denn je. Denn es geht nicht darum, 2025 in einem Hustle-Modus zu versinken, ganz im Gegenteil. Entwickle eine Strategie, die auf deinen Stärken aufbaut und sich natürlich anfühlt, mit der du dich authentisch zeigen kannst. Eine Möglichkeit ist, dass du ganz klare Prioritäten hinsichtlich deiner Marketing-Kanäle setzt:

Der 3-Säulen-Ansatz:

  1. Säule: Hauptkanal (75% Energie)
    • Wähle den Kanal, der dir am meisten liegt, z.B. Blog oder Podcast (lies mehr, wie du dich entscheiden kannst: Blog oder Podcast – welche Content-Art passt zu dir?)
    • Zeige auf dem Kanal regelmäßig was du kannst bzw. was deine Expertise ist
    • Baue diesen Kanal aus, bist du dich ganz wohlfühlst und Menschen dich darüber finden
  2. Säule: Unterstützender Kanal (20% Energie)
    • Dieser Kanal ergänzt deinen Hauptkanal sinnvoll (z.B. E-Mail-Marketing oder ein Social-Media-Kanal)
    • Damit erreichst du zusätzliche Menschen deiner Zielgruppe
    • Benötigt wenig Extra-Aufwand, weil du den Content aus dem Hauptkanal recycelst
  3. Säule: Experimentierkanal (5% Energie)
    • Teste neue Formate und Plattformen
    • und das ohne Druck und Erwartungen
    • achte dabei auch auf Trends – vor allem aber darauf, ob der neue Kanal zu dir passt

Authentische Kommunikation aufbauen

Authentizität ist kein Buzzword, sondern dein wichtigstes Marketing-Asset. Hier erfährst du, wie du sie praktisch umsetzt.

Die ECHT-Formel für authentische Kommunikation:

  • Ehrlich in deiner Ausdrucksweise
  • Charakter zeigen, auch wenn’s manchmal polarisiert
  • Haltung bewahren, auch bei Gegenwind
  • Transparent sein in deinen Prozessen

Konkrete Umsetzungsbeispiele:

  • Teile regelmäßig „Work in Progress“-Einblicke
  • Sprich offen über Herausforderungen und Learnings
  • Zeige dich auch mal ungeschminkt/unvorbereitet
  • Kommuniziere klar deine Werte und Grenzen

Nachhaltige Routinen etablieren

Der Schlüssel zu langfristigem Marketing-Erfolg liegt in der Etablierung gesunder Routinen, die du auch in stressigen Zeiten durchhalten kannst. Hier habe ich dir ein paar Beispiele mitgebracht. Bitte probiere einfach für dich aus, was funktionieren könnte und zu dir passt

Deine Marketing-Kraftstunden:

Morgenroutine (20 Min)

  • Community-Check und Interaktion
  • Inspiration sammeln
  • Tagesplan reviewen

Content-Block (90 Min)

  • Ungestörte Kreativzeit
  • Batch-Creating von Content
  • Fokussiertes Arbeiten

Review-Zeit (30 Min)

  • Wöchentliche Analyse
  • Anpassung der Strategie
  • Erfolge dokumentieren

Implementierungs-Tipps:

Und hier sind noch einige Tipps, wie du diese Marketing-Kraftstunden in deinen Tagesablauf integrieren und implementieren kannst:

  • Blocke diese Zeiten fest in deinem Kalender
  • Schaffe ein inspirierendes Arbeitsumfeld
  • Entwickle Rituale, die dich in den Flow bringen
  • Plane Puffer für Unvorhergesehenes

Von der Theorie in die Praxis

Die 5-Minuten-Marketing-Challenge starten

Die größte Hürde im Marketing ist oft der erste Schritt. Dein Kopf sagt dir, dass alles perfekt sein muss, dass du erst einen ausgefeilten Plan brauchst, dass du noch nicht bereit bist. Doch genau diese Denkweise hält dich davon ab, überhaupt anzufangen. Die 5-Minuten-Marketing-Challenge durchbricht dieses Muster elegant und effektiv.

Das Prinzip ist denkbar einfach: Du wählst eine Marketing-Aktivität, die maximal fünf Minuten deiner Zeit in Anspruch nimmt. Der Schlüssel liegt in der Winzigkeit der Aufgabe – sie ist so klein, dass dein innerer Kritiker gar nicht erst in Gang kommt. Fünf Minuten sind so überschaubar, dass die üblichen Ausreden („keine Zeit“, „zu kompliziert“, „muss noch vorbereitet werden“) nicht greifen.

Konkrete Beispiele für deine 5-Minuten-Aktivitäten:

  • Beantworte eine Frage in deiner LinkedIn-Gruppe ausführlich und hilfreich
  • Schreibe einer Kundin eine persönliche Nachricht, wie ihr letztes Feedback dich inspiriert hat
  • Notiere drei Content-Ideen, die aus aktuellen Kundengesprächen entstanden sind
  • Mache ein spontanes Behind-the-Scenes Foto und teile es mit einer ehrlichen Caption

Das Besondere an der Challenge: Sie setzt auf die Kraft der kleinen, aber konstanten Schritte. Nach 21 Tagen wirst du nicht nur über 100 Minuten aktives Marketing absolviert haben – du wirst vor allem eine neue Gewohnheit etabliert haben, die sich natürlich und mühelos anfühlt.

Ein persönliches Marketing-Ritual entwickeln

Marketing braucht einen festen Platz in deinem Business-Alltag, genau wie Kundentermine oder Buchhaltung. Ein persönliches Marketing-Ritual hilft dir dabei, in einen produktiven Flow zu kommen und Marketing von einer lästigen Pflicht in einen belebenden Teil deines Business zu verwandeln.

Ein effektives Marketing-Ritual besteht aus drei Phasen, die ineinandergreifen und sich gegenseitig verstärken:

1. Die Vorbereitungsphase
Schaffe dir einen Raum, in dem du kreativ und fokussiert arbeiten kannst. Das bedeutet:

  • Räume deinen Schreibtisch auf, sodass nur die wichtigsten Dinge für deine Marketing-Session griffbereit sind
  • Stelle dir dein Lieblingsgetränk bereit – ob Kaffee, Tee oder Wasser
  • Lege ein schönes Notizbuch und deinen Lieblingstift bereit

2. Das mentale Einstimmen
Bevor du mit dem eigentlichen Marketing beginnst, stimme dich mental ein:

  • Nimm dir 2-3 Minuten für tiefe Atemzüge
  • Visualisiere, wie dein Content genau den Menschen hilft, für die du ihn erstellst; denke an deine:n Wunschkund:in
  • Sprich ein kurzes Erfolgs-Mantra, zum Beispiel: „Meine Botschaft ist wertvoll und erreicht die richtigen Menschen“
  • Setze eine klare Intention für deine Marketing-Session

3. Die fokussierte Aktionsphase
Jetzt geht es ans eigentliche Marketing:

  • Arbeite mit einem Timer, um fokussiert zu bleiben
  • Schalte alle Benachrichtigungen aus
  • Halte dich an deine geplante Aktivität, auch wenn zwischendurch neue Ideen aufkommen
  • Mache regelmäßige Micropausen (alle 25 Minuten 5 Minuten Pause) – z.B. nach der Pomodoro-Technik

Komfortzone systematisch erweitern durch kleine Experimente

Marketing-Wachstum passiert außerhalb deiner Komfortzone – aber das bedeutet nicht, dass du dich überwältigt fühlen musst. Der Schlüssel liegt in systematischen, kleinen Schritten, die dich sanft aber stetig weiterbringen.

Der 3-3-3 Ansatz für kontrolliertes Wachstum:

  1. 3 Minuten täglich etwas Neues ausprobieren
    • Teste eine neue Content-Form
    • Sprich ein anderes Publikum an, welches für dich auch interessant ist
    • Experimentiere mit einer neuen Ansprache – denk an Authentizität
  2. 3 Kleine Experimente pro Woche
    • Eine persönliche Geschichte, statt (immer nur) fachlicher Content
    • Eine spontane Live-Session statt eines durchgeplanten Posts
    • Eine Anfrage für eine gemeinsame Marketing-Aktivität bei einer Kollegin
  3. 3 größere Herausforderungen pro Monat
    • Ein längerer Live-Workshop oder ein Webinar
    • Eine mutige Positionierung zu einem kontroversen Thema
    • Eine neue Art, deine Angebote zu präsentieren

Das Wichtigste dabei: Jedes Experiment ist ein Erfolg – unabhängig vom Ergebnis. Denn selbst wenn etwas nicht wie erhofft funktioniert, hast du wertvolle Erkenntnisse gewonnen und deine Komfortzone erweitert.

Unterstützungssystem aufbauen (Sparringspartner, Mastermind)

Niemand muss den Marketing-Weg alleine gehen, ganz im Gegenteil. Das tue ich auch nicht. Ein starkes Unterstützungssystem macht nicht nur mehr Spaß, sondern führt auch zu besseren Ergebnissen. Ich setze insbesondere auf meine Buddies – aber du darfst selbst herausfinden, welches Support-System am besten zu dir passt.

Die vier Säulen deines Support-Systems:

Dein Marketing-Buddy

  • Regelmäßige Check-ins (idealerweise wöchentlich)
  • Gegenseitige Motivation und Accountability
  • Ehrliches Feedback auf Augenhöhe
  • Gemeinsames Brainstorming

Deine Mastermind-Gruppe

  • 3-5 Unternehmerinnen auf ähnlichem Level
  • Monatliche tiefgehende Strategie-Sessions
  • Unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen
  • Gemeinsames Wachstum und Lernen

Deine Business-Community

  • Online oder offline Netzwerke
  • Regelmäßiger Austausch über Trends und Tools
  • Gegenseitige Unterstützung bei Content-Erstellung
  • Möglichkeiten für Kooperationen

Professionelle Unterstützung

  • Marketing-Coach für strategische Ausrichtung
  • VA für technische Umsetzung
  • Sparringspartner für Content-Entwicklung
  • Expertinnen für spezifische Marketing-Bereiche

Gemeinsam wachsen im „Alles im Griff“ Programm

Eine Möglichkeit ist auch, mit mir zusammen an deinem Marketing zu arbeiten, für einen Mindset Reset zu sorgen und deinen authentischen und umsetzbaren Marketing-Fahrplan zu erstellen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung zu mehr Authentizität im Marketing

Im „Alles im Griff“ Programm entwickelst du nicht nur neue Marketing-Strategien, sondern vor allem eine neue Beziehung zu deinem Marketing. Der Fokus liegt darauf, deinen ganz persönlichen, authentischen Weg zu finden.

Das erwartet dich:

  • Tiefgehende Mindset-Arbeit für nachhaltige Veränderung
  • Praktische Übungen für mehr Selbstvertrauen im Marketing
  • Konkrete Techniken für authentische Content-Erstellung
  • Individuelle Anpassung an deinen Persönlichkeitstyp

Meine Erfahrung und mein Wissen auf Abruf

Ich bin die ganze Zeit an deiner Seite, dass heißt du bekommst Marketing-Know How genau dann, wenn du es brauchst:

  • Schritt-für-Schritt Videos zu allen relevanten Marketing-Themen
  • Regelmäßige 1:1-Calls für deine Fragen
  • Ständige Begleitung via Slack (1:1)
  • Tipps rund um Technik und Tools

Strukturierte Umsetzungsbegleitung

Der Unterschied zwischen Wissen und Erfolg liegt in der Umsetzung. Darum bekommst du meine volle Unterstützung dabei, dir nicht nur einen theoretischen Marketing-Fahrplan zu erstellen, sondern diesen auch nach und nach umzusetzen. Dazu gibt’s:

  • 1:1 Begleitung im Slack-Channel (und notfalls auch mal einen verbalten Popo-Stupser)
  • Persönliches Feedback zu deinen Marketing-Aktivitäten
  • Klare Aufgaben und Meilensteine
  • Zugang zur Marketing-Zeit, dem umsetzungsstarken Coworking für 6- (Basic) bzw. 12-Monate (VIP)

Dein nächster Schritt:
Lass uns gemeinsam deinen Marketing-Reset starten. Das „Alles im Griff“ Programm beginnt am 03.02.2025 wieder und die Plätze sind begrenzt. Sichere dir deinen Platz und starte deine Reise zum authentischen Marketing-Fahrplan!
Buche dir jetzt dafür dein unverbindliches Erstgespräch mit mir!

Dein Weg zu einem neuen Marketing-Mindset beginnt jetzt

Die Zeit ist reif für einen echten Marketing-Reset, oder was denkst du? 2025 bietet uns die Chance, alte, limitierende Glaubenssätze hinter uns zu lassen und einen authentischen, nachhaltigen Weg im Marketing zu gehen. Einen Weg, der sich nicht nach Kampf oder Überwindung anfühlt, sondern nach natürlichem Wachstum und echter Verbindung.

Erinnere dich: Marketing ist keine Technik, die du perfekt beherrschen musst. Es ist vielmehr eine Form der Kommunikation – von Mensch zu Mensch. Deine persönlichen Erfahrungen, deine einzigartige Perspektive und auch deine vermeintlichen Unzulänglichkeiten machen dich interessant und wertvoll für deine Zielgruppe.

Die wichtigsten Erkenntnisse auf einen Blick:

  • Deine größten Marketing-Blockaden sitzen im Mindset, nicht in der Technik
  • Authentizität schlägt Perfektion – heute mehr denn je
  • Kleine, konstante Schritte führen zu nachhaltigen Veränderungen
  • Du brauchst nicht alle Kanäle und Tools – finde deinen Weg
  • Gemeinsam wachsen ist effektiver als einsames Kämpfen

Der erste Schritt zu deinem Marketing-Reset ist die Entscheidung, dass es auch anders gehen kann. Dass du bereit bist, alte Glaubenssätze zu hinterfragen und neue Wege zu gehen. Dieser Artikel ist dein Wegweiser – die Umsetzung liegt bei dir.

Wenn du dabei Unterstützung möchtest, wenn du spürst, dass jetzt der richtige Zeitpunkt ist, dein Marketing zu ändern und für dich passender zu gestalten, dann ist das „Alles im Griff“ Programm vielleicht genau das Richtige für dich.

Deine nächsten Schritte könnten sein:

  1. Reflektiere: Welche Glaubenssätze erkennst du bei dir wieder?
  2. Wähle: Mit welchem kleinen Schritt möchtest du morgen starten?
  3. Entscheide: Möchtest du diesen Weg alleine gehen oder mit Unterstützung?

Egal, welchen Weg du wählst – das Wichtigste ist, dass du anfängst. Denn deine Botschaft ist es wert, gehört zu werden, und es gibt Menschen da draußen, die genau auf deine Lösung warten.

Lass uns gemeinsam dein Marketing von einer Pflichtaufgabe in eine erfüllende Business-Aktivität verwandeln. Dein Marketing-Reset 2025 beginnt jetzt.

PS: Möchtest du mehr über das „Alles im Griff“ Programm erfahren? Dann klicke hier oder buche dir ein unverbindliches Strategiegespräch. Ich freue mich darauf, dich kennenzulernen und mehr über deine Marketing-Vision zu erfahren.

Überforderung im Online-Marketing? 5 Warnsignale und Lösungen für Selbständige in 2025

Überforderung im Online-Marketing? 5 Warnsignale und Lösungen für Selbständige in 2025

Kennst du das? Du sitzt am Schreibtisch, vor dir die nie enden wollende To-Do-Liste fürs Marketing: Instagram-Posts erstellen, Newsletter schreiben, Website optimieren, neue Reels produzieren – und das ist nur die Spitze des Eisbergs der Überforderung. Dein Kopf schwirrt, während du verzweifelt versuchst, all die Marketing-Aufgaben unter einen Hut zu bekommen. Dabei wolltest du eigentlich nur eines: dein Business erfolgreich führen und das tun, was du wirklich liebst.

Als selbstständige Unternehmerin in 2025 scheint es manchmal so, als müsstest du eine Marketing-Expertin, Content-Creatorin und Social-Media-Managerin in Personalunion sein. Die Digitalisierung schreitet voran, neue Plattformen entstehen, und die Anforderungen werden immer komplexer. Was gestern noch funktionierte, scheint heute schon überholt zu sein.

Aber lass mich dir eines versichern: Du bist nicht allein mit diesem Gefühl. Als Online-Business- und Content-Coach begegnen mir täglich erfolgreiche Unternehmerinnen, die trotz ihrer Expertise im Kerngeschäft beim Thema Online-Marketing an ihre Grenzen stoßen. Die gute Nachricht? Überforderung im Marketing ist kein Schicksal, dem du hilflos ausgeliefert bist. Es gibt klare Anzeichen, die dir früh genug signalisieren, wann es Zeit ist, etwas zu ändern.

In diesem Artikel zeige ich dir die 5 wichtigsten Warnsignale, die auf Marketing-Überforderung hinweisen – und vor allem, wie du sie in den Griff bekommst. Du erfährst, wie du dein Marketing so strukturierst, dass es sich nicht mehr wie ein Vollzeit-Job anfühlt, sondern zu einem kontrollierbaren und sogar freudvollen Teil deines Business-Alltags wird.

Lass uns gemeinsam einen Blick darauf werfen, wie du die Kontrolle über dein Marketing zurückgewinnst und dabei authentisch und erfolgreich bleibst – ohne dich zu verbiegen oder rund um die Uhr online sein zu müssen.

Du möchtest die Inhalte lieber als Podcast hören? Kein Problem:

Folge No. 124: Wenn dein Marketing dich stresst… – So erkennst (und vermeidest) du Überforderung in 2025

Warnsignal 1: Deine To-Do-Liste wächst ständig

Kennst du das Gefühl, wenn deine Marketing-To-Do-Liste wie ein lebendiges Wesen ist, das einfach nicht aufhören will zu wachsen? Kaum hast du eine Aufgabe abgehakt, kommen drei neue hinzu. Ein neuer Social-Media-Kanal hier, eine innovative Marketing-Strategie dort, und schon wieder eine neue Funktion bei Instagram, die du unbedingt testen solltest. Im Jahr 2025 scheinen die Marketing-Möglichkeiten geradezu zu explodieren – und mit ihnen deine To-Do-Liste.

Warum es passiert

Die Gründe für die sich ständig verlängernde To-Do-Liste sind vielfältig:

  • FOMO (Fear of Missing Out): Die Angst, wichtige Trends zu verpassen, treibt uns dazu, jede neue Marketing-Möglichkeit aufzugreifen. „Was, wenn die Konkurrenz schon auf TikTok ist und ich noch nicht?“
  • Perfektionismus: Als Unternehmerin willst du alles richtig machen. Jeder Post soll perfekt sein, jede E-Mail brilliant geschrieben und jede Story professionell produziert.
  • Fehlende Strategie: Ohne klaren Plan sagst du zu vielem „Ja“, ohne zu prüfen, ob es wirklich zu deinen Zielen passt.
  • Vergleich mit anderen: Du siehst, was andere Unternehmerinnen alles machen und denkst, du müsstest das auch tun. Dabei übersiehst du, dass viele von ihnen möglicherweise ein ganzes Team haben.

Lösung: Priorisierung und Fokussierung

Die gute Nachricht: Du musst nicht alles machen – und vor allem nicht alles gleichzeitig. Hier sind die effektivsten Strategien für mehr Kontrolle:

Die 80/20-Regel anwenden

  • Identifiziere die 20% deiner Marketing-Aktivitäten, die 80% deiner Ergebnisse bringen
  • Konzentriere dich zunächst auf diese Kernaktivitäten
  • Plane zusätzliche Aktivitäten erst ein, wenn die Basis stabil läuft

Strategische Auswahl treffen

  • Erstelle eine Liste aller aktuellen Marketing-Aktivitäten
  • Bewerte jede Aktivität nach zwei Kriterien:
    • Wie viel Zeit/Energie kostet sie?
    • Welchen konkreten Nutzen bringt sie deinem Business?
  • Streiche alles, was viel kostet aber wenig bringt

Realistische Zeitplanung

  • Plane für jede Aufgabe 30% mehr Zeit ein als du denkst
  • Blocke feste Marketing-Zeiten in deinem Kalender
  • Schaffe „störungsfreie“ Zonen für konzentriertes Arbeiten

Systematische Delegation

  • Identifiziere Aufgaben, die andere besser oder schneller erledigen können
  • Beginne mit kleinen, klar definierten Aufgaben
  • Investiere in Tools oder Virtuelle Assistenten, die dir Routineaufgaben abnehmen

Praxis-Tipp:
Nimm dir heute 30 Minuten Zeit und erstelle eine „Not-To-Do-Liste“. Ja, du hast richtig gelesen! Schreibe auf, welche Marketing-Aktivitäten du in den nächsten drei Monaten NICHT machen wirst. Diese bewusste Entscheidung gegen bestimmte Aktivitäten schafft Freiraum für das, was wirklich wichtig ist.

Denk dran: Eine kürzere, fokussierte To-Do-Liste, die du tatsächlich abarbeitest, bringt dir mehr als eine lange Liste mit halbherzigen Aktionen. Qualität schlägt Quantität – gerade im Marketing.

Warnsignal 2: Du fühlst dich von Social Media überfordert

„Hilfe, schon wieder ein neuer Algorithmus!“, „Reels oder doch lieber Carousel-Posts?“, „Und was ist jetzt eigentlich mit diesem neuen KI-Feature?“ – Kommt dir das bekannt vor? 2025 ist Social Media komplexer denn je, und viele Unternehmerinnen fühlen sich wie in einem nie endenden Hamsterrad gefangen. Während du versuchst, auf allen Plattformen präsent zu sein, merkst du, wie deine Energie schwindet und die Freude am Business langsam verloren geht.

Die Ursachen der Social-Media-Überforderung

Die Gründe für die zunehmende Social-Media-Überforderung sind vielschichtig:

  • Plattform-Überflutung: Instagram, LinkedIn, Facebook, TikTok, Pinterest, Threads und Co. – jede Plattform hat ihre eigenen Regeln, Formate und optimale Posting-Zeiten.
  • Ständiger Wandel: Was heute viral geht, kann morgen schon irrelevant sein. Die Algorithmen ändern sich gefühlt wöchentlich, und neue Features erfordern ständige Anpassungen.
  • Content-Druck: Der gefühlte Zwang, täglich neuen, kreativen Content zu produzieren, kann erdrückend sein – besonders wenn du alles alleine machst.
  • Interaktionsstress: Die Erwartung, ständig erreichbar zu sein, auf Kommentare zu reagieren und mit der Community zu interagieren, kann überwältigend werden.

Lösung: Kanalauswahl und Content-Strategie

Es ist Zeit, vom „Ich muss überall sein“-Mindset wegzukommen. Hier ist dein Aktionsplan für ein entspannteres Social-Media-Marketing:

Strategische Kanalauswahl

  • Analysiere, wo deine idealen Kundinnen wirklich aktiv sind
  • Konzentriere dich auf maximal 2-3 Hauptkanäle
  • Wähle Plattformen, die zu deiner Persönlichkeit und deinem Content-Stil passen
  • Archiviere oder pausiere inaktive Profile professionell

Smarte Content-Planung

  • Entwickle ein Content-Cluster-System:
    • Ein hochwertiger Hauptbeitrag (z.B. Blog oder Video)
    • Daraus abgeleitete Micro-Content-Stücke für verschiedene Plattformen
    • Wiederverwertung erfolgreicher Inhalte in neuem Gewand
  • Nutze moderne KI-Tools für Content-Ideenfindung und Inspiration

Effizienter Posting-Rhythmus

  • Definiere realistische Posting-Frequenzen
  • Plane feste Batch-Working-Tage für Content-Erstellung
  • Automatisiere das Posting mit Tools wie Later oder Buffer
  • Reserviere spezielle Zeitfenster für Community Management

Authentizitäts-Strategie

  • Bleib bei deinem authentischen Stil, statt jeden Trend mitzumachen
  • Teile auch Behind-the-Scenes und „imperfekte“ Momente
  • Entwickle eine eigene, wiedererkennbare Ästhetik
  • Kommuniziere offen mit deiner Community über deine Posting-Rhythmen

Praxis-Tipp:
Führe eine „Social Media Detox-Woche“ für dein Business durch. Plane eine Woche, in der du nur auf deinem Hauptkanal aktiv bist. Beobachte, wie sich das auf deine Energie und deine Ergebnisse auswirkt. Oft stellst du fest, dass weniger tatsächlich mehr ist.

Denk daran: Social Media sollte ein Werkzeug für dein Business sein, nicht dein Business dominieren. Es ist völlig in Ordnung, sich bewusst zu beschränken und dafür in den gewählten Kanälen wirklich präsent und authentisch zu sein.

Warnsignal 3: Dein Content-Plan ist chaotisch oder nicht existent

Montag morgen, 9 Uhr: Panik macht sich breit, weil dir einfällt, dass du heute eigentlich einen Newsletter verschicken wolltest. Gleichzeitig sollte ein Instagram-Post raus, und war da nicht noch dieser Blog-Artikel, den du schon seit Wochen vor dir herschiebst? Wenn dein Content-Marketing sich mehr nach Feuerwehreinsatz als nach strategischer Kommunikation anfühlt, dann ist das ein deutliches Warnsignal.

Die Folgen eines fehlenden Content-Plans

Ein chaotischer oder nicht vorhandener Content-Plan hat weitreichende Konsequenzen:

  • Qualitätsverlust: Unter Zeitdruck erstellte Inhalte erreichen selten das Niveau, das du eigentlich liefern möchtest.
  • Stress und Überforderung: Das ständige „Last-Minute-Marketing“ erhöht deinen Stresspegel und führt zu Burnout-Symptomen.
  • Inkonsistente Kommunikation: Ohne Plan verlierst du den roten Faden in deiner Kommunikation, was deine Zielgruppe verwirren kann.
  • Verpasste Chancen: Wichtige Termine, Ereignisse oder saisonale Themen werden übersehen oder zu spät aufgegriffen.

Lösung: Entwicklung eines strukturierten Redaktionsplans

Zeit, Ordnung in das Content-Chaos zu bringen. Hier ist dein Schritt-für-Schritt-Plan:

Content-Grundgerüst erstellen

  • Definiere deine Content-Säulen (3-5 Hauptthemen)
  • Plane quartalsweise deine wichtigsten Kampagnen
  • Erstelle einen Jahreskalender mit:
    • Branchenrelevanten Ereignissen
    • Saisonalen Höhepunkten (sofern relevant)
    • Deinen Launch-Terminen
    • Feiertagen und besonderen Anlässen

Praktische Umsetzung

  • Nutze ein digitales Planungstool (z.B. Trello, Asana oder ClickUp)
  • Erstelle Content-Vorlagen für wiederkehrende Formate
  • Führe ein Content-Repository für Ideen und Inspiration
  • Implementiere ein Kategorisierungssystem für deine Inhalte

Effiziente Content-Erstellung

  • Plane monatliche Content-Batching-Tage
  • Erstelle Content-Cluster:
    • Ein Hauptthema pro Monat
    • Aufteilen in Subthemen für verschiedene Kanäle
    • Verschiedene Perspektiven und Formate nutzen
  • Baue eine Content-Bibliothek mit Evergreen-Inhalten auf

Qualitätssicherung und Workflow

  • Entwickle eine Content-Checkliste:
    • SEO-Optimierung
    • Corporate Identity Check
    • Rechtschreibung und Grammatik
    • Call-to-Action Überprüfung
  • Etabliere einen Review-Prozess
  • Plane Pufferzeiten für unvorhergesehene Änderungen

Praxis-Tipp:
Reserviere dir diese Woche zwei Stunden für einen „Content-Reset“. Erstelle eine einfache Excel-Tabelle oder nutze eine kostenlose Vorlage in Trello. Trage zunächst nur die wichtigsten Termine für die nächsten vier Wochen ein. Plane pro Woche maximal einen größeren Content-Piece (wie einen Blog-Artikel) und zwei bis drei kleinere Inhalte (wie Social-Media-Posts). Selbst dieser simple Plan wird dir sofort mehr Struktur und Klarheit geben.

Power-Hack für 2025:
Nutze KI-gestützte Content-Planungs-Tools, die dir bei der Ideenfindung und Strukturierung helfen. Diese Tools können Vorschläge für Content-Themen machen, die zu deinen definierten Säulen passen, und sogar erste Outline-Entwürfe erstellen. Aber denk dran: Die KI ist dein Assistent, nicht dein Ersatz – deine persönliche Note macht den Content einzigartig.

Warnsignal 4: Du investierst viel Zeit, siehst aber keine Ergebnisse

Kennst du das? Du postest brav dreimal die Woche auf Instagram, weil „man das so macht“, obwohl es dich eigentlich total anstrengt. Deine LinkedIn-Posts fühlen sich nach Qual an, während dein wöchentlicher Newsletter dir nicht nur Freude bringt, sondern auch regelmäßig positive Resonanz bringen. Wenn Marketing sich wie eine energieraubende Pflichtübung anfühlt und trotzdem keine Früchte trägt, ist das ein deutliches Warnsignal.

Gründe für mangelnde Effizienz im Marketing

Gegen die eigene Energie arbeiten:

  • Marketing-Aktivitäten, die dir keinen Spaß machen
  • Formate, die sich unnatürlich und gezwungen anfühlen
  • Kanäle, die nicht zu deiner Persönlichkeit passen

Blinder Aktionismus:

  • Marketing nach „Lehrbuch“ statt nach Intuition
  • Nachahmung von Strategien anderer ohne Authentizität
  • Vernachlässigung der eigenen Stärken

Verzettelung und Energieverlust:

  • Zu viele verschiedene Aktivitäten gleichzeitig
  • Fokus auf energieraubende Kanäle
  • Ignorieren der eigenen Erfolgsmomente

Lösung: Energie-aligntes Marketing und bewusste Optimierung

Führe einen Energie-Check durch

  • Erstelle eine Liste deiner Marketing-Aktivitäten
  • Bewerte sie nach:
    • Wie viel Freude macht es dir?
    • Wie leicht fällt es dir?
    • Welche Resonanz erhältst du?
  • Identifiziere deine „Energy Gains“ und „Energy Drains“

Folge deiner natürlichen Stärke

  • Bist du eine geborene Geschichtenerzählerin? → Setze auf Blog-Artikel oder Podcasts
  • Sprühst du vor Energie vor der Kamera? → Nutze mehr Video-Content
  • Liebst du den direkten Austausch? → Fokussiere auf Community Building
  • Schreibst du gerne? → Konzentriere dich auf Newsletter und LinkedIn

Optimiere mit Leichtigkeit

  • Verstärke, was mühelos funktioniert
  • Transformiere energieraubende Aktivitäten:
    • Wandle geschriebene Blog-Artikel in Audio-Content um
    • Lass Video-Interviews transkribieren für schriftlichen Content
    • Nutze spontane Voice-Messages statt durchgestylter Posts

Entwickle deinen authentischen Marketing-Flow

  • Plane Marketing-Aktivitäten entsprechend deiner Energiekurve
  • Schaffe Synergie-Effekte zwischen verschiedenen Kanälen
  • Höre auf dein Bauchgefühl bei der Kanalauswahl

Praxis-Tipp:
Führe eine Woche lang ein „Marketing-Energie-Tagebuch“. Notiere nach jeder Marketing-Aktivität:

  • Wie hat sich die Umsetzung angefühlt?
  • Wie war dein Energielevel danach?
  • Welche Resonanz hast du erhalten?

Die Aktivitäten, die dich energetisch aufladen UND positive Resonanz erzeugen, sind dein „Marketing Sweet Spot“. Hier solltest du mehr Zeit investieren.

Erinnerung für 2025:
In Zeiten von KI und Automatisierung ist deine authentische, menschliche Energie dein größtes Unterscheidungsmerkmal. Nutze Technologie, um die administrativen Aspekte zu vereinfachen, aber lass deine Persönlichkeit und natürliche Energie im Marketing durchscheinen.

Warnsignal 5: Marketing fühlt sich wie ein notwendiges Übel an

Wenn du beim Wort „Marketing“ innerlich die Augen verdrehst und es sich anfühlt wie ein lästiges Übel, das du gezwungenermaßen mitmachen musst, dann ist das ein deutliches Warnsignal. Besonders als Unternehmerin, die ihre Dienste oder Produkte von Herzen anbietet, sollte Marketing keine Qual sein, sondern eine natürliche Verlängerung deiner Mission.

Warum eine negative Einstellung zum Marketing problematisch ist

Diese innere Ablehnung hat oft tiefere Ursachen:

  • Limiting Beliefs rund ums Marketing:
    • „Marketing ist manipulativ“
    • „Selbstvermarktung ist peinlich“
    • „Ich will niemanden belästigen“
    • „Echte Qualität verkauft sich von selbst“
  • Auswirkungen dieser Blockaden:
    • Du kommunizierst zurückhaltend und unsicher
    • Deine Angebote werden unter Wert verkauft
    • Potenzielle Kundinnen spüren dein Unbehagen
    • Deine wertvollen Lösungen erreichen nicht die Menschen, die sie brauchen
  • Energetische Folgen:
    • Marketing wird zur sich selbst erfüllenden Prophezeiung
    • Du versteckst dich und deine Expertise
    • Die Freude an deinem Business leidet
    • Du erreichst nicht die Impact-Größe, die eigentlich möglich wäre

Lösung: Authentisches Marketing und Mindset-Arbeit

Entwickle ein neues Marketing-Mindset

  • Marketing ist Service:
    • Du hilfst Menschen, deine Lösungen zu finden
    • Du machst wertvolles Wissen zugänglich
    • Du ermöglichst informierte Entscheidungen
  • Reframe deine Marketing-Geschichte:
    • Von „Verkaufen müssen“ zu „Teilen dürfen“
    • Von „Aufdringlich sein“ zu „Sichtbar werden“
    • Von „Manipulation“ zu „authentischer Kommunikation“

Finde deinen authentischen Marketing-Stil

  • Stelle dir diese Fragen:
    • Wie würdest du einer guten Freundin von deinem Angebot erzählen?
    • Was macht dich in deinem Business wirklich glücklich?
    • Welche Erfolgsgeschichten deiner Kundinnen berühren dich am meisten?
  • Übersetze diese natürliche Begeisterung in dein Marketing

Verbinde dich mit deiner Mission

  • Erinnere dich an dein „Warum“:
    • Welches Problem löst du für deine Kundinnen?
    • Wie verändert sich ihr Leben durch deine Arbeit?
    • Was treibt dich wirklich an?
  • Mache diese Mission zum Herzstück deiner Kommunikation

Implementiere herzbasiertes Marketing

  • Kreiere Content aus Verbundenheit:
    • Teile echte Geschichten und Erfahrungen
    • Zeige auch verletzliche Momente
    • Feiere die Erfolge deiner Kundinnen
  • Baue echte Beziehungen auf:
    • Führe bedeutungsvolle Gespräche
    • Höre aktiv zu
    • Schaffe Mehrwert ohne Erwartung

Praxis-Tipp:
Schreibe einen „Liebesbrief an dein Business“. Was liebst du an deiner Arbeit? Welchen Unterschied machst du im Leben deiner Kundinnen? Lies dir diesen Brief vor deinen wichtigsten Marketing-Aktivitäten durch, um dich mit deiner wahren Mission zu verbinden.

Mindset-Boost für 2025:
„Marketing ist die Kunst, die richtigen Menschen zu finden und ihnen zu zeigen, wie du ihr Leben bereichern kannst. Es ist deine Verantwortung, sichtbar zu sein, damit die Menschen, die dich suchen, dich auch finden können.“

Erlaube dir, Marketing als das zu sehen, was es wirklich ist: Eine Brücke zwischen dir und den Menschen, denen du helfen kannst.

Der Weg aus der Überforderung: Dein individueller Marketing-Fahrplan

Nach all den Warnsignalen und Lösungsansätzen ist es nun Zeit, deinen persönlichen Weg zu einem entspannten und erfolgreichen Marketing zu entwickeln. Denn eines ist klar: Es gibt nicht die EINE richtige Marketing-Strategie für alle. Was du brauchst, ist ein maßgeschneiderter Ansatz, der zu dir, deinem Business und deinem Leben passt.

Wie du deinen persönlichen Plan entwickelst

Hier findest du einige Ideen, wie du deinen persönlichen Marketing-Plan entwickeln kannst:

Standortbestimmung und Vision

  • Wo stehst du jetzt?
    • Was funktioniert bereits gut?
    • Was kostet zu viel Energie?
    • Welche Ressourcen hast du?
  • Wo möchtest du hin?
    • Wie sieht dein idealer Marketing-Alltag aus?
    • Welche Ergebnisse strebst du an?
    • Was würde sich leicht und mühelos anfühlen?

Dein individueller Marketing-Mix

  • Wähle deine Kernkanäle:
    • Ein Hauptkanal für tiefgehenden Content
    • Ein bis zwei Support-Kanäle für regelmäßige Präsenz
    • Ein persönlicher Kontaktpunkt (z.B. Newsletter)

Realistische Zeitplanung

  • Erstelle deinen Rhythmus:
    • Wöchentliche Marketing-Routinen
    • Monatliche Content-Planung
    • Quarterly Review und Anpassung
  • Berücksichtige dabei:
    • Deine Energie-Peaks
    • Private Verpflichtungen
    • Saisonale Business-Zyklen

Unterstützungssysteme aufbauen

  • Identifiziere Bereiche für:
    • Delegation
    • Automatisierung
    • Vereinfachung
  • Plane Budget für:
    • Tools und Software
    • Support-Team
    • Weiterbildung

Das „Alles im Griff“ Programm

Wenn du merkst, dass mehrere der beschriebenen Warnsignale auf dich zutreffen, dann habe ich eine noch bessere Lösung für dich: Das „Alles im Griff“ Programm, das am 03.02.2025 startet.

In diesem 6-monatigen intensiven 1:1-Programm entwickelst du deinen individuellen Marketing-Fahrplan, der zu dir und deinem Business passt. Dabei arbeiten wir eng zusammen an:

  • Deiner persönlichen Marketing-Vision und -Strategie
  • Der Auswahl der für dich richtigen Marketing-Kanäle
  • Der Entwicklung einer authentischen Content-Strategie
  • Einem realistischen Zeitplan für die Umsetzung

Das Besondere am Programm:

  • Intensive 1:1 Betreuung über 6 Monate
  • 10 Module mit über 50 Videoeinheiten für flexibles Lernen
  • Regelmäßige Coaching-Calls für individuelles Feedback
  • Kontinuierliche Unterstützung via Slack
  • Zugang zur „Marketing-Zeit“ für gemeinsames Coworking

Es gibt zwei Programmvarianten:

  1. Basic (1.497 €)
    • Alle Grundmodule und Videoeinheiten
    • 1:1 Kickoff-Call (90 Min)
    • 6 Coaching-Calls (je 30 Min)
    • 6 Monate Slack-Support
    • 6 Monate „Marketing-Zeit“ Zugang
  2. VIP (1.797 €)
    • Alles aus dem Basic-Paket
    • 2 zusätzliche 1:1 Calls (je 60 Min)
    • 12 Monate „Marketing-Zeit“ Zugang
    • Verlängerter Slack-Support

👉🏻 Early Bird Bonus bis 08.01.2025: 10% Rabatt auf beide Varianten!

Das Programm ist für dich richtig, wenn:

  • du endlich Struktur in dein Marketing bringen möchtest
  • du einen authentischen Weg suchst, der zu dir passt
  • du bereit bist, aktiv an deinem Marketing-Erfolg zu arbeiten
  • du Unterstützung bei der konkreten Umsetzung suchst

Alles im Griff Ablauf neu

Mit der richtigen Strategie zur Marketing-Meisterin

Marketing muss sich nicht wie ein endloser Kampf anfühlen. Die fünf Warnsignale, die wir in diesem Artikel besprochen haben, sind keine Schwächen – sie sind wertvolle Hinweise darauf, dass es Zeit für Veränderung ist. Zeit, dein Marketing neu zu denken und einen Weg zu finden, der zu dir passt.

Erinnere dich: Du musst nicht auf allen Kanälen präsent sein, nicht jeden Trend mitmachen und schon gar nicht rund um die Uhr erreichbar sein. Was du brauchst, ist ein klarer, strukturierter Ansatz, der:

  • zu deiner Persönlichkeit passt
  • sich in deinen Arbeitsalltag integrieren lässt
  • nachhaltige Ergebnisse bringt
  • sich authentisch und gut anfühlt

Der wichtigste Schritt ist, anzuerkennen, wo du jetzt stehst. Vielleicht erkennst du dich in einem oder mehreren der Warnsignale wieder – das ist völlig in Ordnung. Es bedeutet einfach, dass du bereit bist für den nächsten Schritt in deiner Marketing-Entwicklung.

Ob du dies nun in Eigenregie angehst, dir Unterstützung im „Alles im Griff“ Programm holst oder einen ganz anderen Weg wählst: Das Wichtigste ist, dass du anfängst. Denn jeder noch so kleine Schritt in Richtung strukturiertes, authentisches Marketing bringt dich deinen Business-Zielen näher.

Denk daran: Marketing ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Es geht nicht darum, alles sofort perfekt zu machen, sondern darum, einen nachhaltigen Weg zu finden, der dir und deinem Business gut tut. Mit der richtigen Strategie, authentischer Kommunikation und einem klaren Plan kannst du dein Marketing nicht nur in den Griff bekommen – du kannst es zu deinem wertvollsten Business-Tool machen.

Der erste Schritt ist getan: Du hast die Warnsignale erkannt und weißt jetzt, welche Lösungen es gibt. Jetzt liegt es an dir, ins Handeln zu kommen und dein Marketing-Potenzial voll zu entfalten.

So gehen Authentizität und Selbstfürsorge im Online-Business – Interview mit Karin Graf-Kaplaner

So gehen Authentizität und Selbstfürsorge im Online-Business – Interview mit Karin Graf-Kaplaner

In der neuesten Folge meines Podcasts „ALLES IM GRIFF im Online-Marketing“ hatte ich einen ganz besonderen Gast: Karin Graf-Kaplaner, Slow Business Mentorin und selbsternannte „Wildblüte und Wikingerbraut“. Kennengelernt habe ich Karin ursprünglich durch ihre Rauhnächte-Kurse, die sie zusammen mit Anja Fischer anbietet. Ihre authentische Art hat mich sofort angesprochen und neugierig auf ihr Business-Konzept gemacht.

Podcast-Episode #118: Authentizität und Selbstfürsorge im Online-Business – Interview mit Karin Graf-Kaplaner

Was bedeutet eigentlich Slow Business?

Als Slow Business Mentorin steht Karin für einen anderen Ansatz als viele Business Coaches da draußen. Ihr Fokus liegt auf Achtsamkeit und Selbstfürsorge im Business – allerdings nicht im Sinne von „auf der Couch liegen und warten“. Vielmehr geht es darum, im eigenen Tempo nachhaltig zu wachsen. „Slow Business bedeutet nicht, dass wir langsam dahin dümpeln“, erklärt Karin. „Es steckt ganz viel Arbeit dahinter, aber eben gepaart mit Achtsamkeit, Selbstfürsorge und Rücksicht auf das eigene Tempo.“

Der Weg zu diesem Ansatz war für Karin kein leichter: Ein Burnout und die ernüchternde Erkenntnis, trotz Rund-um-die-Uhr-Arbeit kaum Gewinn zu erwirtschaften, waren ihre Wendepunkte. „Als 2017 die Steuerberaterin zu mir sagte, mein Mann solle den Alleinverdienerabsetzbetrag beantragen, obwohl ich das ganze Jahr rund um die Uhr gearbeitet hatte – das war mein Wendepunkt“, erzählt sie. Sie begann, ihre Arbeitszeit zu tracken und in Balance mit dem Umsatz zu bringen. Ein Prozess, der etwa 3-4 Jahre dauerte.

Ich weiß, ich bin die wichtigste Ressource in meinem Unternehmen. Wenn es mir nicht gut geht, funktioniert gar nichts

– Karin Graf-Kaplaner

Der Kampf mit dem Perfektionismus

Wie viele Selbstständige hatte auch Karin lange mit Perfektionismus zu kämpfen. Sie setzte sich selbst extrem hohe Standards und war oft enttäuscht, wenn Kundinnen diese gar nicht in dem Maße würdigten. Heute weiß sie: Zwischen „hingeschludert“ und „perfekt“ gibt es viele Abstufungen. Diese Erkenntnis gibt sie auch an ihre Kundinnen weiter.

Das Problem ist, dass wir immer gezeigt kriegen, was das Ergebnis dieses Weges ist und nicht, was der Weg war.

– Karin Graf-Kaplaner

Authentizität im Marketing

Ein großes Thema unseres Gesprächs war Authentizität im Marketing. Karin steht heute zu ihrer direkten, klaren Art – früher hat sie sich dafür geschämt. „Ich bin sehr klar, sehr offen, teilweise auch sehr laut. Mein Mann sagt, ich spreche die Dinge aus, die eigentlich niemand aussprechen möchte“, erzählt sie lachend. Heute ist es ihr Markenzeichen und der Grund, warum Kundinnen sie als Mentorin wählen.

Sie rät, mit kleinen Schritten zur Authentizität zu finden. Das muss nicht gleich bedeuten, sich komplett zu zeigen – es kann auch erstmal der morgendliche Tee sein oder das tägliche Waldstück beim Hundespaziergang. Wichtig ist ihr dabei die Balance zwischen authentisch und professionell. Emotionale Momente müssen nicht sofort in die Story – manchmal braucht es erst Reflexion.

Die beeindruckenden Zahlen hinter dem Erfolg

Was mich besonders beeindruckt hat: Karin ist sehr transparent mit ihren „Facts and Figures“. Über 600 Newsletter, 500 Blogposts, 170 Podcast-Folgen und 60 Website-Projekte zeigen: Erfolg kommt nicht über Nacht. Diese Zahlen stehen für über 10 Jahre kontinuierliche Arbeit. Ein wichtiger Gegenpol zu den „Werde-über-Nacht-reich“-Versprechen, die man so oft im Online-Marketing sieht.

Warum Unterstützung so wichtig ist

Ein wichtiger Punkt, den Karin anspricht: Viele Selbstständige, besonders Frauen, denken sie müssten alles alleine schaffen. „Wenn dein Klo kaputt ist, holst du auch einen Installateur“, bringt sie es auf den Punkt. „Aber in der Selbstständigkeit gehen viele davon aus, dass sie alles alleine können müssen.“ Das führt oft zu Frustration und einem angeknacksten Selbstwert.

Sich Unterstützung zu holen ist kein Zeichen von Schwäche – im Gegenteil: Es spart Zeit, Energie und verhindert unnötige Umwege. Karin betont: „Wenn du versuchst, alles alleine zu schaffen, brauchst du viel mehr Zeit, viel mehr Energie, du machst viel mehr Fehler. Und wenn du müde und erschöpft bist, kannst du kein erfolgreiches Business führen.“

Eine persönliche Geschichte mit wichtiger Lehre

Karins persönliche Geschichte als ehemalige angehende Sängerin unterstreicht dabei einen wichtigen Punkt: Wenn etwas nicht klappt, liegt es nicht unbedingt an uns selbst, sondern vielleicht an der falschen Unterstützung. Als 18-Jährige wurde ihr gesagt, mit ihrer Figur könne sie keine Musicalsängerin werden – eine Aussage, die sie damals nicht hinterfragte. Heute weiß sie: „Wenn es bei dir im Business nicht läuft, dann liegt es nicht daran, dass du das nicht kannst oder dass du irgendwelche Mängel hast, dann liegt es vielleicht wirklich daran, dass du nicht die richtige Unterstützung hast.“

Podcast-Episode #118 mit Karin Graf-Kaplaner

Das ganze Interview mit Karin kannst du dir hier anhören:

Fazit

Das Gespräch mit Karin hat mir wieder einmal gezeigt, wie wichtig es ist, seinen eigenen Weg zu gehen – auch wenn er vielleicht langsamer erscheint als der anderer. Nachhaltiges Business-Wachstum braucht Zeit, Authentizität und die richtige Unterstützung. Ihr Slow-Business-Ansatz ist eine erfrischende Alternative zu den üblichen „Schnell-reich-werden“-Versprechen im Online-Marketing.

Wer mehr von Karin erfahren möchte, findet sie auf ihrer Website, im Slow Growth Club oder kann sich ihre Jubeltage App anschauen. Eine inspirierende Unternehmerin, die zeigt, dass es auch anders geht im Online-Business – nämlich nachhaltig, authentisch und mit viel Selbstfürsorge.

Zwischen Blogothek und Produktivität: Fokus als Erfolgsfaktor – Interview mit Janneke Duijnmaijer

Zwischen Blogothek und Produktivität: Fokus als Erfolgsfaktor – Interview mit Janneke Duijnmaijer

In der neuen Episode meines Podcasts ALLES IM GRIFF im Online-Marketing habe ich mit der Unternehmerin und Zwillingsmutter Janneke Duinmaijer gesprochen. Sie teilte spannende Einblicke in ihren Werdegang, den Wechsel von der Vielbeschäftigten hin zur fokussierten Unternehmerin und erläuterte, wie die Mutterschaft ihre Arbeitsweise radikal verändert hat. Besonders ging es dabei um die Frage, wie wichtig Fokus im Business ist, wie Janneke ihre Karriere in der Blogosphäre begann und später ihr Arbeitsleben anpassen musste. Dazu gibt sie wertvolle Tipps zu Produktivität und erzählt, wie sie Künstliche Intelligenz (KI) und Tools wie Asana sinnvoll in ihren Alltag integriert.

Podcast-Episode #112: Zwischen Blogothek und Produktivität: Fokus als Erfolgsfaktor

Vom Blog-Coach zur erfolgreichen Unternehmerin

Jannekes berufliche Reise begann bereits während ihrer Schulzeit. Im Rahmen ihrer Abschlussarbeit beschäftigte sie sich mit dem Web 2.0, Blogs und Podcasts. Ihre anfängliche Neugier für die technische Seite des Bloggens entwickelte sich rasch zu einer Leidenschaft, und sie stellte sich der Herausforderung, regelmäßig Inhalte zu veröffentlichen.

Zunächst startete sie einen Hobbyblog ohne jegliche kommerzielle Ambitionen. Sie erzählte, dass es damals – in den Jahren 2007 und 2008 – Blogging kaum als ein ernstzunehmendes Geschäftsfeld wahrgenommen wurde.

Während ihres Kommunikationswissenschaftsstudiums arbeitete sie beim Fernsehen und in einer Online-Agentur, blieb dem Bloggen jedoch treu.

Schließlich entschloss sie sich, ihre Leidenschaft zum Beruf zu machen: 2008 gründete sie die Blogothek*, ein Blog-Coaching-Angebot für angehende Blogger. Zu dieser Zeit gab es den Begriff „Online-Business“ kaum in der Weise, wie wir ihn heute kennen. Doch Janneke wagte sich in diese unbekannte Welt und begann mit ersten Online-Kursen und einem Membership-Angebot.

Ihre Blogothek erfreute sich zunehmender Beliebtheit und zeigt eindrucksvoll, wie erfolgreich langfristige Strategien im Online-Marketing sein können. Es hat sich bewährt — die Blogothek gibt es mittlerweile seit über sechs Jahren und sie entwickelt sich stetig weiter.

Bloggen als Handwerk – und wie Themenfindung gelingt

Ein Schlüsselthema, das Janneke während des Interviews angesprochen hat, war die Ideenfindung fürs Bloggen. Sie erklärte, dass je mehr man sich mit einem Thema auseinandersetzt, desto mehr Ideen von selbst kommen.

Für Unternehmensblogs empfahl sie, sich nicht nur auf die eigenen Interessen zu fokussieren, sondern viel mehr auf die Probleme und Bedürfnisse der Zielgruppe. Wer vermehrt darauf achtet, was die eigenen Kundinnen beschäftigt, wird kaum an Themenmangel leiden.

Ein häufiges Argument, das Bloggern zu schaffen macht, ist der Gedanke: „Über das Thema wurde doch schon alles gesagt“. Doch Janneke betonte, dass die persönliche Perspektive entscheidend ist: „Es ist wichtig, dass man Themen aus der eigenen Sichtweise heraus erklärt und Erfahrungen teilt.“ Dies unterscheide einen von anderen Bloggern. Besonders im heutigen, stark gesättigten Internet sei Authentizität ein wirkungsvoller Weg, um sich abzuheben.

Künstliche Intelligenz (KI) wie ChatGPT liefere zwar Informationen, könne aber die persönliche Note und die individuelle Herangehensweise eines Blogs nicht ersetzen.

Der Einfluss von künstlicher Intelligenz (KI) auf Jannekes Arbeit

Wir sprachen auch darüber, wie Janneke KI-Tools wie ChatGPT in ihrer Arbeit einsetzt. Sie nutzt die KI hauptsächlich zur Unterstützung, beispielsweise für Recherche, Brainstorming oder kreative Formulierungen. Besonders für Metaphern und bildliche Darstellungen, erklärt sie, sei sie dankbar für die Hilfe von KI, da dies nicht ihre Stärke sei.

Wirklich persönliche Inhalte, sowie komplexere Projekte, schreibt sie aber nach wie vor lieber selbst. Sie hat festgestellt, dass sie KI-generierte Texte oft drastisch überarbeiten muss, um sicherzustellen, dass sie wirklich ihre eigene Schreibstimme transportieren. „Die eigene Persönlichkeit und authentische Schreibweise in Blogartikeln beizubehalten, ist wichtiger denn je“, betonte sie.

Von 60-Stunden-Wochen zu einem fokussierten Arbeitsstil – Der Einfluss der Mutterschaft

Ein besonderer Wendepunkt in Jannekes Business war die Geburt ihrer Zwillinge im Jahr 2019. Sie erzählt, dass sie vor der Geburt stets 60 Stunden pro Woche arbeitete und eine Vielzahl von Projekten verfolgt habe, darunter auch der Aufbau von WordPress-Webseiten und Technik-Support. Doch das Leben änderte sich radikal, als sie Mama wurde.

Witzigerweise ging Janneke relativ naiv in das Abenteuer Mutterschaft und dachte, dass sie während der Schlafenszeiten ihrer Kinder einfach weiterarbeiten könne. Doch ihre Zwillinge schliefen nicht so viel, wie erwartet, was ihre ursprünglichen Pläne, wie sie Arbeit und Mutterschaft kombinieren würde, vollkommen über den Haufen warf. Stattdessen saß sie oft mit einem Kind auf dem Schoß am Computer oder hielt in der einen Hand das Smartphone und in der anderen eines ihrer Babys. Diese Zeit zwang sie dazu, ihre Arbeitsweise drastisch zu ändern.

Um Burnout zu vermeiden und produktiv zu bleiben, entschied sie sich gezielt dafür, sich nur noch auf ihr erfolgreichstes Projekt – die Blogothek – zu konzentrieren. Sie legte zusätzlich alle Dienstleistungen wie die Betreuung von WordPress-Webseiten, die zwar lukrativ, aber äußerst aufwendig waren, auf Eis. „Das war der beste Schritt, den ich machen konnte“, sagt sie.

Nicht nur, dass sie ihren Arbeitsstress enorm reduzierte, ihre Fokussierung auf nur ein Projekt erlaubte ihr, ihre volle Kraft und Kreativität in dieses einzubringen und es weiterzuentwickeln. Diese Konzentration führte zu unerwartet hohem Erfolg, da sie eine klare Strategie verfolgte und ihren Kunden exzellente Ergebnisse liefern konnte.

Produktivität und Fokus: Wie Janneke ihren Arbeitsalltag plant

Janneke hat im Laufe der Jahre einen klaren Fokus auf Priorisierung und Produktivität entwickelt, weshalb sie inzwischen einen eigenen Podcast namens Projekt Fokus betreibt. Im Podcast erklärt sie, wie sie mithilfe eines minimalen Aufwands und klarer Ziele viel erreicht. Ihr Hauptwerkzeug der Wahl ist Asana, ein sehr umfangreiches Projektmanagement-Tool, mit dem sie nicht nur eigene Aufgaben strukturiert, sondern auch ihrem Team gezielte Aufgaben zuweist. So erarbeitet sie konsequent übergeordnete Ziele und plant diese detailliert bis hinunter zu täglichen Aufgaben.

Besonders beeindruckt war ich von ihrem Ansatz der „Fokusaufgabe“: Jeden Tag stellt sie sicher, dass mindestens eine der wichtigsten Aufgaben, die sie ihrem Hauptziel näherbringt, erledigt ist. „Wenn ich diese erreicht habe, kann ich zufrieden sein und den Tag entspannt abschließen“, erklärte sie. So bleibt sie organisiert und erleidet keine Überforderung.

Der Mut zu Entscheidungen und der Erfolgsfaktor „Loslassen“

Ein weiterer wichtiger Punkt, den Janneke während unseres Gesprächs ansprach, war das bewusste Treffen von Entscheidungen und das Loslassen von Dingen, die nicht mehr funktionieren. Anstatt mit ihrer Energie und Zeit zu jonglieren, ist sie mutig genug, unnötige Aufgaben und Projekte loszulassen.

Ebenso wichtig ist es, nicht ständig auf zu vielen Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen. Sei es bei Marketing-Kanälen oder der Nutzung von Tools – wer in allem mitmischen möchte, verliert schnell den Fokus und kommt kaum voran. Stattdessen ist es ratsam, realistisch zu evaluieren, welche Aktivitäten wirklich den gewünschten Erfolg bringen und unangenehme, aber notwendige Entscheidungen zu treffen, um sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Fazit

Mein Gespräch mit Janneke hat einmal mehr bestätigt, wie wichtig Fokus und Struktur im Business sind. Sie ist ein großartiges Beispiel dafür, wie weniger oft mehr ist. Wer es schafft, sich auf eine klare Aufgabe zu konzentrieren, kann nicht nur effizienter arbeiten, sondern wird langfristig auch erfolgreicher.

Besonders inspiriert hat mich ihre Entwicklung vom Blog-Coach zur erfolgreichen Unternehmerin, die heute über den Blog hinaus auch als Expertin für Produktivitätsstrategien und Online-Business-Optimierung tätig ist. Durch ihre Konstanz, Fokussierung und ihre Fähigkeit, bewusst Prioritäten zu setzen, hat sie ein starkes Business aufgebaut, das nicht nur ihre Leidenschaft widerspiegelt, sondern ihr auch genügend Zeit für ihre Familie lässt.

Hier findest du Janneke

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