Vielleicht fragst du dich, wofür du überhaupt Tools und Plugins bei Pinterest brauchst. Was sind überhaupt Tools und Plugins? Und reicht die Plattform Pinterest an sich nicht aus, um sie gut nutzen zu können?

Werkzeuge mit Schriftzug Die fünf besten Tools für Pinterest

Wozu brauchst du Tools und Plugins für dein Pinterest-Management?

Unter Tools versteht man Programme oder Werkzeuge, welche dir die Arbeit am Computer erleichtern sollen. Plugins sind in diesem Zusammenhang zusätzlich Erweiterungen deines CMS, also Content-Management-Systems, wie z.B. WordPress. Und Addons sind Erweiterungen, in diesem Fall deines Browsers wie Chrome, Firefox oder Safari.

Und was die Frage angeht, ob Pinterest als Plattform nicht grundsätzlich auch allein ausreicht, um es nutzen zu können: Stimmt, du kannst dein Pinterest-Marketing auch ohne weitere Tools erledigen! Aber natürlich gibt es Möglichkeiten, dir das Leben mit und auf der Suchmaschine Pinterest zu erleichtern. Oder effektiver zu gestalten. Und diese Möglichkeiten bestehen eben in Tools, Plugins oder Addons.

Und das ist es doch, was wir wollen: Einen effektiven, möglichst sinnvollen Workflow und nicht zu viel Arbeit rund um eine Marketing Plattform wie Pinterest. Schließlich soll sie uns Traffic auf die Website bringen und uns nicht nur Arbeit machen, oder?

Wie du dir mit fünf verschiedenen Tools bzw. Plugins die Arbeit rund um das Pinterest-Marketing erleichterst kannst du hier im Blogartikel nachlesen. Viel Spaß beim Ausprobieren der Tools!

Und wenn du Fragen zu einem der Tools hast, melde dich gerne! Du kannst z.B. hier eine kostenlose Strategie-Session buchen und wir tauschen uns dazu aus.

Tool # 1 Yoast SEO

Hier gibt es Informationen zu Yoast SEO

Tool Nummer 1 ist genau genommen kein Tool, sondern ein Plugin. Aber ich denke, da können wir mal großzügig sein, oder?

Wenn du eine WordPress Website hast, dann hast du von diesem Plugin sicher schon gehört: Yoast SEO ist eines der bekanntesten SEO-Plugins für WordPress. Es hat eine Vielzahl von Funktionen, die für Einsteiger schon einmal ein bisschen überfordernd sein können.

Für Pinterest ist lediglich wichtig, dass du mit dem Yoast SEO-Plugin deine Website verifizieren und Rich Pins einrichten kannst. Und das solltest du auch unbedingt tun, um

  • Pinterest mit Content von deiner Website zu zeigen, dass du hochwertigen unterschiedlichen Content erstellst und
  • Rich Pins nutzen zu können, also mit Metadaten angereicherte Pins, die von Pinterest besser ausgespielt werden.

Wenn du eine Anleitung benötigst, wie du mit Yoast SEO deine Website verifizieren oder Rich Pins einrichten kannst, schreib mir gerne eine kurze Nachricht an info@silkeschoenweger.com.

Hier findest du mehr Informationen zu Yoast SEO: https://yoast.com/wordpress/plugins/seo/

Preis: Kostenlos

Tool # 2 Canva

Informationen und Preise zu Canva findest du hier

Das zweite Tool, welches ich dir vorstellen möchte, ist Canva. Dabei handelt es sich um ein Bilddesign-Tool für Nicht-Designer und eines meiner absoluten Lieblingsprogramme.

Mit Canva kannst du deine Pins schnell und einfach gestalten. Entweder du suchst dir aus einer der zahlreichen Vorlagen eine für dich passende Pin-Vorlage aus oder du erstellst selbst eine Pin-Grafik. Dafür wählst du das benutzerdefinierte Format 1500x1000px und stellst dir einen schönen eigenen Pin entweder mit Bildern von Canva (sie haben eine riesengroße Bilddatenbank), mit sonstigen Stockfotos oder mit eigenem Bildmaterial zusammen. Selbstverständlich kannst du auch einen reinen Grafik-Pin erstellen. Das alles geht ganz einfach per Drag & Drop und funktioniert eben für Menschen, die sich mit Grafik nicht so gut auskennen, ganz hervorragend.

Alle Tipps rund um die Erstellung von Pins und die Pin-Formate findest du auch in diesem Blogartikel. Und hier geht’s direkt zu Canva.

Preis: Canva gibt es sowohl in der kostenlosen Version, also auch als Pro-Version für 8,99 €/Monat bei jährlicher Zahlung (sonst 11,99 €).

Ich selbst nutze die Pro-Version, weil es einfach noch mehr Auswahl gibt und man weitere Einstellungen wie z.B. unterschiedliche Markenvorlagen usw. verwenden kann. Außerdem hat man die Möglichkeit, die Größe von fertigen Grafiken mit einem Klick zu verändern. Das nutze ich sehr häufig, um Zeit bei der Grafikerstellung zu sparen. Und du hast mehr Ordner zu Verfügung, so dass du die von dir erstellten Grafiken z.B. nach Plattformen sortieren kannst.

Tool # 3 Tailwind

Das dritte aus meiner Sicht unverzichtbare Tool für Pinterest ist Tailwind*.

Ohne Tailwind wäre ich kaum in der Lage, meinen Job so effizient zu gestalten, wie es mit diesem Automatisierungstool möglich ist.

Dank Tailwind kannst du die von dir (z.B. in Canva) erstellten Pin-Grafiken schnell und einfach zu einem Pin zusammenstellen, indem du einen Pin-Titel, eine Pin-Beschreibung und eine passende URL hinzufügst, welche direkt auf deinen Content auf der Website verweist. Dann kannst du den Pin zu einem gewünschten Termin veröffentlichen oder einfach in dein Smart Schedule schieben.

Das Smart Schedule ist dein personalisierter Pin-Kalender, den du nach deinen Wünschen gestalten kannst. Du stellst zunächst ein, wie viele Pins du im Durchschnitt pro Tag merken möchtest. Dann stellst du die gewünschten Tageszeiten ein, zu denen du pinnen möchtest. Wenn du nun einen fertig zusammengestellten Pin in das Smart Schedule gibst, dann übernimmt Tailwind das Pinnen für dich. Du brauchst dich um nichts mehr zu kümmern.

Noch praktischer wird es, wenn du aus der Pin-Grafik direkt mehrere Pins erstellst, in dem du maximal 10 passende Pinnwände auswählst und die Pins mittels Intervall-Funktion einplanst. Hierbei solltest du einen Abstand zwischen den Pins von mindestens 2 Tagen wählen.

Außerdem kannst du sogenannte Boardlisten erstellen, d.h. du fasst unterschiedliche thematisch zusammenpassende Pinnwände in einer Liste zusammen und kannst so mit einem Klick eine Vielzahl von Pinnwänden auswählen.

Mit Tailwind ist es also möglich, dass du dich nur ein oder zweimal im Monat hinsetzt, um dein Pinterest-Management zu erledigen.

Einen ausführlichen Blogartikel rund um Tailwind, findest du hier.

Und zu Tailwind selbst geht’s hier lang: Tailwindapp*

Preis: Tailwind ist in der „Free Trial“-Version mit 100 Pins/Monat kostenlos. Bei der Bezahlversion Tailwind Plus kommen Kosten in Höhe von 9,99$ pro Monat auf dich zu. Das ist aber gut angelegtes Geld aus meiner Sicht!

Tool # 4 Google Analytics

Mehr zu Google Analytics

Ganz ohne Analysen geht es auch bei Pinterest nicht – ganz im Gegenteil!

Neben den Analysemöglichkeiten, die Pinterest selbst und auch das Automatisierungstool Tailwind dir bieten, solltest du dir unbedingt deine Google Analytics regelmäßig anschauen.

Mit Google Analytics kannst du den Traffic, der von Pinterest auf deine Website kommt, nämlich genau analysieren: Welche Pins bringen dir die meisten Zugriffe? Wie lange bleiben die Besucher auf deiner Website, nachdem sie von Pinterest kamen und wie hoch ist die Absprungrate. Das sind z.B. Indizien, ob du auf deiner Website den Content anbietest, den Pinterest-Nutzer aufgrund deiner Pins auf Pinterest erwarten.

Wenn du herausgefunden hast, welche Pins gut funktionieren, kannst du den entsprechenden Content zu diesem Pin optimieren, um die Website-Besucher noch länger auf deiner Seite zu halten.

Google Analytics kannst du dir -sofern noch nicht geschehen- hier einrichten.

Preis: Das Tool ist kostenlos

Tool # 5 – Browser Extensions

Last but not least möchte ich dir noch die Browser Extension für Pinterest vorstellen.

Mit dieser Erweiterung für Chrome, Firefox oder Microsoft Edge kannst du dir Ideen überall im Internet merken. Wenn du etwas im Internet findest, was du auf einer deiner Pinnwände merken möchtest, dann klickst du im Browser auf das Pinterest-Zeichen und dann auf einem Pin links oben auf Merken. Dann wählst du die entsprechende Pinnwand aus, auf der du dir den Pin merken möchtest. Fertig.

Die Browser Extension für Pinterest fügst du einfach über die Erweiterungen deines jeweiligen Browsers hinzu. Hier sind die Kurzanleitungen dafür:

  • Installation in Chrome:

Gehe auf Chrome Web Store, klicke auf „Hol dir den Browserbutton“ und befolge die Anweisungen für die Installation.

  • Installation in Firefox:

Öffne die Seite Firefox Browser Add-ons, klicke auf „zu Firefox hinzufügen“ und befolge die weiteren Anweisungen

  • Installation in Microsoft Edge:

Klicke auf den Microsoft Store, dann auf „Herunterladen“. Die Microsoft Store-App wird geöffnet und der Download des Pinterest-Browserbuttons beginnt.

Preis: Die Browser Extension ist kostenlos.

Die 5 wichtigsten Pinterest Tools

Fazit:

Das waren die aus meiner Sicht wichtigsten fünf Tools, um dir deine Arbeit mit Pinterest für dein Business zu erleichtern:

Yoast SEO, um schnell und einfach deine Website verifizieren und Rich Pins einrichten zu können

Canva, um ansprechende Pin-Grafiken für deinen Content zu erstellen

Tailwind, um Pins zeiteffizient zu erstellen, automatisch auf Pinterest pinnen zu lassen, Reichweite aufzubauen und weitere Analysemöglichkeiten zu haben

Google Analytics, um herausfinden zu können, welche Pins dir wirklich Traffic auf die Website bringen und so dein Pinterest-Marketing analysieren und optimieren zu können

Pinterest Browser Extension, um schnell und einfach Pins überall im Internet merken zu können.

Du kannst dir jetzt einen 1-stündiges Gespräch mit mir buchen, in dem wir über alle deine Fragen rund um Pinterest und Tools für Pinterest sprechen:

*Es handelt sich um einen Affiliate-Link. Wenn du in die Bezahlversion von Tailwind wechselst, erhalte ich eine kleine Provision. Dir entstehen hierdurch keine weiteren Kosten.