Viele reagieren ganz geschockt, wenn ich ihnen sage, wie oft sie täglich im Optimalfall auf Pinterest pinnen und dass sie das über den Tag verteilt bzw. zu den Zeiten machen sollen, an denen ihre Zielkunden auf Pinterest online sind.

Natürlich ist es für dich als Selbstständige*r oder Unternehmer*in nicht machbar, eine zweistellige Anzahl von Pins über den Tag verteilt zu pinnen und das auch noch jeden Tag, sieben Tage die Woche.

Dafür gibt es deshalb großartige Automatisierungstools, von denen ich dir heute Tailwind* genauer vorstellen möchte.

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Was ist Tailwind?

Tailwind ist ein Automatisierungstool, mit dem du deine Pins für Pinterest ein oder zwei Mal im Monat einplanen und dann automatisch zu den von dir festgelegten Zeiten auf Pinterest pinnen kannst. Tailwind ist noch dazu offizieller Partner von Pinterest, so dass Pinterest eine Nutzung dieses Automatisierungstool nicht abstraft, sondern sogar eng mit Tailwind zusammenarbeitet.

Wenn du mit einem Tool pinnst, welches nicht offizieller Partner von Pinterest ist, kann es sein, dass deine Pins schneller als Spam markiert und du sogar die Schließung deines Pinterest-Accounts riskierst.

Wie Tailwind funktioniert

Du planst die von dir gewünschte Anzahl von Pins in einen Kalender, das sogenannte Smart Schedule ein, und Tailwind übernimmt dann für dich das Pinnen dieser Pins zu den von dir gewünschten Zeiten in Pinterest. Das bedeutet, dass du am Anfang ein bisschen Zeit in die Einrichtung von Tailwind stecken musst. Ist Tailwind aber einmal richtig eingerichtet, brauchst du dich darum nicht mehr kümmern und musst nur noch deine Inhalte bzw. fremde Inhalte in das Smart Schedule einplanen.

Die Pins zum Einplanen bekommst du entweder von Pinterest selbst (dann nutzt du die Browser Extension, dazu unten mehr), von Webseiten oder du lädst in Tailwind eine Grafik hoch und erstellst dort deinen Pin.

Für das Einplanen eines eigenen Pins brauchst du also

  • eine Grafik (z.B. in Canva erstellt)
  • einen Pin-Titel (denk an die Keywords!)
  • die keywordreiche Pin-Beschreibung
  • den Link zu dem entsprechenden Inhalt auf deiner Webseite und
  • Pinnwände, auf die du den Pin möchtest (max 10 relevante Pinnwände)

Den so erstellten Pin planst du dann über die Intervall-Funktion in das Smart Schedule ein und Tailwind erledigt den Rest für dich.

Was Tailwind kostet

Du kannst Tailwind in der kostenlosen Variante nutzen. Dann kannst du maximal 100 Pins pro Monat einplanen. Für Tailwind Tribes und den SmartLoop musst du aber direkt zahlen (pro Funktion 4,99$/Monat)

Im Pinterest Plus Angebot, in dem du bei jährlicher Zahlungsweise eine unbegrenzte Anzahl von Pins einplanen kannst, kostet Tailwind pro Monat 9,99$. Möchtest du lieber die monatliche Zahlungsweise nutzen, dann kostet das Tool 14,99$/Monat. Du kannst dann aber nur maximal 400 Pins pro Monat einplanen (was für den Anfang aber absolut ausreichend ist). Entscheidest du dich also für den Jahresplan, bekommst du 4 Monate gratis.

Um ehrlich zu sein: Es geht kein Weg an der Bezahlversion von Pinterest vorbei. Es reicht nicht aus, nur 100 Pins pro Monat zu pinnen, denn das sind gerade mal 3 Pins pro Tag. Geht man davon aus, dass die aktuelle Empfehlung der Anzahl von täglichen Pins zwischen 10 und 25 Pins liegt, erkennst du selbst schnell, dass die kostenlose Variante dich nicht weiterbringt.

Du kannst das Tool aber natürlich super in der kostenlosen Variante testen.

Setzt du aber dauerhaft auf Pinterest als Plattform, dann sollte Tailwind Pinterest Plus der nächste Schritt für dich sein!

Brauche ich Tailwind wirklich?

Ja. Ich habe es oben bereits angesprochen: Es ist aus meiner Sicht nicht möglich, Pinterest bestmöglich zu nutzen, wenn du nicht regelmäßig und ausreichend pinnst. Und das kannst du manuell nicht gewährleisten – außer, du möchtest nichts anderes mehr machen, außer dich mit Pinterest zu beschäftigen.

Durch diese Automatisierung und die zusätzlichen Funktionen von Tailwind wirst du einen deutlichen Traffic Boost verzeichnen können. Also Doppel-Ja!

Außerdem hat Tailwind noch ein paar spannende Funktionen, die dieses Tool von anderen Automatisierungstools für Pinterest unterscheidet: Boardlisten und Tailwind Tribes. Dazu aber gleich mehr! Ich glaube, wir sind jetzt mindestens schon bei einem Dreifach-Ja!

Wofür du die Tailwind Browser Extension brauchst

Tailwind bietet für Chrome, Firefox und Safari eine Browser Extension an, mit der du noch einfacher fremde Inhalte in deinen Tailwind Schedule packen kannst. Einfach bei den Pins auf Pinterest die Tailwind Extension nutzen, die Pins in deine Drafts (Entwürfe) speichern und dann in deinem Schedule (Kalender) einplanen. Natürlich kannst du die Pins aber auch direkt auf einer deiner Pinnwände vormerken. Super easy!

Wie du mit Tailwind noch mehr Zeit sparen kannst

Neben der großartigen Funktion des Smart Schedulings kannst du dir auch noch Boardlisten erstellen, indem du thematisch zusammenhängende Pinnwände zu einer Liste zusammenfasst. Das ist ein echter Produktivitätsbooster! Willst du nämlich jetzt einen Pin von dir einplanen, kannst du mit der Boardliste mit einem Klick sämtliche relevante Pinnwände aufrufen, so dass du das nicht manuell machen musst.

Was Tailwind für deine Reichweite tun kann

Aus meiner Sicht einer der größten Pluspunkte von Tailwind gegenüber anderen Automatisierungstools: Die Tailwind Tribes.

Die Tailwind Tribes ähneln ein wenig den klassischen Gruppenboards, die auf Pinterest zu finden sind. Dort finden sich viele Pinterest-Nutzer auf einer Pinnwand zusammen, pinnen dort ihren eigenen Content und repinnen die Inhalte der anderen Mitglieder des Gruppenboards.

Der Vorteil von den Tribes in Tailwind gegenüber den normalen Gruppenboards in Pinterest ist, dass es sich bei den Tribe-Mitgliedern um Nutzer von Tailwind Pinterest Pro handelt, also selten um private Pinterest-Nutzer, sondern vielmehr um Selbstständige bzw. Unternehmer. Das Commitment, sich gegenseitig durch das Repinnen der Inhalte zu unterstützen, ist damit viel größer.

Außerdem sparst du auch hier wieder eine Menge Zeit bei der Suche nach guten fremden Inhalten, die du pinnen kannst – denn die werden dir von den anderen Tribe-Mitgliedern auf dem Silbertablett serviert.

Wichtig ist es aber, die Tribe-Regeln zu beachten – im Normalfall repinnt man mindestens so viele Pins anderer Nutzer wie man selbst eigene Pins gepinnt hat. Ein mehrfacher Verstoß gegen diese Regeln kann den Ausschluss aus dem Tribe zur Folge haben.

Was ist ein SmartLoop?

Die Funktion des SmartLoop bietet die Möglichkeit, Pins in Tailwind immer wieder neu zu pinnen. Dies ist insbesondere für saisonale oder besonders erfolgreiche Pins interessant. Wichtig ist hier, dass Pinterest grundsätzlich neuen, frischen Content bevorzugt. Du solltest die Funktion des SmartLoop deshalb eher zurückhaltend einsetzen.

Die Analytics von Tailwind

Ich mag die Analysefunktionen von Tailwind. Dabei kannst du dir deine gesamte Profil Performance, deine einzelnen Boards oder über den „Pin Inspector“ auch deine einzelnen Pins genau anschauen. Dies ist wichtig, damit du weißt, was gut funktioniert und wovon du unbedingt mehr machen solltest. In Bezug auf Gruppenboards heißt das auch, die Teilnahme an den Boards regelmäßig zu überprüfen. Funktionieren die Gruppenboards nicht, solltest du unbedingt austreten.

Fazit

Tailwind* als Planungs- bzw. Automatisierungstool zu nutzen ist aus meiner Sicht unverzichtbar. Dank dieses Tools kannst du Content in übersichtlicher Zeit für einen ganzen Monat im Voraus einplanen. Außerdem lässt sich die Reichweite durch die regelmäßige Aktivität und die Teilnahme an Tribes deutlich steigern. Und durch das Smart Scheduling, also die Verteilung der Pins über den ganzen Tag, brauchst du auch keine Angst haben, wegen Spam abgestraft zu werden.

Dir gefällt der Gedanke, Tailwind* zu nutzen, du wünscht dir aber Hilfe beim Start? Ich unterstütze dich sehr gerne dabei, z.B. mit meinem neuen Angebot „Ask the Expert – der Pinterest-Talk“. Da nehme ich mir eine Stunde Zeit, um alle deine Fragen rund um Pinterest oder Tailwind zu beantworten. Hier findest du noch mehr Infos dazu.

*Anmerkung: Ich bin von diesem Tool absolut überzeugt. Deshalb nehme ich am Affiliate-Programm von Tailwind teil und bekomme eine kleine Provision, wenn du die mit einem (*) gekennzeichneten Link klickst. Dir entstehen hierdurch aber keine Mehrkosten!

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Ich freue mich, wenn dir dieser Artikel gefallen hat und du ihn oder die Pins teilst!

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2 Kommentare

  1. Bettina

    Ich stimme dir zu, Tailwind Plus ist auf jeden Fall sehr empfehlenswert. Ich habe es mir nach relativ kurzer Zeit geholt und bin immer wieder begeistert, wie toll dieses Tool ist und woran die Entwickler alles gedacht haben, um uns Nutzern so vieles leichter zu machen 🙂

    Antworten
    • Silke Schönweger

      Das stimmt – ich freue mich, dass dir das Tool auch so gut gefällt 🙂

      Antworten

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  1. 5 unverzichtbare Pinterest Tools für mehr Erfolg | Silke Schönweger - […] Einen ausführlichen Blogartikel rund um Tailwind, findest du hier. […]

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