Wenn du meinen letzten Blogartikel gelesen oder dir mein Freebie „Checkliste für die Erstellung (d)eines Podcast“ geholt hast, dann hast du ja inzwischen eine Idee davon, ob Podcast tatsächlich das richtige Medium für dich ist. Falls du diese Frage mit einem „Hell Yes!“ beantwortet hast, dann solltest du unbedingt weiterlesen und herausfinden, welches jetzt die nächsten Schritte zur Erstellung deines Podcast sein sollten.

 

Da dieses Thema sehr umfangreich ist, werde ich die einzelnen Punkte für dich nur kurz anschneiden können. So bekommst du aber ein Gefühl davon, mit welchen Fragen du dich jetzt beschäftigen solltest. Solltest du darüberhinausgehende Fragen haben, sprich mich einfach an!

Übersicht:

  1. Zielgruppe
  2. Mehrwert
  3. Technik
    • Mikrofon
    • Software
  4. Intro, Outro und Musik
  5. Hoster
  6. Regelmäßigkeit
  7. Redaktionsplan
  8. Cover
  9. Gäste
  10. Call-to-Action
  11. Promoten

# 1 Zielgruppe

Auf das Thema Zielgruppe bin ich schon indirekt in meinen vorangegangenen Blogartikeln „7 großartige Gründe, einen Podcast zu starten“ und „Ist Podcast das richtige Medium für dich?“ eingegangen. Schau gerne noch mal in die Blogartikel rein, falls du das noch nicht getan hast.  Dennoch möchte ich hier einmal kurz zusammenfassen, was mit Zielgruppe gemeint ist:

Es gibt diesen Spruch „Wenn du alle ansprichst, sprichst du niemanden an“, bedeutet: Kenne deine Zielgruppe, wenn du möchtest, dass eine Marketingaktion – wie dein Podcast – Erfolg hat und dann sorge dafür, dass deine Zielgruppe sich angesprochen fühlt! Du musst dir also überlegen, wer deine Zielgruppe ist und ihre Sprache sprechen. Am besten findest du deinen Wunschhörer, dessen Sorgen, Nöte und Probleme du kennst. Dann kannst du dieses Wunschhörer mit deinem Podcast am besten helfen, indem du ihn oder sie direkt „ansprichst“. Dein Podcast bietet dann die Lösung für genau diese eine Person an.

# 2 Mehrwert

Du bist jetzt vielleicht überrascht, dass ich jetzt nicht endlich mit der Technik um die Ecke komme, also welches Mikrofon du brauchst und welche Software du für den Schnitt haben solltest.

Das alles nutzt dir aber leider nichts, wenn du für deinen Podcast keine richtig guten Inhalte hast. Also ist das erste Stichwort an dieser Stelle: Mehrwert. Du brauchst für deine Zuhörer richtig gute Inhalte, mit denen du deiner Zielgruppe hilfst, ein bestimmtes Problem zu lösen.

Insofern ist ein Podcast nichts anderes als anderen Medien wie Blog oder Video bzw. Social Media-Posts. Und je höher der Mehrwert für deine Hörer, desto mehr möchten sie dir zurückgeben – also z.B. deine Dienstleistungen kaufen.

Überlege dir vor deinem Start also genau: Über was möchtest du sprechen und was interessiert deine Hörer? Wie kannst du ihnen Mehrwert bieten, so dass sie klüger aus der Podcastfolgen herausgehen? Womit unterstützt du deine Hörer am besten?

# 3 Technik

Bei der Technik ist es wie mit dem E-Mail-Anbieter: Je mehr Menschen du nach ihrer Meinung fragst, desto mehr unterschiedliche Antworten erhältst du.

Und an dieser Stelle möchte ich dir direkt ein Geheimnis verraten: die wenigsten Menschen mögen ihre Stimme selbst anhören. Sie glauben, dass sie nicht die richtige Stimme für einen Podcast haben oder ihre Stimme einfach furchtbar klingt. Dem ist aber nicht so. Es kommt auch nicht darauf an, dass du eine perfekt trainierte Sprecherstimme hast – sei authentisch und liefere Mehrwert. So begeisterst du deine Zuhörer!

Mikrofon

Theoretisch geht es bei der Aufnahme auch sehr günstig mit einem Headset. Wenn ich aber ganz ehrlich bin: Ich mag mir sowas auch nicht anhören. Deshalb rate ich dir dazu, dir ein anständiges Mikrofon zu besorgen – es muss auch nicht super teuer sein, aber qualitative Unterschiede sind auch da schon zu merken. Ich möchte dir die drei aus meiner Sicht besten Mikrofone für den Start nennen:

Viele Podcaster schwören auf das Rode Podcaster*, welches als dynamisches Mikrofon den Bereich vor dem Mikro aufnimmt, aber nicht den Raum. Das ist sinnvoll, wenn du dich nicht in einem eher ruhigen Raum aufhältst, wenn du deine Audios einsprechen möchtest. Dieses Mikrofon ist aber schon recht groß und mit ca. 160,00 € vergleichsweise teuer.

Meine zweite Empfehlung ist das Samson Meteor*, welches als Kondensatormikrofon den Raum mit aufnimmt, also ideal ist, falls du Interviews offline aufnehmen möchtest. Es ist klein, kompakt und recht günstig. Du bekommst es bereits für ca. 50,00 €.

Last but not least: Das Zoom H2N* – hierbei handelt es sich um einen kleinen Handy Recorder, auch ein Kondensatormikro, welches sich auch für unterwegs hervorragend eignet. Mit einem Preis von ca. 140,00 € ist es zwar nicht ganz günstig, aber du willst ja auch nicht am falschen Ende sparen, oder?

Darüber hinaus solltest du über eine Mikrofonhalterung* bzw. ein Gelenkarmstativ sowie einen Popschutz* nachdenken. Die vorgenannten Artikel sind aber alles nur Beispiele. Oft gibt es auch sinnvolle Komplettpakete – hier musst du dich einfach mal umschauen, was für dich passt. 

Software

Ich würde mal behaupten, jetzt wird es wieder einfacher: Du benötigst eine Aufnahmesoftware.

Wenn du deinen Podcast allein und nicht als Interview aufnimmst, kannst du z.B. das kostenlose Online-Tool Zencastr benutzen. Hiervon rate ich aber ab, wenn du mehrere Spuren aufnimmst, denn dann kann es bei Zencastr zu nervigen Verzögerungen kommen. Für Interviews nutzt du dann besser Zoom, welches ebenfalls kostenlos ist. Zoom kennst du vielleicht schon von Webinaren oder sonstigen Calls. Und du kannst es eben auch für deinen Podcast benutzen, wenn du dich mit einem Interviewpartner unterhältst.  Sollte dir die Tonqualität deiner Stimme nicht ausreichen, dann kannst du diese parallel einfach mit Garageband für Mac oder Audacity aufnehmen, welches auf PC und Mac läuft. Das hat wiederum den charmanten Vorteil, dass du dann deine Audiospur schon im Bearbeitungsprogramm hast.

 

Zur Bearbeitung nutzt du also entweder Garageband für Mac oder Audacity für PC oder Mac. Diese Tools sind beide kostenlos und auch wenn sie aussehen wie aus den 2000er Jahren: sie erfüllen ihren Zweck vollkommen. Solltest du technisch weniger versiert sein, dann ist Auphonic eine gute Alternative. Dies kann aber mit weiteren Kosten verbunden sein, da du die Software nur bis zu 2 Stunden kostenlos nutzen kannst. Dann kostet sie 9€/Monat. Wahrscheinlich ist es günstiger, du lässt dir mal zeigen, wie Garageband oder Audacity funktionieren.

# 4 Intro, Outro und Musik

Es empfiehlt sich durchaus, beim Podcast nicht „mit der Tür ins Haus“ zu fallen und ein schönes Intro einzusprechen, mit welchem du deine Zuhörer begrüßt und welches die Zuhörer in dein Thema einführt. Das Outro kannst du nutzen, um auf deine aktuellen Dienstleistungen, deine Webseite oder Social Media hinzuweisen. Füge hier auch unbedingt einen Call-to-Action, also eine Handlungsempfehlung hinzu, wie z.B. die Bitte an den Hörer, deinen Podcast bei ITunes zu bewerten oder dich auf deinen Social-Media-Kanälen wie Instagram, Facebook & Co zu besuchen.

Ob du Intro und Outro für jede Folge neu einsprichst oder einmalig aufnimmst und mit deiner aktuellen Episodenaudio zusammenschneidest, bleibt dir überlassen. Beides hat sicher Vor- und Nachteile. So kannst du bei aktuellem Intro und Outro auf deine zurzeit laufenden Programmen und Dienstleistungen sowie auf aktuelle Geschehnisse eingehen. Das kostet aber natürlich zusätzliche Zeit für die Aufnahme des Audios sowie für Schnitt etc. Dennoch sollten Intro & Outro insgesamt nicht zu lang sein – sonst haben deine Hörer schon keine Lust mehr, bevor es mit der Folge überhaupt losgeht oder hören am Ende nicht mehr richtig zu.

Worüber du aus meiner Sicht auf jeden Fall nachdenken solltest, ist Musik. Diese kannst du super als Jingle einsetzen und damit einen hohen Wiederkennungswert kreieren. Dabei empfehle ich dir, auf professionelle Anbieter, wie z.B. Premiumbeats.com, zurückzugreifen. So bist du rechtlich auf der sicheren Seite.

Weiter geht’s dann in zwei Wochen, wenn ich die Themen Hoster, Regelmäßigkeit, Redaktionsplan, Cover und vieles mehr für dich beleuchte!

Solltest du jetzt schon Lust haben, mit deinem eigenen Podcast zu starten, dann kannst du hier direkt einen Termin für ein Erstgespräch mit mir buchen – ich freue mich auf dich!

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Portrait rund Silke Schönweger Virtuelle Assistentin

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