Damit du deinen Podcast bzw. deine Podcast-Episoden bestmöglich als Content für Pinterest nutzen und dort präsentieren kannst, müssen deine Podcast-Episoden zunächst gehostet und verbreitet werden. Außerdem kannst du deinen Podcast bzw. deine Podcastfolgen auch auf deiner Website einbinden. Welche Art und Weise du nutzen und worauf du achten solltest, wenn du deine Podcast-Folgen auf deiner Website hochlädst, erfährst du in diesem Blogartikel.

Warum ist das wichtig, wie und wo ich den Podcast einbinde?

Nicht jede Form der Einbindung auf der Website eignet sich als Verlinkungsmöglichkeit auf Pinterest. 

Frau mit Headset und Text "Podcast Tipps - Deshalb ist es wichtig den Podcast auf deiner Website zu teilen"

Pinterest ist eine Suchmaschine. Durch die Verknüpfung deiner Website mit Pinterest (Verifizierung deiner Website) kann die Suchmaschine erkennen, dass du wechselnde Inhalte auf Pinterest teilst, wenn du unterschiedliche URL verwendest. Das ist auch wichtig, um jeweils unterschiedliche Metadaten für die Seiten angeben zu können. Denn diese werden bei Rich Pins (Artikel Rich Pins) von Pinterest automatisch von deiner Website gezogen. 

Du möchtest dir das Thema lieber als Podcast-Folge anhören? Dann bitte hier lang:

Beispiel:

Verlinke ich über Pinterest auf unterschiedliche Blogartikel, dann nutze ich jeweils eine unterschiedliche URL, z.B.

https://silkeschoenweger.com/pinterest-seo-tipps-podcaster/

https://silkeschoenweger.com/pinterest-unternehmensprofil-fuer-podcaster/

https://silkeschoenweger.com/podcast-marketing-pinterest-vs-social-media/

Die Domain “silkeschoenweger.com” habe ich auf Pinterest verifiziert. Du die wechselnden URL weiß Pinterest, dass ich unterschiedliche Inhalte erstelle, was Pinterest gefällt. Würde ich mit allen meinen Inhalten auf meine Startseite “https://silkeschoenweger.com” verlinken, dann würde Pinterest meine Inhalte nicht so gut ausspielen.

Möglichkeiten für das Hosting und Einbinden

Wie kommst du aber für deinen Podcastfolgen an unterschiedliche URLs? Das schauen wir uns jetzt an. 

Unterschied zwischen Hosting und Einbinden des Podcasts

Zunächst sollten wir an dieser Stelle zwischen Hosting und Einbinden unterscheiden. Mit Podcast Hosting ist ein Service gemeint, der darauf spezialisiert ist, die Audio Dateien deiner Podcast-Folgen zu speichern und Hörern zur Verfügung zu stellen. 

Hosting des Podcasts

Dabei kann man zwischen verschiedenen Möglichkeiten unterscheiden: Selbsthosting, Fremdhosting und ein Mischung aus beiden. Selbsthosting bedeutet, dass du deine Podcastfolgen ohne Zwischenschritt über einen anderen Service auf deinem eigenen Webspace, also Speicherplatz auf deiner Website, hochlädst. Fremdhosting bedeutet, dass du deine Audiodateien für die Podcast-Episoden bei einem Service hochlädst, über den deine Folgen dann verbreitet werden. Bekannte Anbieter sind hier insbesondere Libsyn.com, Podigee, Podcaster.de, Stationista und Anchor.fm. Welchen Anbieter du wählst ist eine Frage der Vorliebe, des Preises und des Wunsches, auf wie viele Statistiken du z.B. zugreifen möchtest. 

Du wirst wahrscheinlich deinen Podcast bei einem der vorgenannten Anbieter hosten. Ich selbst nutze z.B. Podigee für meinen Podcast “Pin Your Podcast”. 

Mir geht es hier aber in erster Linie um die Art und Weise, wie du den Podcast auf deiner Website richtig einbindest, damit du ihn für Pinterest Marketing bestmöglich nutzen kannst. Zusammen mit der Nutzung eines Fremdhosters ist dies also ein Mix aus Fremd- und Selbsthosting. D.h. nachdem deine Podcastepisode bei dem Fremdhoster erschienen ist, bindest du die Episode zusätzlich auf deiner eigenen Website ein. Dies hat den Vorteil, dass der Podcast unter deiner URL erscheint und du gleichzeitig Statistiken und Vorteile eines Podcasthosters nutzen kannst

Einbinden des Podcasts auf deiner Website

Für das Einbinden des Podcasts auf deiner Website nutzt du am besten die von dem Podcasthoster zur Verfügung gestellten Codes. Das geht mit oder ohne Plugins. Mögliche Podcast Plugins für WordPress sind z.B. PowerPress by Blubrry, der Podcast Player, Simple Podcast Press oder Seriously Simple Podcasting. Es gibt noch viele mehr, hier gilt es nachzuschauen, was sich für dich am besten eignet. 

Ich als Podigee-Nutzerin habe die Möglichkeit, mit dem WordPress Plugin Podigee WordPress Quick Publish alle Metadaten meiner Episoden automatisch in einen Beitrag zu übernehmen und den Player automatisch anzeigen zu lassen. Sieht aber leider nicht so schick aus. Wenn man nur den Player einbinden möchte, kannst man das Plugin Podigee Player Shortcode verwenden (mit jedem Paket) oder einfach den Embed-Code bei Podigee kopieren und in deinen Beitrag einfügen. 

Ich selbst lade meine Folgen bei Podigee hoch und pflege den Code dann auf meiner Website ein. Ich nutze also gar nicht direkt ein WordPress Plugin. 

Wenn du kein:e WordPress-Nutzer:in bist und z.B. eine Jimdo-Website hast, kannst du in der Regel den Podcast-Player dennoch auf deiner Seite einbetten. Dazu nimmst du den Embed-Code, den du von deinem Podcasthoster bekommst und fügst ihn an der gewünschten Stelle ein. 

Wo die Podcast-Episoden eingebunden werden sollten

Jetzt haben wir ausführlich das “wie” besprochen – bleibt noch die Frage, wo auf deiner Website du die Podcast-Folgen einbinden solltest, um sie bestmöglich für dein Pinterest-Marketing nutzen zu können. 

Bild von Laptop mit Text Pinterest für Podcaster Der Unterschied zwischen Podcast Hosting und einbinden

Theoretisch könntest du deine Podcast-Episoden überall auf deiner Website einbinden, z.B. 

  • auf der Landingpage
  • auf der Startseite
  • in Blogartikeln
  • sonstige Möglichkeiten

Auf der Podcast-Landingpage

Wichtig um zu entscheiden, wo und in welcher Form du deinen Podcast auf der Website einbindest ist, was du damit erreichen möchtest!

Soll der Website-Besucher deinen Podcast abonnieren? Dann hinterlege besser keinen ganzen Player mit allen Podcast-Episoden auf deiner Website. Auch und vor allem nicht auf der Podcast-Landingpage. Denn in den wenigsten Fällen werden die Podcast-Interessenten mehr als eine Episode über deine Website hören wollen. Sag ihnen lieber “Abonniere meinen Podcast und höre ihn dir später an!”. Außerdem handelt es sich bei der Podcast-Landingpage (in meinem Fall https://silkeschoenweger.com/podcast) um eine statische Seite, sie hat also keine wechselnden URL. Damit eignet sie sich nur bedingt für das Verlinken auf Pinterest.

Auf der Startseite

Hier haben wir ein ähnliches Problem wie bei der Podcast-Landingpage. Auch die Startseite hat eine statische URL, so dass du den Podcast-Player zwar dort anbieten, aber nicht unbedingt ständig in Pinterest darauf verlinken solltest. 

In Blogartikeln

Das ist der beste Platz, um deine Podcast-Episoden zu verlinken. Wenn du zusätzlich zu deinen Podcast-Episoden passende Blogartikel erstellst, dann solltest du den Podcast-Player unbedingt in die Blogartikel einbetten und den Nutzern von Pinterest die Möglichkeit geben, hier nochmal zwischen Lesen und Hören und entscheiden. Wie so etwas aussehen kannst, kannst du dir hier anschauen:

Sonstige Möglichkeiten

Wenn du keine Blogartikel zu deinen Podcast-Episoden erstellst, dann solltest du die Folgen (schon alleine für Google) unbedingt mit ausführlichen ShowNotes oder kurzen Texten mit Zusammenfassungen) auf wechselnden URLs auf deiner Website einbinden. 

Dies hat neben den Signalen für Google noch den Vorteil, dass du (wie oben schon beschrieben) Metadaten angeben kannst, z.B. mithilfe eines Plugins wie Yoast SEO für WordPress. Das sieht dann so aus:

Beispiel, wo nur Shownotes verwendet werden:

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von www.katrinhill.com zu laden.

Inhalt laden

Beispiel mit einer Zusammenfassung der Folge:

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von carolinepreuss.de zu laden.

Inhalt laden

Die beste Vorgehensweise für Pinterest

Jetzt denkst du dir vielleicht, das ist ja alles schön und gut, aber was ist denn jetzt die beste Vorgehensweise für mich?

Hier gibt es als Antwort ein klassisches “es kommt drauf an”. 

Deine Ressourcen

Für Google dürfte es das beste Signal sein, wenn du zu deinem Podcast auch einen ausführlichen Blogartikel zur Verfügung stellst und die Podcastepisode in den Blogartikel einbaust. Wenn dir aber die Ressourcen fehlen, zu jeder Podcastfolge auch einen Blogartikel zu schreiben, dann belasse es lieber bei einer kurzen Zusammenfassung oder ausführlichen Shownotes. 

Deine Ziele

Was möchtest du mit deinem Podcast erreichen? Möchtest du deine Expertise steigern? Willst du auf deine Angebote aufmerksam machen? Was sollen die Pinterest-Nutzer:innen auf deiner Website entdecken? 

Mit Pinterest-Marketing möchtest du die Nutzer auf deine Website bringen. Überlege dir bereits im Vorfeld, womit du ihnen am meisten weiterhelfen kannst. Mit mehr kostenlosen Inhalten, Angeboten oder z.B. einem Strategiegespräch? 

Nutze die Seiten, auf denen du die Podcast-Episoden einbaust, gezielt dazu, die Nutzerreise zu gestalten. 

Fazit

Nutze die Möglichkeiten, deine Podcast-Episoden bestmöglich auf deiner Website einzubinden, abhängig von deinen Ressourcen und deinen Zielen.

Wenn du mit mir darüber sprechen möchtest, welches die für dich beste Möglichkeit ist, nutze meinen kostenfreien Strategie-Call zum Austausch mit mir und um deine Fragen zu stellen!

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