Ich hoffe, Du konntest das Jahr 2020 friedvoll verabschieden und bist bereit und gespannt auf das neue Jahr 2021, das voller Hoffnungen, Erwartungen und Chancen vor uns liegt. Hoffen wir, dass 2021 wieder leichter für uns alle wird. 

Damit das zumindest beim Thema Pinterest Marketing der Fall ist, habe ich Dir in diesem Blogartikel die wichtigsten Punkte zusammengestellt, die Du bei Deinem Marketing auf Pinterest in 2021 beachten solltest. Dieser Blogartikel beinhaltet deshalb die wichtigsten Änderungen bei Pinterest in 2021 und außerdem alle Tipps für Deine Pinterest Strategie 2021, Damit Dein Marketing auf Pinterest auch in 2021 erfolgreich funktioniert.

Eine Anmerkung vorab

Viele dieser Änderungen zeichneten sich schon in den letzten Monaten deutlich ab und sind jetzt lediglich “offiziell” in der Pinterest Creator Community bestätigt worden. Es wird also nicht so schlimm mit den Pinterest Strategie Änderungen, wie Du jetzt vielleicht befürchtest. 

Neue, frische Pins sind wichtiger als je zuvor

Das ist nicht ganz so neu, denn bereits in 2020 hat sich klar abgezeichnet, dass die Erstellung von neuen Pin-Grafiken wichtiger als je zuvor ist. Pinterest betont immer wieder, wie wichtig neuer und frischer Content für die visuelle Plattform ist, damit Pinterest den Nutzern der Plattform den aktuellsten und besten Content zur Verfügung stellen kann. 

Damit Dein Content als neuer, frischer Inhalt zählt, reicht es aber nicht, wenn Du nur Teile der Pin-Grafik, der Pin-Beschreibung oder den Pin-Titel veränderst. Nutze lieber die Möglichkeit, ganz neue Designs auszuprobieren, neue Bilder und Pin-Beschreibungen zu nutzen und so gute neue Inhalte zu kreieren. Wichtig ist dabei aber immer, dass Du auf Dein Branding achtest und der Content des hinter Deinem Link liegenden Inhalts zu dem Pin passt. 

Erstelle guten Content

Nichts ist enttäuschender, als wenn man einen Pin anklickt und landet auf einer Seite, die komplett anders aussieht, als erwartet. Hier ist Konsistenz in Sachen Branding und Außenauftritt gefragt. Pinterest ermutigt die Creator, also die Ersteller von Pins auf Pinterest, dazu, in neue Inhalte zu investieren und bei der Erstellung von Inhalten an die Nutzer zu denken. 

Frage Dich also immer, welche Inhalte wirklich relevant für Deine potenziellen Kund*innen ist und womit Du ihnen weiterhelfen kannst. Dann – so Pinterest – werden Pins auch weiterhin langfristig auf Pinterest funktionieren. 

Halte dich nicht an der Pinanzahl fest

Bisher haben erfolgreiche Accounts auf Pinterest ungefähr 10 bis 25 Pins pro Tag gepinnt. Diese Empfehlung habe ich deshalb auch bis zuletzt meinen Kundinnen gegeben – wobei es eher 10 als 25 Pins waren. 

Allerdings sieht die Entwicklung auf Pinterest inzwischen so aus, dass es weniger darauf ankommt, dass eine bestimmte Anzahl von Pins gepinnt wird als dass auf die Qualität der Pins geachtet wird. Es gibt keine richtige oder falsche Anzahl an Pins pro Tag. Die Anzahl ergibt sich vielmehr aus Deinen Inhalten und was gut bei Dir auf Deinem Pinterest Account funktioniert. Lieber nur 3-5 Pins pro Tag auf wirklich relevante Pinnwände pinnen, als sich stoisch an einer bestimmten Mindestanzahl festhalten. Entscheidend sind die Regelmäßigkeit des Pinnens und, wie oben noch mal ausdrücklich erwähnt, die Qualität und Relevanz der Pins. So empfiehlt Pinterest, mindestens einmal wöchentlich neue Pins zu teilen. 

Du musst dafür auch nicht ständig neuen Content in Form von Podcast-Episoden und Blogartikel produzieren. Nutze gerne schon Inhalte, die vorhanden sind. Aber erstelle wirklich gute neue Pins. Weniger ist mehr. 

Hier empfehle ich ausdrücklich, ein Automatisierungstool wie Tailwind* zu verwenden, damit Du Dich nicht immer wieder hinsetzen und manuell Pins einplanen musst. 

Merke Dir Pins nur auf wirklich relevanten Pinnwänden

Du fragst Dich jetzt vielleicht ob Du Pins nicht mehr auf mehr als einer Pinnwand speichern darfst und ob Du Pins überhaupt noch mehrmals pinnen darfst. Ja, darfst Du.

Es ist überhaupt kein Problem, wenn Du Deine Pins auch weiterhin auf mehreren Pinnwände merkst, Du solltest Dich aber auf die relevantesten Pinnwände konzentrieren. Hier gibt es die Faustregel, dass man Pins nicht auf mehr als 10 Pinnwänden merken soll. Und das ist die absolute Obergrenze. Es geht um die Relevanz der Pinnwände für den Pin und in den seltensten Fällen wirst Du Pins erstellen, die zu 10 oder mehr Pinnwänden gleichermaßen gut passen. Sortiere aus und entscheide Dich für wenige, wirklich relevante Pinnwände für Deine Pins. 

Es ist nicht wichtig, wann Du pinnst sondern was

Du kannst theoretisch mehrere Pins zum selben Content, also Blogartikel, Podcast-Episode, YouTube-Video etc. zeitlich nah beieinander merken. Solange sich die Pins voneinander unterscheiden -Stichwort frischer Pin- spielt es keine Rolle, wann Du sie teilst.

Allerdings solltest Du dabei immer im Hinterkopf halten, wie Deine Inhalte auch Deinen Followern ausgespielt werden. Und da ist es sicher besser, wenn es einen zeitlichen Versatz beim Ausspielen Deiner Pins gibt. 

Pinne weniger fremde Inhalte

Lange Zeit hieß es, dass man einen Pinterest Business Account mit einem abgestuften Verhältnis von fremden und eigenen Pins starten sollte. Erst 80 % Fremdpins, dann 50% und zuletzt nur noch 20% fremde Pins im Verhältnis zu 80% eigene Pins. Vergiss das. 

Auch die Zeiten, in denen man fremde Inhalte weiter gepinnt hat, also repinnt hat, weil es sich einfach so gehörte, sind vorbei. Pinterest ist kein Social Media Kanal. Es gibt kein follow by follow und kein “pinnst Du meine Inhalte, pinne ich Deine Inhalte” – jedenfalls ist das die aktuelle Tendenz. 

Das macht natürlich auch die Nutzung von Gruppenboards und Tailwind Communities schwierig. Soll man denn jetzt überhaupt noch fremde Inhalte teilen?

Nach Aussage von Pinterest kannst Du Dir weiterhin Pins anderer merken, um das Thema, für welches Dein Profil steht, zu unterstützen. Dabei ist aber zu beachten, dass Deine eigenen, selbst erstellten Pins, bevorzugt werden. 

Deshalb solltest Du ganz klar Deinen eigenen Pins den Vorzug geben. Pinne lieber weniger, als dass Du auf nicht passende fremde Inhalte zurückgreifst. 

Und noch etwas: Pins, die Dich privat interessieren, haben in Deinem Business Account nichts zu suchen. Entweder Du erstellst Dir geheime Pinnwände, die man als Besucher Deines Profils nicht sehen kann oder Du erstellst Dir einen privaten Account, auf dem Du Dir solche Pins merkst. Zeige dem Besucher Deine Profils ganz deutlich, wofür Du stehst und was Dein Thema ist. 

Vergiss Hashtags für Deine Pinterest Strategie

Die Hashtags, die bis vor einiger Zeit noch dazu genutzt werden konnten, die Suchergebnisse chronologisch anzeigen zu lassen, sind nicht mehr interessant. Die Suchergebnisse werden jetzt immer nach Relevanz ausgespielt. Du kannst Hashtags also bei Deiner Pinterest Strategie für 2021 vernachlässigen.

Nutze den freigewordenen Platz in der Pin-Beschreibung lieber für suchmaschinenoptimierte Texte und passende Keywords. 

Nutze andere Pin-Formate

Video-Pins werden im Moment besonders gut ausgespielt und Story-Pins 2.0 befinden sich schon in der Testphase. Bewegter Content ist also auch auf Pinterest nicht zu vernachlässigen. Traue Dich, auch mal Video-Pins zu erstellen und sie dir auf Pinterest zu merken.

Solche Video-Pins erstellst Du ganz schnell und kompliziert in Canva, indem Du eine Animation hinzufügst. Dann kannst Du eine MP4-Datei runterladen, die Du auf Pinterest als Video-Pin hochlädst. 

Analysiere, was gut funktioniert

Pinterest ist eine Suchmaschine und die Plattform ändern von Zeit zu Zeit, wie jede andere Plattform, ihre Algorithmen. Das ist nichts, wovor man sich fürchten muss, aber es gibt eben auch nicht die Strategie für die nächsten 10 Jahre

Schau regelmäßig, also im besten Fall einmal im Monat, in Deine Statistiken. Für mich hat sich da der Dreiklang Pinterest Analytics, Tailwind Insights und Google Analytics bewährt. So bekommt man eine gute Übersicht darüber, was funktioniert und was eher nicht. 

Und nicht hektisch werden: Die Suchmaschine Pinterest ist langsam und braucht Zeit zum Lernen. Wenn Du also jetzt etwas an Deiner Pinterest Marketing Strategie änderst, schlägt sich das wahrscheinlich erst in einiger Zeit in Deinen Zahlen nieder. 

Fazit für Deine Pinterest Marketing Strategie 2021

Die Pinterest Strategie 2021 weicht nicht so sehr von dem ab, was sich schon in den letzten Wochen und Monaten abgezeichnet hat. Wichtig ist, dass Du zu jeder Zeit den Nutzergedanken im Hinterkopf behältst, also mit welchen Inhalten kannst Du die Nutzer bestmöglich unterstützen. Pinterest hat sich auf die Fahne geschrieben, den Besuchern der Plattform die größtmögliche Inspiration und den bestmöglichen Nutzen zu bieten – und das auf möglichst positive Art und Weise. 

Lege also den Fokus auf wertvolle Inhalte und guten Content in Form von neuen, frischen Pins. Diese sollten qualitativ hochwertig und relevant sein. Achte darauf, regelmäßig zu pinnen und Deine Pins nur auf relevanten Pinnwänden zu platzieren. Sei zurückhaltend in der Nutzung von Fremdpins und analysiere genau, was für Dich und Deinen Pinterest Account funktioniert. 

Und solltest Du mit all diesen Änderungen strugglen und jemanden brauchen, mit dem Du Dir gemeinsam Deinen Account anschauen und analysieren kannst, wo Verbesserungspotential besteht bzw. wie Du Deine Strategie anpassen solltest, dann nutze mein Angebot des 1:1 Gesprächs. 

Happy Pinning!

Gold-weißer Stern vor weißem Hintergrund und rosane Fläche, auf der Deine Pinterest Strategie 2021 steht