Pinterest ist eine visuelle Suchmaschine und wie bei allen anderen Such-Plattformen oder sozialen Netzwerken, kann man auch auf dieser Plattform Fehler machen, die deinen Erfolg verhinden. Du willst Reichweite und Traffic generieren? Dann solltest du unbedingt die folgenden Fehler vermeiden und Tipps beherzigen. Wenn du dies beachtest, dann steht deinem Erfolg mit dem Traffic-Booster Pinterest nichts mehr im Wege!
7 häufige Pinterest Fehler und wie du sie vermeidest

Fehler #1: Du startest nicht auf Pinterest

Das ist wohl der Fehler, der immer noch mit Abstand am häufigsten gemacht wird. Du bist Selbstständige oder Unternehmerin und du zeigst dein Business und deinen Content, den Mehrwert, den du schaffst, nicht auf Pinterest. Vielleicht bist du lieber auf sozialen Medien wie Instagram, Facebook oder LinkedIn unterwegs? Vielleicht denkst du aber auch, dass du für Pinterest keine Zeit hast? Zu beidem möchte ich dir sagen: Das sind keine Gründe! Pinterest ist kein soziales Netzwerk, weshalb diese visuelle Suchmaschine nicht mit Instagram & Co. in einen Topf geworfen werden sollte. Was deinen Mangel an Zeit angeht, fällt mir folgender Satz ein:

Zeit hat man nicht – Zeit nimmt man sich

Wir haben alle viel zu tun. Aber aus meiner Sicht ist es sinnvoller, seine Zeit in nachhaltigere Plattformen zu investieren, die im zweiten Schritt auf deine Webseite einzahlen. Was denkst du?

Mein Tipp: Lies dir folgende Blogartikel durch und lege dir dann ein Unternehmensprofil auf Pinterest an. Den Link dazu gibts hier.

Drei Gründe, warum du unbedingt auf Pinterest setzen solltest

5 Vorteile von Pinterest für dein Unternehmen

11 Grundlagen für einen tollen Pinterest Start

Fehler #2: Du hast keinen optimierten Business Account

Hast du schon einen Unternehmensaccount auf Pinterest? Den solltest du nämlich unbedingt haben, denn er bietet dir u.a. folgende Vorteile:
  • Verifizierung deiner Webseite
  • Einrichtung von Rich Pins
  • Analytics
  • die Möglichkeit, Pinterest Ads zu schalten
Noch mehr Informationen dazu findest du im Blogartikel 11 Grundlagen für einen tollen Pinterest Start. Außerdem solltest du darauf achten, dass dein Unternehmensprofil, sobald du es erstellt hast, optimiert wird. Das beinhaltet u.a. das Einfügen von Keywords in dein Profil. Wie du das machst, kannst du hier nachlesen: Tipps & Tricks für dein Pinterest-Profil Mein Tipp: Richte deinen Unternehmensaccount ein und nimm dir die Zeit, ihn zu optimieren. Das zahlt sich aus, um auf der visuellen Suchmaschine Pinterest gefunden werden zu können.

Fehler #3: Deine Webseite ist nicht verifiziert

Sobald du deinen Pinterest Business Account eingerichtet hast, solltest du deine Webseite auf Pinterest verifizieren. Das hat den Vorteil, dass Pinterest erkennt, dass es sich um eine „echte Webseite“ handelt. Außerdem werden dann deine Pins und dein Profil automatisch verknüpft und du kannst auf die Daten von Pinterest Analytics zugreifen. Auch für die Beantragung von Rich Pins benötigst du eine verifizierte Webseite (s. Fehler #4). Mein Tipp: Verifiziere deine Webseite auf Pinterest. Wie das geht, erfährst du hier.

Fehler #4: Du hast keine Rich Pins eingerichtet

Rich was? Ja genau, Rich Pins. Das sind Pins, die mit Metadaten von deiner Webseite (deshalb die Verifizierung!) angereichert sind. Du erkennst Rich Pins an den zusätzlichen Informationen über und unter dem Bild sowie am fettgedruckten Titel in deinem Feed. Direkt nach der Verifizierung der Webseite gehts also an die Beantragung bzw. Einrichtung von Rich Pins. Es gibt drei verschiedene Arten von Rich Pins: Artikel-Pins (z.B. für Blogbeiträge oder Podcast-Episoden), Rezept-Pins und Produkt-Pins. Du musst dich für eine Rich Pin-Art entscheiden. Dann brauchst du diese aber nur einmal einrichten und nicht jedes mal aufs neue, wenn du wieder pinnen möchtest. Wie du die Rich Pins beantragen kannst, erfährst du hier. Mein Tipp: Richte schnell Rich Pins ein, damit deine Pins bevorzugt ausgespielt werden.

Fehler #5: Du hast keine Keywordrecherche auf Pinterest gemacht

Ganz oben hatte ich ja schon beschrieben, dass es sich bei Pinterest um eine visuelle Suchmaschine und eben nicht um einen Social Media Kanal handelt. Bei Pinterest als Suchmaschine -und das ist bei Google und YouTube nicht anders- ist es wichtig, dass man relevante Keywords verwendet, damit der Content von den Pinterest-Nutzern auch tatsächlich gefunden werden kann. Dabei reicht es nicht aus, einfach irgendwelche „vermutlich passenden“ Wörter zu benutzen, denn deine (Experten-) Sprache ist nicht zwangsläufig die Sprache der Pinterest-Nutzer, d.h. Pinterest-Nutzer suchen gegebenenfalls nicht nach den Begriffen, die du normalerweise verwenden würdest. Aus diesem Grund solltest du eine ausführliche Keywordrecherche in Pinterest machen, und zwar mit allen drei wichtigen Arten der Keywordrecherche:
  1. Autosuggest
  2. Guided Search
  3. ABC-Suche
Diese Keywords solltest du dann an den folgenden Stellen in deinem Profil einsetzen:
  • Profilname
  • Kurzbeschreibung deines Profils
  • Pinnwand-Titel
  • Pinnwand-Beschreibung
  • Pin-Titel
  • Pin-Beschreibung
Mein Tipp: Mache eine ausführliche und systematische Keywordrecherche auf Pinterest und lege dir eine Keywordliste mit allen für dich relevanten Keywords an. Dann nutze die Suchbegriffe in den o.g. Bereichen auf Pinterest.

Fehler #6: Du hörst nicht auf Pinterest

Immer wieder sehe ich, dass Content Creator auf Pinterest „ihr eigenes Ding“ machen, ohne auf die Informationen von Pinterest zu hören und ihre Pinterest-Strategie entsprechend anzupassen. Dies wird vor allem in folgenden Bereichen sichtbar:

Du erstellst keine guten Pins

Über 85% aller Nutzer von Pinterest nutzen die Pinterest-App, gehen also über ihr Smartphone auf die visuelle Suchmaschine. Deshalb ist es sinnvoll, für Pinterest optimierte Pin-Grafiken zu erstellen und nicht die Grafiken für soziale Netzwerke wiederzuverwenden. Dies bedeutet unter anderem, dass du nur vertikale Grafiken pinnen sollst oder zumindest quadratische. Pinne niemals Grafiken im Querformat, denn diese werden abgeschnitten, so dass nur Teile der Pin-Grafik im Feed sichtbar sind. Am besten eigenen sich Pin-Grafiken im Format 2:3. Außerdem solltest du unbedingt auf gute Texte auf den Pin-Grafiken, im Pin-Titel und in der Pin-Beschreibung achten. Nutze deine Keywords und streue sie in gute, knackige Texte ein. Aber reihe bitte nicht nur ein Keyword an das nächste. Die Qualität deiner Texte ist (neben der Qualität deinre Pin-Grafik) dafür verantwortlich, dass du auf Pinterest gefunden wirst – oder eben auch nicht. Neben keywordreichen Texten kannst du in der Pin-Beschreibung auch noch einen Call-to-action einbauen, der den Nutzer zum anklicken animiert. Probiere einfach mal aus, was für dich am besten funktioniert. Mehr Informationen dazu gibt es in dem Blogartikel „So erstellst du den perfekten Pin„.

Du pinnst nicht regelmäßig

Die schönesten Pin-Grafiken nützen aber nichts, wenn du nicht regelmäßig pinnt. Der Pinterest-Algorithmus mag es, wenn du täglich auf der Plattform aktiv bist und deine Inhalte über den Tag verteilt pinnst. Außerdem mag Pinterest frischen Content, also pinne nicht immer wieder die gleichen Grafiken.  Mein Tipp: Setze deine Priorität bei der Erstellung von ansprechenden Pin-Grafiken und guten Texten und schau, dass du diese regelmäßig, über den Tag verteilt auf Pinterest pinnst. Hierbei kannst du dich von tollen Tools wie z.B. Tailwind unterstützen lassen. Lies hierzu meine Blogartikel „5+4 wirkungsvolle Zeitspartipps für Pinterest“ und „Tailwind – Das unverzichtbare Tool für Pinterest

Fehler #7: Du gibst zu früh auf

Meine geschätzte Kollegin Barbara Riedl-Wiesinger (kaleidocom.at) sagt immer:
Pinterest ist kein Sprint – es ist der Ironman!
Pinterest ist tatsächlich gerade am Anfang Arbeit – denn der Pinterest-Account muss eingerichtet und optimiert werden, es müssen Pinnwände und Pins erstellt werden und dann sollte man regelmäßig pinnen. Einen schnellen Erfolg gibt es also auf dieser Plattform nicht. Hier hilft es, wenn du im Hinterkopf behältst, dass Pinterest eine Suchmaschine ist. Suchmaschinen brauchen immer ein bisschen, bis sie Fahrt aufnehmen und sogar Pinterest selbst spricht hier von ca. 6-9 Monaten, bis man gesicherte Erfolge sehen kann. Aus meiner Erfahrung ist dies aber meist nach ca. drei Monaten der Fall. Mein Tipp: Plane das Pinterest-Marketing fest in deine Blog-/Business-/Marketing-Routine mit ein und optimiere deine Arbeitsabläufe. Gibt dir mindestens sechs Monate Zeit auf der Plattform. Und suche dir Unterstützung, wenn du unsicher bist, ob deine Vorgehensweise die bestmögliche Art ist.

Fazit

Du kennst nun 7 der häufigsten Fehler, die du beim Pinterest-Marketing machen kannst. Leg dir eine gute Pinterest-Strategie zu und optimiere deinen Workflow, damit du das ganze Potenzial von Pinterest nutzen kannst. Sei geduldig mit der Plattform! Und wenn du die Fehler behoben hast und meine Tipps beherzigst, dann steht deinem Erfolg auf Pinterest nichts mehr im Wege – versprochen!
Diese Fehler beim Pinterest Marketing solltest du vermeiden

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*Anmerkung: Ich bin von diesem Tool absolut überzeugt. Deshalb nehme ich am Affiliate-Programm von Tailwind teil und bekomme eine kleine Provision, wenn du die mit einem (*) gekennzeichneten Link klickst. Dir entstehen hierdurch aber keine Mehrkosten!

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