“Pinterest für die Promotion meines Podcasts nutzen. Ich denke nicht, dass das funktioniert – ich mach ja kein DIY oder Schokokuchen.” Vielleicht sind solche oder ähnliche Gedanken das erste, was dir zu Pinterest als Marketingkanal einfallen würde. Aber niemals, dass Pinterest für dich eine passende Plattform sein könnte, um deinen Podcast bekannter zu machen, oder?

Die erste Frage, die du dir stellen solltest ist die, warum du einen Podcast hast und Podcast-Episoden veröffentlichst. Machst du das hobbymäßig oder ist es dir wirklich wichtig, möglichst viele Menschen zu erreichen und dem Podcast zu mehr Bekanntheit zu verhelfen? Wie erlangst du mehr Reichweite und Bekanntheit für deinen Podcast? Richtig: mit Marketing, z.B. Pinterest-Marketing. 

Aber um jede Plattform ranken sich Mythen oder Irrgläuben, die Menschen davon abhalten, diesen Kanal zu nutzen. So ist es auch bei Pinterest bzw. Pinterest-Marketing. 

In diesem Blogartikel und in der zugehörigen Podcast-Episode möchte ich deshalb mit fünf großen Irrtümern rund um Pinterest als Marketing-Plattform für Podcasts aufräumen.

Du möchtest dir lieber eine Podcast-Episode dazu anhören? Dann bitte hier lang:

“Bitte nicht noch ein Social-Media-Kanal, der bespielt werden muss”

Du willst nicht noch einen weiteren schnelllebigen Kanal bedienen müssen? Du kommst jetzt schon kaum mit Instagram, Facebook, LinkedIn & Co hinterher?

Pinterest ist kein Social Media Kanal. Ich wiederhole: Pinterest ist kein Social Media Kanal sondern eine visuelle Suchmaschine. Dieser Irrtum, dass Pinterest in den gleichen Topf zu werfen sei wie Instagram & Co. hält sich erstaunlich hartnäckig. Dabei ist Pinterest in Wirklichkeit viel mehr mit Google oder YouTube vergleichbar, bei denen es sich ja ebenfalls um Suchmaschinen handelt. 

Die Tatsache, dass Pinterest kein Social Media Kanal ist bedeutet deshalb auch, dass du nicht zwangsläufig ständig deine Nase in die Kamera halten musst. Zwar musst du diese Suchmaschine auch regelmäßig füttern. Das kannst du aber dank Tools prima vorbereiten, so dass es vollkommen ausreicht, sich ein- oder zweimal im Monat hinzusetzen und neue Pins einzuplanen. 

Aber wie funktioniert Pinterest denn jetzt überhaupt? Und muss es nicht ein Social-Media-Kanal sein, wenn du dir extra einen Account anlegen musst? Außerdem kann man auf Pinterest doch auch liken und kommentieren. 

Stimmt alles – dennoch geht es auf Pinterest nicht in erster Linie darum, in Interaktion mit anderen Nutzern zu treten. Pinterest Nutzer:innen suchen vor allem nach Lösungen für ihr Problem, nach Tipps, nach Inspirationen und nach neuen Ideen. Sie wollen sich nicht vernetzen oder zu bestimmten Themen mit anderen Nutzer:innen austauschen. Wie Pinterest tatsächlich funktioniert, kannst du auch noch mal in diesem Blogartikel nachlesen.

Frau hält sich erschrocken die Hand vor den Mund, weil sie etwas vergessen hat oder etwas falsches gedacht hat

“Pinterest funktioniert nur für DIY, Rezepte und Mode”

Als Pinterest 2010 gestartet ist, handelte es sich zunächst um eine Plattform, mit denen die klassisch visuellen Themen abgebildet wurden. Hierzu gehörten natürlich auch DIY-Themen wie Bastelanleitungen oder Rezepte, Mode, Architektur und Fotografie. 

Diese visuellen Themen haben auch nach wie vor den großen Vorteil, dass sie eigenes Bildmaterial mitbringen, denn man kann abfotografieren, was man selbst gebastelt, gestrickt, erstellt, gekocht, genäht oder eben fotografiert hat. Die Bilder für die visuelle Plattform sind damit von Hause aus schon vorhanden. Und auch Tutorials und Anleitungen funktionieren auf Pinterest einfach gut. 

Inzwischen ist es aber so, dass die Plattform sehr vielfältig geworden ist. Die Zeiten, in denen sich der Content auf Pinterest auf visuelle Themen begrenzte sind vorbei – wenn es sie jemals so gab, wie es der Irrglaube vermitteln will. 

Menschen suchen auf Pinterest nach Lösungen für Probleme. Nach Inspiration. Wenn du diese Lösungen oder Inspirationen mittels deines Podcasts anbieten kannst, dann funktioniert Pinterest auch für dich. So einfach ist das. 

Du möchtest herausfinden, ob dein Thema bei Pinterest funktioniert? Dann schau doch mal in diesen Blogartikel.

“Pinterest kostet viel Zeit und ich muss ständig Content erstellen”

Klar musst du zuerst Zeit investieren, um deinen Pinterest Unternehmensaccount möglichst optimal aufzusetzen. Dafür brauchst du z.B. eine Keywordrecherche, die bei Suchmaschinen einfach enorm wichtig ist, damit deine Inhalte dann von der Plattform auch richtig ausgespielt werden können. 

Am Ende sparst du aber sehr viel Zeit, denn wie schon vorher erwähnt musst du nicht ständig aktiv und präsent sein sondern kannst deine Inhalte bzw. deinen Content am Stück einplanen und hast dann wieder eine Weile Ruhe.

Was du auch brauchst, ist regelmäßig neuer Content. Aber wenn du tatsächlich einen Podcast als dein Hauptmedium nutzt, dann wirst du regelmäßig, z.B. wöchentlich oder im 14-tägigen Rhythmus neue Inhalte für deinen Podcast produzieren. Das reicht locker aus, um Pinterest regelmäßig zu bespielen. 

Und während auf Instagram, Facebook & Co. enorm wichtig ist, wann du deine Inhalte präsentierst, spielt das für den Algorithmus von Pinterest nur eine untergeordnete Rolle. Mit dem passenden Automatisierungstool kannst du dieses Problem auch noch nebenbei lösen.

„Um jede Plattform ranken sich Mythen – da ist Pinterest keine Ausnahme!“

— Silke Schönweger

“Audio-Content kann man auf einer visuellen Plattform nicht darstellen”

Wie soll denn das überhaupt funktionieren, Podcast-Episoden auf einer visuellen Plattform darzustellen? Nicht mal Bilder sind vorhanden, die man für die Pins nutzen könnte…

Natürlich sollten auch die Pins für deinen Podcast auffallen, damit die Pinterest-Nutzer:innen nicht drüberscrollen, sondern bei deinen Pin-Grafiken hängen bleiben. Im besten Fall machen die Pins neugierig und die Nutzer:innen werden zum Klicken animiert. Deshalb musst du als Podcaster deine Audioinhalte möglichst gut auf der Pin-Grafik darstellen. 

Die gute Nachricht vorweg: Gutes Pin-Design funktioniert auch ohne eigenes Bildmaterial oder Fotos. Auch gut gemachte Grafiken und die Nutzung von Grafiken oder Symbolen führen dazu, dass Menschen auf Pins aufmerksam werden und sie anklicken. 

Dafür kannst du z.B. passende Stockfotos zu deinem Podcast-Thema verwenden oder auch Fotos von dir selbst. Bei Fotos kannst du auch ein Bild deines Interviewpartners nutzen oder du pinnst dein Podcast- oder Podcast-Episoden-Cover. Außerdem gibt es zahlreiche Symbole und Grafiken, mit denen man darstellen kann, dass es sich um Podcast-Episoden handelt, wie z.B. Mikrofone, Kopfhörer, Musiknoten, Lautsprecher oder Audio-Spuren. Außerdem solltest du Handlungsaufforderungen, also call to action, nutzen, die verdeutlichen, dass es sich bei dem von dir angebotenen Content um eine Podcast-Episode handelt. 

Es ist also durchaus möglich, Audio-Content entsprechend auf Pinterest darzustellen. Davon solltest du dich also nicht aufhalten lassen.

“Der Start auf Pinterest ist unglaublich kompliziert”

Hast du das Gefühl, Pinterest mit den vielen Bildern erschlägt dich ein bisschen? Das kann ich ganz gut verstehen, so ging es mir am Anfang auch. Inzwischen habe ich da eine ganz selektive Wahrnehmung und nutze es insbesondere als das, was es wirklich ist: Eine Suchmaschine. 

Wenn du dich schon bei Pinterest angemeldet hast, dann sind dir vielleicht viele Begriffe begegnet, mit denen du nicht intuitiv etwas anfangen kannst, z.B. Boards oder Pinnwände, Pins, Homefeed, Profil, usw. Und jetzt komme ich und sage dir, dass du Pinterest-Marketing nutzen sollst und kannst, um deinen Podcast zu promoten und dass du Pinterest ganz leicht verstehen lernen kannst. 

Ich sag dir etwas: Pinterest ist nicht kompliziert. Und wenn du es einmal verstanden hast und dir die vorherigen 4 Punkte durchgelesen hast, dann kannst du auch dein Pinterest Marketing für deinen Podcast ganz leicht selbst in die Hand nehmen. 

Wie wäre es, wenn wir die ersten Schritte zusammen machen? Hol dir das kostenlose Workbook und lege dir ein Pinterest Unternehmensprofil an. Mit der Schritt-für-Schritt-Anleitung und meiner begleitenden E-Mail-Serie verspreche ich dir, dass du den Start auf Pinterest ganz einfach rockst. 


Hier kannst du dir das kostenlose Workbook abholen – viel Spaß damit!

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