Silke Schönweger Pinterest Marketing Pinterest Grundlagen einfach erklärt

Pinterest ist eine virtuelle Suchmaschine und ein Traffic-Booster für deine Webseite. Das ist kein Geheimnis mehr und ich habe es ja auch schon in meinen Blogartikeln3 Gründe, warum du unbedingt auf Pinterest setzen solltest“ und „5 Vorteile von Pinterest für dein Unternehmen“ thematisiert.

Nicht nur die Zahl der Nutzer von Pinterest steigt weiterhin an, sondern auch die Anzahl der Unternehmen, die Pinterest für sich entdecken, wächst stetig. Und das ist auch gut nachvollziehbar, denn Pinterest bietet eine hervorragende Plattform, sich und die Inhalte, die man den Nutzern anbieten kann, zu präsentieren.

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Mit dem Workbook Pinterest Take-Off zeige ich dir die ersten Schritte in Pinterest für dein Business - Schritt-für-Schritt zum ersten Pin!

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Damit dein Start bei Pinterest auch super funktioniert, solltest du ein paar Grundlagen bei Pinterest beachten. In diesem Artikel verrate ich dir, worauf du unbedingt achten solltest, damit Pinterest von Anfang gut für dich funktioniert. Bist du bereit? Los geht’s!

Wichtig für dich ist zunächst zu verstehen, dass Pinterest keine (weitere) Social Media Plattform, sondern eine virtuelle Suchmaschine ist. Die Menschen, die Pinterest nutzen, suchen nach Inspirationen und Lösungen. Es geht also nicht in erster Linie darum, dass du dich als Person bzw. als Unternehmerin darstellst, sondern dass du deine Lösungen für die Probleme anderer Menschen möglichst prägnant und deutlich darstellst.

Mehr dazu, was Pinterest ist und was nicht, erfährst du in meinem Blogartikel „Die 3 hartnäckigsten Mythen über Pinterest“.

Anlage des Pinterest Business Accounts

Du solltest dir unbedingt einen Pinterest Business Account zulegen, wenn du dein Business und deine Inhalte auf Pinterest präsentieren möchtest.

Falls du schon ein privates Pinterest Profil hast, dann suchst du dort sicher nicht nur nach Business-Themen. Du hast dort vielleicht Pinnwände angelegt, die sich um Einrichtung, DIY, Gartengestaltung o.ä. drehen. Diese Pinnwände sind aber deinem Business nicht dienlich, weil es sich nicht um zu deinem Business gehörende Themen handelt. Aus diesem Grunde sollten diese Pinnwände in deinem professionell genutzten Pinterest Profil nicht auftauchen.  

Außerdem bietet dir ein Business Account zusätzliche Informationen wie Analytics, um Statistiken über deine Pinnwände, Pins und Follower zu erhalten, und die Möglichkeit, Anzeigen zu schalten. Der Business Account ist zudem kostenlos. Du kannst den Business Account entweder deinem privaten Account hinzufügen oder einen neuen Account erstellen.

Hier findest du den Link zur Erstellung deines Pinterest Business Accounts: Businessaccount erstellen

Falls du deinen Pinterest Business Account lieber nicht alleine erstellen möchtest, kannst du auch gerne an meinem 1-tägigen Online-Workshop „Pinterest-Start“ teilnehmen, wo wir dir helfen, einen professionellen Pinterest Business Account aufzusetzen und alles soweit einzurichten, dass du direkt lospinnen kannst! Den Workshop biete ich zusammen mit Daniela Kietzmann von pinterest-service.de an. Hier findest du Informationen zum Workshop.

Verifizierung deiner Webseite

Sobald du deinen Pinterest Business Account angelegt hast, solltest du deine Webseite verifizieren. Dies ist wichtig, damit du das Analyse-Tool deines Business Accounts richtig verwenden zu können.

Hier wird erklärt, wie du Verifizierung funktioniert: https://help.pinterest.com/de/business/article/claim-your-website

Silke Schönweger Pinterest Marketing Pinterest Basics 11 Grundlagen einfach erklärt

Beantragung von Rich Pins

Rich Pins sind Pins, die mit zusätzlichen Meta-Daten von deiner Webseite angereichert werden. Diese zusätzlichen Informationen werden direkt im Pin angezeigt. Rich Pins werden von Pinterest bevorzugt ausgespielt und von Nutzern öfter angeklickt. Es gibt drei verschiedene Arten von Rich Pins, und zwar Artikel-Pins, Rezept-Pins und Produkt-Pins.

Artikel-Pins sind eine Art von Rich Pins, mit denen du die Schlagzeile oder Überschrift, die Beschreibung und den Autor deines Artikels oder Blogposts veröffentlichen kannst.

Rezept-Pins sind mit Details zum jeweiligen Rezept angereichert, die Pinterest direkt von der hinterlegten Webseite zieht, wie z.B. Portionsgröße, Zubereitungszeit, Bewertungen oder einer Liste von Zutaten. 

Produkt-Pins sind mit Angaben zum aktuellen Preis eines Produkts, zur Verfügbarkeit und mit einer Produktbeschreibung versehen.

Hier findest du die Vorgehensweise für die Beantragung von Rich Pins: https://help.pinterest.com/de/business/article/rich-pins

Keywordrecherche durchführen

Bevor du dein Profil fertig einrichtest, solltest du eine umfassende Keywordrecherche durchführen. Keywords sind die Suchbegriffe, die Nutzer in die Suchleiste eingeben, um etwas Bestimmtes zu finden. Du solltest dir also genau überlegen wie dein Nutzer vorgeht und welche Suchbegriffe er nutzen würde.

Für diese Keywordrecherche kannst du folgende Möglichkeiten nutzen:

  • Autovervollständigung in der Suchleiste von Pinterest
  • Pinterest: Guided Search
  • ergänzend: Google Ads Keywords
  • Befragung potentieller Kund*innen

Profil einrichten

Nachdem du nun eine Keywordrecherche gemacht hast, kannst du dein Profil fertig einrichten. Die Reihenfolge ist insofern wichtig, als dass du in deiner Profilbeschreibung auch Keywords verwenden solltest.

Folge Einstellungen solltest du noch vornehmen bzw. optimieren:

  • Profilbild

Wenn du eine Einzelunternehmerin bist, dann solltest du unbedingt ein Bild von dir als Profilbild verwenden, und zwar das Bild, welches du auch auf Social-Media-Kanälen verwendest. So ist der Wiedererkennungswert am größten. Wenn du Produkte verkaufst, nutze dein Logo als Profilbild.

 

  • Angezeigter Name

Verwende deinen Namen angereichert mit einem relevanten Keyword, damit du sowohl über deinen Namen als auch über deine Nische gefunden werden kannst.

 

  • Benutzername

Verwende einen sinnvollen Benutzernamen, z.B. deinen Klarnamen, damit die Verlinkung zu deinem Pinterest Profil einen sinnvollen Namen aufweist. Dies ist z.B. mein Link zu Pinterest: https://pinterest.com/silkeschoenweger

 

  • Profilbeschreibung

Für die Profilbeschreibung hast du 160 Zeichen Platz. Nutze diese für eine keywordreiche Beschreibung deiner Tätigkeit. Was machst du für wen bzw. wem hilfst du mit was weiter?

 

  • E-Mail-Adresse

Wenn du magst, kannst du deine E-Mail-Adresse öffentlich einstellen, so dass du einfacher kontaktiert werden kannst.

 

  • Ort

Angaben zum Ort sind nur dann sinnvoll, wenn du nicht ausschließlich online tätig bist.

 

  • Ausgewählte Pinnwände

Hier hast du die Möglichkeit, dein Schaufenster mit den 5 relevantesten Pinnwänden einzurichten. Diesen Punkt solltest du dir unbedingt für später merken!

Silke Schönweger Pinterest Marketing Pinterest für Anfänger diese Grundlagen solltest du kennen

Pinnwände erstellen

Nun geht es daran, Pinnwände zu erstellen. Du solltest mit ca. 10 Pinnwänden beginnen, die zu deinem Content passen. Diese Boards solltest du auch direkt mit Pins befüllen, damit du keine leeren Boards auf deinem Profil stehen hast.

Wichtig ist, dass du Pinnwände auf Basis der von dir vorab recherchierten Keywörter erstellst, d.h. für jedes branchenrelevante Keyword erstellst du ein eigenes Board sowie 2-4 weitere Pinnwände mit branchenverwandten Inhalten.

Benenne die Pinnwände mit einem aussagekräftigen Namen und füge keywordreiche Beschreibungen hinzu. Dann suchst du noch eine entsprechende Kategorie aus (versuche, die Kategorie „Sonstige“ zu vermeiden) und stelle die Sichtbarkeit zunächst auf geheim. Dann füllst du die Pinnwände mit ungefähr 25 eigenen und/oder fremden Pins. Erst wenn das erledigt ist, stellst du die Pinnwand auf sichtbar.

Pinnwände anordnen

Sobald du Pinnwände erstellt hast, solltest du sie mit Drag & Drop sinnvoll anordnen, d.h. Pinnwände mit hauptsächlich eigenem Inhalt kommen nach vorne (bzw. nach oben). Falls nämlich jemand dein Profil besucht und sich bei dir umschaut, sollte er zunächst auf deinen eigenen Content aufmerksam werden.

Nutze auch die Schaufensterfunktion (s.o. Profil einrichten) und erstelle Boardcover. Dies ist wichtig, da die Pinnwandtitel nur mit ca. 25 Zeichen angezeigt und daher abgeschnitten werden. Dank Boardcover können deine Besucher den ganzen Titel deiner Pinnwand mit einem Blick erfassen.

Relevante Gruppenboards suchen

Sharing ist caring! Es ergibt Sinn, auch bei relevanten Gruppenboards, also Pinnwänden bei denen mehrere Pinterestnutzer mitpinnen, mitzumachen, denn mehr Inhalte bedeuten grundsätzlich mehr Aktivität auf einem Board.

Du solltest Gruppenboards aber regelmäßig einer Überprüfung unterziehen, ob sie für dich gut funktionieren und deine Inhalte auch weitergepinnt werden, ob die Inhalte des Gruppenboards grundsätzlich qualitativ hochwertig sind und zu deinen Inhalten passen. Wenn das nicht der Fall ist, kannst du auch jederzeit ein Gruppenboard wieder verlassen und solltest das auch tun.

Pinnbare Inhalte erstellen

Du solltest für Pinterest optimierte Inhalte pinnen, d.h. vertikale Grafiken im Verhältnis von 2:3 (das sind entweder 600 x 900px oder 1000 x 1500px) in den Formaten .jpg oder .png.. Sie sollten ansprechend gestaltet sein und einen hohen Wiedererkennungswert haben. Nutze hier auch dein Branding, um diesen Wiedererkennungseffekt zu erzielen, nutze also deine Farben und füge dein Logo ein.

Pinnstrategie

Damit Pinterest tatsächlich funktioniert, geht es nicht ganz ohne Strategie, d.h. du solltest grundsätzlich folgende Punkte beachten:

  • Pinne täglich, und zwar ca. 10 Pins auf unterschiedliche Pinnwände
  • Jeder Pin sollte nur auf max. 10 Pinnwänden verteilt werden
  • Pinne zeitversetzt, und zwar zu den Zeiten, in denen deine Zielgruppe online ist
  • Pinne zielgruppenrelevante Inhalte – nutze dafür auch deine branchenverwandten Pinnwände
  • Folge anderen Pinterestnutzern aus deiner Nische
  • Deine eigenen Pins pinnst du immer zuerst auf deine Business-Boards, dann auf branchenverwandte Boards
  • Achte darauf, dass du immer nur auf thematisch passende Boards pinnst (das gilt auch für Gruppenboards!)
  • Pinne regelmäßig frischen Content (neue eigene Pins zu deinem Content oder neue Pins zu älterem Content)

Und ganz wichtig: Hab Spaß an Pinterest und ein bisschen Geduld!

Glückwunsch! Jetzt kennst du die wichtigsten Grundlagen für einen erfolgreichen Start auf Pinterest. Viel Spaß beim Loslegen und Pinnen!

 

Du bist dir nicht sicher, ob Pinterest die richtige Plattform für dich ist? Hol dir mein kostenloses PDF, um Klarheit darüber zu bekommen, ob du Pinterest für dein Business nutzen solltest!

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Silke Schönweger Pinterest Marketing 11 wichtige Grundlagen für deinen Start auf Pinterest

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