Pins für Pinterest_die besten Tipps

Wie du inzwischen weißt, handelt es sich bei Pinterest um eine visuelle Suchmaschine (sonst kannst du Informationen dazu auch hier noch mal nachlesen). Das bedeutet vor allem, dass deine Pins so aufbereitet sein sollten, dass sie für den Nutzer gut funktionieren. Du erstellst schon schöne Pins, diese werden aber trotzdem nicht weitergepinnt? Ein Grund mehr, weiterzulesen!

Du kannst hier nachlesen, worauf du bei der Erstellung deiner Pins achten solltest und was einen Pin pinfähig macht:

 

Nutze ein Bildbearbeitungsprogramm

Es gibt zahlreiche Bildbearbeitungsprogramme, mit denen du dir die Erstellung von Pins erleichtern kannst. Zu nennen sind hier vor allem Photoshop, PowerPoint und Canva. Du solltest das Bildbearbeitungsprogramm aussuchen, mit dem du dich am wohlsten fühlst.

Canva ist dabei mein absolutes Lieblingstool. Es richtet auch schon in der Basisversion gute Dienste – ich habe mir aber tatsächlich mal die Proversion gegönnt.

Mit Canva kannst du schnell und einfach professionelle Bilder bzw. Grafiken für deine Blogbeiträge, Social Media Posts und eben Pins erstellen. Dabei stellt Canva dir eine große Auswahl an lizenzfreien, kostenlosen Bildern zur Verfügung und bietet dir auch die Möglichkeit, eigene Bilder hochzuladen, um sie dann in deine Grafiken einbinden zu können. Hier geht’s zu Canva*.

Noch ein Tipp: Erstelle dir Vorlagen für deine Pins, sogenannte Templates. Diese kannst du dann für zukünftige Pins immer wieder nutzen, indem du neue Bilder verwendest und die Texte anpasst. Du sparst dir aber eine Menge Zeit, wenn du nicht jedes Mal wieder bei Null anfangen musst.

Solltest du nicht so kreativ veranlagt sein, dann kannst du dir auch tolle Pinterest-Vorlagen z.B. auf Creative Market holen. Dann hast du schon eine Basis, auf der du aufbauen kannst.

 

Das Format des Pins

Um den optimalen Pin zu erstellen, solltest du unbedingt auf die aktuellen Vorgaben von Pinterest achten, was z.B. die optimale Größe deines Pins angeht.

Nach wie vor sollten deine klassischen Pins das Format 2:3 haben, da Pinterest zu über 80% am Smartphone und weniger am PC oder Tablet genutzt wird. Das Hochformat ist also ein absolutes Muss für deinen Pin. Die Auflösung sollte mindestens 600 x 900 px, besser sogar 1000 x 1500 px betragen (je besser die Smartphones, desto höher sollte die Auflösung sein).

Teilweise liest man, dass vor allem Giraffenpins besonders sinnvoll wären, da die Nutzer ja länger brauchen, um diese zu scrollen. Ich kann das bisher noch nicht bestätigen.

Der klassische Pin sollte das Format .jpg oder .png mit einer maximalen Bildgröße von 10 MB haben.

Die folgenden Ausführungen sind auf klassische Pins ausgerichtet. Auf die anderen Pinformate (Karussell-Pin, Video-Pin und Story-Pin) werde ich in weiteren Blogartikeln gesondert eingehen.

 

Das Design deines Pins

Um deine Inhalte möglichst sinnvoll für die Pinterest-Nutzer darzustellen, gibt es unterschiedliche Optionen, wie

  • Fotos
  • Schritt-für-Schritt-Anleitungen
  • Infografiken
  • Checklisten

Überlege bereits hier, wie du für den Nutzer den größten Mehrwert schaffen kannst und was dem Nutzer die bestmögliche Lösung präsentiert. Es geht darum, den Pinterest-Besucher bereits beim ersten Blick auf den Pin für deinen Content hellhörig zu werden.

Deshalb gibt es bei dem Design deines Pins ebenfalls einige Dinge zu beachten.

Dabei ist zunächst zwischen Pin-Bild und Pin-Grafik zu unterscheiden. Das Bild auf dem Pin ist das Foto, welches bestenfalls mit Schrift überlagert werden sollte. Sobald dies der Fall ist, wird aus dem Bild die (Pin-)Grafik.

Hier die wichtigsten Punkte, auf die du beim Design des Pins achten solltest:

  • Bilder für den Pin
  • Die Farbwahl für den Pin
  • Schriftarten und Schriftgrößen für den Pin

 

Bilder für den Pin

Bei den Bildern für den Pin solltest du auf schöne, helle Bilder achten. Bezahlte Bilder sind, weil sie seltener genutzt werden, besser als kostenlose Bilder. Hier macht sich z.B. auch schon bemerkbar, wenn man die Canva Pro Version benutzt. Die Bilder sollten eine hohe Auflösung haben, damit sie auch bei der Vergrößerung noch gut aussehen.

Behalte immer im Hinterkopf, dass Pinterest eine visuelle Plattform ist, auf der hohe Standards für Design gelten und das schlechte oder unpassende Bilder vom Nutzer abgestraft werden.

Es gibt Untersuchungen, in denen evaluiert wurde, welche Arten von Pins bzw. Designs von Pins am Besten funktionieren. Dabei hat sich gezeigt, dass zum Beispiel Bilder ohne Gesicht 25 Prozent häufiger als solche mit und helle Bilder 20 Mal öfter als dunkle geteilt werden.

Ich möchte hier nicht zu wissenschaftlich werden, sondern dir lieber anraten, dich auszuprobieren. Spiele mit unterschiedlichen Designs und schaue selbst einmal, welche Bilder und Pingrafiken dir am besten gefallen und dich am meisten ansprechen.

 

Die Farbwahl

Bei der Farbwahl solltest du auf helle, strahlende Farben achten. Behalte immer im Hinterkopf, dass Pinterest zu über 70% von Frauen genutzt wird. Dunkle, düstere Farben machen einfach keinen Spaß, um darauf zu klicken.

Achte auch darauf, dass du für deine Pins dein Branding einsetzt. So erzielst du einen Wiedererkennungswert, der nicht zu unterschätzen ist. Dein Branding sollte sich dabei sowohl in den Farben (Text und Overlay) als auch in Schriftarten oder Elementen auf dem Pin wiederfinden.

Wenn du ein schönes Logo hast, kannst du dieses auch gerne auf dem Pin anbringen. Dabei solltest du es immer mittig oben anbringen und es sollte gut lesbar bzw. erkennbar sein.

 

Schriftarten und Schriftgrößen

Ärgerst du dich auch manchmal, wenn du einen eigentlich schönen Pin siehst, du die Schrift darauf aber nicht lesen kannst, weil sie zu klein oder zu verschnörkelt ist oder der Kontrast zum Hintergrund nicht gegeben ist?

Um es klar zu sagen: Verschnörkelte Schriften haben auf Pins nichts zu suchen! Wenn ein Nutzer deine Pingrafik nicht lesen kann, dann scrollt er einfach weiter. Verwende daher klare Schriften in ausreichender Schriftgröße (ca. 50 px) und nutze kontrastreiche Farben! Dies gilt insbesondere dann, wenn du ein Text-Overlay nutzt, dein Text sich also direkt auf dem Bild des Pins befindet.

 

Text auf dem Pin

Beim Text auf dem Pin, also dem Text, der auf das Bild gelegt wird, sind ebenfalls mehrere Dinge zu beachten:

Wichtig ist, dass du auf deinem Pin einen aussagekräftigen Text platzierst, der Lust darauf macht, auf den Pin zu klicken. Vergiss dabei alles, was dir sonst vielleicht „nervig“ vorkommt. Besonders Texte wie „11 Tipps, wie du…“ oder „5 Dinge, die du…“ funktionieren einfach gut auf Pinterest. Denn so kann der Pinterest-Nutzer schnell und einfach erfassen, was sich hinter dem Pin verbirgt und welchen Mehrwert er erhält.

Außerdem solltest du einen Call to Action in dem Text auf dem Pin einbauen. Pins mit einem Call to Action bringen 80 Prozent mehr Interaktion, d.h. die Nutzer merken sich diesen Pin oder klicken ihn an. Animiere die Pinterest-Nutzer also ganz klar, tatsächlich deinen Pin anzuklicken, schreib deshalb ruhig mal „Klicke hier, um…“.

Nutze außerdem positive Begriffe in deinen Texten. Viel lieber klickt man einen Pin an, auf dem Worte wie „leichter“, „schneller“, „günstiger“ oder „einfacher“ steht, also wenn diese Worte fehlen.

Hier ein Beispiel für den Suchbegriff „Kaiserschmarrn“ – welche Grafik springt dir direkt ins Auge?

Kaiserschmarrn Screenshot Pinterest

Kaiserschmarrn Screenshot Pinterest

Hier das Beispiel für die Suchanfrage „Pinterest Marketing deutsch“

Pinterest Marketing deutsch Screenshot Pinterest

Screenshot mit Suchbegriff „Pinterest Marketing deutsch“ auf Pinterest

Noch mal: Denke an die vielen Nutzer per Smartphone. Nutze klare Schriften, fette Schriftarten statt dünnerer Schriftarten, gute Kontraste und große Schriftgrößen. Weniger Text ist besser, als wenn du die Pingrafik „vollstopfst“. Gib dem Nutzer die Möglichkeit, schnell und klar zu erfassen,

  • worum es bei dem Pin geht
  • was er jetzt tun soll

 

Titel und Beschreibung

Auch bei Pin-Titel und Pinbeschreibungen gibt es zahlreiche Kniffe, damit dein Pin besser performt.

 

Der Titel des Pins

Dein Pin sollte einen klickwürdigen Titel haben, das heißt schon der Titel allein sollte den Nutzer neugierig auf den weiteren Inhalt machen. Nutze bereits hier positive Füllwörter, also schreibe bereits in den Pin-Titel statt „Pinterest-Profil“ lieber „Erfolgreiches Pinterest-Profil“ und statt „Kaiserschmarrn“ lieber „Saftiger Kaiserschmarrn“.

Nutze hierfür Keywörter, und zwar möglichst am Anfang des Pin-Titels, damit diese vollständig erfasst werden können.

Kommuniziere klar, deutlich und einfach. Und vermeide unbedingt Rechtschreibfehler!

Auch beim Pin-Titel gilt, dass Ziffern grundsätzlich gut funktionieren. Falls du aber bereits im Text auf dem Pin einen Text wie „7 einfache Schritte, wie du…“ verwendet hast, dann nutze nicht den gleichen Text im Pin-Titel, sondern nutze die Chance, weitere Keywörter und andere Begrifflichkeiten anzubringen.

Beachte sowohl bei allen Texten das KISS-Prinzip, also „keep it simple and stupid“: Worum geht es und was ist der Nutzen für den Betrachter?

 

Die Pin-Beschreibung

Hier gilt wie zuvor, dass besonders aussagekräftige Texte mit relevanten Keywords und Call to Action auch in der Pin-Beschreibung enthalten sein sollten.

Beschreibungen können bis zu 500 Zeichen enthalten. Die Informationen sollten so nützlich und informativ wie möglich sein und du solltest beachten, dass nur die ersten 50 bis 60 Zeichen dem Nutzer im Feed angezeigt werden. Platziere also die aussagekräftigsten Wörter und wichtigsten Informationen ganz am Anfang der Beschreibung.

Überlege dir genau, was die Menschen brauchen, die deinen Pin finden sollen. Versetze sich in sie hinein, welche Suchworte geben sie ein, was erhoffen sie sich zu finden? Schreibe gute, klare Sätze in die Beschreibung und reihe nicht einfach Keywörter aneinander. Denke an den Handlungsaufruf.

 

Die URL der Webseite

Und achte auch darauf, dass deine URL richtig gewählt ist. Führe den Nutzer direkt auf die Seite deiner Website, die er nach dem Text in der Beschreibung bzw. des Pins erwarten kann. Muss der Nutzer sich erst auf deiner Webseite zur richtigen Seite mit der von ihm gewünschten Antwort durchklicken, wird die Absprungrate sehr hoch sein.

 

Hashtags #

Deine Pin-Beschreibung solltest du um ca. 3-5 relevante Hashtags ergänzen. Hashtags sind Wörter oder Ausdrücke, die zur Kennzeichnung von Pins zu bestimmten Themen verwendet werden. Beachte dabei, dass die Hashtags bei Pinterest nicht die gleiche Funktion haben wie bei Instagram.

 

Rich Pins

Rich Pins stellen zusätzliche Informationen über deine Inhalte und Lösungen zur Verfügung, da sie mehr Details direkt auf dem Pin anzeigen. Bei Rich Pins werden Metadaten aus von deiner Seite automatisch ausgelesen und den Informationen in deinem Pin hinzugefügt. Rich Pins kannst du nutzen, wenn du einen Pinterest Business Account hast. Mehr Informationen hierzu findest du in meinem Blogartikel „11 Grundlagen für einen tollen Pinterest Start“.

 

Analyse der Pins

Wenn du bereits Pins erstellt hast, dann solltest du Analysetools nutzen, um die Performance deiner Pins zu überprüfen. Hier gilt das Motto: Wenn etwas gut funktioniert, dann tue mehr davon!

Schau also in die gängigsten Analyse-Tools Pinterest Analytics und Google Analytics und überprüfe, welche deiner Pins am besten funktioniert haben und dann mache mehr davon.

 

Solltest du noch mehr Informationen und Tipps rund um Pinterest suchen, dann schaue mal in meine anderen Blogartikel rein: 

Pins auf Pinterest_Darauf musst du bei der Erstellung achten
Wie du jetzt perfekt Pins für Pinterest erstellst

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