Du hast ein Online-Business, aber es hapert an der Reichweite auf deiner Website? Du möchtest die Reichweite deines Online Business steigern und sucht dafür den richtigen Weg?

Das Jahr 2020 war sicherlich ein ganz besonderes Jahr auch für dich als Unternehmerin, Selbstständige oder Bloggerin. Deshalb bist du vielleicht auch nicht ganz zufrieden mit deiner Reichweite. Du haderst damit, dass du nicht genug Webseitenbesucher hattest und du so nicht noch mehr Menschen auf dein Angebot und deine Dienstleistungen aufmerksam machen konntest. Vielleicht erstellst du schon ganz viele Inhalte für deinen Blog oder Social Media, aber irgendwie erreichst du niemanden und so verirrt sich auch kaum jemand auf deinen Blog oder deine Website? 

Lies diesen Blogartikel und erfahre, welche Möglichkeiten du zur Steigerung deiner Reichweite deines Business nutzen kannst. Du erfährst, welche Gedanken du dir machen solltest und welche Schritte du auf deiner Website und auf Social Media machen kannst. Diese einzelnen Steps führen dazu, dass du erfolgreich mehr Menschen ansprichst. Außerdem zeige ich dir, warum du unbedingt auf den Traffic Booster Pinterest als Möglichkeit zur Reichweitensteigerung setzen solltest.

Hier kommen also die fünf wirkungsvollsten Möglichkeiten, wie du deine Online-Reichweite merkbar steigern kannst und Traffic auf deine Website bringst.

Darstellung der fünf Möglichkeiten zur Steigerung der Reichweite des Online Business

Definiere deine Zielgruppe oder deinen Wunschkunden für mehr Reichweite

Ich kann fast sehen, wie du die Augen verdrehst und dir denkst, dass du „das mit der Zielgruppe und dem Wunschkunden“ nicht schon wieder lesen magst. Vielleicht stehst du aber noch am Anfang deines Business und weißt du nicht so genau, was ich damit meine?

Wer alle anspricht, spricht niemanden an

Diesen Satz hast du sicher schon mal gehört, wenn du ein Business führst oder einen Blog hast. Aber was genau ist damit gemeint? Ich muss ehrlich zugeben, dass ich diesen Satz am Anfang meiner Selbstständigkeit nicht richtig kapiert habe. 

Warum du mit deinem Business nicht alle ansprechen solltest

Mein Gedanke war: Wenn ich meine Dienstleistung einer Vielzahl von Menschen anbiete und mich dabei möglichst wenig begrenze und einschränke, dann muss doch die Zielgruppe, die ich mit meinem Angebot erreiche, auch entsprechend größer sein.

Dass genau das Gegenteil der Fall ist, möchte ich dir an einem Beispiel zeigen:

Wenn du beispielsweise dein Bad neu fliesen lassen möchtest, dann hast du verschiedene Möglichkeiten. Entweder fragst du den Handwerker um die Ecke, der alles anbietet und irgendwie auch alles zu können scheint. Oder du machst Google (oder ganz oldschool das Telefonbuch) auf und suchst einen Fliesenleger in deiner Gegend.

Vermutlich wirst du nicht zu einem Handwerker gehen, der alle Gewerke, also z.B. Fliesenlegen, Gas-/Wasser-Installationen, Dachausbau und Schmiedearbeiten, anbietet. Du wirst dir für das Fliesen des Bades eine Person suchen, die auf das Legen von Fliesen und Gestalten von Bädern spezialisiert ist, oder?

Und so geht es deinen potentiellen KundInnen auch. Sie möchten auch mit jemanden zusammenarbeiten, der auf das bestimmte Gebiet spezialisiert ist und „weiß, was er oder sie tut“.

Welche Fragen zur Zielgruppe du dir stellen solltest

Deshalb definiere deine Zielgruppe genau: Wen möchtest du mit deinem Angebot ansprechen? Mit wem möchtest du zusammenarbeiten und wer kann deine Dienstleistungen und Produkte gebrauchen? Dabei ist die Aussage, ich möchte “mit Frauen zwischen 20-55 Jahren” zusammenarbeiten, keine ausreichende Abgrenzung deiner Zielgruppe. Du darfst und solltest da unbedingt konkreter werden.

Manchen Menschen hilft es bei der Festlegung der Zielgruppe, sich eine ganz bestimmte Person vorzustellen und ihr auch einen Namen zu geben. Meine Wunschkundin z.B. heißt Marie. Ich weiß, wo sie wohnt, welchen Familienstand und welche Ausbildung sie hat. Ich kenne ihre Träume, Wünsche und Ziele. 

Wenn du die definierte Zielgruppe oder deinen Wunschkunden kennst, kommunizierst du automatisch anders. Du fängst an, deine Blogartikel-Texte und Posts für Social Media für diese eine Person zu schreiben. So werden die richtigen Menschen auf dich aufmerksam, nämlich solche, die sich wirklich für dich und deine Angebote interessieren. 

Die Definition deiner Zielgruppe oder die Bestimmung deines Wunschkunden oder der sogenannten „buyer persona“ ist auch später noch mal wichtig. Aber dazu unten mehr.

Betreibe Content Marketing für mehr Reichweite

Per Definition ist Content-Marketing eine Marketing-Technik, die mit informierenden, beratenden und unterhaltenden Inhalten die Zielgruppe ansprechen soll, um sie vom eigenen Unternehmen und seinem Leistungsangebot oder einer eigenen Marke zu überzeugen und sie als Kunden zu gewinnen oder zu halten [Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Content-Marketing].

Das Ziel von Content Marketing

Das Ziel von Content Marketing ist es also, potentielle Kunden durch deine auf deine Zielgruppe abgestimmten und erstellen Inhalte anzuziehen und zum Kauf zu bewegen.

Das bedeutet, dass du zunächst deine Zielgruppe definiert und damit festgestellt haben musst, mit wem du zusammenarbeiten und wem du deine Produkte und Dienstleistungen anbieten möchtest. Aber das haben wir ja schon im ersten Schritt oben erledigt, oder? Falls nicht, darfst du gerne noch mal zu Punkt 1 zurückkehren.

Welche Fragen zum Content Marketing du dir stellen solltest

Wenn du diesen ersten Schritte gegangen bist, kannst du die Inhalte, die du erstellst, auf deine Zielgruppe oder deinen Wunschkunden abstimmen. Überlege dir, welche Probleme dein Wunschkunde hat. Was beschäftigt ihn? Was lässt ihn nachts nicht schlafen? Und welche Lösungen kannst du anbieten? Schaffe Mehrwert für die Menschen, mit denen du zusammenarbeiten möchtest. Und wenn du richtig viele Inhalte und Mehrwerte schaffst und die Menschen von deinem Content überzeugt sind, du dich als Expertin positioniert hast, dann kaufen diese Menschen auch. Weil sie von dir und deinem Angebot überzeugt sind. 

Du weißt nicht, welche Probleme dein Wunschkunde hat? Dann frag ihn doch einfach!

Mehr Reichweite auf Social Media bringt auch mehr Reichweite für die Website

Ach ja, Social Media Marketing. Mir kommt es immer vor, als gebe es zwei Gruppen von Menschen: Die einen liebe Social Media, die anderen hassen es. Das mag daran liegen, dass Social Media eine Menge Interaktion mit anderen Menschen braucht, um zu funktionieren.

Was ist Social Media Marketing?

Per Definition ist Social Media Marketing „eine Form des Online Marketings, bei dem soziale Medien für die eigenen Zwecke genutzt werden“. Indem du also Social Media Kanäle wie z.B. Facebook, Instagram, LinkedIn oder Twitter nutzt, kannst du deine Bekanntheit steigern, die Kundenbindung stärken, dein Image pflegen und zum Informationsaustausch anregen. 

Und natürlich kannst du auch die Menschen, mit denen du dich auf den Social Media Kanälen austauscht, durch die Information über Angebote und Dienstleistungen oder neuen Content auf deine Website bringen. 

Dies funktioniert bei manchen Plattformen aber leider nur eingeschränkt, weil diese oftmals nicht darauf ausgerichtet sind, dass die Nutzer die Plattform verlassen. So ist es z.B. bei Instagram nur möglich, über den Link im Profil auf deine eigene Website zu verlinken, während es in der Story und in den Beiträgen nicht möglich ist – jedenfalls nicht klickbar. 

Falls du Tipps für dein Instagram Marketing benötigst, schau doch mal bei meiner Kollegin Claudi Hoffmann auf dem Blog vorbei!

Warum du auf Social Media Kanälen präsent sein solltest

Nichtsdestotrotz sind Social Media Kanäle eine gute Möglichkeit, zu erfahren, was deine Kunden sich wünschen, was ihre Probleme sind und welche Fragen sie haben. Nutze auch ganz offensiv die Möglichkeiten zu Fragestellungen, Abstimmungen oder Meinungsäußerungen, um mehr über deine Follower zu erfahren

Und wenn du Social Media Kanäle nutzen möchtest, dann suche dir einen aus, auf dem deine Kunden sind und der dir Spaß macht. Es bringt wenig, eine Plattform bespielen zu wollen, mit der man selbst wenig bis nichts anfangen kann und wo auch nicht die Menschen sind, die man sich als Zielkunde wünscht. 

Steigere deine Reichweite mit Mund-zu-Mund-Propaganda

Vielleicht hast du bei deiner eigenen Reichweitensteigerung noch nie an die „gute alte Mundpropaganda“ gedacht, weil das Online Business ja doch irgendwie anders funktioniert, als das Offline Business. Außerdem klingt Mund-zu-Mund-Propaganda 80er-Jahre mäßig, oder? 

Ist Mund-zu-Mund-Propaganda nicht out?

Aber in Zeiten von Zoom und Facebook-Calls treffen sich viele Online UnternehmerInnen zu Masterminds, Buddy-Calls oder anderen Veranstaltungen und tauschen sich natürlich auch darüber aus, ob und wenn ja inwieweit sie mit der Dienstleistung eines oder einer Kollegen/Kollegin zufrieden waren.

Meist wird über solche Erfahrungen gesprochen, wenn man entweder sehr zufrieden mit einem Onlinekurs, einem Mentoring oder einer Veranstaltung war. Oder auf der anderen Seite, wenn man es eben überhaupt nicht war und das Angebot einen enttäuscht hat. Dann haben viele Menschen das Bedürfnis, ihre MitstreiterInnen vor diesem Angebot und der damit verbundenen Enttäuschung zu bewahren. 

Wann dir Mund-zu-Mund-Propaganda etwas nützt

Aber wenn du es schaffst -wovon ich absolut ausgehe- mit deinem Angebot zu überzeugen und vielleicht das kleine bisschen Extra oben drauf zu legen, dann wird sich deine Kundin oder dein Kunde anderen Menschen gegenüber positiv darüber äußern. Egal, ob on- oder offline. 

Und wenigstens für mich gilt: Wenn eine liebe Kollegin sich positiv über eine Dienstleisterin äußert, dann höre ich genau hin und genau diese Dienstleisterin fällt mir ein, wenn ich jemanden in der entsprechenden Nische brauche.

Bitte deshalb auch deine KundInnen von einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit dir zu erzählen, z.B. durch eine Facebook-Bewertung oder ein Shoutout auf Instagram. Das ist Gold wert!

Der Traffic Booster Pinterest

Last but not least komm ich mit dem Traffic Booster und der Reichweitensteigerung Maschine Pinterest um die Ecke. 

Pinterest – nicht nur für Rezepte und DIY

Du hast schon mal von Pinterest gehört aber gedacht, da gehts nur um Rezepte und DIY-Kram? Das stimmt aber nicht!

Inzwischen kann man auch ganz hervorragend quasi alle anderen Business-Arten über Pinterest bedienen. Mehr Informationen dazu findest du hier.

Du hast ein Freebie, welches das Problem deiner Zielgruppe löst? Erzähle es auf Pinterest! 

Du hast einen Blog, in dem du hilfreiches Wissen teilst? Mach Pins dazu auf Pinterest.

Wie funktioniert Pinterest?

Pinterest ist eine visuelle Suchmaschine, auf der die Nutzer Lösungen für ihre Probleme oder Anregungen und Tipps suchen. Es geht also weniger darum, dass eine Markensuche oder die Suche nach dem einen bestimmten Produkt stattfindet. Viel mehr möchten sich die Pinterest Nutzer inspirieren lassen. 

Dein Ziel sollte es sein, deinen wertvollen Content in entsprechende Pin-Grafiken bzw. Pins zu verpacken und den Pinterest-Nutzern durch keywordreiche Texte (Suchmaschine!) zur Verfügung zu stellen. Tipps dazu findest du in meinem Blogartikel Pinterest SEO Guide.

Pinterest hat viele Vorteile

Aus meiner Sicht hat Pinterest (z.B. gegenüber Social Media) einen ganz großen Vorteil: Pinterest ist nicht auf den direkten Austausch mit den Nutzern ausgelegt. So eignet sich Pinterest auch ganz hervorragend für leise oder introvertierte Menschen, denn du musst keine Werbetrommel rühren oder ständig präsent sein. 

Pinterest ist eben eine Suchmaschine, also eher wie Google oder YouTube, als wie Instagram, Facebook & Co. Die Plattform folgt bestimmten Regeln und Algorithmen und wenn du ein paar Regeln beachtest, dann kannst du in ein oder zwei Arbeitsblöcken im Monat dein komplettes Pinterest-Marketing erledigen. Noch mehr Informationen dazu findest du in meinem Pinterest Basic FAQ.

Ach und nebenbei zählt das, was du bei Pinterest machst auch für Google – praktisch oder?

Und wenn du es richtig anstellst, ist das eine kostengünstige und langfristige Methode, deine Reichweite deutlich zu steigern. Na, wie klingt das für dich?

Und jetzt?

Du möchtest wissen, ob Pinterest auch für dein Business funktioniert und ob auch du auf Pinterest starten solltest? Dann hole dir mein kostenloses Pdf Pinterest TakeOff und beantworte nur drei wichtige Fragen dazu!

Zum kostenlosen Pdf geht es hier lang: Freebies

Wie du mit fünf wirkungsvollen Tipps die Reichweite deiner Website oder deines Blogs signifikant steigern kannst