Du überlegst, deinen Podcast über Pinterest zu promoten? Du weißt aber nicht, wie du klickstarke Pins aus deinen Podcast-Episoden machen sollst? Das ist auch nicht ganz einfach. Denn sobald sich der Nutzer bei Pinterest einloggt, sieht er eine Fülle von unterschiedlichen bunten Pins. Aus diesem Grund müssen deine Pins dem Nutzer ins Auge stechen. Sie sollten ihn im besten Falle direkt zum Klicken animieren. Dies kannst du durch ein ansprechendes Pin Design und durch aussagekräftige Texte auf dem Pin schaffen. Wie bekommst du das jetzt hin, wenn du mit deinem Podcast Audio-Content erstellst? Auf welche Art kannst du dein Podcast-Thema im Pin wiedergeben? In diesem Blogartikel bzw. in Podcast-Episode #15 von Pin Your Podcast erfährst du, wie du tolle, klickstarke Pins für deinen Podcast erstellst und worauf du achten solltest:

Was ist überhaupt genau ein „Pin“?

Als Pin bezeichnet man die Verbindung zwischen einem tollen Bild oder einer ansprechenden Grafik, einem Titel, einer Beschreibung und einer URL. Von der Terminologie her nutzen viele den Begriff „Pin“ falsch, wenn sie nur die Pin-Grafik bzw. das Bild meinen.

Screenshot von der Erstellung eines Pins mit Pin-Grafik, Pin-Titel, Pin-Beschreibung und der URL, die einzufügen ist.
Hier siehst du alle Bestandteile eines Pins: Links die Pin-Grafik, oben rechts Titel, dann Beschreibung und URL

Der Pin fungiert auf Pinterest als virtuelles Lesezeichen. Dieses Lesezeichen wird von anderen Nutzern auf eigenen Pinnwänden gemerkt. Du kannst mit deinen Pin-Grafiken auf deine Podcast-Episoden, aber auch auf sonstige Angebote und Websiteinhalte aufmerksam machen.

Tipps für Pin-Grafiken, die für alle Content Typen gelten

Auf bestimmte Dinge bei der Erstellung deiner Pin-Grafiken solltest du immer achten. Dies gilt unabhängig davon, ob du damit auf Podcast-Episoden, Blogartikel oder eine andere Art von Content aufmerksam machen möchtest:

Bei den Pin-Grafiken und beim Bildmaterial solltest du darauf achten:

  • Halte dich an die aktuellen Vorgaben von Pinterest, was die optimale Größe von Pin-Grafiken angeht, d.h. nutze ein 2:3 Format für den klassischen Standard Pin (Auflösung 1000 x 1500 px) – genauere Informationen zu den Pin-Formaten findest du im Blogartikel “Die wichtigsten Pin-Formate im Überblick
  • Achte beim Bildmaterial auf qualitativ hochwertige Bilder (Bildrechte beachten!)
  • Nutze lieber Bilder ohne Gesicht – diese werden häufiger angeklickt
  • Hellere Farben für Pin-Designs funktionieren meist besser – probiere es aus
  • Versuche, schon mit dem Bild oder der Grafik dein Thema darzustellen
  • Achte darauf, dass du dein Branding einsetzt (Wiederkennungswert)

Auch bei Titel und Beschreibung gibt es ein paar Tricks, damit Pins besser performen:

  • Nutze einen klickwürdigen Titel, der neugierig auf den Inhalt macht
  • Verwende positive Füllwörter
  • Vermeide Rechtschreibfehler
  • Setze Keywords an den Anfang des Titels, damit diese vollständig erfasst werden können
  • Beachte das “KISS-Prinzip” (keep it simple and stupid)
  • Verwende in der Beschreibung aussagekräftige Texte mit relevanten Keywords und call-to-actions
  • Setze die wichtigsten Punkte an den Anfang der Beschreibung, da der Feed dem Nutzer nur ca. 50-60 Zeichen Text der Beschreibung anzeigt

Bei der URL kann man eigentlich nicht viel falsch machen:

  • Wähle deine URL so, dass der Nutzer direkt das Ergebnis erhält, was er erwartet
  • Vermeide Rechtschreibfehler in der URL

Pin Grafiken für Podcast-Episoden

Auf Pinterest erwarten die Nutzer meist, dass sie zu Blogartikeln geleitet werden, wenn sie einen Pin anklicken. Das ist aus meiner Sicht eine Chance, da die Gruppe der Podcast Hörer weiter zunimmt. Du kannst durch die Nutzung einiger Tricks direkt zeigen: Hier kommen Inhalte in Form von Podcast-Episoden daher, hör doch direkt rein.

Möglichkeiten, Pin Grafiken aus Podcast-Episoden zu erstellen

Wenn du kein eigenes Bildmaterial hast, welches zu den Inhalten deiner Podcast-Episoden passt, dann verwende aussagekräftige Stockfotos. Achte dabei auf Bildrechte. Außerdem kannst du auch reine Grafik-Pins erstellen, also auf Fotos verzichten. Hier solltest du ausprobieren, was für dich am besten funktioniert. Falls du Interview-Folgen in deinem Podcast hast, bietet es sich natürlich auch an, Bilder von dir und deinem Interviewgast zu nutzen. 

Nutze Grafikelementen für klickstarke Pins

Mithilfe von Grafikelementen verdeutlichst du, dass es sich um eine Podcast-Episode handelt, auf die der oder die Pinterest-Nutzer:in geleitet wird. So findest du im Grafiktool Canva z.B. zahlreiche Icons und Elemente, die verdeutlichen, dass es sich um eine Podcast-Folge handelt:

  • Verwende einen eindeutigen Call-to-action auf der Pin-Grafik, z.B. “Jetzt reinhören” oder “jetzt kostenlos anhören”
  • Nutze Symbole, mit denen direkt erkennbar ist, dass es sich um eine Podcast-Episode handelt, z.B. Kopfhörer, Mikrofon, Audiospur, Lautsprechersymbol 
  • Du kannst auch die Symbole der größten Plattformen, auf denen man Podcasts hören kann, nutzen, z.B. Spotify, Google Podcasts, Apple Podcasts
  • Außerdem kannst du ein Bild eines Smartphones mit der Podcast-Episode oder einen Screenshot aus der Podcast-App nutzen

Mache aus Audiogrammen besondere Pins

Außerdem kannst du mit Hilfe von Audiogrammen ganz einfach Video-Pins erstellen, in dem du einen 10-15 sekündigen Teaser in eine Pin-Grafik einbaust. So haben die Pinterest-Nutzer sogar die Möglichkeit, kurz in die Podcast-Episode reinzuhören. Für die Erstellung von Audiogrammen kannst du z.B. das Tool Headliner verwenden. Um dem Nutzer auf Pinterest zu verdeutlichen, dass er sich einen Ausschnitt anhören kann, kannst du dies mit dem Vermerk “Jetzt reinhören” unterstützen.

Podcast und Text – nutze beides für Pinterest

Im Blogartikel “Podcast richtig auf der Website einbinden – so geht’s” bin ich schon ausführlich darauf eingegangen, wie wichtig es für die Suchmaschinenoptimierung ist, dass du auch Text zu deinen Podcast-Episoden anbietest. Falls du z.B. einen Blogartikel zu deinen Podcast-Episoden erstellst oder ausführliche Shownotes anbietest, kannst du auch Pins anbieten, die nicht nur auf deine Podcast-Episoden abzielen. 

Ich z.B. erstelle regelmäßig Blogartikel (wie diesen, den du gerade liest) und teile den auf Pinterest sowohl als Blogartikel “Blogartikel jetzt lesen” als auch als Podcast-Episode “Kostenlos anhören” – so holst du sowohl die Menschen ab, die gerne Blogartikel lesen als auch die, die lieber Podcast-Episoden anhören. Außerdem erhöhst du so deine Reichweite. 

Beispiele und best practices

Hier zeige ich dir noch einige Beispiele für gute Pins zu Podcast-Episoden:

 

Falls du noch mehr Empfehlungen und Tipps zu dem Thema haben möchtest, hol dir meinen kostenlosen Pin Your Podcast-Guide mit den 7 besten Ideen, wie du mit Pinterest deinen Podcast bekannter machst: