Bei Pinterest hast du die Wahl zwischen verschiedenen Pin-Formaten, von statischen Bildern bis hin zu automatisch abgespielten Videos.

Wenn du in letzter Zeit mal auf Pinterest etwas gesucht hast, wirst du deshalb vielleicht festgestellt haben, dass sich inzwischen im Homefeed-Überblick, also auf der Startseite, viele der Pin-Bilder bewegen. Je nach Thema sind dies unterschiedlich viele Pins, die seit einiger Zeit animiert dargestellt werden.

Pinterest hat nämlich zuletzt unterschiedliche Pin-Formate ausgespielt, die ich dir in diesem Artikel vorstellen möchte. Dieser Artikel soll dir dabei zunächst als Übersicht dienen. In den nächsten Wochen gehe ich dann noch einmal genauer auf die einzelnen Pin-Formate ein.

Vielleicht hast du dann Lust, auch mal andere Pin-Formate außer den klassischen Standard-Pin auszuprobieren?

Diese-Pin-Formate-solltest-du-kennen

Unabhängig davon, für welches Pin-Format du dich entscheidest, gibt es ein paar Basics, die du immer beachten solltest. Deine Pins sollten, unabhängig vom gewählten Format, die drei Bestandteile beinhalten:

  • ein sehr gutes Bild bzw. Video
  • keywordreiche Titel und Pin-Beschreibungen sowie
  • den Link auf die entsprechende Webseite (URL).

Klassischer „statischer“ Pin

Zunächst gibt es weiterhin den klassischen „statischen“ Pin, auf den ich auch schon in meinem Blogartikel „So erstellst du den perfekten Pin für Pinterest“ ausführlich eingegangen bin. Dies ist das gängigste Pin-Format, mit dem man grundsätzlich nichts falsch macht. Besonders herausheben kann man sich mit diesem Format aber eben auch nicht. Jedenfalls ist er am schnellsten und einfachsten zu erstellen, insbesondere wenn man ein entsprechendes Grafik-Tool, wie z.B. Canva* verwendet.

Der klassische Pin ist ein unbewegtes Pin-Format im Grafikformat 2:3 mit einer Auflösung von 1000×1500 px (oder wenigstens 600×900 px). Der Pin kann unterschiedlich aufgebaut sein, entweder besteht er

  • aus einem reinen Foto oder Bild
  • aus einem Foto oder Stockfoto mit Text oder
  • aus einem sonstigen bzw. farbigen Hintergrund mit Text als Textoverlay

 

Hier findest du noch einmal die wichtigsten Punkte für die Erstellung klassischer Pins:

  • achte auf die Qualität der Bilder
  • nutze dein Branding (inkl. Logo)
  • liefere Mehrwert, der schon als Text auf dem Bild erkennbar ist
  • füge Text auf dem Bild und einen Beschreibungstext mit relevanten Keywords hinzu.

Auf was du bei der Erstellung des klassischen Pins noch achten solltest, kannst du in meinem Blogartikel nachlesen.

Quadratischer Pin

Der quadratische Pin taucht vor allem seit der Verbindung zu bzw. mit Instagram immer häufiger auf, weil die von dort eingespielten Pins das quadratische Format haben. Diese funktionieren grundsätzlich – im Gegensatz zu Pins im Querformat – auch gut.

Allerdings können sie in der Flut der Pins im Homefeed leichter untergehen als die klassischen Pins oder die Pins, die länger sind.

Giraffenpins

Giraffenpins sind länger Pins, die ein Maß von 600 x 1260 px haben und damit deutlich länger sind als klassische Pins.

Diese Pins kommen unterschiedlich gut an. Den einen sind sie zu lang, die anderen finden sie wegen des Platzes, den die langen Pins für Inhalte bieten, besonders praktisch. Auffallen tun sie im Feed in jedem Fall.

Sie sollten nicht länger sein als 1260 px, weil sie sonst abgeschnitten werden.

Video-Pins

Menschen mögen bewegte Bilder – überall dort, wo sich etwas bewegt, huscht das Auge hin. Das klingt also danach, als wäre es auch für Pinterest eine großartige Möglichkeit, die Aufmerksamkeit auf den eigenen Content zu lenken, oder?

Mit Video-Pins bringst du also deine Inhalte auf das nächste Level und hast die Möglichkeit, besonders herauszustechen. Allerdings solltest du dabei auch beachten, dass Video-Pins in der Erstellung aufwendiger sind. Und auch wenn Tailwind* inzwischen in manchen Accounts die Erstellung von Video-Pins ermöglicht, scheint das noch nicht reibungslos zu funktionieren. Video-Pins solltest du also zumindest vorerst noch über Pinterest selbst einplanen.

Hier die wichtigsten Punkte, auf die du bei Video-Pins achten solltest:

Grundsätzlich kannst du Video-Pins für jede Branche nutzen, besonders gut performen sie aber für DIY oder Rezept-Themen. Dies liegt einfach daran, dass man dank Video-Pins den Herstellungsablauf schön darstellen kann. Aber auch bei Dienstleistungsbranchen kannst du mehrere Bilder aneinanderreihen, z.B. mit dem Online-Tool Canva*, und daraus ein kleines Video machen. Hier die wichtigsten Tipps, die Pinterest selbst zur Erstellung von Video-Pins gibt:

  1. Starte mit einem überzeugenden Einstieg und gestalte deine Videos umsetzbar
  2. Passe die Länge an deine Ziele an
  3. Verlasse dich nicht auf Audio
  4. Wähle ein aussagekräftiges Titelbild aus
  5. Optimiere den Text deines Pins

Alle Tipps rund um Video-Pins und zur Erstellung von Video-Pins findest du in diesem Blogartikel!

Story-Pins

Story-Pins sind genau das, wonach es klingt: Mit diesem neuesten Pin-Format kannst du Geschichten erzählen. Seit Ende 2019 gibt es diese Pin-Format, welches dem Content-Ersteller die Möglichkeit bietet, mehr Inhalte in einem Pin unterzubringen, als dies beim klassischen statischen Pin der Fall ist.

Ein Story-Pin beinhaltet bis zu 20 Seiten mit Bildern und Text. Das Besondere ist, dass dabei jede Seite oder jedes Video eine eigene Beschreibung und einen eigenen Link haben kann. Auf Pinterest selbst erkennst du sie direkt am Story-Symbol oben links (1/x) auf dem Bild.

Update: Der Story-Pin wird ab dem 22.06.2020 ausgesetzt!

Informationen dazu findest du in diesem Blogartikel.

 

Karussell-Pins

Karussell-Pins sind eine Mischung aus klassischem „statischen“ Pin und Story-Pin. Beim Karussell-Pin werden einfach mehrere Grafiken zusammengefügt, die mehrere Beschreibungen und URL enthalten können.

Der Pinterest-Nutzer sieht den Karussell-Pin im Homefeed wie einen normalen „statischen“ Pin, können aber direkt im Feed durch die verschiedenen Bilder bzw. Grafiken blättern.

Grundsätzlich kannst du solche Karussell-Pins in jeder Branche einsetzen. Besonders gut eignen sie sich aber dort, wo z.B. Produkte oder Arbeitsabläufe dargestellt werden oder verschiedene Features eines Produktes dargestellt werden sollen, also beispielsweise

  • für den Food-Bereich, wo die unterschiedlichen Herstellungsschritte eines Rezepts gezeigt werden
  • im DIY-Bereich, um mehrere Handlungs- bzw. Herstellungsschritte zu zeigen
  • Shops oder Hersteller, die unterschiedliche Features eines Produktes darstellen oder das Produkt aus verschiedenen Perspektiven zeigen möchten

Alle weiteren Informationen zum Karussell-Pins und eine genauere Darstellung, wie du selbst solche Pins erstellst, findest du hier.

Hier findest du die Pin-Formate (im eigentlichen Sinne) im Überblick (Stand 2020)

Klassischer Pin: 1000×1500 px oder 600x900px, jedenfalls immer 2:3

Quadratischer Pin: 600×600 px

Giraffenpin: 600×1260 px

Video-Pins: Dateityp .mp4 oder .mov und im Seitenverhältnis 2:3, 1:1 oder 16:9

Story-Pins: 900×1600 px

Ich hoffe, du konntest einen guten Überblick über die verschiedenen Pin-Formate gewinnen und schaust nächste Woche wieder in den Blog, wenn ich dir die Video-Pins genauer darstelle.

 

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Diese-unterschiedlichen-Pin-Formate-gibt-es-für-Pinterest

Ich freue mich, wenn dir dieser Artikel gefallen hat und du ihn oder die Pins teilst!

 

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