Schon mal etwas von Gruppenboards, Rich Pins oder Verifizierung der Website gehört? Nein?

Dann habe ich hier genau das richtige für dich, denn mit dem Pinterest-ABC möchte ich dir die wichtigsten Begriffe rund um Pinterest an die Hand geben – wann immer du auf einen Begriff in Pinterest stößt, den du noch nicht kennst, kannst du hier nachschauen. Es sind über 70 Begriffe von A wie Accountname bis Z wie Zielgruppen-Targeting in diesem Lexikon zusammengekommen.

Ich habe einen Begriff übersehen? Schreibe mir gerne und ich füge den Begriff noch in diese Liste ein!

Accountname (Benutzername)

Dies ist der Name, der hinter der Pinterest-URL steht (z.B. https://www.pinterest.de/silkeschoenweger/) Du solltest darauf achten, dass es sich um einen einfachen Begriff bzw. Namen handelt. So kann man dich gegebenenfalls auch einfach unter deinem Namen, deinem Podcast oder deinem Unternehmen finden.

 

Ads (Anzeigen)

Ads bedeutet eigentlich „Adverts“ für Anzeigen. Du hast seit März 2019 die Möglichkeit, Anzeigen also Werbung auf Pinterest zu schalten. Anzeigen sind eine gute Möglichkeit, deinen Content zu -noch- recht günstigen Preisen zu pushen.

 

Analytics

Von Pinterest zur Verfügung gestellte Analysemöglichkeit rund um Impressionen, Klicks, Pins, Pinnwänden etc. Um Pinterest strategisch nutzen zu können, solltest du auch immer einen Blick in die Analytics werfen und schauen, welche Pins z.B. besonders gut performen.

 

Artikel-Pins

Artikel-Pins sind eine Art von Rich Pins, mit denen du die Schlagzeile oder Überschrift, die Beschreibung und den Autor deines Artikels oder Blogposts veröffentlichen kannst. Hierfür musst du die Rich Pins (s. unten) beantragt haben.

 

Audiogramm

Audiogramme sind eine tolle Möglichkeit für Podcaster:innen, Video-Pins für Pinterest zu erstellen. Mit dem Audiogramm, welches du z.B. über das Tool Headliner erstellen kannst, hast du die Möglichkeit, den Nutzer:innen von Podcast einen Vorgeschmack auf deine Podcast-Episode zu bieten.

 

Ausgehende Klicks

In den Analytics von Pinterest findest du die Angabe der ausgehenden Klicks. Das sind die Klicks, die tatsächlich von Pinterest zum dahinterliegenden Linkziel, also z.B. deiner Website, vorgenommen werden.

Beschreibung (Pin)

Ein Pin benötigt eine Beschreibung, die möglichst keywordreich sein sollte. Du hast dafür max. 500 Zeichen Platz, solltest die wichtigen Keywords aber an den Anfang setzen, da max. 70 Zeichen in der Grid-Ansicht angezeigt werden.

 

Boards

Unter Boards versteht man die Pinnwände, auf denen du deine Pins oder fremde Pins merken (pinnen) kannst. Diese Boards kannst du nach Wunsch erstellen. Wenn du einen eigenen Podcast hast, solltest du ein Board erstellen, auf dem du alle deine Podcast-Episoden merken kannst. Mein entsprechendes Board heißt „SILKE SCHÖNWEGER Podcast „Pin Your Podcast“. Du findest deine Boards unter „Gemerkt“.

 

Boardcover

Du hast die Möglichkeit, einen bestimmten Pin als Cover deines Boards zu verwenden. Wenn du möchtest, kannst du auch einheitliche Board-Cover gestalten, um deine Pinterest-Seite zu branden. Diese Boardcover kannst du in der Größe 1000 x 1000px erstellen und wie einen Standard-Pin merken.

 

Browserbutton

Mit diesem Browseraddon (gibt es für Chrome, Firefox, etc.) kannst du dir Pins außerhalb von Pinterest auf Pinterest merken.

 

Business Account

Wenn du Pinterest auch für deinen Podcast und dein Business einsetzen möchtest, solltest du dir einen Business-Account anlegen. Mit diesem Unternehmenskonto hast du zusätzliche Vorteile, wie z.B. Pinterest Analytics oder du kannst Anzeigen schalten. Ein Business-Account ist kostenlos. Wie du dir am besten einen Business-Account anlegst, erfährst du in meinem kostenlosen Workbook „Pinterest Profil für deinen Podcast„.

 

Business Hub

Business Hub ist die Übersichtsseite deines Pinterest Accounts. Du findest dort die Darstellungen der Monatlichen Aufrufe, Follower und die Performance (Analytics-Übersicht, Anzeigenübersicht, Top-Pins und Anzeigen) der letzten maximal  90 Tage deines Pinterest Accounts.

Call to Action (Handlungsaufforderung)

Mit dem Call to Action kannst du dem oder der Pinterest Nutzer:in sagen, was er oder sie als nächstes tun soll, z.B. in deine Podcast-Episode reinzuhören. Nutze dafür Handlungsaufforderungen wie „Jetzt kostenlos anhören“, „Jetzt reinhören“ oder „Jetzt Blogartikel lesen“.

 

Canva

Canva ist mein Tool der Wahl, wenn es um die Erstellung meiner Pin-Grafiken und Social Media Grafiken geht. Du hast schier endlose Möglichkeiten, z.B. Stockfotos, die du nutzen kannst oder Symbole, um zu verdeutlichen, dass du eine Podcast-Episode bewirbst. Hier kommst du zum Tool.

 

Communities (ehemals Tailwind Tribes)

Die Communities stellen quasi die Gruppenboards 2.0 dar. Sie sind ein Zusammenschluss aus Pinterest-Nutzern, die ein bestimmtes Thema bedienen und gegenseitig ihre Pins teilen. Du findest die Communities bei Tailwind unter dem Reiter Communities. Mehr Infos zu den Communities findest du im Blogartikel „Tailwind – Das unverzichtbare Tool für Pinterest„.

 

Datenschutzeinstellungen deiner Pinnwände | Boards

Du hast die Möglichkeit, verschiedene Einstellungen an deinen Pinnwänden selbst vorzunehmen: So kannst du sie entweder auf geheim (nur für dich sichtbar) stellen oder du kannst sie archivieren. Sobald du eine Pinnwand archivierst, ist sie für andere Nutzer in deinem Profil nicht mehr sichtbar und du kannst dir auch keine Pins mehr darauf merken. Die archivierten Pinnwände werden ganz unten unter „Gemerkt“ angezeigt.

Etsy – Verifizierung

Etsy, eine Online-Plattform zum Verkauf deiner Produkte, kann mit Pinterest verknüpft werden. Dadurch erhältst du Einblick in die Statistiken und kannst Werbung für deine Produkte auf Pinterest schalten.

Follower

Du kannst anderen Accounts folgen und sie dir. Die Pins dieser Nutzer, denen du folgst, werden dir prominent angezeigt. Zwar ist Pinterest kein Social Media Kanal, der Stellenwert von Followern auf Pinterest nimmt aber immer weiter zu. Wenn du viele Follower hast, werden deine Inhalte mehr Profilen ausgespielt. Eine gute Möglichkeit, mehr Follower auf Pinterest zu gewinnen, kann die Nutzung von Idea Pins sein (s.u.).

 

Fremdpins

Pins, die du nicht selbst erstellt hast sondern ein anderer Pinterest-Nutzer und die du auf deinen Pinnwänden merkst, sind Fremdpins. Durch das Merken dieser Pins auf deinen Pinnwänden „repinnst“ du den Pin. Die Strategie auf Pinterest tendiert im Moment dazu möglichst viel eigenen Content und keine Fremdpins zu pinnen bzw. repinnen. Wenn du also fremde Inhalten pinnen möchtest, dann achte darauf, dass es sich um hochwertigen, zu deinem Thema passenden Content handelt, bei dem eine korrekte URL hinterlegt ist. So vermeidest du es, aus Versehen SPAM-Pins zu repinnen.

Geheime Pinnwände

Diese Pinnwände sind nur für dich sichtbar. Hier kannst du alles pinnen, was z.B. nichts mit deinem Podcast oder Business zu tun hat und/oder für andere nicht einsehbar sein soll. Außerdem kannst du diese Pinnwände nutzen, die dich inspirieren oder die du (bitte in Maßen) später repinnen möchtest.

 

Giraffenpin

Beim Giraffenpin handelt es sich um ein besonders langes Pin-Format in der Größe 1:2,1, also z.B. 600 x 1260 px. Giraffenpins eigenen sich insbesondere für die Darstellung von Informationen, Aufzählungen oder für Infografiken. Wegen des Platzes, den die langen Pins für Inhalte bieten, sind sie sehr praktisch. Sie sollten nicht länger sein als 1260 px, weil sie sonst abgeschnitten werden.

 

Grafik

Die Grafik ist entscheidend für die Bildersuchmaschine Pinterest (s. Pin). Die optimale Grafik hat das Format 2:3 (in der Regel  1000 x 1500 px) und besteht aus einem ansprechenden Bild, einem Text, sie ist hell und lässt auf den ersten Blick erkennen, worum es bei deinem Pin und dem auf der URL befindlichen Artikel, Rezept oder Produkt geht.

 

Gruppenboards (Gruppenpinnwände)

Dies sind Pinnwände, bei denen mehrere Nutzer mitpinnen. Mit diesen Gruppenpinnwänden lässt sich, sofern es sich um ein aktives Board handelt, die eigene Reichweite auf Pinterest steigern. Achte unbedingt auf die Gruppenregeln und analysiere die Performance der Gruppenboards von Zeit zu Zeit, da ein schlecht performandendes Gruppenboard deiner Reichweite eher schadet als nützt.

 

Guided Search / Geführte Suche

Die Guided Search wurde vor einiger Zeit leider von Pinterest abgeschafft. Sie ist nur noch über den „Trick“, bei der Eingabe des Suchbegriffs in die Leiste bei Pinterest Video-Pins auszuwählen, aufrufbar. Die Guided Search war eine der drei bekanntesten Möglichkeiten, deine relevanten Keywords, also Suchbegriffe oder Suchwörter, auf Pinterest festzustellen. Dafür gibst du einen relevanten Suchbegriff in die Suchleiste ein und drückst Enter. Die bei oft genutzten Suchbegriffen aufscheinenden bunten Kacheln ergeben zusammen mit dem von dir genutzten Suchbegriff sog. Longtail-Keywords, die du im Profil, in Pins und auf Pinnwänden einsetzen solltest, damit du mit deinen Inhalten auf Pinterest gefunden werden kannst.

 

Hashtags #

Hashtags haben auf Pinterest nicht die Bedeutung, wie z.B. auf Instagram. Sie sind weiterhin im Profil und in der Boardbeschreibung nicht anklickbar. Du kannst deshalb derzeit auf die Nutzung von Hashtags verzichten.

 

Header

Als Header bezeichnet man das Profil Cover, welches über deinem Profilfoto angezeigt wird. Nutze im Header die Möglichkeit, schon durch ein interessantes Bild oder kurzes Video Aufmerksamkeit zu erzeugen.

 

Heute Tab

Im Heute-Tab werden von Pinterest kuratierte Inhalte zu bestimmten Themen angezeigt. Um im Heute-Tab aufgenommen zu werden, kannst du dich mit deinen Pins bewerben. Mehr Informationen dazu erhälst du in der Pinterest Creator Community.

 

Homefeed

Über „Unternehmen“ kannst du deinen Homefeed aufrufen. Dort werden Pins aufgerufen, die von Pinterest aufgrund des Algorithmus für dich zusammengestellt werden. Insbesondere Pins von anderen Nutzern, denen du folgst, werden hier angezeigt. Man kann den Homefeed deshalb auch als Startseite deines Pinterest Accounts bezeichnen.

Idea Pin (ehemals Story Pin)

Idea Pins sind das neueste der Pin-Formate. Bei diesem Pin-Format kannst du nicht auf deine Website verlinken, wohl aber auf deinen Pinterest-Account hinweisen. Sie sind den Instagram Stories recht ähnlich und sollen den Pinterest Nutzer inspirieren, durch Anleitungen führen und eine abgeschlossene Handlung darstellen. Für die Erstellung von Idea Pins werden Videos empfohlen, die du mit Voiceover oder Musik untermalen kannst. Das Pin-Format ist dazu gedacht, dass Creator ihre Persönlichkeit zeigen und den Nutzer direkt ansprechen können. Da sie zumindest teilweise von Pinterest sehr gut ausgespielt werden, können sie für eine Reichweitensteigerung und einen Zuwachs an Followern sorgen.

 

Instagram – Verifizierung

Wenn du deinen Instagram-Account bei Pinterest verifizierst, kannst du Instagram-Posts auf Pinterest pinnen (umgekehrt geht es allerdings nicht).

 

Impressions

In den Pinterest Analytics findest du unter Impressions die Anzahl der den Pinterest-Nutzern angezeigen Pins. So kannst du feststellen, wieviel Reichweite deine Pins haben. Je größer die Zahl deiner Impressions, desto wahrscheinlicher ist eine Interaktion der anderen Pinterest-Nutzer mit deinen Pins.

 

Interaktion

Unter Interaktion versteht man jede Handlung, die ein anderer Pinterest-Nutzer mit einem deiner Pins vornimmt, z.B. Merken, Klick auf den Pin (also vergrößern) oder Ausgehender Klick. Außerdem zählt das Ansehen der verschiedenen Seiten eines Karussell-Pins dazu.

Karussell-Pins

Ein Karussell-Pin ist ein Pin mit mehreren Bildern. Du kannst hierfür 2-5 Bilder hochladen, so dass du Features von deinem Produkt oder eine Markengeschichte erzählen kannst. Dadurch, dass du für jedes Bild einen eigenen Text und Link verwenden kannst, hast du mehr Platz Keywords unterzubringen.

 

Keywords

Pinterest ist eine visuelle Suchmaschine (und kein Social Media). Deshalb solltest du auch hier die Regeln für die Suchmaschinenoptimierung beachten und eine ausgiebige Keywordrecherche für dein Business durchführen. Die dort gefundenen Keywords setzt du dann im Profil, bei den Boardbeschreibungen, im Pin-Titel und bei den Pinbeschreibungen ein.

 

Klick auf Pin (Closeup)

Mit dem Klick auf den Pin können sich Pinterest-Nutzer deinen Pin vergrößern und die vollständige Pin-Beschreibung lesen.

 

Kommentare

Pinterest startet immer wieder Versuche, mehr in Richtung soziales Netzwerk zu agieren. Die Kommentarfunktion, die du findest, wenn du auf einen Pin und anschließend auf „Kommentar“ klickst, kann genutzt werden, um Feedback zu einem Pin zu geben. Diese Funktion wird aber sehr zurückhaltend genutzt.

Link (URL)

Bei den meisten Pin-Formaten hast du die Möglichkeit, einen Link zu deiner Website oder zu einer anderen Plattform zu hinterlegen. So hast du die Möglichkeit, die Nutzerreise weiterzuführen und auf deiner Website weitere Informationen, Dienstleistungen und Angebote zeigen.

 

Login

Du kannst dich bei Pinterest entweder über Facebook, Google oder ganz normal mit E-Mail-Adresse und Passwort anmelden und einloggen.

Marketing

Pinterest-Marketing ist eine effektive Strategie zur Reichweiten- und Kundengewinnung, da du mit deinen Pins die Nutzer direkt auf deine Website leiten kannst.

 

„Merken“-Button

Mithilfe des „Merken“-Buttons können Nutzer sich die Inhalte deiner Webseite direkt auf Pinterest merken. Sobald du den Button installiert hast, wird ein anklickbares Pinterest-Logo auf den Bildern deiner Webseite angezeigt. Besucher deiner Webseite können dann auf das Logo klicken, um deine Inhalte direkt auf ihren Pinterest-Pinnwänden zu sammeln.

Nutzer

Nutzer von Pinterest sind Privatpersonen und andere Unternehmer:innen, die auf Pinterest nach Lösungen für ihre Probleme oder suchen, also Pins für sich sammeln oder ihr Unternehmen präsentieren.

Organisches Pinnen

Von organischem Pinnen spricht man, wenn du keine Werbung auf deine Pins schaltest. Pinterest ist nach wie vor eine Plattform, auf der du sehr gut organische Reichweite erzielen kannst.  

Pin

Pins sind Ideen, die Nutzer auf Pinterest finden und sich im Internet merken. Nutzer können sie durchsuchen, sich diejenigen merken, die ihnen gefallen, und auf Pins klicken, um mehr zu erfahren. Als Unternehmen kannst du Pins erstellen, um deine Produkte zu bewerben und deine Ideen zu zeigen.

 

Pin-Beschreibung

In der Pin-Beschreibung hast du die Möglichkeiten, einen 500 Zeichen langen Text unterzubringen. Hierfür solltest du Keywords verwenden, ohne sogenanntes Keyword-Stuffing zu betreiben. Reihe also bitte nicht einfach Keyword an Keyword. Die Pin-Beschreibung sollte die für den Pinterest-Nutzer wichtigen Informationen enthalten und zusätzlich einen Call to action, damit der Nutzer weiß, was er tun soll.

 

Pin-Design

Das Pin-Design ist entscheidend dafür, ob der Pinterest-Nutzer beim Durchscrollen seines Homefeeds stoppt und auf deinen Pin klickt. Du solltest dir also beim Pin-Design besondere Mühe geben und die best practices von Pinterest beachten. Dazu zählen z.B.:

  • achte auf die Qualität der Bilder
  • nutze dein Branding (inkl. Logo)
  • liefere Mehrwert, der schon als Text auf dem Bild erkennbar ist
  • füge Text auf dem Bild und einen Beschreibungstext mit relevanten Keywords hinzu.

Mehr dazu kannst du hier nachlesen: „Klickstarke Pins für Podcast-Episoden: Worauf du beim Design der Pin-Grafiken und bei den Texten achten solltest“.

 

Pin-Format

Es gibt verschiedene Pin-Formate, die du nutzen kannst, um deinen Content auf Pinterest zu präsentieren:

  • Standard Pins
  • Quadratische Pins
  • Giraffenpins
  • Video-Pins
  • Idea Pins
  • Karussel-Pins

Mehr zu diesen Pin-Formaten findest du im Blogartikel „Die wichtigsten Pin-Formate im Überblick„.

 

Pin-Titel

Dein Pin sollte einen klickwürdigen Titel haben, das heißt schon der Titel allein sollte den Nutzer neugierig auf den weiteren Inhalt machen. Nutze bereits hier positive Füllwörter, also schreibe bereits in den Pin-Titel statt „Pinterest-Profil“ lieber „Erfolgreiches Pinterest-Profil“ und statt „Kaiserschmarrn“ lieber „Saftiger Kaiserschmarrn“. Nutze hierfür Keywörter, und zwar möglichst am Anfang des Pin-Titels, damit diese vollständig erfasst werden können. Kommuniziere klar, deutlich und einfach. Und vermeide unbedingt Rechtschreibfehler und nutze das KISS-Prinzip (keep it simple stupid).

 

Pinnwand (s. auch Boards)

Pinnwände sind dazu da, dir Pins darauf zu merken. Neue Pinnwände kannst du über dein Profil erstellen oder während du dir irgendeinen Pins merkst (wenn du z.B. merkst, dass du noch keine passende Pinnwand hast).

 

Pinterest

Pinterest ist eine Online-Pinnwand für Grafiken und Bilder und damit eine visuelle Suchmaschine. Der Begriff setzt sich aus den beiden Begriffen „Pin“ und „Interest“ zusammen. Nähere Informationen rund um Pinterest für Podcaster:innen findest du u.a. in folgenden Blogartikeln:

 

Pinterest Analytics

Wenn du einen Pinterest Business Account hast, dann hast du Zugriff auf die Analytics. Dort kannst du sehen, wie oft deine Pins den Nutzern ausgespielt wurden, ob die Pins gemerkt oder angeklickt wurden und wie erfolgreich dein Profil insgesamt ist.

 

Profil

Das Profil ist die Anzeige rund um deinen Namen, deinen Benutzernamen, deine Kurzerklärung und deine Webseite. Erkläre hier kurz und knackig, wer du bist, was du für wen machst und verwenden, soweit möglich, Keywords.

 

Produkt – Pins

Dies stellt eine weitere Art von Rich Pins dar. Sobald du Rich-Pins eingerichtet hast, kannst du den aktuellen Preis, die Verfügbarkeit und eine Produktbeschreibung auf Pins anzeigen, die mithilfe von Metadaten von deiner Webseite übertragen werden.

Quadratischer Pin

Der quadratische Pin ist ein besonders Pin Format und hat in der Regel eine Größe von 1000 x 1000 px. Oft sind quadratische Pins solche, die von Instagram gepinnt wurden.

 

Qualität

Die Qualität deiner Pins (also, Grafik, Beschreibung, Keywörter) spielt eine entscheidende Rolle für den Erfolg auf Pinterest.

Repinnen | Repins

Repinnen bedeutet, dass du einen bestimmten Pin auf einer deiner Pinnwände speicherst. Dadurch, dass dieser Pin ja von einer anderen Person bereits gepinnt wurde, bezeichnet man diesen erneuten Pinvorgang als „repinnen“.

 

Rezept-Pins

Rezept-Pins sind ebenfalls eine Art von Rich Pins (s.u.). Diese Pins sind mit Details zum jeweiligen Rezept angereichert, die Pinterest direkt von der hinterlegten Webseite zieht, wie z.B. Portionsgröße, Zubereitungszeit, Bewertungen oder einer Liste von Zutaten.  Außerdem kann das Rezept als paleo, vegetarisch, vegan oder glutenfrei klassifiziert werden.

 

Rich Pins

Rich Pins einrichten ist wichtig, denn so werden deine Pins verifiziert (durch deine Webseite) und Pinterest sammelt zusätzliche Infos wie die Metabeschreibung und deine Blogartikelüberschriften. Außerdem werden Rich Pins höher in den Pinterest-Sucherergebnissen platziert. Es gibt verschiedene Arten von Rich Pins: Artikel-Pins, Rezept-Pins und Produkt-Pins (s. dort)

Saisonales Pinnen

Saisonales Pinnen spielt auf Pinterest eine große Rolle. Die Menschen auf Pinterest lassen sich gerne für bestimmte Festivitäten wie Weihnachten, Ostern, Halloween oder Anlässe wie Vater- oder Muttertag und nach Jahreszeiten inspirieren. Da es sich um eine Suchmaschine handelt, deren Algorithmus eine gewisse Zeit braucht, um Inhalte zu lernen und wieder auszuspielen, solltest du saisonalen Content bereits frühzeitig auf Pinterest zur Verfügung stellen. Hast du z.B. Content für die Weihnachtszeit erstellt, dann solltest du entsprechende Pins bereits im August oder September pinnen. Gehe von einer Vorlaufzeit von ungefähr 8-10 Wochen aus.

 

Scheduling-Tools

Du kannst das Pinnen auf Pinterest automatisieren, und zwar mit sogenannten Scheduling-Tools. So sparst du dir eine Menge Zeit beim Pinnen. Ich empfehle hierfür Tailwind* (s. unten)

 

Strategie

Es ist sinnvoll und wichtig, Pinterest mit Strategie anzugehen, um bestmögliche Erfolge zu erzielen. Wie du Pinterest am besten strategisch nutzen kannst, erfährst du auf meiner Webseite, in meinen Blogartikeln oder in einem persönlichen Gespräch mit mir.

 

Suchmaschinenoptimierung | Pinterest SEO

Wie bereits erwähnt handelt es sich bei Pinterest um eine Suchmaschine, wie z.B. Google oder YouTube. Deshalb ist auch auf dieser Plattform die Suchmaschinenoptimierung (search engine optimization) wichtig und sollte unbedingt beachtet werden. Zum Pinterest SEO gehört z.B.

  • das grundsätzliche Verständnis für Suchmaschinenoptimierung
  • Verständnis für die Nutzerreise auf Pinterest (was suchen sie, wie suchen sie)
  • die Recherche nach passenden Suchbegriffen, also Keywords
  • der richtige Einsatz der Keywords in Profil, Pinnwänden und Pins
  • die Nutzung der richtigen Pin-Formate, Rechtschreibung, Lesbarkeit, Farbgestaltung

Suchmaschinenoptimierung ist also für Pinterest ist wichtig, damit du die Keywörter (s. dort) in deinen Boardbeschreibungen, im Profil und in den Pinbeschreibungen nutzt, nach denen die Pinterest-Nutzer auch suchen würden. Netter Nebeneffekt: Pinterest-SEO rankt auch für Google.

Mehr Informationen zu Pinterest SEO findest du im Pinterest SEO Guide.

 

Standard Pin

Dies ist das gängigste Pin-Format, mit dem man grundsätzlich nichts falsch macht. Er ist am schnellsten und einfachsten zu erstellen, insbesondere wenn man ein entsprechendes Grafik-Tool, wie z.B. Canva verwendet. Der klassische Pin ist ein unbewegtes Pin-Format im Grafikformat 2:3 mit einer Auflösung von 1000×1500 px (oder wenigstens 600×900 px). Der Pin kann unterschiedlich aufgebaut sein, entweder besteht er

  • aus einem reinen Foto oder Bild
  • aus einem Foto oder Stockfoto mit Text oder
  • aus einem sonstigen bzw. farbigen Hintergrund mit Text als Textoverlay

 

Suchleiste

Die Suchleiste in Pinterest befindet sich oben rechts neben dem Glockensymbol, wenn du auf das Lupensymbol klickst. Es öffnet sich ein Suchschlitz, in den du Suchbegriffe (Keywords) eingeben kannst. Rechts daneben findest du ein Dropdown-Menü, wo du aussuchen kannst, ob du nach allen Pins, Videos, Nutzern, Pinnwänden oder Deinen Pins suchen möchtest. Dieses Menü öffnet sich aber erst mit Eingabe eines Suchbegriffs.

Tailwind

Tailwind ist das aus meiner Sicht beste Tools, um das Pinnen zu automatisieren. Über diesen Link für Tailwind* kannst du das Tool kostenlos ausprobieren und im Anschluss Vergünstigungen erhalten.

Unternehmensprofil

s. Business-Account

Verifizierung der Website

Wenn du einen Business-Account erstellt hast, solltest du deinen Pinterest-Account mit deiner Webseite verknüpfen, also deine Website für Pinterest verifizieren. Pins von verifizierten Konten werden besser von Pinterest ausgespielt.

 

Video – Pin

Menschen mögen bewegte Bilder. Mit diesem Pin-Format hast du die Möglichkeit, Videos oder Animationen dazu zu nutzen, eine Geschichte über deine Marke, deine Idee oder dein Projekt zu erzählen. Die empfohlene Länge sind 4 Sek bis 15 Minuten (aber bitte nutze die 15 Minuten nicht aus – die empfohlene Länge für Videoanzeigen sind 6-15 Sekunden, diese solltest du auch für organische Video-Pins beachten). Die Nutzer landen nur über den Umweg über die URL oberhalb des Pin-Titels auf deiner Website. Trotzdem erzeugen Video-Pins mehr Impressionen und können daher zu einer Reichweitensteigerung beitragen.

Website – Verifizierung

s. Verifizierung

 

Widget – Builder

Mit dem Widget Builder stellt Pinterest die Möglichkeit zur Verfügung, „Merken“- oder „Folgen“-Button auf deiner Webseite einzubinden und so deine Leser zum Folgen oder Pinnen zu motivieren.

YouTube – Verifizierung

Hier kannst du deinen YouTube-Kanal mit Pinterest verbinden. Grundsätzlich gilt: Je mehr andere Kanäle du auf Pinterest verifiziert hast, desto stärker ist das Signal an Pinterest, dass du hochwertigen Content erzeugst.

Zielgruppen – Targeting

Mit dem Zielgruppen-Targeting kannst du eine bestimmte Personengruppe erreichen, indem Informationen über deine Kunden mit Informationen darüber kombiniert werden, wie Menschen Pinterest nutzen. Dies ist wichtig, wenn du Anzeigen auf Pinterest schalten möchtest.

Ich freue mich sehr, wenn du dieses Lexikon immer wieder hernimmst, um Begriffe rund um Pinterest nachzuschauen.

Hast du Lust, selber mit deinem Podcast auf Pinterest zu starten und deine Show mit Pinterest-Marketing zu promoten? Dann schnapp dir das kostenlose Workbook, mit dem du dir in 7 Schritten einen eigenen Pinterest Business Account erstellst und lospinnst: