So erstellst du den perfekten Pin für Pinterest

So erstellst du den perfekten Pin für Pinterest

Pins für Pinterest_die besten Tipps

Wie du inzwischen weißt, handelt es sich bei Pinterest um eine visuelle Suchmaschine (sonst kannst du Informationen dazu auch hier noch mal nachlesen). Das bedeutet vor allem, dass deine Pins so aufbereitet sein sollten, dass sie für den Nutzer gut funktionieren. Du erstellst schon schöne Pins, diese werden aber trotzdem nicht weitergepinnt? Ein Grund mehr, weiterzulesen!

Du kannst hier nachlesen, worauf du bei der Erstellung deiner Pins achten solltest und was einen Pin pinfähig macht:

 

Nutze ein Bildbearbeitungsprogramm

Es gibt zahlreiche Bildbearbeitungsprogramme, mit denen du dir die Erstellung von Pins erleichtern kannst. Zu nennen sind hier vor allem Photoshop, PowerPoint und Canva. Du solltest das Bildbearbeitungsprogramm aussuchen, mit dem du dich am wohlsten fühlst.

Canva ist dabei mein absolutes Lieblingstool. Es richtet auch schon in der Basisversion gute Dienste – ich habe mir aber tatsächlich mal die Proversion gegönnt.

Mit Canva kannst du schnell und einfach professionelle Bilder bzw. Grafiken für deine Blogbeiträge, Social Media Posts und eben Pins erstellen. Dabei stellt Canva dir eine große Auswahl an lizenzfreien, kostenlosen Bildern zur Verfügung und bietet dir auch die Möglichkeit, eigene Bilder hochzuladen, um sie dann in deine Grafiken einbinden zu können. Hier geht’s zu Canva*.

Noch ein Tipp: Erstelle dir Vorlagen für deine Pins, sogenannte Templates. Diese kannst du dann für zukünftige Pins immer wieder nutzen, indem du neue Bilder verwendest und die Texte anpasst. Du sparst dir aber eine Menge Zeit, wenn du nicht jedes Mal wieder bei Null anfangen musst.

Solltest du nicht so kreativ veranlagt sein, dann kannst du dir auch tolle Pinterest-Vorlagen z.B. auf Creative Market holen. Dann hast du schon eine Basis, auf der du aufbauen kannst.

 

Das Format des Pins

Um den optimalen Pin zu erstellen, solltest du unbedingt auf die aktuellen Vorgaben von Pinterest achten, was z.B. die optimale Größe deines Pins angeht.

Nach wie vor sollten deine klassischen Pins das Format 2:3 haben, da Pinterest zu über 80% am Smartphone und weniger am PC oder Tablet genutzt wird. Das Hochformat ist also ein absolutes Muss für deinen Pin. Die Auflösung sollte mindestens 600 x 900 px, besser sogar 1000 x 1500 px betragen (je besser die Smartphones, desto höher sollte die Auflösung sein).

Teilweise liest man, dass vor allem Giraffenpins besonders sinnvoll wären, da die Nutzer ja länger brauchen, um diese zu scrollen. Ich kann das bisher noch nicht bestätigen.

Der klassische Pin sollte das Format .jpg oder .png mit einer maximalen Bildgröße von 10 MB haben.

Die folgenden Ausführungen sind auf klassische Pins ausgerichtet. Auf die anderen Pinformate (Karussell-Pin, Video-Pin und Story-Pin) werde ich in weiteren Blogartikeln gesondert eingehen.

 

Das Design deines Pins

Um deine Inhalte möglichst sinnvoll für die Pinterest-Nutzer darzustellen, gibt es unterschiedliche Optionen, wie

  • Fotos
  • Schritt-für-Schritt-Anleitungen
  • Infografiken
  • Checklisten

Überlege bereits hier, wie du für den Nutzer den größten Mehrwert schaffen kannst und was dem Nutzer die bestmögliche Lösung präsentiert. Es geht darum, den Pinterest-Besucher bereits beim ersten Blick auf den Pin für deinen Content hellhörig zu werden.

Deshalb gibt es bei dem Design deines Pins ebenfalls einige Dinge zu beachten.

Dabei ist zunächst zwischen Pin-Bild und Pin-Grafik zu unterscheiden. Das Bild auf dem Pin ist das Foto, welches bestenfalls mit Schrift überlagert werden sollte. Sobald dies der Fall ist, wird aus dem Bild die (Pin-)Grafik.

Hier die wichtigsten Punkte, auf die du beim Design des Pins achten solltest:

  • Bilder für den Pin
  • Die Farbwahl für den Pin
  • Schriftarten und Schriftgrößen für den Pin

 

Bilder für den Pin

Bei den Bildern für den Pin solltest du auf schöne, helle Bilder achten. Bezahlte Bilder sind, weil sie seltener genutzt werden, besser als kostenlose Bilder. Hier macht sich z.B. auch schon bemerkbar, wenn man die Canva Pro Version benutzt. Die Bilder sollten eine hohe Auflösung haben, damit sie auch bei der Vergrößerung noch gut aussehen.

Behalte immer im Hinterkopf, dass Pinterest eine visuelle Plattform ist, auf der hohe Standards für Design gelten und das schlechte oder unpassende Bilder vom Nutzer abgestraft werden.

Es gibt Untersuchungen, in denen evaluiert wurde, welche Arten von Pins bzw. Designs von Pins am Besten funktionieren. Dabei hat sich gezeigt, dass zum Beispiel Bilder ohne Gesicht 25 Prozent häufiger als solche mit und helle Bilder 20 Mal öfter als dunkle geteilt werden.

Ich möchte hier nicht zu wissenschaftlich werden, sondern dir lieber anraten, dich auszuprobieren. Spiele mit unterschiedlichen Designs und schaue selbst einmal, welche Bilder und Pingrafiken dir am besten gefallen und dich am meisten ansprechen.

 

Die Farbwahl

Bei der Farbwahl solltest du auf helle, strahlende Farben achten. Behalte immer im Hinterkopf, dass Pinterest zu über 70% von Frauen genutzt wird. Dunkle, düstere Farben machen einfach keinen Spaß, um darauf zu klicken.

Achte auch darauf, dass du für deine Pins dein Branding einsetzt. So erzielst du einen Wiedererkennungswert, der nicht zu unterschätzen ist. Dein Branding sollte sich dabei sowohl in den Farben (Text und Overlay) als auch in Schriftarten oder Elementen auf dem Pin wiederfinden.

Wenn du ein schönes Logo hast, kannst du dieses auch gerne auf dem Pin anbringen. Dabei solltest du es immer mittig oben anbringen und es sollte gut lesbar bzw. erkennbar sein.

 

Schriftarten und Schriftgrößen

Ärgerst du dich auch manchmal, wenn du einen eigentlich schönen Pin siehst, du die Schrift darauf aber nicht lesen kannst, weil sie zu klein oder zu verschnörkelt ist oder der Kontrast zum Hintergrund nicht gegeben ist?

Um es klar zu sagen: Verschnörkelte Schriften haben auf Pins nichts zu suchen! Wenn ein Nutzer deine Pingrafik nicht lesen kann, dann scrollt er einfach weiter. Verwende daher klare Schriften in ausreichender Schriftgröße (ca. 50 px) und nutze kontrastreiche Farben! Dies gilt insbesondere dann, wenn du ein Text-Overlay nutzt, dein Text sich also direkt auf dem Bild des Pins befindet.

 

Text auf dem Pin

Beim Text auf dem Pin, also dem Text, der auf das Bild gelegt wird, sind ebenfalls mehrere Dinge zu beachten:

Wichtig ist, dass du auf deinem Pin einen aussagekräftigen Text platzierst, der Lust darauf macht, auf den Pin zu klicken. Vergiss dabei alles, was dir sonst vielleicht „nervig“ vorkommt. Besonders Texte wie „11 Tipps, wie du…“ oder „5 Dinge, die du…“ funktionieren einfach gut auf Pinterest. Denn so kann der Pinterest-Nutzer schnell und einfach erfassen, was sich hinter dem Pin verbirgt und welchen Mehrwert er erhält.

Außerdem solltest du einen Call to Action in dem Text auf dem Pin einbauen. Pins mit einem Call to Action bringen 80 Prozent mehr Interaktion, d.h. die Nutzer merken sich diesen Pin oder klicken ihn an. Animiere die Pinterest-Nutzer also ganz klar, tatsächlich deinen Pin anzuklicken, schreib deshalb ruhig mal „Klicke hier, um…“.

Nutze außerdem positive Begriffe in deinen Texten. Viel lieber klickt man einen Pin an, auf dem Worte wie „leichter“, „schneller“, „günstiger“ oder „einfacher“ steht, also wenn diese Worte fehlen.

Hier ein Beispiel für den Suchbegriff „Kaiserschmarrn“ – welche Grafik springt dir direkt ins Auge?

Kaiserschmarrn Screenshot Pinterest

Kaiserschmarrn Screenshot Pinterest

Hier das Beispiel für die Suchanfrage „Pinterest Marketing deutsch“

Pinterest Marketing deutsch Screenshot Pinterest

Screenshot mit Suchbegriff „Pinterest Marketing deutsch“ auf Pinterest

Noch mal: Denke an die vielen Nutzer per Smartphone. Nutze klare Schriften, fette Schriftarten statt dünnerer Schriftarten, gute Kontraste und große Schriftgrößen. Weniger Text ist besser, als wenn du die Pingrafik „vollstopfst“. Gib dem Nutzer die Möglichkeit, schnell und klar zu erfassen,

  • worum es bei dem Pin geht
  • was er jetzt tun soll

 

Titel und Beschreibung

Auch bei Pin-Titel und Pinbeschreibungen gibt es zahlreiche Kniffe, damit dein Pin besser performt.

 

Der Titel des Pins

Dein Pin sollte einen klickwürdigen Titel haben, das heißt schon der Titel allein sollte den Nutzer neugierig auf den weiteren Inhalt machen. Nutze bereits hier positive Füllwörter, also schreibe bereits in den Pin-Titel statt „Pinterest-Profil“ lieber „Erfolgreiches Pinterest-Profil“ und statt „Kaiserschmarrn“ lieber „Saftiger Kaiserschmarrn“.

Nutze hierfür Keywörter, und zwar möglichst am Anfang des Pin-Titels, damit diese vollständig erfasst werden können.

Kommuniziere klar, deutlich und einfach. Und vermeide unbedingt Rechtschreibfehler!

Auch beim Pin-Titel gilt, dass Ziffern grundsätzlich gut funktionieren. Falls du aber bereits im Text auf dem Pin einen Text wie „7 einfache Schritte, wie du…“ verwendet hast, dann nutze nicht den gleichen Text im Pin-Titel, sondern nutze die Chance, weitere Keywörter und andere Begrifflichkeiten anzubringen.

Beachte sowohl bei allen Texten das KISS-Prinzip, also „keep it simple and stupid“: Worum geht es und was ist der Nutzen für den Betrachter?

 

Die Pin-Beschreibung

Hier gilt wie zuvor, dass besonders aussagekräftige Texte mit relevanten Keywords und Call to Action auch in der Pin-Beschreibung enthalten sein sollten.

Beschreibungen können bis zu 500 Zeichen enthalten. Die Informationen sollten so nützlich und informativ wie möglich sein und du solltest beachten, dass nur die ersten 50 bis 60 Zeichen dem Nutzer im Feed angezeigt werden. Platziere also die aussagekräftigsten Wörter und wichtigsten Informationen ganz am Anfang der Beschreibung.

Überlege dir genau, was die Menschen brauchen, die deinen Pin finden sollen. Versetze sich in sie hinein, welche Suchworte geben sie ein, was erhoffen sie sich zu finden? Schreibe gute, klare Sätze in die Beschreibung und reihe nicht einfach Keywörter aneinander. Denke an den Handlungsaufruf.

 

Die URL der Webseite

Und achte auch darauf, dass deine URL richtig gewählt ist. Führe den Nutzer direkt auf die Seite deiner Website, die er nach dem Text in der Beschreibung bzw. des Pins erwarten kann. Muss der Nutzer sich erst auf deiner Webseite zur richtigen Seite mit der von ihm gewünschten Antwort durchklicken, wird die Absprungrate sehr hoch sein.

 

Hashtags #

Deine Pin-Beschreibung solltest du um ca. 3-5 relevante Hashtags ergänzen. Hashtags sind Wörter oder Ausdrücke, die zur Kennzeichnung von Pins zu bestimmten Themen verwendet werden. Beachte dabei, dass die Hashtags bei Pinterest nicht die gleiche Funktion haben wie bei Instagram.

 

Rich Pins

Rich Pins stellen zusätzliche Informationen über deine Inhalte und Lösungen zur Verfügung, da sie mehr Details direkt auf dem Pin anzeigen. Bei Rich Pins werden Metadaten aus von deiner Seite automatisch ausgelesen und den Informationen in deinem Pin hinzugefügt. Rich Pins kannst du nutzen, wenn du einen Pinterest Business Account hast. Mehr Informationen hierzu findest du in meinem Blogartikel „11 Grundlagen für einen tollen Pinterest Start“.

 

Analyse der Pins

Wenn du bereits Pins erstellt hast, dann solltest du Analysetools nutzen, um die Performance deiner Pins zu überprüfen. Hier gilt das Motto: Wenn etwas gut funktioniert, dann tue mehr davon!

Schau also in die gängigsten Analyse-Tools Pinterest Analytics und Google Analytics und überprüfe, welche deiner Pins am besten funktioniert haben und dann mache mehr davon.

 

Solltest du noch mehr Informationen und Tipps rund um Pinterest suchen, dann schaue mal in meine anderen Blogartikel rein: 

Pins auf Pinterest_Darauf musst du bei der Erstellung achten
Wie du jetzt perfekt Pins für Pinterest erstellst

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Tipps & Tricks für dein Pinterest-Profil

Tipps & Tricks für dein Pinterest-Profil

Silke Schönweger Pinterest-Marketing Tipps & Tricks für dein Pinterest-Profil

Ein Pinterest-Profil ist relativ schnell angelegt, zumal Pinterest einen bei der Erstellung eines Accounts Schritt-für-Schritt durch die Anlage des Profils führt.

 

Du hast noch keinen Pinterest Business Account? Dann ist der 1-tägige Workshop von Daniela und mir die perfekte Lösung für dich! Zusammen erarbeiten wir im Online Workshop „Pinterest-Start“ dein perfektes Pinterest-Profil und geben dir Tipps zu Pinnwänden, Pins, Automatisierung etc., damit du direkt auf Pinterest loslegen kannst. Mehr Infos zum Workshop. Bis zum 27.05.2020 gibt es sogar noch einen EarlyBirdBonus!

 

Falls du aber schon mal ein Pinterest-Profil angelegt haben solltest, dann ist es wahrscheinlich noch nicht sehr aussagekräftig. Deshalb zeige ich dir hier, wie du es für dich und dein Business optimieren kannst. Bist du bereit? Dann schnapp dir dein Pinterest Business Profil und let’s go!

 

Dein Pinterest-Profil besteht aus verschiedenen Bestandteilen, die ich hier für dich einzeln durchgehen werde:

 

Homefeed / Header

Ganz oben siehst du den sogenannten Homefeed oder Header. Hier werden in der Grundeinstellung Pins angezeigt, die du auf den von dir angelegten Pinnwänden gespeichert hast. Voraussetzung dafür ist, dass du bei den Pinnwandeinstellungen angegeben hast, dass die Pins in deinem Homefeed angezeigt werden sollen.

Setze den Haken bei „Individuelle Anpassung“ nur bei den Pinnwänden, auf denen du ausschließlich deine eigenen Pins pinnst. So werden im Homefeed deine Pins mit deinem Branding angezeigt, was ein ansprechenden Homefeed ergibt.

Relativ neu ist beim Header, dass man ihn frei gestalten kann, also z.B. auch mit Video oder mit einem einzelnen Bild. Gerade die Nutzung des Videos bietet sich z.B. für einen Launch an. Diese Funktion steht aber noch nicht allen Business-Accounts zur Verfügung.

 

Foto

In der Profileinstellung kannst und solltest du ein Foto von dir einfügen. Nutze als Personenmarke unbedingt ein Bild von dir und kein Logo. Dieses bietet sich nur bei Unternehmen an. Bei dem Bild solltest du auf eine gute Qualität und Aktualität achten – es darf gerne auch ein freundliches, einladendes Bild sein. Es ergibt auch durchaus Sinn, auf allen deinen Plattform das gleiche Bild zu nutzen, um den Wiedererkennungseffekt zu erhöhen.

 

Angezeigter Name

Der angezeigte Name und auch der Benutzername sollten mit deiner Marke, deinem Unternehmen oder deinem Blog zusammenpassen. Wenn du dich als Eigenmarke präsentieren möchtest, dann spricht nichts dagegen, deinen eigenen Namen oder deinen Blognamen zu verwenden. Wenn du ein Unternehmen mit einem Unternehmensnamen führst, dann solltest du diesen wählen. Nutze hierfür auch sinnvolle Keywords und ergänze deinen Personen- oder Firmennamen damit.

Ich selbst biete Pinterest-Marketing an, weshalb ich dies gerne auch in meinen Profilnamen mit aufgenommen hätte – leider hat mir Pinterest da einen Strich durch die Rechnung gemacht, weil sie die Übernahme des Wortes „Pinterest“ in den angezeigten Namen nicht mehr zulassen.

Der Benutzername sollte leicht zu merken sein – er wird hinter die normale Pinterest-URL angehängt. Er darf bis zu 30 Zeichen lang sein. Die Angaben zu deinem Benutzernamen kannst du auch immer wieder anpassen und verbessern.

 

Über dein Profil / Kurzinfo

In dem Bereich „Über dein Profil“ hast du 160 Zeichen Platz, alles über dich zu schreibe, wofür du stehst und wofür du gefunden werden möchtest. Mache unbedingt eine Keyword-Recherche, um möglichst passende Schlagwörter zu nutzen und passe dein Profil immer wieder an, wenn es Verbesserungsmöglichkeiten gibt.

Du kannst einen Call-to-Action einfügen, beachte aber, dass Links aus der Kurzbeschreibung nicht anklickbar sein. Der Link sollte deshalb -wenn du ihn verwenden möchtest- kurz und leicht zu merken sein! Nutze ggfls. Bitly, um den Link zu kürzen und zu tracken, wie oft er verwendet wurde!

 

Adressangaben

Solltest du ein Ladengeschäft haben, kannst du hier die Adresse hinzufügen. Ansonsten ist es -sofern das für dein Business von Relevanz ist- sinnvoll, einen Ort oder eine Telefonnummer anzugeben, ebenso die E-Mail-Adresse. Auch diese Angaben kannst du jederzeit ergänzen und anpassen.

 

Webseite

Dein Profil sollte unbedingt auch die Angabe deiner (verifizierten!) Webseite enthalten. Wie die Verifizierung gemacht wird, erfährst du hier. Solltest du dabei Schwierigkeiten haben, kannst du mich gerne ansprechen.

Außerdem sollte dein Profil einen Link zu deinem Impressum enthalten. Diesen Link kannst du in deinem Profileinstellungen im entsprechenden Feld hinzufügen.

 

Schaufenster (ausgewählte Pinnwände)

Du kannst deine wichtigsten Pinnwände ganz oben in deinem Profil präsentieren. Es können maximal fünf Pinnwände sein. Einfach auf „bearbeiten“ klicken und die Pinnwände auswählen.

Auch dieses kannst du später einrichten, sobald du eigene Pinnwände erstellt hast!

 

Last but not least der wichtigste Punkt: Wenn sich etwas in deinem Business oder deiner Ausrichtung ändert, dann übertrage das unbedingt auch auf dein Pinterest-Profil. Denn nur wenn du aktuelle Angaben in deinem Profil hast, können dich die Pinterest-Nutzer finden!

 

Wenn du noch mehr Informationen zu Pinterest und einem tollen Start auf Pinterest haben möchtest, schau mal in meine anderen Blogartikel:

11 Grundlagen für einen tollen Pinterest Start

Das Pinterest-ABC

5 Vorteile von Pinterest für dein Unternehmen

Silke Schönweger Pinterest-Marketing Pinterest-Profil so hebst du dich positiv ab
Silke Schönweger Pinterest-Marketing Das perfekte Pinterest Profil

11 Grundlagen für einen tollen Pinterest Start

11 Grundlagen für einen tollen Pinterest Start

Silke Schönweger Pinterest Marketing Pinterest Grundlagen einfach erklärt

Pinterest ist eine virtuelle Suchmaschine und ein Traffic-Booster für deine Webseite. Das ist kein Geheimnis mehr und ich habe es ja auch schon in meinen Blogartikeln3 Gründe, warum du unbedingt auf Pinterest setzen solltest“ und „5 Vorteile von Pinterest für dein Unternehmen“ thematisiert.

Nicht nur die Zahl der Nutzer von Pinterest steigt weiterhin an, sondern auch die Anzahl der Unternehmen, die Pinterest für sich entdecken, wächst stetig. Und das ist auch gut nachvollziehbar, denn Pinterest bietet eine hervorragende Plattform, sich und die Inhalte, die man den Nutzern anbieten kann, zu präsentieren.

Damit dein Start bei Pinterest auch super funktioniert, solltest du ein paar Grundlagen bei Pinterest beachten. In diesem Artikel verrate ich dir, worauf du unbedingt achten solltest, damit Pinterest von Anfang gut für dich funktioniert. Bist du bereit? Los geht’s!

Grundverständnis von Pinterest

Wichtig für dich ist zunächst zu verstehen, dass Pinterest keine (weitere) Social Media Plattform, sondern eine virtuelle Suchmaschine ist. Die Menschen, die Pinterest nutzen, suchen nach Inspirationen und Lösungen. Es geht also nicht in erster Linie darum, dass du dich als Person bzw. als Unternehmerin darstellst, sondern dass du deine Lösungen für die Probleme anderer Menschen möglichst prägnant und deutlich darstellst.

Mehr dazu, was Pinterest ist und was nicht, erfährst du in meinem Blogartikel „Die 3 hartnäckigsten Mythen über Pinterest“.

Anlage des Pinterest Business Accounts

Du solltest dir unbedingt einen Pinterest Business Account zulegen, wenn du dein Business und deine Inhalte auf Pinterest präsentieren möchtest.

Falls du schon ein privates Pinterest Profil hast, dann suchst du dort sicher nicht nur nach Business-Themen. Du hast dort vielleicht Pinnwände angelegt, die sich um Einrichtung, DIY, Gartengestaltung o.ä. drehen. Diese Pinnwände sind aber deinem Business nicht dienlich, weil es sich nicht um zu deinem Business gehörende Themen handelt. Aus diesem Grunde sollten diese Pinnwände in deinem professionell genutzten Pinterest Profil nicht auftauchen.  

Außerdem bietet dir ein Business Account zusätzliche Informationen wie Analytics, um Statistiken über deine Pinnwände, Pins und Follower zu erhalten, und die Möglichkeit, Anzeigen zu schalten. Der Business Account ist zudem kostenlos. Du kannst den Business Account entweder deinem privaten Account hinzufügen oder einen neuen Account erstellen.

Hier findest du den Link zur Erstellung deines Pinterest Business Accounts: Businessaccount erstellen

Falls du deinen Pinterest Business Account lieber nicht alleine erstellen möchtest, kannst du auch gerne an meinem 1-tägigen Online-Workshop „Pinterest-Start“ teilnehmen, wo wir dir helfen, einen professionellen Pinterest Business Account aufzusetzen und alles soweit einzurichten, dass du direkt lospinnen kannst! Den Workshop biete ich zusammen mit Daniela Kietzmann von pinterest-service.de an. Hier findest du Informationen zum Workshop.

Verifizierung deiner Webseite

Sobald du deinen Pinterest Business Account angelegt hast, solltest du deine Webseite verifizieren. Dies ist wichtig, damit du das Analyse-Tool deines Business Accounts richtig verwenden zu können.

Hier wird erklärt, wie du Verifizierung funktioniert: https://help.pinterest.com/de/business/article/claim-your-website

Silke Schönweger Pinterest Marketing Pinterest Basics 11 Grundlagen einfach erklärt

Beantragung von Rich Pins

Rich Pins sind Pins, die mit zusätzlichen Meta-Daten von deiner Webseite angereichert werden. Diese zusätzlichen Informationen werden direkt im Pin angezeigt. Rich Pins werden von Pinterest bevorzugt ausgespielt und von Nutzern öfter angeklickt. Es gibt drei verschiedene Arten von Rich Pins, und zwar Artikel-Pins, Rezept-Pins und Produkt-Pins.

Artikel-Pins sind eine Art von Rich Pins, mit denen du die Schlagzeile oder Überschrift, die Beschreibung und den Autor deines Artikels oder Blogposts veröffentlichen kannst.

Rezept-Pins sind mit Details zum jeweiligen Rezept angereichert, die Pinterest direkt von der hinterlegten Webseite zieht, wie z.B. Portionsgröße, Zubereitungszeit, Bewertungen oder einer Liste von Zutaten. 

Produkt-Pins sind mit Angaben zum aktuellen Preis eines Produkts, zur Verfügbarkeit und mit einer Produktbeschreibung versehen.

Hier findest du die Vorgehensweise für die Beantragung von Rich Pins: https://help.pinterest.com/de/business/article/rich-pins

Keywordrecherche durchführen

Bevor du dein Profil fertig einrichtest, solltest du eine umfassende Keywordrecherche durchführen. Keywords sind die Suchbegriffe, die Nutzer in die Suchleiste eingeben, um etwas Bestimmtes zu finden. Du solltest dir also genau überlegen wie dein Nutzer vorgeht und welche Suchbegriffe er nutzen würde.

Für diese Keywordrecherche kannst du folgende Möglichkeiten nutzen:

  • Autovervollständigung in der Suchleiste von Pinterest
  • Pinterest: Guided Search
  • ergänzend: Google Ads Keywords
  • Befragung potentieller Kund*innen

Profil einrichten

Nachdem du nun eine Keywordrecherche gemacht hast, kannst du dein Profil fertig einrichten. Die Reihenfolge ist insofern wichtig, als dass du in deiner Profilbeschreibung auch Keywords verwenden solltest.

Folge Einstellungen solltest du noch vornehmen bzw. optimieren:

  • Profilbild

Wenn du eine Einzelunternehmerin bist, dann solltest du unbedingt ein Bild von dir als Profilbild verwenden, und zwar das Bild, welches du auch auf Social-Media-Kanälen verwendest. So ist der Wiedererkennungswert am größten. Wenn du Produkte verkaufst, nutze dein Logo als Profilbild.

 

  • Angezeigter Name

Verwende deinen Namen angereichert mit einem relevanten Keyword, damit du sowohl über deinen Namen als auch über deine Nische gefunden werden kannst.

 

  • Benutzername

Verwende einen sinnvollen Benutzernamen, z.B. deinen Klarnamen, damit die Verlinkung zu deinem Pinterest Profil einen sinnvollen Namen aufweist. Dies ist z.B. mein Link zu Pinterest: https://pinterest.com/silkeschoenweger

 

  • Profilbeschreibung

Für die Profilbeschreibung hast du 160 Zeichen Platz. Nutze diese für eine keywordreiche Beschreibung deiner Tätigkeit. Was machst du für wen bzw. wem hilfst du mit was weiter?

 

  • E-Mail-Adresse

Wenn du magst, kannst du deine E-Mail-Adresse öffentlich einstellen, so dass du einfacher kontaktiert werden kannst.

 

  • Ort

Angaben zum Ort sind nur dann sinnvoll, wenn du nicht ausschließlich online tätig bist.

 

  • Ausgewählte Pinnwände

Hier hast du die Möglichkeit, dein Schaufenster mit den 5 relevantesten Pinnwänden einzurichten. Diesen Punkt solltest du dir unbedingt für später merken!

Silke Schönweger Pinterest Marketing Pinterest für Anfänger diese Grundlagen solltest du kennen

Pinnwände erstellen

Nun geht es daran, Pinnwände zu erstellen. Du solltest mit ca. 10 Pinnwänden beginnen, die zu deinem Content passen. Diese Boards solltest du auch direkt mit Pins befüllen, damit du keine leeren Boards auf deinem Profil stehen hast.

Wichtig ist, dass du Pinnwände auf Basis der von dir vorab recherchierten Keywörter erstellst, d.h. für jedes branchenrelevante Keyword erstellst du ein eigenes Board sowie 2-4 weitere Pinnwände mit branchenverwandten Inhalten.

Benenne die Pinnwände mit einem aussagekräftigen Namen und füge keywordreiche Beschreibungen hinzu. Dann suchst du noch eine entsprechende Kategorie aus (versuche, die Kategorie „Sonstige“ zu vermeiden) und stelle die Sichtbarkeit zunächst auf geheim. Dann füllst du die Pinnwände mit ungefähr 25 eigenen und/oder fremden Pins. Erst wenn das erledigt ist, stellst du die Pinnwand auf sichtbar.

Pinnwände anordnen

Sobald du Pinnwände erstellt hast, solltest du sie mit Drag & Drop sinnvoll anordnen, d.h. Pinnwände mit hauptsächlich eigenem Inhalt kommen nach vorne (bzw. nach oben). Falls nämlich jemand dein Profil besucht und sich bei dir umschaut, sollte er zunächst auf deinen eigenen Content aufmerksam werden.

Nutze auch die Schaufensterfunktion (s.o. Profil einrichten) und erstelle Boardcover. Dies ist wichtig, da die Pinnwandtitel nur mit ca. 25 Zeichen angezeigt und daher abgeschnitten werden. Dank Boardcover können deine Besucher den ganzen Titel deiner Pinnwand mit einem Blick erfassen.

Relevante Gruppenboards suchen

Sharing ist caring! Es ergibt Sinn, auch bei relevanten Gruppenboards, also Pinnwänden bei denen mehrere Pinterestnutzer mitpinnen, mitzumachen, denn mehr Inhalte bedeuten grundsätzlich mehr Aktivität auf einem Board.

Du solltest Gruppenboards aber regelmäßig einer Überprüfung unterziehen, ob sie für dich gut funktionieren und deine Inhalte auch weitergepinnt werden, ob die Inhalte des Gruppenboards grundsätzlich qualitativ hochwertig sind und zu deinen Inhalten passen. Wenn das nicht der Fall ist, kannst du auch jederzeit ein Gruppenboard wieder verlassen und solltest das auch tun.

Pinnbare Inhalte erstellen

Du solltest für Pinterest optimierte Inhalte pinnen, d.h. vertikale Grafiken im Verhältnis von 2:3 (das sind entweder 600 x 900px oder 1000 x 1500px) in den Formaten .jpg oder .png.. Sie sollten ansprechend gestaltet sein und einen hohen Wiedererkennungswert haben. Nutze hier auch dein Branding, um diesen Wiedererkennungseffekt zu erzielen, nutze also deine Farben und füge dein Logo ein.

Pinnstrategie

Damit Pinterest tatsächlich funktioniert, geht es nicht ganz ohne Strategie, d.h. du solltest grundsätzlich folgende Punkte beachten:

  • Pinne täglich, und zwar ca. 10 Pins auf unterschiedliche Pinnwände
  • Jeder Pin sollte nur auf max. 10 Pinnwänden verteilt werden
  • Pinne zeitversetzt, und zwar zu den Zeiten, in denen deine Zielgruppe online ist
  • Pinne zielgruppenrelevante Inhalte – nutze dafür auch deine branchenverwandten Pinnwände
  • Folge anderen Pinterestnutzern aus deiner Nische
  • Deine eigenen Pins pinnst du immer zuerst auf deine Business-Boards, dann auf branchenverwandte Boards
  • Achte darauf, dass du immer nur auf thematisch passende Boards pinnst (das gilt auch für Gruppenboards!)
  • Pinne regelmäßig frischen Content (neue eigene Pins zu deinem Content oder neue Pins zu älterem Content)

Und ganz wichtig: Hab Spaß an Pinterest und ein bisschen Geduld!

Glückwunsch! Jetzt kennst du die wichtigsten Grundlagen für einen erfolgreichen Start auf Pinterest. Viel Spaß beim Loslegen und Pinnen!

 

Du bist dir nicht sicher, ob Pinterest die richtige Plattform für dich ist? Hol dir mein kostenloses PDF, um Klarheit darüber zu bekommen, ob du Pinterest für dein Business nutzen solltest!

https://silkeschoenweger.com/freebies

Pinterest Grundlagen einfach erklärt Silke Schönweger Pinterest Marketing
Silke Schönweger Pinterest Marketing 11 wichtige Grundlagen für deinen Start auf Pinterest

Das Pinterest-ABC

Das Pinterest-ABC

Schon mal etwas von Gruppenboards, Rich Pins oder Smart Feed gehört? Nein?

Dann habe ich hier genau das richtige für dich, denn mit dem Pinterest-ABC möchte ich dir die wichtigsten Begriffe rund um Pinterest an die Hand geben – wann immer du auf einen Begriff in Pinterest stößt, den du noch nicht kennst, kannst du hier nachschauen. Es sind knapp 50 Begriffe von A wie Accountname bis Z wie Zielgruppen-Targeting in diesem Lexikon zusammengekommen.

Ich habe einen Begriff übersehen? Schreibe mir gerne und ich füge den Begriff noch in diese Liste ein!

Das Pinterest-ABC

Knapp 50 Pinterest-Begriffe einfach und verständlich erklärt

A

Accountname (Benutzername)

Dies ist der Name, der hinter der Pinterest-URL steht (z.B. https://www.pinterest.de/silkeschoenweger/) Du solltest darauf achten, dass es sich um einen einfachen Begriff bzw. Namen handelt.

 

Ads (Anzeigen)

Ads bedeutet eigentlich „Adverts“ für Anzeigen. Du hast seit März 2019 die Möglichkeit, Anzeigen also Werbung auf Pinterest zu schalten.

 

Analytics

Von Pinterest zur Verfügung gestellte Analysemöglichkeit rund um Impressionen, Klicks, Pins, Pinnwänden etc. Um Pinterest strategisch nutzen zu können, solltest du auch immer einen Blick in die Analytics werfen und schauen, welche Pins z.B. besonders gut performen.

 

Anzeigen (s. Ads)

 

Artikel – Pins

Artikel-Pins sind eine Art von Rich Pins, mit denen du die Schlagzeile oder Überschrift, die Beschreibung und den Autor deines Artikels oder Blogposts veröffentlichen kannst. Hierfür musst du die Rich Pins (s. unten) beantragt haben.

B

Beschreibung (Pin)

Ein Pin benötigt eine Beschreibung, die möglichst keywordreich sein sollte. Du hast dafür max. 500 Zeichen Platz, solltest die wichtigen Keywords aber an den Anfang setzen, da max. 70 Zeichen in der Grid-Ansicht angezeigt werden.

 

Boards

Pinnwände, auf denen du deine Pins oder fremde Pins merken (pinnen) kannst.

 

Boardcover

Du hast die Möglichkeit, einen bestimmten Pin als Cover deines Boards zu verwenden. Wenn du möchtest, kannst du auch einheitliche Board-Cover gestalten, um deine Pinterest-Seite zu branden.

 

Browserbutton

Mit diesem Browseraddon (gibt es für Chrome, Firefox, etc.) kannst du dir Pins außerhalb von Pinterest auf Pinterest merken.

 

Business Account

Wenn du Pinterest auch für dein Business einsetzen möchtest, solltest du dir einen Business-Account anlegen. Mit diesem Unternehmenskonto hast du zusätzliche Vorteile, wie z.B. Pinterest Analytics oder du kannst Anzeigen schalten. Ein Business-Account ist kostenlos. Wie du dir am besten einen Business-Account anlegst, erfährst du in meinem kostenlosen Workbook „Pinterest Take-Off“ oder in meinem Workshop „Pinterest-Start“.

C

Canva

Grafiktool, mit dem du einfach Pins erstellen kannst. Hier kommst du zum Tool.

 

D

Datenschutzeinstellungen deiner Pinnwände

Eine geheime Pinnwand ist nur ür dich und die Nutzer sichtbar, die du dazu eingeladen hast. Geheime Pins (also Pins, die du auf einer geheimen Pinnwand gepinnt hast) werden nicht im Start-Feed, in Suchergebnissen oder sonstwo angezeigt.

E

Etsy – Verifizierung

Etsy, eine Online-Plattform zum Verkauf deiner Produkte, kann mit Pinterest verknüpft werden. Dadurch erhältst du Einblick in die Statistiken und kannst Werbung für deine Produkte auf Pinterest schalten.

F

Folge – Feed

Im Folge-Feed werden Inhalte von Nutzern und Pinnwänden angezeigt, denen du auf Pinterest folgst. Zum Folgen nutzt du den roten „Folgen“-Button im Profil des anderen Nutzers.

Follower

Du kannst anderen Accounts folgen und sie dir. Die Pins dieser derer, denen du folgst, werden dir im „Folge-Feed“ angezeigt. Beachte aber, dass Pinterest kein Social Media ist. Die Anzahl der Follower auf Pinterest ist daher wenig aussagekräftig (und du solltest dich als Dienstleister nie mit Food-Bloggern vergleichen 😉)

G

Geheime Pinnwände

Diese Pinnwände sind nur für dich sichtbar. Hier kannst du alles pinnen, was z.B. nichts mit deinem Business zu tun hat und/oder für andere nicht einsehbar sein soll. Außerdem kannst du diese Pinnwände nutzen, um Pins zu sammeln, die du erst später weiterpinnen möchtest.

 

Grafik

Die Grafik ist entscheidend für die Bildersuchmaschine Pinterest (s. Pin). Die optimale Grafik hat das Format 2:3 (also 600×900 px oder 1000×1500 px) und besteht aus einem ansprechenden Bild, einem Text, sie ist hell und lässt auf den ersten Blick erkennen, worum es bei deinem Pin und dem auf der URL befindlichen Artikel, Rezept oder Produkt geht.

 

Gruppenboards (Gruppenpinnwände)

Dies sind Pinnwände, bei denen mehrere Nutzer mitpinnen. Mit diesen Gruppenpinnwänden lässt sich, sofern es sich um ein aktives Board handelt, die eigene Reichweite auf Pinterest steigern.

 

H

Hashtags #

Hashtags haben auf Pinterest (immer noch) nicht die Bedeutung, wie z.B. auf Instagram. Ganz darfst du sie auf Pinterest aber nicht vernachlässigen, auch wenn sie weiterhin im Profil und in der Boardbeschreibung nicht anklickbar sind. Da sie aber in der Pinbeschreibung anklickbar sind, solltest du 2-4 Hashtags, die wirklich relevant sind, dort einsetzen.

I

Instagram – Verifizierung

Wenn du deinen Instagram-Account bei Pinterest verifizierst, kannst du Instagram-Posts auf Pinterest pinnen (umgekehrt geht es allerdings nicht).

K

Karussell-Pins

Ein Karussell-Pin ist ein Pin mit mehreren Bildern. Du kannst hierfür 2-5 Bilder hochladen, so dass du Features von deinem Produkt oder eine Markengeschichte erzählen kannst.

 

Keywords

Pinterest ist eine visuelle Suchmaschine (und kein Social Media). Deshalb solltest du auch hier die Regeln für die Suchmaschinenoptimierung beachten und eine ausgiebige Keywordrecherche für dein Business durchführen. Die dort gefundenen Keywords setzt du dann im Profil, bei den Board- und bei den Pinbeschreibungen ein.

 

Kommentare

Pinterest hat mal Versuche gestartet, mehr in Richtung soziales Netzwerk zu agieren. Aus diesem Versuch dürfte auch die Kommentarfunktion stammen, die du findest, wenn du auf einen Pin und anschließend auf „Kommentar“ klickst. Diese Funktion ist aber quasi obsolet und wird nicht verwendet.

L

Login

Du kannst dich bei Pinterest entweder über Facebook, Google oder ganz normal mit E-Mail-Adresse und Passwort anmelden und einloggen.

M

Marketing

Pinterest-Marketing ist eine effektive Strategie zur Reichweiten- und Kundengewinnung, da du mit deinen Pins die Nutzer direkt auf deine Webseite leitest

 

„Merken“-Button

Mithilfe des „Merken“-Buttons können Nutzer sich die Inhalte deiner Webseite direkt auf Pinterest merken. Sobald du den Button installiert hast, wird ein anklickbares Pinterest-Logo auf den Bildern deiner Webseite angezeigt. Besucher deiner Webseite können dann auf das Logo klicken, um deine Inhalte direkt auf ihren Pinterest-Pinnwänden zu sammeln.

N

Nutzer

Nutzer von Pinterest sind Privatpersonen und andere Unternehmer*innen, die auf Pinterest nach Lösungen für ihre Probleme oder suchen, also Pins für sich sammeln oder ihr Unternehmen präsentieren.

O

Ostern

Es ergibt durchaus Sinn, auf Pinterest auch saisonalen Content für z.B. Ostern oder Weihnachten zu pinnen. Du solltest nur beachten, dass du die entsprechenden Pins frühzeitig auf Pinterest pinnst, da sie eine Weile brauchen, um dort „viral“ zu gehen. Pinne also schon rechtzeitig, ca. 60 Tage vorher.

P

Pin

Pins sind Ideen, die Nutzer auf Pinterest finden und sich im Internet merken. Nutzer können sie durchsuchen, sich diejenigen merken, die ihnen gefallen, und auf Pins klicken, um mehr zu erfahren. Als Unternehmen kannst du Pins erstellen, um deine Produkte zu bewerben und deine Ideen zu zeigen.

 

Pinnwand

Pinnwände sind dazu da, dir Pins darauf zu merken. Neue Pinnwände kannst du über dein Profil erstellen oder während du dir irgendeinen Pins merkst (wenn du z.B. merkst, dass du noch keine passende Pinnwand hast).

 

Pinterest

Pinterest ist eine Online-Pinnwand für Grafiken und Bilder und damit eine visuelle Suchmaschine. Der Begriff setzt sich aus den beiden Begriffen „Pin“ und „Interest“ zusammen. Nähere Informationen rund um Pinterest findest du u.a. in folgenden Blogartikeln:

 

Profil

Das Profil ist die Anzeige rund um deinen Namen, deinen Benutzernamen, deine Kurzerklärung und deine Webseite.

 

Produkt – Pins

Dies stellt eine weitere Art von Rich Pins dar. Sobald du Rich-Pins eingerichtet hast, kannst du den aktuellen Preis, die Verfügbarkeit und eine Produktbeschreibung auf Pins anzeigen, die mithilfe von Metadaten von deiner Webseite übertragen werden.

Q

Qualität

Die Qualität deiner Pins (also, Grafik, Beschreibung, Keywörter) spielt eine entscheidende Rolle für den Erfolg auf Pinterest.

R

Repinnen

Repinnen bedeutet, dass du einen bestimmten Pin auf einer deiner Pinnwände speicherst. Dadurch, dass dieser Pin ja von einer anderen Person bereits gepinnt wurde, bezeichnet man diesen erneuten Pinvorgang als „repinnen“.

 

Rezept-Pins

Rezept-Pins sind ebenfalls eine Art von Rich Pins (s.u.). Diese Pins sind mit Details zum jeweiligen Rezept angereichert, die Pinterest direkt von der hinterlegten Webseite zieht, wie z.B. Portionsgröße, Zubereitungszeit, Bewertungen oder einer Liste von Zutaten.  Außerdem kann das Rezept als paleo, vegetarisch, vegan oder glutenfrei klassifiziert werden.

 

Rich Pins

Rich Pins einrichten ist wichtig, denn so werden deine Pins verifiziert (durch deine Webseite) und Pinterest sammelt zusätzliche Infos wie die Metabeschreibung und deine Blogartikelüberschriften. Außerdem werden Rich Pins höher in den Pinterest-Sucherergebnissen platziert. Es gibt verschiedene Arten von Rich Pins: Artikel-Pins, Rezept-Pins und Produkt-Pins (s. dort)

S

Schaufenster

Wenn du einen Business-Account hast, dann hast du die Möglichkeit, bis zu 5 Pinnwände prominent auf deiner Seite zu platzieren.

 

Scheduling-Tools

Du kannst das Pinnen auf Pinterest automatisieren, und zwar mit sogenannten Scheduling-Tools. So sparst du dir eine Menge Zeit beim Pinnen. Ich empfehle hierfür Tailwind* (s. unten)

 

Smart-Feed

Im Smart-Feed findest du Pins, die auf dich als Nutzer abgestimmt wurden und hier angezeigt werden. Sie sind ein Mix aus Suchverhalten und Themen, die du gepinnt hast.

 

Story – Pins

Dies ist ein neueres Format für Pins. Du kannst mit Story-Pins längere Geschichten auf Pinterest erzählen, d.h. maximal 20 Seiten mit Bildern/Videos, Text und eurem Link.

 

Strategie

Es ist sinnvoll und wichtig, Pinterest mit Strategie anzugehen, um bestmögliche Erfolge zu erzielen. Wie du Pinterest am besten strategisch nutzen kannst, erfährst du auf meiner Webseite, in meinen Blogartikeln oder in einem persönlichen Gespräch mit mir.

 

Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Suchmaschinenoptimierung für Pinterest ist wichtig, damit du auch die Keywörter (s. dort) in deinen Boardbeschreibungen, im Profil und in den Pinbeschreibungen nutzt, nach denen die Pinterest-Nutzer auch suchen würden. Netter Nebeneffekt: Pinterest-SEO rankt auch für Google.

T

Tailwind

Tailwind ist das aus meiner Sicht beste Tools, um das Pinnen zu automatisieren. Über diesen Link für Tailwind* kannst du das Tool kostenlos ausprobieren und im Anschluss Vergünstigungen erhalten.

U

Unternehmensprofil

s. Business-Account

V

Verifizierung der Webseite

Wenn du einen Business-Account erstellt hast, solltest du deinen Pinterest-Account mit deiner Webseite verknüpfen, also deine Webseite für Pinterest verifizieren. Pins von verifizierten Konten werden besser von Pinterest ausgespielt.

 

Video – Pin

Dies ist ebenfalls ein neues Pin-Format (s. Story – Pin)

W

Webseiten – Verifizierung

s. Verifizierung

 

Widget – Builder

Mit dem Widget Builder stellt Pinterest die Möglichkeit zur Verfügung, „Merken“- oder „Folgen“-Button auf deiner Webseite einzubinden und so deine Leser zum Folgen oder Pinnen zu motivieren.

Y

YouTube – Verifizierung

Hier kannst du deinen YouTube-Kanal mit Pinterest verbinden.

Z

Zielgruppen – Targeting

Mit dem Zielgruppen-Targeting kannst du eine bestimmte Personengruppe erreichen, indem Informationen über deine Kunden mit Informationen darüber kombiniert werden, wie Menschen Pinterest nutzen. Dies ist wichtig, wenn du Anzeigen auf Pinterest schalten möchtest.

Ich freue mich sehr, wenn du dieses Lexikon immer wieder hernimmst, um Begriffe rund um Pinterest nachzuschauen.

 

Für weitere Informationen rund um Pinterest schau gerne in meine weiteren Blogartikel rund um Pinterest. Und wenn du Lust hast, dich mit mir über Pinterest auszutauschen oder noch nicht weißt, ob Pinterest die richtige Plattform für dich ist, dann vereinbare doch einfach ein Erstgespräch mit mir und wir sprechen darüber.

5 Vorteile von Pinterest für dein Unternehmen

5 Vorteile von Pinterest für dein Unternehmen

Pinterest für Unternehmen ist mehr als nur ein weiterer Social-Media-Kanal, den du bedienen musst. Hier zeige ich dir, welche Vorteile Pinterest auch für dich hat.

Vorteil #1: Visuelles Marketing

Pinterest ist in der Welt der Suchmaschinen etwas Besonderes, denn Pinterest setzt auf visuelles Marketing. Das eignet sich grundsätzlich schon für Branchen, in denen sehr viel visuell gearbeitet wird, also DIY, Rezepte, Möbel, Dekoration, Kosmetik und Tourismus.

In erster Linie geht es aber bei Pinterest darum, Lösungen für Probleme bzw. Antworten auf Fragen zu präsentieren. Wenn du diese Lösungen und Antworten ansprechend präsentierst, dann ist zweitrangig, um welche Branche es sich bei deinem Business handelt.

Die Nutzer von Pinterest suchen Lösungen? Präsentiere sie ihnen. Und zwar mit einer ansprechenden Bild, einem guten, aussagekräftigen Text auf dem Bild und einer Lösung. Diese befindet sich in der Regel als Teaser in der Beschreibung und dann in dem Link zu deiner Webseite bzw. zu deiner URL.

Vorteil #2: Pinterest vs. Google

Pinterest hat gegenüber Google den klaren Vorteil der Visualisierung der Suchergebnisse. Während du bei Google eine (Text-)Liste deiner gewünschten Ergebnisse erhältst, präsentiert dir Pinterest das Ergebnis deiner Suche in ansprechenden Bildern mit aussagekräftigen Texten.

Außerdem gibt es noch einen weiteren wichtigen Punkt zu beachten: Pinterest wird von Google indexiert, d.h. die Arbeit, die du in ein suchmaschinenoptimiertes Unternehmensprofil und Boardbeschreibungen sowie in deine hochwertigen Pins (also Grafiken und Pinbeschreibungen) steckst, die zahlt sich auch für Google aus.

So kannst du mit deinem Unternehmensauftritt bei Pinterest auch von Google und somit direkt von zwei Suchmaschinen profitieren.

Vorteil #3: Pinterest-Nutzer haben Kaufabsichten

Wie schon oben dargestellt, suchen Nutzer von Pinterest nach bestimmten Dingen oder einer Lösung für ein bestimmtes Problem. Hier ein paar Statistik-Fakten:

  • 335 Millionen monatlich aktive Nutzer von Pinterest weltweit
  • 93% der Pinterest-Nutzer gaben an Pinterest im Zusammenhang mit einer Kaufentscheidung zu nutzen
  • 77% der aktiven Pinterest-Nutzer haben neue Produkte oder Marken auf Pinterest entdeckt
  • 97% der 1.000 beliebtesten Suchanfragen haben keinen Markenbezug
  • 68% der aktiven Nutzer haben über Pinterest eine Marke oder ein Produkt entdeckt

Wenn du es also schaffst, die Nutzer während ihrer Suche nach einer Lösung zu einem bestimmten Problem abzuholen, dann kannst du auf Pinterest großen Erfolg haben.

Vorteil #4: Organisches Wachstum

 

Pinterest bietet seit ca. einem Jahr auch in Deutschland die Möglichkeit, Anzeigen zu schalten. Dennoch:

Auf Pinterest lässt sich mithilfe einer guten Strategie, ansprechenden Bildern und Grafiken, suchmaschinenoptimierte Pin- und Boardbeschreibungen und regelmäßige Aktivität eine großartige organische Reichweite erzielen. Es ist also nicht notwendig, direkt mit den Geldbündeln zu winken. Baue dir strategisch ein gutes Pinterest-Profil auf und du erzielst schon so, also ohne zusätzlich Anzeigen zu schalten, hervorragende Ergebnisse.

Übrigens ist es deshalb auch nicht wichtig, wie viele Follower du auf Pinterest hast. Gepinnt wird, was gefällt! Noch ein Vorteil gegenüber Social-Media-Kanälen. Mehr Informationen dazu findest du hier.

Vorteil #5: Halbwertszeiten

Dass die Halbwertszeit von Tweets auf Twitter (~24 min) oder Posts auf Instagram (~60 Minuten) und Facebook (~90 Minuten) eher kurz ist, dürfte kein Geheimnis sein.

Die wenigstens potenziellen Pinterest-Nutzer aber wissen, dass die durchschnittliche Halbwertszeit eines Pins auf Pinterest bei sagenhaften 3,5 Monaten liegt. Aber auch nach einem Jahr oder mehr können Pins noch Traffic auf deine Webseite bringen.

Denn wenn die Pins die richtigen Keywörter enthalten, werden sie auch noch lange nach der Erstellung wiedergefunden und weitergepinnt.

Die von dir erstellen Inhalte können also potenziell immer (wieder) viral gehen.

Und jetzt du!

Hat dich das überzeugt, auch mit deinem Business auf Pinterest zu starten?

Dann nutze die Möglichkeit und nimm‘ am 10.06.2020 an unserem 1-tägigen Online-Workshop „Pinterest-Start“ teil, in dem wir mit dir zusammen dein Pinterest-Business-Profil aufsetzen und dir alle nötigen Infos, Tipps & Tricks mit auf den Weg geben, damit du direkt lospinnen kannst.

Weitere Informationen zum Workshop findest du unter https://pinterest-service.de/pinterest-start

Bei dem Workshop handelt es sich um die 2. Auflage unseres bisher schon erfolgreich durchgeführten Workshops. Wenn du schnell bist und bis zum 5.5.2020 buchst, bekommst du den EarlyBird-Preis (-10%) und einen zusätzlichen CheckUp-Call vier Wochen nach dem Workshop dazu!

Ich wünsche dir von Herzen alles Gute und bleib gesund!

Die 3 hartnäckigsten Mythen über Pinterest

Die 3 hartnäckigsten Mythen über Pinterest

Nach wie vor gibt es ein paar Aussagen über Pinterest, die sich ganz hartnäckig halten und die viele Selbstständige abschrecken, selbst auf Pinterest aktiv zu werden und es für ihr Business zu nutzen.

Im Folgenden möchte ich dir die 3 hartnäckigsten Mythen nennen und erläutern, inwieweit etwas Wahres daran ist – oder eben auch nicht.

Mythos #1: Pinterest ist nur ein weiterer Social Media Kanal

Vielleicht denkst du, dass es sich bei Pinterest um einen Social-Media-Kanal handelt und du hast weder Zeit noch Lust, neben Facebook, Instagram, LinkedIn und Xing noch einen weiteren Social-Media-Kanal zu bedienen?

Dann kann ich dich an dieser Stelle beruhigen: Bei Pinterest handelt es sich genau genommen nicht um einen Social-Media-Kanal, sondern um eine Bildersuchmaschine. Pinterest ist daher eher mit der Suchmaschine Google als mit Facebook oder Instagram zu vergleichen. Bei Pinterest geht es nämlich nicht darum, in Kontakt und Austausch mit den Followern zu treten – auch wenn es theoretisch die Möglichkeit gäbe – sondern es geht um Ideenfindung und darum, den Nutzern von Pinterest Lösungen anzubieten. Dies macht man, indem man ansprechender Pin-Grafiken erstellt, die aussagekräftige Texte enthalten und diese Grafiken mit für Suchmaschinen optimierten Überschriften und Beschreibungen versieht.

Das Gute daran: Was du an Arbeit in Pinterest steckst, zahlt sich auch indirekt für Google aus. Deshalb ist es wichtig, dass du herausfindest, wonach deine Zielgruppe genau sucht und diese Suchworte, also die Keywords, in die Beschreibungen deiner Pins, Pinnwände und auch in die Kurzbeschreibung in deinem Profil einfügst.

Fairerweise muss man aber sagen, dass es so ganz ohne Social-Media dann doch nicht geht: So gibt es z.B. die Möglichkeit, Instagram mit Pinterest zu verbinden, so dass deine Instagram-Posts automatisch auch auf Pinterest gepostet werden. Und natürlich schadet es auch nicht, wenn du deinen Followern auf Facebook oder Instagram erzählst, dass du jetzt auch auf Pinterest deinen Mehrwert anbietest!

Mythos #2: Pinterest ist nur was für DIY- und Food-Blogger

Ganz oft höre ich „Pinterest ist ja nur etwas für DIY- und Food-Blogger“ oder „Ich glaube nicht, dass Pinterest für mein (Dienstleistungs-)Business funktioniert!

Hier kommt die gute Nachricht: Doch, Pinterest funktioniert auch für dein Business!

Die Zeiten, in denen Pinterest nur etwas für die Themen DIY, Food, Möbel, Accessoires und Kosmetik war, sind längst vorbei! Bei diesen Branchen handelte es sich um solche, die klassischerweise visuell gut darstellbar sind. Und da Pinterest eben eine Bildersuchmaschine ist, hat das von Anfang an gut funktioniert.

Inzwischen ist es aber so, dass Pinterest auch für den Dienstleistungssektor hervorragend funktioniert. Denn in erster Linie geht es ja darum, dass dem Pinterest-Nutzer eine Lösung präsentiert wird. Und das kann neben dem physischen Produkt eben auch ein virtuelles Produkt sein. Wichtig ist lediglich, dass du dein Produkt ansprechend präsentierst, also hochwertige Bilder bzw. Stockfotos verwendest und dem Nutzer die Lösung visuell ansprechend darstellst.

Die Kategorien der Pinnwände, die Pinterest selbst angibt, sind übrigens ein super Indiz, welche Themen gut auf Pinterest funktionieren, das sind z.B. 

  • Architektur
  • DIY und Selbermachen
  • Einrichten und Wohnen
  • Feiertage und Anlässe
  • Gesundheit und Fitness
  • Rund ums Kind
  • Sport
  • Unterhaltung
  • Zitate

Selbst, wenn nichts dabei sein sollte, was aus deiner Sicht auf dein Business passt: Schaffe eigene nischige Pinnwände und denke auch über den Tellerrand hinaus: So kannst du deinen Mehrwert z.B. auch in Form von Zitaten den Pinterest-Nutzern zur Verfügung stellen. Oder vielleicht hast du Angebote, die in die Kategorie Feiertage und Anlässe passen? Hier ist „querdenken“ angesagt. Dabei helfe ich dir auch gerne!

Wenn du diese Tipps beachtest, dann funktioniert Pinterest auch super für deine Dienstleistungsbranche!

Mythos #3: Für Pinterest muss man jeden Tag neuen Content produzieren

Auch diese Aussage ist ein Mythos, denn es ist absolut nicht notwendig, dass du jeden Tag Content in Form von Blogbeiträgen, Podcastepisoden, Videos oder ähnliches produzierst. Bei Pinterest kannst du deinen vorhandenen Content mehrfach nutzen und dem Pinterest-Nutzer jeweils Teilaspekte deiner im Content enthaltenen Lösungen präsentieren. Wichtig ist, dass du überhaupt Content produzierst, denn du sollst ja von Pinterest auf deine Webseite verlinken. Wenn du also Blogartikel schreibst, dann erzähle auch auf Pinterest davon. Wenn du wertvolle Tipps herausgibst, sei es auch auf Instagram oder Facebook, erzähle auch auf Pinterest davon.

Apropos Social Media: Großer Nachteil von Social Media im Vergleich zu Pinterest ist die durchschnittliche Halbwertszeit der Posts (bzw. bei Pinterest sind es ja „Pins“). Denn im Durchschnitt hat ein Twitter-Post eine Halbwertszeit von 24 Minuten, ein Post auf Instagram von 60 Minuten und ein Facebook-Post hat eine Halbwertszeit von 90 Minuten. Die Halbwertszeit eines Pins auf Pinterest beträgt aber 3,5 Monate! Manche Pins werden sogar noch Monate nach ihrer ersten Veröffentlichung weitergepinnt. Ein ganz klarer Vorteil also von Pinterest!

Fazit

Über Pinterest halten sich nach wie vor hartnäckige Mythen, die aber schnell entkräftet werden können. Vielleicht hast du auch die ein oder andere Aussage über Pinterest geglaubt und hast deshalb die Suchmaschine noch nicht für dich genutzt.

In einem anderen Blogartikel habe ich übrigens die 3 Gründe genannt, warum man unbedingt auf Pinterest setzen sollte. Du findest den Blogartikel hier.

Solltest du das gerne ändern wollen, kontaktiere mich einfach an und wir überlegen, ob und inwieweit Pinterest für dich ein gutes Mittel ist, Reichweite und Kunden zu gewinnen!