Diese Voraussetzungen müssen für deinen Pinterest-Erfolg erfüllt sein

Diese Voraussetzungen müssen für deinen Pinterest-Erfolg erfüllt sein

Darf ich dir ein -mehr oder weniger offenes- Geheimnis verraten?

Pinterest ist DER Rising-Star unter den Marketing-Kanälen für Selbstständige und Unternehmerinnen. Vor allem als Traffic-Quelle und Reichweiten-Booster wird die visuelle Suchmaschine immer wichtiger.

Falls du noch nicht auf Pinterest losgelegt hast, kann es daran liegen, dass du nicht genau weißt, welche Voraussetzungen für den Pinterest-Erfolg überhaupt erfüllt sein müssen.

Hier habe ich dir eine Übersicht über die wichtigsten Punkte zusammengestellt, die du für einen Erfolg auf Pinterest abhaken solltest. Also, nicht lang zögern, sondern einfach loslegen!

Wenn du mit einem (Fach-)Begriff nichts anfangen kannst, schau doch gerne in mein Pinterest-ABC. Dort habe ich über 40 Begriffe kurz erklärt.

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Eigener Content

Einen der wichtigsten Punkte möchte ich dir direkt als erstes vorstellen: Damit du als Selbstständige oder Unternehmerin überhaupt Pinterest als Marketing-Plattform nutzen kannst, brauchst du eigenen Content oder Produkte.

Der Content, den du für Pinterest nutzt, kann aus Blogartikeln, Podcastepisoden, YouTube-Videos o.ä. bestehen. Auch Produkte kannst du über Pinterest „bewerben“.

Wichtig ist lediglich, dass für jeden dieser Content-Teile eine eigene URL besteht, auf die du in deinen Pins auf Pinterest verlinken kannst.

Pinterest Business Account/Unternehmensprofil

Vielleicht nutzt du Pinterest schon mit einem privaten Account, auf dem du Pins zu Einrichtungen, DIY, Bastelanleitungen etc. sammelst?

Du solltest dir aber für dein Pinterest Marketing einen Unternehmensaccount anlegen, damit du

  • deine Website verifizieren
  • Rich Pins einrichten
  • Anzeigen schalten und
  • auf die Analysen zugreifen kannst

Der Pinterest Business Account ist kostenlos. Daher verlierst du nichts, wenn du dir einen Unternehmensprofil anlegst oder dein privates Profil in einen Unternehmensaccount umwandelst. Hier kannst du dir schnell und einfach einen Unternehmensaccount anlegen.

Verifiziere deine Website

Nachdem du dir ein Unternehmensprofil angelegt hast, kannst du deine Website verifizieren. Das ist wichtig, damit du zum einen das Analyse-Tool von Pinterest richtig verwenden kannst. Außerdem werden Pins, die auf eine verifizierte Website verlinken, besser ausgespielt.

Wie die Verifizierung funktioniert, erfährst du hier.

Richte Rich Pins ein

Mit Rich Pins kannst du deine Pins mit noch mehr Inhalten füttern. Dafür musst du die entsprechenden Meta-Daten auf deiner Website einfügen und die entsprechenden Rich Pins beantragen.

Hier erfährst du mehr über die verschiedenen Arten von Rich Pins und wie du sie beantragen kannst.

Mache eine Keywordrecherche/Pinterest SEO

Da Pinterest eine visuelle Suchmaschine ist und damit genauso wie Google oder YouTube über Schlagwörter, sogenannte Keywords, funktioniert, solltest du ganz am Anfang deiner Pinterest-Karriere eine ausführliche Keyword-Recherche machen.

Die Keywords brauchst du sowohl für die vollständige Einrichtung und Optimierung deines Profils als auch für Pinnwandbeschreibungen, Pin-Titel und Pin-Beschreibungen.

Optimiere dein Profil

Mit den gefundenen Keywords solltest du dein Profil optimieren, damit du auch schon über die normale Suche gefunden werden kannst. Außerdem sollte der Pinterest-Nutzer direkt erkennen können, wie du ihm womit hilfst. Ein aussagekräftiges Bild von dir -wenn du eine Personenmarke bist- oder das Logo deines Unternehmens spricht für ein aussagekräftiges Profil. Denk unbedingt auch daran, einen Link zu deinem Impressum einzufügen.

Für mehr Infos zur Optimierung deines Pinterest-Profils schau doch in diesen Blogartikel.

Erstelle passende Pinnwände

Nachdem du dein Pinterest-Profil erstellt und optimiert hast, geht es an die Pinnwände. Ich rate dazu, am Anfang ca. 10-15 Pinnwände zu erstellen (insgesamt kannst du 500 Boards erstellen!), auf „geheim“ einzustellen und diese zunächst mit Pins zu bestücken. Sobald du ca. 15 Pins pro Pinnwand gesammelt hast, kannst du sie auf „öffentlich“ stellen. Es macht einfach einen besseren Eindruck, wenn man keine „quasi leeren“ Pinnwände auf dem Profil hat.

Wichtig bei den Pinnwänden ist:

  • Erstelle thematisch passende Pinnwände, auf die du dann deinen eigenen Content pinnen kannst
  • Kreeire dafür Pinnwände, die zu deinem Business und deiner Nische passen
  • Nutze aber auch Pinnwände, die zu benachbarten Nischen passen
  • Ergänze deine Pinnwände mit aussagekräftigen und keywordreichen Beschreibungen

Ordne die Pinnwände einer möglichst passenden Kategorie zu.

Finde die richtigen Gruppenboards

Gruppenboards sind solche Pinnwände, auf die mehrere Pinterest-Nutzer ihren Content pinnen und -in der Theorie- auch die Inhalte der anderen Gruppenmitglieder weiterpinnen. Wenn das tatsächlich passiert, dann kannst du mit Gruppenboards deine Reichweite schneller steigern. Gruppen-Pinnwände sind aber auch super, um dir Inspirationen für neue Themen zu sammeln oder fremde Inhalte zu pinnen.

Die aus meiner Sicht bessere Alternative zu den Pinterest-Gruppenboards sind die Tailwind-Tribes. Tailwind* ist ein Automatisierungstool, welches mit den Tribes die gedachte Funktion der Gruppen-Pinnwänden übernommen hat. Mehr Informationen zu Tailwind und zu den Tribes findest du in diesem Blogartikel.

Pinne auch fremde Inhalte

Gerade am Anfang deines Pinterest-Starts kann es sein, dass dir noch die ausreichende Menge an eigenem Content fehlt, um genügend Pins erstellen zu können. In diesem Fall solltest du dennoch mit Pinterest starten, denn es dauert eine Weile, bis die Plattform Fahrt aufnimmt.

Du kannst zunächst auch fremde Pins auf deine eigenen Boards pinnen, um Reichweite zu generieren. Hierbei solltest du aber darauf achten, dass es sich um hochwertige, wirkliche passende Inhalte handelt und nicht um Spam. Das erkennst du am besten an der URL, auf die im Pin verlinkt wird.

Fremde Inhalte findest du über die Pinterest-Suchfunktion, die Gruppenboards oder Tailwind Tribes.

Erstelle eigene Pins

Fremde Inhalte zu pinnen ist dann gut, wenn du eben noch nicht genügend eigene Inhalte hast oder um deine eigenen Inhalte zu ergänzen. Es sollte aber immer dein Ziel sein, möglichst viel eigenen Content zu pinnen, denn du möchtest die Pinterest-Nutzer ja auf deine Website bringen und nicht auf andere Webseiten.

Erstelle also hochwertige eigene Pins, bei denen du auf das Format, das Branding, ansprechende Farben und Layouts achtest. Behalte immer im Hinterkopf, dass Pinterest eine visuelle Plattform ist. Mehr Tipps für die Erstellung klickstarker Pins findest du hier.

Organisiere deine Pins

Am Anfang klappt es vielleicht noch gut, die Übersicht über die bereits gepinnten Grafiken zu behalten. Spätestens nach zwei Monaten hast du aber „Land unter“, wenn du dich nicht ein bisschen organisierst.

Da ich ein großer Freund vom Batching bin, also der Stapelverarbeitung von Aufgaben, erstelle ich mir z.B. immer schon mehr Pin-Grafiken, als ich in einem Rutsch zu einem Blogartikel pinnen möchte. Die restlichen lege ich mir auf die Seite, und zwar sowohl in Canva (Bildbearbeitungsprogramm), als auch auf meinem PC. Außerdem trage ich in eine Google Drive Datei ein, bis wann ich einen Pin gepinnt habe. So weiß ich immer genau, wann ich welche Grafiken schon gepinnt habe und welche noch gepinnt werden können.

Pinne eigene Inhalte

Ich hatte es oben schon angedeutet: Je mehr eigenen Content du pinnst, desto besser.

Füttere als die von dir erstellen Pinnwände mit deinen eigenen Pins und ergänze sie bei Bedarf mit fremden Pins.

Als „Richtschnur“ von Pinterest gilt zurzeit, dass man zwischen 10 und 25 Pins auf jeweils bis zu 10 passende Pinnwände pro Tag pinnen soll.

Automatisiere deine Abläufe

Neben der oben genannten Angabe, wieviel du pinnen solltest, mag Pinterest es natürlich auch, wenn du regelmäßig über den Tag verteilt pinnst. Das würde bedeuten, dass du dich 10 bis 25-mal am Tag hinsetzt, eine Pin-Grafik zur Hand nimmst, einen Pin erstellst und ihn über Pinterest auf eine passende Pinnwand pinnst.

Lass mich kurz überlegen, wie gut das funktioniert, wenn man auch noch ein eigenes Business hat, um das man sich kümmern will: Gar nicht! Deshalb rate ich dringend dazu, ein Automatisierungstool wie Tailwind* zu nutzen. Mit diesem Tool kannst du dich ein- oder zweimal im Monat hinsetzen und über Wochen im Voraus deine Pins einplanen. Klingt praktisch? Ist es auch!

Optimiere deine Abläufe

Natürlich haben wir alle nicht die Zeit, uns stundenlang mit einer Plattform aufzuhalten und nur diese zu bespielen. Wir haben schließlich ein Business zu führen, auf Social Media aktiv zu sein, Haushalt, Kinder und Job unter einen Hut zu bringen.

Deshalb solltest du auch bezüglich Pinterest deine Abläufe optimieren.

Hier heißen die Zauberworte Batching und Tailwind!

Bei Batching geht es darum, gleiche Dinge in zeitlichem Zusammenhang zu erledigen. Erstelle also mehrere Pin-Grafiken am Stück, z.B. in Canva. Und dann erstelle und pinne mehrere Pins in Tailwind. Bündel deine Aufgaben, damit du dich nicht jede Woche oder gar mehrmals die Woche immer wieder an die gleichen Aufgaben setzen musst.

Finde hier deinen eigenen Weg, wie du deine Abläufe optimieren kannst.

Arbeite an deinem Mindset

Last but not least: Pinterest ist kein Social-Media-Kanal, sondern eine Suchmaschine. Ich kann das nur immer wiederholen und versuchen deutlich zu machen, was diese Tatsache für eine Konsequenz hat. Erfolge auf Pinterest zu erzielen, dauert. Pinterest selbst spricht davon, dass es ca. 6-9 Monate dauert, bis man verlässlich Ergebnisse auf der Plattform erzielt.

Gib nicht zu früh auf. Auch wenn es so aussieht, als würde dir die Plattform nichts bringen. Es braucht Zeit!

Mach kontinuierlich die Dinge, die ich dir hier beschrieben habe, schaue in deine Analytics und verbessere und optimiere Profil und Pins von Zeit zu Zeit.

Und dann lehne dich zurück und warte – der Erfolg wird kommen. Ganz sicher!

Fazit

Du kannst mit der visuellen Suchmaschine Pinterest mehr Traffic und Reichweite erlangen, wenn du ein paar „Regeln“ einhältst bzw. Voraussetzungen erfüllst. Scheue dich nicht, auf der Plattform zu starten – wenn die erste Hürde des gut eingerichteten Profils genommen und sich ein paar Handlungsfolgen etabliert haben, ist die Arbeit mit Pinterest überschaubar.

 

Falls du dir unsicher bist, ob du das alleine schaffen kannst oder du dir Unterstützung wünschst, buche ein Erstgespräch mit mir und wir sprechen darüber!

 

 

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Diese-Voraussetzungen-musst-du-für-deinen-Pinterest-Erfolg-erfüllen (1)
*Anmerkung: Ich bin von diesem Tool absolut überzeugt. Deshalb nehme ich am Affiliate-Programm von Tailwind teil und bekomme eine kleine Provision, wenn du die mit einem (*) gekennzeichneten Link klickst. Dir entstehen hierdurch aber keine Mehrkosten!

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Pinterest Basic FAQ

Pinterest Basic FAQ

Mir begegnen immer wieder Aussagen oder Fragen rund um Pinterest, die auf falschen Glaubenssätzen oder Vorstellungen rund um Pinterest beruhen.

Das ist mir besonders während der Vorbereitung meines Beta-Kurses Pinterest-TakeOff aufgefallen. Um meine Zielgruppe besser kennenzulernen habe ich ausführlich mit einigen Unternehmerinnen über ihr Business und Pinterest gesprochen. Dabei ist mir aufgefallen, dass es im Hinblick auf eine Pinterest Nutzung für ihr Business grob drei verschiedene Gruppen von Unternehmerinnen gibt:

Gruppe 1: Ich habe keine Ahnung, was Pinterest ist und wie es funktioniert!

Gruppe 2: Pinterest? Ja, nutze ich schon privat und ich habe mir einen Pinterest Business Account angelegt. Das war’s aber, weil mir die Zeit fehlt oder weil ich nicht wusste, wie ich auf Pinterest weitermachen kann oder muss

Gruppe 3: Ich nutze Pinterest schon und erziele erste Erfolge. Da ist aber sicher noch Luft nach oben bzw. es besteht Verbesserungspotential

In den Interviews und als Reaktion auf den Fragebogen sind mir fünf Fragen oder Aussagen immer wieder begegnet, die ich hier mit dir teilen möchte. Natürlich gibt’s auch immer direkt meine Antworten dazu.

Pinterest Basic FAQ - alles, was du als Einsteiger über Pinterest wissen musst #silkeschoenweger #pinterestfüranfänger #pintereststart

Falls du Fragen zu von mir genutzten Pinterest-Begriffen hast, schau doch parallel in das Pinterest-ABC.

Was ist der Vorteil von Pinterest? Was kann ich mit Pinterest bewirken?

Ich habe diese Fragen zu einer Gruppe zusammengefasst, weil es sich um thematisch ähnliche Fragen handelt. Und das ist auch der Klassiker unter allen Fragen, denn natürlich möchte man direkt am Anfang wissen, was Pinterest einem bringt. Und zwar bevor man viel Zeit, Schweiß und Arbeit in diese Plattform investiert.

Ich mache es kurz:

Pinterest ist eine Suchmaschine ähnlich wie Google. Das bedeutet, dass du die Möglichkeit hast, über langlebigen Content auf dieser visuellen Suchmaschine gefunden zu werden und über Klicks auf deine Pins Besucher auf deine Website zu bekommen. Deine Website sollte deine „Homebase“ sein, der Ausgangspunkt jeden Contents. Wenn du die Besucher auf deiner Website hast, kannst du ihnen weiteren Content zur Verfügung und deine Angebote vorstellen. Deshalb möchtest du eigentlich mit jedem Content, den du erstellst, Menschen auf deine „Homebase“ bringen und das kann Pinterest eben besonders gut.

Mit Pinterest kannst du eben diese Pinterest-Nutzer auf deine Website bringen und hast die Möglichkeit, ihnen mit kostenlosem Content, der Möglichkeit sich in deinen Newsletter einzutragen, Blogartikeln etc. weitere Informationen zu dir und deinem Business zu verschaffen.

Mehr Besucher auf der Website = mehr potenzielle Kunden!

Wen kann ich mit Pinterest überhaupt erreichen? Für wen ist Pinterest geeignet?

Es ergibt Sinn, vor dem großen Start auf Pinterest zu schauen, ob sich deine Wunschkunden bzw. deine Zielgruppe überhaupt auf Pinterest befindet.

Vorab: Die Chance, dass sich dein Wunschkunde auf Pinterest tummelt, ist sehr hoch. Hierfür habe ich dir noch ein paar Zahlen aus der aktuellen Statistik von Pinterest mitgebracht:

Pinterest hat ca. 367 Millionen monatlich aktive Nutzer weltweit

25% der Unternehmen nutzen Pinterest

Es gibt 76 Mio. mehr Nutzer in den letzten zwölf Monaten

Allein 7 Mio. Menschen aus Deutschland nutzen Pinterest täglich (Reichweitenpotenzial für Ads)

In der DACH-Region gibt es insgesamt über 9 Mio. Pinterest-Nutzer

34% internationaler Zuwachs von Pinterest außerhalb der USA

69% der Nutzerinnen sind weiblich (aber die Männer holen auf!)

73% der Pinterest Nutzerinnen sind zwischen 18 und 44 Jahren, 27% über 45 Jahre

4 Mio. Inhalte täglich werden auf Pinterest in Deutschland gespeichert

2 Mrd. Suchanfragen jeden Monat

77% der aktiven Pinterest Nutzer haben neue Produkte oder Marken auf Pinterest entdeckt

Um genauer herauszufinden, ob deine Nische und dein Thema schon auf Pinterest vertreten sind, musst du eine Keywordrecherche durchführen. Dazu machst du vor deinem Start auf Pinterest eine Suche nach deinen Themenbereichen und deiner Nische über die Suchfunktion von Pinterest. Hierfür kannst du die verschiedenen Suchmöglichkeiten, wie z.B. über Autosuggest, die Guided Search Funktion oder die alphabetische Suche verwenden.

Wenn du dann Suchbegriffe findest, die genau zu deiner Nische passen, dann weißt du, dass es Nutzer auf Pinterest gibt, die nach deinen Lösungen suchen.

Facebook, Instagram oder Pinterest?

Entgegen der weiterläufigen Meinung ist Pinterest (wie schon oben erwähnt) kein Social-Media-Kanal, sondern eine visuelle Suchmaschine. Pinterest ist damit Google, YouTube oder Amazon näher als z.B. Facebook oder Instagram.

Das bedeutet aber auch, dass die Entscheidung nicht lauten sollte, ob du Facebook, Instagram oder Pinterest nutzen solltest. Die Frage sollte lauten, welchen einen Social-Media-Kanal du neben Pinterest in dein Marketing Portfolio aufnehmen sollst.

An dieser Stelle möchte ich ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern: Als ich begann, mich intensiv mit meiner Selbstständigkeit zu beschäftigen, habe ich mich natürlich gefragt, auf welchen Kanälen ich unbedingt sichtbar sein muss. Da ich Instagram zu dem Zeitpunkt noch nicht genutzt habe, war Facebook das erste, was mir in den Sinn kam.

Da ist aber meine Zielgruppe nicht oder nur in Gruppen vertreten, also ist das nicht der optimale Kanal für mich. Also ab zu Instagram! Dort habe ich meine Zielgruppe gefunden und tausche mich mit ihnen regelmäßig über Pinterest und andere Dinge aus. Ich nutze diesen Kanal aber nicht in erster Linie, um Werbung für meine Produkte zu machen. Vielmehr möchte ich im Austausch mit den Instagram-Nutzern herausfinden, wo meinen Wunschkundinnen der Schuh drückt und was ich ihnen rund um Pinterest an Infos, Tipps und Angeboten zur Verfügung stellen kann und was ihnen weiterhilft.

Auf die Webseite bringe ich meine potenziellen Kundinnen u.a. über Pinterest, denn hier präsentiere ich Lösungen rund um Pinterest und die Pinterest-Nutzerinnen klicken sich über meine Pin-Grafiken direkt auf meinen Blog. Auf Pinterest findet aber kein Austausch im Sinne einer Community statt, es ist eben kein soziales Netzwerk!

Es ist daher problematisch, Pinterest nur als einen weiteren Social-Media-Kanal zu sehen, weil Pinterest

  • faktisch kein Social-Media-Kanal ist und damit
  • die Zeiten, die man auf Instagram, Facebook & Co. Für Interaktionen verwendet bzw. verwenden muss, wegfallen.

Nutze Pinterest lieber, um deinen eigenen Content, gleich in welcher Form, zu verbreiten. Hast du einen Blog, einen YouTube-Kanal, einen Podcast, Produkte oder Videos? Dann kannst du diesen Content verwenden, um Pin-Grafiken für Pinterest zu erstellen und auf den von dir erstellten Mehrwert aufmerksam zu machen.

Die 5 häufigsten Fragen zu Pinterest von Anfängern zum Pinterest Start | Pinterest für Anfänger | Pinterest Tipps #silkeschoenweger

Wie groß ist der Aufwand für Pinterest oder auch ich habe keine Zeit für Pinterest, was jetzt?

Es ist richtig, dass die Einrichtung und der Start auf Pinterest einige Zeit in Anspruch nehmen. Denn es ist wichtig, dass der Pinterest-Business-Profil einmal richtig aufgesetzt wird, inklusive Optimierung des Profils, Nutzung von Keywords, Einrichtung und Optimierung der Pinnwände etc.

Wenn aber das Profil aufgesetzt ist und du ein Automatisierungstool wie Tailwind* nutzt, dann kannst du deinen Pinterest Business Account mit einem Zeitaufwand von ca. zwei Vormittagen im Monat inklusive Erstellung der Pin-Grafiken selbst betreuen.

Also: Mit einem Zeiteinsatz am Anfang und ein bisschen Übung ist das Management des Pinterest Accounts kein übertriebener zeitlicher Aufwand. Vor allem in Relation zu Social Media Kanälen inklusive der dortigen notwendigen Zeiten für Interaktionen mit den anderen Nutzern.

Und da gibt es ja auch noch die Möglichkeit, sich sowohl für den Aufbau des Pinterest Business Accounts als auch für das Management des Pinterest Accounts Hilfe zu holen. Denn Pinterest lässt sich hervorragend in die Hände einer Expertin für Pinterest-Management geben.

Wie funktioniert Pinterest überhaupt?

Es ist schwierig, ein so komplexes Thema in ein paar Sätze zu packen. Dennoch möchte ich versuchen, die Funktionsweise von Pinterest kurz darzustellen.

Da Pinterest eine visuelle Suchmaschine ist, kommt es auf eine ansprechende visuelle Darstellung deines Contents an. Der Content, also der Mehrwert oder die Lösungen, die du anbietest, müssen so aufbereitet sein, dass sie den oder die Pinterest-Nutzer/in direkt anspricht. Dazu zählen hochwertige Bilder/Grafiken, kurze gute Texte und keywordreiche Pin-Beschreibungen.

Die Pins werden dann auf deine Online-Pinnwände gepinnt, die du nach deinen eigenen Interessen bzw. nach den Interessen und Probleme der Nutzer gestalten kannst. Auf den Pinnwänden kannst du die Bilder also anheften, um sie dir zu merken bzw. um sie für Nutzer zu sammeln.

Pinterest-Nutzer sind Planer, d.h. sie suchen nach Ideen, Inspirationen und Lösungen. Es geht also nicht vorrangig darum, sich mit anderen Nutzern zu vernetzen, sondern Lösungen oder Inspirationen zu bieten.

Ursprünglich galt Pinterest als besonders gut für Branchen wie Mode, Essen, Kosmetik, Architektur und DIY. Inzwischen kannst du aber selbst in Bereichen, die nicht grundsätzlich Bildmaterial hergeben, wie z.B. Dienstleistungen, Tricks anwenden, wie du ohne (eigene) Fotos Pins erstellen kannst.

 

Ich möchte dir anhand einer kleinen Nutzerreise darstellen, wie Pinterest funktionieren kann:

Marie ist selbstständig mit einem kleinen Onlineunternehmen, bei dem es um Reiseplanung für Familien geht und sie hat gerade mit dem Bloggen begonnen. Sie schreibt in ihrem Blog vor allem zu den Themen Familienurlaube in Europa und nachhaltiges Reisen. Sie weiß nicht so genau, auf welchem Social-Media-Kanal ihre Zielgruppe ist und wie sie ihren Blog strategisch aufbauen kann.

Klara ist Unternehmerin. Sie unterstützt andere Unternehmerinnen und Selbstständige dabei, ihre Online Strategie, den für sie perfekten Social-Media-Kanal ihrer Zielgruppe zu finden und außerdem, eine Content Strategie für den Blog zu erstellen.

Marie sucht auf Pinterest z.B. nach den Begriffen „Content Marketing Strategie“ oder „Blog Tipps“ oder „Zielgruppe finden“. Und genau diese Begriffe hat Klara, als sie ihre Pins erstellt hat, als Keywords eingesetzt. Deshalb wird Marie auf Klaras Pins aufmerksam, klickt sie an und landet auf Klaras Website. Dort kann sie sich über Klaras Blog schon zu vielen Themen, die sie gerade interessieren und zu denen sie Hilfe gesucht hat, informieren. Und weil Marie der Content von Klara richtig gut gefällt, bucht sie ihren Onlinekurs, mit dem sie in vier Wochen lernt, wie sie ihre Zielgruppe findet, ihren Blog SEO-optimiert und eine Blog-Content-Strategie entwickelt. Und vielleicht arbeitet Maria danach auch noch im 1:1 mit Klara zusammen.

Fazit

Wenn du deinen hochwertigen Content, den du auf der Website bereitstellst, über Pinterest den Pinterest-Nutzern zur Verfügung stellst, kannst du ohne übertriebenen Aufwand mehr Reichweite und mehr Traffic für deine Website generieren.

Klingt doch super, oder?

 

Hast du noch mehr Fragen rund um Pinterest, die ich dir beantworten kann? Schreib mir gerne in die Kommentare!

Pinterest für Anfänger - Diese 5 Fragen stellen sich alle Einsteiger zu Pinterest | Pinterest für Anfänger | Pinterest Start #silkeschoenweger

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*Anmerkung: Ich bin von diesem Tool absolut überzeugt. Deshalb nehme ich am Affiliate-Programm von Tailwind teil und bekomme eine kleine Provision, wenn du die mit einem (*) gekennzeichneten Link klickst. Dir entstehen hierdurch aber keine Mehrkosten!

Tailwind – Das unverzichtbare Tool für Pinterest

Tailwind – Das unverzichtbare Tool für Pinterest

Viele reagieren ganz geschockt, wenn ich ihnen sage, wie oft sie täglich im Optimalfall auf Pinterest pinnen und dass sie das über den Tag verteilt bzw. zu den Zeiten machen sollen, an denen ihre Zielkunden auf Pinterest online sind.

Natürlich ist es für dich als Selbstständige*r oder Unternehmer*in nicht machbar, eine zweistellige Anzahl von Pins über den Tag verteilt zu pinnen und das auch noch jeden Tag, sieben Tage die Woche.

Dafür gibt es deshalb großartige Automatisierungstools, von denen ich dir heute Tailwind* genauer vorstellen möchte.

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Was ist Tailwind?

Tailwind ist ein Automatisierungstool, mit dem du deine Pins für Pinterest ein oder zwei Mal im Monat einplanen und dann automatisch zu den von dir festgelegten Zeiten auf Pinterest pinnen kannst. Tailwind ist noch dazu offizieller Partner von Pinterest, so dass Pinterest eine Nutzung dieses Automatisierungstool nicht abstraft, sondern sogar eng mit Tailwind zusammenarbeitet.

Wenn du mit einem Tool pinnst, welches nicht offizieller Partner von Pinterest ist, kann es sein, dass deine Pins schneller als Spam markiert und du sogar die Schließung deines Pinterest-Accounts riskierst.

Wie Tailwind funktioniert

Du planst die von dir gewünschte Anzahl von Pins in einen Kalender, das sogenannte Smart Schedule ein, und Tailwind übernimmt dann für dich das Pinnen dieser Pins zu den von dir gewünschten Zeiten in Pinterest. Das bedeutet, dass du am Anfang ein bisschen Zeit in die Einrichtung von Tailwind stecken musst. Ist Tailwind aber einmal richtig eingerichtet, brauchst du dich darum nicht mehr kümmern und musst nur noch deine Inhalte bzw. fremde Inhalte in das Smart Schedule einplanen.

Die Pins zum Einplanen bekommst du entweder von Pinterest selbst (dann nutzt du die Browser Extension, dazu unten mehr), von Webseiten oder du lädst in Tailwind eine Grafik hoch und erstellst dort deinen Pin.

Für das Einplanen eines eigenen Pins brauchst du also

  • eine Grafik (z.B. in Canva erstellt)
  • einen Pin-Titel (denk an die Keywords!)
  • die keywordreiche Pin-Beschreibung
  • den Link zu dem entsprechenden Inhalt auf deiner Webseite und
  • Pinnwände, auf die du den Pin möchtest (max 10 relevante Pinnwände)

Den so erstellten Pin planst du dann über die Intervall-Funktion in das Smart Schedule ein und Tailwind erledigt den Rest für dich.

Was Tailwind kostet

Du kannst Tailwind in der kostenlosen Variante nutzen. Dann kannst du maximal 100 Pins pro Monat einplanen. Für Tailwind Tribes und den SmartLoop musst du aber direkt zahlen (pro Funktion 4,99$/Monat)

Im Pinterest Plus Angebot, in dem du bei jährlicher Zahlungsweise eine unbegrenzte Anzahl von Pins einplanen kannst, kostet Tailwind pro Monat 9,99$. Möchtest du lieber die monatliche Zahlungsweise nutzen, dann kostet das Tool 14,99$/Monat. Du kannst dann aber nur maximal 400 Pins pro Monat einplanen (was für den Anfang aber absolut ausreichend ist). Entscheidest du dich also für den Jahresplan, bekommst du 4 Monate gratis.

Um ehrlich zu sein: Es geht kein Weg an der Bezahlversion von Pinterest vorbei. Es reicht nicht aus, nur 100 Pins pro Monat zu pinnen, denn das sind gerade mal 3 Pins pro Tag. Geht man davon aus, dass die aktuelle Empfehlung der Anzahl von täglichen Pins zwischen 10 und 25 Pins liegt, erkennst du selbst schnell, dass die kostenlose Variante dich nicht weiterbringt.

Du kannst das Tool aber natürlich super in der kostenlosen Variante testen.

Setzt du aber dauerhaft auf Pinterest als Plattform, dann sollte Tailwind Pinterest Plus der nächste Schritt für dich sein!

Brauche ich Tailwind wirklich?

Ja. Ich habe es oben bereits angesprochen: Es ist aus meiner Sicht nicht möglich, Pinterest bestmöglich zu nutzen, wenn du nicht regelmäßig und ausreichend pinnst. Und das kannst du manuell nicht gewährleisten – außer, du möchtest nichts anderes mehr machen, außer dich mit Pinterest zu beschäftigen.

Durch diese Automatisierung und die zusätzlichen Funktionen von Tailwind wirst du einen deutlichen Traffic Boost verzeichnen können. Also Doppel-Ja!

Außerdem hat Tailwind noch ein paar spannende Funktionen, die dieses Tool von anderen Automatisierungstools für Pinterest unterscheidet: Boardlisten und Tailwind Tribes. Dazu aber gleich mehr! Ich glaube, wir sind jetzt mindestens schon bei einem Dreifach-Ja!

Wofür du die Tailwind Browser Extension brauchst

Tailwind bietet für Chrome, Firefox und Safari eine Browser Extension an, mit der du noch einfacher fremde Inhalte in deinen Tailwind Schedule packen kannst. Einfach bei den Pins auf Pinterest die Tailwind Extension nutzen, die Pins in deine Drafts (Entwürfe) speichern und dann in deinem Schedule (Kalender) einplanen. Natürlich kannst du die Pins aber auch direkt auf einer deiner Pinnwände vormerken. Super easy!

Wie du mit Tailwind noch mehr Zeit sparen kannst

Neben der großartigen Funktion des Smart Schedulings kannst du dir auch noch Boardlisten erstellen, indem du thematisch zusammenhängende Pinnwände zu einer Liste zusammenfasst. Das ist ein echter Produktivitätsbooster! Willst du nämlich jetzt einen Pin von dir einplanen, kannst du mit der Boardliste mit einem Klick sämtliche relevante Pinnwände aufrufen, so dass du das nicht manuell machen musst.

Was Tailwind für deine Reichweite tun kann

Aus meiner Sicht einer der größten Pluspunkte von Tailwind gegenüber anderen Automatisierungstools: Die Tailwind Tribes.

Die Tailwind Tribes ähneln ein wenig den klassischen Gruppenboards, die auf Pinterest zu finden sind. Dort finden sich viele Pinterest-Nutzer auf einer Pinnwand zusammen, pinnen dort ihren eigenen Content und repinnen die Inhalte der anderen Mitglieder des Gruppenboards.

Der Vorteil von den Tribes in Tailwind gegenüber den normalen Gruppenboards in Pinterest ist, dass es sich bei den Tribe-Mitgliedern um Nutzer von Tailwind Pinterest Pro handelt, also selten um private Pinterest-Nutzer, sondern vielmehr um Selbstständige bzw. Unternehmer. Das Commitment, sich gegenseitig durch das Repinnen der Inhalte zu unterstützen, ist damit viel größer.

Außerdem sparst du auch hier wieder eine Menge Zeit bei der Suche nach guten fremden Inhalten, die du pinnen kannst – denn die werden dir von den anderen Tribe-Mitgliedern auf dem Silbertablett serviert.

Wichtig ist es aber, die Tribe-Regeln zu beachten – im Normalfall repinnt man mindestens so viele Pins anderer Nutzer wie man selbst eigene Pins gepinnt hat. Ein mehrfacher Verstoß gegen diese Regeln kann den Ausschluss aus dem Tribe zur Folge haben.

Was ist ein SmartLoop?

Die Funktion des SmartLoop bietet die Möglichkeit, Pins in Tailwind immer wieder neu zu pinnen. Dies ist insbesondere für saisonale oder besonders erfolgreiche Pins interessant. Wichtig ist hier, dass Pinterest grundsätzlich neuen, frischen Content bevorzugt. Du solltest die Funktion des SmartLoop deshalb eher zurückhaltend einsetzen.

Die Analytics von Tailwind

Ich mag die Analysefunktionen von Tailwind. Dabei kannst du dir deine gesamte Profil Performance, deine einzelnen Boards oder über den „Pin Inspector“ auch deine einzelnen Pins genau anschauen. Dies ist wichtig, damit du weißt, was gut funktioniert und wovon du unbedingt mehr machen solltest. In Bezug auf Gruppenboards heißt das auch, die Teilnahme an den Boards regelmäßig zu überprüfen. Funktionieren die Gruppenboards nicht, solltest du unbedingt austreten.

Fazit

Tailwind* als Planungs- bzw. Automatisierungstool zu nutzen ist aus meiner Sicht unverzichtbar. Dank dieses Tools kannst du Content in übersichtlicher Zeit für einen ganzen Monat im Voraus einplanen. Außerdem lässt sich die Reichweite durch die regelmäßige Aktivität und die Teilnahme an Tribes deutlich steigern. Und durch das Smart Scheduling, also die Verteilung der Pins über den ganzen Tag, brauchst du auch keine Angst haben, wegen Spam abgestraft zu werden.

Dir gefällt der Gedanke, Tailwind* zu nutzen, du wünscht dir aber Hilfe beim Start? Ich unterstütze dich sehr gerne dabei, z.B. mit meinem neuen Angebot „Ask the Expert – der Pinterest-Talk“. Da nehme ich mir eine Stunde Zeit, um alle deine Fragen rund um Pinterest oder Tailwind zu beantworten. Hier findest du noch mehr Infos dazu.

*Anmerkung: Ich bin von diesem Tool absolut überzeugt. Deshalb nehme ich am Affiliate-Programm von Tailwind teil und bekomme eine kleine Provision, wenn du die mit einem (*) gekennzeichneten Link klickst. Dir entstehen hierdurch aber keine Mehrkosten!

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Hast du Lust, auf noch mehr passende Blogartikel? Hier habe ich dir welche zusammengestellt:

Der ultimative Pinterest Karussell Pin Guide

Der ultimative Pinterest Karussell Pin Guide

Seit Ende 2018 gibt es dieses spannende Pin-Format: Den Karussell-Pin, der Content Creator die Möglichkeit bietet, ihre Produkte oder Leistungen visuell noch ausführlicher zu präsentieren. Lange Zeit war der Karussell-Pin nur für Werbeanzeigen verfügbar.

Seit Neustem kann man den Karussell-Pin aber auch ohne Ads nutzen und da die Story Pins mit dem 22.06.2020 ausgesetzt werden, werden Karussell-Pins jetzt sicher auch für die Erstellung organischer Pins interessanter.

Ich stelle dir dieses Pin-Format ausführlich vor und freue mich, wenn du es dann auch mal für dich ausprobierst (und mich daran teilhaben lässt, wie dieses Format für dich funktioniert).

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Was ist ein Karussell-Pin?

Ein Karussell-Pin ist ein Pin mit maximal fünf Bildern, mit denen man eine Art Slideshow erstellen und bei der man durch Wischen die aufeinander folgenden Bilder anschauen kann. Es werden mehrere Grafiken zusammengefügt, die mehrere Beschreibungen und URL enthalten können. Karussell-Pins sind deshalb eine Mischung aus klassischem „statischen“ Pin und den Story-Pins (die am 22.06.2020 außerhalb der USA ausgesetzt werden – mehr Infos dazu und zu den Änderungen bezüglich Instagram findest du hier).

Der Pinterest-Nutzer sieht den Karussell-Pin im Homefeed wie einen normalen Pin, kann aber direkt im Feed schon durch die verschiedenen Bilder bzw. Grafiken blättern. Die Nutzer können auch auf das Karussell tippen und sich dann durch alle Karten und die angefügten Webseiten wischen.

Wichtig: Wenn sich jemand einen Karussell-Pin merkt, dann wird der gesamte Pin mit allen Seiten gemerkt.

Vorteile von Karussell-Pins

Der Karussell-Pin bietet dir als Content Creator die Möglichkeit, verschiedene Features eines Produkts oder Arbeitsabläufe darzustellen. Besonders im Food- und DIY-Bereich, in dem Herstellungsschritte und Arbeitsabläufe dargestellt werden, eignet sich der Karussell-Pin deshalb sehr gut. Aber auch wenn du einen Shop hast oder Hersteller von Produkten bist, kannst du deine Produkte aus verschiedenen Perspektiven darstellen.

Da die Story-Pins nun ausgesetzt sind, bieten sich Karussell-Pins als Möglichkeit an, im Rahmen einer Abfolge von Bildern eine kleine Geschichte zu erzählen. Mit 5 aufeinander folgenden Bildern lässt sich hier schon ein kleines Storytelling erzielen.

Die Vorteile von Karussell-Pins auf einen Blick

  • Schritt-für-Schritt-Anleitungen
  • Produkte aus verschiedenen Perspektiven darstellen
  • Storytelling (als „Ersatz“ für die Story-Pins)
  • 5-fache Werbefläche, da fünf Bilder zu einer Slideshow aneinandergereiht werden können

So erstellst du einen Karussell-Pin

Für die Erstellung eines Karussell-Pins brauchst du ein Unternehmenskonto, also einen Pinterest Business Account.

Bisher lassen sich Karussell-Pins nur über das Pinterest-Interface am PC und noch nicht über die Smartphone-App erstellen. Leider funktioniert auch die Erstellung über Tailwind* noch nicht – ich hoffe aber sehr, dass Tailwind diese Möglichkeit bald anbieten wird.

Pin erstellen auswählen

Im ersten Schritt gehst du entweder auf das + rechts oben oder (wie bei mir) links oben auf „Erstellen“ und wählst „Pin erstellen“ aus.

Karussell-Pin-erstellen-Schritt-1

Dann erstellst du zunächst einen ganz normalen „statischen“ Pin mit Grafik, Titel, Beschreibung und URL.

Karussell-Pin-erstellen-Schritt-2

Du solltest dabei auf folgendes achten:

  • Die Grafik sollte ein Format von 1000 x 1500 px haben. Hierbei handelt es sich derzeit um das Standardformat für Pinterest-Grafiken. Mehr dazu kannst du hier nachlesen. Alle Grafiken, die du für den Karussell-Pin nutzt, müssen die gleiche Größe haben.
  • Der Titel des Pins sollte bereits aussagekräftige Keywords enthalten
  • Besonderes Augenmerk solltest du auf die Pinbeschreibung legen. Schreibe eine mit relevanten Keywords versehene Pinbeschreibung, die sowohl gut lesbar ist als auch die wichtigen Informationen, die du vermitteln möchtest, enthält.
  • Nutze eine URL, die direkt auf den passenden Inhalt auf deiner Webseite verlinkt.

Auf das Karussell wechseln

Im nächsten Schritt klickst du unten Links auf „+ Karussel erstellen“. Damit wechselst du tatsächlich erst in die Karussell-Erstellung, denn bisher hast du nur einen normalen „statischen“ Pin erstellt.

Karussell-Pin-erstellen-Schritt-3

Sobald du in die Erstellung des Karussell-Pin gewechselt bist, erscheinen links unter der Grafik Punkte, welche die Anzahl der hinterlegten Grafiken und damit Karussell-Seiten anzeigen. Rechts unter der Grafik erscheinen Pfeile, mit denen du zwischen den verschiedenen Karussell-Seiten hin und herwechseln und Veränderungen oder Verbesserungen vornehmen kannst.

Karussell-Pin-erstellen-Schritt-4

Die Karussell-Seiten ergänzen

Jetzt fügst du bis zu fünf weitere Grafiken zu deinem Karussell-Pin hinzu. Hierfür musst du jeweils die gleiche Pin-Größe (1000×1500 px) nutzen.

Du hast jetzt außerdem die Möglichkeit, entweder den Haken bei „Gleichen Text und gleiche URL für jedes Bild verwenden“ stehenlassen oder jede Karussell-Seite mit einem neuen Pin-Titel, einer neuen Pin-Beschreibung und einer neuen URL zu versehen.

Welche Vorgehensweise sich für dich besser eignet, findest du am besten raus, in dem du beides ausprobierst. Wenn du jede Karussell-Seite nicht nur mit neuer Pin-Grafik, sondern auch mit neuem Titel, neuer Beschreibung und ggfls. Neuer URL ausstattest, kostet das auch entsprechend mehr Zeit. Allerdings hast du dadurch auch die Möglichkeit, mehr Keywords und Hashtags in deinem Pin unterzubringen.

Auf eine relevante Pinnwand pinnen

Zuletzt wählst du eine Pinnwand aus, auf die der Karussell-Pin abgelegt werden soll. Diese bleibt natürlich -unabhängig von der Anzahl der Seiten des Karussell-Pins und ob du unterschiedliche URLs verwendet hast- immer gleich, da es sich ja um einen Pin handelt.

So sieht dann der fertige Karussell-Pin in der Übersicht im Feed aus:

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Best Practices bei Karussell-Pins

Zuletzt noch ein paar best practices für Karussell-Pins, damit diese auch tatsächlich erfolgreich werden.

 

Mehrere verschiedene Seiten erstellen

Nutze unbedingt die Möglichkeit, beim Karussell-Pin alle möglichen fünf Seiten als Slideshow erstellen zu können, sprich nutze auch alle fünf Seiten aus. Mit einem Karussell-Pin, der nur aus zwei oder drei Seiten besteht, verschenkst du das Potenzial des Karussell-Pins.

 

Unterschiedliche Keywords und Hashtags nutzen

Wenn du, wie oben dargestellt, fünf verschiedene Grafiken für den Karussell-Pin verwendest, dann solltest du unbedingt den Haken bei „Gleichen Text und gleiche URL für jedes Bild verwenden“ entfernen und für jede Seite unterschiedliche Texte im Titel und in der Beschreibung verwenden, damit du möglichst viele relevante Keywords und Hashtags unterbringen kannst. Ob du auch unterschiedliche URL verwendest, richtet sich nach dem Pin-Inhalt.

 

Handlungsaufforderung (call to action) einfügen

Du kannst die verschiedenen Beschreibungen auch dazu nutzen, Handlungsaufforderungen bzw. Call-To-Actions einfügen, um die Nutzer von Pinterest direkt zu einer Handlung zu bewegen. Schreibe also gerne mal „hol dir das E-Book hier“ oder „Klick hier für mehr Infos“ oder ähnliches und probiere für dich aus, was gut funktioniert.

 

Rezension einfügen

Genauso kannst du die Beschreibungstexte auch für Rezensionen nutzen. Füge die Feedbacks deiner Kunden oder Testimonials in die Pin-Beschreibung ein, so dass die Pinterest-Nutzer, die deinen Karussell-Pin anschauen schon eine Vorstellung davon bekommen, wie es ist, mit dir zu arbeiten oder dein Produkt zu nutzen.

 

Fazit

Der Karussell-Pin ist zwar nur der „kleine Bruder“ des Story-Pins, stellt aber, nachdem der Story-Pin jetzt erst einmal ausgesetzt wurde, eine gute Alternative zu statischen Pins dar. Du kannst mehr Inhalte, mehr Grafiken, mehr Keywords und auch mehrere URLs im Vergleich zum klassischen Pin unterbringen.

Hast du schon Karussell-Pins erstellt? Wie sind deine Erfahrungen mit diesem Format? Teile es mir gerne in den Kommentaren mit!

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*Es handelt sich um einen Affiliate-Link – ich bekomme also eine kleine Provision, wenn du diesen Link benutzt, um auf Tailwind-Plus upzugraden. Es entstehen hierdurch keine Kosten für dich.

Aktuelle Änderungen bei Story-Pins

Aktuelle Änderungen bei Story-Pins

Ursprünglich sollte an dieser Stelle eine umfassende Anleitung für die Erstellung von Story-Pins erscheinen, so dass du dieses Format auch für deinen Pinterest-Auftritt schnell und einfach nutzen kannst.

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Neuigkeiten von Pinterest

Allerdings hat mir Pinterest da in der letzten Woche, genauer am 11.06.2020, einen Strich durch die Rechnung gemacht. Da kam nämlich direkt über die Pinterest Creator Community das Update von Pinterest zum Instagram Import und Story Pins.

 

Die wichtigsten Infos aus diesem Update sind:

  • Ab dem 22. Juni werden Story Pins außerhalb der USA pausiert
  • Der automatische Import von Instagram-Inhalten ist nicht mehr möglich
  • Verifizierte Instagram-Konten bleiben weiterhin verifiziert

 

Zuletzt heißt es in der Mitteilung noch „Pinterest experimentiert kontinuierlich mit neuen Funktionen. Diese Änderungen sorgen dafür, dass Pinterest für Content-Creator noch besser wird!“

Puuuuuh, da war die Überraschung schon relativ groß. Zumal ich mich doch voll und ganz darauf eingestellt hatte, einen ausführlichen Blogartikel zu Story-Pins zu veröffentlichen.

Was ist ein Story-Pin?

Story-Pins waren in der DACH-Region ein relativ neues Pin-Format. Erst Ende 2019 wurden dieses Pin-Format außerhalb der USA ausgerollt und bot die Möglichkeit, eine Story auf Pinterest zu teilen. Es ging also tatsächlich darum, mithilfe von maximal 20 Seiten mit Bildern oder Videos, Text und Link, eine längere Geschichte zu erzählen. Dieses Pin-Format gab Unternehmen die Möglichkeit, auf ihre Produkte noch umfassender aufmerksam zu machen und ihre Reichweite zu steigern.

Hintergrund der Story-Pins war es also vor allem, die Nutzer von Pinterest zum Ausprobieren anzuregen und gleichzeitig schon Tipps zur Umsetzung mithilfe von mehreren Bildern oder Videos zu geben. Es ging deshalb nicht – im Unterschied zu Instagram-Storys – darum, einen authentischen Blick hinter die Kulissen zu bieten.

Die Änderungen von Pinterest im Detail

Schauen wir uns aber die Mitteilung von Pinterest noch mal genauer an:

Interessant ist, dass Story-Pins nicht grundsätzlich aus dem Pin-Portfolio von Pinterest herausfallen, sondern nur außerhalb der USA pausiert werden. Man munkelt, dass Story-Pins hier einfach nicht so beliebt sind und sich der Erfolg, den diesen Pin-Format in den USA hat, nicht auf die Pinterest-Nutzer außerhalb der USA habe übertragen lassen.

Ob dies tatsächlich der Grund für die Aussetzung der Story-Pins ist, vermag ich an dieser Stelle nicht zu sagen. Ich bin gespannt, ob es hierzu noch weitere Mitteilungen seitens Pinterest geben wird.

Es ist aber sicherlich so, dass das Format Story-Pin ungewöhnlich für Pinterest ist. Der Story-Pin funktioniert in der Handhabung ähnlich, wie z.B. eine Story bei Instagram, d.h. um sich weitere Bilder oder Videos anzuschauen, „wischt“ man weiter. Diese Nutzung des Wischens dürfte jedoch den meisten Pinterest-Nutzern nicht bekannt sein bzw. ungewohnt für sie sein, da die Zielgruppe bei Pinterest deutlich älter ist als bei Instagram.

Pinterest teilte darüber hinaus noch mit, dass bereits erstellte Story-Pins bestehen bleiben, auch wenn man diese nicht mehr bearbeiten und „in naher Zukunft“ auch nicht mehr anklicken kann. Es bringt also im Ergebnis nichts, sich noch um seine bestehenden Story-Pins zu bemühen und sie z.B. zu überarbeiten.

Reaktionen

Meine Kolleginnen haben unterschiedlich auf die Neuigkeiten reagiert – da war so ziemlich alles von „wow, damit habe ich nicht gerechnet“ bis „ist nicht schlimm, das Format hat bei mir eh nicht funktioniert“ dabei. Da ich selbst bisher noch keine Story-Pins genutzt habe, betrifft mich persönlich diese Änderung nicht so stark. Es wäre aber sicher ein Format gewesen, welches ich -z.B. für meine Kundinnen- mal getestet hätte.

Was bedeutet es jetzt, wenn wir keine Story-Pins mehr nutzen können?

Ich selbst finde das nur übersichtlich schlimm. Wir haben noch weitere tolle Pin-Formate, die auch in der Usability bisher viel besser waren, so z.B. der Karussell-Pin oder der Video-Pin. Den Karussell-Pin gibt es außerdem jetzt ohne Ads, so dass man ihn einfach mal ausprobieren kann. Zum Karussell-Pin gibt es dann nächste Woche eine ausführliche Anleitung! Und ich gehe einfach mal davon aus, dass Pinterest den Karussell-Pin nicht auch aussetzen wird 😉

Und ansonsten schadet es auch nicht, Bewährtes zu verbessern und seine Standard-Pins noch ein bisschen zu perfektionieren. Tipps hierzu findest du in meinem Blogartikel.

Die Änderungen in Bezug auf Instagram

 

Seit 2018 hat Pinterest seinen Nutzern die Möglichkeit angeboten, ihren Instagram-Account mit dem Pinterest-Account zu verbinden und den Instagram-Account hierfür zu verifizieren. Dies eröffnete den Nutzern die Möglichkeit, die Bilder des Instagram-Accounts auf Pinterest zu pinnen. Die Verifizierung war wichtig, damit die Inhalte des Instagram-Accounts auch dem Inhaber zugeordnet werden konnten.

 

Darüber hinaus hatte diese den Vorteil, dass die von Instagram gepinnten Bilder nun wie die Pins behandelt wurden, die von der bei Pinterest verifizierten Webseite gepinnt wurde. Deshalb erhielten auch die Instagram-Pins Analytics-Werte, so dass man sich die Zahlen zu Impressionen, Klicks und monatliche Reichweite anschauen konnte. Außerdem gab es über Automatisierungstools die Möglichkeit, den Import von Instagram-Inhalten in Pinterest zu automatisieren.

 

Da Pinterest in seiner neusten Mitteilung davon spricht, dass „der automatische Import von Instagram-Inhalten“ nicht mehr möglich ist, gehe ich davon aus, dass der Import zumindest noch manuell möglich ist. Dies ergibt auch Sinn, da Pinterest und Instagram zahlreiche Gemeinsamkeiten aufweisen, wie z.B.  dass beides visuelle Plattformen sind und auf beiden Plattformen Hashtags verwendet werden.

 

Bisher wurden die Instagram-Posts automatisch auf Pinterest gepinnt. Nun ist eine solche Automatisierung nur noch mit einem Automatisierungsservice, wie z.B. IFTTT (If This Than That) oder Zapier möglich. Mit diesen Tools kann man Handlungsfolgen in diversen Diensten auslösen, so dass Posts auf Instagram über diese Tools automatisiert auf Pinterest gepinnt wurden.

 

Damit gibt man allerdings ein großes Maß an Kontrolle aus der Hand. Eventuell ist dies der Grund, warum die Pins nicht mehr automatisch auf Pinterest gepinnt sondern zumindest ein Automatisierungstools dazwischengeschaltet werden soll bzw. muss.

 

So lange aber weiterhin das Teilen von Inhalten von Instagram auf Pinterest möglich ist und sofern man sich hier die Handhabung erleichtern möchte, gibt es ja auch die Möglichkeit, andere Planungstools, wie z.B. Tailwind* zu verwenden und seine Beiträge von Instagram auf Pinterest einzuplanen.

Hast du Instagram mit Pinterest verbunden? Oder bisher Story-Pins verwendet? Teil es mir gerne in den Kommentaren mit!

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So erstellst du deinen ersten Video-Pin auf Pinterest

So erstellst du deinen ersten Video-Pin auf Pinterest

Du hast schon von Video-Pins gehört oder welche gesehen bei Pinterest gesehen? Du weißt aber nicht, wie du Video-Pins auf Pinterest erstellen kannst?

Nachdem ich dir letzte Woche alle Pin-Formate im Überblick dargestellt habe, verrate ich dir heute, wie du deinen ersten Video-Pin auf Pinterest erstellst. Außerdem erfährst du, worauf du bei der Erstellung von Video-Pins achten solltest.

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Wer kann Video-Pins auf Pinterest nutzen?

Um Video-Pins auf Pinterest nutzen zu können, benötigst du ein Unternehmenskonto (Pinterest Business Profil). Dieses kannst du dir unter pinterest.com/business/create erstellen oder du wandelst dein bestehendes privates Pinterest-Profil in ein Business-Profil um. Wie das funktioniert, erfährst du hier.

Falls du dir nicht sicher bist, ob Pinterest die richtige Plattform für dein Unternehmen ist, hol dir mein kostenloses PDF, wo ich dir genau zu dieser Frage hilfreiche Tipps, Antworten drei wichtige Fragen liefere.

Warum du Video-Pins nutzen solltest

Du musst keine Video-Pins nutzen – aber du solltest unbedingt darüber nachdenken, es zu tun!

Bereits in meinem letzten Blogartikel zu den wichtigsten Pin-Formaten hatte ich darauf aufmerksam gemacht, dass gerade bewegte Bilder dem Betrachter sofort ins Auge fallen. Das gilt also auch für Videos auf Pinterest. Und diese Art von Pins fällt auch dann noch auf, wenn sie nicht mehr ganz oben im Feed angezeigt wird.

Außerdem bieten Video-Pins eine großartige Möglichkeit, mehr über deine Idee oder Mission, deine Marke oder deine Angebote zu erzählen. Gerade im DIY-Bereich eigenen sich Video-Pins besonders gut für die Darstellung, weshalb Nutzer in diesen Bereichen vermehrt direkt nach Videos suchen.

Video-Pins funktionieren sowohl als organische Pins oder als Promoted Pins!

Welche Tools du zur Erstellung von Videos für Video-Pins verwenden kannst

Um das Video für deinen Video-Pin zu erstellen, kannst du unterschiedliche Tools verwenden, z.B. PowerPoint oder meine heißgeliebte eierlegende Wollmilchsau Canva*. Dort kannst du schnell und einfach ein Video erstellen und es dann später in Pinterest zu einem Video-Pin zusammenstellen.

Achte bereits bei der Erstellung des Videos auf die von Pinterest genannten Spezifikationen von Video-Pins.

Die Spezifikationen von Video-Pins

Dateityp: .mov oder mp4 Format

Codierung: H.264 oder H.265

Länge des Videos: mind. 4 Sekunden bis max. 15 Minuten

Dateigröße: max. 2 GB

Text: Der Titel darf bis zu 100 Zeichen lang sein. Wenn du keinen Titel angibst, wird die Beschreibung im Feed angezeigt. Die Beschreibung selbst kann bis zu 500 Zeichen umfassen. Achte auf eine relevante, keywordreiche Beschreibung. Beachte, dass nur die ersten 50-60 Zeichen der Beschreibung wahrscheinlich im Feed angezeigt werden.

Seitenverhältnis: Für Standardvideos ist das erforderliche Seitenverhältnis größer 1,91: 1 und kleiner als 1:2. Du solltest ein 1:1, 2:3, 4:5 oder 9:16-Format nutzen. Vermeide Querformat, da es bei der Ansicht auf dem Smartphone abgeschnitten wird.

Wenn du genauere Informationen zu Codecs für Video und Audio haben möchtest, kannst du hier nachschauen.

 

Wie du den Video-Pin erstellst

Wenn du einen eigenen Video-Pin in Pinterest erstellen möchtest, solltest du wie folgt vorgehen:

1. Gehe auf dein Pinterest Business Profil und klicke auf das weiße Plus im roten Kreis und dann auf „Pin erstellen“
2. Wähle ein Video zum Hochladen aus
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Du kannst entweder ein Video-Bild als Cover für deinen Video-Pin auswählen oder ein separates Cover-Bild hochladen

3. Füge dem Video einen aussagekräftigen Titel, eine keywordreiche Beschreibung und den entsprechenden Ziel-Link mit der URL deines Angebots hinzu.

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5. Wähle noch eine passende Pinnwand für deinen Video-Pin aus.

6. Klicke auf „Veröffentlichen“.

Über das Pluszeichen kannst du weitere Video-Pins erstellen. Du kannst Videos mit einer Gesamtgröße von bis zu 2 GB gleichzeitig hochladen.

Das Video wird von Pinterest zunächst auf die Einhaltung der Community-Richtlinien überprüft. Dies sollte nicht länger als 24 Stunden dauern. Mein Video-Pin war nach ein paar Minuten verfügbar.

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Darüber hinaus hast du auch noch die Möglichkeit, dein Video zunächst auf einer Videoplattform wie YouTube oder Vimeo hochzuladen und dann den „Share“-Button anzuklicken, um es als Video-Pin zu verbreiten. Du kannst aber auch fast jedes Video, welches im Netz eingestellt ist, über die „Pinterest Save Button“-Extension deines Browsers teilen.

Best-Practices für die Erstellung von Video-Pins

Was für normale Pins auf Pinterest gilt, gilt grundsätzlich auch für Video-Pins. Lies‘ deshalb gerne noch mal hier nach: So erstellst du den perfekten Pin für Pinterest

Darüber hinaus gibt es noch Tipps, die du speziell für Video-Pins beachten solltest

#1 Länge des Videos

Theoretisch darf dein Video-Pin bis zu 15 Minuten lang sein. Das ist ziemlich lang und du bräuchtest eine Menge guter und spannender Inhalte, um 15 Minuten zu füllen. Überleg dir deshalb, wie lange du den Nutzer mit deinem Content inspirieren kannst und richte die Länge des Videos danach aus. Denk immer daran, dass du die Pins für die Nutzer erstellst und probiere unterschiedliche Längen aus. Pinterest selbst rät übrigens zu einer Dauer von 6 – 15 Sekunden.

 

#2 Verlass dich nicht auf Audio

Denk dran, dass Pinterest hauptsächlich über die App genutzt wird, also mobil über das Smartphone. Viele Nutzer schalten dabei den Ton aus, d.h. die Videos werden in den Feeds der Nutzer ohne Ton abgespielt. Nutze deshalb lieber Text-Overlays, um deine Botschaft zu transportieren, als dich auf das Audio zu verlassen.

 

#3 Suche ein aussagekräftiges Titelbild aus

Wie oben bereits erwähnt, kannst du entweder ein Bild aus deinem Video auswählen oder ein eigenes Titelbild für den Video-Pin hochladen. Da das Titelbild im Feed des Nutzers angezeigt wird, sollte es möglichst aussagekräftig sein und dem Nutzer direkt zeigen, was ihn im Video erwartet. Du hast nur wenige Sekunden Zeit, den Nutzer zu fesseln, sonst scrollt er weiter. Ich rate deshalb dazu, ein spezielles Titelbild für den Video-Pin hochzuladen, mit dem du den Nutzer neugierig machen kannst.

 

#4 Gute Texte

Hier gilt das, was für alle Pins gilt: Dein Video-Pin sollte eine aussagekräftige, mit relevanten Keywords versehene und gut lesbare Beschreibung enthalten. Durch einen klaren Titel und eine gute Beschreibung wird euer Video besser in der Suche gefunden. Du solltest daher Wert auf aussagekräftige Texte legen.

 

#5 Call-to-action

Das ist immer noch etwas, was viele Pin-Ersteller vernachlässigen – ein guter Call-to-action. Sag den Nutzern, was sie nach dem Anschauen des Videos tun sollen. Du möchtest ein Freebie promoten? Dann sag dem Nutzer im Video, dass er sich das Freebie herunterladen soll. Nur mit einer klaren Handlungsanweisung fühlen sich die Nutzer angesprochen und animiert, ins Tun zu kommen.

 

#6 Achte auf die Spezifikationen

Auch hier gilt, was ich bereits für Standard-Pins dargestellt habe: Halte dich an die Spezifikationen, die Pinterest nennt. Es bringt nichts, ein Video im Querformat hochzuladen, wenn bekannt ist, dass diese nicht gut performen. Pinterest ist da ganz deutlich und rät zu Hochformaten in 2:3, 4:5 oder 9:16 (vertikal) oder quadratischen Formaten im 1:1.

 

#7 Nutze die Pin-Statistiken

Wenn es sie schon gibt, sollte man sie auch nutzen, oder? Für jeden Video-Pin gibt es Pin-Statistiken, so dass du dir die Performance deiner Video-Pins anschauen kannst. Von dem, was gut funktioniert machst du dann einfach mehr!

 

Quellen:

Pinterest Video-Pins

Pinterest Spezifikationen

*Es handelt sich um einen Affiliate-Link. Wenn du Canva über diesen Link nutzt, dann bekommen wir beide jeweils 1 Canva-Guthaben, welches wir für Pro-Elemente nutzen können. Dir entstehen hierdurch keinen weiteren Kosten

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