Ziele-Liste statt To Do-Liste – ein Plädoyer

Ziele-Liste statt To Do-Liste – ein Plädoyer

Seit ich selbständig bin, nutze ich To Do-Listen in unterschiedlicher Form. Ich habe da auch echt schon viel ausprobiert. Mal als klassische To Do-Liste auf Papier, mal im Rahmen eines Online-Tools oder eine Kombination aus beidem. Im letzten Jahr bin ich dann aber auf eine andere Art von Liste umgestiegen, die bei mir zusammen mit einem Online-Tool zu einem richtigen Produktivitäts-Boost geführt hat: Die Ziele-Liste. Ob man eine To Do-Liste braucht, was genau die Ziele-Liste ist und warum sie so einen Unterschied macht, das erfährst du hier.

Podcast-Episode zum Blogartikel: Mein bester Tipp für mehr Produktivität im Business

Du möchtest dir lieber eine Podcast-Episode zum Thema anhören? Dann bitte hier lang:

Wozu braucht es überhaupt eine To Do-Liste?

Was eine To Do-Liste ist, das dürfte wohl jedem klar sein. In der klassischen Papierform ist es eine aus einer oder zwei Spalten bestehenden Liste, in der alle zu erledigenden Aufgaben gegebenenfalls mit Deadline eingetragen werden. 

Eine solche To Do-Liste ist grundsätzlich sinnvoll, sofern sie zu mehr Produktivität und Struktur im Alltag führt. Mit To Do-Listen lassen sich Aufgaben nämlich übersichtlich darstellen und Prioritäten abbilden bzw. durch das Abhaken auch Erfolge festhalten. 

Im besten Falle entlastet diese To Do-Liste das Gedächtnis. Aber eben nur im besten Falle…

Warum du dich mit einer To Do-Liste selbst boykottieren kannst

Das große Problem an der klassischen To Do-Liste auf Papier ist aber folgendes: 

Du schreibst ungefiltert einfach alle To Do’s untereinander auf. Privat, beruflich, alles, was du meinst, erledigen zu müssen. Es entsteht eine unglaublich lange, unübersichtliche Liste, oder?

“Ich habe seit langer Zeit eine To-do-Liste, die nicht schaffbar ist, an der zu scheitern alternativlos ist. Dass mich das nicht glücklich machen kann, erkenne ich selbst.”

[Josephine Apraku von missymagazine]

Durch das ungefilterte Aufschreiben aller deiner Aufgaben und die eindimensionale Betrachtung, die eine To Do-Liste auf Papier eben nur bieten kann, führst du dich selbst unweigerlich in einen Zustand des Unwohlseins. Du kannst es nicht schaffen, eine leere To Do-Liste zu haben. Das ist schlichtweg als Selbständige oder Online-Unternehmerin nicht möglich. Es gibt immer etwas zu tun. Du boykottierst dich und ein etwaiges Erfolgserlebnis also, wenn du eine reine To Do-Liste auf Papier nutzt.

To Do-Liste auf Papier oder Online-Tool – was ist besser?

Diese Frage zu stellen ist genauso, als würde ich dich fragen, wie du deine Wochenplanung lieber machst. Die einen schwören für die Erstellung der To Do-Liste auf Stift und Papier, die anderen arbeiten am liebsten mit einem Online-Tool wie z.B. Trello oder Asana. 

Ich persönlich nutze jetzt seit zwei Jahren die 1-Minute-To-Do-List von Linnenberger im Tool Trello. Hier findest du einen tollen Blogartikel von Claudia Kauscheder zu diesem Thema: “Von der ToDo- zur Done-Liste mit Trello”

Tatsächlich hat auch mir die Nutzung von Trello sehr dabei geholfen, mich zu strukturieren und einen Zeithorizont in meine To Do-Liste zu integrieren. Außerdem liebe ich gute Online-Tools und da gehört für mich Trello definitiv dazu. Natürlich funktionieren auch ähnliche Prinzipien bei Asana und Co. 

Es ist also einfach eine Frage der Vorliebe, ob du online oder offline besser eine To Do-Liste führen kannst – und auch der Flexibilität. Denn natürlich sind Kärtchen schneller verschoben und durch die unterschiedlichen Listen wird die To Do-Liste nicht einfach nur immer länger sondern sie ist auch vielschichtiger. 

Die Vorteile der virtuellen To Do-Liste wie leichtere Auffindbarkeit, ständige Verfügbarkeit, leichtere Bearbeitung und auch gemeinsame Nutzungsmöglichkeiten im Team sind also nicht von der Hand zu weisen. 

Auf der anderen Seite ist so eine Papier-Liste, die auf dem Schreibtisch liegt eben auch ganz praktisch, oder?

Beide Systeme nutzen – ergibt das Sinn?

Ich kenne zahlreiche Selbständige, die beides parallel nutzen, also eine To Do-Liste auf Papier und daneben ein Online-Tool. So ähnlich mache ich es ja auch und ich finde es – mit Einschränkung – tatsächlich auch sinnvoll. 

Wichtig ist aus meiner Sicht aber, dass du für dich selbst bestimmst, an welcher Liste du dich hauptsächlich orientierst und welches deine Hilfsliste sein soll. 

So kannst du z.B. die Papier-Liste dazu nutzen, einfach alles ungefiltert zu sammeln, um es dann in das Online-Tool, z.B. Trello, zu übertragen. Ob du dir damit aber eine unnötige Mehrarbeit aufhalst, musst du für dich entscheiden.

To do or not to do – that is the question!

Um an dieser Stelle mal mit einem wichtigen Glaubenssatz aufzuräumen: To Do-Listen sind, egal ob offline oder online, keine Sammelstelle für Termine oder sonstige Ereignisse. Bei To Dos geht es um Aufgaben, die abgearbeitet, also erledigt werden müssen. 

Deshalb haben Termine zwar etwas im Kalender, nicht aber auf deiner To Do-Liste zu suchen. 

Wenn du also das nächste Mal in Versuchung geraten solltest, eine Kundenbesprechung oder einen Zahnarzttermin auf die To Do-Liste zu setzen: Lass es 😉

Ziele-Liste statt To Do-Liste: Der Mindset-Shift

Wie du vielleicht gemerkt hast, bin ich nicht grundsätzlich von To Do-Listen abgeneigt. Dennoch stört mich am Prinzip der To Do-Liste, dass es einfach eine Ansammlung ungefilterter und unsortierter Aktivitäten ist, die irgendwie und irgendwann erledigt werden müssen. 

Auch wenn du jetzt einwenden solltest, dass du eine besondere Struktur in deiner To Do-Liste hast und vielleicht durch farbliche Markierungen oder Überschriften versuchst, sie ein bisschen übersichtlicher zu gestalten. Hand auf’s Herz: Klappt das wirklich?

Tue dies, bevor du deine To Do’s aufschreibst

Dass du dir zunächst einmal Gedanken darüber machst, ob es sich tatsächlich um Aufgaben handelt, die du auf deine To Do-Liste schreibst, hatten wir oben schon geklärt. Termine und sonstige Erinnerungen haben auf der To Do-Liste nichts zu suchen. 

Darüber hinaus solltest du dir aber auch Gedanken darüber machen, was genau du mit einer To Do-Liste überhaupt erreichen willst:

  • möchtest du einfach alles aufschreiben, damit du nicht mehr dran denken musst
  • möchtest du deinen Tag strukturieren
  • machst du so deine Wochenplanung
  • willst du deine nächsten Ziele festhalten.

Wenn es einer dieser Punkte ist, dann kann ich dir nur sagen: Dafür ist die To Do-Liste nicht geeignet. Dann verwendest du das falsche Tool und machst dir unnötig Arbeit. 

Deshalb eine Ziele-Liste und keine einfach To Do-Liste

Nach meinem Verständnis bringt eine einfache To Do-Liste, über deren Sinn und Sinnhaftigkeit du dir vorher keine Gedanken gemacht hast, gar nichts außer schlechter Gefühle. Denn wie bereits gesagt: Eine To Do-Liste hat für dich als Selbständige oder Online-Unternehmerin nie ein Ende

Wenn du aber aus einer To Do-Liste eine Ziele-Liste machst, dann führt eine reine Ansammlung von Aktivitäten, die zu erledigen sind, zu einer Zielgerichtetheit deines Handelns.

So funktioniert die Ziele-Liste

Die Ziele-Liste funktioniert wie folgt: Du druckst dir die Ziele-Liste aus. Es ergibt Sinn, dass du sie nicht am PC ausfüllst, sondern auf Papier.

Du schreibst dir deine drei wichtigsten Ziele für den Tag auf. Das können drei Projekte sein oder Teilziele. Diese bestimmen deine Tagesplanung. Achte dabei aber unbedingt darauf, dass die Machbarkeit dieser drei Ziele auf deine freien zeitlichen Kapazitäten abgestimmt ist. 

Diese drei Ziele untergliederst du dann in drei Unterziele bzw. drei Aufgaben. Als Beispiel:

  1. Ziel: Blogartikel schreiben. Deine Unterziele könnten dann sein: Recherche, Grobfassung Text und Beitragsgrafik erstellen
  2. Ziel: Administration. Deine Unterziele könnten dann sein: Zero Inbox, Email an Kundin beantworten, Schreibtisch aufräumen
  3. Ziel: Alles im Griff. Die Unterziele könnten dann sein: Wartelisten-Landeseite überarbeiten, Automation überprüfen, Instagram-Post erstellen

Wichtig dabei ist: Es geht nicht darum, dass du jeden Tag alle Ziele oder Unterziele erledigst. Die können dich bei größeren Zielen oder Projekten länger begleiten. Oder die Unterziele des einen langfristigeren Ziels verändern sich immer wieder. Wenn du ein Ziel an einem Tag nicht hast erledigen oder erreichen können, dann darfst und sollst du es auf den nächsten Tag übertragen.

Der entscheidende Unterschied zur normalen To Do-Liste liegt nämlich darin, dass du dir morgens überlegst, was genau heute wichtig ist. Nicht, was morgen oder übermorgen oder nächste Woche wichtig ist. Sondern die Erledigung welcher Aufgaben (begrenzte Anzahl!) bringt dich heute wirklich weiter. 

Diese Überlegung macht aus meiner Sicht den Unterschied. 

Jeden Tag die Zeit nehmen, um über das wichtigste Ziel nachzudenken. Was will ich heute erreichen, was ist heute wichtig. Welche Aktivitäten muss ich heute erledigen, um einen Schritt vorwärts zu machen. 

Hier kannst du dich für meinen Newsletter eintragen und bekommst dann meine Vorlage für die Ziele-Liste für 0,00 € zugesandt. Außerdem bekommst du zusätzliche E-Mails, in denen ich noch einmal darauf eingehe, wie du die Ziele-Liste am besten für dich nutzen kannst. 

Wichtig dabei ist, dass du sie nutzt. Jeden Tag. Auch am Wochenende, wenn es dir hilft, denn auf der Ziele-Liste müssen nicht notwendigerweise nur berufliche Dinge stehen. 

Umsetzen, umsetzen, umsetzen

Und dann bleibt nur noch eines zu tun: Umsetzen. 

Ohne Umsetzung bleibt eine Liste auch nur das, was sie objektiv ist: Ein Stück Papier mit ein paar Worten darauf. 

Dadurch, dass du dich aber morgens dazu entschieden hast, genau die genannten Aktivitäten zu erledigen, bist du ein Commitment eingegangen, in die Umsetzung zu kommen. Jeden Tag wieder. 

Ich verspreche dir: Wenn du es schaffst, die Ziele-Liste einen Monat lang täglich für dich zu nutzen, dann kannst du hinterher nicht mehr ohne. Sie wird dir zu mehr Produktivität verhelfen und zu dem guten Gefühl, jeden Tag etwas getan zu haben, was direkt auf deine Ziele einzahlt. Und nicht nur einfach irgendwelche wilden To-Dos abgearbeitet zu haben (wenn überhaupt!).

Fazit

Für mich ist die Kombination aus der 1-Minute-To Do-Liste für den größeren Überblick und die Ziele-Liste auf Papier einfach perfekt. Oft stehen in der “Critical Now” Liste die gleichen oder ähnliche To-Dos wie auf der Ziele-Liste aber das stört mich nicht. Ganz im Gegenteil. Es bestätigt mich darin, dass ich auf dem richtigen Weg bin und gibt mir doppelte Genugtuung, wenn ich nicht nur einen Haken auf der Ziele-Liste machen sondern auch noch den Erledigt-Button auf dem Kärtchen in Trello drücken konnte.

Hinterlass mir gerne deinen Kommentar, ob die Ziele-Liste für dich auch so gut funktioniert oder ob du eine bessere Variante einer To Do-Liste für dich gefunden hast.

Business mit Struktur – ein Ding der Unmöglichkeit?

Business mit Struktur – ein Ding der Unmöglichkeit?

Warum bist du Online-Unternehmerin geworden oder bist selbständig tätig? Sicher nicht, um in deinem Arbeitschaos zu versinken und kaum nach Luft schnappen zu können, so sehr bist du im Strudel deiner Aufgaben verwickelt. Business mit Struktur – das ist nur etwas, von dem du mal gehört hast, dass es das geben soll. So richtig glauben kannst du das nicht. Dein Arbeitstag fühlt sich auch überhaupt nicht strukturiert an. Ist dieses Business mit Struktur vielleicht nur ein Mythos, ein Ding der Unmöglichkeit? Schauen wir mal genauer hin…

Wie fühlst du dich mit deinem Business?

Sei mal ehrlich: Wie fühlst du dich mit deinem Business? Fühlst du dich organisiert, gut strukturiert, hast du die Übersicht? Oder gleicht eher alles einem Teller weichgekochter Spaghetti – dem totalen Business-Chaos?

Als ich mein Programm “Alles im Griff” entwickelt habe, habe ich im Vorfeld viele Interviews geführt, um zu hören, wo konkret der Schuh drückt und wie ich diesen Selbständigen und Unternehmerinnen am besten weiterhelfen kann. 

Ich habe dabei ganz oft die gleichen Antworten bekommen (genauso auch von den Teilnehmerinnen der Premieren-Runde von “Alles im Griff”), z.B.

“Ich fühle mich in meinem Business sehr gestresst, weil meine ToDo-Liste nicht kleiner wird. Gerade die Flut an Content-Erstellung auf Social Media, Newsletter und Blog überfordert mich und natürlich das Launchen, Produkt und Angebot erstellen etc.”

“Ich weiss das ich ganz viel machen muss in Sachen Marketing – und ich kenne ja auch die einzelnen Bausteine. Habe aber keine Chance die selber in eine für mich sinnvolle Reihenfolge zu bringen – nicht zuletzt, weil ich immer zu viel gleichzeitig machen will.”

“Ich fühle mich aufgesplittert, irgendwie habe ich das Gefühl meine Kundinnen zu verwirren statt ihnen helfen zu können.”

“Ich mache andauernd irgendwelche Sachen, um Kunden zu finden, dabei würde ich viel lieber an meinen eigenen Zielen arbeiten, meine Projekte und Ideen umsetzen und verwirklichen. Außerdem werde ich nie fertig, das stresst mich. So habe ich mir die Selbständigkeit nicht vorgestellt.”

Vielleicht findest du dich in einer oder mehreren der Aussagen wieder. Ich halte das für völlig normal. Wir alle befinden uns mehr oder weniger im Business-Chaos. Die Frage ist nur: Willst du das genauso haben? Oder möchtest du lieber mehr Struktur, Organisation und Übersicht in deinem Business? Den ultimativen Business-Fahrplan quasi?

Die Frage ist: Muss das so oder kann das weg?

Warum entsteht überhaupt Business-Chaos?

Wie kommt es denn überhaupt, dass ein Business mit Struktur, selbst wenn man es mal hatte, verloren geht? Man sollte doch meinen, dass gerade wenn man grundsätzlich als strukturierte und zielsichere Person gilt, ein Business mit Struktur kein Problem sein sollte. 

Aus meiner Sicht geht das Business mit Struktur verloren bzw. entsteht das Business-Chaos aus verschiedenen Gründen:

  • Du bist das erste Mal selbständig – woher sollst du wissen, wie du dich da organisierst?
  • du hast viel zu viele To Do’s und verlierst die Übersicht über deine ganzen Aufgaben
  • du hast dein nächstes Ziel nicht vor Augen
  • du läufst zu vielen shiny objects hinterher
  • dir fehlt der Fokus
  • du bist unsicher, weil es nicht so gut läuft in deinem Business
  • du traust dich nicht, Marketing-Kanäle still zu legen bzw. Dinge einfach nicht mehr zu machen

Na, erkennst du dich in einem oder mehreren der genannten Punkte wieder?

Falls ja ist das völlig normal, denn wie gesagt: Das Online Business als Solopreneur ist für die meisten von uns neu und niemand hat es studiert oder genau so beigebracht bekommen.

Es ist deshalb schwierig, ganz auf sich alleine gestellt zu sein und dann noch unterscheiden zu müssen, was jetzt zu tun ist und was (erst einmal) nicht. Aber ich kann dir auch verraten, dass es einen Weg aus diesem Business-Chaos gibt. 

Was ich unter Business mit Struktur verstehe

Erst einmal möchte ich kurz erläutern, was ich unter einem Business mit Struktur überhaupt verstehe – denn hier scheiden sich vielleicht die Geister und mir ist wichtig, dass wir von den gleichen Dingen ausgehen, wenn ich ich von der Begrifflichkeit „Business mit Struktur“ spreche:

Ein Business mit Struktur liegt nach meinem Verständnis dann vor, wenn

  • die Organisation des Business durchdacht hast
  • die Business-Ausrichtung klar festgelegt ist
  • eine klare Angebotsstruktur vorliegt
  • die Marketing-Aktivitäten nicht einem digitalen Haufen Spaghetti gleichen
  • klar ist, was die nächsten Schritte in deinem Business sind
  • Tools genutzt werden, die bei der Organisation und Strukturierung helfen und
  • perspektivisch klar ist, wohin die Reise mit dem Business in den nächsten 5 Jahren gehen soll.

Es ist klar, dass nicht zu jeder Zeit alle 7 Punkte in deinem Business gegeben sind oder gegeben sein können. Dennoch wäre es doch schön, wenn sich dein Business geplant und durchdacht anfühlt und nicht wie eine ständige Aneinanderreihung von Reaktionen statt Aktionen, oder?

Wozu brauchst du ein Business mit Struktur?

Aber vielleicht geht’s ja auch einfach ohne Struktur?

Denn ein Business mit Struktur aufzubauen kostet natürlich auch Denkschmalz und Arbeitszeit. Vielleicht geht es ja auch so und du arbeitest einfach (weiter) vor dich hin?

Ich sag es mal, wie es ist: Don’t do that!

Denn weißt du, worin das endet?

Vielleicht reicht schon ein Blick in den Spiegel, ansonsten sage ich es dir noch einmal:

  • Ohne Struktur hast du keinen Fokus
  • ohne Struktur gibt es keinen richtigen Feierabend (die To Do Liste ist und bleibt ellenlang)
  • ohne Struktur fehlt die Effizienz und
  • ohne Struktur läufst du deinen Aufgaben immer hinterher, bist reaktiv statt aktiv.

Das alles zu erschaffen, also ein Business mit Struktur zu etablieren, ist auch keine Raketenwissenschaft. Aber oftmals fehlt der Blick von außen, um die Stellschrauben erkennen zu können. Dennoch gibt es ein paar Tipps, mit denen du das erste Licht in das Marketing-Chaos bringen kannst.

3 Tipps, wie du dein Business mit Struktur etablieren kannst

Wie schaffst du es denn nun, aus dem Marketing-Chaos und dem unstrukturierten Business ein Business mit Struktur zu schaffen? Theoretisch gibt es dafür unzählig viele Stellschrauben und es ist sehr individuell, was du gerade für dein Business brauchst. Aber generell kann man 3 Dinge ausmachen, die dabei helfen, ein Business mit Struktur zu entwickeln:

Tipp #1: Fokussiere deine Ziele 

Du solltest zu jeder Zeit wissen, was dein eines (!) nächstes (!) Ziel ist und dich darauf fokussieren. Ein Business mit Struktur heißt nämlich auch, dass du nicht von Ziel zu Ziel hüpfst und auf x Baustellen gleichzeitig unterwegs bist. Das ist weder energetisch clever noch effizient. Also Fokus! 

Was möchtest du als nächstes erreichen? Mehr Newsletter-Abonnenten? Ein Freebie erstellen und eine Automation dazu entwickeln? Ein Produkt launchen?

Ein nächstes Ziel. Schreib’s dir auf!

Tipp #2: Nimm dir Zeit für Planung

Nimm dir bitte unbedingt die Zeit für die Planung deiner nächsten Schritte. Überlege dir genau, welche kleinen Schritte du machen möchtest, um dein nächstes Ziel zu erreichen. Beachte dabei bitte auch realistisch, wieviel Zeit du zur Verfügung hast. Wenn du z.B. wie ich Mutter eines Kindergartenkindes bist, dann ist es eher unrealistisch, dass du jeden Tag 10 Stunden arbeiten kannst.

Hier geht es darum, dass du nicht reaktiv und schnell-schnell loslegst sondern du

  • alle deine To Do’s und Aufgaben aufschreibst
  • unterteile sie in Aufgaben, die zum Ziel gehören und solche, die es nicht tun
  • bringe die richtigen Aufgaben in eine sinnvolle Reihenfolge
  • notiere alle anderen Aufgaben für später

Eine ordentliche Planung und Struktur an dieser Stelle ist die halbe Miete. Die Zeit, die du hier investierst, holst du locker wieder raus, wenn du einen Fahrplan hast, nach welchem du Schritt für Schritt vorgehen kannst. 

Tipp #3: Geh in die Umsetzung. Immer wieder

Und jetzt heißt es umsetzen. Immer und immer wieder. Business mit Struktur führen heißt auch, dass man Dinge einfach mal erledigt, weil sie gemacht werden müssen. 

Wenn du ein neues Angebot für 0,00 Euro erstellt hast, dann brauchst du eine Danke-Seite und eine Email, mit der du dieses Freebie auslieferst. End of story. Da kannst du 3 Wochen drumherum schleichen oder diesen Punkt einfach abarbeiten

Wenn du vorher ordentlich geplant hast, brauchst du dir aber um die einzelnen Punkte keine Gedanken zu machen und nicht jeden Tag zu überlegen, was du denn heute so anstellst. Das weißt du dann ganz genau. 

Du hast keine Zeit, Struktur in dein Business zu bringen

Vielleicht denkst du dir jetzt, dass du für sowas keine Zeit hast. Ein Business mit Struktur zu erstellen kostet dir zuviel Zeit, geht ja auch irgendwie ohne. 

Ja geht, aber was dann passiert, hast du ja schon weiter oben gelesen, als es darum ging, wozu du ein Business mit Struktur überhaupt brauchst. 

Wenn du ein Business mit Struktur hast, wirst du sehr viel Zeit dadurch sparen, dass du gut organisiert bist (z.B. mit einem Tool wie Trello), dass du ganz genau weißt, welche Aufgaben du als nächstes zu erledigen hast und vor allem auch weißt, worauf es jetzt gerade nicht ankommt. Auch Dinge nicht zu tun und sich dafür zu entscheiden, Marketing-Aktivitäten nicht mehr wahrzunehmen, ist hilfreich, um ein Business mit Struktur zu schaffen. 

Was aber sicher mehr Zeit kostet – und das liegt einfach in der Natur der Dinge, wenn es um Veränderungen geht – ist, wenn du versuchst, alles alleine zu machen. Das wird dich sehr viel Zeit kosten, weil du dich verhaspeln und immer wieder von vorne anfangen wirst. Du wirst dich ablenken lassen, weil Veränderung unbequem ist und dir fehlt ein Business Sparringspartner, der dir Feedback auf deine Ideen gibt. 

Hier kannst du übrigens mehr zum Thema Business Sparringspartner nachlesen: Warum du einen Sparringspartner für dein Business brauchst

Was du jetzt direkt tun kannst

Setze dich jetzt unverbindlich auf die Warteliste zum 10-Wochen-Programm „Alles im Griff“: Dort begleite ich dich 10 Wochen lang intensiv dabei, wenn du dir einen Fahrplan für dein Business erstellst und wir Schritt für Schritt die Themen Bestandsaufnahme, Website, Angebote, Content-Marketing, Suchmaschinen, E-Mail-Marketing, nützliche Tools usw. besprechen. Ich verspreche dir, danach weißt du zu 100%, was deine nächsten Schritte im Business sind:

Business Sparringspartner – besser als Coach oder Berater?

Business Sparringspartner – besser als Coach oder Berater?

Hast du auch schon mal gedacht, dass es schön wäre, wenn du dich mit einer objektiven Person über dein Business unterhalten könntest? Dass du eine Art Sparringspartner für’s Business bräuchtest, mit dem du dich austauschen kannst? Was Business Sparring ist und warum jeder einen Business Sparringspartner haben sollte, erfährst du in diesem Blogartikel.

Die Podcast-Episode „Business Sparringspartner – was ist das?“ zum Blogartikel

Coach, Berater, Mentor oder Business Sparringspartner

Ich bin kein großer Freund von Begrifflichkeiten. Mir ist egal, ob jemand sagt, dass er Coach, Berater, Mentor oder was auch immer ist. Allerdings habe ich in letzter Zeit verstärkt bemerkt, dass bestimmte Begrifflichkeiten inflationär benutzt und fast schon “ausgelutscht” sind. Da ist es schon keine gute Idee mehr, wenn man sich selbst Coach nennt. Damit du meinst, wovon ich bei den Begrifflichkeiten genau spreche, möchte ich sie kurz definieren und erklären, wie ich sie verstehe.

Der Coach

Ein Coach ist jemand, der anhand von wissenschaftlichen Methoden einen Menschen betreut, um dessen berufliches (oder sportliches) Potenzial zu fördern und weiterzuentwickeln. Coaching ist dabei ein Sammelbegriff für unterschiedliche Beratungsmethoden, die drei Grundtypen sind Einzel-, Team- und Projektcoaching (Quelle: wikipedia). 

Deshalb-brauchst-du-einen-Sparringspartner-für-dein-Business

Das Problem am Coach ist, dass es keine geschützte Bezeichnung ist und sich quasi jeder Hinz und Kunz so nennen kann. Auf der anderen Seite verstehe ich den Begriff “coaching” auch so, dass es eine Unterstützung einer anderen Person bei der Beseitigung von Problemen oder bei der Entwicklung von Lösungsmöglichkeiten ist. Ich hätte diese Bezeichnung also für meine Arbeit durchaus auch gewählt. 

Der Berater

Bei Berater wird es noch Interessanter. Per Definition ist es “jemand, der (berufsmäßig auf seinem Fachgebiet) einen Rat erteilt“. Klingt schon so steif wie eine Eisenstange, oder? 

Unter einer Beratung wird im Allgemeinen eine Form des Gesprächs bzw. der Kommunikation verstanden, also ein Beratungsgespräch. Ich kann mir nicht helfen, aber ich finde das irgendwie schwammig. Denn steckt nicht auch in einem Coaching eine Beratung?

Und auch wenn ich mich auf meiner Facebook Seite offiziell als Online Business Beratung bezeichne merke ich, dass es den Nagel überhaupt nicht auf den Kopf trifft. Ich berate nicht, denn ich maße mir keineswegs an, dass ich das Business der Person besser führen könnte als sie selbst. Beratung bedeutet also für mich, dass es eher um fachspezifische Fragen geht, bei denen der “Profi” dem “Laien” bzw. Ratsuchenden einen Rat erteilt. 

Der Mentor

Wenn ich an einen Mentor denke, dann bin ich gedanklich direkt wieder in der Uni. Da hatte ich auch einen Mentor, der mich bei meinen Fragen rund um das Studium unterstützt hat. Es geht dabei also um die Weitergabe von fachlichem Wissen und Erfahrungen einer erfahrenen Person (Mentor*in) an eine unerfahrene Person (Mentee). 

Auch da muss ich passen: Ich habe mitnichten mehr Erfahrung bezüglich der Themen, in denen ich unterstütze, als meine Kundinnen. Ich habe vielleicht andere Herangehensweisen, eine pragmatische Sichtweise, einen objektiven Blick bezüglich ihres Businesses an sich. Aber mehr Fachwissen oder Erfahrungen? Nein, sicher nicht. 

Der Mentor scheidet also in jedem Fall aus.

Ein neuer Begriff: Business Sparringspartner

Eine Kundin hat mir heute noch bestätigt, dass dieses Wort am besten ausdrückt, wie sie die Zusammenarbeit mit mir im Rahmen von “Alles im Griff – Das Programm” empfunden hat:  Als wäre ich ihr Business Sparringspartner.

Bei Sparring denkt man zunächst an Boxsport, oder? Tatsächlich geht es dabei um Trainingsformen, die Kämpfen ähnlich wie im Wettkampf entsprechen, jedoch mit geänderten Regeln und Vereinbarungen. Dadurch sollen Verletzungen weitgehend verhindert werden können. 

Der Begriff des Sparrings zieht sich aber inzwischen auch schon in die Business-Welt. Dann wird unter Business Sparringspartner eine externe Person verstanden, die mit dem Klienten zielorientiert an Herausforderungen arbeitet, um einen Soll-Zustand zu erreichen. Dabei handelt es sich meist um die Befähigung, einen besseren Beitrag zum Unternehmenserfolg zu leisten [Quelle: https://www.business-wissen.de/artikel/sparringspartner-wie-sparring-bei-managern-und-unternehmern-funktioniert/].

Dieser Begriff und auch mein Verständnis von dem, was ein Sparringspartner (im Sport und damit auch im Business) tut, gefällt mir sehr gut.

Aufgaben des Business Sparringspartners

Die Aufgabe des Business Sparringspartners ist es also, die Fähigkeiten der Kundin zu trainieren. Dabei werden mögliche Situationen der Kundin simuliert, also Entscheidungen, Aufgaben und Herausforderungen, denen die Kundin aktuell in ihrem Business gegenübersteht. 

Diese Herausforderungen werden gemeinsam besprochen, reflektiert und nach unterschiedlichen Handlungsmöglichkeiten gesucht und diese nach Umsetzungsfähigkeit überprüft. 

Der Business Sparringspartner übernimmt dabei den Gegenpol zur Kundin. So stellt er mit Fragen oder Impulsen die Entscheidung, zu der die Kundin tendiert, auf den Prüfstand. Hat sich die Kundin gegen eine Möglichkeit entscheiden, kann der Sparringspartner als “advocatus diaboli” die Rolle des Gegenspielers und damit bewusst die Position des Gegners einnehmen. 

Wobei Business Sparringspartner weiterhelfen können: Ein Beispiel

Deutlicher werden die Unterschiede zwischen der Vorgehensweise von Coach, Berater, Mentor und Business Sparringspartner, wenn wir uns ein Beispiel dazu anschauen:

Beispiel: 

Laura Müller ist selbständig als bildende Künstlerin und Handlettering-Expertin tätig. Sie gibt Handlettering-Workshops und verkauft offline Produkte in einem kleinen Shop auf ihrer Website. Perspektivisch möchte sie einen Online Kurs launchen und als Evergreen-Produkt, also ohne immer wieder launchen zu müssen, verkaufen. Sie ist sehr fleißig auf Instagram und Facebook, aber außer einer ewig lange To Do-Liste hat sie nicht viel zu tun, es fehlt an Kund*innen. Sie kommt nicht richtig vorwärts in ihrem Business, obwohl sie jeden Tag mehr als 8 Stunden arbeitet und oft auch am Wochenende am Schreibtisch sitzt. 

Laura sucht Hilfe, um aus ihrem Hustle-Modus und Marketing Chaos herauszukommen und bittet einen Coach, einen Berater, einen Mentor und einen Business Sparringspartner darum ihr zu sagen, was sie tun bzw. ihr raten können. 

Der Coach wird Laura für die gesamte Dauer bis zum Launch des Online Kurses begleiten und dafür gezielte Fragetechniken und Methoden einsetzen. Er gibt keine Handlungsvorschläge und kein Ergebnisversprechen sondern will in Laura die Fähigkeit wecken, selbst den passenden Weg für sich zu finden. Der Coach reflektiert die von Laura selbst entwickelten Lösungen. 

Der Berater analysiert Lauras Situation ausführlich und entwickelt danach einen konkreten Lösungsvorschlag für Lauras Herausforderung. Dabei plant er auch die nächsten Schritte und steht dann in einem begrenzten Zeitraum beratend bei der eigenen Umsetzung durch Laura zur Verfügung. Der Berater formuliert also für Laura Lösungen, für die ihr bisher das Wissen und die Erfahrungen fehlen. 

Der Mentor befindet sich in der Rolle eines Ratgebers oder eines erfahrenen Beraters und fördert die Eigenentwicklung von Laura und die eigene Lösungsentwicklung mit seiner Erfahrung und seinem Wissen. Er wird Laura helfen, große und kleine Entscheidungen zu treffen. 

Der Business Sparringspartner hingegen findet mit Laura gemeinsam eine Lösung für ihre Probleme und Herausforderungen. Dabei hinterfragt er Lauras vorhandene Ideen und Erfahrungen und entwickelt diese weiter bzw. festigt sie. Dabei achtet der Sparringspartner auch auf Lauras Ressourcen, sowohl zeitlich, als auch fachlich und energetisch. Beim Sparringspartner ergeben sich die Lösungen aus der Interaktion mit Laura. Dabei ist unerheblich, wer dann schließlich die Lösung formuliert. 

Die Mischung macht’s – der coachende Business Sparringspartner

Mir persönlich gefällt der Gedanke einer Mischung aus Coach und Business Sparringspartner. Der Coach, weil er sich bemüht, die Kundin ihren eigenen Weg finden zu lassen, sich zu entwickeln. Der Coach unterstützt dabei durch aktives Zuhören, das Geben von Denkanstößen und Impulsen. Auch das Anregen dazu, andere Vorgehensweisen zu durchdenken, halte ich für wichtig. 

Allerdings ist meine Erfahrung, dass Kundinnen dann oft “in der Luft hängenbleiben”. Es mangelt ihnen ja meist nicht an Ideen, ganz im Gegenteil. Alle meine Kundinnen haben Schreibtischschubladen voll mit Plänen, Angebotsideen und Wünschen, was sie in ihrem Business noch umsetzen möchten. Es geht eher darum, sich von Fehlvorstellungen und “schlechten Ideen” zu befreien. 

Was ihnen also tatsächlich fehlt ist jemand, der ihnen ihre Ideen spiegelt. Bei der Frage der Umsetzbarkeit nochmal nachhakt, bei der zeitlichen Komponente “Ist das gerade jetzt wichtig” Impulse gibt. Es geht um einen positiven Schlagabtausch, um das gemeinsame entwickeln von Lösungen und darum, die Tauglichkeit und Umsetzungsfähigkeit der Lösungen immer wieder auf den Prüfstand zu stellen. Das perfekte Feld für einen Business Sparringspartner. 

Die Interaktion ist der Schlüssel zum Erfolg, weshalb dieses Konzept, dass ich immer wieder Feedback gebe und kritische Nachfragen stelle, auch in mein Programm “Alles im Griff” Einzug gehalten hat. Bei “Alles im Griff – Das Programm” erstellen Selbständige und Unternehmerinnen in 10 Wochen mit Struktur ihren eigenen umsetzbaren Business-Fahrplan, um das Online-Business zu führen, dass ihnen weniger Hustle-Modus und mehr finanzielle und zeitliche Freiheit ermöglicht!

Wichtige Bestandteile des Programms sind 1:1 Coachings, Masterminds und Aufgaben zur eigenen Umsetzung, zu denen die  Teilnehmerinnen schriftliches Feedback von mir bekommen. Das ist wichtig, damit sich die Teilnehmerinnen nicht in nicht-umsetzbare Ideen verlaufen sondern sich jederzeit klar darüber sind, dass ihr bisher entwickelter Fahrplan auch machbar ist. 

Fazit

Ich selbst sehe mich deshalb als coachenden Business Sparringspartner und bemühe mich, mit meiner Arbeit den Frauen einen Weg aus dem Hustle-Modus heraus zu mehr Klarheit, Struktur und Fokus in ihrem Business zu verhelfen. 

Wenn du dir auch Hilfe bei deinem Marketing wünschst und Schluss machen willst mit Marketing Überforderung, die dir nichts bringt außer voller To-Do-Listen, dann lass uns gemeinsam Ordnung in dein Marketingchaos bringen, damit du mit weniger Aufwand mehr Kund*innen gewinnen kannst.

Die 7 Marketing Fehler, die dich ganz sicher nicht weiterbringen

Die 7 Marketing Fehler, die dich ganz sicher nicht weiterbringen

In der Welt des Online Marketing unterliegen viele Selbständige und Unternehmerinnen immer noch bestimmten Irrtümern über das Online Marketing bzw. es halten sich bestimmte Online Marketing Mythen ganz hartnäckig in der großen Online Welt da draußen. Das führt dazu, dass bestimmte Bereiche dieses Themas fast “ausgeblendet” oder ignoriert werden. Oder aber das der Fahrplan der Selbständigen oder Unternehmerin für ihr Online Marketing nicht ausgereift ist, weil sie aufgrund von Marketing Mythen bestimmte Bereiche ausklammern bzw. nicht mit einfließen lassen. Welche 7 Marketing Fehler du nicht mehr machen und welchen Marketing Mythen du nicht mehr glauben solltest, weil diese falschen Annahmen dich einfach nicht weiterbringen, das erfährst du in diesem Blogartikel. 

Du möchtest dir die Infos lieber als Podcast anhören?

Zur Podcast-Episode „7 Online Marketing Fehler, die du unbedingt vermeiden solltest“

Ich brauche kein Marketing machen, ich werde schon irgendwie gefunden

Nein. Das ist die kurze Antwort auf diesen Marketing Fehler. Du wirst nicht „einfach gefunden“. Außer natürlich, jemand sucht bei Google nach genau deinem Namen. Aber was soll ich sagen? Das wird nicht passieren, wenn jemand nach der Lösung eines Problems im Internet sucht. 

Die Menschen interessieren sich (nur) für sich und ihre Probleme. Deine Aufgabe ist es, ihnen aktiv mitzuteilen, dass du eine Lösung für ihr Problem hast. Und zwar immer und immer wieder. 

Das Gute ist aber, dass es zahlreiche Marketingmaßnahmen gibt, die du nutzen kannst, um möglichst viele Touchpoints, also Berührungspunkte, mit dem potenziellen Kunden zu haben:

Beispiele hierfür sind

  • Content Marketing, also Blogartikel, Podcast-Episode, YouTube-Videos usw.
  • E-Mail Marketing
  • Soziale Netzwerke
  • Website
  • Suchmaschinen wie Google, Pinterest, YouTube usw. 

Diese Marketing-Bausteine hängen natürlich alle irgendwie zusammen. Aber theoretisch kannst du dir raussuchen, was dir am besten gefällt. Denn es kommt eher auf Regelmäßigkeit als darauf an, welchen Kanal du tatsächlich wählst. 

Mehr Informationen hierzu kannst du in den Blogartikeln “Deshalb wirst du mit deinem Online Business nicht einfach sichtbar” oder “Eine gute Kundenreise ist kein Hexenwerk” nachlesen. 

7 Marketing Fehler, die du nicht begehen solltest

Gehe aber bitte nicht davon aus, dass du einfach irgendwie gefunden wirst, ohne dass du dich zeigst. Diesen Marketing Fehler solltest du unbedingt vermeiden.

Je mehr Angebote ich auf die Website stelle, desto leichter kann der Kunde eine Auswahl treffen

Das kannste natürlich so machen, aber dann ist es doof und ein großer Online Marketing Fail! Warum? Weil deine Kund*innen nicht in der Lage sind, aus all deinen Angeboten zu unterscheiden, was genau ihnen gerade jetzt am besten weiterhilft. Es handelt sich also um einen Marketing Irrtum, dass der Kunde leichter eine Lösung findet, wenn du ihm viele Angebote zeigst. Womöglich auch noch mit 3 bis 5 verschiedenen Preismodellen, Paketen oder Basic-, VIP-, Platin-, Gold- und sonstigen Varianten. 

Die Erkenntnis zu diesem Online Marketing Irrtum solltest du als Chance begreifen, ganz genau festzustellen, 

  • mit wem du arbeiten möchtest
  • was genau diese Person benötigt und
  • mit welchem einen Angebot du dieses Problem der Person lösen kannst.

Wenn du mehrere Angebote auf deine Website stellst, besteht auch immer die Gefahr des Bauchladens. Und auch das ist ein weitverbreiteter Marketing Fehler, den gerade Online Business Starter immer wieder machen. Um keine potenziellen Kund*innen auszuschliessen, bieten sie alles mögliche gleichzeitig an. Sie unterliegen dem Marketing Irrtum, dass viel hier viel hilft. 

Wenn du mehr zur richtigen Erstellung von Angeboten lesen möchtest, dann empfehle ich dir den Blogartikel “Angebote richtig erstellen für dein Online-Business: Kein Angebot ist auch keine Lösung”.

Je mehr Marketing Kanäle ich bespiele, desto mehr Kund*innen gewinne ich

Der vielleicht weitverbreitetste Online Marketing Mythos kommt jetzt: Je mehr Marketing Kanäle ich zu bespielen versuche, desto mehr Kund*innen gewinne ich. 

Ich verrate dir etwas: Ich kenne niemanden, der es schafft, alle Online Marketing Kanäle vollständig und mit voller Energie zu bespielen. Wie soll das auch gehen? Du kannst dich als Person schlecht vervielfachen und so bleibt dir faktisch nichts anderes übrig, als Prioritäten zu setzen und Instagram z.B. den Vorzug vor Facebook geben. Oder den Twitter Account links liegen lassen, weil dir die Zeit ausgeht. 

Um diesen Marketing Fail nicht zu begehen, solltest du dir folgende Fragen stellen:

  • Auf welchem Marketing tummeln sich meine potenziellen Kund*innen?
  • Über welche Marketing-Kanäle habe ich schon mal Kund*innen gefunden?
  • Auf welchen Marketing-Kanälen bin ich selbst gerne unterwegs?
  • Welche Marketing-Kanäle lassen sich gut bespielen bzw. kosten mich nicht so viel Energie?

Auch bei diesem Marketing Fehler gilt: Mehr hilft nicht automatisch mehr. Wenn du deine Energie auf 10 Kanäle aufteilst, bleiben für jeden Kanal nur 10%. Teilst du deine Energie auf 4 Kanäle auf, sind es schon 25%. Und hier gilt es natürlich auch, noch mal Prioritäten zu setzen, z.B. in Richtung Website statt Social Media Marketing. Aber dazu gibt es mehr Infos im nächsten Marketing Fail.

Eine Website brauche ich nicht, ich bin ja auf Instagram und Facebook

Wenn du deinen ganzen Content nur für Social Media erstellst, wo deine erstellten Posts eine Halbwertszeit einer Spielfilmlänge oder eines Tagesausfluges haben, verpulverst du da nicht eine Menge Potential?

Es ist eine Fehlvorstellung, dass es ausreicht, nur auf Social Media sichtbar zu sein. Zu kurzlebig, zu unsicher, zu wenig langfristig gedacht.

Wenn du dir aus diesem Blogartikel nur eine einzige Sache mitnimmst, dann bitte die:

Mach deine Website zu deiner Homebase und zu deinem wichtigsten Marketing-Tool!

Auf der Website kann dein potenzieller Kunde theoretisch alles finden, was er von dir braucht: Er kann

  • eine Einführung in dein Thema bekommen
  • dich besser kennenlernen
  • sich über deine Angebote informieren
  • sich ein Bild von deiner Expertise machen
  • Vertrauen zu dir aufbauen und
  • Teil deiner Community werden

Über Instagram oder Facebook sind nur Teile dessen möglich. Glaube also nicht dem Marketing Irrtum, du würdest keine Website benötigen. 

Wenn du mehr über das Potenzial einer guten Website wissen möchtest, dann lies mal hier rein: Deine Website als Homebase für dein Business – deshalb ist sie so wichtig.

Social Media reicht mir, deshalb verzichte ich auf Blogartikel

Glaubst du diesen Marketing Mythos tatsächlich? Dass es ausreicht, einfach fleissig auf Instagram, Facebook und Co. zu posten und du dann keine Blogartikel oder anderen Langzeit-Content brauchst?

Ich kenne überraschend viele Selbständige und Unternehmerinnen, die nicht regelmäßig Blogartikel schreiben oder anderen Longform-Content, wie z.B. Podcast-Episoden oder Videos erstellen. Was ich mich immer frage: Was ist, wenn Mr. Zuckerberg der Hafer sticht und er sich vom deutschen oder europäischen Markt zurückzieht?

Das mag auf den ersten (und vielleicht auch zweiten) Blick unrealistisch sein, aber das Problem ist nicht ganz von der Hand zu weisen. So wurde im Februar 2022 bekannt, dass Meta den Rückzug von Facebook und Instagram aus Europa erwägen soll.

Auf den ersten Blick scheint es also die praktischere Variante zu sein, auf Social Media aktiv zu sein. Man kann direkter in den Austausch mit der Community treten und durch Kommentieren und das Erstellen von Stories auf sich aufmerksam machen. 

Das Ding ist nur: Wenn die Menschen nach einer Lösung für ihr Problem suchen, dann gehen sie nicht auf Instagram & Co. auf die Suche nach der Lösung sondern bei Google, YouTube, Pinterest oder einer anderen Suchmaschine. 

Der Marketing Irrtum, es würde ausreichen, auf Social Media zu posten, führt dazu, dass du nicht gefunden wirst, wenn es tatsächlich um die richtigen Angebote für deine Wunschkund*in geht. Denn nur mit suchmaschinenoptimierten Content kannst du gefunden werden, wenn jemand bei Google seine Frage oder sein Thema eingibt. 

Blogartikel schreiben ist so umfangreich, dafür habe ich keine Zeit

Passend dazu direkt der nächste Marketing Fehler und Achtung, jetzt kommt ein kluger Spruch, mit dem man fast jeden Marketing Irrtum entkräften kann:

Zeit hat man nicht, Zeit nimmt man sich. 

Ich weiß, klingt ein bisschen abgedroschen und ist doch so wahr.

Logisch dauert es länger, einen guten und für Suchmaschinen optimierten Blogartikel zu erstellen, als einen Social Media Post rauszuhauen. Aber der Blogartikel zahlt langfristig auf dein Ziel ein, bei Google gefunden zu werden, du kannst deine Expertise ausführlich zeigen und bekommst außerdem frei Haus Ideen für deine Social Media Posts mitgeliefert. 

Sich jedes Mal etwas Neues für Social Media auszudenken, ist damit hinfällig. Du nimmst deinen Blogartikel und erarbeitest daraus in kürzester Zeit zahlreiche Posts und Snippets für Instagram, LinkedIn und Co. Du hast also mehr Outcome bei ein bisschen Mehrarbeit. 

Die Kunden auf der Website leiten brauche ich nicht, die finden schon alles, was sie brauchen

Niemand hat Zeit, ewig lang auf einer Website rumzusuchen, um sich zurechtzufinden. Es ist also ein absoluter Marketing Fail, wenn du den Kunden zwar über Google oder Social Media auf deine Website schickst, ihn dann aber im Regen stehen lässt

Es ist deine Aufgabe, den Kunden auf der Website zu leiten und ihm aktiv Angebote zu machen, wie er

  • sich noch mehr kostenfreie Informationen zu dem von ihm gesuchten Thema holen kann
  • sich in deine Newsletter-Liste eintragen kann
  • er ein Angebot für 0,00 € finden kann, um deine Arbeit kennenzulernen
  • er auf sich zugeschnittene Angebote findet

usw. 

Als ich noch als Expertin für Pinterest-Marketing unterwegs war, habe ich unglaublich viele schlecht gemachte Website gesehen. Tolles Design zwar, aber wenn es um die Kundenführung ging eine absolute Katastrophe. Und da hilft es auch schon, wenn du dir überlegst, wie du dich auf fremden Websites bewegst. Findest du es da auch nicht hilfreich, wenn du geleitet und quasi “an die Hand” genommen wirst? Niemand hat Lust, nach Informationen und Lösungen zu suchen. Man möchte mit der Nase drauf gestuppst werden. 

Glaub’ also niemanden der sagt, die Kundenreise auf der Website ist nicht wichtig. Das ist ein Marketing Fehler, der dich nicht weiterbringt. 

Schau dir kritisch deine eigene Website an. Funktioniert die Kundenreise dort?

Mehr Informationen rund um die Kundenreise findest du in meinem Artikel “Eine gute Kundenreise ist kein Hexenwerk”. 

Spezialtipp: Um Marketing Fails auf deiner Website zu entgehen, hilft der Blick von außen bzw. von einem Blick einer Nicht-Expertin auf deine Website. 

Fazit

Diese 7 Marketing Fehler kennt fast jeder von uns und dennoch passieren sie uns in der ein oder anderen Form. Das liegt auch an der Tatsache, dass dir jeder Marketer erzählt, dass sein Thema natürlich das wichtigste ist und du das auf keinen Fall vernachlässigen darfst. Bis Ende letzten Jahres hättest du auch von mir noch gehört, dass du “in jedem Fall” auf Pinterest setzen solltest, um mehr Traffic auf deine Website zu bringen 😉. 

Das ist auch nicht ganz falsch, aber hier wirst du keine “nur dieser eine Weg funktioniert”-Parolen hören. Ich halte es für unerlässlich, diese Marketing Fails zu kennen und für sich selbst zu entlarven. Jedes Business ist anders und jeder Mensch hat in seinem Business andere Herausforderungen. 

Falls du den ein oder anderen Online Marketing Fehler erkannt und vielleicht auch Marketing Mythen geglaubt hast: Du bist in bester Gesellschaft! Und falls du dich durch die vielen Dinge, die man eigentlich erledigen sollte und das entstandene Marketingchaos wie gelähmt fühlst, dann sage ich dir auch: Du bist in bester Gesellschaft. 

Und wenn du etwas daran ändern möchtest, dass sich dein Business chaotisch und unstrukturiert anfühlt, dann ist hier mein heißer Tipp:

Eine gute Kundenreise ist kein Hexenwerk

Eine gute Kundenreise ist kein Hexenwerk

Die Kundenreise ist etwas, womit jeder Mensch im Rahmen seiner Selbständigkeit und im Zusammenhang mit dem Online-Business einmal in Berührung kommt. Im Grunde geht es darum, das Verhalten von potenziellen Kunden besser zu verstehen, seine Überlegungen und den Weg bis zu einem Kauf nachzuvollziehen und die entsprechenden Berührungspunkte mit einem Kaufinteressenten bestmöglich zu beeinflussen. 

In diesem Blogartikel erfährst du, wie die Kundenreise genau definiert wird, welches mögliche Touchpoints in der Kundenreise sind, du lernst die verschiedenen Kundenreise-Modelle kennen und erfährst, in welche Phasen sich eine Kundenreise aufteilen lässt. Zum Schluss gebe ich dir auch noch Tipps mit an die Hand, wie du selbst proaktiv die Kundenreise gestalten kannst. 

Die Podcast-Episode „Eine gute Kundenreise ist kein Hexenwerk“ zum Blogartikel

Kundenreise oder Customer Journey

Wenn ich in diesem Blogartikel von der Kundenreise spreche, dann meine ich gleichermaßen auch die Customer Journey. Diese beiden Begriffe können synonym verwendet werden. 

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Die Customer Experience

Die Customer Journey ist ein Bestandteil der Customer Experience. Bei der Customer Experience handelt es sich um den Sammelbegriff für alle Aspekte eines Unternehmens, welche die Wahrnehmung und Gefühle eines Kunden zu diesem Unternehmen beeinflussen. Diese Aspekte formen die allgemein Kundenerfahrung. 

Die Kundenreise: Eine Definition

Die Beeinflussung der Kaufentscheidungen gestaltete sich früher einfacher, da die Berührungspunkte zwischen Unternehmen und Kunde überschaubarer waren. In der Regel ging der Kunde in eine Geschäft, sah sich zwei oder drei mögliche Alternativen eines Artikels an und entschied sich dann für oder gegen eine der Optionen. 

Heute sieht das ganze insofern komplizierter aus, als das der Kunde viel mehr Informationsmöglichkeiten hat. Denn wenn es um eine Kaufentscheidung geht, dann haben wir mehr Optionen, uns über Kaufalternativen zu informieren: Wir können z.B.

  • googlen
  • große Versandhändler aufrufen
  • Websites besuchen
  • Social Media nutzen
  • in Foren nach Tipps fragen usw.

Das bedeutet, dass wir als Kunden extrem gut informiert sein können und es viel mehr Berührungspunkte (sogenannte Touchpoints) gibt, die einen Kunden bezüglich einer Kaufentscheidung beeinflussen können. 

Daher ist es wichtig, die Customer Journey zu kennen, also zu wissen, wie der Kunde zu einer Kaufentscheidung gelangt. Nur wenn die Kundenreise beachtet (und auch beeinflusst) wird, können potenzielle Kunden uns finden und wir die Chance nutzen, gerade unser Produkt, unsere Dienstleistung dem Kunden schmackhaft zu machen.

Die Customer Journey lässt sich also als Reise (engl. “journey”) des potenziellen Kunden über verschiedene Berührungspunkte (engl. “touchpoints”) bis hin zur gewünschten Handlung, in der Regel der Kaufentscheidung, bezeichnen. 

Die verschiedenen Modelle der Kundenreise

Grundsätzlich gibt es verschiedene Modelle, mit der die Kundenreise oder auch ein Funnel abgebildet werden. In diesen Modellen werden also die verschiedenen Phasen der Customer Journey dargestellt. Eines der bekanntesten Modelle, von dem du wahrscheinlich schon einmal gehört hast, ist das sogenannte AIDA-Modell.

Das AIDA-Modell

Das klassische AIDA-Modell setzt sich aus folgenden vier Punkten in der Kundenreise zusammen:

A – Attention: In dieser Phase geht es darum, dass der Kunde auf ein bestimmtes Angebot oder eine Dienstleistung das erste Mal aufmerksam wird.

I – Interest: Der Kunde zeigt Interesse an dem Produkt oder der Dienstleistung. Er wird neugierig. 

D – Desire: Der Kunde entwickelt den Wunsch, das Produkt zu besitzen oder die Dienstleistung in Anspruch zu nehmen. 

A – Action: Der Kunde vollzieht die von ihm gewünschte Handlung, d.h. er kauft das Produkt oder bucht die Dienstleistung. 

Wie bereits oben dargestellt haben Kunden inzwischen aber viel mehr Möglichkeiten, sich über Angebote, Produkte und Dienstleistungen zu informieren. Das AIDA-Modell stößt daher schnell an seine Grenzen

Das ACPRA-Modell

Eine Weiterführung des AIDA-Modells und damit eine zeitgemäßere Variante stellt das ACPRA-Modell dar. Damit lässt sich die Customer Journey in 5 Phase darstellen:

Die 5 Phasen der Customer Journey

Phase 1: Aufmerksamkeit | Optimierungsbedarf erkannt (Awareness)

Phase 2: Interesse | Bedürfnis entwickelt (Consideration)

Phase 3: Kaufentscheidung | Auswahl Angebot (Purchase)

Phase 4: Erfahrungswerte | Weiterer Bedarf (Retention)

Phase 5: Wunsch, Erfahrungswerte zu teilen teilen (Advocacy)

Diese Phasen beschreiben verschiedene Stadien des Kunden, die auch durch unterschiedliche Marketing-Aktivitäten begleitet werden. 

Awareness: Der Kunde erlangt Kenntnis von einem Produkt z.B. durch Social Media, Suchmaschinen wie Google, Pinterest oder YouTube

Consideration: Der Kunde beginnt damit, sich mit dem Produkt zu beschäftigen. Er informiert sich darüber z.B. in Reviews oder Blogartikeln, Newsletter oder Social Media Kanäle

Purchase: In dieser Phase schlägt der Kunde zu, er kauft das Produkt online oder auch vor Ort im Shop.

Retention: Der Kunde behält das Produkt bzw. nutzt die Dienstleistung und wird durch weitere Blogartikel über Tipps rund um Produkt und Dienstleistung informiert, außerdem bekommt er personalisierte Newsletter mit individuellen Angeboten

Advocacy: In dieser Phase sorgst du auch über den Kauf hinaus für weitere Zufriedenheit bei deine*r Kund*in, so dass deren Loyalität gestärkt wird. 

Wie du siehst, gibt es eine Menge Punkte auf der Kundenreise, bei denen du mit deinen Marketing-Aktivitäten in Kontakt mit dem Kunden kommen kannst. Diese Marketingaktivitäten werden auch als Berührungspunkte oder Touchpoints bezeichnet. 

Touchpoints in der Kundenreise

Als Touchpoints werden also die Berührungspunkte des potenziellen Kunden mit dem Unternehmen oder der Marke bezeichnet. Touchpoints können dabei sowohl Marketingmaßnahmen der klassischen Werbung wie

  • Zeitungsanzeigen
  • TV-Werbespots
  • Radio-Werbung usw.

sein als auch Onlinemarketing-Maßnahmen, wie z.B. 

  • E-Mail
  • Soziale Netzwerke
  • Website
  • Newsletter
  • Blogs
  • Suchmaschinen (Google, Pinterest, YouTube) usw.  

Dabei werden diese Berührungspunkte des potenziellen Kunden mit dem Unternehmen zu unterschiedlichen Zeitpunkten unterschiedlich wahrgenommen bzw. auch unterschiedlich wichtig. 

Touchpoints in der Customer Journey

Während der Kunde vor dem Kauf vor allem durch Werbemaßnahmen beeindruckt werden soll, gibt es auch Touchpoints während des Kaufprozesses (Service, ggfls. Verpackung, Rechnungsabwicklung usw.) und nach dem Kauf (Kundenservice, Mitteilung weiterer Angebote, Erfüllung von Qualitätserwartungen), welche die Customer Experience, also die Kundenerfahrung beeinflussen. 

So erstellst du selbst eine Kundenreise 

Um selbst eine Kundenreise für deinen Wunschkunden zu gestalten oder ermitteln zu können, bedarf es einiger Schritte, die du durchlaufen solltest. Dabei geht es vor allem darum herauszufinden, wie der Kunde seine Reise bis zum Kauf erlebt, welche Schritte er durchläuft, welche Kontaktpunkte bestehen und wie er seine Reise wahrnimmt

Recherche und Datensammlung

Um das Kundenerlebnis nachvollziehen zu können, musst du zunächst möglichst viele Informationen darüber sammeln, wie sich eine Person grundsätzlich verhält, um seine Bedürfnisse zu befriedigen. Es gilt also, Daten darüber zu sammeln, was sowohl durch Tracking des Nutzerverhaltens möglich ist (also z.B. Social Media Analytics, E-Mail-Marketing Reports, Web Analyse), als auch durch die Nutzung von Informationen aus Kundenbefragungen.

Kundenavatar erarbeiten

Der nächste Schritt ist die Erarbeitung und Erstellung einer sogenannten buyer personas, eines Kundenavatars. Die Festlegung dieses Kundenavatars ist – auch wenn es sich bei manch’ einer Selbständigen um ein unliebsames Thema zu handeln scheint – unerlässlich und Grundlage jeder Customer Journey Map (dazu gleich mehr). Denn nur wer versteht, sie sein Kunde tickt und sein soll, kann natürlich auch seine Entscheidungen, Gefühle, Denkweisen und Vorgehensweisen verstehen. 

Die wichtigsten Informationen und Eigenschaften dieser fiktiven Person sind:

  • Demografie (Alter, Wohnort, Geschlecht, etc.)
  • Beschäftigungsverhältnis (angestellt oder selbständig etc.)
  • Hintergründe zur Person wie z.B.
  • Erwartungen, Ziele, Emotionen
  • Herausforderungen
  • Einwände bei Kaufentscheidungen usw.

Wie du dir einen Kundenavatar bzw. eine buyer personas erstellst, kannst du im Blogartikel “Deinen einzigartigen Wunschkunden definieren” nachlesen. 

Touchpoints bestimmen

An dieser Stelle wird es besonders spannend, denn wenn du den Kundenavatar erarbeitet hast gilt es, die Berührungspunkte, also die Touchpoints zu bestimmen, an denen die Person mit deinem Angebot in Berührung kommen wird. Um diese Touchpoints entlang der Kundenreise zu ermitteln, kannst du Umfragen, Interviews, Keyword-Recherchen o.ä. nutzen. 

Mögliche Touchpoints können dabei sein:

  • Blogartikel oder Podcast-Episoden
  • Social Media Kanäle
  • Newsletter
  • Landingpages
  • Shop
  • Telefon
  • E-Mail
  • Online-Werbung
  • Social Media Ads 

Tatsächlich hat jede von uns mehr mögliche Touchpoints mit Kunden, als sie wahrscheinlich denkt. Wichtig ist eben, die entsprechenden Touchpoints zum Kundenavatar zu ermitteln. Wie kommen die Kunden an Informationen? Wonach suchen sie? Wo suchen sie? Was hilft ihnen direkt weiter?

Kundenreise visualisieren (Customer Journey Map)

Um die Kundenreise bestmöglich entwickeln zu können, ist das Mapping, also die Visualisierung, ein wichtiger Schritt. Die grafische Darstellung der Kundenreise, auch Customer Journey Map genannt, hilft dabei, die möglichen Berührungspunkte deiner Marke und deines Unternehmens mit dem Kunden leichter erkennbar zu machen. 

Wichtig ist dabei, dass du dir auch die Probleme und Gefühle deines Kundenavatars vergegenwärtigst. 

In der Map, die sich an den fünf Phasen der Customer Journey nach dem ACPRA-Modell orientiert, kannst du verschiedene Aspekt aufnehmen, wie z.B. 

  • die Ausgangsposition des Kunden
  • die Kundenrecherche
  • Zitate von Kunden
  • Gefühle und Emotionen
  • Kanäle bzw. Touchpoints

Hier siehst du ein Beispiel einer stark vereinfachten Customer Journey Map, wie du sie dir selbst erstellen kannst:

Kundenreise Customer Journey Map zum Ausfüllen

Und hier siehst du ein Beispiel einer ausgefüllten Customer Journey Map [Quelle: https://www.computerweekly.com/de/definition/Customer-Journey-Map]

Analysieren und optimieren

Auch bei der Customer Journey gilt es, immer genau hinzuschauen, an welchen Stellen Kunden gegebenenfalls aussteigen, nicht kaufen oder auch wo er sich für Angebot der Konkurrenz entscheidet. 

Deshalb hilft es, die entsprechenden Zahlen zu tracken und sich in seinem Business auch die Zeit zu nehmen, sich regelmäßig zu fragen, ob ein Marketing-Kanal den gewünschten Kundenavatar tatsächlich erreicht, überflüssig ist, ein Berührungspunkt nicht richtig wahrgenommen wird oder die Kundenreise irgendwo ins Stocken gerät. 

Fazit

Die Kundenreise oder auch Customer Journey ist ein wichtiges und umfassendes Marketing-Mittel, um näher an den Wunschkunden heranzurutschen und mit ihm entsprechende Berührungspunkte zu ermitteln und für das eigene Marketing zu nutzen. 

Wenn du dir Hilfe dabei wünscht, deine Kundenreise zu erstellen oder zu verbessern bzw. die entsprechenden Marketing-Aktivitäten und -Bausteine zu überprüfen und zu optimieren, dann nutze mein Programm “Alles im Griff”. In diesem 10-Wochen Programm schauen wir uns deine Website, deine Social-Media-Kanäle, deine Marketing-Aktivitäten ganz genau an, erstellen gemeinsam einen Kundenavatar und bringen Ordnung in dein Marketing-Chaos. 

Klingt super für dich? Dann setze dich jetzt unverbindlich auf die Warteliste und du bekommst alle spannenden Infos zu „Alles im Griff“ in dein Postfach!

Warum passives Einkommen eine Lüge ist

Warum passives Einkommen eine Lüge ist

Das passives Einkommen ein für viele Menschen interessantes Thema ist, sieht man schon an den Google-Ergebnissen: Ca. 1.110.000 Ergebnisse zeigt Google an, wenn man nach “passives Einkommen” sucht. Viele Menschen scheinen sich dafür zu interessieren, möglichst im Schlaf oder während sie Cocktail schlürfend den Winter auf den Seychellen verbringen, das “bling” ihres Kontoweckers zu vernehmen. Doch ist das tatsächlich so einfach? 

Ich zeige dir, warum passives Einkommen eine Lüge ist, warum das mit dem “reich werden ohne viel dafür zu tun” nicht ganz so einfach funktioniert und welche Möglichkeiten es aber dennoch gibt, nicht dauerhaft aktiv für einen Umsatzzuwachs arbeiten zu müssen. 

Podcast-Episode: Passives Einkommen ist eine Lüge – weshalb du trotzdem darüber nachdenken solltest

Was ist passives Einkommen

Was bedeutet passives Einkommen eigentlich? Wikipedia schreibt hierzu: “Passives Einkommen ist Einkommen, das automatisch mit minimalen Arbeitsaufwand verdient oder erhalten werden kann. Es wird als progressives passives Einkommen bezeichnet, wenn der Verdiener wenig Aufwand aufwendet, um das Einkommen zu steigern.”

Einfach ausgedrückt bedeutet es, dass – im Gegensatz zu aktivem Einkommen – der Verdiener nicht seine Arbeitsleistung im direkten Gegensatz zum Erhalt von Einkommen einsetzt. Aktives Einkommen bedeutet also Arbeitseinsatz = Geldertrag. Bei passivem Einkommen gibt es auch Geldeinnahmen, ohne dass direkt ein Arbeitseinsatz gegengerechnet werden muss. 

Wie bei der Wikipedia-Definition aber schon deutlich wird, geht es auch hier nicht ohne Arbeitsaufwand. Der Unterschied ist lediglich die Stetigkeit des Arbeitsaufwandes.

Die Lüge vom passiven Einkommen und Geld verdienen im Schlaf

Ist also die Rede von passivem Einkommen, dann denken viele an “Geld verdienen im Schlaf” und das sie nichts dafür tun müssen, das Geld in ihre Kassen gespült wird. 

Dem ist aber nicht so, denn auch bei passiven Einkommensquellen muss zunächst eine aktive Arbeitsleistung erbracht werden. Es muss also ein gewisser Aufwand betrieben werden, damit das passive Einkommen entstehen kann. 

Vorteile von passivem Einkommen

Dennoch hat das Erschließen einer passiven Einkommensquelle mehrere Vorteile:

Unabhängigkeit

Beim passiven Einkommen findet ein solcher Austausch nicht unmittelbar statt. Passives Einkommen ist schon mit weniger zeitlichem Aufwand, der auch noch zeitlich unabhängig erbracht werden kann, erreichbar. Ein fester Arbeitsplatz oder festgelegte Zeiten sind hierfür nicht notwendig, so dass die Erschließung einer passiven Einkommensquelle theoretisch von überall und zu jeder Zeit stattfinden kann. 

Außerdem sind Höhe und Dauer der passiven Einkommensquelle im Gegensatz zu aktivem Einkommen nicht festgelegt.

Sicherheit

Der Aufbau einer zuverlässigen passiven Einkommensquelle als zusätzliches Umsatzstandbein bietet mehr Sicherheit. So kann ein zusätzliches Einkommen erwirtschaftet werden, was wiederum zur Erwirtschaftung einer soliden Altersvorsorge genutzt werden kann. Passives Einkommen eignet sich hervorragend zum Vermögensaufbau. 

Freiheit

Mehr Einkommen, für das keine direkte (zeitliche) Gegenleistung erbracht werden muss, bedeutet auch mehr Freiheit und Freizeit, die zum Beispiel mit der Familie verbracht oder für Hobbies genutzt werden kann. Auch die Freiheit dank passivem Einkommen selbstbestimmter arbeiten zu können, darf nicht unterschätzt werden.

Beispiele für passives Einkommen

Was sind denn nun gute Möglichkeiten, um passives Einkommen zu generieren?

Es gibt eine Menge Möglichkeiten, passives Einkommen zu erwirtschaften. Hier möchte ich nur die 3 interessantesten Möglichkeiten für Online-Unternehmer*innen nennen. Darüber hinaus gibt es aber auch weitere Arten von passivem Einkommen, denn mit den Jahren wachsen die Möglichkeiten, passives Einkommen zu generieren, stetig.

Affiliate-Marketing

Wenn du eine Website hast, einen Blog, YouTube-Kanal oder auch Social Media Kanäle wie z.B. Instagram betreibst, dann kann Affiliate-Marketing eine gute Möglichkeit für passives Einkommen sein. 

Beim Affiliate-Marketing machst du Werbung für das Produkt oder die Dienstleistung einer anderen Person. Du empfiehlst sie z.B. deinen Newsletter-Leser*innen, sprichst auf Instagram darüber oder verweist in deinem Blogartikel auf das Produkt des oder der anderen Unternehmer*in. 

Wenn nun jemand über deinen personalisierten Link kauft, dann bekommst du eine Provision in Höhe eines bestimmten Prozentsatzes von Angebots- bzw. Produktverkaufspreis.

Wichtig ist, dass die von dir beworbenen Produkte zu dir und deinem Business passen, ohne das sie deine eigenen Einkommensquellen beschneiden. Du solltest nur Produkte empfehlen, die du kennst bzw. die du auch selbst nutzen würdest, um deine Glaubwürdigkeit zu erhalten. 

Wie du siehst, musst du aber auch hier aktiv werden, also das Produkt empfehlen, um passives Einkommen durch Affiliate-Marketing erzielen zu können. Dennoch ist dein Aufwand sehr viel kleiner als der des Angebotserstellers. 

Onlinekurse und digitale Produkte

Das ist wohl der Klassiker, wenn an passives Einkommen im Online-Business gedacht wird. Einmal einen tollen Onlinekurs oder ein E-Book erstellt, spült es dir im besten Falle ohne viel Zutun dauerhaft Geld in die Kasse. 

Auch hier ist aber nicht zu vergessen, dass ein Onlinekurs zunächst erstellt werden muss, d.h. er muss konzipiert und erstellt werden und danach muss er vermarktet werden. Im besten Falle führst du den Onlinekurs – bevor du ihn dann als passive Einkommensquelle automatisiert vertreibst – in der Beta-Version live durch, um ihn zu entwickeln und zu erproben. 

Bevor also ein eLearning-Produkt wie ein Onlinekurs, ein automatisiertes Webinar, eine Masterclass oder sonstige digitale Produkte passives Einkommen erzielen können, ist auch hier eine aktive Arbeitsleistung von teilweise nicht geringem Aufwand zu erbringen. Erst wenn das Produkt entsprechend erstellt und vermarktet wurde, kann eine tolle passive Einkommensquelle entstehen. 

Standardisierte Produkte

Wenn du Expert*in in einer bestimmten Nische bist und deine Produkte bisher nur aktiv angeboten hast, überprüfe mal, ob sich hier nicht auch passives Einkommen erzielen lässt. Beispielsweise kannst du 

  • als Fotograf*in deine Bilder auch auf Plattformen für Stockfotos anbieten
  • sonstige Bilder als Postkarten oder Plakate verkaufen
  • ein Buch schreiben und über Amazon vertreiben
  • Website-Themes oder Plugins erstellen
  • bezahlten Audio-Content, wie z.B. Meditationen erstellen usw.

Hier gilt es, über den Tellerrand zu schauen, welche Produkte du schon aktiv verkaufst und wie du eventuelle auch mit einmaligen Arbeitsaufwand ein passives Einkommen damit erzielen kannst. 

Zusatztipp

Die Altersvorsorge ist ein großes Thema. Natürlich und vor allem auch für uns Selbständige und Unternehmer*innen. Auch hier gibt es aber Möglichkeiten, durch z.B. Investitionen in Wertpapiere passives Einkommen zu erzielen. 

So kannst du durch Investition in Aktien, ETFs oder andere Wertpapiere Anteile an Unternehmen kaufen. Wenn diese dann gewinnbringend wirtschaften, entsteht ein passives Einkommen durch Dividende oder den Verkauf des Wertpapiers zu einem höheren Aktienkurs. 

Inzwischen sind bei ETFs auch Sparpläne möglich, so dass du kein Startkapital benötigst, um direkt in Aktien investieren zu können. Wichtig dabei (und Achtung, ich bin kein Aktienprofi!): Du solltest keine Konsumschulden haben, bevor du Geld in Aktien anlegst.

Außerdem sind gerade ETFs nicht auf kurzfristige Anlagestrategien ausgelegt. Sie können dir aber bei regelmäßiger Einzahlungen eine ordentliche Rendite bescheren und somit ein passives Einkommen bescheren, indem du dich nur einmal mit deiner Anlagestrategie und deinem Portfolio beschäftigst. Mehr Informationen rund um ETFs und ETF-Grundlagen für Einsteigerinnen bekommst du z.B. bei justETF.

Eigenschaften von Produkten oder Dienstleistungen, die passives Einkommen erbringen

Die Eigenschaften von Produkten und Dienstleistungen, die sich für das Generieren von passivem Einkommen eignen, sind vor allem

  • vielfache oder unbegrenzte Verkäuflichkeit
  • geringer Aktualisierungsaufwand (v.a. bei digitalen Produkten)
  • geringe Konkurrenz
  • Vertrieb ist automatisierbar
  • Zeitlosigkeit des Produkts oder der Dienstleistung
  • es ist keine 1:1-Betreuung notwendig

Fazit

Passives Einkommen klingt vor allem dann nach einer Lüge, wenn nicht miterwähnt wird, dass dafür zunächst eine aktive Arbeitsleistung erforderlich ist. Diese kann unterschiedlich groß ausfallen, ist aber dennoch notwendig, um den Einkommensstrom aus passivem Einkommen starten zu können.

Passives Einkommen zu erzielen hat aber auch insbesondere den Vorteil, dass nicht mehr Zeit gegen Geld gerechnet werden muss und ein (zusätzlicher) Verdienst auch dann möglich ist, wenn du kein Zeitinvest einbringst. Aus diesem Grunde ist es eine gute Idee, zur richtigen Zeit auch die Möglichkeit passiven Einkommens ins Auge zu fassen und eine entsprechende Einkommensquelle zu erschließen.

Wenn du dir Unterstützung hierbei wünscht, dann sprich mich sehr gerne an oder komm in mein 10-Wochen-Programm „Alles im Griff“, wo wir auch über diese Möglichkeit für dich sprechen.