3 schnelle Tipps gegen Prokrastination – das hilft gegen das akute Nichtstun

3 schnelle Tipps gegen Prokrastination – das hilft gegen das akute Nichtstun

Unliebsame Dinge auf morgen verschieben, das kennt wohl jeder von uns. Das ist auch sehr menschlich, denn natürlich beschäftigt man sich lieber mit Dingen, an denen man selber Freude hat. Manchmal kommt man aber grundsätzlich nicht ins Tun – dann hat einen ein heftiger Fall von Aufschieberitis erwischt und nichts geht mehr.

Was Prokrastination überhaupt ist, warum sie auftritt und was du konkret gegen Prokrastination tun kannst, erfährst du in diesem Blogartikel.

Podcast-Episode zum Blogartikel: 3 Tipps gegen Prokrastination

Was ist Prokrastination überhaupt?

Was ist Prokrastination eigentlich genau? Definiert wird Prokrastination als wissenschaftliche Bezeichnung für pathologisches Aufschiebeverhalten. Dabei ist Prokrastination eine ernstzunehmenden Arbeitsstörung und kann sowohl private Alltagsaktivitäten als auch schulische, akademische und berufliche Tätigkeiten betreffen [Quelle: Uni Münster – Prokrastination].

Nun ist nicht jede Unlust, eine Aufgabe im Job zu erledigen, als unter einen Fall der Prokrastination zu fassen. Und meist liegt auch kein Ausmaß an Aufschieberitis vor, das auf eine ernstzunehmende Arbeitsstörung hinweisen würde. Denn das würde bedeuten, dass man erheblich unter der Aufschieberitis leidet und schwerwiegende Folgen drohen, z.B. das Scheitern einer Arbeitsbeziehung. Insofern liegt bei uns wohl häufiger eine Art von Faulheit bzw. Unlust als tatsächlich Prokrastination vor. 

Warum gibt es Prokrastination überhaupt?

Was passiert denn eigentlich im Körper, insbesondere im Gehirn, im Falle der Prokrastination? Denn tatsächlich hängt die Neigung dazu, Dinge aufzuschieben und sich ablenken zu lassen, maßgeblich mit unserem Gehirn zusammen. 

So hat eine Studie der Ruhr-Universität Bochum ergeben, dass eine signifikante negative Korrelation zwischen der entscheidungsbezogenen Handlungsorientierung (AOD) und dem Volumen der Amygdala besteht. Die Amygdala wird auch als Mandelkern bezeichnet und ist eine paarig angelegte neokortikale Struktur des limbischen Systems. Sie ist an emotionalen Reaktionen sowie der Speicherung von Gedächtnisinhalten beteiligt [Quelle: kenhub.com].

Die Wissenschaftler haben im Rahmen der Studie geschlussfolgert, dass Menschen die möglichen negativen Folgen ihrer Handlungen zu vermeiden versuchen, indem sie nichts tun. 

Dies entspricht der grundlegenden Funktion des Gehirns, uns vor Stress und Gefahren schützen zu wollen. 

Hilfe gegen Prokrastination - das kannst du tun, wenn du unter akuter Unlust im Business leidest

Bedeutet das also, dass wir gegen Prokrastination oder die Unlust, Dinge zu erledigen, nichts tun können?

Tipp No. 1 gegen Prokrastination: Prioritäten setzen – aber sinnvoll

Diesen Tipp wirst du vermutlich öfter im Zusammenhang mit Prokrastination oder Aufschieberitis lesen: Setze einfach deine Prioritäten und dann wird das schon 🙄.

Tja, ganz so einfach ist es nicht und ich bin mir sicher, dass auch und vor allem Menschen, die unter Aufschieberitis leiden, sich schwer damit tun, Prioritäten zu setzen. Denn es fällt ihnen mitunter unendlich schwer, sich zu entscheiden, was tatsächlich wichtig ist und einer Priorität bedarf.  

Kleiner Klugscheißer-Move an dieser Stelle: Prioritäten als Mehrzahl gibt es nicht. Man kann nur einer Sache den Vortritt gewähren – also eine Priorität setzen. Dennoch sehe ich ein, dass umgangssprachlich von Prioritäten – besser wäre Reihenfolge oder Rangliste – gesprochen wird. 

Wie also schafft man es jetzt, tatsächlich sinnvoll eine Priorität und eine Liste der wichtigsten Dinge festzulegen? 

Ich rate meinen Kundinnen dazu, sich zu überlegen, welche Handlung sie in ihrem Marketing und ihrem Business wirklich weiterbringt. Damit fallen wahrscheinlich schon 50% aller Möglichkeiten raus, denn “irgendwann mal ein Buch schreiben” und “neue Reels für Instagram drehen” ist wahrscheinlich ad hoc nicht wirklich wichtig. 

Stell dir also folgende Frage:

Welche Aufgabe sollte ich erfüllen, damit ich den nächsten Schritt in meinem Business gehen kann?

Um diese Frage abschließend beantworten zu können, musst du unbedingt darauf achten, dass du den Überblick über all die Dinge hast, die du meinst erledigen zu müssen. Schreibe also zunächst alles auf, was überhaupt zu tun ist. Jede einzelne kleine Aufgabe, die dir in den Sinn kommt. Ob du das auf dem Papier oder in einem Online-Tool machst, ist dabei ganz gleich. 

Dann clusterst du die Aufgaben in kurzfristige und langfristige Aufgaben und überlegst dir, was jetzt gerade die wichtigste Aufgabe ist, die unbedingt zu erledigen ist. 

Ich bin mir sicher, das bekommst du hin, wenn du dir die Zeit nimmst, wirklich darüber nachzudenken. Ein Fehler wäre nämlich, dieses Thema im ärgsten Stress anzugehen. Mach das vielleicht besser morgens, wenn du gerade aufgestanden bist. Nimm dir die Stunde Zeit, alles zusammenzutragen, schließe die Augen und überlege ganz in Ruhe, was jetzt gerade unbedingt gemacht werden muss, weil es dich weiterbringt. 

Dir fallen mehrere Dinge ein, die sich in den Vordergrund drängen wollen? Dann mach das 2er-Wechselspiel und überprüfe immer zwei Dinge gegeneinander: Welche dieser beiden Aufgaben ist wichtiger? So kannst du dir Schritt-für-Schritt eine Rangfolge erarbeiten. 

Wenn du mehr darüber lesen möchtest, wie du Prioritäten im Business richtig setzen kannst, dann empfehle ich dir meinen ausführlichen Blogartikel mit Podcast-Episode dazu: Prioritäten richtig setzen im Business – so geht’s ganz leicht.

Tipp No. 2 gegen Prokrastination: So isst man einen Elefanten

Du wunderst dich vielleicht über die Aussage “So isst man einen Elefanten”. Wie soll diese Frage gegen Prokrastination helfen?

Diese Aussage ist eine Abwandlung eines Sprichwortes, bei dem es heißt: “Wie isst man einen Elefanten?” und die Antwort dazu lautet “Stück für Stück” oder “Scheibe für Scheibe”. Klingt vielleicht ein bisschen makaber, zugegeben. 

Dennoch kann ich dir sagen, mit großen Aufgaben ist es genauso: 

Wenn du mich fragst, wie du eine große Aufgabe, wie z.B. das Erstellen einer neuen Website oder den Start eines Podcasts angehen sollst, dann sage ich dir: Stück für Stück bzw. Schritt für Schritt. 

Eine große Aufgabe in viele kleine Aufgaben zu unterteilen, ist das ganze Geheimnis. So nimmst du der großen Aufgabe den Schrecken, die sie vielleicht bei dir auslösen kann. Das Gefühl, dass es zu viel ist und überhaupt nicht machbar. 

Wenn du eine große Aufgabe in viele kleine Aufgaben aufteilst, dann kannst du hinter diese kleineren Aufgaben schneller einen Haken setzen. Das wiederum schafft den positiven Effekt der Bestätigung im Sinne von “geht doch”. 

Also, schnapp dir deine Riesenaufgaben und zerteile sie in sinnvolle kleine Aufgaben- oder Arbeitsschritte. Und dann leg los.

Tipp No. 3 gegen Prokrastination: Tagesziele setzen

Dieser Tipp ist mein persönlicher Gamechanger gewesen und ist es immer noch Tag für Tag: Tagesziele setzen. 

Das bedeutet übrigens nicht, dass du keine Wochen-, Monats- und Jahresziele haben solltest. 

Tagesziele setzen bedeutet vielmehr, dass du dich jeden Tag hinsetzt und bestimmst, was heute, an diesem Tag, wirklich wichtig ist. Du bestimmst, welche Aufgaben du heute erledigen solltest, um deinem nächsten größeren Ziel einen Schritt näher zu kommen. Du fragst dich, wie du heute deine Priorität(en) setzen solltest bzw. wie die Rangfolge der Aufgaben heute aussieht.

Tagesziele setzen hilft deshalb gegen Prokrastination, weil du dir deine einzelnen kleineren Aufgaben vergegenwärtigt und sie im Bezug auf Sinnhaftigkeit und Wichtigkeit noch einmal überprüfst. 

Vielleicht hast du jetzt den Einwand, dass dich eine Tagesplanung oder Tagesziele setzen zu viel Zeit kostet. Du möchtest diese Zeit lieber einsparen und deshalb mit Wochenzielen arbeiten. 

Meine Erfahrung ist jedoch, dass mir der klare Tagesplan mit den Tageszielen enorm viel Zeit erspart. Denn tatsächlich kostet mich die Tagesplanung vielleicht 10 Minuten. Dafür brauche ich nicht öfter am Tag überlegen, was noch wichtig ist. Ich mache mir diese Gedanken 1x und dann arbeite ich ab. Nicht sexy, aber wirkungsvoll.

Und so geht’s:

Drucke dir die Ziele-Liste ein paar Mal aus. Dann schnappst du dir einen ruhigen Moment am Morgen und ein leckeres Heißgetränk und atmest 2x durch (wichtig!). Schau in deinen Kalender, was heute an Terminen und Erledigungen ansteht (doppel-wichtig!).

Dann schreibst du dir deine drei wichtigsten Ziele für den Tag auf. Das können drei Projekte sein oder auch Teilziele davon. Diese bestimmen deine Tagesplanung. Achte dabei aber unbedingt darauf, dass die Machbarkeit dieser drei Ziele auf deine freien zeitlichen Kapazitäten abgestimmt ist. Wie gesagt: Da hilft ein Blick in den Kalender!

Diese drei Ziele untergliederst du dann in drei Unterziele bzw. drei Aufgaben. Als Beispiele:

  1. Ziel: Blogartikel schreiben. Deine Unterziele könnten dann sein: Keywordrecherche, Grobfassung Text und Beitragsgrafik erstellen
  2. Ziel: Administration. Deine Unterziele könnten dann sein: Zero Inbox, Email an Kundin beantworten, Schreibtisch aufräumen
  3. Ziel: „Alles im Griff“-Promo: Die Unterziele könnten dann sein: Wartelisten-Landeseite überarbeiten, Automation überprüfen, Instagram-Post erstellen

Tipp: Nutze am Anfang eher kleinere Unterziele, um wirklich die Übersicht zu behalten und die positiven Effekte der Ziele-Liste (abhaken ✔) auszunutzen

Wichtig dabei ist: Es geht nicht darum, dass du jeden Tag alle Ziele oder Unterziele erledigst. Diese können dich bei größeren Zielen oder Projekten länger begleiten. Oder die Unterziele eines einzelnen langfristigen Ziels verändern sich immer wieder. 

Wenn du ein Ziel an einem Tag nicht hast erledigen oder erreichen können, dann darfst und sollst du es auf den nächsten Tag übertragen.

Achte nur hier darauf, dass du dir nicht immer nur die happy pieces zuschusterst, sondern auch die ungeliebten Aufgaben auf der Ziele-Liste landen. Sonst häufen die sich an und dann wird es schwerer, sie wieder loszuwerden 🙂

Fülle diese Ziele-Liste jeden Tag, an dem du in oder an deinem Business arbeitest, aus. Und bleib dran, auch wenn es zunächst mit dem Haken-Setzen nicht so gut klappt. Ich verspreche dir, wenn du das mindestens 15 Tage durchziehst, merkst du einen krassen Anti-Prokrastinations-pro-Produktivitäts-Boost!

Denn die Ziele-Liste ist mein absoluter Winner-Tipp in Sachen Aufschieberitis bzw. Nichtstun. 

Fazit

Wir alle haben das Gefühl, unter Prokrastination oder Aufschieberitis zu leiden. Tatsächlich ist es aber in der Regel keine ernstzunehmende Arbeitsstörung, unter der wir leiden. Vielmehr haben wir oftmals einfach keine Lust, entweder weil die Aufgaben zu groß oder schlichtweg zu viel sind. Und das ist normal und okay so. Mit den 3 genannten Tipps kannst du gegen Unlust und Aufschieberitis angehen. Viel Erfolg beim Umsetzen dieser Tipps!

Und wenn du merkst, dass es bei dir trotzdem nicht so klappen will und du nicht in die Umsetzung kommst, dann sprich mich gerne an. Schreib mir einfach eine E-Mail und wir schauen in einem kostenlosen 15-minütigen Gespräch, wie ich dir helfen kann: info@silkeschoenweger.com

11 hilfreiche Online Marketing Tools, die ich für mein Business nutze

11 hilfreiche Online Marketing Tools, die ich für mein Business nutze

Hier findest du eine Liste von Online Marketing Tools, die ich teilweise schon seit Beginn meiner Selbständigkeit für mein Business nutze. Ich bin mir sicher, während ich diesen Blogartikel schreibe, fallen mir nach und nach immer noch mehr Online Marketing Tools ein, die mir – und vielleicht auch bald dir – das Leben erleichtern. 

Wichtig vorab: Die folgenden Tools sind meine ganz persönlichen Lieblingstools. Es müssen nicht auch deine Lieblingstools sein oder werden. Aber vielleicht ist die ein oder andere Idee dabei, welches Tool du dir mal genauer anschauen könntest. 

Die Podcast-Episode zum Blogartikel: 11 hilfreiche Online Marketing Tools für dein Business

Bei fast jedem Online Marketing Tool gibt es inzwischen die Möglichkeit, einen kostenlosen Trial zu nutzen. Mache von dieser Möglichkeit unbedingt Gebrauch, damit du ohne vorher Geld auszugeben feststellen kannst, ob du mit einem Tool und seiner Benutzeroberfläche überhaupt zurechtkommst oder dich überhaupt nicht wohl fühlst. 

In wenigen Fällen handelt es sich bei den Links um Affiliate-Links, d.h. wenn du über die Links mit dem * kaufst, dann bekomme ich ein kleines Dankeschön, für dich ändert sich am Preis aber nichts. Ich empfehle nur Tools oder Produkte, die ich selbst nutze und von denen ich überzeugt bin. Super dolles Indianerehrenwort! 

Trello

Mein absolutes Lieblingstool für meine Organisation. Seitdem ich die 1-Minute To Do List von Linnenberger für mich entdeckt habe (dickes Shoutout an dieser Stelle an Claudia Kauscheder und ihr Abenteuer Home-Office), kann ich mir ein Business-Leben ohne Trello nicht mehr vorstellen. 

Trello ist ein digitales Marketing Tool, welches dich dabei unterstützt, deine Aufgaben und Projekte sinnvoll zu strukturieren und zu planen. Das geht alleine, aber auch im Team sehr gut mit Trello. 

Du arbeitest in Trello mit Boards, Listen und Karten und kannst dein Trello dank zusätzlicher Features und Power-Ups ganz auf dich und deine Bedürfnisse anpassen. 
Um das volle Potential von Trello nutzen zu können, rate ich aber dringend dazu, mindestens einen Einsteigerkurs zu machen, um die grundlegenden Funktionen und Möglichkeiten von Trello zu verstehen. Hier geht’s direkt zum Tool: Trello und hier kommst du zum Kurs “Selbstmanagement mit Trello”* von Claudia Kauscheder.

Trello

ActiveCampaign

ActiveCampaign ist das E-Mail-Marketing-Tool meiner Wahl. Mit ActiveCampaign schreibe ich nicht nur meinen wöchentlichen Newsletter, den du hoffentlich schon jede Woche bekommst?!

Wie, du bist noch nicht angemeldet? Dann aber schnell:

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Auch die Marketing-Automationen rund um mein kostenloses Angebot, Webinare, sowie Launch-E-Mails kann ich über dieses Tool zuverlässig steuern. 

Ich mag, dass ActiveCampaign tagbasiert arbeitet und ich jederzeit die Möglichkeit habe, durch sinnvolle Selektion meiner Gesamtliste auch nur einen Teil der Personen anzusprechen. 

Das Wichtigste ist und bleibt für mich persönlich aber der Newsletter. In einem meiner vorherigen Blogartikel bekommst du übrigens alle wichtigen Infos rund um das E-Mail Marketing und den Newsletter Aufbau. Prädikat: lesenswert!

Und hier geht’s direkt zu ActiveCampaign.

ActiveCampaign

WordPress mit Divi

Tjaaaaaa ohne dieses Online Marketing Tool – wenn auch nicht zwangsweise in dieser Kombination – geht nichts. WordPress ist ein freies Content-Management-System und wurde ursprünglich für Weblogs programmiert. Es ist ein Open-Source-Programm, mit dem du dir deine Website erstellen kannst. 

Das muss nicht zwangsläufig mit dem Theme Divi passieren. Als ich mir jedoch vor über drei Jahren meine Website selbst erstellt habe, war Divi das Theme für WordPress, welches mir von vielen Seiten empfohlen wurde. Deshalb habe ich mich sowohl in WordPress als auch in Divi eingearbeitet und möchte es auch nicht mehr missen. 

Natürlich kannst du WordPress als CMS auch mit vielen anderen, ggfs. leichteren Themes verwenden. Lass dich da aber unbedingt beraten, wenn du dich damit nicht so genau auskennst, damit du das für dich optimale Theme nutzt, mit dem du dann auch zurechtkommst. 

Ich halte tatsächlich viel davon, zumindest einen Teil der Website, z.B. den Blog, selbst gestalten zu können. So bist du nicht ausschließlich von einem Webdesigner abhängig und musst nicht wegen jeder Kleinigkeit um Hilfe bitten. Außerdem solltest du wissen, wie du Landingpages erstellen kannst. 

Und falls du jetzt fragst, was mit Baukastensystem wie z.B. Jimdo oder Wix ist: Jop, kannste machen. Ich würde es dir aber ehrlich gesagt nicht empfehlen, denn ich fürchte, du wirst früher oder später an Grenzen stoßen. Mit einer WordPress-Installation kann dir das praktisch nicht passieren. 


Hier geht’s direkt zu WordPress (Achtung: wordpress.org – nicht wordpress.com nutzen!)

WordPress (hier mit Themes-Übersicht)

Lastpass

Safety first! Seitdem ich mit Kunden-Logins arbeite, war mir super wichtig, dass ich einen Passwort-Manager habe, auf den ich mich wirklich verlassen kann. Den habe ich mit Lastpass gefunden. 

Warum gerade Lastpass? Um ehrlich zu sein, habe ich es auf Empfehlung hin genutzt. Mir war der Passwort-Manager an sich relativ egal. Übersichtlich sollte er sein und wenn möglich preisgünstig. 

Lastpass tut, was es tun soll: Es schützt meine Passwörter und das einzige, was ich schaffen muss, ist mir mein Master Passwort zu merken. Das bekomme ich noch so gerade hin 😊 Naja und außerdem gibt’s den Notfall-Button, wenn man es mal tatsächlich vergessen sollte.

Aufgrund der zahlreichen Passwörter, die ich für die Online Marketing Tools und auch privat brauche, habe ich inzwischen auf die Business-Variante upgegradet und es noch nicht bereut. Damit kann ich von noch mehr Endgeräten LastPass nutzen, was ich ausgesprochen nützlich finde. Denn man sollte ja nie und zwar wirklich NIE Passwörter im Browser speichern.

Hier geht’s direkt zu LastPass

LastPass

Canva

Ich bin überhaupt nicht kreativ. Jedenfalls ist mir das jahrelang erfolgreich eingeredet worden. Aber was soll ich sagen? Mit Canva bekomme sogar ich halbwegs brauchbare und ansehnliche Grafiken hin und das mit steigender Erfahrung und Übung (und vielen hilfreichen Tipps meiner Business-Mitstreiterinnen) auch in immer kürzerer Zeit. 

Hier hat sicher meine Erfahrung bei der Pin-Grafikerstellung geholfen. Inzwischen nutze ich Canva für alles, was mit Grafiken zu tun hat: Grafiken für Blogartikel, Social-Media-Posts, für meine Angebote, für private Einladungen und vieles mehr. 

Canva ist ein Grafik-Tool für Nichtgrafiker:innen und sehr einfach und intuitiv anwendbar. 

In Verbindung mit meiner Membership bei Darlingstock* brauche ich mir auch keine Gedanken mehr zu machen, dass die Fotos, die ich für meine Grafiken verwenden, entweder schon von 102323123 anderen Content-Creators verwendet wurde oder irgendwie lizenziert sind und ich eine Abmahnung kassieren könnte.

Hier geht’s direkt zu Canva

Canva

Slack

Slack und ich… Das ist ehrlich gesagt so eine Mischliebe. Oftmals finde ich es richtig großartig. Mit meinem Business-Buddy tausche ich mich z.B. die meiste Zeit über Slack aus. 

Slack ist ein webbasierter Instant-Messaging-Dienst zur Kommunikation innerhalb von Arbeitsgruppen oder Teams. Ich mag diese Möglichkeit der Kommunikation grundsätzlich, auch wenn ich oftmals das Gefühl habe, dass bei der Übersichtlichkeit noch Luft nach oben ist. 

Trotzdem ist mir bisher noch kein vergleichbarer Dienst unter die Augen gekommen, weshalb ich Slack nach wie vor zur Kommunikation mit meinen MasterMind-Kolleginnen und mit den Teilnehmerinnen meines Online-Programms “Alles im Griff” nutze – und das funktioniert auch sehr gut. Vor allem dann, wenn man keine Facebook-Gruppe als Alternative nutzen möchte. 

Hier geht’s direkt zu Slack

Slack

Mindmeister

Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass mein Schwager die Hochzeit mit meiner Schwester mittels einer Mindmap geplant hat. Klingt nicht romantisch, war aber im Nachhinein betrachtet höchst effizient und stress-sparend. Damals habe ich das Konzept des Mindmappings noch nicht für mich verstanden und konnte überhaupt nicht nachvollziehen, was er da tut. 

Dann habe ich 2021 mit Gordon Schönwälder von den Podcast-Helden zusammengearbeitet und mit ihm meinen ersten Podcast “Pin Your Podcast” (Ruhe in Frieden, kleiner Podcast 😉) entwickelt. Er nutzte dafür das Tool Mindmeister und ich war mega begeistert. 

Auch für meinen jetzigen Podcast “ALLES IM GRIFF im Online Marketing” habe ich Mindmeister genutzt, als ich mir über Ziel, Zielgruppe, Keywords, Format, Beschreibungen, den Redaktionsplan, Pitch, Cover etc. Gedanken gemacht habe. 

Seitdem arbeite ich selbst ganz viel mit Mindmeister, z.B. für die Entwicklung von Ideen, für Projekte, für’s Blogartikel-Brainstorming, für die Zusammenarbeit mit Kundinnen im Rahmen meines Programms “Alles im Griff” und bald auch für mein Umsetzungscoaching (coming soon!). 

Das Mindmapping hat den ganz großen Vorteil, dass auch ihr mir mal zugestehe, alle meine Ideen und Überlegungen ungefiltert niederzuschreiben, da ich sie im Nachgang super sortieren und clustern kann. 

Zu Mindmeister bin ich über Gordon gekommen – es gibt sicher auch eine Menge anderer guter Mindmapping-Tools. Ich mag aber das übersichtliche und aus meiner Sicht ansprechende Design von Mindmeister, deshalb ist dieses das Mindmapping-Tool meiner Wahl.

Hier geht’s direkt zu Mindmeister.

Mindmeister

Google Drive

Ich bin eine große Freundin von den Google Tools, so auch von Google Drive. Google Drive ist dein Cloud-Speicher, mit dem du auch ganz leicht Dateien freigeben kannst. 

Ich nutze es unter anderem für den Austausch von Dateien aller Art mit Kundinnen und Business-Kolleginnen. Außerdem speichere ich dort meine Blogartikel und sonstige Dokumente, damit ich von allen möglichen Endgeräten darauf zugreifen und daran weiterarbeiten kann. 

An dieser Stelle noch ein Tipp: Aus eigener Erfahrung ist es sinnvoll, Blogartikel nicht direkt in WordPress zu schreiben, sondern in einer externen Datei zu sichern. Dabei ist fast egal, ob du ein Word-Dokument nutzt oder wie z.B. ich ein Google Drive Doc. 

Der große Vorteil für mich ist eben, dass ich auch zwischen PC und Laptop switchen kann, ohne dass ich vorher umständlich Dateien hin- und herschieben muss. 

Wie du zu Google kommst, weißt du sicher… 😉 Ansonsten bitte hier lang: Google Drive

Google Drive

Google Analytics

Apropos Google… Ja, ich nutze Google Analytics. Und ja, ich habe sogar einen Kurs dafür gemacht, wie man die Zahlen von Google Analytics trackt, auswertet und seine Schlüsse daraus zieht. Dafür kann ich den Kurs von Karin Crvtila von Tiladigital empfehlen.

Ich bin niemand, der sich sklavisch an den Zahlen von Google Analytics festhält. Dennoch ist es interessant zu sehen, welche Marketing-Zahlen es gibt, wie man sie interpretieren kann und wie du vor allem durch das Lesen dieser Zahlen dein Marketing beeinflussen und sie für dein Wachstum nutzen kannst. 

Google Analytics bietet mir die Möglichkeit, durch die Anlage entsprechender Dashboards die für mich relevanten Zahlen zu filtern und im Auge zu behalten. So kann ich erkennen, was bzw. welche Themen besser funktionieren und welche weniger, wo kann ich an meiner Website Verbesserungen vornehmen und was funktioniert schon ganz gut. 

Hier findest du mehr Informationen zu Google Analytics.

Google Analytics (Beispiel von neilpatel.com)

Ubersuggest

Geiler Shice dieses Tool – und ich nutze vielleicht 10% der Möglichkeiten, die es bietet. Ich schreibe aber tatsächlich keinen Blogartikel, ohne vorher eine kurze Keywordrecherche zu machen. Und sei es nur, dass ich mich bezüglich des von mir ausgesuchten Suchbegriffs für den Blogartikel auf der richtigen Spur befinde 😎

Ich würde meine SEO-Kenntnisse so als mittelmäßig betrachten. Ich habe schon SEO-Kurse gemacht, kenne mich vor allem aufgrund meiner Zeit in Sachen Pinterest-Marketing (ja, Pinterest ist eine Suchmaschine und arbeitet mit Keywords!) aus, wie man eine gescheite Keyword-Recherche macht und nutze inzwischen Ubersuggest neben anderen Keyword-Tools, um “quick and dirty” meinen Content für die Suchmaschinen zu verbessern. 

Ubersuggest bietet dir ganz einfach die Möglichkeit, Keyword-Ideen zu finden und dich zwischen beliebten, organischen Keywordphrasen zu entscheiden. Die Farbmarkierung zeigt dir dabei an, wie schwer es vermutlich sein wird, für ein bestimmtes Keyword zu ranken, also auf Google eine gute Platzierung zu erzielen. Außerdem kann man ganz hervorragend die Konkurrenz “ausspionieren”, ich meine natürlich analysieren. Das ist ja auch nicht ganz uninteressant. 

Ubersuggest bietet wie viele andere Tools einen kostenlosen Trial. Probier’s mal aus (aber lass dich von der Fülle der Möglichkeiten, die dieses Tool bietet, nicht umhauen 😉)

Ubersuggest

Podigee

Podigee ist der Hoster für meinen Podcast “ALLES IM GRIFF im Online Marketing”. Mit diesem einfachen und intuitiven Tool bringe ich meine Show direkt auf Spotify, Apple Podcasts, Amazon und Google. 

Einfach Podcast-Episode aufnehmen (ich mache das mit Audacity – in coolem 80er-Jahre-Stil gehaltenes Aufnahme-Tool), hochladen, knackige keywordoptimierte Texte dazupacken, veröffentlichen und BÄM! ist die Show für die Welt da draußen zu hören. 

Ich mag das Handling dieses Tools und dass es sich um einen deutschen Anbieter handelt. Da ich anscheinend doch ein kleiner Zahlenfreak bin und auch die automatische Veröffentlichung auf der weiteren Suchmaschine YouTube zu schätzen weiß, nutze ich Podigee im Advanced-Paket. Das Basic tut’s aber auch absolut!

Hier geht’s direkt zu Podigee

Podigee

Fazit

Welche Online Marketing Tools du für dein Business nutzt, ist natürlich höchst individuell und vor allem Geschmackssache. Ich hoffe aber, dass ich dir mit dieser Aufstellung über meine Tools ein paar Ideen mitgegeben habe, was man nutzen kann und vor allem auch warum. Alle genannten Tools nutze ich schon eine geraume Zeit, viele sogar seit Beginn meiner Selbständigkeit. 

Wenn du magst, hinterlasse mir gerne deinen Kommentar, auf welches Online Marketing Tool du auf keinen Fall mehr verzichten möchtest! 

Dein Content Marketing Start – 4 easypeasy Tipps für Selbständige

Dein Content Marketing Start – 4 easypeasy Tipps für Selbständige

Das Content Marketing eine wichtige Sache für dein Business ist, ist dir wahrscheinlich als Selbständige oder Unternehmerin nicht entgangen. Wie ist es aber jetzt, wenn du noch ganz am Anfang stehst oder bisher deine Prioritäten anders gesetzt hast? Wie legst du dann einen richtigen Content Marketing Start hin, ohne in Nullkommanichts wegen Überforderung auszubrennen? 

Meine Lieblingsantwort auf die Frage “Wie soll ich nur starten” ist: “Schritt für Schritt”. Und auf welche Dinge du beim Content Marketing Start achten solltest, das erfährst du hier. 

Die Podcast-Episode „Dein Content Marketing Start – Mit diesen 4 Tipps klappt’s easypeasy“ zum Blogartikel

Was ist Content-Marketing?

First things first – was ist Content-Marketing überhaupt?

Diese Frage habe ich ausführlich in meinem Blogartikel “Was ist Content Marketing einfach erklärt” beantwortet. Hier kommt aber für dich die Kurzfassung (dennoch ist der vorgenannte Blogartikel sehr lesenswert! 😉).

Content Marketing ist “die strategische Marketing Ausrichtung, bei der es darum geht, wertvollen, relevanten und konsistenten Content zu erstellen und zu veröffentlichen. Ziel dabei ist es, eine klar definierte Zielgruppe oder eine*n Wunschkund*in zu erreichen, an dich zu binden und letztlich die gewünschten Handlungen der Kund*in zu erhalten”. 

Kurz gesagt geht es darum, deine*n Wunschkund*in von deinen Fähigkeiten zu überzeugen, indem du (kostenlose) Inhalte lieferst und sie durch diese Inhalte dazu zu bewegen, bei dir zu kaufen. Du sorgst also mit Strategie dafür, dass deine potenziellen Kund*innen dich finden, statt andersherum.

Content Marketing Start - so kann er gelingen

Warum kommt der Erfolg mit dem Content Marketing?

Früher war alles einfacher!

Naja…jedenfalls der Vertrieb von Produkten und Dienstleistungen. Oder jedenfalls war diese Angelegenheit nicht so vielschichtig. Damals, als die Menschen noch in ein Geschäft gingen, um ihre Kaufentscheidungen auszuleben. 

Aber Spaß beiseite: Während früher Marketing nur als Unterstützung des Vertriebes diente, indem das passende “Werbematerial”, wie eine Broschüre, Flyer oder eine Präsentation zur Verfügung gestellt wurde, spielt das Marketing heute eine ganz andere Rolle. 

Wen fragst du denn, wenn du nach etwas suchst? Genau: Google. Hier findet man nahezu alle Informationen zu einer Frage, die man sich stellt oder zu einem Problem, das man lösen möchte. Und diese Informationen, die in Form von Blogartikeln (bitte merken!), Checklisten, Foren, Podcast-Episoden o.ä. zur Verfügung gestellt werden, informieren den potenziellen Käufer schon so weit, dass die meisten Kaufentscheidungen schon nach der Befragung von Google getroffen sind. 

Wie wird jetzt Google auf dich aufmerksam? Richtig, durch deinen hochwertigen Content. Da schließt sich der Kreis – denn jetzt geht es darum, wie du ganz einfach und entspannt damit startest, diesen Content zu erstellen und vor allem, welche Fragen du dir vorab stellen solltest. 

Wie sieht ein guter Content Marketing Start aus?

Worüber musst du denn jetzt nachdenken, wenn du selbst mit dem Content Marketing starten möchtest? 

An dieser Stelle kommt noch ein wichtiger Hinweis: Beim Content-Marketing als Inbound-Methodik geht es ja darum, wie bereits oben erwähnt, deine gewünschte Zielgruppe mit hochwertigen Inhalten auf dich aufmerksam zu machen, sie vom Besucher zum Lead umzuwandeln und dann zu Kund*innen zu machen. Du verkaufst ihnen also nur etwas, wenn du die ausdrückliche Erlaubnis dazu hast. 

Zielgruppe / Wunschkunde: Sei dir bewusst, wen du erreichen willst

Damit Content Marketing also für dich als Selbständige oder Unternehmerin überhaupt funktioniert, musst du dir zunächst bewusst werden, wen du erreichen willst, also wen du mit deinen kostenfreien Inhalten anziehen möchtest. Das Stichwort ist hier “Wunschkund*in” oder “Buyer Personas”. 

Je genauer du weißt, mit wem du zusammenarbeiten möchtest, desto erfolgreicher wird dein Content-Marketing. 

Du solltest dir also zunächst folgende Fragen stellen:

  • Mit wem möchte ich zusammenarbeiten, wer ist mein*e ideale*r Kund*in?
  • Was hat diese Person für konkrete Probleme, Ziele und Wünsche?
  • Welche (kostenfreien) Inhalte kann ich erstellen, die die Vorstufe zu einem optimalen Angebot sind?

Denk daran: Dein*e Wunschkund*in und dein Angebot müssen zusammenpassen. Nur wenn du die richtigen kostenfreien Inhalte veröffentlichst, kannst du auch die richtigen Menschen darauf aufmerksam machen. Hier ist das passende Stichwort: “Strategie”.

Du möchtest für deinen Content Marketing Start mehr zu den Themen “Wunschkunde definieren” und “Angebote erstellen” erfahren? Dann lies gerne hier nach: Deinen einzigartigen Wunschkunden definieren – so geht’s richtig und Angebote richtig erstellen für dein Online-Business: Kein Angebot ist auch keine Lösung

Wonach sucht dein Wunschkunde

Jetzt darfst du nochmal genauer hinschauen, wonach dein*e Wunschkund*e sucht. Was braucht er oder sie, um einen kleinen (oder auch größeren) Schritt weiterzukommen. Womit kannst du ihm konkret weiterhelfen und gleichzeitig auf deine Expertise aufmerksam machen? 

Wenn du das herausgefunden hast, erstellst du deine Content-Strategie und legst fest, wo du deine Inhalte veröffentlichst und was passiert, wenn sie auf deinem Blog, deinem Podcast oder auf deiner Website sind. 

Wie kannst du ihnen dann einen weiteren Schritt weiterhelfen? Vielleicht kannst du ihnen ein zusätzliches kleines, gerne auch kostenfreies Angebot machen? 

Du merkst es vielleicht schon an meinem Ton. Bei der Contenterstellung geht es um Werbung auf die netteste Art und Weise. Du offerierst deine kostenfreie Unterstützung, bietest Hilfe an, löst kleinere Probleme, ohne etwas dafür zu verlangen. 

Es ist aber auch vollkommen okay, wenn du eine kleine Gegenleistung in Form einer E-Mail-Adresse erbittest. Damit wären wir beim Thema Leadmagneten (früher Freebie genannt). Sieh es als eine Art Tauschgeschäft: Du hilfst deine*r Wunschkund*in den nächsten Schritt weiter im Austausch für die E-Mail-Adresse. 

Wenn dein Content und auch dein Leadmagnet hochwertig sind, wird dein Gegenüber gerne die E-Mail-Adresse hergeben, um mehr von deinen Inhalten zu bekommen. 

Regelmäßigkeit rockt für deinen Content Marketing Start

Aus meiner Sicht ist dieser Punkt das Nonplusultra und die Königsdisziplin: Regelmäßig hochwertigen Content in Form von Blogartikeln, Podcast-Episoden oder ähnlichen Inhalten zu veröffentlichen. 

Es ist eine alte Weisheit, dass das Schwierige nicht ist, mit etwas zu starten. Das Schwierige ist es, dranzubleiben und in steter Regelmäßigkeit Inhalte zu veröffentlichen, damit Google auf dich aufmerksam wird und deinen Content entsprechend hoch ausspielt. 

Denn sind wir mal ehrlich: Was auf Seite 3 bei Google steht, interessiert im Zweifelsfall keine Sau! #sorrynotsorry

Das bedeutet aber nicht, dass du jetzt erst drei SEO-Kurse machen und mega viel darüber lernen musst, wie man Blogartikel schreibt. 

Das bedeutet allerdings schon, dass du der Erstellung deines Contents eine Priorität in deinem Business einräumst. Man schreibt keine Blogartikel nebenbei. Dafür braucht es Zeit und ein bisschen Übung. 

Plane dir also Zeitslots für die Contentproduktion in deinen Kalender ein. Und dann komm in die Umsetzung. Hinsetzen und schreiben. Hinsetzen und Podcast-Episoden aufnehmen. Hinsetzen und Videos aufnehmen.

Auch, wenn die ersten Content-Stücke nicht perfekt werden. 

Starten und dranbleiben. Stetig verbessern und ausbauen. Das ist der Schlüssel zum Erfolg. 

Falls das bei dir nicht so richtig klappen will, dann komm doch in mein Umsetzungscoaching – ich helfe dir bei deinem Content Marketing Start und dabei, dranzubleiben und so nachhaltigen Erfolg auf Google zu erzielen. Du kannst dir gerne hier mehr Informationen dazu holen. 

Tu Gutes und sprich darüber – promote deinen Content

Ein wunder Punkt – auch bei mir – ist die Vermarktung des Contents. Natürlich möchtest du Menschen vor allem dann helfen, wenn sie dich über Google finden. 

Das bedeutet aber nicht, dass du nicht

nicht auch über deine wertvollen Inhalte sprechen solltest. 

Nicht darüber sprechen, dass du mit deinem Content wertvolle Unterstützung anbietest oder sogar zur Lösung von Probleme beiträgst, könnte man als unterlassene Hilfeleistung deuten 😉

Also trau dich und sprich unbedingt darüber, wenn du einen neuen Blogartikel, eine neue Podcast-Episode oder ein Video veröffentlicht hast. 

Und wenn du am Anfang noch nicht auf Instagram in die Kamera sprechen und darüber berichten möchtest, dann teile deinen Content doch in einem der vielen Gruppenpost auf Facebook, wo man seine neusten Inhalte, Freebies etc. teilen darf. 

Aber es ist wichtig, dass du direkt mit deinem Content Marketing Start auch Werbung für deine Inhalte machst – um deine Sichtbarkeit noch mehr zu pushen.

Fazit für deinen Content Marketing Start

Es ist ganz einfach, mit dem Content-Marketing zu starten, wenn man vier Fragen für sich klärt:

  • Wer ist mein*e Wunschkund*in?
  • Wonach sucht mein*e Wunschkund*in?
  • Wie kann ich regelmäßig wertvolle Inhalte veröffentlichen?
  • Wie kann ich meinen Content bewerben?

Wenn du diese Fragen für dich geklärt hast, dann hast du alles, was du zum Start deines Content-Marketing brauchst. Kommst du trotzdem nicht in die Umsetzung? Dann schreib mir sehr gerne an info@silkeschoenweger.com. Ich unterstütze dich sehr gerne dabei!

Podcast richtig auf der Website einbinden – so geht’s

Podcast richtig auf der Website einbinden – so geht’s

Damit du deinen Podcast bzw. deine Podcast-Episoden bestmöglich als Content für dein Marketing und auch z.B. für Pinterest nutzen und dort präsentieren kannst, müssen deine Podcast-Episoden zunächst gehostet und verbreitet werden. Außerdem solltest du deine Episoden bzw. deinen Podcast richtig auf der Website einbinden. Welche Art und Weise der Einbindung du nutzen kannst und worauf du dabei achten solltest, wenn du deine Podcast-Episoden auf deiner Website hochladen willst, erfährst du in diesem Blogartikel.

Podcast-Episode: Den Podcast richtig auf der Website einbinden – darauf solltest du achten

Warum ist das wichtig, wie und wo ich den Podcast auf der Website einbinde?

Nicht jede Form der Einbindung der Website eignet sich z.B. gut dafür, bei Suchmaschinen wie Google oder Pinterest gefunden zu werden.

Google

Google ist eine Suchmaschine. Niemand sucht nach „Podcast“ sondern es werden nach Lösungen für Probleme oder nach Ideen gesucht. Schau dir da auch mal dein eigenes Suchverhalten genau an:

Was gibst du bei der Suchmaschine Google ein, wenn du z.B. danach suchst, wie man einen Podcast richtig auf der eigenen Website einbindet? Sicher nicht direkt nach einer Podcast-Episode oder?

Du tippst vermutlich sowas ein:

podcast episode (auf website) einbinden

Du suchst also nicht nach der Lösung in einer Podcast-Episode sondern nach irgendeiner Lösung. Deshalb ist es wichtig, dass du deiner Podcast-Episode für Google noch zusätzliches Futter verpasst und sie nicht im luftleeren Raum auf der Website herumschwirren lässt. Wie das geht, erfährst du gleich.

Pinterest

Pinterest ist ebenfalls eine Suchmaschine. Durch die Verknüpfung deiner Website mit Pinterest (Verifizierung deiner Website) kann die Suchmaschine erkennen, dass du wechselnde Inhalte auf Pinterest teilst, wenn du unterschiedliche URL verwendest. Das ist auch wichtig, um jeweils unterschiedliche Metadaten für die Seite angeben zu können. Denn diese werden bei Rich Pins, in diesem Fall Artikel Rich Pins, von Pinterest automatisch von der jeweiligen Webseite gezogen.

Beispiel:

Verlinke ich über Pinterest auf unterschiedliche Blogartikel, dann nutze ich jeweils eine unterschiedliche URL, z.B.

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Business mit Struktur – ein Ding der Unmöglichkeit?

Die Domain „silkeschoenweger.com“ habe ich auf Pinterest verifiziert. Durch die wechselnden URL weiß Pinterest nun, dass ich unterschiedliche Inhalte erstelle, was Pinterest gefällt. Würde ich mit allen meinen Inhalten auf meine Startseite „https://silkeschoenweger.com“ verlinken, dann würde Pinterest meine Inhalte schlechter ausspielen.

Möglichkeiten für das Hosting und Einbinden des Podcasts auf der Website

Wie kommst du nun aber für deine Podcast-Folgen an unterschiedliche URLs für Google & Co.? Das schauen wir uns jetzt an.

Unterschied zwischen Hosting und Einbinden des Podcasts auf der Website

Zunächst möchte ich an dieser Stelle zwischen Hosting und Einbinden unterscheiden:

Mit Podcast Hosting ist ein Service gemeint, der darauf spezialisiert ist, die Audio Dateien deiner Podcast-Episoden zu speichern und Hörer*innen zur Verfügung zu stellen.

Hosting des Podcasts

Dabei kann man zwischen verschiedenen Möglichkeiten unterscheiden: Selbsthosting, Fremdhosting und eine Mischung aus beiden.

Selbsthosting bedeutet, dass du deine Podcast-Folgen ohne Zwischenschritt über einen anderen Service auf deinem eigenen Webspace, also Speicherplatz auf deiner Website, hochlädst. Fremdhosting bedeutet, dass du deine Audiodateien für die Podcast-Episoden bei einem Service hochlädst, über den deine Folgen dann verbreitet werden.

Bekannte Anbieter sind hier insbesondere Libsyn.com, Podigee, Podcaster.de, Stationista und Anchor.fm. Welchen Anbieter du wählst, ist eine Frage der Vorliebe, des Preises und des Wunsches, auf wie viele Statistiken du z.B. zugreifen möchtest.

Du wirst wahrscheinlich deinen Podcast bei einem der vorgenannten Anbieter hosten. Ich selbst nutze z.B. Podigee für meinen Podcast „ALLES IM GRIFF im Online Marketing„.

Mir geht es hier aber in erster Linie um die Art und Weise, wie du den Podcast auf deiner Website richtig einbindest, damit du ihn für dein Marketing bestmöglich nutzen kannst.

Zusammen mit der Nutzung eines Fremdhosters ist dies also ein Mix aus Fremd- und Selbsthosting, d.h. nachdem deine Podcast-Episode bei dem Fremdhoster erschienen ist, bindest du die Episode zusätzlich auf deiner eigenen Website ein.

Das hat den Vorteil, dass der Podcast unter deiner URL erscheint und du gleichzeitig Statistiken und Vorteile eines Podcasthosters nutzen kannst.

Einbinden des Podcasts auf deiner Website

Für das Einbinden des Podcasts auf deiner Website nutzt du am besten die von dem Podcasthoster zur Verfügung gestellten Codes. Das geht mit oder ohne Plugins. Mögliche Podcast Plugins für WordPress sind z.B. PowerPress by Blubrry, der Podcast Player, Simple Podcast Press oder Seriously Simple Podcasting. Es gibt noch viele mehr. Hier gilt es, sich vorab gut zu informieren, was dir am besten taugt.

Ich als Podigee-Nutzerin habe die Möglichkeit, mit dem WordPress Plugin Podigee WordPress Quick Publish alle Metadaten meiner Episoden automatisch in einen Beitrag zu übernehmen und den Player auch automatisch anzeigen zu lassen.

Sieht aber leider nicht ganz so schick aus. Wenn man nur den Player einbinden möchte, dann kannst du auch das Plugin Podigee Player Shortcode verwenden (mit jedem Paket) oder einfach den Embed Code bei Podigee kopieren und in deinen Beitrag einfügen.

Ich selbst lade meine Folgen bei Podigee hoch und pflege den Code dann auf meiner Website ein. Ich nutze also gar nicht direkt ein WordPress Plugin.

Wenn du kein*e WordPress-Nutzer*in bist und z.B. eine Jimdo-Website hast, kannst du in der Regel den Podcast-Player dennoch auf deiner Seite einbetten. Dazu nimmst du den sogenannten „Embed-Code“, den du von deinem Podcast-Hoster bekommst und fügst ihn an der gewünschten Stelle auf deiner Website ein.

Wo die Podcast-Episoden eingebunden werden sollten

Jetzt haben wir ausführlich das „Warum“ und das „Wie“ des Podcast richtig auf der Website einbinden besprochen. Bleibt noch die Frage, wo auf deiner Website du die Podcast-Folgen einbinden solltest, um sie bestmöglich für dein Marketing nutzen zu können.

Theoretisch könntest du deine Podcast-Episoden überall auf deiner Website einbinden, z.B.

  • auf einer Landingpage für den Podcast
  • auf der Startseite, also deiner Homepage
  • in Blogartikeln bzw. Beiträgen
  • sonstige Möglichkeiten

Schauen wir uns die Möglichkeiten mal genauer an:

Auf der Landingpage des Podcast

Damit du entscheiden kannst, wo und in welcher Form du deinen Podcast richtig auf der Website einbindest, musst du wissen, was du mit deinem Podcast erreichen möchtest!

Grundsätzlich ist es sicher clever, für den Podcast eine eigene Landingpage zu erstellen. So können die Besucher*innen deiner Website schon über den Header erkennen, dass du auch einen Podcast als Content-Art anbietest.

Soll der Website-Besucher deinen Podcast abonnieren? Dann hinterlege besser keinen ganzen Player mit allen Podcast-Episoden auf deiner Website. Auch und vor allem nicht auf der Podcast-Landingpage. Denn in den wenigsten Fällen werden die Podcast-Interessenten mehr als eine Episode über deine Website hören wollen. Sag den Interessent*innen lieber „Abonniere meinen Podcast und höre ihn dir später an!“

Außerdem handelt es sich bei der Podcast-Landingpage (in meinem Falle ist das https://silkeschoenweger.com/podcast/) um eine statische Seite, sie hat also keine wechselnde URL. Alle Folgen werden über diese eine Seite gehört. Dafür eignet sie sich nur bedingt für das Verlinken in Social Media oder z.B. auf Pinterest. Denn du kannst ja nicht auf direkt „die eine“ Folge verlinken sondern nur auf den gesamten Player.

Auf der Startseite einbinden

Hier haben wir ein ähnliches Problem wie bei der Podcast-Landingpage. Auch die Startseite hat eine statische URL, so dass du den Podcast-Player zwar dort anbieten, aber nicht nur darauf verlinken solltest.

Im übrigen hat deine Homepage auch eine andere Funktion. Sie fungiert als Wegweiser und soll den Website-Besucher direkt auf die für ihn oder sie richtige Webseite weiterleiten.

Podcast richtig auf der Website einbinden in Blogartikeln

Blogartikel sind aus meiner Sicht der beste Platz, um deinen Podcast richtig auf der Website einbinden zu können. Wenn du zusätzlich zu deinen Podcast-Episoden passende Blogartikel erstellst, dann solltest du den Podcast-Player – in welcher Form auch immer – unbedingt in den Blogartikel einbetten und den Hörer*innen so die Möglichkeit geben, hier nochmal zwischen Lesen und Hören entscheiden zu können.

Wie das aussehen kann, kannst du dir hier anschauen:

Screenshot wie ein Podcast in einen Blogartikel eingebunden aussehen kann

Sonstige Möglichkeiten

Wenn du keine Blogartikel zu deinen Podcast-Episoden erstellst oder erstellen möchtest, dann solltest du die Folgen unbedingt mit ausführlichen Shownotes oder kurzen Texten mit Zusammenfassungen auf wechselnden URLs auf deiner Website, also auf unterschiedlichen Webseiten, einbinden. Das ist wichtig für Google und für die Möglichkeit, deine Episoden z.B. auf Social Media und auf Pinterest teilen zu können.

Denke auch daran, dass du es den Konsument*innen deines Contents so einfach wie möglich machen möchtest. Wenn sie nach Thema X suchen, sollen sie sich ja nicht durch unzählige andere Themen ablenken lassen oder durcharbeiten müssen.

Neben den Signalen an Google hat es außerdem den Vorteil, dass du, wie oben schon beschrieben, Metadaten angeben kannst, z.B. mithilfe von Plugins wie Yoast SEO oder Rank Math. Das sieht dann so aus:

Screenshot von Metadaten und sonstigen Angaben in RankMath

Beispiele

In diesem Beispiel wird die Podcast-Episode mit Shownotes auf einer Webseite eingebettet:

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von www.katrinhill.com zu laden.

Inhalt laden

Blog von Katrin Hill

Hier gibt es eine Zusammenfassung der Podcast-Episode auf der Webseite:

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von carolinepreuss.de zu laden.

Inhalt laden

Podcast-Episode von Caroline Preuss

Die beste Vorgehensweise für dein Marketing

Jetzt denkst du dir vielleicht, das ist ja alles schön und gut, aber was ist denn jetzt für mich persönlich die beste Vorgehensweise?

Hier gibt es als Antwort ein klassisches „es kommt drauf an“.

Deine Ressourcen

Für Google dürfte es das beste Signal sein, wenn du zu deinem Podcast auch einen ausführlichen Blogartikel zur Verfügung stellst und die Podcast-Episode jeweils auf die Webseite in den Blogartikel einbindest. Wenn dir aber die Ressourcen fehlen, zu jeder Podcast-Folge auch einen Blogartikel zu schreiben, dann belasse es lieber bei einer kurzen Zusammenfassung oder ausführlichen Shownotes.

Deine Ziele

Was möchtest du mit deinem Podcast erreichen?

  • Möchtest du deine Expertise zeigen?
  • Willst du auf deine Angebote aufmerksam machen?
  • Was sollen die Hörer*innen auf deiner Website entdecken?
  • Möchtest du Newsletter-Abonnent*innen gewinnen?

Ausgehend von dieser Frage solltest du auch die Nutzerreise auf deiner Website gestalten. Wenn du die Hörer*innen über deinen Podcast auf deine Website gebracht hast – wie geht es dann für sie weiter. Welche kostenlosen oder bezahlten Angebote oder Inhalte möchtest du ihnen zeigen oder willst du sie dann zu einem Strategiegespräch einladen?

Nutze die Möglichkeiten, deinen Podcast richtig auf der Website einbinden zu können in Abhängigkeit von deinen Ressourcen und deinen Zielen.

Du hast Fragen dazu? Schreib mir gerne an info@silkeschoenweger.com.

Spannende Blog Themen finden – 11 tolle Ideen für deine Blogartikel

Spannende Blog Themen finden – 11 tolle Ideen für deine Blogartikel

Blogartikel schreiben ist etwas, das den wenigsten von uns in die Wiege gelegt wurde. Und meistens sind wir durch die Schulzeit so verkorkst, dass wir uns kaum mehr zutrauen, einen längeren Text zu verfassen, ohne dass das Imposter-Syndrom voll zuschlägt. Blog Themen finden scheint mindestens genauso schwierig. Vor allem Neu-Bloggern fällt es schwer, Ideen für Blog Themen zu finden. Denn über allem steht die Frage:

Was soll ich noch schreiben – es wurde doch schon alles gesagt

Kennst du diesen Einwand auch? Was soll ich noch schreiben – es wurde doch schon alles gesagt. Der Knock Out für jedes deiner potenziellen Blog Themen!

Und wahrscheinlich hast du damit nicht mal unrecht: Es wird wenige Themen geben, über die nicht schon ein Blogartikel zu finden ist. Wenn du nicht gerade investigativ oder erfinderisch unterwegs bist, dann schreibst du im Zweifelsfalle über etwas, worüber schon mal geschrieben wurde. 

Und jetzt kommt das große DENNOCH: Niemand hat einen Blogartikel über eines deiner Blog Themen so geschrieben, wie du es tust. Niemand hat deine Worte benutzt, hat deine Sichtweise eingenommen. 

Menschen möchten aber vielleicht gerne wissen, wie du die Dinge siehst. Was deiner Herangehensweise ist. Wie du etwas interpretierst. 

Es ist egal, ob jemand anderes schon “alles” gesagt hat. Solange du es noch nicht gesagt hast.

Also fang an, Blog Themen zu finden und Blogartikel zu schreiben!

Die Podcast-Episode: Blog-Themen finden leicht gemacht – Die 11 besten Tipps für deine Blogartikel

Ein wichtiger Tipp vorab, damit deine Blog Themen nicht verloren gehen

Wenn ich etwas gelernt habe, dann ist es die Tatsache, dass einem die besten Blog Themen immer dann einfallen, wenn man am wenigsten damit rechnet. Das kann auf einem Spaziergang sein, beim Picknick, beim Einkauf oder während man mit Freunden unterwegs ist. 

In der Regel hat man dann auch kein Papier und Stift zur Hand, um die Ideen für Blog Themen zu notieren. Was wir aber meistens dabei haben, ist unser Smartphone.

Ich bin deshalb dazu übergegangen, mir meine Blog Themen Ideen in meiner Trello-App abzuspeichern. Du kannst dazu natürlich auch andere Apps nutzen, wie z.B. Evernote, Onenote oder Google Drive

Im besten Falle sammelst du deine Ideen für Blog Themen dort, wo du sie auch weiter verarbeitest. Aus diesem Grunde nutze ich Trello – aber dazu später noch mehr. 

11 Blog Themen, mit denen du auf dich aufmerksam machen kannst

In diesem Beitrag möchte ich 11 Blog Themen mit dir teilen, mit denen du ganz sicher auf dich aufmerksam machen kannst. Wenn du diese Blog Themen geschickt einsetzt, kannst du Content für mehrere Monate produzieren. 

Und denk daran: Eine Idee für Blog Themen ist nicht nach einmal benutzen schon aufgebraucht. Versuche, Dinge von mehreren Blickwinkeln aus zu betrachten. 

Welche Fragen stellen deine Kund*innen – gib’ ihnen Antworten

Eine der wichtigsten Regel, um erfolgreich zu werden, ist es, zuzuhören. Höre deinen Kund*innen zu und notiere dir alle ihre Fragen, die sie stellen. 

Überlege dir für deine Blog Themen z.B., 

  • was deine Kund*innen in der Vergangenheit oft von dir wissen wollten
  • mit welchen Glaubenssätzen deine Kund*innen zu kämpfen haben
  • über welche Mythen rund um dein Thema sie sich Gedanken machen oder
  • welche Basic-Fragen immer wieder auftauchen. 

Aus diesen Fragen oder Anmerkungen kannst du hervorragende Blog Themen entwickeln. Du kannst nämlich sicher sein, dass es noch eine Menge Menschen gibt, die sich bisher nicht getraut haben, die gleiche Frage zu stellen. Die Antworten dazu kannst du mit deinen Blogartikeln liefern. 

Nutzt du Fachbegriffe? Erläutere sie!

Aus der Expertensicht machen wir uns überhaupt keine Gedanken darüber, dass wir Begrifflichkeiten nutzen, die für unsere Leser*innen nicht so selbsterklärend sind oder die einfach auch falsch genutzt werden.

Eines meiner liebsten Beispiele in diesem Zusammenhang ist die Verwendung der Begrifflichkeiten „Website“, „Webseite“, „Webpage“ und „Homepage“. Die wenigsten Menschen nutzen diese Begriffe tatsächlich korrekt. 

Überlege dir, welche Blog Themen du aus Fachbegriffen entwickeln kannst. Erläutere diese Fachbegriffe dann in Blogartikeln so, dass die Leser*innen sie ganz einfach und leicht verstehen können. 

Eventuell bietet sich auch eine Art Glossar an, wie es z.B. meine Kollegin Beatrice Krammer führt: Das Webseiten ABC. Dort sind übrigens auch die Begriffe Website, Webseite und Homepage genauer erläutert 😉

Löse die Probleme deiner potenziellen Kund*innen

Menschen googlen, weil sie Lösungen für ihre Probleme suchen. 

Überlege dir deshalb, 

  • welche Probleme deine potenziellen Kund*innen bzw. Leser*innen haben könnten und
  • mit welchen Problemen sich in der Vergangenheit Menschen an dich gewandt haben.

Hier kann es auch helfen, eine Umfrage durchzuführen, z.B. in einer Facebook-Gruppe, in deinem Newsletter oder auf Instagram. 

Bitte die Menschen, dir zu sagen, womit sie sich beschäftigen und was ihnen auf dem Herzen liegt. Für welche Probleme suchen sie Lösungen? 

Und dann präsentiere diese Lösungen mithilfe deiner Blogartikel. 

Ich bin mir sicher, dass sich hier eine Menge Blog Themen finden werden.  

Nutze Keyword-Tools für die Ideenfindung

Eine weitere tolle Möglichkeit, Blog Themen zu finden, sind Keyword-Tools. Bevor wir aber zu den ausgesprochenen Keyword-Tools kommen noch ein ganz einfacher Tipp vorweg:

Nutze doch mal die Google Suche, um neue Aspekte und Fragen rund um dein Thema zu finden. Hier ein Beispiel:

Du bietest E-Mail-Marketing als Dienstleistung an und möchtest Blogartikel rund um das Thema Newsletter schreiben. Du gibst in die Google Suche “Newsletter erstellen” ein und sofort wird die Autovervollständigung ausgelöst:

Wenn du dann den Suchbegriff vervollständigst, erscheinen die Google-Suchergebnisse. Hier kannst du schon mal die Überschriften nach spannenden Blog Themen durchforsten. 

Dabei geht es nicht um das Abkupfern, sondern um das Sammeln von Blogartikel-Ideen. 

Ganz unten auf der Seite mit den Suchergebnissen findest du dann wiederum weitere sogenannte Longtail-Keywords, also zusammengesetzte Suchbegriffe. Diese setzen sich aus deinem Suchbegriff “Newsletter erstellen” und weiteren Ergänzungen zusammen. Auch hier können sich tolle Inspirationen für Blog Themen verbergen:

Und dann gibt es natürlich noch „richtige“ Keyword-Tools, die du zur Inspiration für Blog Themen nutzen kannst. Im Folgenden nenne ich dir nur zwei meiner beliebtesten Tools:

Ubersuggest

Mein absolutes Lieblingstool ist Ubersuggest. Damit arbeite ich tatsächlich bei der Erstellung jedes meiner Blogartikel und bei der Suche nach den richtigen Keywords tauchen wieder unzählige andere Ideen auf, worüber ich schreiben könnte.

AnswerThePublic

Auch AnswerThePublic ist ein sehr spannendes Tool. In dieses kannst du Suchbegriffe eingeben und er spuckt dir dann die spannendsten Fragen rund um ein Thema aus.

AnswerThePublic am Beispiel des Suchbegriffs „Blogthemen“

Lass dich inspirieren und sammle alles, was dir spannend vorkommt an Blog Themen in deiner Blog Themen Sammlung.

Gib’ Tipps rund um deine Angebote – und zwar mehrfach

Im Normalfall solltest du ja ein oder mehrere Angebote auf deiner Website anbieten. Bei mir z.B. ist es mein 10-Wochen-Programm “Alles im Griff”, welches wieder im Frühjahr 2023 startet, mein Impulscoaching und ganz bald mein Umsetzungscoaching. 

Über jedes dieser Angebote kann ich schreiben und erklären, worum es in den Programmen oder Coachings geht. Da Blogartikel aber kein Abklatsch der Landing- bzw. Salespage werden sollten, kannst du auch anders an deine Angebote herangehen

Nimm Aspekte aus deinen Programmen, Dienstleistungen oder Angeboten und erläutere diese in deinen Blogartikeln. So könnte ich z.B. in Bezug auf das 10-Wochen-Programm “Alles im Griff” über die Wichtigkeit von Klarheit im Marketing schreiben (stell dir vor, habe ich schon gemacht 😉) oder warum du einen Fahrplan für dein Business brauchst. 

Schreibe über deine Angebote, ohne direkt über sie zu schreiben. Das darfst du auch gerne öfter machen. Das sollte dir schon zahlreiche Blog Themen liefern. 

Lass deine Kund*innen für dich erzählen

Eine weitere spannende Idee für Blog Themen sind Interviews mit deinen Kund*innen

So hast du z.B. die Möglichkeit, ehemalige Teilnehmerinnen von Programmen oder Kursen zu interviewen und ihnen sowohl Fragen zu ihrem Business zu stellen als auch über die Transformation, die sie durch deine Arbeit erlangt haben, zu sprechen. 

Am besten überlegst du dir einige Fragen vorab, die du dir im Rahmen eines Video-Calls, z.B. per Zoom, beantworten lässt und schreibst dann die Fragen und Antworten in einem Interview-Blogartikel zusammen. 

So kannst du sowohl auf deine Kund*innen und ihr Business als auch auf deine Angebote aufmerksam machen. Eine klassische Win-Win-Situation, da deine Kund*innen diesen Blogartikel sicher auch gerne weiterverbreiten werden.

Welche Themen findest du an deinem Business besonders spannend?

Jeder hat in seinem Business und bei seiner Arbeit Aspekte und Themen, die sie besonders spannend findet. 

Ich persönlich mag die Themen Mindset und Content Marketing ganz besonders. Darüber könnte ich stundenlang schreiben. 

Stop! Gibt es ein Thema aus deinem Business, bei dem du sagst, dass du darüber stundenlang schreiben oder reden könntest?

Diese Themen solltest du unbedingt in Blogartikeln verarbeiten – man wird deinen Blogartikeln diese ganz besondere Begeisterung des großen Interesses anmerken. 

Äußere dich auch mal kontrovers – was findest du in deiner Branche doof?

Genauso wie es Dinge in deinem Business oder in deiner Branche gibt, die du toll findest, gibt es sicher auch Themen, die dich regelmäßig auf die Palme bringen. 

Bei mir sind es unsolide Versprechungen von Coaches und Menschen, welche die Sinnhaftigkeit von Content Marketing absprechen und ausschließlich auf Social Media setzen. 

Sich über etwas aufregen oder schimpfen, wird auch “rant” genannt. Dieser Begriff stammt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie Schimpftirade oder Wortschwall. 

Wenn du magst, dann schreibe mal einen Rant und lasse dich über deinen Aspekt in deiner Branche so richtig aus. Das solltest du aber nicht zu oft machen und es nicht übertreiben. Du möchtest ja nicht als Meckerlise abgestempelt werden, oder?

Schritt-für-Schritt zum kleinen Ziel – besser als ein Freebie

Wie schon mehrfach erwähnt, suchen Leser*innen von Blogartikeln in der Regel Lösungen für ein mehr oder weniger kleines oder großes Problem, welches sie haben. 

Du kannst mit dieser Blog Themen Idee den Mehrwert, den sie durch das Lesen eines deiner Blogartikel gewinnen, noch steigern. Erstelle ihnen zur Lösung eines ihrer kleineren Probleme einen Blogartikel im Schritt-für-Schritt-Stil, also eine Anleitung, vielleicht sogar mit einer Checkliste. 

Normalerweise kennt man solche Content-Teile als Freebie bzw. Angebot für 0,00 €. Aber vielleicht möchtest du die Lösung eines kleinen Problems auch ohne den Tausch gegen eine E-Mail-Adresse anbieten. 

Ein Blogartikel ist der perfekte Ort dafür. 

Extra-Tipp: Packe eine Schritt-für-Schritt-Anleitung in den Blogartikel und biete eine zusätzliche Checkliste dann als Download im Austausch gegen die E-Mail-Adresse an. So kannst du die Lösung kostenfrei präsentieren und wenn der oder die Leser*in noch mehr möchte, darf sie quasi mit ihrer E-Mail-Adresse “bezahlen”. 

Werde persönlich – was weiß man noch nicht über dich?

Auch wenn ich eine große Befürworterin von Experten-Blogartikeln bin und weniger auf “Ich erzähle, was ich heute den ganzen Tag gemacht habe”-Blogartikel stehe: Die meistgelesensten Blogartikel, die ich je geschrieben habe, waren Berichte aus der Coronazeit und wie wir unsere Tage in Südtirol im harten Lockdown mit Ausgangssperre verbringen 😏

Das bedeutet aber nicht, dass ich jetzt dazu umschwenke, allzu persönlich von mir zu erzählen. Zum einen glaube ich nicht daran, dass danach gesucht wird. Zum anderen bietet es keinen direkten Mehrwert für meine Leser*innen. 

Dennoch: Es ist schön, wenn die Menschen, die deine Website besuchen, ein bisschen mehr über dich erfahren können:

  • Hast du ein spannendes Hobby? 
  • Welche Werte sind dir wichtig? 
  • Wofür würdest du nachts um 2:00 Uhr aufstehen?
  • Was steht auf deiner Bucket List?

Nur um es noch einmal klarzustellen: Experten-Artikel sollten den Großteil deiner Blog Themen ausmachen. Sie sind das, worüber du über Google gefunden werden kannst und was den Google-Algorithmus füttert.

Wie gestaltest du deinen (Arbeits-) Tag?

Auch diese Art von Blogartikel dürfen Eingang in deine Blog Themen finden: Die Gestaltung deines Arbeitstages und wie bzw. mit welchen Methoden du mit deinen Kund*innen arbeitest. 

Dabei geht es nicht darum, dass du eine Auflistung deiner To Do’s machst und dann penibel darstellst, was du zu welcher Uhrzeit gemacht hast. 

Vielmehr dient diese Blogartikel-Art dazu, die Menschen in deine Arbeit und deine Arbeitsweise mitzunehmen und ihnen einen Einblick hinter die Kulissen zu bieten. 

Diese Blog Themen lassen sich auch gut auf Social Media verbreiten, weil Menschen es lieben, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. 

Blog Themen danach sortieren, wie du sie brauchst

Last but not least noch zwei Tipps, wie du diese Blog Themen nun am besten kategorisieren und nutzen kannst.

Erstelle dir eine Liste der gefundenen Blog Themen

Zunächst ist es wichtig, dass du dir eine lange Liste mit allen möglichen Blog Themen erstellst. Diese sammelst du im besten Falle an dem Ort, an dem du auch deinen Content planst und z.B. deinen Redaktionsplan erstellst. 

In meinem Falle ist das eine Liste in meinem Trello-Board “Content-Planung 2022”. Dort sammel ich alle möglichen Blogartikel-Ideen, unabhängig davon, wie realistisch mir deren Umsetzung erscheint.

Plane deinen Content über mehrere Monate

Ohne zu sehr in das Thema Content-Planung einsteigen zu wollen: Es ist wichtig, dass du deinen Content über mehrere Monate hinweg planst. Im besten Falle rechnest du rückwärts von einem geplanten Launch und planst die 2-3 Monate davor passenden Content ein.

Schiebe zu diesem Zweck einfach passende Blog Themen in die Monatslisten, so dass du genau weißt, wann welcher Blogartikel zu erstellen und zu veröffentlichen ist. 

Content-Planung ist nicht sexy, aber sinnvoll

Ich höre schon die Aufschreie wegen der „fehlenden Flexibilität“ und man „wisse ja noch nicht, wann man worüber schreiben wolle“. 

Es mag sein, dass Content-Planung nicht sexy, flexibel oder cool erscheint. Meine Erfahrung hat aber gezeigt, dass die genaue Kenntnis und Planung, wann ich welchen Content veröffentlichen werde, mir mehr Flexibilität und vor allem Umsetzung geschaffen hat, als zu viel Freiraum. 

Wenn ich weiß, wann ich welchen Content veröffentlichen werde, ist das

  • sinnvoll
  • zielgerichtet und
  • umsetzungsstark.

Fazit: Spannende Blog Themen finden sich überall

Es gibt da draußen endlos viele Möglichkeiten, um spannende Blog Themen ausfindig zu machen und sowohl für Blogartikel als auch für andere Content-Stücke, wie z.B. Newsletter oder Social Media Posts zu verwenden.

Versuche im Hinterkopf zu behalten, wie du möglichst viel Mehrwert für deine Leser*innen bieten kannst und ihnen gleichzeitig die Möglichkeit gibst, dich und deine Angebote näher kennenzulernen. 

Durch gezielte Planung deiner Blog Themen kannst du die Vermarktung deiner Angebote unterstützen und den Kund*innen mehr Einblicke in deine Arbeit bieten. 

Wie und wo sammelst du deine Blog Themen? Planst du strategisch, wann du welche Blog Themen verwendest?

Blog oder Podcast – welche Content-Art passt zu dir?

Blog oder Podcast – welche Content-Art passt zu dir?

Ob ein Blog oder eher ein Podcast für dich, dein Marketing und dein Business die richtige Content-Art ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Wichtig ist aber zunächst, dass du Gemeinsamkeiten sowie Vor- und Nachteile der beiden Content-Arten verstehst und auf dein Marketing und dein Business übertragen kannst. 

Podcast-Episode zum Blogartikel: Blog oder Podcast – Was ist die beste Content-Art für dich?

Gemeinsamkeiten zwischen Blog und Podcast

Zunächst denkt man vielleicht, dass Blog als schriftliche Content-Art und Podcast als auditive Content-Art nicht viel gemeinsam haben, aber dem ist gar nicht so:

Beide Content-Arten gehören zum Basis-Content und brauchen Zeit

Du weisst vielleicht inzwischen, wieviel Wert ich auf Content-Marketing lege. 

Der Grundstock für das Content-Marketing ist der Basis-Content und sowohl Blogartikel als auch Podcast-Episoden gehören dazu. 

Beide Content-Arten brauchen Zeit, bis sich die in sie investierte Arbeit auszahlt. Das Dranbleiben wird aber belohnt, denn das regelmäßige Produzieren des Content zahlt sich garantiert dank Google aus.

Noch ein riesiger Vorteil davon, überhaupt Basis-Content zu erstellen: Du brauchst dir keinen Gedanken zu machen, worüber du auf Social Media Kanälen sprichst und was du im Newsletter schreiben sollst.

Du hast den ganzen Content schon vor dir liegen, wenn du Blogartikel schreibst oder Podcast-Episoden produzierst. Content-Recycling ist das Schlagwort. 

Mehrwert und Informationen bieten

Sowohl über den Blog als auch über den Podcast hast du die Möglichkeit, Mehrwert und Informationen zu transportieren. 

Du hilfst den Leser*innen bzw. Hörer*innen dabei, mit deinem Content kleinere Probleme zu lösen und einfach an Tipps zu einem gewünschten Thema zu kommen.

Kostenloser Content zur Verfügung stellen

Sowohl Blogartikel als auch Podcast-Episoden sind Content Arten, die du grundsätzlich kostenlos zur Verfügung stellst. Zwar gibt es auch die Möglichkeit, diesen Content hinter Bezahlschranken zu verbergen, dies ist jedoch nicht der Regelfall.

Deine Zielgruppe soll die Möglichkeit haben, dein Wissen ohne Bezahlung konsumieren zu können. Dabei ist es aber dennoch sinnvoll, im Rahmen des kostenlosen Contents auf Bezahlangebote aufmerksam zu machen. 

Jede Content-Art braucht Zeit

Natürlich brauchen beiden Content-Arten Zeit. Weder ein Blogartikel noch eine Podcast-Episode sind schnell erstellt. Plane dir also immer genügend Zeit für die Erstellung deines Basis-Contents ein.

Mein Tipp: Nutze einen Redaktionsplan, um deinen Basis-Content frühzeitig zu planen und die Übersicht zu behalten.

Und je öfter du Blogartikel schreibst oder Podcast-Episoden aufnimmst, desto schneller und einfacher geht es dir von der Hand. 

Beide Content-Arten sind zu 80% Handwerk. Und das kann erlernt und trainiert werden. 

Expertise zeigen und Vertrauen aufbauen

Sowohl der Blog als auch der Podcast bieten dir eine hervorragende Möglichkeit, deine Expertise zu zeigen und Vertrauen zu deiner Zielgruppe aufzubauen. 

Du setzt dich mit deinem Thema schriftlich bzw. in Audios auseinander und zeigst so, dass du weißt, worüber du sprichst. 

Im besten Falle werden dein Blog oder dein Podcast insgesamt zu einer Fundstelle an Informationen für potenzielle Kund*innen von dir, so dass sie deine Website immer wieder besuchen. 

Platz für deine Handlungsaufforderungen (CTA – Call to Action)

Sowohl Blogartikel als auch Podcast-Episoden bieten Platz für sogenannte Call to Action (CTA), also Handlungsaufforderungen für deine Leser*innen oder Zuhörer*innen. 

Wichtig ist aber, dass du sie nicht mit CTAs zuwirfst, sondern du dir jeweils nur eine Handlung überlegst, die sie im Anschluss vornehmen sollen, z.B. den Eintrag in das Newsletter-Anmeldeformular oder die Buchung eines kostenlosen Gesprächs mit dir.

Unterschiede sowie Vor- und Nachteile der Content-Art Blog und der Content-Art Podcast

Wo es Gemeinsamkeiten gibt, da gibt es auch Unterschiede. Und die möchte ich dir im folgenden aufzeigen. 

Aufgrund der Unterschiede kannst du nämlich auch feststellen, welche Content-Art sich für dich vielleicht besser eignet. 

Auge vs. Ohr

Der wohl augenscheinlichste Unterschied ist der Sinn, mit dem der Content konsumiert wird. Während du beim Blogartikel die Leser*innen ansprichst, sind es bei Podcast-Episoden Menschen, die lieber Content anhören. 

Ein Blogartikel kann relativ schnell konsumiert werden. Die meisten Menschen überfliegen Blogartikel sogar nur. Das macht die Content-Art Blog zu einer spannenden Möglichkeit, deinen Kund*innen schnelle Lösungen zu präsentieren. 

Bei Google werden auch eher Blogartikel als Lösung auf eine Frage angezeigt, weil Google den Inhalt der Blogartikel liest und so die richtigen Lösungen relativ leicht zur Verfügung stellen kann. 

Bei Podcast-Episoden geht es weniger um punktuelle Lösungen, weil diese sich im gesprochenen Wort schlechter auffinden lassen. 

Deshalb ist es wichtig, dass du Podcast-Episoden relativ ausführliche Shownotes hinzufügst, um Google die Analyse deines Contents zu erleichtern. 

Die Vor- und Nachteile vom Blog als Content-Art

Zunächst möchte ich dir die Vor- und Nachteile von einem Blog als Content-Art vorstellen.

Vorteile eines Blogs

Um einen guten Blogartikel zu schreiben, brauchst du lediglich ein Textprogramm, eine Website und ein bisschen technisches Verständnis, um den Text und die Bilder einzufügen. 

Der Vorteil von Texten bzw. Blogartikeln ist also, dass es eine kleinere Hürde beim Erstellen gibt. Du brauchst nicht viel Technik und kannst quasi immer und überall deine Gedanken festhalten und daraus einen Artikel erstellen. 

Es gibt einige Grundregeln, die du bezüglich Suchmaschinenoptimierung beachten solltest, aber ansonsten brauchst du weder besonders viel Kreativität noch spezielle andere Skills.

Ein Text bietet sich also in Bezug auf SEO an und ist -sofern er gut formatiert ist- schnell konsumierbar. Dies ist vor allem vor dem Hintergrund wichtig, dass Menschen Scanner sind und schnell konsumieren möchten. 

Außerdem bietet sich Text immer dann an, wenn du z.B. Schritt-für-Schritt-Anleitungen darstellen möchtest.

Nachteile eines Blogs

Nachteil des Medium Text ist sicher, dass die Menschen deinen Text in der Regel nur scannen, d.h. sie erfassen deinen Text nicht vollständig vom ersten bis zum letzten Wort.

Außerdem bedeutet Text auch immer Bildschirmzeit und dafür müssen die Kunden aktiv auf einen Bildschirm (PC, Laptop, Tablet oder Smartphone) schauen. 

Text hat auch den Nachteil, dass er -wenn er nicht klar formuliert ist- missverstanden werden. Gutes Texten ist schwer und benötigt Übung und Feedback, das sollte man sicher nicht unterschätzen.

Die Vor- und Nachteile von Podcast als Content-Art

Auch der Podcast hat als Content-Art seine Vor- und Nachteile. 

Vorteile eines Podcasts

Der große Vorteil von Podcast ist die Stimme. Mit einer Stimme kann man Informationen, Gefühle, Stimmungen transportieren und so den Zuhörer beeinflussen und mitnehmen. Mit der Stimme ist man also näher beim Kunden – deshalb sage ich auch immer, dass ein Podcast „Durch das Ohr in den Kopf und ins Herz“ geht. 

Das erleichtert natürlich auch den Kontakt und die Beziehung zum Kunden und man zieht einen Menschen schneller „auf seine Seite“. 

Ein weiterer großer Vorteil ist, dass es sich beim Podcast um ein passives Medium handelt, das heißt der Zuhörer muss nichts weiter tun, als den gewünschten Podcast einzuschalten und kann sich dann zurücklehnen und die Show genießen. Oder dabei Auto fahren, Sport treiben, die Wohnung putzen. Jedenfalls braucht es für den Konsum des Inhaltes keine direkte aktive Handlung.

Nachteile eines Podcasts

Ein Nachteil des Podcast ist die höhere Einstiegshürde gegenüber der Textform, also dem Blog. 

Die meisten Menschen mögen ihre Stimme nicht, sie scheuen die Technik, die mit der Erstellung eines Podcast verbunden ist (aufnehmen, schneiden, verarbeiten) oder sie haben Angst, sich wegen des Equipments in Unkosten zu stürzen. 

Bei der Erstellung von Podcast-Episoden brauchst du ein bisschen mehr technisches Verständnis, auch wenn es nicht so schwierig ist, wie man oft hört. 

Du kannst deine Episoden mit einem kostenfreien Programm wie Audacity (für Windows) oder Garageband (für Mac) aufnehmen und auch damit schneiden. Letzteres solltest du dir vielleicht mal zeigen lassen. 

Ansonsten brauchst du die Podcast-Episoden nur noch bei einem Hoster deiner Wahl wie z.B. Podigee hochladen, Shownotes verfassen und das wars. 

Es ist also ein bisschen komplizierter als Blogartikel schreiben. 

Ein weiterer Nachteil dürfte auch sein, dass man keinen direkten Call-To-Action integrieren kann, deshalb sind zusätzlich gute ShowNotes und etwaige Angebote für 0,00 € wichtig.

So findest du heraus, ob ein Blog oder Podcast die richtige Content-Art für dich sind

Nachfolgend möchte ich dir noch ein paar Ideen mitgeben, wie du herausfindest, ob ein Blog oder Podcast die richtige Content-Art für dich ist

No. 1 Hast du eher Lust zu schreiben oder deinen Content einzusprechen?

Die Frage klingt vielleicht zu profan, um sie so zu stellen. Aber in erster Linie ist es natürlich wichtig, wozu du mehr Lust hast – schreiben oder reden. 

Ich glaube, dass jeder Mensch eine Tendenz hat, ob er sich mit Sprache oder Schriftsprache wohler fühlt. Horche mal in dich hinein, was dich eher anspricht, womit du dich wohler fühlst. 

No. 2 Welche Content-Art gefällt dir für dein Business besser?

Du kannst das – und zwar unabhängig von den technischen und planerischen Voraussetzungen, die zum Start eines Podcast zu erfüllen wären – herausfinden, in dem du dir selbst überlegst, ob du Lust hast, alle ein bis zwei Wochen über ein Thema, welches dir am Herzen liegt, zu sprechen. Reizt es dich, von dir und deinem Business zu erzählen? 

Wenn du dich mit anderen Menschen triffst, hast du dann immer das Bedürfnis, zu erzählen, was du machst und was deine persönliche Mission ist?

Das sind schon hervorragende Anzeichen dafür, dass Podcast ein gutes Medium für dich und dein Business sein könnte. 

Falls dem aber nicht so ist und du dich mit einem Schrift-Medium wohler fühlst, vielleicht auch das Gefühl hast, dass du dich schriftlich besser ausdrücken kannst, dann nutze Blogartikel, um deinen Content zur Verfügung zu stellen. 

Beides ist vollkommen okay. Wichtig ist nämlich, dass du dich mit der von dir gewählten Content-Art wohlfühlst – und zwar unabhängig davon, was im Moment als “die Content-Art” schlechthin und der neueste Trend verkauft wird. 

Wenn du noch mehr Fragen haben möchtest, die dir bei der Beantwortung der Frage, ob Podcast der richtige Content für dich ist, helfen könnten, dann hole dir doch meine kostenlose Checkliste. Dort findest du zahlreiche Tipps rund um die Erstellung (d)eines eigenen Podcast. 

No. 3 Welche Content-Art mögen deine Wunschkunden?

Eine Liebe zu Blog oder Podcast bringt dir wenig, wenn deine potenziellen Kunden diese Content-Art nicht gerne konsumieren. 

Du überlegst, einen Podcast zu erstellen? Dann ist Grundvoraussetzung, dass das Medium Podcast für dein Business überhaupt funktionieren kann.

Du weißt nicht, ob deine Kunden Podcast mögen oder lieber einen Blogartikel von dir lesen? 

Frag sie! Nutze deine Facebook-Seite und mach eine Umfrage, ob sie lieber Podcast hören möchten oder Blogartikel lesen. 

Oder schreibe einen Newsletter zu dieser Frage und lass dir mit den Gedanken deiner Abonnenten bei der Entscheidung helfen. 

Und wenn du ganz mutig bist, das Ergebnis nicht eindeutig in Richtung Blog oder Podcast geht und du einfach Lust auf die eine oder anderen Content-Art hast, dann probiere es aus.

Das war mein Weg

Wenn mir jemand vor 3 Jahren gesagt hätte, dass ich mal gerne Blogartikel schreibe oder Podcast-Episoden aufnehme, ich hätte ihn lauthals ausgelacht. 

Aber das ist tatsächlich der Fall.

Angefangen habe ich Ende 2019 mit Blogartikel zu Pinterest und einige persönliche Artikel. Und dann habe zeitweise jede Woche einen neuen Blogartikel veröffentlicht. 

Im Mai 2021 habe ich dann meinen eigenen Podcast “Pin Your Podcast” gelaunched und gemerkt, dass mir das Sprechen über “mein Thema” sehr viel Spaß macht. Es fällt mir leicht, über Dinge zu sprechen, die mich interessieren. Diesen Podcast habe ich im Oktober 2021 eingestellt, weil ich mich thematisch in meinem Business umorientiert habe. 

Inzwischen schreibe ich über die Themen Online-Marketing und Business und habe einen neuen Podcast “ALLES IM GRIFF im Online Marketing” seit Mai 2022. Ende offen. 

Ich habe auch gemerkt, dass Blogartikel schreiben nichts mit dem zu tun hat, was ich mal im Deutschunterricht gelernt habe. Vielmehr handelt es sich um Handwerk und weniger um eine total-kreative Leistung. 

Je öfter ich schreibe und auch Podcast-Episoden produziere, desto schneller geht es mir von der Hand. 

Inzwischen veröffentliche ich alle 14 Tage einen Blogartikel und jede Woche eine neue Podcast-Episode. 

Mir ist es wichtig, meinen Wunschkundinnen sowohl “schnell konsumierbaren” schriftlichen Content zur Verfügung zu stellen als auch sie einzuladen, sich den Content auf die Ohren zu holen und z.B. beim Putzen, Spazierengehen oder sonstigen Aktivitäten konsumieren zu können. 

Fazit

Es gibt nicht das eine Medium, das besser ist als alle anderen!

Am allerbesten wäre es, wenn du eine Content- bzw. Mediummischung nutzen würdest, also sowohl die Leser als auch die Zuhörer und die Zuschauer ansprechen würdest. 

Wenn du dich für eine solche Contentmischung entscheidest, dann starte aber nicht mit beiden Möglichkeiten gleichzeitig, sondern mit einem Medium und perfektioniere dieses. 

Dann nimmst du dir das nächste Medium vor.

Wichtig ist aber vor allem, dass du dir genau anschaust, was zu dir und deinen Wunschkunden passt, mit welchem Medium du die meisten Leute „abholen“ kannst und auch, was dir einfach Spaß macht.

Denn nur, was dir auch Spaß macht, kannst du mit der notwendigen Regelmäßigkeit und Qualität anbieten – und das sollte Priorität haben!

Falls du zu diesem Blogartikel oder zu Podcast speziell noch Fragen hast, dann kontaktiere mich gerne. Das geht entweder über ein kostenloses Erstgespräch oder du nutzt einen der zahlreichen sozialen Kanäle, dich mit mir zu vernetzen. Ich freue mich drauf!